Der Krieg ist ein besseres Geschäft…

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Auch wenn die Gesundbeter der bürgerlichen Welt von Jahr zu Jahr neue Wachstumsprognosen erstellen – die Achterbahnfahrt der Wirtschaft mit ständig neuen Krisen, drohenden Pleiten und Firmenzusammenbrüchen gehören zum Gesamtbild des Kapitalismus. Die vermeintliche Stabilität, in der wir leben, ist fragil. Und es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht irgendwo auf der Welt von blutigen Auseinandersetzungen, von Kriegen, Attentaten oder imperialistischen Gewaltakten die Rede ist. Nun muß man den Imperialisten nicht vorwerfen, was ohnehin ihre Haupteigenschaft ist: die kriegerische Agressivität. So schreibt Carl von Ossietzky 1931 in der Weltbühne: »Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.« (Carl von Ossietzky, in der Weltbühne vom 8. Dezember 1931) Es ist interessant zu lesen, was der sowjetische Militärstratege Michail Frunse bereits im Jahre 1921 (!) über den deutschen Militarismus zu sagen hatte, und welche Schlußfolgerungen er daraus zog.

In allen grundsätzlichen Fragen stimmt das noch heute. Und wenn die bundesdeutsche Kriegsarmee heute mit ihren Werbekampagnen sogar schon in den Schulen auftritt, um die Kinder für den Krieg zu begeistern (so sagen sie es zwar nicht, aber so ist es!), kann man ermessen, wie sich die Aggressivität des Imperialismus zunehmend auf alle Lebensbereiche auswirkt. Michail Frunse schrieb:

Worin besteht das Wesen des deutschen Militarismus?

Deutschland war bis in die letzte Zeit hinein der Staat mit dem mächtigsten Militärapparat, einem einheitlichen System der Organisation der Streitkräfte und einer ganz bestimmten militärischen Ideologie, einheitlich für die führenden Elemente sowohl der Armee als auch des ganzen Landes. Der Grundzug der deutschen Militärdoktrin in ihrem technischen (das heißt rein militärischen) Teil ist der außerordentlich klar ausgeprägte Offensivgeist. Die Idee der Aktivität, das Suchen nach der Lösung militärischer Aufgaben durch eine energische, kühne und beharrlich durchgeführte Offensive, durchdringt alle deutschen Reglements und Vorschriften für die höheren Kommandeure. Diese Idee bestimmt auch die Struktur des gesamten deutschen Militärapparats, der die Ausarbeitung operativer Probleme in den Vordergrund gerückt und in der Gestalt des deutschen Großen Generalstabes ein mächtiges Organ von großer Autorität geschaffen hatte, das die gesamte Tätigkeit der Ausarbeitung militärischer Pläne und die militärische Ausbildung der Truppen lenkte und leitete. Die Erziehung und Ausbildung aller Truppen verlief im Geiste dieser Offensivtaktik und bildete im Endresultat eine ihrer Struktur und Ausbildung nach derartig vollkommene militärische Kraft aus, die später, auf den gigantischen Schlachtfeldern des imperialistischen Krieges, in vollem Ausmaße ihre hervorragenden militärischen Eigenschaften bewiesen hat.

