Über den kommunistischen Hochmut

Ganz gewiß ist Hochmut natürlich keine kommunistische Eigenschaft. Ebensowenig wie Rechthaberei. Wenn Stalin sich hier gegen die Selbstgefälligkeit wendet, dann tut er es, um die Kommunisten davor zu warnen, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Und er fragt: „Was aber bedeutet auf den Lorbeeren ausruhen? Das bedeutet auf unsern Vormarsch ein für allemal verzichten.“ 

„Hic Rhodus, hic salta!
Hier ist die Rose, hier tanze!“
(Karl Marx „Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte“)

Was ist es heute anderes, wenn Kommunisten angesichts des scheinbar leichten Siegs der Konterrevolution überheblich werden und sagen: Wir haben es ja schon immer gesagt – man darf den Klassenfeind nicht unterschätzen! Warum habt ihr nicht auf uns gehört? Ihr wolltet die Banane, und nun habt ihr sie. Und mit ihr das ganze, verfluchte kapitalistische System! Ihr wolltet die Reisefreiheit, wolltet das Westgeld. Was ist denn nun übrig von Euren Träumen? Kein Mensch wird heute fragen: Warst du als Kommunist immer ehrlich zu deinen Genossen? Und keiner wird fragen: Was hast du getan, um den Sozialismus zu retten? Vielmehr werden sie dich fragen: Was tust du heute, Genosse? Überheblichkeit und Rechthaberei führen zum Stillstand. Ebenso wie Selbstgefälligkeit, Prahlerei und Selbstbeschwichtigung. Auch das bedeutet, auf unseren Vormarsch zu verzichten. Doch hören wir, was Genosse Stalin uns dazu zu sagen hat:

Ich weiß, es gibt in den Reihen der Partei Leute, die gegen Kritik im Allgemeinen und gegen Selbstkritik im Besonderen eine Abneigung haben. Diese Leute, die ich „lackierte“ Kommunisten nennen möchte (Heiterkeit), drücken sich in einem fort vor Selbstkritik und murren: Schon wieder diese verfluchte Selbstkritik, wieder dieses Hervorkehren unserer Mängel – kann man uns denn nicht in Ruhe lassen? Es ist klar, daß diese „lackierten“ Kommunisten mit dem Geist unserer Partei, mit dem Geist des Bolschewismus nichts gemein haben. In Anbetracht dieser Stimmungen bei Leuten, die weit davon entfernt sind, sich für Selbstkritik zu begeistern, sei nun die Frage gestattet: Brauchen wir Selbstkritik, woher kommt sie, und welchen Nutzen bringt sie?

Ohne Selbstkritik geht es nicht!

Ich denke, Genossen, die Selbstkritik brauchen wir wie die Luft, wie das Wasser. Ich denke, unsere Partei könnte ohne sie, ohne die Selbstkritik, nicht vorwärts schreiten, sie könnte unsere Gebrechen nicht aufdecken, sie könnte unsere Mängel nicht beseitigen. Und Mängel gibt es bei uns viel. Das muß offen und ehrlich zugegeben werden. Die Losung der Selbstkritik darf nicht als neue Losung betrachtet werden. Sie liegt im Wesen der bolschewistischen Partei selbst begründet. Sie liegt im Wesen des Regimes der Diktatur des Proletariats begründet.

Wir müssen unsere Fehler selbst aufdecken!

Wenn unser Land das Land der Diktatur des Proletariats ist und die Diktatur von einer Partei, der Partei der Kommunisten, geleitet wird, die die Macht mit anderen Parteien nicht teilt noch teilen kann – ist es dann nicht klar, daß wir selber unsere Fehler aufdecken und korrigieren müssen, wenn wir vorwärts schreiten wollen, ist es dann nicht klar, daß es sonst niemand gibt, der sie aufdecken und korrigieren könnte? Ist es nicht klar, Genossen, daß die Selbstkritik eine der gewichtigsten Kräfte sein muß, die unsere Entwicklung vorantreiben?

Warum wurde die Losung der Selbstkritik ausgegeben?

Die Losung der Selbstkritik hat nach dem XV. Parteitag eine besonders starke Verbreitung erhalten. Warum? Weil nach dem XV. Parteitag, auf dem die Opposition liquidiert wurde, in der Partei eine neue Situation entstanden ist, die wir nicht unberücksichtigt lassen können. Worin besteht das Neue der Situation? Darin, daß es bei uns keine oder fast keine Opposition mehr gibt, darin, daß angesichts des leichten Sieges über die Opposition, der an sich ein sehr großes Plus für die Partei bedeutet, in der Partei die Gefahr entstehen kann, daß man sich auf den Lorbeeren ausruht, sich der Sorglosigkeit hingibt und vor den Mängeln unserer Arbeit die Augen verschließt.

