Fälscher im Russischen Staatsarchiv

ilyuhin-katynVor etwas mehr als einem Jahr (2010) deckte der Jurist und Dumaabgeordnete Prof. W.I.Iljuchin die großangelegten Fälschungen im russischen Staatsarchiv auf. Diese Fälschungen bezogen sich vor allem auf die Goebbelsschen Lügen um die „Katyner Sache“, die angeblich von Stalin angewiesene und vom sowjetischen Geheimdienst NKWD durchgeführten Ermordungen polnischer Offiziere im Wald von Katyn. Prof. Iljuchin konnte an Hand von Dokumenten, Stempeln und Fälscherwerkzeug beweisen, daß diese Fälschungen unter dem damaligen Präsidenten Jelzin geschahen. Als Iljuchin sich dann mit den Aktivitäten Putins im Zusammenhang mit der Vernichtung der Sowjetarmee befaßte und ein offizielles Tribunal forderte, kam seine Tochter unter mysteriösen Umständen bei einem Verkehrsunfall ums Leben, und am 19. März 2011 starb dann „plötzlich und unerwartet“ Iljuchin selbst an Herzversagen. (Man kann auch sagen: Er wurde heimtückisch ermordet!)

Eine erste Erklärung Prof.Wiktor Iljuchins zu den Fälschungen im Kreml im Mai 2010
„Plumpe Fälschungen geheimer Dokumente im russischen Staatsarchiv“ (russ.):

http://youtu.be/jRJzkIAKarQ

Danach fand eine offizielle Pressekonferenz zur „Katyner Sache“ statt. Hier noch einmal der Bericht von dieser Pressekonferenz :

Am 18. Juni 2010 fand in der Staatsduma der Russischen Föderation eine Pressekonferenz mit dem Stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der KPRF S.N. Reschulskij und dem stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees der Staatsduma für Gesetzgebung und staatlichen Bau W.I. Iljuchin statt.

Wir erinnern daran, daß Wiktor Iljuchin die Arbeitsgruppe der Fraktion der KPRF zur Untersuchung der Umstände sogenannten „Katyner Sache“ in der Staatsduma leitet. Zu dieser Kommission gehören unabhängige Forscher, Wissenschaftler und ehemalige Mitarbeiter der Staatsanwaltschaft. Die Kommission hat eine umfangreiche Arbeit geleistet, deren vorläufige Ergebnisse am 19. April an dem von der Fraktion der KPRF organisierten „Runden Tisch“ in der Staatsduma vorgestellt wurde. Im Ergebnis der Untersuchungen wurde der Dokumentarfilm „Das Polnische Kreuz Rußlands“ produziert, den man auf der Website der KPRF anschauen kann. Wie Sergej Nikolajewitsch Reschulskij darlegte, streben die Abgeordneten eine erneute parlamentarische Untersuchung zu den jetzt vorliegenden Tatsachen an. Die Teilnehmer des „Runden Tisches“ kamen zu dem Schluß, daß die früher von der russischen Staatsanwaltschaft geleitete Untersuchung der „Katyner Sache“ voreingenommen war, und die Schlußfolgerungen der Generalstaatsanwaltschaft folglich nicht den Tatsachen entsprechen. W.I. Iljuchin äußerte sich empört über die „unverschämte“ antirussische Version, welche seinerzeit von dem nicht unbekannten Goebbels eingeführt worden war, daß angeblich sowjetische Tschekisten die polnischen Kriegsgefangenen erschossen haben sollen, und nicht die deutschen Faschisten.

