Der lange Schatten des Joseph Goebbels

„Die Lügen über Stalin sind ein Versuch der jetzigen Eliten, den Raub des sowjetischen Erbes zu rechtfertigen“ (Jakob Dschugaschwili)

Enkel_Stalin

Jakob Dschugaschwili

Zwar ist der faschistische Schrumpfgermane und Oberlügner längst verblichen, doch sein Schatten ist nicht nur in Westdeutschland, sondern nunmehr wieder auch in der Ukraine und in Rußland nicht zu übersehen. Seine Lügen haben den nazistischen Propagandazwerg überdauert, und sie scheinen den neuen russischen Machthabern, dem ukrainischen Nationalistengesindel und den ehemaligen Nazikollaborateuren in Estland, Lettland und Litauen und deren Gefolge gerade recht gekommen zu sein, um den Raub am Volksvermögen der Sowjetunion und ihre braune Gesinnung zu rechtfertigen. Das wird deutlich bei den Lügen in der Katyner Sache, wo der Nazimord an polnischen Offizieren Stalin und dem sowjetischen Geheimdienst in die Schuhe geschoben werden sollte, um von der Niederlage der faschistischen Wehrmacht in Stalingrad abzulenken.

Das wird deutlich beim Wiederaufflammen der nazistischen Nostalgie durch die heutigen Bandera-Faschisten. Und das wird deutlich durch die neuerliche Nazi-Propaganda in den ehemals baltischen Sowjet-Republiken. Der lange Schatten des J.Goebbels ist also nicht zu übersehen. Doch wie man sieht, fassen selbst die Gerichte in Rußland die gefälschten „Dokumente“ und „Beweismittel“ mit sehr spitzen Fingern an. Sie glauben den Fälschungen und Lügen nicht…

Ein Interview mit Stalins Urenkel
Jakob Dschugaschwili

Der Urenkel von Josef Stalin, Künstler und Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, Jakob Dschugaschwili hat in einem Exclusiv-Interview der Internet-Ausgabe „Glagol“ erzählt, warum er auch weiterhin um die Wahrheit über seinen großen Urgroßvater kämpfen wird, und erklärt, warum Stalin gerade heute für uns so wichtig ist. (Mit freundlicher Genehmigng übernommen von Kommunisten-online vom 25.April 2013)

Die Lüge ist wie ein Virus

Regt Sie die stalinfeindliche Hysterie sehr auf, die heute in den globalen Massenmedien vorherrscht?

Diese Lügen verletzen mich, ich decke sie mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln auf und versuche, den Menschen die Wahrheit zu vermitteln. Stalinisierung bedeutet eine Aufklärung der Menschen, eine Erklärung, was Josef Stalin machen wollte, was ihm gelang, und wer seine Reformen warum hintertrieb. Ohne Aufdeckung der Lügen über Josef Stalin und die Geschichte der UdSSR in jener Periode ist eine Stalinisierung nicht möglich. Josef Stalin ist heute für all jene wertvoll und teuer, für die solche Begriffe wie Gerechtigkeit, Vaterland und das Volk keine leeren Phrasen sind.

Es geht darum, daß die Lügen über Josef Stalin und die UdSSR entstanden sind, um die Autorität des Staatsoberhauptes unseres Landes zu schädigen, um die Menschen von jeglichem Versuch abzuhalten, die Natur der Ereignisse und die Rolle Stalins in jener Periode zu durchdenken, welche im Verlaufe seines Lebens geschahen. Diese Lügen sind nicht gegen Josef Stalin oder seine Verwandten gerichtet, sondern in erster Linie gegen das Russische Volk. Mit den Lügen darüber wird versucht, die Russen (und zusammen mit ihnen all jene Völker, die zusammen mit dem Russen als erste in der Welt eine Gesellschaft frei von Parasiten aufbauten) der Fähigkeit zu berauben, den äußeren wie auch inneren Bedrohungen zu widerstehen. Die Lügen über Josef Stalin sind ein von den kriminellen Elementen geschaffener Virus, der den Schutzmechanismus eines Volkes zerstört, welcher für das Erkennen von Gefahren verantwortlich ist. Und letzten Endes sind die Lügen darüber auch ein Versuch der jetzigen Eliten, den Raub all des Guten zu rechtfertigen, welches vom sowjetischen Volk hervorgebracht und vermehrt wurde.


