Neueste Expertenanalyse zum Abschuß der Boeing MH017

aviakatastrofa

Keine Lüge ist so fein gesponnen, als daß sie nicht doch irgendwann ans Licht kommt. Die internationale Übersetzerwebsite TLAXCALA gibt uns hier einen Untersuchungsbericht des Verbandes der Ingenieure Rußlands zur Kenntnis, in dem an Hand zahlreicher Fakten klar und unwiderleglich nachgewiesen wird, daß es sich beim Absturz der malaysischen Boeing 777 am 17. Juli 2014 nicht um einen tragischen Unglücksfall handelt, sondern um ein detailliert geplantes Verbrechen. Diese Analyse deckt sich mit Erkenntnissen der beiden deutschen Experten BIEDERMANN und HAISENKO, die ebenfalls nachweisen konnten, daß die Boeing von einem Kampfflugzeug abgeschossen wurde. (Siehe hier:  https://sascha313.wordpress.com/2014/08/09/nun-ist-es-klar-wer-das-malaysische-flugzeug-abgeschossen-hat/ In einer abschließenden Bemerkung stellt der Verband der Ingenieure Rußlands fest: „Verzögerungen und ausweichendes Verhalten bzgl. einer vollständigen und objektiven Untersuchung unter Teilnahme von renommierten internationalen Organisationen lassen zweifeln, ob die beteiligten Parteien wahre Umstände des Absturzes der Boeing 777 der Fluggesellschaften Malaysia Airlines bekannt geben werden.“ [1] Eine Schlußfolgerung daraus sei hier dem Leser vorbehalten. Es ist so, wie Bertolt Brecht schon sagte: „Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muß sie zum Angriff übergehen.“ [2] Das sind wir den Opfern schuldig!

Um es gleich vorwegzunehmen: Dieses neuerliche Verbrechen reiht sich ein in eine Folge von skrupellosen und menschenverachtenden Untaten, die der US-amerikanische Imperialismus entweder selbst durchführte oder durch seine faschistischen Handlanger erledigen ließ. Betrachtet man diese Ereignisse im Zusammenhang, so kommt man nicht umhin festzustellen, daß Karl Marx hundertmal recht hatte, als er T.J.Dunning zitierte [3]: Dunning Als es die Sowjetunion noch gab, war eine Verurteilung noch möglich. Durch den Nürnberger Militärgerichtshof wurden die Nazi- und Kriegsverbrecher verurteilt. Es gab einige wenige Todesurteile. Das erscheint jedoch vergleichsweise geringfügig gegenüber den durch die deutschen Imperialisten verursachten Millionen Toten des 2. Weltkriegs. Doch nun zur Sache:

Das Flugzeug Boeing 777 der Fluggesellschaft Malaysia Airlines (Amsterdam-Kuala Lumpur) startete von dem Amsterdamer Flughafen Schiphol um 10:14 Uhr UTC (14:14 Uhr MSK) und sollte um 6:10 Uhr der örtlichen Zeit am Zielflughafen ankommen (22:10 Uhr UTC/ 2:10 Uhr MSK). Der Luftkorridor 330 war einschließlich der 10 Kilometer Höhe, auf der die abgestürzte Boeing flog, offen für internationale Transitflüge über dem ukrainischen Gebiet. Nach Angaben der Fluggesellschaft brach die Verbindung um 14:15 Uhr GMT ab, in ca. 50 km Entfernung von der ukrainisch-russischen Grenze. Jedoch laut den Daten des Portals Flightradar 24 hat die Maschine die ADS-B Übertragung nach 13:21:28 Uhr UTC (17:21:28 MSK, 16:21:28 örtliche Zeit) über der ukrainischen Stadt Snischne auf Flugfläche 33.000 Fuß (knapp über 10 km) eingestellt (letzte übertragene Koordinate: 48.0403°, 38.7728°). Die Überreste des Flugzeuges wurden brennend auf dem ukrainischen Boden entdeckt. Das Flugzeug stürzte ab in der Nähe des Dorfes Hrabovo (nahe der Stadt Thorez). Keiner der Passagiere und der Besatzungsmitglieder überlebte.[4]

Der Absturz ereignete sich tagsüber, in einem Wohngebiet mit einer hohen Bevölkerungsdichte, wo nicht nur viele Militärbeobachter die Luftlage beobachtet haben, sondern auch mit Kameras ausgerüstete Journalisten sowie auch Einwohner, die Fotoapparate und Mobiltelefone mit Aufnahmefunktion besitzen. Es ist ebenfalls anzumerken, dass beim dem Start der Rakete „Buk-M1“ nicht etwa eine einzige Person involviert ist, sondern mindestens eine ganze Mannschaft, was die Möglichkeit eines verdeckten Raketenstartes fast ausschließt. Es ist nur logisch anzunehmen, dass entsprechende Bild- und Tonaufnahmen von allen möglichen Winkeln und Phasen der Flugbahn der Rakete im Internet praktisch unverzüglich veröffentlicht würden (ein Beispiel dafür ist etwa der Meteoriten-Einschlag in Tscheljabinsk). Die Anwohner haben jedoch nur den Fakt der Explosion in der Luft sowie das Fallen der Körper in der Nähe ihrer Häuser registriert. (…)  Zum Zeitpunkt des Absturzes der Boeing 777 hat sich über dem ukrainischen Gebiet ein amerikanischer Satellit befunden. In diesem Zusammenhang vertreten die russischen Streitkräfte die Meinung, daß die amerikanische Seite diejenigen Satellitenbilder veröffentlichen sollte, welche zum Zeitpunkt des Absturzes aufgenommen wurden, falls Washington solche Bilder zur Verfügung stehen. (…)  Alles oben ausgeführte läßt in einem hohen Maße an der Theorie der Zerstörung des malaysischen Flugzeugs Boeing 777 durch den Einsatz eines Flugabwehrraketensystems „Buk-M1“ zweifeln.[5]