Das Geheimnis der deutschen Militärdoktrin

Es erhebt sich die Frage: Welchem Umstand oder wem verdankt Deutschland, daß es über solche qualitativ vortrefflichen Streitkräfte verfügte? Die erste Antwort auf diese Frage ist schon dadurch gegeben, daß es seine Armee auf der Grundlage einer „einheitlichen Militärdoktrin“ erzogen hat, die entsprechend den Folgerungen der Kriegskunst geschaffen worden ist. Das ist aber nur die eine Antwort. Wir müssen weiter fragen: Und warum hat die deutsche Armee eine solche Doktrin erhalten, warum war sie von ihr von oben bis unten durchdrungen, vährend es zum Beispiel in Rußland etwas Derartiges nicht gab, obwohl zweifellos auch hier theoretische Kenntnisse in der Kriegskunst vorhanden waren? Als Antwort darauf kann nicht der Hinweis auf eine außergewöhnliche Begabung der deutschen Militärs dienen, die gewissermaßen durch die Kraft ihres Genius das Geheimnis der Siege entdeckt und ihre Armee durch die Schaffung einer deutschen Militärdoktrin auf eine unerreichte Höhe gehoben haben. Eine solche Erklärung ist kindisch naiv, aber man muß sie erwähnen, denn in den Artikeln einiger unserer Militärspezialisten ist deutlich das Bestreben zu bemerken, das Wesen der Frage über die Schaffung einer Militärdoktrin samt und sonders auf die Tätigkeit und das Talent einzelner hervorragender Persönlichkeiten zurückzuführen (man höre zum Beispiel eine solche Definition: „Die Militärdoktrin ist die prophetische Stimme des militärischen Genies“ und ähnliches Geschwätz).

Die offen räuberische Politik Deutschlands…

Die Hauptzüge der deutschen Doktrin sind durchaus keine zufällige Erscheinung; sie wurden ganz und in vollem Umfang durch die gesamte Struktur der deutschen Lebensweise und Lebensform der Epoche vor dem imperialistischen Krieg hervorgerufen. In der Tat was stellte der deutsche Imperialismus zu Beginn des Jahres 1914 dar? Deutschland war ein ökonomisch und politisch mächtiger kapitalistischer Staat mit einer klar zutage tretenden imperialistischen Färbung, ein Staat, der offen eine räuberische Politik betrieb und, gestützt auf seine materiellen und kulturellen Kräfte, die Welthegemonie anstrebte. Die Existenz starker Konkurrenten in Gestalt anderer imperialistischer Staaten (Frankreich, England, Rußland und andere), die historisch früher eine nationale staatliche Einigung erzielt hatten und denen es gelungen war, die besten Happen der Weltbeute an sich zu reißen, veranlaßte das imperialistische Deutschland, alle seine Kräfte im Kampf um eine Weltstellung einzusetzen. Die in Deutschland herrschende bürgerliche Klasse unterwarf das ganze Leben des Landes diesem Hauptziel des Staates – dem Sieg über die Konkurrenten.

Schon 1914: Deutschland über alles…

Presse, Wissenschaft, Kunst, Schule und Armee – alles wird von der Bourgeoisie auf einen Punkt gelenkt. Der Bourgeoisie gelingt es, selbst beträchtliche Schichten des deutschen Proletariats – der Klasse, die objektiv dieser von der Bourgeoisie verfolgten räuberischen Linie feindlich gegenübersteht – zu verführen und sie sich gefügig zu machen. Und auf diesem Boden, in dieser Atmosphäre der allgemeinen Verherrlichung von Armee und Flotte, auf der Grundlage einer sehr aktiven Außenpolitik, die der Armee entschieden offensive Aufgaben stellte, konnte keine andere deutsche Militärdoktrin entstehen als die, die wir jetzt vorfinden. Im Personalbestand des Generalstabes und der gesamten deutschen Armee, ja sogar in der Person Kaiser Wilhelms trat nur zu deutlich das ganze Deutschland der selbstzufriedenen Bourgeoisie und Gutsbesitzer zutage, die überzeugt von ihrer Kraft und trunken von den Träumen von der Weltmacht waren. „Deutschland über alles“ – das ist jene Devise, die das Bewußtsein der Mehrheit des deutschen Volkes in der Epoche des imperialistischen Krieges vergiftete. Und die treu zu dieser Devise stehenden deutschen Regimenter, die den Prinzipien ihrer Doktrin aus Überzeugung folgten, ergossen sich im Jahre 1914 gleich einem reißenden Strom über die Ebene Belgiens. Bereits die ersten Zusammenstöße mit den Armeen der Feindländer zeigten die strategische und taktische Richtigkeit der Thesen der deutschen Doktrin.*