Die grusinische Jugend versteht kein Russisch

Kann man sich In Grusinien an Josef Wissarionowitsch Stalin erinnern, verehrt man ihn?

Die Beziehung der Menschen zu Josef Stalin in seiner Heimat erklärt sich heute durch die Uninformiertheit über den Führer des Landes und über die UdSSR in jener Periode. Das sind zwei der am meisten verleumdeten Themen, und wenn man sich damit zurechtfinden will, muß man den Zugang zu spezifischer Literatur haben, und diese Literatur ist hauptsächlich in Russisch. Die jetzigen Machthaber in Grusinien haben schon fast zehn Jahre das Russische aus Grusinien verdrängt und nach „befriedigenden“ Ergebnissen in dieser Sache gestrebt: die junge Generation kann tatsächlich kein Russisch. Aber sogar jener Teil der Bevölkerung, der Russisch nicht für die „Sprache der Besatzer“ hält und auch weiterhin versucht, vermittels des Russischen an die Weltkultur anzuknüpfen, interessiert sich nicht besonders für das Thema des Stalinismus. Die Mehrheit der Grusinier hat sogar nicht einmal den Wunsch, sich in diesen Fragen zurechtzufinden, da sie von einer äußerst unerfreulichen materiellen Lage unterdrückt ist, sowie von einer ungeheuer gemeinen antisowjetischen (und eigentlich antirussischen) und stalinfeindlichen Propaganda beeinflußt, welche vom Fernsehen ausgeht, das heute in Grusinien auf vier Millionen Menschen bei zwei von zehn Kanälen einwirkt! Man muß schon eine sehr standfeste Psyche haben, und über eine starke Motivation verfügen, um unter solchen Bedingungen nicht zu verzagen und dem zu widerstehen. Deshalb muß man akzeptieren, daß die Verfechter der Sache Stalins in Grusinien die Stimmung und das Bewußtsein des Volkes nicht zu beeinflussen vermögen. Ungeachtet der so traurigen Sachlage, bohrt sich das positive Wirken Josef Stalins in Artikeln und Kommentaren gleich einem mächtigen Lichtstrahl in den Verstand und in die Herzen der Menschen, und zwingt sie, über diesen Menschen und sein Wirken nachzudenken. (Kürzung)


Die Katyner Sache

Sie wenden der Katyner Sache besondere Aufmerksamkeit zu…

Vor gar nicht allzu langer Zeit hat das Twerer Gericht von Moskau indirekt bestätigt, daß die Deutschen die polnischen Offiziere 1941 erschossen haben. Das Ergebnis des Verfahrens gegen die Staatsduma war sensationell. Nein, die Klage wurde abgewiesen, aber im Ergebnis schrieb die Richterin zweimal schwarz auf weiß, daß die Polen in Katyn im September 1941 erschossen wurden, also von den Deutschen. Das ist ein großer Sieg! Es ist also nicht nur Publizistik, sondern ein Dokument, in dem die Allbekanntheit dieser Tatsache durch einen Gerichtsbeschluß festgestellt wurde. Ich beglückwünsche alle ehrlichen Menschen, und in der Hauptsache die ehrlichen Polen zu diesem Sieg! Und allen Ganoven, einschließlich der polnischen, rate ich, sich mit Validol zu versorgen.

Wer hilft Ihnen, in dem Prozeß zu kämpfen?

