Nur die Wahrheit führt uns zur Erkenntnis

Wir stellen heute fest, daß die Massenmedien fast alle „gleichgeschaltet“ sind. [1]
Ob es um „Kriegsberichterstattung“ aus dem Irak, aus Libyen, Syrien oder sonstwo geht oder um einen Bundespräsidenten geht. Einschießen auf ein Ziel, und dann ablenken von Erklärungen und Hintergründen. Ein Thema mit Variationen, wie die ausführliche Wettervorhersage von gestern! So werden die Massen manipuliert…

Nach dem Sieg der Sowjetarmee über den deutschen Faschismus waren die Nachwirkungen der Nazipropaganda auf den deutschen Sprachgebrauch und auf das Denken der Menschen so erheblich, daß es dringend angebracht war, diesen geistigen Unrat aus den Köpfen zu verbannen. An der Martin-Luther-Universität Halle befaßte sich der Sprachwissenschaftler Professor Eduard Kurka mit Fragen der Überzeugungs- und Meinungsbildung. Seine Einführungen in die Rhetorik und seine wissenschaftlichen Untersuchungen zur Wirkung der Propaganda sind auch heute (nach über 40 Jahren) noch hochaktuell.

Der Antikommunismus – Grundzug imperialistischer Propaganda

Die für unsere Epoche charakteristischen Umwälzungen im gesamten System der internationalen Beziehungen haben den ideologischen Kampf zu einem wichtigen Instrument der Politik und besonders der Außenpolitik gemacht. Der scharfe ideologische Kampf ist … auf allen Schauplätzen der internationalen Beziehungen und der Beziehungen der Klassen zueinander entbrannt. Wesentlicher Grundzug der imperialistischen Massenpropaganda ist der Antikommunismus. Die Manipulierung der Menschen im staatsmonopolistischen System des Spätkapitalismus ist die Ausschaltung der Persönlichkeit, ihres eigenen Denkens und Handelns im Interesse der herrschenden Klasse. Sie hat die Funktion, die ideologische Integration in das imperialistische System und die geistige Formierung der Menschen zu erreichen. Sie ist antikommunistisch orientiert. Aus Gründen der Selbsterhaltung brauchte die imperialistische Bourgeoisie dringender denn je eine wirksame Massenbeeinflussung, die ihre apologetische Funktion zur Erhaltung ihrer Klassenherrschaft erfüllt… All das führte zu den Versuchen, alle propagandistischen Bemühungen wissenschaftlich zu untermauern. Führend darin sind die USA, wo ein immenser Ausbau der Forschungen in der angewandten Psychologie betrieben wurde. Wesen der imperialistischen Propagandadoktrin ist es, nicht auf den Verstand, sondern ausschließlich auf die Gefühle einzuwirken. Hierbei nutzt man „tiefenpsychologische“ Erkenntnisse aus. …

Über die Gefühle manipuliert…

Verschiedene bürgerliche Propagandatheoretiker ziehen zwar die Einwirkung auf eine besondere Art von Gefühlen vor. Dazu gehören negative Gefühle wie Angst und Haß, Niedergeschlagenheit, Ergebenheit in das Schicksal als Ausdruck der Einschüchterung und Lähmung der Aktivität. Verschiedene Aktivitäten werden in andere Richtung gelenkt, zum Beispiel Haltungen wie Lebensgier und Vergnügungssucht. Aber auch an sich positive Gefühle werden angesprochen, wie zum Beispiel Familiensinn und Heimattreue, um sie für aggressive politische Zwecke zu mißbrauchen. Dabei werden gezielt bestimmte Einstellungen herausgebildet wie Besitzstreben oder Prestigesucht. Diese Theoretiker hüten sich aber, völlig zu bestreiten, daß das menschliche Denken mit der objektiven Wirklichkeit zusammenhängt, daß es nicht nur vom Unbewußten, sondern auch von ökonomischen, sozialen und politischen Faktoren des gesellschaftlichen Lebens abhängt.
Marionette
Gerade deshalb empfehlen maßgebliche Propagandatheoretiker, so zu verfahren, daß der Mensch nicht in erster Linie von den Informationen abhängt, die er aus unmittelbarer Erfahrung gewinnt, sondern von den Informationen, die er – in Auswahl – erhält. Die beste Effektivität in ihrem Interesse erreiche eine Propagandadoktrin, die über besonders raffinierte Methoden der Auswahl, des Kommentierens, der Schaffung sogenannter Fakten verfügt. Ablenkung durch Amüsierbetrieb und ähnliches, Krieg wider die Vernunft ist das Wesen einer solchen Konzeption.

