Hinweis an unsere Leser

In diesem Blog wurden bisher viele interessante Beitrage (ca. 1.400) zu allen möglichen aktuell-politischen, philosophischen und ökonomischen Themen veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Geschichte, speziell zur DDR, zur Sowjetunion und natürlich auch über Stalin, desweiteren zur Manipulierung der Meinungen durch die bürgerlichen Medien. Eine reiche Quelle bieten die vielfach noch vorhandene marxistisch-leninistische Literatur sowie selbstverständlich die Werke der Klassiker (Marx, Engels, Lenin und Stalin). Über Suchmaschinen wurde z.B. nach folgenden Fragen gesucht:
1. Was ist ein Kommunist?
2. Kurz gefaßt: Was ist Marxismus-Leninismus?
3. Stalingrad… Ach, diese verfluchten deutschen Faschisten!
4. Was ist eigentlich Bolschewismus?
5. Wer war Soja Kosmodemjanskaja?
6. Was ist sozialistische Planwirtschaft?
7. Trotzki verrät die junge Sowjetmacht
8. Bashar al-Assad
Wir weisen dazu auch auf die Suchfunktion (rechts oben im Blog) hin. Ältere Beiträge finden Sie auch unter https://roteseiten.wordpress.com/ Um die Weiterverbreitung einer wissenschaftlichen Weltanschuung zu unterstützen, wurden im Anhang jeweils pdf-Dateien erstellt. Außerdem empfiehlt es sich, Artikel nicht nur zu verlinken, sondern vollständig mit den jeweiligen Quellenangaben zu übernehmen. Aktualisierungen sind natürlich immer möglich.
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Kurt Gossweiler: Der unsterbliche Frühsozialismus (Juli 2002)

kgImmer wieder gibt es Diskussionen darüber: Was war denn nun der Sozialismus? Waren die Menschen noch nicht reif für den Sozialismus? Hätten wir noch ein bißchen warten müssen damit? War es zu zeitig, den Sozialismus aufbauen zu wollen? Nein. Es war nicht zu zeitig, der Aufbau des Sozialismus hatte sich in der Sowjetunion grandios bestätigt … bis nach der Ermordung Stalins im Jahre 1953, und erst recht zum XX.Parteitag der KPdSU ein radikaler Bruch vollzogen wurde. Als nämlich mit Chruschtschow ein Antikommunist an die Spitze der Regierung der UdSSR gelangte, begann die schrittweise Demontage der bisherigen sozialistischen Errungenschaften. Hier nun die Überlegungen des Historikers Dr.Kurt Gossweiler zu den irreführenden Begriffen  „Frühsozialismus“, „Realsozialismus “ und über den Mut von Walter Ulbricht, den Revisionisten zu widerstehen… Weiterlesen
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„Perestrojka“ – eine antikommunistische Verschwörung

Празднование 70-й годовщины Великого Октября, 1987 год

Perestrojka in Moskau

Als am 8. Februar 1988 in Leipzig im „Haus der Deutsch-Sowjetischen Freundschaft“ der sowjetische Kulturattaché  eine Rede hielt, waren einige seiner Zuhörer nicht schlecht erstaunt, als er von „mehr Demokratie“ und „mehr Sozialimus“ zu reden begann und seiner „Sorge um die Entwicklung der Kultur“ Ausdruck gab. Verwundert erfuhren die Anwesenden, daß man jetzt die „materiellen Anreize für Theater“ erhöhen und die „inkompetente Einmischung des Staates“ abschaffen wolle… War das schon die verheißene Perestrojka? War das das „neue Denken“, von dem jetzt überall die geredet wurde? Das klang alles reichlich verschwörerisch. Hatten wir in der DDR denn bisher alles falsch gemacht? Etwas irritiert verließen die Zuhörer den Saal, einige stimmten sogar begeistert zu. Erst viel später wurde klar, was damals der Sinn dieser Veranstaltung war: man wollte den Zuhörern die Konterrevolution „schmackhaft“ machen. Im folgenden Beitrag analysiert der Autor E.Collet, was damals tatsächlich geschah … es war das perfekte Verbrechen! Weiterlesen

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Richtig studieren!

img_2355-2In einem Lehrbuch aus den Gründerjahren der DDR geben erfahrene Kommunisten den Studenten praktische Hinweise, wie man den Marxismus-Leninismus studieren sollte, und wie man dabei auch Freude am Lernen haben kann. Natürlich ist dieser folgende Text für die heutige Zeit nicht zutreffend. Doch was macht das schon!  Wir wissen nur zu gut, wie schlecht informiert Jugendliche heute die Schule verlassen. Da erklärte doch ein Schüler, sein Lehrer habe gesagt, daß die BRD ’sozialistisch‘ sei, und er fragt in einem Internet-Forum, ob das auch stimme. Es stimmt freilich nicht. Doch wie wenig muß einer darüber gelernt haben, wenn er nicht einmal weiß, worin der Unterschied zwischen Sozialismus und Kapitalismus besteht. Man muß also alles, was man lernt, in die Gegenwart übertragen und auf seine Anwendbarkeit hin überprüfen. Deshalb lassen wir diesen Text auch unverändert stehen… Weiterlesen

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Prof. Azjukowski: Welche Bedeutung hat die Sowjetunion unter der Führung Stalins für uns heute?