Im Jahre 2009 hat sich der Publizist Leonid Nikolajewitsch Schura mit mir verbunden und mich gebeten, daß mein Vater Jewgenij Jakowlewitsch ihm erlaubte, eine Klage zum Schutz der Ehre und der Würde Josef Stalins einzureichen. Die eingereichte Klage ist in der „Nowaja Gaseta“ mit einem Artikel von Anatoli Jablokow „Als Täter wurde Berija benannt“ veröffentlicht worden. Nach den Gesetzen Rußlands sind nur Verwandte von Josef Stalin berechtigt, eine solche Klage einzureichen. Mein Vater stimmte zu, und Leonid Schura wurde vor Gericht der offizielle Vertreter meines Vaters in dieser Sache. Mein Vater hat jedoch obligatorisch darauf bestanden, daß sein Vertreter Leonid Nikolajewitsch Schura nur gemeinsam mit Jurij Muchin (www.ymuhin.ru) auftreten sollte, der zu Beginn des Prozesses krank war und im Krankenhaus lag. (Was mit ihm dort geschah, ist eine andere Geschichte, die beinahe tragisch für ihn ausgegangen wäre.) Daher hat sich ihm Sergej Emiljewitsch Strygin, der Autor einer unabhängigen Untersuchung der Katyner Tragödie angeschlossen. Diese Troika wurde nur wenige Jahre später zum Schrecken für die „Kämpfer gegen den Stalinismus“ und für all jene, deren „Traum sich verwirklichen sollte“. Sie fordern doch eine Verurteilung von Josef Stalin, oder nicht? Da ist das Gericht, kommen Sie und beweisen Sie seine „Verbrechen“. Die Gerichtsverfahren haben jedoch die völlige Hilflosigkeit der Kläger gegen Josef Stalin deutlich gemacht. Im Unterschied zum Radiosender „Echo Moskwy“ oder zur Redaktion der „Nowaja Gaseta“, waren unsere Opponenten vor Gericht gezwungen, sich für ihr Geschwätz zu verantworten. Unsere Vertreter halfen aktiv dabei nach, indem sie verschiedene Fragen vorlegten, auf diese verpflichtet waren zu antworten, wie es auch die Gesetzgebung es verlangt. Die Historiker vollbrachten in diesem Sinne eine bemerkenswerte Leistung zur Aufdeckung der Lügen über Josef Stalin und über die Geschichte der UdSSR. Ungeachtet der außergewöhnlichen Belastung, die dieser Prozeß für ihn darstellte (gegen ihn selbst wurden zwei Strafsachen wegen eines „russischen“ Artikels über den Extremismus verhandelt) und der durchgeführten Herzoperation, befaßte sich Jurij Muchin mit der Sache und schrieb am Tag der Verhandlung sofort danach oder eine ausführlichen Reportage über das, was dort geschah. Jetzt sind diese Reportagen in einem Buch unter dem Titel „Das Gericht über Stalin“ zusammengefaßt. Ich muß hinzufügen, daß die Massenmedien, sowohl die offiziellen, als auch die irgendwie oppositionellen, einträchtiges Schweigen über diese Prozesse bewahrten. Sogar das „Echo Moskwy“ und die „Nowaja Gaseta“ haben es vorgezogen zu schweigen, obwohl sie unmittelbar Teilnehmer des Gerichtsverfahrens waren.

