Die DDR – ein kinderfreundliches Land!

Deutsche-Demokratische-Republik-12WIDER alle Lügen und Verleumdungen gegen unser einstiges sozialistisches Vaterland hier ein paar Fakten zur Lebenslage einer Familie in der DDR:

Angemerkt sei noch:
1) Das durchschnittliche Einkommen eines Arbeiters bzw. einer Arbeiterin betrug etwa zwischen 450 und 1300 M im Monat (bei geregelten 43,75 bzw. 42 Std./Woche).
2) Es gab gleichen Lohn für gleiche Arbeit – für Mann und Frau.
3) Und es herrschte Vollbeschäftigung, d.h. jeder hatte eine Arbeit in der DDR
(…aber es gab natürlich auch Frauen, die wegen der Kinder halbtags arbeiteten oder zu Hause blieben, ohne daß Familie finanziell darunter leiden mußte.)
4) Eine Monatsmiete für eine Dreiraum-Neubauwohnung betrug so zwischen 60-80 M
5) Arztbesuche (auch Zahnarzt) und Krankenhausaufenthalt waren kostenlos
6) Ein halber Liter Milch kostete 56 Pfennig, ein Brötchen einen Fünfer, eine Briefmarke kostete (ebenso wie eine Straßenbahn- oder S-Bahnfahrt durch die ganze Stadt) nur 20 Pfennig. So war das! Und die Einzelhandelspreise in der DDR waren überall gleich.

Das Kind als Rechtsperson

Grundlage für die Stellung von Ehe und Familie in unserem sozialistischen Staat bildet Artikel 38 der sozialistischen Verfassung der DDR vom 6.4.1968 in der Fassung des Gesetzes zur Ergänzung und Änderung der Verfassung der DDR vom 7.10.1974. Er garantiert die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Unterstützung kinderreicher Familien, und den besonderen Schutz von Mutter und Kind. Recht und vornehmste Pflicht der Eltern ist es, „ihre Kinder zu gesunden und lebensfrohen, tüchtigen und allseitig gebildeten Menschen, zu staatsbewußten Bürgern zu erziehen.“

Die rechtliche Stellung des Kindes und die Ausgestaltung seiner Rechte und Pflichten sind im Familiengesetzbuch der DDR (FGB) vom 20.12. 1965 (GBI. l 1966 S.1; in Kraft seit dem 1.4.1966) und im Zivilgesetzbuch der DDR ( ZGB ) vom 19.6.1975(GBI. I S.465; in Kraft seitdem 1.1.1976) geregelt. Bedeutsam sind ferner das Gesetz über die Teilnahme der Jugend an der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und ihre allseitige Förderung in der DDR – Jugendgesetz – vom 28.1.1974 (GBI. l S.45; in Kraft seit dem 1.Februar 1974), das Gesetz über das einheitliche sozialistische Bildungssystem vom 25.2.1965 (GBI. l S.83) sowie die Jugendhilfeverordnung vom 3.3.1966 (GBI. II S. 215) mit den dazu ergangenen Durchführungsbestimmungen, insbes. aber der gemeinsame Beschluß des ZK der SED, des Bundesvorstandes des FDGB und des Ministerrats der DDR vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen in Durchführung der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe des Fünfjahrplans und der Beschluß über die weitere planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen im Zeitraum 1976-1980 vom 27.5.1976.

Staatliche Beihilfen für Mutter und Kind

Staatliche Geburtenbeihilfe. In Verwirklichung des Beschlusses vom 27.4.1972 über sozialpolitische Maßnahmen entsprechend der auf dem VIII. Parteitag beschlossenen Hauptaufgabe erhalten ab 1.Juli 1972 alle Frauen bei der Geburt jedes Kindes eine Beihilfe in Höhe von 1000 M. Diese wird gegen Vorlage der von der zuständigen Schwangeren-beratungsstelle ausgestellten Mütterkarte in Teilbeträgen – gebunden an bestimmte Termine zur Vorstellung in der Schwangeren- bzw. Mütterberatungsstelle – ausgezahlt (VO über die Erhöhung der staatlichen Geburtenbeihilfe und die Verlängerung des Wochenurlaubs vom 10.5.1972, GBI. ll S.314). Stillende Mütter erhalten außerdem während der ersten 6 Lebensmonate des Säuglings monatlich 10 M Stillgeld.

Staatliches Kindergeld. Bürger der DDR, die ihren Wohnsitz in der Deutschen Demokratischen Republik haben, erhalten für ihre dem Haushalt angehörenden Kinder ein staatliches Kindergeld (§1 Abs.1 der VO über die Gewährung eines Staatlichen Kindergeldes sowie die besondere Unterstützung kinderreicher Familien und alleinstehender Bürger mit 3 Kindern vom 4.12.1975, GBI.I 1976 S.52). Das staatliche Kindergeld beträgt entsprechend der Anzahl dAusfahrter dem Haushalt angehörenden wirtschaftlich noch nicht selbständigen Kinder für das 1. und 2.Kind monatlich jeweils 20 M, für das 3.Kind monatlich 50 M, für das 4.Kind monatlich 60 M und für das 5. und jedes weitere Kind monatlich 70 M (§ 3 der VO vom 4.12.1975). Das staatliche Kindergeld (–> Tabelle 43) wird grundsätzlich gewährt bis zum Abschluß einer allgemeinbildenden Schule und muß vom Vater oder der Mutter bei der für sie zuständigen Auszahlungsstelle (Betrieb, Universität, Produktionsgenossenschaft, SV, Staatliche Versicherung usw.) beantragt werden.