Das „präparierte“ Denken…

Um einige Methoden zu erwähnen, die in der sogenannten gewöhnlichen Propaganda und auch, der rhetorischen Argumentation verwendet werden, sei an das „Auswählen“ und „Präparieren“ der Information (d.h. ihre Verfälschung), diverse Methoden der Ablenkung und das sogenannte „konkrete“ und „sachliche“ Herangehen an die Propaganda erinnert. „Sachliches Herangehen“ bedeutet die Analyse der Stärken und Schwächen der Argumentationsmethoden, um den Praktikern zu zeigen, welche menschlichen Gefühle, Stimmungen, Stärken und Schwächen am besten angesprochen werden. So appelliert man unter anderem an das Besitzstreben, das durch Aufpeitschung von Bedürfnissen bis zur Besitzgier gesteigert wird, und stellt dagegen das Schreckgespenst des Kommunismus, bei dem jedes „Privateigentum Diebstahl“ sei!

Nicht die Wahrheit erkennen, sondern GLAUBEN…

Es geht den Propagandisten der imperialistischen Ideologie nicht um die Wahrheit, sondern um die Glaubwürdigkeit, die sie mit allen Mitteln erreichen wollen. Der britische Publizist Lindley Fräser verwirft in seinem Buch „Propaganda“ zwar das Goebbelssche Rezept der „großen Lüge“, empfiehlt aber, so zu lügen, daß keine Entlarvung droht. In der psychologischen Kriegführung wurde die Methode entwickelt, zunächst durch genaue, detaillierte Meldungen, die als wahr sofort nachgeprüft werden konnten und oft verblüffend wirkten, eine große Glaubwürdigkeit zu erreichen, um dann durch eine große Lüge diese Glaubwürdigkeit auszunutzen. Die Menschen fielen darauf herein, und die Propaganda erfüllte ihren Zweck.

Falsche Behauptungen werden öfter wiederholt

Die Mittel der antikommunistischen Massenpropaganda sind – um nur die wichtigsten zu nennen – Lügen, Verleumdungen (so wird eine Wesensverwandtschaft von Faschismus und Kommunismus behauptet, dagegen der gesetzmäßige Zusammenhang von Imperialismus und Faschismus vertuscht), die ständige Wiederholung von Behauptungen ohne Beweis und Beleg, die Verdrehung der Tatsachen und die Umkehrung der Werte. Diese Methoden gilt es zu erkennen. Man muß sie ständig aufdecken, analysieren und bekämpfen. Wir müssen unterscheiden, ob es sich um eine zielstrebige, organisierte und systematische Tätigkeit handelt oder um vereinzelte antikommunistische Ausfälle oder Vorurteile.

Le Bon: „Psychologie der Massen“

Eng damit hangt die massenpsychologische Orientierung der imperialistischen Massenmanipulation zusammen, die auch die Lehrbücher der Rhetorik bestimmt. Es gibt auch bürgerliche Rhetoriker, die sich von der Massenpsychologie distanzieren und eine demokratische Grundorientierung vertreten. Sehr zwiespältig und nicht ohne Unbehagen ist das Kapitel über massenpsychologische Grundlagen der Rede bei Weiler („Das Buch der Redekunst“, Düsseldorf 1955) abgefaßt. Die Massenpsychologie ist bei Frank-Böhringer („Rhetorische Kommunikation“, Quickborn bei Hamburg 1963) nicht erwähnt, dafür jedoch im Anhang durch die „Eristik“ Schopenhauers ersetzt, also die Kniffe und Taktiken der „Kunst, recht zu behalten“.
Television
Die „schwierige Kunst der Täuschung“, die sich als verbale Diversion in der psychologischen Kriegführung äußert, hat vor allem Auswirkungen auf die Sprachpolitik des Klassengegners. Die raffinierten Methoden dieser Beeinflussung gehen letztlich auf die Begründer der bürgerlichen Massenpsychologie Sighele und Le Bon zurück. Nach Le Bons Buch „Psychologie der Massen“, das in Westdeutschland und den USA immer wieder neu aufgelegt worden ist und in Lehrbücher über Menschenführung und Rhetorik vielfach eingeflossen ist, sind der „Massenseele“ folgende Eigenschaften zugeordnet [2]:

1. Die Masse sei intellektuell gehemmt und durch die völlige Entpersönlichung des einzelnen ganz und gar unkritisch. Hier setzt Le Bon eine Masse voraus, die durch die kapitalistische Manipulation so geformt wurde. Als Massenerscheinung ist heute die schrankenlose Hemmungslosigkeit eine typische Erscheinung für den Kapitalismus.

2. Nach Le Bon ist das „Unbewußte (Irrationale) das Geheimnis der Massenkräfte. Soziale Organismen könnten keinen tiefgehenden Wandlungen unterworfen sein (hier zeigt sich der reaktionäre Pferdefuß!), und das Unwirkliche sei in gewissen Fällen wahrer als das Wirkliche. Der einzelne sei nicht mehr er selbst, sondern ein Automat geworden. Auch wenn Le Bon den Massen in bestimmten Fällen heroische Eigenschaften zubilligt, so ist seine Grundkonzeption die Massenverachtung. Der Anteil des Unbewußten sei bei der Masse ungeheuer, der Anteil der Vernunft sehr klein. Nichts Beständigeres gebe es in der Masse als das Erbgut der Gefühle. Die Massen seien „weibisch“, das heißt triebhaft, beweglich, erregbar und „knetbar“.