Sie hatten einen schrillen Prozeß gegen Journalisten Vladimir Pozner…

Ich konnte bei diesem Prozeß anwesend sein, und hatte das seltene „Glück“, den obersten „Guru der Fernsehverleumdungen“ aus unmittelbarer Nähe zu beobachten. Wie es die Ironie des Schicksals wollte, fand der Prozeß am 21. Dezember statt, dem Geburtstag von Josef Stalin. Das Kern der Sache war folgender: Vladimir Pozner hatte in einem seiner üblichen Kommentare gegen Ende einer Sendung Josef Stalin der Erschießung der polnischen Offiziere in Katyn beschuldigt. Als er von der Klage erfuhr, erklärte er in einer Sendung von „Echo Moskwy“, daß er bereit sei, vor Gericht die Mitwirkung Josef Stalins an der Erschießung der Polen dokumentarisch zu beweisen. Zur Gerichtsverhandlung erschien er dann in Begleitung zweier Juristen (der eine von beiden stand offenbar mit der Richterin auf freundschaftlichem Fuße), und legte zwei der vier Dokumente aus der berühmten Mappe der Fälschungen über die Katyner Sache auf den Tisch. Die Richterin reagierte sofort, und gab zu verstehen, daß sie dieses Dokument irgendwohin weiter verborgt und vergessen habe. So vergas auch Vladimir Pozner dieses „Dokument“, ebenso wie sein schreckliches Versprechen, die Mitwirkung Josef Stalins an der Erschießung der Polen dokumentarisch beweisen zu wollen. Statt dessen ließ er sich aus über das Verfassungsrecht auf Geschwätz, d.h. über das Recht auf seine persönliche Meinung. Ich muß bemerken, daß alle diese „Kämpfer gegen den Stalinismus“, die sich auf Gerichtsverfahren, anstatt auf konkrete Beweisgründe für ihre Behauptungen stützen, sich vor allem damit beschäftigten, ihr Recht auf freie Meinungsäußerung zu erklären. Während einer der Pausen gab es einen Streit mit Vladimir Pozner bezüglich der von ihm ins Gericht mitgebrachten „Dokumente“. Dabei wurde klar, daß er diese Papierchen zum ersten Mal im Leben sah. Außerdem hatte er noch nie etwas davon gehört, daß diese Papierchen Fälschungen sind. Was bedeutet das? Es bedeutet auch, daß Vladimir Pozner, als er vom Thema des bevorstehenden gerichtlichen Streites erfuhr und bis zum Beginn der Verhandlung, wo er also mindestens zwei Wochen zur Verfügung hatte, sich noch nicht einmal die Zeit genommen hatte, um über dieses Thema im Internet zu „googeln“. Beispielsweise: auf meine Bemerkung hinsichtlich eines der „Dokumente“, und zwar der angeblichen „Briefe Berijas“: „Konnte Lawrenti Berija der Trojka 1940 etwas befehlen, wo doch die Trojka schon 1938 aufgelöst worden war?“ erwiderte Wladimir Pozner lässig: „Er konnte!“ – Mit einem Wort: ein Guru!

Wie stehen Sie zu dem Westernfilm über Josef Stalin, den Aleksej Balabanow gerade dreht?

Er hat erklärt, einen Film über meinen Urgroßvater drehen zu wollen und äußerte, daß einer der Helden des Filmes Josef Stalin sei, der als das nun endgültig entthronte Idol seiner Jugendjahre erscheint – ein Bandit, ein Straftäter. Stalin war tatsächlich ein Straftäter – doch es ist nicht bewiesen, daß er persönlich an den Raubüberfällen teilnahm. Ebensowenig wie es bewiesen ist, daß nicht teilnahm. Deshalb kann man es so oder so machen. Ich würde unterstreichen, daß die Lügen über Josef Stalin nicht eine Beleidigung von uns, der Verwandten, darstellen. Sie verletzen nicht mich persönlich. Sie sind eine Herabsetzung des russischen Volkes, das in kürzester Zeit ein mächtiges Industrieland aufbaute, das den Krieg gegen die Armeen von ganz Europa gewann (wobei auf Seiten Deutschlands nicht nur die Deutschen kämpften). Und schließlich eines Volkes, das den Kosmos eroberte.


Die Lüge vom „Holodomor“* in der Ukraine

In der Ukraine liegt das Hauptaugenmerk der stalinfeindlichen Politik auf der Hungersnot der 1932-1933 Jahre …

Hier ist, was Professor Grover Furr, der Autor des Buches „61 Unwahrheiten Chruschtschows“ sagt: „Im Jahre 1930 haben die ukrainischen Nationalisten mit Hilfe der Nazis mit der Fabrikation der Legende vom sogenannten ‚Massensterben’ während der Hungersnot begonnen. Der kürzlich verstorbene kanadische Forscher Douglas Tottle erbringt mit seinem 1987 erschienenen Buch: ‚Die Lüge, der Hunger und der Faschismus – Mythen über das ukrainische Genozid von Hitler bis zu Harvard’ (Fraud, Famine and Fascism – The Ukrainian Genocide Myth from Hitler to Harvard) den Beweis. Ich habe den Artikel schon 1987 gelesen, in dem er die Lüge der ukrainischen Nationalisten entlarvte. Ich war betroffen von dem, was Douglas Tottle schrieb und bin nach Toronto (Kanada) gefahren, um mich mit ihm zu treffen. 1988 machte dann der amerikanische Journalist Jeff Coplon mit ihm und anderen Interviews für einen Artikel ‚Auf der Suche nach dem sowjetischen Holocaust: Ein 55-jähriger Hungernder füttert das Recht’ (In Search of a Soviet Holocaust: A 55-Year-Old Famine Feeds the Right).