So sah es in Deutschland aus. Die Hauptschlußfolgerung, die wir hieraus ziehen können, ist die: Das gesamte Militärwesen eines gegebenen Staates, einschließlich der Lehre, auf deren Grundlage seine Streitkräfte aufgebaut werden, ist die Widerspiegelung seiner gesamten Lebensweise und letzten Endes seiner ökonomischen Lebensform als der Urquelle aller Kräfte und Ressourcen. Niemals wäre es deutschen Generalen gelungen, ihre Militärdoktrin aufzustellen – und niemals wären sie imstande gewesen, sie der ganzen Masse der deutschen Armee einzuimpfen –, wenn dies nicht durch die entsprechenden Bedingungen des deutschen Lebens begünstigt worden wäre.

Quelle:
Michail Frunse, Ausgewählte Schriften, Verlag des Ministeriums für Nationale Verteidigung, Berlin (DDR), 1956, S.144-146. (Zwischenüberschriften von mir, N.G.)

* Anmerkungen:
(1) Kriegsvorbereitungen: In der BRD ist Kriegsspielzeug nicht verboten; in den USA schießen in bestimmten Bundesstaaten sogar Kinder schon mit scharfer Munition.
(2) M.W. Frunse hatte die modernen Kriege der imperialistischen Mächte im Auge, die im Interesse der Monopolbourgeoisie (und nicht nur der deutschen!) geführt werden. Diese Kriege werden zu Eroberungszwecken geführt und sind mit den Interessen der Nation – als Ganzes genommen – unvereinbar. Als Beispiel können die Kriege des koreanischen und indonesischen Volkes und der Völker Vietnams gegen die amerikanischen, englischen, holländischen, französischen und anderen Imperialisten dienen. Weitere Eroberungskriege führten die imperialistischen Mächte u.a. gegen Libanon und Palästina, gegen Afghanistan, den Irak, Libyen und Syrien. Die USA sind ein aggressiver, imperialistischer Staat. Auch die verlogene Huldigung ihres obersten Kriegsherren als „Friedensnobelpreisträger“ ändert nichts am kriegstreiberischen Wesen des USA-Imperialismus. Der Krieg soll salonfähig gemacht werden, indem er den Volksmassen als „Sicherheitspolitik“ verkauft wird.
(3) Nationale Befreiungskriege sind hingegen ein ungemein wichtiger revolutionärer Faktor zur Befreiung der jeweiligen Völker und Länder von Ausbeutung und Unterdrückung. In China war der Krieg der Volksbefreiungsarmee gleichfalls ein nationaler Krieg, denn der Kampf gegen die Verräterclique Tschiang Kai-scheks war ein Kampf gegen die amerikanische und englische koloniale Versklavung. Die nationale Befreiungsbewegung gegen die imperialistischen Räuber und Banditen sowie gegen die mit ihnen verbündete Großbourgeoisie kann sich – wenn sie zum Ziel führen will – nur unter der Führung des revolutionären Proletariats entfalten.
(4) Die sozialistischen Ländern haben seit 1917 unzählige Friedensinitiativen eingebracht. Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR war die bisher einzige deutsche Friedensarmee, welche nie an einem Krieg beteiligt war.

Was verstehen wir unter Krieg?

Krieg ist die Fortsetzung der Politik von Klassen, Völkern, Nationen, Staaten oder Koalitionen mittels organiserter bewaffneter Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele und ökonomischer Interessen. Der Krieg entwickelte sich als gesellschaftliche, historische Erscheinung mit der Entstehung des Privateigentums an Produktionsmitteln und der daraus resultierenden Spaltung der Gesellschaft in antagonistische Klassen. Die sozialökonomischen Wurzeln der Kriege sind die Produktionsverhältnisse der Ausbeuterordnungen. Im Kapitalismus, besonders in seinem imperialistischen Stadium, entstehen Kriege aus dem Profit- und Machstreben der Bourgeoisie, das seinen Ausdruck im Drang nach Eroberung von Absatzmärkten und Rohstoffquellen auf fremden Territorien und in der damit verbundenen Unterjochung anderer Völker findet. [1]