Selbstzufriedenheit und Selbstgefälligkeit

Der leichte Sieg über die Opposition ist ein gewaltiges Plus für unsere Partei. Aber er hat auch bestimmte negative Seiten, die darin bestehen, daß in der Partei das Gefühl der Selbstzufriedenheit, das Gefühl der Selbstgefälligkeit Platz greifen kann und daß sie beginnt, auf ihren Lorbeeren auszuruhen. Was aber bedeutet auf den Lorbeeren ausruhen? Das bedeutet auf unsern Vormarsch ein für allemal verzichten. Damit es aber nicht dazu kommt, brauchen wir die Selbstkritik – nicht jene gehässige und im Grunde genommen konterrevolutionäre Kritik, die die Opposition übte, sondern eine ehrliche und offene Kritik, eine bolschewistische Selbstkritik. Der XV. Parteitag hat diesem Umstand Rechnung getragen, als er die Losung der Selbstkritik ausgab. Seitdem ist die Welle der Selbstkritik im Ansteigen begriffen und hat auch der Arbeit des Aprilplenums des ZK und der ZKK ihren Stempel aufgedrückt.

Keine Angst vor eigenen Fehlern!

Es wäre seltsam, wollten wir uns davor fürchten, daß unsere Feinde, die inneren sowohl wie die äußeren, die Kritik an unseren Mängeln benutzen könnten, um großes Geschrei zu erheben: Aha, bei ihnen, bei den Bolschewiki, ist nicht alles zum besten bestellt. Es wäre seltsam, wollten wir Bolschewiki uns vor all dem fürchten. Die Stärke des Bolschewismus besteht ja gerade darin, daß er sich nicht fürchtet, seine Fehler einzugestehen. Mag die Partei, mögen die Bolschewiki, mögen alle ehrlichen Arbeiter und werktätigen Elemente unseres Landes die Mängel unserer Arbeit, die Mängel unseres Aufbaus aufdecken, mögen sie die Wege zur Beseitigung unserer Mängel aufzeigen, damit es in unserer Arbeit und in unserem Aufbau keinen Stillstand, keinen Sumpf, keine Fäulnis gibt, damit unsere gesamte Arbeit, unser gesamter Aufbau sich von Tag zu Tag verbessert und von Erfolg zu Erfolg schreitet. Das ist jetzt das Wichtigste. Mögen unsere Feinde über unsere Mängel schwatzen – solche Lappalien können und dürfen Bolschewiki nicht beirren.

Darf die eigene Parteiführung eigentlich auch kritisiert werden?

Schließlich gibt es noch einen Umstand, der uns zur Selbstkritik drängt. Ich denke an die Frage: Massen und Führer. In letzter Zeit begannen sich bei uns gewisse eigentümliche Beziehungen zwischen den Führern und den Massen herauszubilden. Einerseits hat sich bei uns geschichtlich eine Gruppe von Führern herausgebildet und entwickelt, deren Autorität immer höher steigt und die für die Massen fast unerreichbar werden. Anderseits erfolgt der Aufstieg der Massen der Arbeiterklasse im Besonderen und der Massen der Werktätigen im Allgemeinen außerordentlich langsam, sie beginnen, von unten zu den Führern aufzuschauen, sind vom Glanz wie geblendet und fürchten sich oftmals, ihre Führer zu kritisieren.

Und was ist, wenn sich die Führung von den Massen entfernt?

Die Tatsache, daß sich bei uns eine Gruppe von Führern herausgebildet hat, die sehr hoch gestiegen sind und große Autorität genießen – diese Tatsache ist natürlich an sich eine große Errungenschaft unserer Partei. Es ist klar, daß ohne das Vorhandensein einer solchen autoritativen Gruppe von Führern die Leitung des großen Landes undenkbar wäre. Aber die Tatsache, daß die Führer sich bei ihrem Aufstieg von den Massen entfernen und die Massen beginnen, von unten zu ihnen aufzuschauen, ohne daß sie es wagen, sie zu kritisieren – diese Tatsache muß eine gewisse Gefahr der Loslösung der Führer von den Massen und der Entfernung der Massen von den Führern heraufbeschwören.

Überheblichkeit führt zum Untergang der Partei!

Diese Gefahr kann dazu führen, daß die Führer überheblich werden und sich für unfehlbar halten. Aber was kann daran gut sein, wenn die führenden Spitzen überheblich werden und anfangen, von oben auf die Massen herabzuschauen? Es ist klar, daß das zu nichts anderem führen kann als zum Untergang der Partei. Wir wollen aber vorwärts schreiten und unsere Arbeit verbessern, nicht aber die Partei zugrunde richten. Und eben, um vorwärts zu schreiten und die Beziehungen zwischen den Massen und den Führern zu verbessern, muß man das Ventil der Selbstkritik ständig offen halten, muß man den Sowjetmenschen die Möglichkeit geben, ihren Führern „den Kopf zu waschen“, sie wegen ihrer Fehler zu kritisieren, damit die Führer nicht überheblich werden und die Massen sich nicht von den Führern entfernen.