azjukowskiIn seinem Buch „Die Grundlagen der kommunistischen Ideologie und die Gegenwart“ schreibt der sowjetische Autor Professor W.A. Azjukowski: „Wenn die Menschen die Ursachen der Vorgänge nicht begreifen, werden sie immer versuchen, sich mit den sich verschlechternden Bedingungen irgendwie abzufinden. Der Kampf einzelner Gruppen der Werktätigen trägt meist ökonomischen Charakter: sie fordern lediglich höhere Löhne, jedoch nicht die Errichtung des Sozialismus. Ein bedeutender Teil des Volkes verhält sich passiv zur kommunistischen Bewegung, die politische Forderungen stellt.“ [1] Gerade deshalb ist es unumgänglich, die Geschichte zu studieren, aus der man wertvolle Erfahrungen über den Aufbau einer sozialistischen Gesellschaft gewinnen kann. Professor Azjukowski schreibt: Weiterlesen

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Das erste Mal im Knast – Kommunistenverfolgung in der BRD

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Der das hier schreibt, ist ein Kommunist, so einer wie Max Reimann und Dutzende andere auch, die in der BRD die Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels, von W.I.  Lenin und J.W. Stalin und den damals noch real existierenden Sozialismus verteidigten. Nach 1945 waren in Westdeutschland alte Nazis und Kriegsverbrecher, wie Oberländer und Globke, Freunde und Förderer der SS, wie Ambros und Bütefisch, sowie ungezählte Nazijuristen wieder in führende Positionen gelangt. Und wieder wurden, wie zuvor bei den Nazis auch, die Kommunisten bespitzelt, verfolgt und in den Knast geworfen. Am 11. Mai 1952  erschoß die Polizei den Jungkommunisten Philipp Müller. Es war nicht leicht, Kommunist zu sein, in dieser Zeit, nachdem am 17. August 1956 in Westdeutschland auf Betreiben der Adenauer-Regierung die Kommunistische Partei Deutschlands verboten worden war. Auch heute noch kämpft er mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln gegen Krieg und Faschismus, für Frieden und Sozialismus: Günter Ackermann, der Redakteur der Internetseite Kommunisten-Online. Er berichtet über seine Erlebnisse:  Weiterlesen

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BRD – ein „Sklavenhalterstaat“

201699_600Daß die Lohnsklaverei in der BRD gewaltige Ausmaße angenommen hat, läßt sich nicht bestreiten. Davon betroffen sind im Grunde alle lohnabhängig Beschäftigten. Deren Anzahl wird laut Statistik mit etwa 43 Millionen Menschen angegeben. Hier werden Löhne gezahlt, die oft sogar weniger als ein Zehntel des durch deren Arbeit erzielten Gewinns betragen. Den „bescheidenen Rest“ stecken sich die Unternehmer in die Taschen. Insbesondere aber betrifft die Lohnsklaverei jenes Fünftel aller Erwerbstätigen, die im Niedriglohnsektor zu arbeiten gezwungen sind, nicht zu vergessen die sogenannten „Ehrenamtlichen“, denen man eine Entlohnung vorenthält und ohne die es vor allem im sozialen Bereich zappenduster aussähe.

Und wenn heute im Bundestag über die Einführung einer „elektronischen Fußfessel“ diskutiert wird, die man tatsächlichen oder auch nur vermuteten Straftätern anlegen will, um vor einem Attentat sicher zu sein, so gilt das für Hartz-IV-Empfänger schon lange. Da gibt es nämlich eine behördliche Fußfessel, die beschönigend „Residenzpflicht“ genannt wird. Das wiederum betrifft knapp 4½ Millionen Menschen in der BRD. Wie sich doch die Zeiten gewandelt haben! Weiterlesen

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Spanien 1939: Eine wahre Begebenheit…

spain_71Der Wahlerfolg der spanischen Volksfront im Feburar 1936 war ein schwerer Schlag gegen die Pläne der spanischen Reaktion gewesen, auf legale Weise die Macht zu erobern. Deshalb hatten die spanischen Reaktionäre einen faschistischen Militärputsch gegen das spanische Volk organisiert. Er begann am 18. Juli 1936 und wurde von Francisco Franco geleitet. Geführt von der Kommunistischen Partei Spaniens und anderen Parteien der Volksfront, erhoben sich die Volksmassen unter der Losung „No pasaran“ („Sie werden nicht durchkommen“) zur Verteidigung der Demokratie und schlugen die ersten Angriffe der Faschisten zurück. Überall in der Welt entwickelte sich die solidarische Hilfe für das revolutionäre Spanien. Etwa 30.00 Antifaschisten aller Parteien und Richtungen, ihnen voran die Kommunisten, kamen der spanische Republik aus 53 Ländern zu Hilfe. Trotz des heldenhaften Kampfes erlage jedoch das republikabnische Spanien schließlich der faschistischen Übermacht. In seinem Buch „Die Verschwörer“ beschreibt der sowjetische Autor Nikolai Schpanow eine wahre Begebenheit, die sich ereignete, als der sowjetische Frachter „Maxim Gorki“ einige der tapferen Interbrigadisten an Bord nahm und sie dadurch vor dem sicheren Tode rettete… Weiterlesen

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