Die Sowjetunion und der Sozialismus

Am 24. Januar 1934 nannte Josef Wissarionowitsch STALIN auf dem XVII. Parteitag der Allunions-KP (B) beeindruckende Zahlen, die ein Beleg dafür sind, wie der Sozialismus die Zukunft der Menschheit garantiert. Gerade deshalb ist es heute so wichtig herauszufinden, wie man den Imperialismus, dessen fortdauernde Herrschaft das Überleben der Menschheit in Frage stellt, nun aber endgültig beseitigen kann, wieso die einst so mächtige Sowjetunion und mit ihr das gesamte sozialistische Weltsystem zerstört werden konnte, und wie man den Sozialismus erneut aufbauen kann.

Studenten  Sowjetunion
UdSSR  Parade zum 1.Mai Moskau  Schule Arzt  Großstadt
Diese Bilder sind nach 1956 entstanden. Immerhin. Aber auch zu dieser Zeit war die Sowjetunion noch ein sozialistischer Staat…

Stalin sagte:
Das sind die wichtigsten Errungenschaften der Werktätigen auf dem Gebiet der Hebung ihrer materiellen Lage, ihrer Lebensverhältnisse, ihrer Kultur. Auf Grund dieser Errungenschaften haben wir in der Berichtsperiode:

a) das Anwachsen des Volkseinkommens von 35 Milliarden im Jahre 1930 auf 50 Milliarden im Jahre 1933 dabei wird fast das gesamte Volkseinkommen – da der Anteil der kapitalistischen Elemente, darunter auch der Konzessionäre, am Volkseinkommen gegenwärtig weniger als ein halbes Prozent ausmacht – unter die Arbeiter und Angestellten, die werktätigen Bauern, die Genossenschaften und den Staat aufgeteilt;
b) das Anwachsen der Bevölkerung der Sowjetunion von 160,5 Millionen Ende 1930 auf 168 Millionen Ende 1933;
c) das Anwachsen der Zahl der Arbeiter und Angestellten von 14.530.000 im Jahre 1930 auf 21.883.000 im Jahre 1933, wobei die Zahl der Arbeiter in dieser Periode von 9.489.000 auf 13.797.000, die Zahl der Arbeiter in der Großindustrie, einschließlich der Arbeiter des Verkehrswesens, von 5.079.000 auf 6.882.000, die Zahl der Landarbeiter von 1.426.000 auf 2.519.000, die Zahl der Arbeiter und Angestellten im Handel von 814.000 auf 1.497.000 gestiegen ist;
d) das Anwachsen der Lohnsumme der Arbeiter und Angestellten von 13.597 Millionen Rubel im Jahre 1930 auf 34.280 Millionen Rubel im Jahre 1933;
e) das Anwachsen des jährlichen Durchsdmittslohns der Industriearbeiter von 991 Rubel im Jahre 1930 auf 1.519 Rubel im Jahre 1933;
f) das Anwachsen des Sozialversicherungsfonds der Arbeiter und Angestellten von 1810 Millionen Rubel im Jahre 1930 auf 4610 Millionen Rubel im Jahre 1933;
g) die Uberführung der gesamten Industrie, mit Ausnahme der Untertagearbeiten, auf den siebenstündigen Arbeitstag;
h) die Unterstützung der Bauern durch den Staat in Form der Organisierung von 2.860 Maschinen- und Traktorenstationen mit einem Kapitalaufwand von 2 Milliarden Rubel;
i) die Unterstützung der Bauern durch den Staat in Form von Krediten an die Kollektivwirtschaften in Höhe von 1,6 Milliarden Rubel;
j) die Unterstützung der Bauern durch den Staat in Form von Saatgut-und Lebensmitteldarlehen im Laufe der Berichtsperiode in Höhe von 262 Millionen Pud Getreide;
k) die Unterstützung der wirtschaftlich schwachen Bauern durch den Staat in Form von Vergünstigungen bei der Besteuerung und Versicherung in Höhe von 370 Millionen Rubel.

