Was geht uns die Ukraine an?

vojnadonbassZugegeben, der Titel ist etwas provokant, zumal es doch immerhin einige Menschen in unserem Lande gibt, die wissen, was dort geschieht, und denen bekannt ist, daß dort ein faschistisches Regime herrscht. Sie wissen auch, daß hinter all den Verbrechen, die dort geschehen, die USA, die EU und ihre Söldner und Geheimdienste stecken. Und sie wissen, daß in der Ukraine friedliche Einwohner, Wohnsiedlungen, Schulen und Krankenhäuser z.T. mit Mehrfachraketenwerfern und mit Panzern beschossen werden. Sie wissen, daß dort unschuldige Kinder sterben.

Was geht uns die Ukraine an? Sie betrifft uns nicht persönlich. Was schert uns fremdes Leid? Solidarität? Ein Fremdwort? Nicht einmal hier gibt es das, mit wenigen Ausnahmen. Jeder muß selbst zusehen, wie er „mit dem Arsch an die Wand“ kommt, um es einmal drastisch zu sagen! Das ist der Kapitalismus. Die reicheren, westlichen Länder leben auf Kosten der armen Länder. Die Profiteure leben auf Kosten der ausgebeuteten Mehrheit der Bevölkerung. Der Kapitalismus ist gut? Mehr Kapitalismus ist besser??? – wie ein Leser dieses Blog schrieb. Nein, der Kapitalismus ist ein Verbrechen. Und die Verbrecher sitzen in den Aufsichtsräten, den Regierungen, den Bankvorständen, den Betriebsleitungen. Und ihre Helfer und Lakaien sind mitschuldig. Sie sind sich dessen oft noch nicht einmal bewußt! Denn ihnen geht es gut, und sie verdienen gut daran, auch am Krieg…

Hierzulande gibt es keine Soldaten in den Straßen, keine unerwarteten Schießereien, keine Bomben, keine Scharfschützen, keine Killerkomandos, keine nächtlichen Bombenangriffe mit Phosphorbrandbomben. In Slawjansk war das bis vor kurzem auch nicht so. Und kein Mensch hätte erwartet, daß es dort einmal Krieg geben würde. Übrigens auch in Syrien nicht, nicht in Libyen, und nicht damals in Vietnam. Hier nun erneut einige Bilder aus Noworossija, aus den Unabhängigen Volksrepubliken Slawjansk und Lugansk, aus Kramatorsk und anderen Gegenden:

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Diese Bilder wurden von den Einwohnern aufgenommen, sie sind aus Amateurvideos entnommen, die die Menschen ins Internet gestellt haben. (Die letzten 4 Bilder sind von Kramatorsk, aufgenommen am 2. Juli 2014.) In Slawjansk, Kramatorsk, Lugansk gibt es keine Luftschutzbunker, keine Deckung und keine Möglichkeit sich zu schützen, außer der Flucht. Dennoch setzen die Truppen der Ukrainischen Armee und die Todesschwadrone der faschistischen Junta ihre „Arbeit“ unvermindert fort. Fassungslos stehen die Menschen vor den Ruinen ihrer Häuser, mit Entsetzen stellen sie fest, daß der Nachbar, die Eltern, Kinder oder Verwandte getötet wurden…

Und warum ist das so?

Lies auch:
Das Wüten der Faschisten in der Ukraine
Ein Brief aus der Hölle von Slawjansk

 

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26 Antworten zu Was geht uns die Ukraine an?