Studentinnen im Direktstudium und im Forschungsstudium der Universitäten, Hoch- und Fachschulen erhalten während des Studiums für jedes zu versorgende Kind einen monatlichen Zuschuß von 50 M (AO vom 10.5.1972, GBI.II S.321).

Bei vorübergehender Abwesenheit der Kinder vom elterlichen Haushalt wird das Kindergeld unter bestimmten Voraussetzungen weitergezahlt, z.B. bei auswärtigem Schulbesuch, auswärtiger Berufsausbildung, Abwesenheit für die Zeit einer Krankheit der Mutter oder des Vaters, getrennter Unterbringung der Kinder wegen z.Z. nicht zu beseitigender unzulänglicher Wohnverhältnisse, Heimunterbringung der Kinder wegen Berufstätigkeit beider Elternteile, Unterbringung in Krankenanstalten, ärztliche Trennungsanordnung wegen Krankheit.

Mütterunterstützung nach Ablauf des Wochenurlaubs. Werktätige Mütter können nach Ablauf des Wochenurlaubs für das 2. und jedes weitere geborene Kind bis zum Ende des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes bezahlte Freistellung von der Arbeit in Anspruch nehmen, wenn sie dieses Kind in häuslicher Pflege selbst betreuen wollen. Für die Dauer dieser Freistellung zahlt die Sozialversicherung eine monatliche Mütterunterstützung, und zwar in Höhe des Krankengeldes, auf das die Mutter bei eigener Arbeitsunfähigkeit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hätte, mindestens aber für vollbeschäftigte Mütter mit 2 Kindern 300 M, mit 3 und mehr Kindern 350 M. Diese Mindestbeträge gelten für Mütter, die bis zum Beginn des Schwangerschaftsurlaubs teilbeschäftigt waren, anteilig (§§ 46, 47 der Verordnung zur Sozialpflichtversicherung der Arbeiter und Angestellten – SVO – vom 17.11.1977, GBI.I, S.373). Die Mütterunterstützung wird auf Antrag gewährt; derselbe ist an die Stelle zu richten, die für die Zahlung des Schwangerschafts- und Wochengeldes zuständig ist.

Monatlicher Zuschuß zum Familienaufwand. Mütter mit einem Kind bis zu 3 Jahren, die wegen der Geburt desselben vorübergehend ihre Berufstätigkeit unterbrechen mußten, weil kein Krippenplatz zur Verfügung gestellt werden konnte, haben bei der Geburt eines weitBabybadeneren Kindes während dieser Unterbrechung, längstens bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres des zuletzt geborenen Kindes, Anspruch auf einen monatlichen Zuschuß der Sozialversicherung zum Familienaufwand in Höhe von 200 M, sofern kein Anspruch auf Mütterunterstützung besteht. Mütter, die vor der Unterbrechung ihrer Berufstätigkeit teilbeschäftigt waren, erhalten den Zuschuß anteilig. Der Zuschuß ist bei der zuständigen Dienststelle der Sozialversicherung zu beantragen (§§ 54, 55 SVO).

Unterstützung bei Freistellung von der Arbeit zwecks Betreuung der Kinder bei Erkrankung des nichtberufstätigen Ehegatten. Werktätige sind für die erforderliche Zeit von der Arbeit freizustellen, wenn bei Erkrankung des Ehegatten die notwendige Betreuung der zum Haushalt gehörenden Kinder durch diesen entsprechend ärztlicher Bescheinigung nicht möglich ist und auch durch andere nicht erfolgen kann. Ist der erkrankte Ehegatte nicht berufstätig, erhält der freigestellte Werktätige für die Dauer der Freistellung, längstens jedoch für 4 Wochen im Kalenderjahr, von der Sozialversicherung eine Unterstützung in Höhe des Krankengeldes, auf das er bei eigener Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit ab 7.Woche der Arbeitsunfähigkeit im Kalenderjahr Anspruch hat. Ist die Freistellung nur für einen Teil der täglichen Arbeitszeit erforderlich, wird die Unterstützung je Arbeitstag für die Dauer der ausfallenden Arbeitszeit anteilig gewährt (§ 43 SVO).

FAZIT: Die DDR war ein kinderfreundliches Land!

Quelle:
Kleine Enzykopädie „Das Kind“, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig (DDR), S.114ff.