Die zwei verführerischen Tricks

Dementsprechend fallen auch die Rezepte Le Bons aus, die er für die Massenführung gibt. Sie erinnern uns sehr an die Propagandakonzeption und -praxis Hitlers und Goebbels‘. Dazu gehört vor allem die Ächtung der logischen, sachlichen Beweisführung. Der Redner muß schreien, beteuern, wiederholen und darf niemals den Versuch machen, einen Beweis zu erbringen. Die „Masse“ erkenne nur die Macht an, denn sie sei herrschsüchtig und unduldsam. Welche Bedeutung die Gedankengänge Le Bons für die Manipulation mit sprachlichen Mitteln haben, zeigen folgende Anweisungen:

1. Wirkung der Begriffe: Über Bilder, Worte und Redewendungen heißt es: „Werden sie kunstgerecht angewandt, so besitzen sie wirklich die geheimnisvolle Macht, die ihnen einst die Adepten der Magie zuschrieben … Worte, deren Sinn schwer zu erklären ist, sind oft am wirkungsvollsten,“ Als Beispiele sind „Demokratie“, „Sozialismus“, „Freiheit“, „Gleichheit“ und andere genannt. Bewußt wird also gefordert, daß mit diesen Begriffen bei den Massen keine klaren Vorstellungen verbunden sein dürfen. Hingegen ist die Wirksamkeit und Eigengesetzlichkeit sprachlicher Prägungen, die mit einem – sozialpsychologisch gesehen – fest eingeschliffenen Assoziations- und Bewertungsstereotyp verbunden sind, im Prinzip richtig erkannt, aber mißbraucht, „Mit bestimmten Worten verbinden sich zeitweilig bestimmte Bilder: Das Wort ist der Klingelknopf, der sie hervorruft.“

2. Die Kunst der Täuschung: Die Regierungskunst besteht nach Le Bon nicht zuletzt darin, daß man die Worte „meistern“ lernt, vor allem die „schwierige Kunst“ der Täuschung. Denn ohne Illusionen kann die Masse nicht leben. Nach Le Bons richtiger Bemerkung übernahm zeitweise auch die Wissenschaft diese Funktion, geriet aber in Mißkredit, weil sie nicht mehr genug zu versprechen wagte! Wie sehr erinnert uns das an gewisse „Futurologen“ in Westdeutschland und ihre ideologische Funktion im staatsmonopolistischen Kapitalismus. Weiter lesen wir bei Le Bon: „Triebkraft der Völkerentwicklung war niemals die Wahrheit, sondern der Irrtum.“ Wer die Masse „zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer“.

Die gelenkte Meinung

Die raffinierteste „Kunst“, die im Imperialismus entwickelt wurde, ist die Taktik, die Menschen glauben zu machen, daß sie sich selbst ihre Meinung bilden, sie in Wirklichkeit jedoch geschickt dahin zu lenken, wo man sie haben will. Die skizzierten Gedankengänge Le Bons machen deutlich, daß solche Praktiken schon gänzlich jenseits jeder vertretbaren Taktik von Propaganda und Agitation liegen und als Massenbetrug bezeichnet werden müssen. Auch die ethischen Maßstäbe und Normen sind klassenmäßig ausgehöhlt.
Sehen
Solche Auffassungen sind in der amerikanischen Propagandatheorie und Meinungsforschung weitergeführt worden. Als Beispiel führen wir das Buch von Edward L. Bernays „Wie macht man Meinungen?“ an, in dem empfohlen wird: „Man muß die Menschen durch Manipulieren ihrer Instinkte beherrschen.“ [3] Wehe dem Journalisten, Redner oder Publizisten, der die Ratschläge und Rezepte der einschlägigen Handbücher imperialistischer Meinungsfabriken nicht beachtet und seine Zuhörer oder Zuschauer informieren will! So ging es Fred Friendly bei der amerikanischen Fernsehgesellschaft „Columbia Broadcasting System“, als er zurücktreten mußte, weil er Filmberichte und Professorendiskussionen über Vietnam gesendet hatte.

Nicht die Lüge – nur die Wahrheit führt zur Erkenntnis

Massenverachtung und Elitestandpunkt sind dem sozialistischen Volksführer und Redner fremd. Die Massen führen heißt, sie aufzuklären, sich über Verstand und Gefühl an ihre Aktionsbereitschaft zu wenden, die Einsicht in die Notwendigkeit gesetzmäßiger Entwicklungen und Handlungen zu vermitteln. Das heißt – und dafür können August Bebel, Lenin, Walter Ulbricht und andere Führer der Arbeiterbewegung als Kronzeugen in ihrer rednerischen Wirksamkeit gelten –, von den Massen zu lernen und sie zu vertreten, sie jedoch nicht der Spontaneität zu überlassen. Dazu gehört auch die Aufgabe, auf der Grundlage von Einsicht in die Notwendigkeit Anforderungen zu stellen, an ihre Opferbereitschaft und ihren Heroismus zu appellieren, für die Erreichung hoher Menschheitsziele ihre schöpferische Aktivität zu wecken, wobei auch der einzelne denkt, mitplant und handelt. Dafür setzt auch der Redner alle seine Kräfte und Fähigkeiten ein, zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Demokratie.

