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Er ist geradezu ungeheuerlich und ein Witz, daß da nun zum »Tag der Erinnerung und Mahnung« (an was eigentlich?) per Rad in den BIERGARTEN gedödelt wird. Man muß sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Es geht hier um nichts geringeres als einen Tag der Opfer des Faschismus! Das ist doch einfach unglaublich! Und kommendes Jahr zum 70. Jahrestag der Befreiung wird dann wohl im Gartenverein die Bowle selbst angesetzt oder wie? Soweit sind wir nun schon!
Tag der Mahnung: Radkorso statt Manifestation
Am kommenden Sonntag (14. September 2014) wird in Berlin zum 25. Mal der »Tag der Erinnerung und Mahnung« begangen. Er gehört zu den größten regelmäßigen Veranstaltungen, die das Gedenken an die Opfer des Naziregimes und die Auseinandersetzung mit Rassismus und Neonazismus verbinden. Mit dem Aktionstag gelang es, den »Tag der Opfer des Faschismus« (sic! – N.G.) nach 1990 weiterzuführen (Einfügung: Ach nee, und wie weit? …nach Kreuzberg in den Biergarten? N.G.) und ihm ein »neues Gesicht« (hä??? Wie bitte? N.G.) zu geben, wie die Veranstalter auf ihrer Webseite betonen.
2010 war der Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg an seinen historischen Veranstaltungsort zurückgekehrt, den Lustgarten zwischen Dom und Nationalgalerie in Berlin-Mitte. Wegen umfassender Bauarbeiten dort wurden die Aktivitäten auf das Tempelhofer Feld verlegt, auch um an das Berliner Konzentrationslager Columbiahaus und die Zwangsarbeiter zu erinnern, die dort für die Rüstungsindustrie der Nazis arbeiten mußten. In der Stadtmitte wie auf dem ehemaligen Flughafengelände fanden Infostände diverser linker Gruppen und Diskussionsrunden regen Publikumszuspruch.
Ausgerechnet 2014, da sich der Beginn Ersten Weltkriegs zum 100. Mal und der des Zweiten Weltkriegs zum 75. Mal jährt, verzichten die Antifaschisten in Berlin auf eine zentrale Manifestation. (Einfügung: Na, klar! Es ist ja alles schon gesagt worden! N.G.) Man verlegt sich statt dessen aufs Radeln durch die Hauptstadt. »In diesem Jahr werden wir etwas Neues ausprobieren«, preist Hans Coppi im Namen des Vorbereitungskreises die Dezentralisierung. (Einfügung: Prima! Man muß ja experimentierfreudig sein! N.G.) »Statt einer Veranstaltung an einem festen Platz mit Bühne, Zelt und euren Infoständen wollen wir die Erinnerung an Verfolgung und Widerstand in diesem Jahr auf die Straßen Berlins tragen.« (Einfügung: …anstatt kostspieliger Standgebühren lieber ein Bierchen mehr – für den Frieden! N.G.)
Nach einer Auftaktkundgebung am Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma um 12 Uhr soll es einen »großen antifaschistischen Fahrradkorso vorbei an Orten von Verfolgung und Widerstand während des Faschismus quer durch Berlin mit Zwischenstopps« geben. Die Tour soll mit einem Abschlußfest in Kreuzberg im Biergarten »Jockel« am Landwehrkanal enden. (Einfügung: …am und nicht im Landwehrkanal! Das ist ein geschichtsträchtiges Ziel! N.G.) »Für Menschen, die nicht mehr so gut Rad fahren können, wollen wir einen Bus organisieren«, so Coppi. Man sei sich bewußt, damit einen »harten Schnitt zu den liebgewonnenen Gewohnheiten der letzten Jahre« einzuleiten. Aber man wolle eine Diskussion anstoßen, »wie wir im kommenden Jahr ›unseren Tag‹ gemeinsam zeitgemäß und würdig begehen (Einfügung: Genau … zeitgemäß und würdig! Prost! N.G.) und in die Berliner Stadtgesellschaft hineinwirken können«.
Quelle: jW (Einfügungen von mir, N.G.)
»Aktionstag gegen Rassismus, Neonazismus und Krieg«
Sonntag, den 14. September 2014, 12 bis 19 Uhr
„Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.“
Eine Geschmacklosigkeit reiht sich an die nächste. Nur noch widerlich.
Ich empöre mich hier mal öffentlich stellvertretend für ein Opfer, das ich vor über zwei Jahrzehnten gepflegt habe. Sie war 1934 sieben Jahre alt als ihr „Schicksal“ ihren Lauf nahm.
Mit 18 war dann ihre „Befreiung“ aus dem KZ. Nach ein paar Jahren als „Displaced Person“ wurde sie vom gleichen – jetzt faschistischen BRD-Gericht – entmündigt und in die Psychiatrie gesperrt. Zwanzig lange Jahre bis 1969. Auf die Menschen verachtende Folter gehe ich hier nicht ein.