Die Lüge über das sogenannte ‚Massensterben’ während der Hungersnot wird von den ukrainischen Nationalisten benötigt, um die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit den Nazis und den Mord von Millionen ihrer Landsleute, einschließlich der Juden, zu rechtfertigen. Sie ermordeten während des sogenannten Wolynsker Massakers bis zu 100.000 polnische Bürger. Die polnischen Forscher Władisław und Ewa Siemaszko, der ukrainisch-kanadische Forscher Wiktor Polischtschuk und der russische Historiker Alexander Djukow dokumentieren dieses Massaker. Selbst wenn man nur einen kleinen Teil dieser Verbrechen rechtfertigen wollte, dann müßten die Nationalisten darauf bestehen, daß die UdSSR schlechter war als die Nazis und die ukrainischen Nationalisten, und daß es nichts schlechteres gegeben hätte, als den Kommunismus, und daß „alles übrige besser“ gewesen wäre. Ähnliche Lügengeschichten über sowjetische Greueltaten werden auch von den rechten Nationalisten Estlands, Lettlands, und Litauens propagiert. Gewöhnlich basieren sie auf Quellen der Nazipropaganda, die meistens einfach nachgedruckt wurden. Der Fond „Historisches Gedächtnis“ von Alexander Djukow veröffentlicht Arbeiten zum Thema dieser Fälschungen.

* Im Sprachgebrauch der westlichen, imperialistischen Massenmedien wird hier die verlogene Bezeichnung „Hunger-Holocaust“ verwendet, die in bewußter Assoziation zum faschistischen Massenmord der Nazis an den Juden steht, aber in keiner Beziehung zur Realität.


Der Urenkel von Josef Stalin ist überzeugt, daß die Aufdeckung der stalinfeindlichen Lügen nicht nur für die Wiederherstellung der historischen Gerechtigkeit notwendig ist, sondern auch, um unseren Völkern den Schutzmechanismus zurückzugeben, der uns vor gefährlichen ideologischen Aggressionen bewahrt, wobei doch das Wissen der Geschichte, die Fähigkeit, Lüge von Wahrheit, das Original von der Fälschung zu unterscheiden, eine der Grundlagen für den Schutzmechanismus eines jeden Volkes ist.

Das Gespräch führte Dmitri Fakowski, für die Internet-Ausgabe von „Glagol“

Quelle: glagol

(Übersetzt und leicht gekürzt von U. Weiser)


Nachtrag: Am 3. April 2013 um 22:00 entdeckte der Enkel Stalins, Jewgenij Dschugaschwili, daß die Eingangstür zu seiner Wohnung von den unbekannten Personen aufgebrochen worden war. Auf dem Fußboden im Wohnzimmer waren auseinandergerissene Pappmappen mit Materialien des Familien-Archives der Familie Dschugaschwili ungeordnet durcheinandergeworfen. Ein Teil der Dokumente wurde entwendet. Aus der Wohnung war auch der Arbeitscomputer gestohlen worden. Andere elektronische Technik, sowie Geld und wertvollen Gegenstände, die sich in der Wohnung befanden, wurden nicht weggenommen. Ziel des Einbruchs waren offensichtlich die im Computer gespeicherten Informationen und bestimmte Archivdokumente. Die Experten von „Wahrheit über Katyn“ verbinden den Einbruch der Wohnung, den Diebstahl des Arbeitscomputers und der Archivdokumente Dschugaschwilis mit seiner aktiven Tätigkeit zur Verteidigung der Ehre seines Vorfahren J.W.Stalin. In erster Linie mit dem am 26. März 2013 unternommenen Versuch, in der Abteilung für Innere Angelegenheiten eine Strafsache wegen der Verleumdung über die angebliche Mitwirkung Stalins an der Katyner Erschießung anzuregen.

pdfimage  Der lange Schatten des Joseph Goebbels

Siehe auch:
Die Goebbelssche Mendazinie
Über die Nazimorde im Wald von Katyn
Katyn: Waren die Dokumente gefälscht?
Die Ukraine: Geschichtliche Hintergründe
Die Lüge von den Stalinschen Massenmorden
Kommunisten-Online (Archive): Der Bluff von Goebbels

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17 Antworten zu Der lange Schatten des Joseph Goebbels

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  9. Henk Gerrits schreibt:

    Was nicht jeder weis uber die Katyn sache ist der einzige uberlebende von Katyn is der Polnische officier Kalka Er erzahlte in KZ seine erlebnis das die SS die executionen ausgefuhrt haben an DrAlbert Haasz Haasz arbeitete fur General de Gaulle Widerstand organisation.