Was die kulturelle Entwicklung des Landes betrifft, so haben wir in der Berichtsperiode :
a) die Einführung der allgemeinen Schulpflicht in der ganzen UdSSR und die Erhöhung des Prozentsatzes der Lese- und Schreibkundigen von 67 Prozent Ende 1930 auf 90 Prozent Ende 1933;
b) das Anwachsen der Schülerzahl in den Schulen aller Stufen von 14.358.000 im Jahre 1929 auf 26.419.000 im Jahre 1933, darunter in den Elementarschulen von 11.697.000 auf 19.163.000, in den Mittelschulen von 2.453.000 auf 6.674.000, in den Hochschulen von 207.000 auf 491.000;
c) das Anwachsen der Zahl der von der Vorschulerziehung erfaßten Kinder von 838.000 im Jahre 1929 auf 5.917.000 im Jahre 1933;
d) das Anwachsen der Zahl der höheren Lehranstalten, der allgemeinen und der speziellen, von 91 im Jahre 1914 auf 600 im Jahre 1933;
e) das Anwachsen der Zahl der wissenschaftlichen Forschungsinstitute von 400 im Jahre. 1929 auf 840 im Jahre 1933;
f) das Anwachsen der Zahl der Klubs und ähnlicher Einrichtungen von 32.000 im Jahre 1929 auf .im Jahre 1933;
g) das Anwachsen der Zahl der Lichtspieltheater, der Lichtspielapparate in den Klubs und der Wanderkinos von 9.800 im Jahre 1929 auf 29.200 im Jahre 1933;
h) das Anwachsen der Auflagen der Zeitungen von 12.500.000 im Jahre 1929 auf 36.500.000 im Jahre 1933.

Es dürfte wohl nicht schaden festzustellen, daß unter den Studierenden der höheren Lehranstalten die Arbeiter 51,4 Prozent, die werktätigen Bauern 16,5 Prozent ausmachen, während in Deutschland zum Beispiel unter den Studierenden der höheren Lehranstalten im Unterrichtsjahr 1932/33 die Arbeiter im ganzen nur 3,2 Prozent, die Kleinbauern im ganzen nur 2,4 Prozent ausmachten.

Als erfreuliche Tatsache und als Zeichen des ansteigenden Kulturniveaus im Dorfe muß das Anwachsen der Aktivität der Kollektivbäuerinnen auf dem Gebiet der gesellschaftlichen organisatorischen Arbeit festgestellt werden. Es ist zum Beispiel bekannt, daß gegenwärtig ungefähr 6.000 Kollektivbäuerinnen Vorsitzende von Kollektivwirtschaften, mehr als 60.000 Mitglieder der Verwaltungen von Kollektivwirtschaften, .Brigadierinnen, 100.000 Gruppenorganisatorinnen, 9000 Leiterinnen von kollektivwirtschaftlichen Warenfarmen und 7.000 Traktoristinnen sind.

Es braucht nicht erst gesagt zu werden, daß diese Angaben nicht vollständig sind. Aber auch das wenige, was in diesen Angaben enthalten ist, spricht eindringlich genug von dem gewaltigen Ansteigen des Kulturniveaus im Dorfe. Dieser Umstand, Genossen, ist von gewaltiger Bedeutung. Er ist von gewaltiger Bedeutung, weil die Frauen die Hälfte der Bevölkerung unseres Landes ausmachen, weil sie eine riesige Arbeitsarmee bilden, weil sie berufen sind, unsere Kinder, unsere künftige Generation, das heißt unsere Zukunft, zu erziehen. Deshalb können wir nicht zulassen, daß diese gewaltige Armee von Werktätigen in Finsternis und Unwissenheit dahinvegetiert! Deshalb müssen wir die zunehmende gesellschaftliche Aktivität der werktätigen Frauen und ihr Aufrücken in leitende Stellungen als unzweifelhaftes Zeichen des Steigens unseres Kulturniveaus begrüßen.

Quelle:
J.Stalin: Rechenschaftsbericht an den XVII.Parteitag über die Arbeit des ZK der Kommunistischen Partei, in: Werke, Bd.13, S.299-301.

Siehe auch:
War die Sowjetunion nach dem XX.Parteitag noch ein sozialistischer Staat?