—> siehe auch: Das Kind als Staatsbürger

Nachtrag:
…und noch eins, liebe Leute, wenn Ihr immer nur nach der Höhe des Kindergeldes in der DDR guckt, dann fragt lieber mal danach, WARUM das so war! Warum war die DDR so ein kinderfreundliches Land? Zukunftsängste gab es damals nicht. Da mußten sich die Muttis keine Sorgen machen um die Entwicklung ihrer Kinder. Da gab es keine Kinderarmut, keine Sozialkaufhäuser und auch keine „Tafeln“. Und erst recht keine „Straßenkinder“! Die Betreuung in den Kinderheimen auf Kosten des Staates war sehr fürsorglich. „Kindesmißbrauch“ war bei uns ein Fremdwort. Da mußte man keine Zuschüsse „für Teilhabe“ beantragen, und kein Kind wurde benachteiligt. Bildung, Freizeit- und Feriengestaltung war für alle Kinder kostenlos. Und warum war das wohl so? Ganz einfach: Die DDR war ein SOZIALISTISCHES LAND. Und im Sozialismus ist nämlich alles ein bißchen anders. Da gehörten die Produktionsmittel dem Volk, und nicht irgendwelchen Privatleuten. Die verwenden sie nur, um selber damit Kohle zu machen. Das ist der Unterschied! Da kann alles geplant werden, heute eher nicht. In der DDR kamen die Gewinne denen zugute, die sie erwirtschaftet hatten – den Arbeitern, den Werktätigen! Solche Schmarotzer, die die Profite aus der Arbeit anderer Leute auf ihr eigenes Konto leiten, gab es bei uns damals nicht. Auch die Parteifunktionäre konnten nicht reich werden, die hatten nämlich auch nur ihr Gehalt. Millionäre hatten wir damals nicht, nicht mal Honecker war einer! Soviel mal zum Nachdenken!

Eine Buchempfehlung:
Wider die Verleumdungen des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Prof.Böhmer: „Für manche ostdeutsche Frau ist die Kindstötung anscheinend ein Mittel der Familienplanung.“(zitiert nach „junge Welt“ 21.01.2011, S.15)

Heike Walter: Abgebrochen – Frauen aus der DDR berichten. Verlag neues leben, Berlin 2010, 192 Seiten, 12,95 Euro * (Mit einem Vorwort des Sozialwissenschaftlers Prof. Kurt Starke) –> hier

(Dr.Heike Walter, geb. 1960 in Naumburg/Saale, promovierte Zahnärztin, Studium in Moskau und Leningrad, Arbeit in einer Poliklinik in Magdeburg, heute eigene Praxis in Rheinland-Pfalz, verheiratet, zwei Kinder.)

Weitere Beiträge:
Die Sozialpolitik der DDR
Was ist sozialistische Planwirtschaft?
Kinderkrippen in der DDR
Das Volksbildungssystem in der DDR
Leben in der DDR – Lebensweise und Familie
Erich Honecker: Für ein kinderfreundliches Land
Kinderferien in der DDR
Die Familie als kleinste Zelle der Gesellschaft
Das einheitliche sozialistische Bildungssystem der DDR
Gab es einen Sozialismus in der DDR?

Bildung und Erziehung in der DDR

 

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20 Antworten zu Die DDR – ein kinderfreundliches Land!

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  7. Mia schreibt:

    Ein kinderfreundliches Land? Wie nennst du das, wenn man dich aus fadenscheinigen Gründen aus deiner Familie heraus reißt, kaum hast du das Licht der Welt erblickt? Ich bin das einzige von insgesamt sechs Kindern, dass herausgerissen wurde. Also Lob die Alten nicht so in die Höhe.

    • sascha313 schreibt:

      Ich kann Deine / Ihre Situation nicht beurteilen. Auch nicht die Deiner / Ihrer Eltern. Es wurden auch in der DDR viele Fehler gemacht, darüber gibt es keinen Zweifel. Daß aber die DDR ein überaus kinderfreundliches Land war, davon gehe ich nicht ab! Man braucht sich nur mal die Mühe zu machen, die Eltern von mehreren Kindern von weniger begüterten Famlien oder alleinerziehende Mütter mit mehr als zwei Kindern zu befragen, schon wird man ganz leicht feststellen, welchen – man kann schon sagen – unmenschlichen Restriktionen und Schikanen seitens der Ämter diese Eltern heute ausgesetzt sind. Von denen würden sich heute manche DDR-Verhältnisse wünschen – nicht nur was die sozialen Errungenschaften und Vorzüge betrifft, die beruflichen Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten, die Gesundheits- und Alters-Fürsorge, die soziale Sicherheit und nicht zuletzt das hervorragende Bildungssystem der DDR!

    • Mit welchen fadenscheinigen Gründen wurdest du aus deiner Familie, die in der DDR lebte, herausgerissen? Wenn es „fadenscheinig“ war, ist das selbstverständlich eine Untat gewesen, was hier niemand beschönigen würde!

      Wie jeder wissen kann, der meine Beiträge und Kommentare im Internet verfolgt, wurde ich am 05. Juni 1962 von einer Bürgerin der DDR in Hamburg geboren. Da meine Mutter nicht verheiratet war und mein Vater leugnete, dass ich sein Sohn bin, war ich damals „ganz gesetzlich“ unehelich, so daß jedes Kind, welches mit diesem moralischen Makel zur Welt kam, von Anfang an in die „Obhut“ der BRD (sprich der Vormundschaft des Jugendamtes) unterstellt war. Für mich bedeutete dies, dass ich kurz nach der Geburt meiner Mutter entzogen wurde und in einer Säuglingsstation verbringen musste. Ich habe nie erfahren, wie es meiner Mutter gelang, dass ihr das Sorgerecht für mich bereits nach 21 Tagen gerichtlich zugesprochen wurde — freilich bis 1980 „als Mündel des Jugendamtes“, also immer unter dessen Vormundschaft stehend!

