Kurt Gossweiler: Gedanken eines Kommunisten nach der Niederlage des Sozialismus von 1989

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Kurt Gossweiler (1917-2017)

Anläßlich des Todes eines Freundes schildert Kurt Gossweiler in sehr persönlichen Worten, was ihn bewegte, als es zur Abschaffung der DDR und zur Niederlage des Sozialismus im Weltmaßstab kam. Kurt Gossweiler war eine hervorragende Persönlichkeit, was nur diejenigen ermessen können, die ihn kannten und die wußten, mit welcher unerschütterlichen Zuversicht er stets für den Sozialismus eintrat, wie klug und überlegen er argumentierte und mit welcher noblen Höflichkeit – und doch hart in der Sache – er selbst seine Gegner behandelte. Unsereinem wäre da wohl schon längst der Kragen geplatzt angesichts der Engstirnigkeit und Unverschämtheit solcher Gestalten wie Steigerwald, Ruge, Nick und anderer. Traurig auch, daß Kurt stets darunter litt, daß – außer uns, seinen Freunden und Genossen – selbst im engsten Familienkreis wohl nur seine liebe Edith politisch stets zu ihm hielt und sonst niemand. Doch die Geschichte und der Sozialismus, für die er lebte und stritt, werden sich als stärker erweisen und alle diejenigen beiseite fegen, die sich heute so opportunistisch den bürgerlichen Verhältnissen angepaßt haben, und die hündisch nach den herabfallenden Krümeln schnappen, die an den Tischen der Reichen übrigbleiben. Hier nun ein gekürzter Ausschnitt aus den Gedanken Kurt Gossweilers zum Tode von Rolf VELLAY (den ungekürzten Text finden sie im Anhang): Weiterlesen

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Hinweis an unsere Leser

In diesem Blog wurden bisher viele interessante Beitrage (ca. 1.400) zu allen möglichen aktuell-politischen, philosophischen und ökonomischen Themen veröffentlicht. Im Mittelpunkt standen Fragen zur Geschichte, speziell zur DDR, zur Sowjetunion und natürlich auch über Stalin, desweiteren zur Manipulierung der Meinungen durch die bürgerlichen Medien. Eine reiche Quelle bieten die vielfach noch vorhandene marxistisch-leninistische Literatur sowie selbstverständlich die Werke der Klassiker (Marx, Engels, Lenin und Stalin). Über Suchmaschinen wurde z.B. nach folgenden Fragen gesucht:
1. Was ist ein Kommunist?
2. Kurz gefaßt: Was ist Marxismus-Leninismus?
3. Stalingrad… Ach, diese verfluchten deutschen Faschisten!
4. Was ist eigentlich Bolschewismus?
5. Wer war Soja Kosmodemjanskaja?
6. Was ist sozialistische Planwirtschaft?
7. Trotzki verrät die junge Sowjetmacht
8. Bashar al-Assad
Wir weisen dazu auch auf die Suchfunktion (rechts oben im Blog) hin. Ältere Beiträge finden Sie auch unter https://roteseiten.wordpress.com/ Um die Weiterverbreitung einer wissenschaftlichen Weltanschuung zu unterstützen, wurden im Anhang jeweils pdf-Dateien erstellt. Außerdem empfiehlt es sich, Artikel nicht nur zu verlinken, sondern vollständig mit den jeweiligen Quellenangaben zu übernehmen. Aktualisierungen sind natürlich immer möglich.
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USA inszenieren Kriegsprovokation gegen die Koreanische Demokratische Volksrepublik (KDVR)

Sacharowade.sputniknews.com: Sacharowa: Nordkorea wird im Kampf ums Weiße Haus genutzt Die nordkoreanische Atomfrage wird in den USA aus Sicht der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa als „innenpolitische Karte“ genutzt. Sie warnte zudem vor den Folgen eines militärischen Konflikts mit Pjöngjang. „Sie sehen, was in den USA vor sich geht, was für ein großer Kampf ausgetragen wird, und zwar ein sehr langwieriger, nicht vom Gesichtspunkt der Vergangenheit, sondern der Zukunft – um das Weiße Haus“, sagte Sacharowa am Sonntag in einer Sendung des Fernsehsenders „Rossiya 1“. Es sei daher notwendig, irgendwelche Gruselgeschichte innerhalb des Landes zu verbreiten und von potenziellen Schritten zu reden. Weiterlesen

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Franz Fühmann: Herrliches, graues Hamburg…

HamburgWie erlebt ein DDR-Bürger den Kapitalismus? Seine Eindrücke von einem Besuch in Hamburg im Jahre 1953 beschreibt der Schriftsteller Franz Fühmann, und er stellt sie in den historischen Zusammenhang der Kämpfe der revolutionären Arbeiterklasse in den Jahren 1918/19. Wofür hatten die Arbeiter unter der Führung Ernst Thälmanns gekämpft, wofür kämpften sie 35 Jahre später – und kämpfen sie heute noch? Was ist aus der einst revolutionären Arbeiterklasse in Hamburg geworden? Diese Frage müssen wir uns heute stellen… Weiterlesen

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Aufklärung… ist das heute noch nötig?

