Die Erdölmafia

erdölErdöl ist mittlerweile zum entscheidenden Lebenselexier der imperialistischen Welt geworden. Ohne Erdöl läuft nichts: Kein Fahrzeug fährt, kein Flugzeug fliegt, Maschinen stehen still und es wird kalt. Kein Rohstoff der Erde, weder Gold noch Edelsteine, wurde daher so intensiv gesucht, erkundet, erbohrt wie das Öl. Die Geschichte des Erdöls ist eine Geschichte des Verbrechens, des Kampfes mit Gangstermethoden, mit Blut, Terror, Spionage und Krieg. Die Ölgeschichte berichtet von der geheimen Ölorder des State Departments vom 16. August 1919, die jeden US-Diplomaten verpflichtete, die Interessen der amerikanischen Ölkonzerne in fremden Ländern mit allen Mitteln durchzusetzen.

Diese Geschichte enthüllt das „Geheimnis“, wie USA-Präsidenten durch Ölbusiness inthronisiert oder durch mysteriöse Giftmorde ins Jenseits befördert wurden. Sie berichtet von Kriegen, Staatsstreichen, Revolten, Sabotageakten, die die Ölmonopole inszenierten, um sich gegenseitig Einfluß streitig zu machen oder den Volkswiderstand zu brechen. Der erste und zweite Weltkrieg sind direkt verknüpft mit den Profitmanipulationen der Ölmonopole, so daß der Ausspruch eines Interessenvertreters der imperialistischen Ölhaie „ein Tropfen Öl ist uns einen Tropfen Blut wert“, grausame Wirklichkeit wurde. Erdöl ist auch die Triebkraft, die die führenden NATO-Mächte veranlaßte, über den Nahen Osten ein besonders enges Netz zu ziehen. Die Blutspür zieht sich durch den Irak, über Lybien, Palästina und Ägyten bis nach Syrien [1]…

Israel im Brennpunkt der Macht

Krieg im Nahen Osten – die israelischen Aggressoren haben damit niemals aufgehört, und sie wurden bei ihren kriegerischen Überfällen stets von den imperialistischen NATO-Mächten – allen voran die USA und die BRD – unterstützt. Warum wird der Nahe Osten immer wieder zum Konzentrationspunkt der Macht- und Kriegspolitik imperialistischer Mächte? Diese Frage beschäftigt viele Menschen, die fast täglich Berichte über Tod und Terror im Nahost hören. Ganz sicher ist einer der wichtigsten Gründe das Erdöl. Hier lagern nicht nur die größten Vorräte der kapitalistischen Welt – es sind etwa zwei Drittel –, sondern hier sind auch die günstigsten und billigsten Förderbedingungen bei einem bisher relativ geringen Eigenbedarf der Förderländer.

Eine strategisch wichtige Lage

Im Zusammenhang mit dem Erdöl ist der Nahe Osten durch seine geographische Lage für den Imperialismus außerordentlich wichtig. Ein Blick auf die Landkarte genügt, um dies deutlich zu erkennen: Drei Kontinente – Europa, Asien, Afrika – treffen hier aufeinander, 17 Staaten mit einer Bevölkerung von mehr als 285 Millionen Menschen sind Anrainer des Mittelmeeres, des größten Wasserstraßensystems der Welt, dessen Bedeutung durch die Wiedereröffnung des Suezkanals weiter anwächst. Hier kreuzen sich wichtige internationale Fluglinien von Europa nach Afrika, Südostasien, Fernost und nach Australien. (…)

Die israelische Eroberungspolitik

Seitdem die israelischen Aggressoren im Jahre 1967 mit ihren blutigen Feldzügen gewaltige Gebiete der benachbarten arabischen Staaten in offener Verletzung des Völkerrechts okkupierten, hat es keine Ruhe mehr für die arabischen Völker gegeben. Die Fläche der Ägypten durch Israel geraubten Sinaihalbinsel 56.000 Quadratkilometer – ist mehr als doppelt so groß wie der Staat Israel. Die Erdölvorkommen Sinais – machten bis zur Okkupation 50 Prozent der gesamten ägyptischen Erdölgewinnung – 4,5 Millionen Tonnen jährlich – aus und haben insofern für Ägypten große Bedeutung. Die von Israel besetzten syrischen Golanhöhen nördlich des Tiberiasees sind strategisch bedeutungsvoll. Von hier aus kann Damaskus unmittelbar bedroht werden. Außerdem verläuft hier ein Teil der Pipeline zwischen Draahan (Saudi-Arabien) und libanesischen Häfen.