      Grundsätzlich IST die Trennung eines Säuglings, Babies, Kleinkindes und Kindes von seiner Mutter aus „MORALISCHEN“ Gründen, die gesetzlich verankert sind (waren!) immer ein VERBRECHEN, sofern eine solche Trennung von anderen betrieben wird/wurde! Hier in der BRD wurde die Trennung von Mutter und Kind aus moralischen Gründen „NICHT EHELICH GEBOREN“ (wie unter den Nazi-Gesetzen!) nach 1945 bis 1972 weiterbetrieben. So konnte sichergestellt werden, dass die kirchlichen Waisenheime immer über genug Nachschub verfügten: Das war systemtypisch!

      Ich kenne persönlich nur zwei weitere Menschen, kann aber anhand der statistischen Datenerhebungen nachweisen, daß mindestens drei Millionen Neugeborene von 1945-1976 (also drei Jahrzehnte lang) ein ähnliches Schicksal zuteil wurde. Mein Freund Harwey z.B. hatte erst nach drei Jahren das Glück zu seiner Mutter zurückkehren zu können. Ich war ja „nur“ 21 Tage getrennt … und habe davon einen emotionalen Schaden davongetragen, den ich erst bei meinem letzten Gespräch mit meiner Mutter, kurz vor ihrem Tod, anfing zu begreifen.

      Meine Mutter litt darunter viel mehr als ich, denn sie fühlte sich schuldig und empfand es bis zu ihrem Tod als ihr eigenes Versagen! Wörtlich: „Ich habe dich doch erst nach drei Wochen ‚zurückbekommen'“ (mit Tränen in den Augen): „da war keine Milch mehr in meiner Brust“, (fast tränenerstickt): „Ich konnte dich nicht einmal nähren!“ Es ist das letzte Gespräch gewesen, bevor ich wieder nach Uganda geflogen bin.

      Nun: Mein gefühlsmässiger Schaden „beschränkte“ sich darauf, daß ich mich Zeit meines Lebens als ungeliebt, verkannt, ausgegrenzt, unverstanden und EINSAM wahrgenommen habe, was mir auch immer wieder *verdeutlicht* wurde: „Du bist keiner von uns!“, waren dabei noch die für mich harmlosen ‚Erklärungen‘! Denn „intellektuell“ wollte ich schon mit elf Jahren nicht zu jenen Menschen (in dem Klein-Dorf, in dem ich lebte) gehören, die die „MORAL“ ganz hoch gehalten haben, während alle Konfirmanten-Jungen und -Mädchen im selben Dorf im Alter von 11 bis 16 untereinander den Sex ausprobierten, der uns im Aufklärungsuntericht der 1970er und 1980er geboten wurde UND durch die „BRAVO“ bis heute propagiert wird! Ich denke, dass „unser kleines Dorf im Norden Hessens“ damit keine Ausnahme darstellte, sondern, dass das die Regel war und unter Jugendlichen bis heute ist.

      MIA! Ich bin abgeschweift! Sieh es mir nach! Ich kann also nachempfinden, dass du die DDR ablehnst, weil sie dich „mit *fadenscheinigen Gründen* von deiner Familie mit weiteren fünf Geschwistern trennte“. Ich kann das ja auch nicht widerlegen! Aber vielleicht kannst du mal eines in Ruhe überdenken: Hier in der BRD war das gang und gäbe — aus rein „moralischen Gründen“!

      Ich wünsche dir, dass du herausfindest, WARUM es (möglicherweise) wirklich erforderlich gewesen ist, dass gerade DU aus objektiven Gründen von deiner Familie getrennt wurdest! Ansonsten! Ich weiß, dass es für Dich bis heute eine nicht verständliche UNGERECHTIGKEIT ist!

      DOCH BEDENKE: Was dir geschehen ist, war nicht „systemtypisch“ – wie in der BRD! Lasse dich nicht weiter von der Vergangenheit BESTIMMEN! Meine Vergangenheit kann auch ich nicht ändern – Niemand kann das. ABER wir können uns so lange wir leben, dazu entscheiden, dass sie uns nicht mehr bestimmt und wir so deshalb zum Spielball der Meinungen, die die Menschen über uns haben, werden und bleiben!

      • sascha313 schreibt:

        Danke Georg. Keiner hätte das besser sagen können!
        Wenn aktuell heute in der BRD über einen (angeblichen) „Kindesmißbrauch“ in der DDR gefaselt wird, der (angeblich) keine Seltenheit gewesen sei, so gehe ich davon aus, daß das Erfindungen sind. Es sind empörende, reichlich entlohnte Lügen! Solche Methoden der „sexuellen Aufklärung“ wie sie heute immer noch in den BRD-Schulen und in der „Bravo“ üblich sind, oder wie sie von obszönen Zeitschriften beworben werden, sind einfach pervers. Das gab es in der DDR nie und nimmer! Der Sex war in der BRD „as usual“ schon immer ein „business“! Die (erzwungene) Unmoral resultierte aus der Not der Frauen, nach dem faschistischen Krieg ihre neugeborenen Kriegskinder zu ernähren und überhaupt einen Mann fürs Leben (einen „Ernährer“) zu finden. Und das gibt es auch heute auf ähnliche Weise…

      • Ja, ich dachte auch sofort an eine Lügengeschichte. Vermutlich musste dieser Mensch aus der Familie genommen werden, weil das Wohl des Kindes gefährdet war. Würde mich nicht wundern, wenn die Eltern zu Lumpenproletariat gehörten und schwer Alkoholkrank waren.