  1. Pingback: Was geht uns die Ukraine an? | barth-engelbart.de

  2. Valeri Maser schreibt:

    Sascha, nicht genau zum Thema: https://www.focus.de/politik/ausland/kriegsbeginn-vor-80-jahren-russland-fassungslos-putin-darf-nicht-zu-weltkriegs-gedenkfeier-in-polen_id_10483236.html

    Meine Kommentare:
    1.Welcher Schüler hat das geschrieben, „dass die Sowjetunion ,fraglos einen entscheidenden Beitrag zur Niederlage des Hitler-Reichs und zur Befreiung Polens von den Nazi-Aggressoren geleistet‘ habe“? Nazis waren auch nach 1945 in der BRD am Ruder, Der Autor will das nicht wissen? Polen als Staat gab’s nach 1939 nicht mehr, die Regierung war abgehauen. „Die Wehrmacht hatte Polen am 1. September 1939 überfallen. Kurz zuvor, im August 1939, hatten die Sowjetunion und Deutschland einen Nichtangriffspakt abgeschlossen, benannt nach den beiden Außenministern Wjatscheslaw Molotow und Joachim von Ribbentrop (auch bekannt als Hitler-Stalin-Pakt). In einem geheimen Zusatzprotokoll einigten sich beide auf eine Aufteilung Ostmitteleuropas, wobei Ostpolen der sowjetischen Interessensphäre zugesprochen wurde.“ ))) ja sooo geheim! )))
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    2. Habe gemerkt, was der „Focus“ nicht mag: die Wahrheit. Kommentare werden nicht veröffentlicht, wenn es nicht ins Focus-Profil passt: Münchener Abkommen, Überfall auf die Tschechoslowakei und aus Verbrecher werden Helden. Nach 1945 bestand die BRD-Regierung aus Nazis. Aber Schuld daran haben die Russen, SU und Stalin! Warum hat der „Autor“ nicht genannt, dass die „Freunde USA“ aus Europa eine atomare Wüste machen wollten?!
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    3. 1920 hatte Polen die UdSSR überfallen, Wußte das der Autor nicht, und auch was am 26.01.34 unterschrieben würde????? Und der Überfall auf die Tschechoslowakei zusammen mit den Nazis? Schon vergessen? Auch, das Jahr 1938 ??? Mein Kommentar: Die Sowjetunion wollte an der Münchner Konferenz beteiligt werden und bot der Tschechoslowakei und Frankreich militärische Hilfe an,
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    Kein Wunder, dass keiner die Geschichte kennt – was nicht passt wird passend gemacht

    • Emil Schaarschmidt schreibt:

      Das Internet war schon immer ein Instrument des Kapitals. Wobei, ähnlich wie bei der Entwicklung der Rundfunktechnik, die Pionierarbeit von Menschen geleistet wurde denen das gar nicht so bewußt war. Auf jeden Fall sind Internetseiten der üblichen Verlage unter staatskapitalistischer Kontrolle und die sog. sozialen Medien sind das auch.
      FB wurde um 2004 gegründet, ich war damals so naiv und meinte, diese Plattform stünde auf einer wackeligen ökonomischen Grundlage und könne gar nicht überleben. Das Geschäftsmodell der sozialen Medien habe ich heute erst begriffen: Propaganda. So gesehen sind soziale Medien staatliche Organe auch dann wenn sie privat geführt sind und denen wird alle mögliche staatliche Unterstützung zuteil.
      Kein Wunder also daß da jeder Funken Wahrheit im Keim erstickt wird.

  3. Valeri Maser schreibt:

    Ja diese Welt ist verrückt geworden
    Aus Verbrecher werden Helden, siehe Bandera und Melnik…

  4. Valeri Maser schreibt:

    und sie sagen, dass faschisten nicht an der macht sind….

    • sascha313 schreibt:

      Danke Valeri, ich habe versucht, den Text ein bißchen stilistisch zu korrigieren – habe ich den Inhalt richtig wiedergegeben? Es ist eine Frechheit von diesem Herrn Duda, den Präsidenten seines Nachbarvolkes, das sich (auch für die Polen!) aufgeopfert hat, um Europa von diesen deutsch-faschistischen Mörderbanden zu befreien.