Wo sind die übrigen Leichen?
Die Expertise bewies (und diese Tatsache verneint auch die polnische Seite nicht), daß die polnischen Kriegsgefangenen mit deutschen Waffen und deutschen Geschossen erschossen wurden. Die Hände der Gefallenen waren nicht Hanfschur gefesselt, wie das zu jener Zeit in der UdSSR üblich war, sondern mit Papierschnur, die in Deutschland hergestellt wurde. Die Leichen trugen warme Kleidung, obwohl nach der Version Goebbels und der modernen Sowjetfeinde, die Mitarbeiter des NKWD die Erschießung angeblich im Mai 1940 vornahmen. Deshalb ist unsere Version wahrscheinlicher, daß die Deutschen die Erschießungen im Spätherbst 1941 durchführten. Der Ort der Erschießung in der Nähe einer Autostraße und eines Pionierlagers ist deshalb zweifelhaft, daß im friedlichen Jahr 1940 dort begonnen werden sollte, Massenerschießungen zu veranstalten. Zu verschiedener Zeit wurden aus den Gräbern etwa 6.000 Leichen exhumiert, doch die polnische Seite hält uns für schuldig am Tod von 21.700 Personen. Doch wo sind die übrigen Leichen?

Eine zweifelhafte „Notiz Berijas“
Die Antisowjetisten verweisen auf eine Notiz Berijas Politbüro des ZK der Allunions-KP(b), wo er vorschlägt, die obengenannte Anzahl polnischer Kriegsgefangener zu erschießen. Aber Schriftexpertise hat ergeben, daß diese Notiz aus irgendeinem Grunde auf verschiedenen Schreibmaschinen hergestellt wurde, und daß zu jener Zeit diese Schriftführung nicht zugelassen war. Auf dem Beschluß des Politbüros gibt es weder eine Unterschrift noch ein Siegel. Noch etwas, aus irgendeinem Grunde befindet sich auf dem Auszug aus dem Beschluß das Siegel der KPdSU (das Staatsarchiv machte dieses Dokument vor kurzem nach einem Hinweis D. Medwedjews bekannt).

Die Siedlung der Fälscher
Nach Aussagen W.I. Iljuchins gibt es einen Zeugen, der behauptet, daß Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts im Apparat B. Jelzins eine spezielle Gruppe geschaffen wurde, die sich mit der massenhaften Fälschung von Dokumenten beschäftigte und sich in den ehemaligen Wochenendhäusern der KPdSU in der Siedlung Nagornyj aufhielt. Daß es diese Gruppe möglicherweise noch heute gibt, schloß der kommunistische Abgeordnete nicht aus.

Das gefälschte Lenin-Testament
„In 90er Jahren des vorigen Jahrhunderts erinnerte das Staatsarchiv an einen großen Flohmarkt“, sagte W.I. Iljuchin. Insbesondere wurde bekannt, daß im Gefolge von Jelzin von dem antisowjetischen Wendehals D. Wolkogonow aus dem Geheimen Staatsarchiv Hunderte von Dokumenten in die Kongreßbibliothek der USA entführt wurden. Schon jetzt ist bewiesen, daß die Belege, nach denen J.W. Stalin angeblich ein Agent der zaristischen Ochrana gewesen sei, das sogenannte Testament W.I. Lenins sowie die Dokumente, die mit dem Verzicht Nikolais II. verbunden sind, in dieser Zeit gefälscht wurden. W.Iljuchin stellte die rhetorische Frage: „Wem kann man in unseren Archiven noch glauben?“ und zog daraus die Schlußfolgerung, daß man auf staatlicher Ebene eine Untersuchung dieser Tatsachen im Rahmen eines Straftatbestandes einleiten muß, wobei alle Materialien dem Gericht zu übergeben seien, das dann einen endgültigen Beschluß zu fassen habe.