        „Unmoral“: Die (erzwungene) Prostitution resultierte aus der Not der Frauen, nach dem faschistischen Krieg ihre neugeborenen Kriegskinder zu ernähren und überhaupt einen Mann fürs Leben (einen „Ernährer“) zu finden. [Der jedoch nicht zu finden war, denn es sind ja ganze Jahrgänge von jungen Männern zum Fraß dem Kapitalistisch-Imperialen Krieg vorgeworfen worden!] Und das gibt es auch heute auf ähnliche Weise … [und auf gleiche Weise in den Kriegsgebieten, wie ich es in Ostafrika, Sudan und Zaire kennengelernt habe … ]

      • Lügen habe kurze Beine (Volksmund), aber: Eine Lüge ist bereits dreimal um die Erde gelaufen, bevor sich die Wahrheit die Schuhe anzieht. (Mark Twain)

        Nun ist es mit der Lüge ja so, dass sie immer auf Irrtum aus Unkenntnis über die Realität beim verführten und in Dummheit GEHALTENEN Menschen beruht.

        Eine Unkenntnis über die Wirklichkeit — gerade wie in dem hier geschilderten Fall, der durch nichts untermauert wurde — löst man dadurch auf, dass man sich über die wirklichen Tatsachen informiert und vor allem dadurch, dass man das einem Weitergesagte nicht für bare Münze nimmt, ohne den Beschuldigten gehört zu haben.

        Ein Beispiel.
        Meine Großeltern mütterlicherseitswanderten 1935 nach Tansania aus. Der Opa war damals 23 Jahre, die Oma 22 Jahre alt. 1937 wurde meine Mutter dort geboren. 1939 kehrte die junge Familie nach Deutschland zurück. Im November 1944 wurde mein Opa ‚irgendwo in Polen‘ dem kapitalistisch-imperialen Krieg zum Fraß vorgeworfen. Ganz sicher weiß ich heute, dass weder die Oma noch der Opa Nazis waren; Kommunisten waren sie (leider) auch nicht: ’national-deutsch abgerichtete Lutheraner‘ wäre wohl hier passend: also jenen Menschen, die “politisch“ immer hin und her schwenken, ohne in der letzten Konsequenz ihren Mann stehen, bzw. stehen können!

        Den Tod des Vaters hat meine Mutter bis zu ihrem Lebensende nie überwunden. Das ging soweit, dass sie für ihre eigene Beerdigung viele Jahre Beiträge in eine “Sterbeversicherung“ einzahlte, um so — wie ihr Vater — anonym, unbekannt und vergessen beerdigt werden zu können! Zeit ihres Lebens machte sie für den Tod ihres Vaters ihre Mutter verantwortlich. Und das ging so: Meine Oma zu meinem Opa: Wir müssen dem Führer ein Opfer bringen. (Weshalb sich also [hoc-propter-hoc] mein Opa entschieden habe: Heim ins Reich zurückzukehren, um Deutschland zu dienen! Die kindlich verständliche Naivität, daß ihr Vater “nicht nur nicht gefallen ist“, sondern irgendwie sich retten konnte, sich aber “noch nicht melden konnte“, war Bestandteil ihrer vollkommen absurden und verschrobenen Vorstellung von der Wirklichkeit. Für sie war das wie das Amen in der Kirche, ein DOGMA, welches ihr Denken beherrschte.

        Selbst als ich mit meiner Familie 1980 einen Bruder meines Opas besuchte, der ja selber in jenem Kriege fast umgekommen ist und mir — auf NachfragEN hin — sowohl den Ort, das Datum und die Umstände des Todes meines Opas mitteilte: Meine Mutter war in ihrem Wahn gefangen: “Alle lügen! 1988 reiste ich das erste Mal in die DDR und besuchte meine Oma, die so wenig den Kontakt zu meiner Mutter suchte, wie meine Mutter zu ihr. Ich war dabei in Begleitung meines Onkels, der drei Wochen vor dem Tod meines Opas geboren wurde. Er — wie meine Mutter vorher auch — berichtete mir, dass meine Oma nie den Hitler-Gruß benutzte und auf das “Heil …“ mit: “Der deutsche Gruß heißt: “Guten Tag!“ antwortete! => Welch ein Widerspruch zwischen dem “Wir müssen dem Führer ein Opfer bringen“ und dem Verhalten meiner Oma von 1939 bis 1945!!!

        Ein zweiter Vorwurf, den meine Mutter meiner Oma machte, war: “sie hat ständig anderen Menschen gedient und nie Zeit für uns gehabt!“ Als ob meine Oma — mit 31 Jahren, dem Verlust ihres Mannes und dem gesamten Besitz in Afrika überhaupt Zeit gehabt hätte, ’nachzudenken‘!!! … Sie tat, was ein Mensch nun eben tun muß, der sich und eine siebenjährige und einen Säugling tun muss, ohne den “einfachen“ Weg der Prostitution zu wählen: ARBEITEN für Kapitalisten. Ich habe meinen Onkel, der ja seinen Vater nie kennenlernte. auf den Vorwurf angesprochen, dass die Ursache der Rückkehr aus Afrika “Heim ins Reich! Dem Führer ein Opfer bringen.“ direkt AUSGEFRAGT! Er war entsetzt! Denn in Wahrheit wurden alle Deutschen aufgefordert [BEFEHL], nach Deutschland zurückzukehren.