Marxisten-Leninisten „haben die Kriege unter den Völkern stets als eine barbarische und bestialische Sache verurteilt.“ (Lenin) Sie unterscheiden jedoch zwischen gerechten und ungerechten Kriegen. Gerecht, d.h. dem Interesse der Mehrheit des Volkes und dem gesellschaftlichen Fortschritt dienend, sind Kriege unterdrückter bzw. von Unterdrückung bedrohter Völker gegen die Unterdrücker. Namentlich Volksaufstände, nationale Befreiungskriege, Kriege zur Vernichtung imperialistischer Aggressoren sind gerechte Kriege. Ungerecht sind Kriege, die darauf abzielen, revolutionäre Bewegungen zu ersticken, fremde Länder und Völker zu beherrschen, auszubeuten oder zu vernichten. Dazu gehören alle Kriege reaktionärer Mächte, vor allem die Weltkriege, die insbesondere vom deutschen Imperialismus um der Durchsetzung seiner Weltmachtpolitik willen inszeniert und entfesselt wurden. [2]

Quelle:
[1] Kleines politisches Wörterbuch, Dietz Verlag Berlin (DDR), 1986, S.526.
[2] dto., Dietz Verlag Berlin (DDR), 1967, S.361f.

Siehe auch:
USA-Kriegsveteranen werfen ihre Blechorden weg
Welche Ziele verfolgen die USA in Syrien?
Klaus Wallmann sen.: Der deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag
Kinder als Opfer imperialistischer Kriege

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6 Antworten zu Der Krieg ist ein besseres Geschäft…

  1. Harry 56 schreibt:

    Kriege, „Stahlgewitter“(Ernst Jünger), waren schon immer gut für die Konjunktur, schamlose fetteste Profite, also den so „effizienten“ Kapitalismus!
    Massenhaftes Vernichten natürlicher Produktivkräfte, darunter auch massenhaft Menschen, massenhaftes Vernichten „unproduktiver“, dh. nicht mehr profitabel verwertbarer Kapitalien erwiesen sich in der ganzen Geschichte des Kapitalismus seit etwa 1820 immer wieder als wahre „Jungbrunnen“ für späters „Wachstum“, spätere „Wirtschaftswunder“.
    Und dies ist natürlich kein Zufall, sondern in der ganzen Ökonomie des Kapitalismus begründet, in Lohnarbeit und Kapital, Löhnen und Profiten, Ausbeutern und Ausgebeuteten, Mächtigen und Machtlosen, Wissenden und vorsätzlich in politischer Umnachtung gehaltenden „kleinen Leuten“ in der Masse, kleine „Arbeitnehmer“ und massenhaften kleinen Almosenempfängern.
    Und wieso nun haben noch immer so viele Opfer dieses kapitalistischen, so viele Menschenleben verschlingenden Molochs noch nicht die Nase von diesem gestrichen voll?
    Sie hoffen zumeist, wenigstens persönlich diesem Moloch zu entkommem: Heiliger Skt. Florian, verschone mein Haus, lass den Blitz beim Nachbarn einschlagen!
    Kriege und immer wieder Kriege ohne Ende, mit oder ohne deutschen Militarismus, heute mit NATO-Militarismus plus angeheuerten internationalen Söldnertruppen, das Geschäft blüht und flutscht weiter, und manche, welche das Glück haben in diesen endlosen imperialistischen Kriegen irgendwie irgendwo zu überleben, bekommen mitunter sogar die „Chance“, ihre verwüstete und ausgeraubte Heimat zu verlassen um dann als Kriegsflüchtlinge oder Asylbewerber den fetten kapitalistischen Wanzen als Besitzern von großen Kapitalien, Unternehmen oder Immobilien auch hier noch irgend wie nützlich zu sein – heuchlerisch-honigsüß mit „Migration“ umschrieben.
    Diese „Freiheit“ endloser Kriege und Flüchtlingsströme, Not Elend und Verbrechen scheint momentan wirklich unverwüstlich zu sein, dafür stehen praktisch überall Staat, Kapital und „Gewerkschaften“ in „Heiliger Dreifaltigkeit“ fest verbunden ein!