      • Valeri Maser schreibt:

        Danke, mir ist der Kragen geplatzt, wann ich diese mühl gesehen hab. Die a…er haben verstanden um was gehts. Kein einziger wurde veröffentlich.
        duda ist aus kalabra zionisten, angeblich waren seine vorfahren in armee krayowa

  5. Valeri Maser schreibt:

    hier noch was dazu, leider russisch, aber wenn Sie wollen kann ich das übersetzen. Habe Zeit, bin wieder arbeitslos
    Áрмия Крайóва [1][2] (сокращённо АК; польск. Armija Krajowa, буквально — «Отечественная армия») — подпольная польская военная организация времён Второй мировой войны, действовавшая в 1942—1945 годах в пределах довоенной территории польского государства, а также в Литве[3], Венгрии. АК была основной организацией польского Сопротивления, боровшегося против немецкой оккупации. Одно из крупнейших нерегулярных (партизанских) формирований в Европе времён Второй мировой войны[4][уточнить], большинство членов организации находилось на легальном положении.

    АК подчинялась польскому правительству в изгнании[5] и верховному главнокомандующему польских вооружённых сил, находившемуся в Великобритании. Политическое руководство AK осуществлял делегат лондонского правительства Польши в стране. По планам польского правительства в изгнании АК должна была стать организацией общенациональной, надпартийной, а её главный комендант должен был быть единственным уполномоченным от правительства руководителем всех сил польского военного подполья. Кадровую основу АК составляли офицеры (кадровые офицеры, офицеры запаса и офицеры в отставке), служившие в довоенной польской армии.

    Основной целью АК было восстановление польского государства при поддержке Великобритании и США. АК готовилась к всеобщему восстанию в момент приближения фронта или в случае всеобщего крушения вооружённых сил Германии. В отношении СССР командир AK генерал дивизии Стефан Ровецкий исходил из концепции двух врагов [Комм 2], в соответствии с которой обескровленные длительным противостоянием Германия и СССР должны были утратить возможность к дальнейшим военным действиям, что позволило бы АК при поддержке Великобритании и США поднять победоносное общенациональное восстание. При этом АК также вела вооружённую подпольную борьбу с оккупантами. По составу была неоднородна, охватывая как демократические элементы, социалистов, людовцев (Крестьянской партии), так и польских националистов и представителей крайне правых сил.

  6. Valeri Maser schreibt:

    кроме того, АК вела антисоветскую пропаганду, в ходе которой проводились специальные мероприятия пропагандистского характера: «акция „Антык“» (Akcja Antyk), «Акция „Р“» и др.; например, «Информационный бюллетень» от 1 октября 1942 так комментировал Сталинградское сражение: «Ад на Волге. Битва за Сталинград приобретает историческое значение. Очень важно и то, что колоссальная битва „на великой реке“ затягивается. В ней взаимно уничтожают себя две самые крупные силы зла…».
    также, АК вела интенсивную антикоммунистическую пропаганду, направленную на дискредитацию ППР и сторонников сближения с СССР. Эта пропаганда особенно усилилась в 1943 году, после известий о создании в СССР «Союза польских патриотов» и польской дивизии имени Тадеуша Костюшко. Активистка ZWM Янина Бальцежак отмечала, что в 1943 году между АК и ППР развернулась настоящая «заборная дискуссия», в ходе которой стороны обменивались аргументами и контраргументами, стремились закрашивать лозунги и срывать листовки политических оппонентов и т. д.[9]
    Известны директивы командования АК этого периода, суть которых заключалась в прекращении каких-либо диверсионных акций в отношении военных эшелонов гитлеровцев, которые направлялись на Восточный фронт.
    В феврале 1944 создается так называемый «Общественный антикоммунистический комитет».