Strafexpeditionen

Das okkupierte Gebiet westlich des Jordans ist der fruchtbarste Teil Jordaniens. Auf 5.600 Quadratkilometern lebten hier 1 Million Araber, darunter mehr als die Hälfte Palästina-Flüchtlinge, von denen ein großer Teil verjagt wurde. Israelische Strafexpeditionen drangen in der Folgezeit immer weiter in arabisches Land vor, mordeten Männer, Frauen und Kinder, zerstörten Häuser und Wohnsiedlungen, schössen Verkehrsflugzeuge ab, überfielen in Gangstermanier den internationalen Flughafen von Beirut und zerstörten dreizehn Passagiermaschinen, Rollbahnen und Radaranlagen im Werte von 56 Millionen Dollar. Krieg war jeden Tag für die Menschen im Nahen Osten blutige Realität. [2]

Israelische Blitzkriegsstrategie in Nazi-Manier

Der Herbst des Jahres 1973 bringt eine besondere Zuspitzung der politischen und militärischen Lage. Anknüpfend an ihre Blitzkriegsvorstellungen aus dem Jahre 1967 glaubt die israelische Militärkamarilla, das Völkerrecht noch weiter verletzen und die UNO noch weiter brüskieren zu können. Die imperialistischen NATO-Staaten unterstützen und ermuntern das Regime in Tel Aviv. Hier im Nahen Osten treffen sich die Interessen aller NATO-Staaten, und hier will der Imperialismus in seiner maßlosen Profitgier die reichsten Erdölvorräte der Welt bis auf alle Ewigkeit* ausbeuten. [2] *inzwischen hat man ja auch erkannt, daß „die Ewigkeit“ nicht mehr fern ist!

„Wir werden ihnen alle Knochen brechen…“

Israels Generalstabschef Elazar erklärte zu Beginn des Krieges vor den westlichen Kamerateams in imperialistischer Großmachtmanier: »Wir werden ihnen alle Knochen im Leibe brechen, jeden einzeln.« Doch im Verlaufe des Krieges wird ihm immer klarer, daß er die von der faschistischen Armee übernommenen Wüstenkriegsgrundsätze nicht mehr verwirklichen kann. Der heimtückische Überfall war im Jahre 1967 mit geplanter Genauigkeit in folgenden drei Stufen praktiziert worden:

  1. Präventivschlag und damit Zerstörung der arabischen Luftstreitkräfte auf den Flughäfen ohne Warnung und Kriegserklärung;
  2. Sicherung der Luftüberlegenheit bei den Landgefechten und Terrorbombardements gegen die Zivilbevölkerung;
  3. Blitzvorstoß zur Eroberung arabischer Gebiete und schließlich Niederschlagung der antiimperialistischen arabischen Regimes.

Dieses letzte Ziel konnten die Aggressoren allerdings nicht voll erreichen; denn dank der politischen und materiellen Hilfe der Sowjetunion*, der sozialistischen Staaten und aller anderen demokratischen Kräfte in der Welt konnten sich die antiimperialistischen arabischen Staaten gegen die Unterwerfungspläne Tel Avivs behaupten. [3] *das wurde ja nun geändert!

Die USA und die NATO lieferten die Waffen

Trotzdem, die Träume des Aggressors gingen nicht in Erfüllung. Im Gegenteil. Israel ist international isoliert, und seine imperialistischen Verbündeten in der NATO haben sich selbst vor aller Welt entlarvt*. Wahrend der US-Imperialismus in hektischer Eile über Sonderluftbrücken aus den USA und den Beständen der NATO-Partner in Europa neue Waffen, Flugzeuge, Panzer und Raketen an das israelische Aggressionsregime zur Auffüllung der dezimierten Bestände und für neue Kriegsabenteuer liefert, zeichnete sich bereits die Wirksamkeit einer neuen, bisher in dieser Weise fast nicht gebrauchten Waffe ab, die Waffe des Erdöls. Doch bis es zum wirksamen Einsatz dieser Waffe kommen konnte, bedurfte es eines mühevollen und opferreichen Kampfes, der nicht nur gegen das internationale Erdölkartell der »sieben Schwestern«, sondern gegen das imperialistische System insgesamt geführt werden mußte. *Das war einmal. Nun gibt es nur noch Konkurrenz!