    • sascha313 schreibt:

      Danke für den Kommentar! Ja, Harry, es wird den Menschen in den kapitalistischen Ländern ja auch laufend eingetrichtert, man brauche nur dies und das zu verändern, ein paar Unzulänglichkeiten beseitigen, und schon wird alles besser. Und – im übrigen – der Mensch sei halt so! Und daran könne man nichts ändern…

      Dann laufen sie herum wie dieser Schaumschläger Monty Schädel vom DFG-VK und erzählen überall, wie „betrübt“ sie doch sind, daß die Bundeswehr nun wieder in die Schulen geht, und was sie alles schon für tolle Protestaktionen gegen den Krieg gemacht haben, und daß es ja doch zu viele „Gravitationszentren“ gäbe und zu geringe Ressourcen, und daß man unbedingt miteinander reden müsse, ach ja – und der „Hauptfeind“ sei: „in der BRD wird der Krieg vorbereitet!“ So, so – das sagt ein softgespülter Demagoge!

  2. Vorfinder schreibt:

    Das der Imperialismus gar nicht mehr weiß wie er seine menschenverachtenden Schlächtereien noch verkaufen soll, kann man gerade daran ablesen, dass das Perfide völlig ungehemmt spricht – wem leicht schlecht wird sollte „ablesen“ dabei nicht wörtlich nehmen. Die Menschenschlechter haben da einen Ian Morris gefunden, der den noch lebenden pseudo wissenschaftlich verbrämt versucht schmackhaft zu machen, weshalb nächste Kriege die meisten noch Lebenden auch künftig wegfegen müssen. Und alle Leichen türmen die Imperialisten nur zum Wohle der Menschheit. Die meinen das nicht zynisch, die meinen das ernst. Der Buchtitel pinkelt auf alle Kriegstoten: Krieg. Wozu er gut ist.

    Immerhin ein forscher Trick. Es wird da gar nicht geheuchelt, wie ungern man Krieg führt. Sondern Krieg wird als Errungenschaft und Heilsbringer umgelogen. Niemand aber muß dies
    widerliche Buch lesen, um zu erkennen, dass der Imperialismus sich nur noch mit Irrationalismus zu vermitteln weiß.

    • sascha313 schreibt:

      …ach, wer ist schon dieser Morris. Kein vernünftiger Mensch würde ihn kennen, wenn nicht ein paar Zeitungen seine absurden und menschen-verachtenden Ideen aufgreifen und abdrucken würden. Wenn so ein Buch dennoch Leser findet, so ist das dem Umstand geschuldet, daß zunehmend jeder von kranken Hirnen ausgekotzte Dreck, solange er der imperialistischen Meinungsmanipulierung dienlich ist, mithilfe der Massenmedien verbreitet wird. Deren einziges Ziel besteht doch darin, die wahren Hintergründe und Zusammenhänge zu verkleistern und die Volksmassen vom Klassenkampf abzuhalten. Ich bin mir nicht sicher, was geschehen würde, wenn dieser Kriegsbrandstifter seinen geistigen Unrat einem Vietnamkriegsveteranen unter die Nase halten würde…

      • Harry 56 schreibt:

        So lange die herrschenden Eliten und deren Schergen alle materiellen und administrativen Machtmittel ungestört in den Händen halten, werden sie auch weiterhin den „Geist“ der Massen beherrschen, beeinflussen, manipulieren.
        Im Grunde doch eine Binsenwahrheit seit Goethe(!), Marx (Deutsche Ideologie, MEW, Bd.3) u.v.a..

  3. Inson schreibt:

    „Was ihr den Geist der Zeiten heißt ist doch nur der Herren eigener Geist in dem die Zeiten sich bespiegeln.“ J.W.v.Goethe

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