Anmerkungen:
[1] Victor Klemperer schrieb darüber: „Es gibt in der LTI keinen anderen Übergriff technischer Wörter, der die Tendenz des Mechanisierens und Automatisierens so nackt zutage treten ließe, wie dieses ‚gleichschalten’.“ (Victor Klemperer, LTI, Notizbuch eines Philologen, Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig, 1978, S.165)
[2] Gustave Le Bon: Psychologie der Massen, Leipzig, 1932, S.83-92.
[3] Zit. nach Harald Wessel: Woher kommen richtige Meinungen? Aus dem Kopf oder aus der Konfektion. In: Neues Deutschland ( B ), 5. Juni 1966.

Quelle:
Eduard Kurka, Wirksam reden – besser überzeugen, Dietz Verlag Berlin (DDR), 1970, S.68-74. (Zwischenüberschriften von mir, N.G.)

Maske des KlassenfeindsAchtet darauf, was sie reden, achtet auf jedes Wort. Sie werden euch mit Worten betrügen. Sie werden linke Phrasen benützen, von Freiheit reden und von Menschenrecht. Doch hinter dieser Maske verbirgt sich die Fratze des Faschismus. Wer gibt ihnen das Geld, wer rüstet sie mit Waffen aus? An ihren Reden werdet ihr sie erkennen. Achtet auf jedes Wort!
„Die Sprache ist die unmittelbare Wirklichkeit des Denkens.“ (Karl Marx)

Siehe auch:
Mißbrauch der Gefühle
Die Sprache verrät den Feind
A.Kossakowski: Unterschwellige Beeinflussung
Die Sprache der Macht
Meinungsmanipulation im „Dritten Reich“

(Der Text ist noch mal vorhanden: hier)

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11 Antworten zu Nur die Wahrheit führt uns zur Erkenntnis

  1. rheinlaender schreibt:

    Wir können glücklich sein, dass die ganze Massenbeeinflussung nur sehr oberflächlich also ziemlich erfolglos funktioniert. Über 60 Jahre offene und intelligent verdeckte antikommunistische Hetze, pro USA und NATO Propaganda haben kaum Wirkung bei den Massen. Eher bei Linksintellektuellen, die resigniert aufgeben oder revidierend und reformistisch werden. Auf vielen Websites gibt es neue Begriffe der Gegenpropaganda wie USA Suppenküchen-, faschistischer Polizei-, Pleitestaat, Natoterror, Bilderberger usw.
    Erfolglos, oberflächliche Kapitalistenmedien bedeutet, dass man die Hetze bei den meisten Konsumenten sehr schnell wiederlegen kann, wenn man sehr offensiv auftritt. Die Massen wissen und spüren sehr gut, dass es in BRD seit über 30 Jahren abwärts geht.
    Trotzdem sollte man die oberflächliche, kurzfristige Wirkung der Einheitsmedien kapitalistisch (Elend der eigenen Bevölkerung) / imperialistischen (Krieg gegen andere Bevölkerung) nicht unterschätzen, weil ihre Wirkung doch katastrophal ist.
    Aber warum kann die Propaganda doch einigermaßen ausreichend wirken, um zB Kriege anzuzetteln oder Hartz4 Empfänger zu billigster Zwangsarbeit zu verdonnern ?
    Weder DDR noch BRD haben sich gross Gedanken darüber gemacht, warum Propaganda auf fruchtbaren Boden fällt. So musste ich nachfolgend meist auf Forschung aus den USA zurückgreifen.
    Über den Mensch als soziales, poltisches Wesen und Herdentier. Also warum er sich generell SCHEINBAR politisch so angepasst, feige, gegen seine eigenen individuellen / kollektiven Interessen und konterrevolutionär verhält. Es gibt seit weit mehr als die letzten 100 Jahre abgesicherte also wiederholte Experimente mit verschiedenen Gruppen an verschiedenen Orten, zu verschiedenen Zeiten. Die Forscher sahen und bezeichneten sich meist als Politikwissenschaftler der 60/70 er Jahre, Soziologen oder Sozialpsychologen und grenzten sich STRENGSTENS von Individualpsychologen ab.
    Nach dem Motto : der Individualpsychologe fragt wie lange Hitler gestillt wurde, ob Konrad Adenauer ein Bettnässer oder Ronald Reagen seine Grundschullehrerin als Mutterersatz vergötterte. Wir dagegen fragen, warum so kranke Leute NACH OBEN kommen.
    Individualpsychologie spielt also eine große Rolle beim Ablenken von wichtigen wirtschaftlichen, politischen aber auch persönlichen Misständen. Man schaue sich nur das neoliberale / NWO hörige aus dem Hause BERTELSMANN kommende Hetz- / Lügenblatt “Psychologie Heute” an. Dort ist an Arbeitslosigkeit immer nur der Einzelne mit seinen Defiziten, nie der Kapitalismus schuld und an Kriegen, Folter nur der einzelne psychologisch mangelhafte Staatsmann oder Soldat.
    Bei den angesprochenen wissenschaftlichen Experimenten, hat man zB. rausgefunden, dass sich die echten Versuchsteilnehmer bei zB. ganz einfachen Fragen über Farben, Größe von aufgemalten Figuren von den eingeweihten Teilnehmer stark beeinflussen ließen. Die eingeweihten Teilnehmer mussten natürlich was völlig Falsches behaupten.
    Waren diese in der Mehrheit und laut, war der Einfluss stark. Noch viel stärker war er, wenn ein Teil dieser Teilnehmer als angebliche Autorität in den Versuch eingebracht wurde. Selbst bei dümmsten Lügen ließ man sich überzeugen oder WOLLTE diese GLAUBEN.
    Man will also an angebliche Mehrheiten und an angebliche Autoritäten glauben.
    Angebliche MEHRHEITEN, weil untersucht wurde, dass Massenmedien dem Einzelnen einreden, er stehe mit seiner Meinung alleine. In Deutschland nennt man dieses Phänomen / Erscheinung auch SCHWEIGESPIRALE. So ignorieren die Medien einerseits, dass je nach Fragestellung in Umfragen bis zu 80 Prozent der Deutschen den Sozialismus positiv sehen. Die Deutschen sind ja auch gegen Hartz4 und Kriegseinsätze und Karl Marx belegte regelmäßig Spitzenplätze zur Umfrage nach dem beliebtesten Deutschen. Anderseits wird mit übelsten Lügen so getan als ob wir alle antikommunistisch wären. Im wichtigen Alltag bewirkt die Schweigespirale folgendes : Selbst Linke lachen über hetzerische DDR und Ausländerwitze, oder erzählen diese im vorauseilenden Gehorsam direkt selber. Obwohl ein echter Konfirmitäts-, Anpassungsdruck gar nicht vorhanden ist.
    Die SPIRALE zu durchbrechen hiesse knallhart zu sagen : Ich bin weder Kommunistenfeind noch Ausländerhasser. Und im übrigen bomben die kapitalistischen Staaten ärmste wehrlose Länder in Elend, Schutt und Asche und nicht umgekehrt. Ausserdem ist mein Feind nicht der antifaschistische Kämpfer Erich Honnecker, sondern der kriminelle Multimillionär in der Konzernzentrale neben an.
    Angebliche AUTORITÄTEN, weil sich auf einmal Pfaffen, Popstars, Psychologen, Esoteriker, unterbelichtete Staubsaugervertreter in den Medien aber auch im kleineren Kreis als Wirtschafts- / Militärexperten aufspielen dürfen und die Betroffenen TRÖSTEN. Mit Standardlügen, wie : es wird ja alles nicht so schlimm, ihr müsst auch etwas anpassungsfähiger sein und bald geht es wieder aufwärts.
    Vor der scheinbaren Medienmacht braucht man komischerweise trotzdem keine Angst zu haben, was Umfragen zu Kriegseinsätze, Karl Marx, Sozialismus oder Hartz4 ja beweisen. Meist erlebt man, dass schlechtausgebildetete (was immer dieser hetzerische Begriff auch heissen mag) Bildzeitungsleser sich weniger manipulieren lassen, als sogenannte Intellektuelle die sprachlich anspruchsvolleren Müll lesen.
    Man erklärte diese scheinbar widersprüchlichen Dinge zu Recht (60ger-80ger Jahre) damit, dass die Fabrikarbeiter sehr wohl zwischen inkompetenten Schmarotzer einerseits und fleissigen Händen anderseits unterscheiden konnten. Während Intellektuelle gerade aus Geisteswissenschaften ja selbst – auch ohne böse Absicht – am Schmarotzertum teilhaben wollten und mussten. Der weltoffene Rechtsanwalt, das humane Latein Lehrerehepaar, die pseudolockeren Werbetexter, netten Pfaffen, trendy gekleideten Psychologen sehen NICHT, dass ihr Eigenheim, Luxusurlaub, Neuwagen auch von Leiharbeitern bei 6,80 Euto Stundenlohn erschuftet wird.
    Eine andere Wiedersprüchlichkeit der Massen besteht darin, Opfer zu Tätern zu machen und die Gewalt der Täter klein- bzw. schönzureden. Besonders um so stärker die Macht, Unangreifbarkeit und Brutalitätsbereitschaft der Täter erscheint. Kompetenz oder berechtigte Autorität dagegen spielt nur eine kleine Rolle. So hört man auf der Strasse tatsächlich Äusserungen, daß Hartz4 Empfänger kriminelle Schmarotzer sind und mehr Sanktionen verhängt werden müssten. Oder dass die Nato endlich Syrien bombardieren soll. Hier hat man wieder die Schweigespirale, weil richtig ernst sind diese Äusserungen selten. Wichtiger ist hier aber, das sogenannte Stockholm Syndrom, wo es darum geht, dass sich die Opfer gerne mit den Tätern identifizieren.
    In diesen Zusammenhang hat man festgestellt, dass es sich für die Opfer leichter lebt, wenn sie sich einreden / glauben, die übermächtigen Täter seien ja auhorisiert und sie selber ja auch schuld. Anderseits müssten sie sich ja wehren und das kann je nach Situation zum totalen Scheitern mit noch mehr Leid verurteilt sein. Ausserdem sehen sich die wenigsten gerne als ohnmächtige Opfer und die meisten Menschen möchten das Gefühl haben in einer geordneten und gerechten Welt zu leben. Sicher wehren sich Menschen, wenn sie eine Perspektve im Sieg sehen. Leider aber auch, wenn sie wie bei den aktuellen Konterrevolutionen mächtige westliche Verbündete haben, wo die nationalen Mächtigen ihre Autorität blitzschnell verlieren.
    Erforscht ist auch, dass Herrschende gut mit dem langsamen Steigern von Ungerechtigkeiten fahren. Diese Technik wurde auch im sogenannte Milgram Experiment untersucht und wegen ihrer Wirksamkeit generell in Sekten angewandt. Statt kleine Ungerechtigkeiten / Fehler zu stoppen und zu korrigieren, werden die durch immer grössere ersetzt (Fluch der bösen Tat).