Die neue Strategie der imperialistischen Mächte

Oft genug hat sich im Zusammenhang mit den politischen Spannungen im Nahen Osten die Frage ergeben, warum ein solch kleines Land wie Israel durch seine aggressive Politik derartige international ernste Spannungen erzeugen kann und dabei auch noch von der größten imperialistischen Macht, den USA, sowie von der NATO insgesamt intensiv unterstützt wird. Die Antwort ergibt sich aus der strategischen Gesamtkonzeption des Imperialismus nach dem zweiten Weltkrieg. Die Waffen waren noch nicht ganz erkaltet, als diese Kräfte bereits neue Plane für die Unterwerfung der Welt unter das knechtende Regime des Kapitalismus ausgeklüngelt hatten. »Globalismus« ist das Schlagwort dieser Politik, die davon ausgeht, daß sich die USA anmaßt, alles, was auf der Welt passiert, nach dem Maßstab »ihrer Interessen« zu entscheiden.

Die amerikanischen Weltherrschaftspläne

Es ist die Fortsetzung jener Politik der Stärke, die noch während des zweiten Weltkrieges mit dem Abwurf der Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki begonnen hat. Gestützt auf das damalige Atombombenmonopol der USA verkündete Truman am 6. September 1945 in seiner Botschaft an den amerikanischen Kongreß die Aufgabe, »aus Gründen der nationalen Sicherheit« in allen Teilen der Welt US-Militärstützpunkte zu errichten. Das war jene Rede, in der er offen mit dem Einsatz von Atomwaffen gegen alle drohte, die sich den Zielen der USA entgegenstellten, in der er die Politik des »no-appeasement« begründete, jene Politik der »Nichtbeschwichtigung«, die gegen jede Verständigung mit der Sowjetunion gerichtet war.

400 Millionen Dollar für die reaktionären Regimes in Griechenland und der Türkei

Knapp zwei Jahre später, am 12. März 1947, verkündete der gleiche Mann die sogenannte Truman-doktrin. Damit wurde die Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten und die Ökonomisch-militärische Unterstützung reaktionärer Regimes zum offiziellen Regierungsprogramm der Vereinigten Staaten erhoben. Auf Grund dieses aggressiven Programms wurden vom amerikanischen Kongreß sofort 400 Millionen Dollar für die militärische Unterstützung der reaktionären Kräfte in Griechenland und der Türkei bewilligt. Aber dabei blieb es nicht. Die USA begannen auf der Grundlage des Atomwaffenmonopols eine breite antisowjetische Front unter amerikanischer Führung zu schaffen. Hierfür wurden umfassende ökonomisch-politische und militärstrategische Hilfsprogramme zur Stützung und Konsolidierung des westeuropäischen Kapitalismus (Marshallplan) und zur Sicherung der USA-Positionen in Asien, Afrika und Lateinamerika verabschiedet. Die USA wollten »der antikommunistische, antirussische Polizist der Welt werden«, wie der liberale amerikanische Historiker Denna Frank Flemming in seinem Buch »The Gold War and its Origins 1917-1960« treffend feststellte.

Welche Motive gab es für diese Strategie?

Nach dem zweiten Weltkrieg (und dem Sieg der sozialistischen Sowjetunion über den deutschen Faschismus*) begann sich das internationale Kräfteverhältnis grundlegend zu wandeln. Es entstanden sozialistische Staaten in Europa und Asien; das sozialistische Weltsystem bildete sich heraus (auf einem Sechstel der Erdballs!*), und die nationale Befreiungsbewegung in Asien, Afrika und Lateinamerika nahm unter dem wachsenden Einfluß des Sozialismus einen gewaltigen Aufschwung. Gleiches gilt für die an Kraft und Stärke zunehmende Arbeiterbewegung in den kapitalistischen Metropolen unter Führung der kommunistischen und Arbeiterparteien. Diese politische Weltlage war es, von der das internationale Monopolkapital, allen voran die multinationalen Konzerne der Ölindustrie, seine Positionen bedroht sah. [4] *Einfügungen von mir, N.G.