    das nur dazu

  7. Valeri Maser schreibt:

    übersetzung

    Außerdem führte AK antisowjetische Propaganda an, in deren Verlauf spezielle Propagandaveranstaltungen stattfanden: „Aktion Antyk“ (Akcja Antyk), „Aktion“ R „usw .; So kommentierte „Newsletter“ vom 1. Oktober 1942 die Schlacht bei Stalingrad: „Die Hölle an der Wolga. Die Schlacht um Stalingrad gewinnt historische Bedeutung. Es ist auch sehr wichtig, dass die kolossale Schlacht „auf dem großen Fluss“ verzögert wird. Darin zerstören sich die beiden größten Kräfte des Bestien gegenseitig … “
    Außerdem führte AK eine intensive antikommunistische Propaganda, die darauf abzielte, die Kommunistische Partei der Sowjetunion und die Anhänger der Annäherung an die UdSSR zu diskreditieren. Diese Propaganda wurde 1943 besonders intensiviert, nachdem in der UdSSR die „Union der polnischen Patrioten“ und die nach Tadeusz Kosciuszko benannte polnische Division bekannt wurden. Die ZWM-Aktivistin Yanina Baltsezhak stellte fest, dass AK und PPR 1943 eine echte „Zaundiskussion“ entwickelten, in der die Parteien Argumente und Gegenargumente austauschten, versuchten, Slogans zu übermalen und Flugblätter von politischen Gegnern usw. wegzureißen. [9]
    Es sind Richtlinien des AK-Kommandos dieser Zeit bekannt, deren Kern darin bestand, jegliche Sabotageaktionen gegen die an die Ostfront gesandten militärischen Riege der Nazis einzustellen.
    Im Februar 1944 fand das sogenannte „Public Antikommunist Committee“ statt

  8. Valeri Maser schreibt:

    sascha ich weis nicht alles,aber ich kenne keine regierung die im schwere zeiten abgechauen (polen)
    sogar nazis bonzen haben ihre tot mit ehre genomen(will nicht sagen was ich

    • sascha313 schreibt:

      Das ist auch der Grund, warum Duda die Frechheit hat, die Geschichte zu ignorieren! Ich würde das gerne als Beitrag nochmal aufnehmen – Valeri, haben Sieden vollständigen Text und eine Quellenangabe dazu?

  9. Valeri Maser schreibt:

    nu Dr.Goebels lebt in Bild,spiegel fokus und welt
    p.s selbst springer axel hat gesagt was er hat keine angst gehabt im nazi deutschland als jude ,warum???

    • Emil Schaarschmidt schreibt:

      Glaube, Religion und Kofession haben mit der Klassenzugehörigkeit nichts zu tun. Nur die Klassenzugehörigkeit ist entscheidend in der Machtfrage! In der ganzen Geschichte der Menschheit werden Menschen ausgebeutet, unterdrückt, verfolgt, gefoltert und ermordet, nicht weil sie einer bestimmten Religion angehören sondern einer bestimmten Klasse!

  10. Valeri Maser schreibt:

    zu kommentar 20:12
    kenen sie :Wer hier ist jud entscheide ich
    und Kämpfer gegen Faschismus England hat ausreise-weiterreise ständig verhindert,Warum?
    wahrscheinlich russische Hacker

    es tut mir leid was ich ihnen auf „keks“gehe

  11. Valeri Maser schreibt:

    mir ist auch was eingefallen laut fokus(groß schreiben für Schmierblatt zu viel)bandera und andere helden „neu Ukraine“sind polen

  12. Eleonore Kraus schreibt:

    Eine interessante Frage, den der Titel des Artikels beinhaltet. „Was geht uns die Ukraine an?“ – Als Internationalisten: Alles. Sicher ist der nächste Schritt die Konkretisierung, was damit gemeint ist.

    Meist wird der Schwerpunkt auf das gelegt, wie die Situation, die politische in dem Land , dessen Geschichte, wer wie beteiligt und wie das eingeordnet werden kann in den historischen und aktuellen Kontext ist. Alles richtig, jedoch stellt sich die Frage, welche Bedeutung, Bewertung der Leser vornimmt. Anteilnahme und Mitgefühl sind Fähigkeiten, die den Menschen zum Menschen macht. Ich ertappe mich dabei, dass es mir manchmal einfach Zuviel wird, die Überflutung von Leid, von Kriegen, von Morden, von der Lieblosigkeit, vom Ignorieren, wenn ich die vielen obdachlosen Mitmenschen sehe, die meist übersehen werden, unsichtbar und ausgegrenzt am Rande der Gesellschaft vor sich hin vegetieren.