        Mein Opa und sein Freund entschieden sich daraufhin für die Flucht nach Kenia – einer damaligen Kolonie des Britischen Imperiums. Mein Opa bekam Malaria, der Freund ließ ihn in einer Krankenstation zurück … und bekam “Besuch von der Gestapo“: Herr Thomas, sie wollten doch nicht flüchten? und ihre Frau und ihr Kind den Gefahren, die hier überall lauern aussetzen? Können Sie es wirklich verantworten, nach Kenia zu gehen …? Trotz seiner 27 Jahre wusste er — als ausgebildeter [heute würden wir sagen: Entwicklungshelfer] UND junger Offizier der “Wehrmacht“, die ihn seit 1929 (mit 17 Jahren ausbildete), was darunter zu verstehen war! Ihm wurde “die Freiheit der Entscheidung“ angeboten: Fortsetzung seiner Flucht oder das Überleben seiner Frau und seiner geliebten Tochter!

        Wie würden wir uns denn entscheiden??? Klar! ist das eine ‚theoretische“ Frage! Auf die es für mich nur eine Antwort gibt — und dafür habe ich mich im Alter von 16 Jahren entschieden: Möge es mein Leben kosten, das Leben meiner Familie: Niemand wird mich unter Bedrohung meines Lebens oder das Leben meiner Kinder ERPRESSEN! … und sollte es jemals jemand wagen, ein solches Unterfangen zu begehen: Werde ich ihn finden, einfrieren und in Würfel geschnitten als Werbesendung von der Deutschen Bundespost – die davon nichts wissen kann – in alle Welt verschicken.

        Der Mensch MUSS einfach KLARHEIT über sein Eigenes SEIN gewinnen und dann auch haben und beibehalten! Denn sonst wird er noch auf Ewig-und-Drei-Tage bis zum Sankt Nimmerleinstag hingehalten, verarscht und betrogen!

  8. Lieber Genosse Sascha!
    Ich danke dir, dass du meine Kommentare unzensiert zulässt!
    Selten — eigentlich NIE durfte ich es!

    • sascha313 schreibt:

      Wenn’s Dir hilft – gerne! 🙂

      • Sorry für die Mühe, die ich dir bereitet habe! Zukünftig werde ich meine Kommentare so kurz halten, wie es W.I. Lenin praktizierte: nämlich sehr lang! — 😉 Nein, ich werde sie KURZ halten, VERSPROCHEN! Aber auf keinen Fall hier auf deinem Blog weitere ‚lange‘ Abhandlungen posten! VERSPROCHEN — die verstehen ja nur wenige! Nämlich echte Bolschewiki !!!

        Wer sich Wissen aneignen will, kann ja meine Beiträge auf meinem eigenen Blog widerlegen! SELTSAM!!! Alles was ich dort selber schreibe, wird von niemandem widerlegt!!! Das ist für mich sehr sonderbar …

        An meiner *Person* kann es jedenfalls nicht liegen, DENN die kann man – wie in Afrika versucht, durch Vergiftung, Folter, Kerker, Gefängnis, Entzug der Nahrung, Bedrohung meiner Frau und Kinder sowie Raub an der Produktion von Nahrung DIE ALLEN ZUGUTE kam (soweit denn noch vorhanden) Ich muß es meiner eigenen Unkenntnis und Naivität zuschreiben!

        Jedoch!!! Ich werde die vielen Millionen, die ich dort “versenkt“ habe, nicht bereuen! Was ich bereue, ist, dass ich dieses Kapital nicht für den Bolschewismus eingesetzt habe!!!

      • sascha313 schreibt:

        Egal – heute beginnt das Leben!

      • Jeden TAG!

        Die meisten Menschen können sich jedoch nicht einmal vorstellen, dass sie ihr “altes“ Leben hinter sich lassen könn(t)en — bei Bewahrung aller ihrer Erfahrungen, all ihres Wissens — und – trotz all der “Niederlagen‘, die jeder Mensch in seinem Leben erfährt, neu beginnen können!!! … So NEU als ob es wirklich der erste Tag ihres Lebens wäre!

        Aber tausende von Jahren der Abrichtung und Dressur durch Religion, Philosophie und daraus vom Menschen SELBER gemachter KULTUREN, die für unumstößliche Wahrheiten gehalten werden … und damit letztlich die Angst vor der Wahrheit, dass jedes Lebewesen – auch der Mensch — nackt, wie er kam – auf die SELBE Weise wieder geht: nämlich nackt … obwohl das Verscheiden ungleich ist: Verhungern doch bis heute immer noch mehr Kinder in der Welt als Menschen während der Pflege im Alter dahinsiechen!

      • sascha313 schreibt:

        Stimmt. Die Vergangenheit haftet wie Leim an den Sohlen. Und doch. Wir brauchen das Wissen der Älteren, die soviel durchgemacht haben. Und vor allem wir brauchen heute mehr denn je Kenntnisse der Zusammenhänge, Hintergründe, Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Entwicklung. Wir brauchen Marx, Engels, Lenin, Stalin, Berija, Swerdlow, Peter Edel, Ernst Busch, Thälmann und Kurt Gossweiler – um überhaupt zu zu verstehen, wohin es gehen wird. Wohin wir gehen müssen, wenn die Menschheit überleben will!