  10. Henk Gerrits schreibt:

    Dr Albert Haas Arts achter Prikkeldraad pagiena 92-93.
    Albert Haas ontmoet Kalka in het KZ Dachau.
    Kalka vroeg me wat ik gedaan had voor ik gearresteerd werd.Ik sprak tegen hem over Hongarije en Frankrijk, over mijn opleiding en werk als dokter, Maar ik zei niets over mijn verzetswerk,alleen dat de Duitsers de foutieve inlichting hadden gekregen dat ik een spion was.
    Daarna vertelde Kalka mij het verhaal achter zijn eigen gevangenneming.
    Hij beschreef zichzelf als de enige overlevende van de massamoord van Katyn bij Smolensk.De Duitsers beweerden dat deze schanddaad begaan werd door de Russen, Maar Kalka vertelde me een ander verhaal.
    Toen de Dutsers Polen aanvelen, werd het Poolse leger met zijn wapens uit de Eerste Wereldoorlog gemakkelijk verslagen.Nadat het land onder de voet was gelopen, werden de iintellectuelen en officieren naar quarantaine kampen afgevoerd.Kalka en zijn medegevangenen werkten in een reparatiewerkplaats te velde en repareerden beschadigde Duitse tanks en andere voertuigen.
    In 1941 kort voor de Duitse verrassingsaanval op Rusland, vroeg de Gestapo Poolse vrijwilliger voor een anti-bolsjevistisch legioen. Kalka evenals de meerderheid van de Polen weigerde aan de zijde van de Duitse overwinnaars te vechten.De dag nadat Duitsland Rusland had aangevallen, arriveerden enkele grote door Wehrmacht soldaten bewaakte vrachtauto,s bij Kalka,s kamp.Alle gevangenen werden ingeladen en naar Katyn gebracht,op een dagreis afstand, waar zij de koude nacht midden op een leeg veld doorbrachten. Ze namen aan dat ze naar Katyn waren gebracht om daar een nieuwe reparatiewerkplaats op te zetten.
    Voor zonsopgang werden ze gewekt en aan het werk gezet om een greppel te graven.SS bewakers hadden de Wehrmacht soldaten vervangen. Toen de hemel lichter werd zag Kalka een andere grote groep Poolse gevangenen blijkbaar uit een ander kamp, die aan de andere kant van het veld een loopgraaf aan het graven waren.
    Toen het laad in de middag schemerig werd stelden de Duitsers draagbare zoeklichten op. Kalka dacht dat ze dus ,s nachts zouden moeten doorgraven. In plaats daarvan werd hun bevolen hun schoppen neer te leggen, langs de rand van hun loopgraaf in de rij te gaan staan, hun schoenen uit te doen en hun broek en ondergoed tot onder de knieen te laten zakken. Enkele gesloten vrachtwagens reden achteruit naar de loopgraven en bleven staan. Hun achterkleppen werden neergelaten en tegen de tijd dat Kalka de machinegeweren zag, spoten de kogels al over de hele lengte van de loopgraven. Zijn wereld werd zwart.
    Hij opende eindelijk zijn ogen, maar alles was nog zwart en een enorm gewicht duwde hem omlaag.Zijn linkerschouder en borst deden vreselijk pijn. Hij hoeste iets op waarvan hij dacht dat het slijm was, maar later besefte hij dat het gestolten bloed geweest moest zijn. Eindelijk had hij zijn armen vrij. Langzaam duwde hij het gewicht dat op hem lag weg en kwam overeind. Hij stond op een tapijt van dode lichamen. Toen hij probeerde uit de loopgraaf te klimmen bezeerde hij zijn hand aan de oneffen wand. De pijn in zijn gewonde linkerarm was zo hevig dat hij het bijna uitschreeuwde als hij probeerde hem op te heffen.Hij ontsnapte aan zijn graf door langzaam en met veel pijn en moeite een trap van lijken te bouwen.In het donker liep hij langs de rand van de loopgraaf, niet in staat na te gaan waar de geluiden van moeizame ademhaling en geroep om hulp vandaan kwamen.Hij werd misselijk toen hij zag dat de loopgraaf al weer voor een deel met aarde was gevuld.Hij gaf bloed over en daarna liep hij weg.
    Kalka liep versuft door totdat hij aan de horizon lichten zag en het silhouet van een boerderij.Hij wankelde naar de voordeur en klopte voordat hij neerviel.De deur werd geopend en een oude boer met een lamp in de hand keek op hem neer.Kalka kon alleen nog maar huilen.De oude man haalde hem naar binnen.

