Olivia Kroth/The Voice of Russia: Homage to Pablo Neruda – Friend of the Soviet Union

Pablo Neruda (1904-1973)
Chilenischer kommunistischer Lyriker; revolutionärer Kämpfer für ein neues Lateinamerika und den Weltfrieden, war lange aus seinem Heimatlande verbannt. Seine Gedanken sind reich an Assoziationen und Bildern; erhielt den Weltfriedenspreis für das Poem „Holzfäller, wach auf!“ (dt. von E.Arendt) . Weitere Dichtungen: „Beleidigtes Land“ (dt. von St.Hermlin) und „Die Höhen des Macchu Picchu“ (dt. von E.Arendt).
(Quelle: Lexikon von A-Z, VEB Bibliographisches Institut, Leipzig, 1953, S.699)

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Homage to Pablo Neruda: Friend of the Soviet Union

by Olivia Kroth

The 12th of July 2014 is Pablo Neruda’s 110th birthday anniversary. The great poet from Chile was a friend of the Soviet Union. In 1953, he received the Stalin Prize of Peace and People’s Friendship. In 1971, he was awarded the Nobel Prize for Literature.

Ricardo Neftali Reyes Basoalto (Pablo Neruda) was born in Parral, Southern Chile, on the 12th of July 1904. The poet’s love for Russian literature began early in his youth, when his school teacher Gabriela Mistral gave him Russian authors to read. Gabriela Mistral, later a famous Chilean poetess and winner of the Nobel Prize for Literature herself, told the boy that Russian literature was „the best in the world“. So Pablo Neruda read novels of Leo Tolstoy and Fyodor Dostoyevsky, plays written by Ivan Turgenyev and Anton Chekhov.

Love Song for Stalingrad

Pablo…

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8 Antworten zu Olivia Kroth/The Voice of Russia: Homage to Pablo Neruda – Friend of the Soviet Union

  1. Nadja schreibt:

    Hallo Genosse Norbert,
    Damals in Frankfurt (Oder) bekamen, nach der Tod meiner Mutter, mein Vater und ich je eine Einzelwohnung in einen ganz neu gebauten Pablo-Neruda-Block . Es gab daneben auch Allende-Höhen. Unsere DDR-Autoritäten hatten es, besonders von 1973 an, sehr mit Chile, fast mehr wie mit Vietnam und der VR Polen.
    Der Stalin-Friedens und Völkerfreundschaftspreis wurde aber totgeschwiegen, wenn nicht gar als Lenin-Friedenspreis umgewandelt, dargestellt. Das Kapitel der Freundschaft Nerudas mit Stalin-Verleumder Ilya Ehrenburg ist auch kein Ruhmesblatt…
    Freundschaft,
    Nadja

  2. sascha313 schreibt:

    Danke, Nadja. Die Verleumdungen und Diffamierungen über Stalin sind eine schlimme und folgenreiche Verfehlung, der sich nicht nur zeitweilige Mitläufer des Sozialismus schuldig gemacht haben, sondern (bis heute noch!) auch so manche, die sich für Kommunisten halten.

  3. olivia2010kroth schreibt:

    Vielen Dank für den Abdruck des Artikels und die Kommentare.

    Ja, leider hat Ilja Ehrenburg Stalin verleumdet. Pablo Neruda meint in seinen Memoiren übrigens auch, später von seiner Verehrung für Stalin abrücken zu müssen. Er erklärt wortreich und umständlich, warum er vorher eine „Ode auf Stalin“ dichtete. Peinlich! Aber den Stalin-Preis hat er genommen, das war ihm nicht peinlich. Ich habe seine bedenklichen Passagen herausgelassen aus meinem Artikel, nur seine positiven beziehungsweise neutralen Beschreibungen der Figur Stalins aufgenommen. Zudem habe ich mir lange überlegt, ob ich die Freundschaft mit Ilja Ehrenburg erwähne. Dann habe ich es der Vollständigkeit halber getan.

    Der Artikel ist übrigens noch nicht erschienen in THE VOICE OF RUSSIA. Ich bin gespannt, wie der Herausgeber die Sache sieht. Stalin-Bashing ist derzeit nicht erwünscht. Präsident Putin verehrt Stalin, und ich tue das auch.

    Also, bis bald …

    • sascha313 schreibt:

      Präsident Putin ist ein Mann mit mehreren Gesichtern (vom gelben „Lada“ bis zum „Pferdeflüsterer“ und passionierten „Angler“). Was er wirklich denkt, das werden wir wohl nie erfahren. Ein innerer Zwiespalt! Er ist klug. Doch Putin ist ein Oligarch (mit einem prachtvollen Palast auf der Krim). Seine „Verehrung“ für die Helden des GVK ist m.E. zweckbestimmt. Ich denke dabei nur an seine abfällig-lakonische Art, wie er den Bittbrief der Vetranen um eine Pensionerhöhung kurzerhand zerriß…

  4. olivia2010kroth schreibt:

    „Seine Verehrung für die Helden des GVK ist m.E. zweckbestimmt.“
    Woran denkst du hierbei? Was wäre deiner Meinung nach der Zweck seiner Verehrung von Stalin?

  5. sascha313 schreibt:

    Naja, immerhin gibt es bestrimmt in jeder (sowjetischen) Familie Eltern, Großeltern oder andere Verwandte, die heldenhaft im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben. Als Partisanen, Soldaten oder Offiziere. Die sowjetischen Traditionen, ebenso wie die Erinnerungen an der Krieg und an die Verbrechen der deutschen Wehrmacht sind also noch sehr lebendig. Auch nach fast 70 Jahren! Wer diese Traditionen (zumindest äußerlich) respektiert, kann sich der Zustimmung aus der Bevölkerung sehr sicher sein. Wer diese – im Gegenteil – verunglimpft oder verachtet, der wird sofort die Verachtung und den Haß des Volkes zu spüren bekommen. Putin weiß das!

  6. olivia2010kroth schreibt:

    Ich bin sicher, dass Präsident Putin ebenso wie ich Vorfahren hat, die in der Roten Armee gegen die eingedrungenen Nazis kämpften. Seine Verehrung für den Obersten Heereskommandanten Joseph Stalin ist meines Erachtens nicht nur Berechnung, um Stimmen zu erhalten, sondern tief in seinem Wesen verankert. Jeder russische Patriot achtet und verehrt Stalin. Nur westlich orientierte Verräter tun das nicht.

    Noch ein Nachwort zu der Residenz von Präsident Putin am Schwarzen Meer. Sie ist Staatseigentum, sie gehört ihm nicht persönlich, genauso wenig wie die Kollektion teurer Uhren, die ihm von westlichen Affen immer wieder angekreidet wird. Die Uhren sind Geschenke an das Staatsoberhaupt anlässlich von Staatsbesuchen, sie gehen nach seinem Abdanken oder Tode in die Schatzsammlung des Kremlin ein.

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Olivia. Putin ist in einer verflixt komplizierten Lage, aber er ist klug und hat kluge Berater. Wenn es nur hier so wäre, daß man Stalin so achtete, wie es ihm gebührt…
      Dennoch ist Rußland immer noch ein kapitalistisches Land, und Putin ist zwar möglicherweise Antifaschist, aber die Oligarchen haben die Macht!

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