lautsprecherNun ist Aufklärung ja nicht nur in der Sexualerziehung ein wichtiges Thema. Das Jugendlexikon der DDR von 1987 bezeichnet als Aufklärung das „Bemühen, in allen Fragen über Natur und Leben Unwissenheit und falsche Vorstellungen durch sachliche Darstellungen zu überwinden“. [1] Wer von den Jugendlichen kannte in der DDR nicht das Buch des Medizinpädagogen Prof. Schnabl „Mann und Frau intim“… Doch nicht darum geht es hier. Schon viel früher haben sich auch Philosophen mit der Frage der Aufklärung befaßt. Immanuel Kant (1724-1804) schrieb beispielsweise angesichts der zunehmenden bürgerlichen Verblödung seiner Zeitgenossen, sie – die Aufklärung – sei „der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit“ [2]. Wie wahr! Doch … Weiterlesen

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Die Lösung der Bodenfrage in der DDR

VolkszeitungWie war das nach dem 2. Weltkrieg? Welche Voraussetzungen waren notwendig, um dem deutschen Volk nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus durch die Sowjetunion eine neue, demokratische Perspektive zu ermöglichen? „Junkerland in Bauernhand“ war in unserem Teil Deutschlands, in der sowjetischen Besatzungszone, der späteren Deutschen Demokratischen Republik, die Devise. Kriegsverbrecher und Großgrundbesitzer wurden hier entschädigungslos enteignet. Doch heute ist das alles anders, denn wir leben im Kapitalismus, und da sind Grund und Boden wieder Privateigentum. Landwirtschaftliche Betriebe sind gezwungen, profitorientiert zu wirtschaften, und da spielt es keine Rolle mehr, ob Umwelt oder Lebensmittel mit Herbiziden oder Pestiziden verseucht sind oder ob das Grundwasser mit Nitraten vergiftet wurde – solange es jedenfalls keine ernsthaften Proteste dagegen gibt…  Wie war das nun in der DDR? Weiterlesen

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DKP: Revisionisten auf dem Rückzug?

hasi11Wir übernehmen hier einen Artikel von Genossen Gerd Höhne auf Kommunisten-Online vom 24. Februar 2017. Mit sicherem Gespür für klare, parteiliche Positionen setzte sich der Autor mit den revisionistischen Auffassungen innerhalb der „Deutschen Kommunistischen Partei“ (DKP) auseinander. Auch wenn es in dieser Partei wie auch in der Partei „Die Linke“ immer noch einige ehrlich-meinende, wenngleich auch naive Genossen geben mag, die sich für Marxisten-Leninisten halten – der Revisionismus ist eine Krankheit, die früher oder später zum Untergang einer jeden linken Partei führt. Oder sie führt dazu, daß sich eine solche Partei völlig in den Chor den bürgerlichen „Volksparteien“ (was mit dem Volk nun gar nichts mehr zu tun hat!) einordnet, und folglich auch nicht mehr die Interessen des Proletariats vertritt. Weiterlesen

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Max Steenbeck: Nachdenken über unsere Zeit und die Zukunft

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Max Steenbeck (1904-1981)

Es ist schon ein paar Jahre her, seit sich Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen Gedanken machten über die Zukunft. 1971 erschien im Urania-Verlag das Buch „Wir werden es erleben“. Die Fragen damals waren: Wie wird das sein in ein paar Jahren? Wird die Menschheit sich ihre Träume erfüllen können? Werden wir endlich befreit sein von der Geißel des Krieges? Wird auch den ärmsten Nationen Glück und Wohlstand beim erfolgreichen Aufbau ihrer Gesellschaft beschieden sein? Daß Prognosen aber immer vom Wirklichen ausgehen sollen, nicht aber vom Möglichen bestimmt, schien damals nur wenige ernsthaft zu interessieren. Man spekulierte munter darauf los, hatte den Untergang des Kapitalismus schon fest im Blick, seine Gefährlichkeit war den meisten zwar bewußt, jedoch die Chruschtschow’sche Lügenpropaganda hatte ihre Wirkung nicht verfehlt. Selbstüberschätzung und mangelnde Wachsamkeit taten ihr übriges. In dieser Zeit schrieb der Professor für Plasmasphysik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena seine Gedanken nieder. Weiterlesen

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Kinderheime in der DDR

ddr-kinderheimGleich vorweggesagt: Es gab keine bessere Einrichtung, um Waisenkinder, aufsichtslose Kinder oder Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen auf einen guten, für die Kinder nützlichen und wertvollen Lebensweg zu geleiten, als die Kinderheime in der sozialistischen DDR. Wenn man heute über die abscheulichen und grauenvollen Erlebnisse liest, die Kinder bei den „Regensburger Domspatzen“ erdulden mußten, was zudem weder strafrechtliche noch disziplinarische Folgen hatte, jedoch schwere psychische Nachwirkungen für die Betroffenen – so etwas Furchtbares gab es in der DDR nicht. Natürlich kann ein Kinderheim nicht eine Familie ersetzen, doch die Erzieher in den Kinderheimen der DDR waren i.d.R. gutausgebildete, pädagogisch geschulte Persönlichkeiten, denen bei ihrer nicht immer leichten Aufgabe die volle Unterstützung unseres Staates zuteil wurde. Nicht selten wurden Villen oder Schlösser enteigneter Großgrundbesitzer oder Nazi-Kriegsverbrecher zu Kinderheimen umfunktioniert. Hier nun einiges über die Prinzipien und Grundlagen der Erziehung in den Kinderheimen der DDR. Weiterlesen

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