Bis Ende 1969 hätte sie dann „Anträge“ für ihre Zeit von 1934 bis 1945 stellen können. Kam die BRD ihr zuvor und verlängerte die Antragsfrist bis Ende 1974. Also noch mal fünf Jahre. Danach wurde sie wieder „bemündigt“. Tja, Antragsfristen waren verstrichen …
Viele Masken trägt der Faschismus der BRD … ungeniert zeigt der Staats-Funk unkommentiert Nazis und ihre Symbole in der Ost-Ukraine („Asov“) oder redet von Freiheitskämpfern wie der Faschist von der FAZ gestern.
Derartig Würdeloses ist mit dem Wort Beleidigung oder Verhöhnung der Opfer kaum auszudrücken. Ich weiß, dass auch die anderen Opfer faschistischer Gewaltherrschaft, die ich kennen lernte, das so empfinden, was ich hier nur mit schwachen Worten auszudrücken vermag.
Aber solche Knalltüten haben keine Scham, keinen Respekt vor dem Leben – der Faschismus hat in deren Hirn ganze Arbeit geleistet, dass den Opfern derart gespottet wird. Abscheulich und Widerlich! … aus dem Antifaschismus eine Unterhaltungsshow machen: für mich kann es sich bei denen nur um Jung-Faschistische GRÜNE oder PIRATEN handeln!
„Der Apfel fällt nicht weit vom Baum.“
Faschisten fahren wieder Panzer und werden von deutschen Politikern lächelnd umarmt – und, es sei angemerkt, weil es bei Geld ja manchen eher stört, mit Milliarden, auch deutscher Steuergelder, für ihren Mord an Antifaschisten und Kommunisten, bezahlt . Jene, die in nun Deutschland vorgeben, den Opfern des Naziregimes zu gedenken, radeln dazu in einen Biergarten! Ein Hohn auf den historischen und aktuellen antifaschistischen Widerstand, auf all die wieder zahllosen Opfer, gegenwärtig in der Ukraine, wie er zynisch und kalt offenbar zu dieser BRD gehört. An solchen Ungeheuerlichkeiten dokumentiert dieses Land, weshalb der Hass auf die DDR, mit ihrem selbst verpflichtenden, konsequenten Antifaschismus, über die Jahre, nach Ermordung der DDR durch die BRD und den Weltimperialismus, von der Bourgeoisie immer neu aufgekocht wird.
Wahrlich, die Bourgeoisie hat ihre Arbeit gemacht. Man schaut auf diese BRD und ist angewidert selbst von dem was sich hier „antifaschistisches Gedenken“ nennt. ( Angewidert jedenfalls von dem Teil „antifaschistischen Gedenkens“, der sich konform zu dieser BRD zeigt).
Um die ganze Widerwärtigkeit dieses Kasperlestheaters abzurunden fehlt eigentlich nur noch, dass führende NATO-Kriegshetzer, Russland-Basher, Russland-Sanktionierer, militärische Russland-Einschüchterer, Syrien-Mitzerstörerer aus dem Berliner NATO-Reichstag, Umarmer ukrainischer Nationalisten, Faschisten und Mörder, also sattsam bekannte SPDler, GRÜNE, CDUler und inzwischen schon manche „Linke“ (deren Namen sind bestens bekannt!) und mit ihnen engstens verbundenen DGB-Nutten des Kapital aus den Aufsichtsräten deutscher und internationaler Banken und Konzerne, karrieregeile „Jung-Gewerkschaftler“ à la IGM oder Ver.di, betriebsrätliche Leiharbeiter-Verräter/Verkäufer dort, bei diesem harmlosen bürgerlichen „Event“ ihre „Solidarität“, ihren „Antifaschismus“ bekunden.
DAS wäre doch der Hammer, oder?
Denn merke: Echte, voll souveräne bürgerliche Demokraten aller „staatstragender“ Funktionen sind keine „Faschisten“, weisen diesen Vorwurf empört weit von sich, sie lassen nur immer gern von gekauften, engagierten, an- bzw. eingstellten Faschisten, Nationalisten, religiösen Menschenschlächtern, Köpfe-Abschneidern jeglicher Herkunft oder Hatfarbe, Nationalität die Drecksarbeit machen, um sich, nach deren, in vollster Zufriedenheit begangener Auftrags-Drecksarbeit, Erledigung des „Jobs“ gleich wieder von diesen Bütteln zu „distanzieren“, sie bei weiteren momentanen(!) „Nicht-Bedarf“ auch mal wieder fallen zu lassen, sogar zu „ächten“!
Wie sagte doch mal der einstige chilenische Diktator Pinochet: Die „Demokratie“ muss hin und wieder mal in Blut gebadet werden!
Besser, offener, aber auch kaum noch zynischer kann man Aufgaben und Funktionen von Faschisten aller Coleur, auch scheinbar „religiös“ motivierten – siehe nur, z.B. den heutigen, von den maßgeblichen Imperialisten hochgezüchteten Islam-Faschismus! – kaum noch beschreiben.
Es IST nur noch widerlich…….. 😦
Und hier mal ein Beispiel, wie Faschisten wirklich denken und wie sie dem Recht – und das ist ja immer zu erst das Menschenrecht – spotten und ihrer Idioten zum Grölen bringen. Ein Pack „auf hohem Niveau“: Braucht sich keiner das ganze Video anschauen, der Anfang genügt, wenn die Idioten ganz bescheuert ihr blödes Häha Haha machen [2:15 4:40]