    • sascha313 schreibt:

      Übersetzung:
      Dr. Albert Haas „Arts achter Prikkeldraad” (Arzt hinter dem Stacheldraht), S. 92-93.

      erschienen in Englisch: Albert Haas „The Doctor and the Damned“ Published by St. Martin’s Press, NY (1984) in Niederländisch: Albert Haas „Arts achter Prikkeldraad”, Uitgever: Elsevier (1986) und auf Französisch: Albert Haas „Médicine en enfer“ (Arzt in der Hölle) ISBN : 2856163904 Éditeur: Presses de la Renaissance (01/02/1993)

      Albert Haas traf (den polnischen Offizier) Kalka im KZ Dachau. Kalka fragte mich, was ich vor meiner Verhaftung getan hatte: Ich sprach mit ihm über Ungarn und Frankreich, über meine Ausbildung und Arbeit als Arzt, sagte aber nichts über meine Widerstandsarbeit, nur daß die Deutschen die falsche Information erhalten hatten, daß ich ein Spion gewesen sei.

      Dann erzählte mir Kalka die Geschichte seiner eigenen Gefangennahme. Er bezeichnete sich selbst als den einzigen Überlebenden des Katyn-Massakers in Smolensk: Die Deutschen behaupteten, daß dieses Verbrechen von den Russen begangen worden sei, aber Kalka erzählte mir eine andere Geschichte.

      Als die Deutschen Polen angriffen, war die polnische Armee mit ihren Waffen aus dem Ersten Weltkrieg leicht zu besiegen: Nachdem das Land überrannt war, wurden die Intellektuellen und Offiziere in ein Quarantänelager gebracht. Kalka und seine Mitgefangenen arbeiteten in einer Feldreparaturwerkstatt und reparierten beschädigte deutsche Panzer und andere Fahrzeuge.

      Kurz vor dem deutschen Überraschungsangriff auf Rußland suchte die Gestapo polnische Freiwilligen für eine antibolschewistische Legion. Kalka und die Mehrheit der Polen weigerten sich, an der Seite der deutschen Sieger zu kämpfen: Am Tag, nachdem Deutschland Rußland angegriffen hatte, kamen einige große Lastwagen, die von Wehrmachtssoldaten bewacht wurden, in das Lager von Kalka. Alle Gefangenen wurden ausgeladen und zu einem Tagesmarsch nach Katyn gebracht, wo sie die kalte Nacht auf einem leeren Feld verbrachten. Sie nahmen an, daß sie nach Katyn gebracht wurden, um dort eine neue Werkstatt zu errichten.

      Vor dem Morgengrauen wurden sie geweckt und an die Arbeit gebracht, um einen Graben auszuheben. SS-Soldaten hatten die Wehrmachtssoldaten ersetzt. Als der Himmel heller wurde, sah Kalka offenbar eine andere große Gruppe polnischer Häftlinge aus einem anderen Lager, die auf der anderen Seite des Feldes einen Graben aushoben.