Die schmutzigen Hände der CIA

Am 4. April 1949 war das größte aggressive Militärbündnis der imperialistischen Staaten, die NATO, gegründet worden. Unter Führung der USA enstand damit jene Allianz, die sich die Ausrottung des Kommunismus und die Unterdrückung alles antiimperialistischen Bewegungen zum Ziel gesetzt hatte. … Ein weiteres Instrument, die globalen Interessen der USA durchzusetzen, sind die verschiedenen Geheimdienste, allen voran der CIA. Bekannt unter dem
dem Begriff »Organisation der schmutzigen Hände«, hat die CIA ihre nach Tausenden zählenden offiziellen und inoffiziellen Agenten in allen Teilen der Welt sitzen. Sie tauchen in der Agentur für Internationale Entwicklung (AID), der amerikanischen Informationsagentur (USIA), im berüchtigten US-Friedenskorps oder – mit offiziellen Diplomatenpässen – in den Auslandsvertretungen der USA auf. Nach Berichten der Zeitschrift »Washington Monthly« vom Dezember 1974 sind allein von den 5435 angeblichen Mitarbeitern des US-Außenministeriums im Ausland mehr als ein Viertel CIA-Agenten. Ihre Mission ist überall gleich und läßt sich auf die Formel bringen: Kampf gegen alles, was progressiv ist; Schützenhilfe für alles, was reaktionär ist.

Ein Mann mit einer „Mentalität wie Heinrich Himmler“…*

War in den fünfziger Jahren der Name des höchsten CIA-Mannes, Allan Dulles, mit allen imperialistischen Intrigen und Kriegsabenteuern in Verbindung zu bringen, so war es später der des William Colby, des damaligen Chefs dieses riesigen Spionageunternehmens. Dieser Mann hat unmißverständlich erklärt: »Die USA haben das Recht, für ihre Interessen in allen Ländern der Erde direkt zu intervenieren.« – Der ehemalige CIA-Agent Victor Marchetti äußerte gegenüber der »Washington Post«, Colby sei ein »sehr gefährlicher Mann« mit einer »Mentalität wie Heinrich Himmler«. Über die Aktivitäten seiner früheren Arbeitsstelle berichtete er: »Die CIA hat eine Abteilung für Spezialoperationen, die auf politische Morde, Sabotageakte und paramilitärische Operationen spezialisiert ist.« *Heinrich Himmler: faschist.Hauptkriegsverbrecher, Führer der SS, skrupelloser und eiskalter Massenmörder, wurde vom Nürnberger Gericht zum Tode verurteilt.

Das Waffenarsenal des US-amerikanischen Imperialismus

Wenn es sein mußte, besorgte CIA-Boss Colby sogar US-Stützpunkte im Ausland, nicht zuletzt auch im Interesse der Ölkonzerne. So wurde im Januar 1975 bekannt, daß nach einer Colby-Visite in Oman die USA auf der Insel Masirah vertraglich einen Stützpunkt zugesichert bekamen. Damit könnten die Vereinigten Staaten faktisch den Eingang zum Persischen Golf und seine strategisch äußerst wichtigen Ölgebiete kontrollieren. Die CIA und ihre verschiedenen Filialen erledigen jedoch das Geschäft im Untergrund. Sie führen einen geheimen und verdeckten Krieg. Den offenen Aggressionskrieg führt die sogenannte Punch, was sich vielleicht mit »Stoßtruppe« übersetzen läßt. Dazu gehören

– 800 Weitstreckenraketen;
– 16 Divisionen, militärische Spezialeinheiten;
– 840 Kriegsschiffe;
– 1.500 Flugzeuge der Air Force auf über 200 Stützpunkten;
– 19.000 Soldaten Marineinfanterie, die sogenannten Ledernacken.* (…)

Man muß dieses System des imperialistischen Aggressionsmechanismus berücksichtigen, wenn man Hintergründe und Zusammenhänge werten will, die sich aus allen politischen Ereignissen seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ergeben, an denen der Imperialismus und besonders die USA beteiligt waren. [5] *das war 1976, heute kann man davon ausgehen, daß sich die Anzahl der Waffensysteme verzehnfacht hat und qualitativ verbessert.