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte, Geschichte der UdSSR, J.W.Stalin veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

9 Antworten zu Die Sowjetunion und der Sozialismus

  1. pawel schreibt:

    …ein Land, auf das die Menschen mit Recht stolz sein konnten.
    Am 7.Januar 1933, als in Mitteleuropa Deutschland gerade auf die faschistische Diktatur zusteuerte, hielt Stalin eine Rede zur internationalen Bedeutung des Fünfjahrplanes.
    Zu Beginn seine Rede schätzt er die Bedeutung des Fünfjahrplanes mit den folgenden Worten ein:
    „Als der Fünfjahrplan das Licht der Welt erblickte, nahm man wohl kaum an, dass er von gewaltiger internationaler Bedeutung sein könnte. Im Gegenteil, viele glaubten, der Fünfjahrplan sei eine Sonderangelegenheit der Sowjetunion, eine wichtige und ernste, aber immerhin eine nationale Sonderangelegenheit der Sowjetunion.
    Die Geschichte hat jedoch gezeigt, dass die internationale Bedeutung des Fünfjahrplans unermesslich ist. Die Geschichte hat gezeigt, dass der Fünfjahrplan keine Sonderangelegenheit der Sowjetunion ist, sondern eine Angelegenheit des gesamten internationalen Proletariats.“

    Aus den dann folgenden Zitaten Stalins aus der internationalen Presse, soll die Äußerung des englischen Kapitalisten Gibson Jarvie, des Vorsitzenden der Bankfirma „United Dominions Trust“, vom Oktober 1932 als Beispiel herausgegriffen werden, weil sie den entscheidenden Unterschied zur kapitalistischen Welt auf den Punkt bringt:

    „Ich möchte erklären, dass ich nicht Kommunist und nicht Bolschewik bin. Ich bin ausgesprochener Kapitalist und Individualist… Rußland schreitet vorwärts, während allzu viele von unseren Betrieben stilliegen und ungefähr drei Millionen Menschen unseres Volkes verzweifelt Arbeit suchen. Der Fünfjahrplan ist ins Lächerliche gezogen worden, und man hat sein Scheitern prophezeit. Aber man kann es als außer jedem Zweifel stehend betrachten, dass unter den Bedingungen des Fünfjahrplans mehr geleistet worden ist als vorgesehen war…
    In allen Industriestädten, die ich besucht habe, erstehen neue, nach einem bestimmten Plan aufgebaute Viertel mit breiten Straßen, grünen Boulevards und Parkanlagen, mit ganz modernen Häusern, Schulen, Krankenhäusern, Arbeiterklubs und den obligaten Kinderkrippen und Kindergärten, wo man für die Kinder der arbeitenden Mütter sorgt…
    Man versuche nicht, die russischen Pläne zu unterschätzen, und gebe sich nicht dem irrigen Glauben hin, dass die Sowjetregierung scheitern könne…
    Das heutige Rußland ist ein Land mit Seele und mit einem Ideal.
    Rußland ist ein Land von erstaunlicher Aktivität. Ich bin überzeugt, dass die Bestrebungen Rußlands gesund sind…
    Das Wichtigste ist vielleicht, dass die gesamte Jugend und die Arbeiter Rußlands etwas haben,
    was in den kapitalistischen Ländern heute leider fehlt, nämlich die Hoffnung.“