    Weitere Sachverhalte und Begriffe, wo ich jetzt nicht eingehen möchte sind
    false memory, also eingeredete Erinnerungen. So gibt es BRD Bewohner, die sich tatsächlich eine Wohlstandsphase einreden, die sie persönlich nie hatten.
    Aus der broken windows Theorie wird abgeleitet, dass die Menschen sich an das optische Erscheinen ihrer Umgebung orientieren. Je ordentlicher die Umgebung, desto angepasster sind sie. Der Hartz4 Empfänger in einer schönen, ordentlichen Stadt wird sich also mehr Gedanken um seine saubere Bekleidung machen, als über Protest.

    • sascha313 schreibt:

      Meine Güte, rheinlaender – das ist ja schon eine richtige Analyse!!! Da hast Du sicher recht, daß man sich bisher zu wenig Gedanken darüber gemacht hat, warum Propaganda auf so fruchtbaren Boden fällt. Sie ist eben da – ausgeklügelt und manchmal sogar subtil – und sie wir konsumiert. Die Methoden sind bekannt, aber warum die Konsumenten es glauben oder auch nicht, darüber gibt es bisher nur Vermutungen. Sicher sind Intellektuelle manchmal leichter zu beeinflussen, als einfache Menschen, vermutlich auch deswegen, weil letztere näher an der Praxis sind, wo man alles überprüfen kann. Trotzdem ist das noch keine Erklärung für die weitverbreitete Lethargie. Tatsache ist: wenn das Geld „stimmt“ – dann ist die Welt in Ordnung! Und solange abseits von geregelten Einkommensverhältnissen nur Perspektivlosigkeit herrscht, da ist auch ein „Fuffi“ schon ein Glücksfall und wird mit großem Dank angenommen…

      Und nun zur Praxis: Die meisten Menschen sind heute gewohnt, daß man ihnen sagt, was zu tun ist. Sklavisch bereit! Und so wird auch geschwiegen, wenn was nicht in Ordnung ist. Man will ja nicht auffallen. Das ist der Erfolg des Unterdrückungssystems. Erst in der Masse, ob bei Streiks oder Demonstrationen kommt die echte Meinung ans Licht. Das Selbstwertgefühl ist also völlig am Boden! Der Mut kommt erst mit dem Tun, auch der Erfahrung. Erst dann kommt das Klassenbewußtsein, was wir heute so schmerzlich vermissen. Und dann wird es natürlich wichtig sein, wohin „die Reise“ geht. Führung braucht eben Wissen, Klarheit und charakterfeste Persönlichkeiten. Und die Führung darf auch nicht zwischendurch mal ein Schläfchen machen, währenddem ihr die Kronjuwelen geklaut werden. Also revolutionäre Wachsamkeit und immer die volle Unterstützung der Massen sind die Voraussetzung für Stabilität in der Führung. Das sind dann – wenn man so will – die Mühen der Ebene.

  2. rheinlaender schreibt:

    Hallo Sascha, vielen Dank für das Kompliment. Mir geht es weder um Recht Haben noch um unausgegorene Theorien. Sondern darum, dass viele scheinbare Rätsel schon lange vor meiner Geburt in anerkannten Verfahren gelöst, einfach zu erklären sind und höchst nachvollziehbaren Praxisbezug haben. Wenn es um Medien und Massenbeinflussung geht, muss man also nicht mehr auf so religiöse, esoterische Sekten oder Science Fiction Autoren mit deren wirren unwissenschaftlichen Gedanken starren. Wo die – entgegen der Marxschen Philosophie – vielleicht Recht haben, ist, dass es tatsächlich Elitevereinigungen wie Skull and Bones gibt. Ob wir davon lernen können weiss ich nicht, da man ja immer fragen muss, ob diese Vereinigungen wirklich wesentlich sind oder NUR eine Erscheinungsform ohne wirkliche Bedeutung.
    Aber zurück zu den langweiligen Kriegs- und raubtierkapitalistischen Einheitsmedien. Ich frag mich seit ca. 20 Jahren, wieso die Medien so gleichgeschaltet sind. Vor über 30 Jahren fand man OFT im Spiegel, Stern, Frankfurter Rundschau, ja selbst im Playboy, ARD/WDR Nachrichten/Interviews, die nicht pro imperialistisch, sondern kritisch waren. Ok, es gab im Hause Axel Springer schon immer die vier plus eins Richtlinien (pro Kapitalismus, pro Israel, pro Nato, gegen Sozialismus und gegen zu plumpe, offene also verräterrisch faschistischen Parolen)
    Ich hatte mich damals aber primär durch anarchistische, kommunistische oder auch nationalorientierte Zeitungen versorgt. Wieso (eigene Erfahrung, aber auch ASR BLOG Freeman hat das im Iran, Russland getestet) verweigern die Einheitsmedien selbst gegen gute Bezahlung, das Abdrucken von Anzeigen oder Ansichten, die nicht konform sind ? Die verweigerten auch bezahlte Hinweise auf DKP oder MLPD Veranstaltungen. Die könnten doch eigentlich mit anderen Ansichten sogar ihre Auflage, damit das Anzeigengeschäft steigern und die Konkurrenten ausstechen! Sind die betriebswirtschaftlich so saudoof ? Eher Nein, da es fast keine Konkurrenz mehr gibt. Googelt mal selber unter Medienkonzentration. Die gehören alle über Beteiligungen, Familien, wechselnde Chefredakteure oder Verbände wie Atlantikbrücke zusammen. Wenn ein Blatt durch Wahrheitsjournalismus seine Auflage um eine MIO erhöht, würden seine lügenden Schwesterblätter, vom gleichen/verwandten Verlag 10 MIO Auflage verlieren. Dann müssten die 100.000 überflüssige Journalisten irgendwelche noch überflüssigeren Koch-, Diätbücher – bei gleichzeitiger Hartz4 Aufstockung – schreiben. Ja Wahrheit/Logik ist auch langweilig. Wenn man etwas über das Wesen der Nato, 3te-Welt-Ausplünderung weiss, braucht man nicht lange Zeit, um Kriege in Korea, Vietnam, Libyen, Irak, Jugoslawien, Putsche in Latein/Südamerika, Kubablockade, Ukrainespinner, Schah-, Südafrika-, Rassistenunterstüzung, Iran-, Putin-, Venezuela-Hass usw. zu verstehen.

  3. sascha313 schreibt:

    Die Frage, warum die Medien so gleichgeschaltet sind, ist eigentlich recht einfach zu beantworten. Im Nazismus gab es auch kaum eine Alternative, und die Verwirrung war groß. Victor Klemperer schrieb noch vor 1933 in sein Tagebuch: „Zum erstenmal höre und sehe ich den Duce reden. Der Film ist eine große Kunstleistung. Mussolini spricht vom Balkon des Schlosses Neapel herunter auf die Menge ein; Aufnahmen der Masse und Großaufnahmen des Redners … man hört den leidenschaftlich predigenden, ritualen, kirchlichen Tonfall, in dem er immer wieder nur kurze Sätze herausschleudert, wie Bruchstücke einer Liturgie, auf die jeder ohne gedankliche Anstrengung gefühlsmäßig reagiert, auch wenn er nicht, ja gerade wenn er nicht denn Sinn versteht. Riesenhaft der Mund. Gelegentlich typisch italienische Fingerbewegungen. Und Geheul aus der Masse, Zwischenrufe der Begeisterung oder, bei Nennung eines Gegners, gellende Pfiffe. Dazu immer wieder die Haltung des Faschistengrußes, der vorgestreckte Arm.“ (LTI, Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig, 1990, S.55f.) – Man vergleiche das mit Reden des ukrainischen Faschisten Tjagnibok oder anderer vom „Rechten Sektor“ … ohne gedankliche Anstrengung – Geheul aus der Masse – Zwischenrufe der Begeisterung…!!!

    Die Oligarchen, die dahinterstehende Bourgeoisie braucht massenhaft gleichgeschaltete Menschen, die bereit sind, in den Krieg zu ziehen – sei es nach Donezk, oder sei es sonstwohin, um „deutsche Interessen“ zu vertreten. Der Imperialismus braucht den Faschismus. Er braucht ihn für die Eroberung neuer Märkte wie die Luft zum Atmen. Das muß man alles im Zusammenhang sehen.