    Wichtige Informationen werden uns vorenthalten, wir werden belogen, man versucht mit allen medialen Mitteln dem entgegenzuwirken, dass kein Mitgefühl entwickelt werden kann, dass ist die Gefahr für die Herrschenden, dass z.B. militärisches Eingreifen erschwert wird, wenn der Mensch im anderen den Menschen erkennt. Die Geschichte spricht eine deutliche Sprache.

    Russland, lange kapitalistisch wird immer der Feind bleiben, weil es den „kalten Krieg“ nie gegeben hat; es ging immer um eine Ideologie und das der kriegerische Westen nie vergisst, dass weiß man seit 1945 und die Ukraine, dass werden sie nicht hinnehmen, die die heute versuchen die Geschichte zu ihren Gunsten umzuschreiben. Die Solidarität ist verloren , der Kampf ums Überleben der Millionen von Menschen im Land, die auch Solidarität brauchen und die Hoffnung in eine linke Partei vor Jahren gesetzt haben, die sie in schrecklicher Weise wieder einmal verraten hat.

    Das unerträglichste ist die Gleichgültigkeit dem Anderen gegenüber, außer es geht um die Familie und vielleicht um Freunde. Wenn einen der Kummer, das Leid, die Hoffnungslosigkeit, die das System an die Oberfläche spült nicht mehr berührt, dann ist das Wesentlichste, was den Menschen zum Menschen macht verloren gegangen und Politik, Wirtschaft und Kapital sind ihrem Ziel wieder ein Stück näher gekommen, nämlich der Zerstörung menschlicher Fähigkeiten und die vollständige Vernichtung der echten, menschlichen Bedürfnisse, um künstlich erzeugten (Rubinstein) Platz zu machen.

    Die Individualisierung, die „Selbstoptimierung,“ die Nabelschau, die Sprach- und die Lieblosigkeit, die sich überall, wenn man mit offenen Augen durchs Leben geht bemerkbar macht an Boden gewinnt und ich hab lange darüber nachgedacht und bin zutiefst davon überzeugt, dass es mit Mensch sein, auch in den heutigen gesellschaftlichen Verhältnissen nichts, aber auch gar nichts zu tuen haben kann, dass, auch mit dem Wissen um die Objektivität, die Gesetzmäßigkeiten, sowie der Einordnung dieser mich blind sein lassen darf für den der sich selbst nicht mehr helfen kann, dann bin ich wie die, denen ich täglich begegne. Da war doch was mit den „Totengräbern.“ Man kann das allerdings auch als Ausrede sehen, nichts zu tun.

    Es geht um alles andere, als um den hilflosen Helfer, jedoch habe ich gelernt, wenn ich kann, dem Anderen, beim Aufstehen zu helfen, dass heißt ja nicht zwangsläufig, mein Bewusstsein an den Nagel der Kleinbürgerlichkeit zu hängen.

    Die Ukraine geht uns an, wie auch Syrien, der Irak, Afghanistan, Venezuela…….. Jedem ist klar, dass man da handelt, wo man lebt und dass es gilt die Kräfte, die man hat zu berücksichtigen, auch das ist wichtig, nur kalt und gleichgültig darf man nicht werden, dann haben die die man bis aufs Blut bekämpfen muss gewonnen.

  13. Emil Schaarschmidt schreibt:

    Bereits während des Krieges, 1942 wurden aus der Ukraine Menschen nach Deutschland umgesiedelt. Sie sind jedoch nach dem Krieg innerhalb Deutschlands erneut umgesiedelt worden so daß vielfach der Eindruck entstand (oder entstehen sollte), sie wären von Stalin dort vertrieben worden. VG

  14. gotlostinspace schreibt:

    Guten Abend. Wie mein Opa mir erzählte was er erlebte beim Einmarsch in die Ukraine: Die Ukrainer haben die deutschen Sldaten als Befreier von den Roten begrüsst… In diesem Sinne

    • sascha313 schreibt:

      …der war wohl bei der SS?
      Übrigens – das ist richtig. Aber nur teilweise. Die Ukraine war schon im ersten Weltkrieg Ziel der deutschen Eroberungspläne. Das Deutsche Reich, das später als andere Länder den Schauplatz der Weltpolitik betreten hatte, begann gegen Ende des 19. Jh., nachdem es 1870/71 Frankreich niedergeworfen hatte, fieberhaft zu weiteren Kriegen zu rüsten, um neue Gebiete und Kolonien zu erobern. Hinsichtlich des Tempos seiner industriellen Entwicklung und seines Kapitalexportes überflügelte das Deutsche Reich die älteren kapitalistischen Länder Europas, darunter auch England und Frankreich, um ein bedeutendes. Mit großer Beharrlichkeit rüstete Deutschland zum Kriege. Es schuf sich ein gewaltiges Landheer. Um England und das Fundament seiner Seeherrschaft, die größte Kriegsflotte der Welt, vernichten zu können, trieb das Deutsche Reich den Bau der Flotte rasch voran.

      Das Deutsche Reich sann aber nicht nur auf die Vernichtung des britischen Inselreiches und die Eroberung seiner Kolonien. Ein nicht weniger wesentlicher Bestandteil seines Programms war die Losung „Drang nach Osten“. Die Eroberung der Riesenräume des Russischen Reiches, vor allem der Ukraine, Belorußlands, des Baltikums, der Krim und Transkaukasiens, ferner die Unterwerfung der Türkei, Persiens, der Arabischen Halbinsel – dieses Weges nach Indien -, die Vernichtung der Unabhängigkeit der übrigen Länder Europas, das war der grandiose Eroberungsplan der deutschen Imperialisten, die von der Unterwerfung der ganzen Welt träumten. (nachzulesen: Gr.Sowjet-Enzyklopädie, Berlin, 1952/ 2 Bde., Bd.1, S.645)

      Die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik war am 25. Dezember 1917 gegründet worden. Für Millionen einfacher Menschen begann damit ein menschenwürdiges Leben. Die Ukrainer hatten die Leibeigenschaft abgeschafft, die Ausbeuterklasse enteignet, die Interventen besiegt und ein freies sozialistisches Land aufgebaut. Sicher nicht zur Freude der Kulaken, der Gutsherren, Großgrundbesitzer und Pfaffen, die das Land bis dahin in ihrer Gewalt hatten, ein mörderisches Regime der Leibeigenschaft anführten und die Masse der Bauern bis aufs Blut auspreßten und versklavt hatten.

      Als dann die faschistische deutsche Wehrmacht und die SS in die sozialistische Ukraine einmarschierte, das Land verwüstete, die Dörfer und Felder abbrannte, die Schulen und Bibliotheken zerstörte. die Museen plünderte, die Kommunisten und Partisanen erhängte, die Frauen vergewaltigte und die arbeitsfähige Jugend ins Nazi-Reich deportierte, kamen auch die Weißgardisten und die in den Untergrund oder ins Exil abgetauchten nationalistischen Kräfte wieder zum Vorschein. Die reaktionäre, antibolschewistische Zentralrada schuf Gouvernements und Distriktradas und versuchte die Massen auf ihre Seite zu bringen. … das nur kurz dazu! Übrigens stammte ja auch der Antikommunist Chruschtschow aus der Ukraine!

      Das alles muß man wissen, bevor man darüber urteilt! Siehe auch:
      Wem gehört die Ukraine? (Teil 1) und Teil 2

      • Emil Schaarschmidt schreibt:

        Danke Sascha! Die Reaktorkatastrophe 1986 in Tschernobyl läßt gar keinen anderen Schluß zu als das ein vom Westen ausgehender Sabotageakt war, für mich ist das klar wie Kloßbrühe.
        Im Übrigen hat in derselben Zeit das im Westen betriebene Kraftwerk Buschhaus die ganze Börde verdreckt. Die Rauchfahne war hunderte Kilometer weit zu sehen und zwar jahrelang, darüber redet keine Sau!

      • sascha313 schreibt:

        Emil, das ist richtig! Die faschistischen Machthaber in der Ukraine schweigen darüber beharrlich. Ist aber mittlerweile eine Tatsache, daß das Reaktorunglück Sabotage war:
        N.Krawtschuk: Die Tragödie von Tschernobyl war geplant.

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