  2. Harry 56 schreibt:

    Geehrter Pawel, ich bin wirklich nur „begeistert“ über solche Zitate bürgerlicher eiskalter imperialistischer Lakaien, Macher, Staatsbediensteten………., wenn sie heute als „Beweise“ für irgend etwas dargereicht werden…..!
    Ich kenne da noch viel mehr Zitate ähnlicher imperialistischer Größen, gerade auch aus den USA zu Themen wie Moskauer Prozesse, Stalin, Stalinschen Veträgen vom August 1939…., damals…, alles super, sauber, richtig, verständlich, so lange, wohlgemerkt!!!, die UDSSR sowohl vor als auch nach dem 22. Juni 1941 dem deutschen Imperialismus, seinen Plänen, die faktische Weltherrschaft der englischen und amerikanischen Imperialisten jener Zeit zusammen mit den italienischen und japanischen Imperialisten zu brechen, Widerstand entgegensetzte, und nach dem 22. Juni 1941 bis Anfang 1943, der deutsch geführten allierten Front die entscheidende Niederlage bereitete., Ja, da, wo für faktische, beinahe, anvisierte kommende Weltherrschaft der amerikanischen Imperialisten Millionen von Bürgern der UDSSR, Deutschlands und seiner Vasallen verbluteten, da waren „Stalin“. seine „Gulags“ und „Moskauer Prozesse“, seine angeblichen „Millonenverbrechen“ völlig ok. Wirklich „seltsam“, oder?
    Doch als der Adolf und seine Freunde in Rom und Tokio gescheitert waren, die UDSSR sich totz ungeheuerlichster Menschen- und Materialverluste nicht den US-Imperialisten und ihrer angepeilten Weltherrschaft ab Mai 1945 unterwarfen, da waren die „Russen“ plötzlich die „bösen Russen“, der kaum zuvor geliebte „Uncle Joe“ plötzlich das Ungeheuer, der „Massenschlächter“, der Bösewicht, so wie vor einiger Zeit „unsere“ Saddams, Gaddafis etc….
    Ich bin immer wieder entsetzt, wie angebliche „Marxisten“, gar „Marxisten-Leninisten“ auf diese billige durchsichtige miese imperialistische Propaganda hereinfallen können!
    Kurz gesagt: Ob irgendein imperialistischer Politiker, Diplomat oder „einfacher Kapitalist“ dies oder jenes, damals oder heute, sagt, ist dies ziemlich belanglos, ob sie so oder so reden, argumentieren, sie sind die wirklichen Feinde, Gegner, welche endgültig entmachtet werden müssen.
    Mir persönlich ist es so und so hoffentlich auch allen anderen klar, dass die Meinungen und Aussagen irgend eines US-Diplomaten zur damaligen UDSSR (als auch zur heutigen Welt) völlig belanglos sind, keiner ernsthaften Kommentierung oder Zitierung wert. Lenin: Imperialisten sind „Haie“…….
    Ist doch hoffentlich klar, oder? 🙂

    • sascha313 schreibt:

      Warum so zynisch, Harry? Es gibt bspw. genügend Zitate über Stalin und die Sowjetunion z.B. von Churchill, Beaverbrook, Davis oder Roosevelt, die wahrlich keine Freunde der Sowjetunion waren, die sich aber voller Hochachtung äußerten. Haben sie das nur getan, weil damals die Sowjetunion so mächtig war? Nein, sie haben es (vielleicht ganz gegen ihre sonstige Gewohnheit) ehrlich gemeint. Das muß man unterscheiden! Es wäre fatal, wollte man jegliche Äußerungen der Kapitalisten als belanglos abtun. Auch Kurt Gossweiler zitierte zuweilen Meinungen politischer Gegner. Wenn ich nicht irre, sagte August Bebel mal: „Wenn dich deine Feinde loben, hast du etwas falsch gemacht…“ Aber hat die Sowjetunion vielleicht etwas falsch gemacht, wenn dieser Gibson Jarvie feststellt: „Rußland schreitet vorwärts“? Nein, das hat sie nicht! Im Gegenteil: Es ist die Wahrheit! Daß die Imperialisten „Haie“ sind, ist schon klar, aber das ist mir nun doch ein bißchen zu einfach. Gerade auch den Umgang mit seinen Feinden kann man von niemandem besser lernen als von Stalin…

  3. Harry 56 schreibt:

    Nein, nicht ich, sondern bürgerliche Politik, bürgerliche Politiker sind zynisch, ganz zu schweigen von deren gekaufter hündischer Medien-Meute..
    Und dieser Zynismus, dieser oftmals so zynische Umgang aller dieser Politiker und Diplomaten mit Wahrheit ist nun keinesfalls einfach nur dem Charakter der Macher dieses Systems namens Kapitalismus geschuldet, sondern liegt ganz prinzipiell jeglicher bürgerlicher Politik zugrunde.
    „Guter Bulle böser Bulle“ etc…., heute so, morgen so…….., ganz nach aktueller Interessenlage.
    Siehe ganz aktuell Krim, Ukraine, Putin!