Iljuchin: „Wir fürchten um sein Leben…”
Die auf der Pressekonferenz anwesenden Vertreter der polnischen Massenmedien und der antisowjetischen russischen Organisation „Memorial” gerieten darüber buchstäblich aus dem Häuschen. Sie versuchten erfolglos, den Kommunisten mit ihren Fragen in die Sackgasse zu führen, was ihnen jedoch nicht gelang. Am meisten interessierten sich die Antisowjetisten dafür, warum auf der Pressekonferenzen nicht der Zeuge vorgestellt wurde, welcher über die geheime Gruppe in der Siedlung Nagornyj berichtet hatte. „Wir fürchten für sein Leben“, antwortete W.I. Iljuchin. „Der Zeuge wird der Untersuchung vorgestellt, sobald sie auf staatlicher Ebene durchgeführt wird.“ Wiktor Iljuchin sagte auch, daß auf die Teilnehmer seiner unabhängigen Kommission Druck ausgeübt werde und ihnen offiziell vorgeschlagen worden sei, sich von diesen oder jenen Anträgen loszusagen. Was die Position der russischen Staatsmacht betrifft, eine Schuld der ehemaligen sowjetischen Führung für die Erschießung der polnischen Kriegsgefangenen anzuerkennen, nannte Wiktor Iljuchin sie „unpatriotisch“, weil sie mit den Interessen des Landes zuwiderlaufe.
„Das polnische Volk ist ein stolzes Volk, das niemals vor jemandem etwas zu bereuen hat,“ sagte W.I. Iljuchin. „Doch es sollte die in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in polnischer Gefangenschaft umgekommenen Rotarmisten eingestehen. Nach unseren Einschätzungen kamen damals etwa 120.000 Rotarmisten in polnische Gefangenschaft, von denen etwa 80.000 – 85.000 gefoltert wurden und starben.“

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Nach der Pressekonferenz wurden den Journalisten die gefälschten Abdrücke, die Blanko-Formulare aus den 30er-40er Jahren, sowie die echten Petschaften und Stempel, die für die Herstellung der Fälschungen verwendet wurden, zur Begutachtung vorgestellt. Dies alles hatte der betreffende Zeuge aus der Siedlung Nagornyj, welcher unerkannt zu bleiben wünschte, der unabhängigen Kommission zur Verfügung gestellt. Er übergab einen ganzen Band hergestellter falscher Dokumente, darunter der Dokumente über eine angebliche Zusammenarbeit des NKWD mit der Gestapo. Wie die Expertise belegte, steht auf der Unterschrift Müllers ein gefälschter Stempel, und die Unterschrift Berijas ist gefälscht.

Leider haben die offiziellen Massenmedien, in erster Linie die großen Fernsehanstalten, die Taktik des Verschweigens der Ergebnisse der Untersuchung, die von der unabhängigen Kommission unter Leitung W.I. Iljuchin geleitet wurde, fortgesetzt, obwohl es unumstößlich ist, daß die von ihr bekannt gemachte Information sensationell ist. Leider sind das die Spielregeln, nach denen die sogenannte „unabhängige bürgerliche Presse“ verfährt.

Text: Alexej Bragin (KPRF)
Fotos: Igor Kosakow
Quelle: kommunisten-online / kprf.ru

Originaltext und Fotos:
На документы ВКП(б) не ставили печати КПСС. С.Н. Решульский и В.И. Илюхин приперли к стенке антисоветчиков-фальсификаторов

Siehe auch:
Am 19. März 2011 wurde Prof.Iljuchin ermordet.
Der lange Schatten des Joseph Goebbels
Elena Prudnikowa: Die Story der Fälscher

Und hier ist das Video von der Pressekonferenz am 28. April 2010:
http://krasnoe.tv/node/4863
http://rutube.ru/tracks/3199573.html

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30 Antworten zu Fälscher im Russischen Staatsarchiv

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  25. Ulrike Spurgat schreibt:

    Vor einigen Woche habe ich in einer Online Zeitung, wo ich ab und an mal etwas schreibe „Wahrheit und Lüge über Katyn“ lesen dürfen und dabei habe ich gedacht: Endlich lese ich das, womit etwas anzufangen ist.
    Habe das auch kundgetan, doch war ich ehrlich nicht überrascht, dass der Artikel, den ich übrigens als sehr informativ und gehaltvoll angesehen habe ruck zuck mit der antikommunistischen Brille und Halbwahrheiten kommentiert wurde und damit nicht genug, wie ein roter Faden sind viele Artikel, die von Haus aus als antikommunistisch zu bewerten sind dort zu lesen. Mehr Differenzierung und Geschichtswissen will ich voraussetzen können, wenn es sich um angeblich „linke“ Artikel, Beiträge, Kommentare oder was auch immer handelt. Vielleicht reicht einfach meine Geduld nicht mehr aus, mir das immer wieder anzutun. Günter Ackermann, Sascha und Sascha I. und U. Gellermann sind und bleiben für mich ernstzunehmende Männer, die einen politischen Instinkt haben und wirklich gewissenhaft und gründlich ohne Vorurteile im Denken, vielleicht mit anderen Schlüssen, an der einen oder anderen Stelle, aber immer analytisch und nie ungeprüft den Leser in den Bann ziehen. Günter Ackermann, gestorben 2016 und unvergessen.
    Manchmal müssen wir uns der Menschen erinnern, die ihr Leben der Befreiung des Menschen gewidmet haben und die gegen jede Form der Ausbeutung aufgestanden sind.
    Es mag daran liegen, dass ich die Nase, nach Jahrzehnten antikommunistischer Hetze voll habe und bei angeblich „Linken“ sowas auch nicht lesen will, dann kann ich auch die bürgerliche Presse nehmen und mich ärgern und was das nun mit der sogenannten „Meinungsfreiheit“ zu tuen haben soll weiß ich auch nicht.

    • sascha313 schreibt:

      Du meinst sicher den Beitrag auf „American Rebel“ (übernommen von hier) mit dem dümmlichen Kommentar eines Bildzeitungslesers. Ja, die Katyner Sache ist tatsächlich sehr umkämpft (nicht „umstritten“, weil klar ist, daß die Nazis für den Massenmord verantwortlich sind. Das Problem ist aber, daß die verschiedenen, einander ausschließenden Versionen dazu führen, daß selbst beim Europäischen Gericht für Menschenrechte kein Richter bereit ist, für die eine oder andere Version ein Urteil zu fällen. Und das hat mehrere Gründe.

      a) Auf Seiten der Stalinhasser und Sowjetfeinde gibt es massenhaft bösartige und ausschmückende Propaganda (Filme, Bücher, Veröffentlichungen) und es gilt als unumstößliche Tatsache: Stalin war’s.

      b) Auf der anderen Seite, der Seite der seriösen Historiker (die auch die Seite der Kommunisten ist) und die ist nicht weniger überzeugend, gibt es zahlreiche Wissenschaftler, Historiker, Juristen und Publizisten, die mit akribischer Genauigkeit nachweisen können, daß es die Nazis waren.

      Nun kommt noch erschwerend hinzu, daß – auch aus Gründen des kalten Krieges – nach wie vor nicht alle bisher geheimgehaltenen Dokumente veröffentlicht wurden. Und es kommt belastend für die Stalinfeinde hinzu, daß die Fälschungen im Rusischen Staatsarchiv (die es offenbar bis heute gibt!) durch Prof. Iljuchin entlarvt wurden. Und daß man Zeugen bzw. Dokumente beseitigt (…wie daß Prof.Iljuchin offenbar ermordet wurde) oder sozusagen gezwungen ist, Dokumente zu fälschen, weil es leine anders keine Beweise gibt.

      Es ist also nicht nur eine Frage der sachlichen historischen Betrachtungsweise, sondern ein ungeheuer emotional aufgeladenes und politisch brisantes Thema. Auch hier spielen Falschmeldungen keine nebensächliche Rolle. Zum Beispiel der voreilige und m.E. unüberlegte Schluß (was sich in zahlreichen Artikel im Internet sofort wiederfand), daß der Europäische Gerichtshof angeblich die Lügen über Katyn entlarvt habe.

