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Ringo Ehlert und die Bundeswehr

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Ringo Ehlert (Foto: okv)

Ringo Ehlert kommt aus Torgelow in Mecklenburg-Vorpommern. Und er ist kein „verwirrter junger Mensch“ und auch kein „armes Opfer der Propaganda“, wie dies seine Feinde ihm andichten wollen. Im Gegenteil: Ringo Ehlert ist ein klardenkender Antimilitarist und Kriegsgegner. Ein standhafter Kriegsdienstverweigerer. Und das begründet er auch. Er  folgte seiner Einberufung zur Bundeswehr nicht. Nach 8 Monaten faßten ihn Feldjäger. Da er nicht daran dachte, den Dienst anzutreten, gab es 7+21+21+21 Tage Disziplinararrest für ihn. Die Bundeswehr hat sein Rückgrat nicht gebrochen. Für den 11. Juni 2002 wurde vor dem Amtsgericht Ueckermünde der Termin zur öffentlichen Hauptverhandlung wegen angeblicher Fahnenflucht (§16 Wehrstrafgesetz) anberaumt. Doch es kam anders: Nur einen Tag vor der Hauptverhandlung hob der Richter den Termin auf. Ein schlichtes Telefonat mit dem Rechtsberater der Bundeswehr überzeugte ihn davon, daß die Entscheidung über den weiteren Verbleib Ringo Ehlerts in der Bundeswehr seinem Urteil vorgreiflich sei. Weiterlesen

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BRD verweigert den Opfern des deutschen Faschismus in Griechenland die Wiedergutmachung

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Einige der Opfer des deutschen Faschismus in den Straßen von Athen

Der deutsche Massenmord in Griechenland während der Okkupationszeit wird niemals vergessen sein und auch nicht verziehen. Den Opfern des deutschen Faschismus bietet die Bundesrepublik seit Jahrzehnten Geschäfte an: Schuldenerlaß für den deutschen Staat und seine materiellen Verbrechen – im Tausch gegen „humanitäre Hilfe“; Rechtsverzicht der Opfer – gegen Schweigegeld der Tätererben. Deutschland versucht mit allen Mitteln seinen immensen Schulden zu entkommen: in Thessaloniki geht es nicht nur um die Rückzahlung der Fahrtkosten nach Auschwitz und Treblinka (89 Millionen Euro); auch erpresste „Lösegelder“ (im heutigen Wert von über 200 Millionen Euro) sind der Jüdischen Gemeinde nie erstattet worden. Weiterlesen

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Syrische Armee findet in den befreiten Gebieten von Aleppo chemische Kampfstoffe und Waffen / Syrian Army Sappers find chemicals explosives in schools in Aleppo’s liberated area

giftgasSyrische Regierungskräfte haben benachbarte Stadtgebiete im östlichem Aleppo von den USA-gestützten Terroristen befreit. Doch die Befreiung  von den dschihadistischen Söldnertruppen ist nur der erste Schritt, um diese Gebiete für die ehemaligen Bewohner wieder bewohnbar zu machen. Die Journalistin Lizzie Phealan (Reporterin von RT) hat eine Pioniereinheit der Syrischen Arabischen Armee in die befreiten Teile der Nachbarschaft von Aleppo begleitet, wo sie in einer zerstörten Schule des Wohngebiets von den Banditen zurückgelassene hochgiftige Chemikalien, Sprengstoffe und Waffen filmte. Weiterlesen

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Brief eines Kubaners an Herrn B.