  4. pawel schreibt:

    Du hast recht werter Harry56, Zynismus durchdringt den kapitalistischen Macht- und Medienapparat völlig, genauso wie Manipulation, Demagogie, Lüge, Rücksichtslosigkeit und auch ständiges Selbstlob. Ganz so, wie es in den eigenen Kram am besten passt, so wie es den eigenen Zielen am stärksten nützt und dem vermeintlichen Gegner am meisten schadet.
    Deshalb scheint mir die Frage, wem nützt diese oder jene Aussage denn eigentlich, eine wichtige Frage zu sein, deren Beantwortung einem sehr hilft, die Aussage richtig zu werten und einzuordnen.
    Und in Bezug auf die Äußerung des englischen Kapitalisten Gibson Jarvie, des Vorsitzenden der Bankfirma „United Dominions Trust“, vom Oktober 1932 führt die Frage, wem diese Aussage den letztendlich nützt, zu der Antwort, dem Autor derselben jedenfalls eher nicht. Denn der damalige Mainstream der gesamten kapitalistischen Welt und deren Medien war eingestellt auf Diffamierung, Verunglimpfung des ersten sozialistischen Staates, der UdSSR. Es war schlicht und einfach der kalte Krieg, der damals schon, entfesselt von den kapitalistischen Ländern, tobte, aber noch nicht so bezeichnet wurde. Die gesamte kapitalistische Welt hatte Angst vor den Resultaten des praktisch angewandten Marxismus/Leninismus. Sie hatte Angst vor dem proletarischen Internationalismus. Sie hatte Angst, daß diese Resultate ausstrahlen auf ihre, von ihnen selbst unterdrückten Völker und möglicherweise zu neuen Revolutionen führen könnnen.
    Umso mehr muß diese Aussage eines ausgesprochenen Kapitalisten, wie er sich selbst bezeichnet, aufmerksam machen, denn sie paßte so ganz und gar nicht in den allgemeinen Mainstream, sie konnte den Autor möglicherweise sogar selbst einige Schwiergkeiten bringen. Und so ist diese Aussage deshalb eben glaubhaft. Er hat ausgesprochen, was diese Kreise sicher wußten, aber sich hüteten, es auch öffentlich aussprechen. Doch manchmal wird eben quasi einfach aus dem „Nähkästchen“ geplaudert.

  5. Harry 56 schreibt:

    Gerade in den Jahren der Weltwirtschaftskrise ab 1929 waren natürlich eine Menge einfacher Menschen, vor allem Arbeiter, von den großen Erfolgen des sozialistischen Aufbaus in der SU begeistert, kein Wunder angesichts von so viel Not und Elend, welche der Kapitalismus über so viele Menschen brachte.
    Insofern sind die besagten Aussagen dieses Bankers für diesen selbst zwar etwas seltsam, aber sie waren natürlich nicht falsch, geben Einblick in die Stimmung selbst mancher Kapitalisten jener Jahre.
    Dennoch sollten wir niemals deren wirklichen Klassenhass auf den Sozialismus außer acht lassen, denn, wie du richtig feststellst, fürchteten diese Leute nicht ganz zu unrecht ein verstärktes Umgreifen sozialistischer Bestrebungen in ihren eigenen Ausbeuterstaaten bei ihren Arbeitern.
    Man kann daher das Lob dieses Kapitalisten über die Aufbauerfolge in der SU auch als Warnung an seine Klassengenossen verstehen, sich verstärkt gegen einen möglichen verstärkten Einfluß der „Bolschewisten“ zu wappnen.
    Wir sollten aber auf keinen Fall uns auf solche Leute als „Kronzeugen“ verlassen, wenn wir sie mal zitieren wollen, dann eher mal so nebenher, denn wir wissen schon aus der Antike, dass Geschenke aus bestimmten Ecken auch vergiftet sein können…..

  6. sascha313 schreibt:

    …na, nun ist ja gut Harry! Niemand verläßt sich allein auf solche Aussagen. Ich finde es absolut richtig, auch mal solche Aussagen aufzuführen, denn solchen Leuten kann man keineswegs unterstellen, sie würden die Geschichte der Sowjetunion schönreden. Deswegen: Danke, Pawel!

  7. Pingback: Sowjetunion – manchmal sagen Bilder mehr als Worte… | Sascha's Welt

  8. Pingback: Stalinismus | Sascha's Welt

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s