      Das ist natürlich falsch. Die Klage wurde insofern abgewiesen, als man zwar das Kriegsverbrechen konstatierte, nicht aber Rußland dafür veranwortlich machen wollte (obwohl zynischerweise Gorbatschow und Jakowlew die Schuld der Sowjetunion „anerkannten“ – was ihnen gar nicht zusteht und sie auch nicht beweisen konnten). Auf dieses Trittbrett sprangen dann bereitwillig die polnischen Kläger auf, unterstützt von der polnischen Regierung.

      Zusammenfassend kann man sagen, daß es mittlerweile genügend Literatur gibt, die die Schuld an diesem Massenmord der Nazis eindeutig beweist. Nachlesen kann man das nur im russischen Internet, wie hier: https://nstarikov.ru/blog/65169 (übrigens ist Starikow kein Kommunist… vielleicht hilft da google-Übersetzer ein wenig)

  26. Ulrike Spurgat schreibt:

    Ja, den meine ich und von „Pehl“ gibt es mehr als genug.
    Jeder der sich mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft ernsthaft beschäftigt wird bei diesem Teil der Geschichte landen müssen und das ist gut so. Auf den Weg machen, muss man sich schon selber.
    Letztendlich muss man sich seines eigenen Verstandes bedienen und das ohne wenn und aber.
    Dann mögen sie es bitte tun, die Schlaumeier. Quellen, wie ich hier wieder sehe gibt es schließlich genug.
    Vielen Dank.

    • sascha313 schreibt:

      …daß man sich seines eigenen Verstandes bedienen muß, wußte ja schon Kant („Was ist Aufklärung?“ – Und, Ulrike, Du wißt das besser als ich – wie wurde man im Westen bisher dumm gehalten und gegen die DDR aufgehetzt. Und welche Druckmittel wurden benutzt, um Menschen gefügig zu machen!

      Aber, nicht jeder der dummes Zeug wiedergibt, ist ein Feind. Die meisten wissen halt wirklich nicht, was passiert ist, weil sie keinen Zugang zur Wahrheit haben. Hinzu kommt noch die gefühlsmäßige „Abneigung“ gegen „die Kommunisten“.

  27. Ulrike Spurgat schreibt:

    Was tun sprach Zeus die Götter sind voll Alkohol. Kleiner Scherz am Rande. Ja. Sascha, das erkenne ich an und sehe es ähnlich.

    Also, von Abneigung gegen die Kommunisten kann ich bis heute ganze Arien zwitschern, nur was schließen wir daraus? Wer Wissen will………..

    Es kann nicht immer als eine Entschuldigung gelten, dass sich vieles diesbezüglich nicht bewegt, zumindest nicht erkennbar, und was ich hier lese am Beginn, wo folgendes steht: „Die Unwissenheit der Völker……………….“ trifft den Nagel auf den Kopf. Es ist und bleibt anstregend“ gegen den Strom zu schwimmen, um zur Quelle zu kommen.“

    Zitat nicht von mir und auch gerade nicht parat zu sagen, von wem. Es soll so bleiben, wie es ist bekomme ich oft zu hören. Nein, natürlich sind das keine Feinde, aber auch keine Freunde und manchmal platzt mir der Kragen und es ist müssig. Man muss es selber wollen! Ich habe früh gelernt, was Solidarität, füreinander einzustehen und da zu sein bedeutet..

    Und an die Beschimpfungen, als ich ein kleines Mädchen war kann ich mich gut erinnern. „Rote Sau,“ „Tochter vom Vaterlandsverräter,) „Kommunisten Schwein“ usw, und das in den sechziger Jahren ist eine traurige Erinnerung und nur eine Momentaufnahme.

    Verwoben, vernetzt bin ich mit der Geschichte der Arbeiterklasse, auch wenn sie zum heutigen Zeitpunkt nicht revolutionär ist, ist meine Liebe und Zuneigung grenzenlos und an keine Bedingung geknüpft.

  28. Ulrike Spurgat schreibt:

    Entschuldigung. Soll heißen: „Die Unwissenheit lässt die Völker…….“

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