    • Harry 56 schreibt:

      Warum sind die privaten als auch öffentlichen Medien in allen hochentwickelten kapitalistischen Ländern beinahe so ungeheuerlich gleichgeschaltet?
      Natürlich steckt dahinter ein klarer politischer Wille der herrschenden Eliten, Klassen aller dieser Länder.
      Doch die wirklich interessante Frage wäre doch, WIE sie es schaffen, alle maßgeblichen Medien unter ihre Kontrolle zu bringen und so in der Regel in der Lage sind, das Bewusstsein der großen Masse aller dieser „westlichen“ Untertanen und Knechte, Mitmacher und Mitläufer zu manipulieren.
      Nun, aus Marx seinen Kapital und anderen Kritiken der politischen Ökonomie des Kapitalismus wissen wir, dass das Geld im Kapitalismus nicht einfach nur Zahlungs – bzw. Tauschmittel ist, sondern eine gesellschaftliche Macht, DIE gesellschaftliche Macht in dieser Ordnung überhaupt darstellt.
      Und was bedeutet nun „gesellschaftliche Macht“ ganz konkret?
      Ganz klar: Macht, Herrschaft derjenigen, die über ganz viel Geld verfügen über alle diejenigen, welche wegen ihrer eigenen Mittellosigkeit auf schnöden Broterwerb, Lohnerwerb angewiesen sind, abhängig „beschäftigt“ werden!
      Es versteht sich von selbst, dass auf diese Art nicht nur Medien und deren „Beschäftigte“ gekauft und gesteuert werden, sondern so auch das gesamte bürgerliche Polit-Theater.
      Abhängigkeiten, Schmiergelder, Bestechungen, Erpressungen….., so zappeln denn alle diese angestellten Lakaien der Eliten in allen möglichen finanziellen Netzen und Verstrickungen, Abhängigkeiten.
      Nein, diese gleichgeschalteten Medien (und Politik!) sind sind überhaupt kein „Wunder“, sondern nur Symptome, symtopatisch für die wahren Macht- und Herrschaftsverhältnisse im heutigen Kapitalismus/Imperialismus.

      Und das iich hier ganz sicher nicht völlig falsch liege, hier noch ein bestimmt ganz zuverlässiger, ganz „überparteilicher“ Kronzeuge:

      Nun aber gute Unterhaltung! .-)

  4. Rheinlaender schreibt:

    Eigentlich gibt es nur 13 Medien (plus den „öffentlich rechtlichen“) , die den USA/NATO hörigen superreichen Bonzen gehören (Quelle: Wer gehört zu wem)

    1) Bertelsmann (N-TV, Gruner Jahr, RTL ….): Mitarbeiter weltweit: 119000 / Umsatzklasse: über 11 Milliarden
    2) Funke Mediengruppe / ehemals WAZ: Mitarbeiter: 13.241 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / Gegründet: 1948
    3) Burda-Verlag (z.B. Focus, Huffigton Post): Mitarbeiter: 9.241 Weltweit / Umsatz: 2.456 Mio. Euro (2012) / Gegründet: 1903
    (Bauer Verlag lasse ich weg, da es kein direktes neoliberales USA / NATO Propagandaorgan ist. Während die Pleitemdien TAZ / EMMA seit ihrem Schwenk zum Mainstream von Springer / Bertelsmann finanzielle Unterstützung erhalten.)
    4) Axel Springer Verlag Mitarbeiter (u.a. Bild, Welt,N24 ..): 7.886 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / Gegründet: 1946
    5) Rheinische Post: Mitarbeiter: 4.537 in Deutschland / Umsatzklasse: 250 – 500 Mio. Euro / Gegründet / Zeitungslizenz: 1946
    6) Sueddeutscher Verlag SZ: Mitarbeiter: 3.500 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / 1945 Lizenz für die Süddeutsche Zeitung Familie Schaub
    7) DuMont Schauberg Mitarbeiter: 3.400 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro / Gegründet: 1805
    8) Hannoveraner Verlagsgruppe Madsack: Mitarbeiter: 3.377 in Deutschland / Umsatzklasse: über 500 Mio. Euro Gegründet: 1893
    9) FAZ: Mitarbeiter: 1.785 in Deutschland / Umsatzklasse: 250 – 500 Mio. Euro / Gegründet: 1949 (hat die Frankfurter Rundschau übernommen)
    10) Spiegel: Mitarbeiter: 1.275 in Deutschland /Umsatz: 293 Mio. Euro (2013) / Gegründet: 1947
    11) Münchener Zeitungs-Verlag / Merkur / Dirk Ippen: Mitarbeiter: 1.100 in Deutschland / Umsatzklasse: 100 – 250 Mio. Euro 1946
    12) GIRARDET Verlag, Westdeutsche Zeitung: Mitarbeiter: 320 in Deutschland / Umsatzklasse: 50 – 100 Mio. Euro / Gegründet: 1865
    13) „Die Zeit“ Zeitverlag: Mitarbeiter: 204 in Deutschland / Umsatzklasse: 50 – 100 Mio. Euro / Umsatz: Konsolidiert /Gegründet: 1946 (2009 Holtzbrinck übernimmt 50 Prozent)

    — Auch erzieherisches Material in Form von Lernmittel gehört meist einer bzw. einem Zusammenschluss der Bonzenfamilien.

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  7. Rheinlaender schreibt:

    Danke Sascha,
    vielleicht kannst DU ja mit dem Video was anfangen. Es geht um Lavrenti Pavlovich und Hetze gegen Stalin.Auch das Gespräch mit Nicolai Starikov auf diesem Kanal ist kurz und interessant.

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