      Als das Licht am Nachmittag dämmrig wurde, stellten die Deutschen tragbare Suchscheinwerfer ein. Kalka glaubte, daß sie nachts durchgraben müßten. Stattdessen wurde ihnen befohlen, ihre Schaufeln zu legen, sich am Rand ihrer Schützengräben in eine Reihe zu stellen, ihre Schuhe auszuziehen und ihre Hosen und Unterwäsche auf die Knie herunterzuziehen. Ein paar geschlossene Lastwagen fuhren rückwärts zu den Gräben und blieben stehen. Ihre Heckklappen waren heruntergeklappt, und als Kalka die Maschinengewehre sah, spritzten bereits die Kugeln über die gesamte Länge der Gräben. Ihm wurde schwarz vor Augen.

      Er öffnete schließlich seine Augen, aber alles war immer noch schwarz und ein riesiges Gewicht drückte ihn nieder. Seine linke Schulter und Brust schmerzten fürchterlich. Er hustete etwas aus, von dem er dachte, es sei Schleim, aber später erkannte er, daß es sich um geronnenes Blut handeln mußte. Endlich hatte er die Arme frei. Langsam drückte er das Gewicht, das auf ihm lag, und stand auf. Er stand auf einem Leichenteppich. Als er versuchte, aus dem Graben zu klettern, verletzte er seine Hand an der unebenen Wand. Der Schmerz in seinem verletzten linken Arm war so heftig, dass er beinahe schrie, als er versuchte, ihn zu heben. Er entkam seinem Grab, indem er langsam und mit großem Schmerz und Anstrengung eine Treppe aus Leichen baute. Im Dunkeln ging er am Rand des Grabens entlang und konnte nicht herausfinden, wo die Geräusche von mühsamem Atem und Hilferuf herkamen. Es wurde ihm übel, als er sah, daß der Graben wieder teilweise mit Erde gefüllt war, er blutete und lief dann weg.

      Kalka ging benommen, bis er Lichter am Horizont und die Silhouette einer Farm sah, stolperte zur Haustür und klopfte an, bevor er umfiel. Die Tür wurde geöffnet und ein alter Bauer mit einer Lampe in der Hand sah auf ihn herab. Kalka konnte nur noch weinte. Der alte Mann zog ihn hinein.

  11. olivia2010kroth schreibt:

    Vladimir Pozner ist eine sehr fragwürdige Figur. Er hat sogar seine eigene TV-Sendung heute in Herrn Dmitri Kisseljows Karikatur von Staatsfernsehen, einer russischen Säule der Unwahrheit. Vladimir Pozner hat 4 oder 5 oder 6 Pässe? Genau weiss ich es nicht. Ich habe gelesen, er besitze einen russischen, einen israelischen, einen französischen einen US-amerikanischen Pass, vielleicht auch noch einen britischen? Wieviele Pässe dieser Herr auch immer haben mag, er ist ein „Wendehals“ par excellence. So viele Hälse kann ein Mensch gar nicht besitzen, um all die Köpfe des Herrn Vladimir Pozner zu drehen – Richtung USA, Frankreich, Israel, GB und sonstwohin. Sein schumpeliges Vampir-Gesicht ist mir unheimlich. Man sieht es des öfteren im russischen Staatsfernsehen, leider! Bei Interviews bleckt er seine Zähne in diabolischem Grinsen.

    • sascha313 schreibt:

      Pozner gehört – wie auch Kurginjan, Fursow u.a. in die Galerie der russischen Geschichtsrevisionsten. Die Liste ist gar lang und die Fernsehauftritte sind unzählbar geworden…

      • olivia2010kroth schreibt:

        Die Liste der Geschichtsrevisionisten in Herrn Dmitri Kisseljows russischem Staatsfernsehen wird lang und länger, weil dieser schleimige Mensch, der Protoyp des neuen russischen Opportunisten, sich mit CIA-Beratern umgibt. Sie diktieren ihm, wer im russischen Staatsfernsehen auftreten darf und wer nicht.

      • sascha313 schreibt:

        …was auch erschreckend ist, mit welcher Selbstverständlichkeit in Rußland alle möglichen dubiosen NOGs und Scientology ihre subversive Tätigkeit entfalten dürfen. Es ist ein Zusammenwirken von öffentlichen und geheimen Subversionstruppen, das regelrecht gruselig ist.Moskau scheint ein Mekka für aller möglichen Geheimdienste zu sein….

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