      • Freilich Sascha!
        ich meinte damit ja auch die eigene — von Unwissenheit, Selbstbetrug, Leiden und Irrtümern und Verlusten mitgeprägte und das Leben und Denken bestimmende — Vergangenheit.

        Das Dialektische Geschichtsverständnis von Engels und Marx ist zwar einerseits “erleuchtende Erkenntnis“ gewesen, aber ohne Hegel – einem Metaphysiker oder Kant – einem lutherische Spitzbuben, der zu recht als Tschandala von Nietzsche bezeichnet wurde, oder den “französischen“ Denkern, die die Religion als Priesterbetrug entlarvten, kaum denkbar; baut doch das Eine, das Spätere immer auf dem Anderen, nämlich dem Früheren auf! [Eine “innere“ Gesetzmäßigkeit der Materie selbst, die sich ja auch in der belebten Natur – der Biologie – “ihren Weg“ durch Milliarden von Jahre “bahnte, um schließlich den Menschen mit einem Großhirn hervorzubringen, welches das komplexeste Organ ist, das wir kennen.]

        Diese Aussage bitte ich nicht mißzuverstehen! Denn die Materie ist unendlich ewig und ‚hat‘ so etwas, wie einen gedachten Anfang ’nicht‘, womit ich auch jedes pseudo-finale ‚Ende‘ verneine.

        Die von allen Religionen, (fast) allen Philosophien, Metaphysikern und Ideologien vertretenen Auffassungen über die Zeit, kommen ja nicht von dem Gedanken “eines Anfangs und eines Endes“ los, weil sie die kurzfristigen Erscheinungen der Biologie, die doch nur eine Facette der Materie sind, für ein Absolutes halten und daher in ihrem Kopfe “Zeit“ auch nicht als Nicht-Dinglich (Abstraktum) “begreifen“: Sie verdingen ein Abstraktum zu einer Wirklichkeit, genauso, wie sie jede Metapher als Beweis für irgendeine Gottheit benutzen, in der dann aus dem Produkt menschlicher Arbeit aus Brot und Wein der Körper und das Blut Gottes gemacht wird!

        Ich erwähne dies hier nur, weil in dieser Art des Denkens, aufgrund der Herrschaft der Kirche über mehr als 1.400 Jahren, das Denken der meisten Menschen darin verhaftet ist. Sehr augenfällig ist mir dies im Buch „Memento Stalingrad von Erich Weinert“: Was Gen. Ulbricht und Gen. Weinert an der Front zur Rettung der hunderttausenden eingeschlossenen Soldaten dort leisteten, konnte keine Früchte tragen und musste dennoch getan werden, wollte der Bolschewismus sich nicht auch als ein weiterer Typus der Herrschaft des Menschen über den Menschen erweisen!!!:

        Denn 99% der zum WAHN verführten Soldaten glaubten — selbst im Angesicht des Hungertodes, im Angesicht eigener Verstümmelungen und Verwundungen, im Angesicht des Kälte-Todes, ja! selbst im Angesicht, dass es — außer sich der Roten Armee zu ergeben — kein Entrinnen aus dieser menschliche Hölle mehr gab: “Ich weiß, es wird einmal ein Wunder geschehen“ (dieses widerliche Soldatenlied von Zarah Leander mit Orchester und Pomp 1942 vorgetragen!) Und selbst ‚das Wunder‘ der Gefangenschaft, dass über 80.000 Soldaten das Überleben sicherte — und die Bolschewistische Rote Armee NICHT so handelten und das gleiche TUN an den Tag legten, wie die Raub-Armee des DR mit über drei Millionen Sowjet-Verteidiger, die durch den Raubzug des deutschen Imperialismus in Gefangenschaft gerieten, verfahren sind: Jeder Sowjet-Kommissar, jeder Sowjet-Offizier wurde sofort in Kriegsverbrecherischer Weise ERMORDET, die weniger “ausgebildeten“ Soldaten der Roten Armee wurden VERSKLAVT, der “Rest“ der Gefangenen hat man erschossen oder dem Hungertod und der Krankheiten, die in den Lagern ausbrechen mussten überlassen!

        Während die Rote Armee alles, WIRKLICH ALLES unternahm, die Gefangenen einer MÖRDER-BANDE zu schonen, ihnen medizinische Versorgung und Nahrung zu ermöglichen — und das zum Nachteil der eigenen LEIDENDEN und HUNGERNDEN Bevölkerung (um sich nicht an dem Vertrag der HLKO zu versündigen!!! setzte die Raub-Macht (Synonym für Wehrmacht) unvermittelt ihre MORDE weiter fort! … Und jede Vergewaltigung an Mädchen und Frauen – die sie selber Millionenfach ausübten – kreiden sie bis heute der “Soldateska der Roten Armee“ an!

        “Wir brauchen das Wissen der Älteren, die soviel durchgemacht haben. Und vor allem wir brauchen heute mehr denn je Kenntnisse der Zusammenhänge, Hintergründe, Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Entwicklung. Wir brauchen Marx, Engels, Lenin, Stalin, Berija, Swerdlow, Peter Edel, Ernst Busch, Thälmann und Kurt Gossweiler – um überhaupt zu verstehen, wohin es gehen wird. Wohin wir gehen müssen, wenn die Menschheit überleben will!“

        1.) Für mich kann überhaupt kein Zweifel daran bestehen, dass die Menschheit überleben will!
        2.) Die Kenntnisse der Zusammenhänge, Hintergründe, Wissen über die Gesetzmäßigkeiten des gesellschaftlichen Entwicklung. sind vorhanden! => Die Menschen, die im Real Existierenden KAPITALISMUS leben, interessiert das jedoch nicht, weil sie NOCH alles erhalten, damit ihr Überleben weitergehen kann!