briefEin Kubaner hat einen Brief geschrieben und der Empfänger befand, man müsse diesen Brief unbedingt einer Zeitung übergeben. Während ganz Kuba um den großen Revolutionär und Volkhelden Fidel Castro trauert, schreibt dieser Kubaner heuchlerisch: „Aber da ist die andere Seite, die mich nicht mit Fidel im Reinen sein läßt, und sie vergiftet mir die Seele. Gerade eben ist der Film XYZ des Regisseurs C.L. der Zensur zum Opfer gefallen.“ Na, pfui Teufel, aber auch! Da ist doch tatsächlich ein Film verboten worden!  Daß es sowas gibt in einem angeblich so freien Land wie Kuba! Das ist doch ein Skandal – nicht wahr? Und dann schreibt dieser saubere Herr Kubaner tatsächlich weiter, daß seine Mutter dank der Revolution zwei Krebsoperation überlebt habe und er selbst auf Kosten des kubanischen Staates studieren durfte. Und nun „vergiftet“ das Verbot eines Filmes seine Seele??? Was ist hier eigentlich der Skandal? Und wer ist der Vergifter der Seelen? Offenbar muß man hier einmal daran erinnern, was damals in den 1980er Jahren in der DDR geschah. Weiterlesen

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Donbass – Das ist eine furchtbare Tragödie!

Sehen Sie hier einen Film über den Krieg der Kiewer faschistischen Machthaber gegen die Bevölkerung im Donbass. Sehen Sie diesen Film bis zu Ende!

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Am Tag danach…

petersenEs ist Winter. Ein frostiger Tag. Der 31. Januar 1933. Tags zuvor war Hitler zum Reichskanzler ernannt worden. Das neugebildete Kabinett bezeichnete sich als „Regierung der nationalen Konzentration“. Die unmittelbare Machtübertragung an den Faschismus war auf Betreiben derjenigen Teile des deutschen Finanzkapitals erfolgt, die sich einerseits um die Monopole in der Kohle-, Eisen- und Stahlindustrie, andererseits um Schacht und Thyssen gruppierten. Dementsprechend bildete dieses Kabinett eine Koalitionsregierung zwischen Faschisten, Stahlhelmführern, deutschnationalen und einigen nicht parteigebundenen Konservativen. Aber die entscheidenden Machtpositionen befanden sich in den Händen von Nazifaschisten: Ihr „Führer“ war der Reichskanzler, Wilhelm Frick wurde Reichsinnenminister und Hermann Göring Minister ohne Portefeuille, zugleich kommissarischer Innenminister von Preußen. [1] So war die damalige Situation. Es gibt nur wenige Dokumente aus dieser Zeit, die so eindringlich und mit erschreckender Genauigkeit die Lage der arbeitenden Klasse beschrieben, wie der hier folgende Tatsachenbericht von Jan Petersen. Unter Lebensgefahr wurde das Manuskript dieses Buches ins Ausland geschleust und fand rasch Verbreitung in vielen Sprachen. So begann der deutsche Faschismus…   Weiterlesen

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Herbert Gute: Was ist sozialistische Moral?

2014-11-26_00-09_karl_marx_014_800Man muß wissen, daß Prof. Herbert Gute diesen Beitrag vor über 50 Jahren schrieb – als es die DDR noch gab. Nun hat aber jede Zeit und jede Gesellschaft ihre eigene Moral. Verständlich, daß im Kapitalismus eine andere Moral herrscht als im Sozialismus. Die Moral war und ist stets darauf gerichtet, durch entsprechende Werte und Normen die bestehende Ordnung zu rechtfertigen und zu schützen. Die Werte und Normen sind also keine ewig geltenden Gebote. Sie sind nicht von Gott gegeben und auch nicht, wie oft behauptet wird, von irgendeinem obersten Sittengesetz abgeleitet. Sie wurzeln in den materiellen gesellschaftlichen Verhältnissen, spiegeln diese wider und verändern sich mit ihnen. So entwickelt zum Beispiel die um ihre Befreiung und die Befreiung aller Werktätigen kämpfende Arbeiterklasse im Gegensatz zur bürgerlichen Moral bereits in der kapitalistischen Gesellschaft eine proletarische Moral, die nach dem Sieg der sozialistischen Revolution zur Grundlage der sozialistischen Moral wird. Der Unterschied zum Kapitalismus ist ein grundsätzlicher. Schon deshalb haben die Normen der sozialistischen Moral auch eine große erzieherische Bedeutung. Prof. Gute schreibt: Weiterlesen

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