Und weiter schreiben die Verfasser dieser Analyse:

Der Angriff eines Kampfflugzeuges nach einem scharfen Aufstieg aus der Wolkenschicht dürfte für die Besatzung der Boeing 777 unerwartet gewesen sein. Vom Boden aus könnte ein solcher Angriff aufgrund der dichten Bewölkung in den mittleren und unteren Wolkenschichten nicht durch visuelle Inspektion entdeckt werden. Somit kann man mit hinreichender Sicherheit behaupten, daß die Boeing 777 im Horizontalflug in einer Höhe von 10.000 Fuß im Abschußbereich der Raketen- und Kanonenbewaffnung von Kampfflugzeugen — ob nun die MiG-29 oder die Su-25 — gewesen sein könnte.[6]

(Der Konjunktiv des Textes läßt offen, ob es noch andere Analysen dieses Sachverhalts gegeben habe. Bisher konnte jedoch von keiner Seite auch nur die Spur einer Gegendarstellung vorgelegt werden. N.G.)

Somit ist die Maschine Boeing 777 nach Meinung der Analytiker der Russischen Union der Ingenieure sowohl von Nahkampf Luft-Luft-Raketen als auch von doppelläufigen 23-mm-Bordkanonen bzw. Kanonencontainer SPPU-22 mit doppelläufigen 23-mm Kanonen Gsch-23L getroffen worden. Dabei konnte bei dem Abschuß ein Laser-Distanzmesser bzw. ein Laser-Visier verwendet werden, der die eine erhebliche Schußgenauigkeit ermöglicht. Dafür sprechen die Art der Beschädigung und die Streuung der Fragmente: es gibt sowohl runde Durchbrüche, welche in der Regel infolge von Kanonenschüssen entstehen, als auch Sprengdurchbrüche, typisch für Raketen mit Pfeilgeschossen.[7]

Und hier noch eine weitere wesentliche Tatsache:

Kampfflugzeuge der Streitkräfte der Russischen Föderation haben den Luftraum der Ukraine nicht verletzt, was sowohl von der ukrainischen Seite als auch von Dritten Seiten bestätigt wird, welche die Lage auf dem ukrainischen Gebiet aus dem Weltraum beobachten.

Zur Feststellung der wahren Sachlage ist es notwendig, objektiv und unparteiisch alle Umstände des Absturzes der malaysischen Boeing 777 zu untersuchen, tausende von Bürgern zu befragen, die etwas beobachtet haben konnten. Selbstverständlich sollten diese Befragungen von erfahrenen Fachleuten durchgeführt werden. Die richtigen Fragen zu stellen ist eine exakte Wissenschaft und zugleich eine große Kunst der Annäherung an die Wahrheit. Wichtige Informationen sind in den Trümmern und Fragmenten des abgestürzten Flugzeuges zu finden, jedoch ist diese Information leicht zu zerstören, zu verfälschen und zu verschleiern. Und es gibt viele Mitwirkende, die an der Verschleierung einer jeden realen Tatsache interessiert sind. Dies wird von der Tatsache belegt, dass die Ukraine, die Niederlande, Belgien und Australien am 8. August eine Vereinbarung unterzeichnet haben, dass Informationen über die Untersuchung des Absturzes nur bei Zustimmung aller Parteien weitergegeben werden dürfen.[8]

Quelle: http://www.tlaxcala-int.org/article.asp?reference=13483 Einer sehr klare marxistische Analyse der Motive dieses imperialistischen Attentats ist nachzulesen auf der Website KOMMUNISTEN-ONLINE.

Zitate: [1] Meldung des Verbandes der Ingenieure Russlands vom 15.08.2014: Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges МH-17, S.16. [2] Bertolt Brecht: Leben des Galilei. In: Bertolt Brecht, Werke in fünf Bänden, Aufbau Verlag, Berlin und Weimar, 1973, Bd.1, S.594. [3] Karl Marx, Das Kapital. Dietz Verlag Berlin, 1983, Bd.1, S.788. [4] Analyse der Gründe für den Absturz des Fluges МH-17, a.a.O. S.1. [5] ebd.S.8 [6] ebd.S.10. [7] ebd.S.12. [8] ebd.S.16.

Anhang: Meldung des Verbandes der Ingenieure Russlands vom 15.08.2014 (pdf-Datei: 147)

Siehe auch:
Amerikaner werden nervös: Hat die Ukraine den Abschuß von MH17 ausgelöst?
Aletho News: Why the Secrecy on MH17 Investigation?
Nial Bradley: Asymetrische Kriegsführung

Nachtrag: https://wordpress.com/read/post/feed/20655453/755669802

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2 Antworten zu Neueste Expertenanalyse zum Abschuß der Boeing MH017

  1. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Europapolitik rebloggt und kommentierte:
    Ukraine – MH17

  2. Pingback: Die Mauer in den Köpfen. Oder: Warum haben rechte Rattenfänger oft ein leichtes Spiel? | Sascha's Welt

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