        Einen normalen Hartz IV-Empfänger kann niemand zum ORGANISIERTEN, planmäßigen Aufstand — also einer bolschewistischen Revolution — gegen die Unterdrücker und Ausbeuter veranlassen! Ein solcher Mensch kann nur “maulen“, er organisiert sich auch nicht gegen “sein empfundenes Schicksal“! Warum sollte er? Wenn er krank wird, wird er behandelt Wenn das Job-Center eine Sanktion erhängt: *Geht es vor das Sozialgericht“, welches einen Fehler bei Job-Center feststellt und dem SGB II.-Empfänger eine extra Summe Geldes zuspricht — was ein solcher DEPP dann als “mir wurde Recht getan“ EMPFINDET, ohne jemals hinter dieses perfide SPIEL der kapitalistischen “Ordnung“zu kommen! ER WIRD und MUSS folgendes denken: “Mir wurde Unrecht getan – aber Gottseidank – dass Gericht hat es erkannt … und mir zugesprochen, was mir zusteht!“

        “um überhaupt zu verstehen, wohin es gehen wird. Wohin wir gehen müssen

        A) So überaus komplex jede gegeben Gesellschaft auch sein mag: Fast alle Gesellschaften sind de jure und de facto nach dem KAPITALISMUS der christlich-jüdischen Religion unterworfen. Das ist einfach TATSACHE. Mit dem Kapitalismus GEHT es in den unaufhaltsamen UNTERGANG fast aller Völker, Kulturen und Sprachgruppen! — NEIN! dieser Untergang ist nicht ‚absolut‘!!! Er stößt die gesamte Menschheit “nur“ um 30.000 Jahre zurück, so dass die Überlebenden zwar keine Lehre ziehen können, aber erneut — vermutlich wieder mit “Ausbeutung des Menschen über den Menschen“ ihr Zeit verschwenden werden! => mit dem Kapitalismus gehen wir WOHIN? … in den absolut sicheren UNTERGANG des größten Teils aller Menschen!!! Denn das Wesen des Kapitalismus ist nun einmal ZERSTÖRUNG! und die Ideologie dahinter ist ein religiöser WAHN: “der Mensch selber ist böse – damit schuldig und gehört AUSGEROTTET – “da es ja niemanden gibt, “der das ANGEBLICH Böse **im Menschen** (ein total irrer WAHN !!!) ‚weg-nehmen‘ kann!

        B) Wohin müssen wir gehen?!
        1.) Uns klar über das Vermächtnis sein!
        2.) Das Vermächtnis nicht in Frage stellen!
        3.) Das Vermächtnis sagen:
        **DIE Wahrheit bekanntmachen!!!**

        — Zum Beispiel, dass die BRD Regierung (16 Menschen!) vom Kapitalismus jedes Jahr 500-Milliarden !!! erhalten —und zwar neben dem Bundeshalt, der über Kredit finanziert wird und gerade mal lächerliche 329-Milliarden beträgt, WÄHREND die Menschen, die hier leben weit ÜBER 8.400-MILLIARDEN erwirtschaften! … und statt über 100.000,- Euro NETTO!! pro Jahr zu verfügen, gerade mal LÄCHERLICHE 4.416, Euro BRUTTO erhalten UND davon auch noch Steuern und Abgaben von weit über einem Viertel zahlen!!

        EGAL wie gerechnet wird! Ob jemand Wissenschaftler oder HIV. Empfänger ist: UNTERM STRICH bleibt ::: NICHTS: außer Illusionen: Das ist dein Haus (KREDIT), deine ARBEIT, die morgen ein anderer ausfüllt, deine Firma, die morgen übernommen wird!

        Naja … ich mach mal Schluß! … Wie Lenin richtig sagte: Wir Bolschewiki MÜSSEN die “Strukturen“ und die “Tatsachen“ des Kapitalismus ÜBERNEHMEN

  9. Rolf schreibt:

    Hallo Mia!
    Vielleicht kannst du dich noch mal melden. Deinen Fall aus deiner Sicht schildern. Wie schon gesagt, wir kennen hier alle die Fehler der DDR und wir stehen dazu. Aber wir sind gegen diese Pauschalisierung – „Alles war Unrecht in der DDR“.

    Ich kenne einen Offizier der ehemaligen Volkspolizei der DDR. Eigentlich schon immer ein anständiger Mensch. Es sagte: Das Beste, was ihm passieren konnte (er war nach dem Kriegsende Vollweise), sei sein Aufwachsen im DDR-Kinderheim gewesen. Nach den heutigen Lügen über die DDR-Kinderheime… Es gab Geld für ehemalige Insassen als Wiedergutmachung. Nach dem Motto „Ich bin doch nicht blöd“, meldete auch er sich dort. Bargeld bekam er nicht, aber er kaufte sich ein neues Auto und erhielt eine Zuzahlung dazu (5-stellig – pauschal …). Soviel als Beispiel zum heutigen Umgang mit diesen DDR-Sachen.

    Ich würde mich freuen von Dir zu hören!
    Rolf

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