Die weltweite Erbeutung von Erdgas

Die Ressourcen werden immer knapper. Doch man darf sich keinen Illusionen hingeben. Eine ähnlich skrupellose, wenn nicht sogar die gleiche Mafia steckt hinter der Suche nach neuen Erdgasreserven. Diese Mafia geht über Leichen. Dabei ist eine umstrittene Methode der Gasgewinnung, die zunehmend ans Licht der Öffentlichkeit gelangt ist: das Hydraulic Fracturing, kurz Fracking genannt. Das Umweltinstitut München erklärt es so: „Dabei soll mit Hilfe eines giftigen Chemiecocktails sogenanntes unkonventionelles Erdgas gefördert werden. Darunter versteht man Gas, das im Gestein gebunden ist, so daß es nicht von alleine zum Bohrloch strömen kann. … Beim Fracking wird Bohrwasser mit hohem Druck in die Erde gepreßt. Dem Wasser werden so genannte Additive beigefügt: Laut Fracking-Unternehmen besteht das ‚Fracfluid’zu 99,9 Prozent aus reinem Wasser und Sand. Letzterer hat die Funktion, die Pumpwege freihalten.

Zusätzlich werden der Frackingflüssigkeit Chemikalien beigesetzt, zum Beispiel Säuren, Biozide und Stoffe, welche die Reibung und Viskosität der Flüssigkeit verändern. Unter den verwendeten Chemikalien finden sich auch solche, die als gesundheitsgefährdend, ätzend, umweltgefährdend und giftig klassifiziert sind. Auch wenn giftige Chemikalien nur wenige Prozent der Fracking-Flüssigkeit ausmachen, ist die absolute Menge giftiger Stoffe, die in die Erde verpresst werden, beachtlich. So leitete Exxon in der Nähe der Ortschaft Damme rund 12 Millionen Liter Flüssigkeit in den Untergrund. ‚Nur‘ 0,2 Prozent waren Chemikalien. In absoluten Zahlen: 24.000 Liter.“ [6] Man kann also davon ausgehen, daß mit Sicherheit das Grundwasser vergiftet wird, und nicht nur in der betreffenden Region. Und das hat sich ja in den USA auch schon erwiesen. (Nicht ohne Grund boomt daher, nebenbei bemerkt, auch das Geschäft mit Wasserfilteranlagen.)

Wie sind nun die Perspektiven?

Heute nach der Zerstörung der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Länder sind alle bisherigen Hemmschwellen gefallen und der Imperialismus kann sich mit brutaler Macht fast überall ungehindert ausbreiten. Die großen Energiekonzerne, die derzeit mit Atomkraft täglich eine Million US-Dollar pro AKW Profit abschöpfen (eine kapitalistische Abkassiermentalität! Die FDP ist ja für den Kapitalismus.), behindern massiv den Ausbau erneuerbarer Energien, indem sie den Fortschritt blockieren und die Strompreise für den Endverbraucher erhöhen. Die Motive für diese Strategie sind einfach: immer höhere Profite treiben das Kapital zu immer neuen Verbrechen. Da gleichzeitig aber die Profitrate sinkt und die gesellschaftlichen Verhältnisse der Entwicklung der Produktivkräfte im Wege stehen, sind künftige Krisen nicht mehr zu vermeiden. Wohin führt das alles noch? Das führt zu neuen Auseinandersetzungen zwischen der Masse der Ausgebeuteten und Unterdrückten und dem Monopolkapital, es führt zu Streiks und Demonstrationen und schließlich zur proletarischen Revolution. Da beißt die Maus keinen Faden ab, liebe Freunde von der FDP!

Quellen:
[1]Fred Mercks: Das schwarze Blut, Tatsachenbericht über die Geschichte des Erdöls, Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin, 1976, aus dem Klappentext.
[2] ebd., S.258-261
[3] ebd., S.266.
[4] ebd., S.270-272.
[5] ebd., S.273-276.
(Zwischenüberschriften von mir, N.G.)
[6] Umweltinstitut München e.V.:
Fracking, Die Risiken der unkonventionellen Erdgas-Förderung

Siehe auch:
Umweltinstitut München:
Was ist Fracking?
So werden Kriege gemacht

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2 Antworten zu Die Erdölmafia

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