Die öffentliche Meinung der Arbeiterklasse

Mitunter wird die Frage der Massen und der Führer mit der Frage des Aufrückens in führende Funktionen verwechselt. Das ist falsch, Genossen. Es handelt sich nicht um das Aufrücken neuer Führer, obgleich diese Frage die ernsteste Aufmerksamkeit der Partei verdient. Es handelt sich darum, die Führer, die bereits aufgerückt sind und große Autorität genießen, zu erhalten, indem ein ständiger und unlöslicher Kontakt zwischen ihnen und den Massen hergestellt wird. Es handelt sich darum, in Form von Selbstkritik und Kritik an unseren Mängeln die breite öffentliche Meinung der Partei, die breite öffentliche Meinung der Arbeiterklasse als lebendige und wachsame moralische Kontrolle zu organisieren, für deren Stimme die Führer, die große Autorität genießen, ein aufmerksames Ohr haben müssen, wenn sie sich das Vertrauen der Partei, das Vertrauen der Arbeiterklasse erhalten wollen. (…)

Man darf kritischen Arbeitern nicht den Mund verschließen!

Mitunter wird auf die Kritiker geschimpft, weil ihre Kritik nicht vollkommen ist, weil ihre Kritik sich mitunter nicht als hundertprozentig richtig erweist. Nicht selten wird verlangt, daß die Kritik in allen Punkten richtig sei, und wenn sie nicht in jeder Hinsicht richtig ist, beginnt man, sie zu verunglimpfen und zu schmähen. Das ist falsch, Genossen. Das ist ein gefährlicher Irrtum. Man versuche nur, eine solche Forderung aufzustellen, und man wird Hunderten, ja Tausenden von Arbeitern, Arbeiterkorrespondenten, Dorfkorrespondenten, die unsere Fehler berichtigen wollen, die aber manchmal nicht in der Lage sind, ihre Gedanken richtig zu formulieren, den Mund verschließen. Das gäbe einen Friedhof, aber keine Selbstkritik.

Dem Sozialismus treu ergebenen Menschen aufmerksam zuhören!

Sie müssen wissen, daß die Arbeiter sich manchmal scheuen, die Wahrheit über die Mängel unserer Arbeit auszusprechen. Sie scheuen sich nicht nur, weil sie deswegen etwas „abbekommen“ können, sondern auch, weil man sich wegen einer unvollkommenen Kritik über sie „lustig machen“ kann. Wie sollte auch der einfache Arbeiter oder der einfache Bauer, der die Mängel unserer Arbeit und unserer Planung am eigenen Leibe spürt, seine Kritik nach allen Regeln der Kunst begründen können? Wenn Sie von ihnen eine hundertprozentig richtige Kritik verlangen, dann machen Sie damit die Möglichkeit jeder Kritik von unten, die Möglichkeit jeder Selbstkritik zunichte. Darum denke ich, daß man auch eine Kritik, die nur 5-10 Prozent Wahrheit enthält, begrüßen, sie aufmerksam anhören und ihren gesunden Kern berücksichtigen muß. Sonst müßten Sie, wie gesagt, all den Hunderten und Tausenden dem Sowjetregime treu ergebenen Menschen den Mund verschließen, die in der Kritik noch nicht genügend erfahren sind, aus deren Mund aber die Wahrheit selbst spricht. (…)

Von der Kritik eines Konterrevolutionärs ist hier nicht die Rede!

Es versteht sich von selbst, daß es sich hierbei nicht um „jedwede“ Kritik handelt. Die Kritik eines Konterrevolutionärs ist ebenfalls Kritik. Aber sie bezweckt die Diffamierung der Sowjetmacht, die Untergrabung unserer Industrie und die Desorganisierung unserer Parteiarbeit. Selbstverständlich ist bei uns von einer solchen Kritik nicht die Rede. Ich spreche nicht von einer solchen Kritik, sondern von einer Kritik, die von Sowjetmenschen ausgeht, einer Kritik, die sich die Verbesserung der Organe der Sowjetmacht, die Verbesserung unserer Industrie und die Verbesserung unserer Partei- und Gewerkschaftsarbeit zum Ziel setzt. Wir brauchen die Kritik zur Festigung der Sowjetmacht, nicht aber zu ihrer Schwächung. Und eben, um unser Werk zu festigen und zu verbessern, eben deshalb gibt die Partei die Losung der Kritik und Selbstkritik aus.

Was ist das Ziel der Selbstkritik?

Was erwarten wir vor allem von der Losung der Selbstkritik, welche Ergebnisse kann sie zeitigen, wenn sie richtig und ehrlich durchgeführt wird? Sie muß zumindest zwei Ergebnisse zeitigen. Erstens muß sie die Wachsamkeit der Arbeiterklasse heben, ihre Aufmerksamkeit in Bezug auf unsere Mängel verschärfen, die Abstellung dieser Mängel erleichtern und allerhand „Überraschungen“ in unserer Aufbauarbeit unmöglich machen. Zweitens muss sie das politische Kulturniveau der Arbeiterklasse heben, muss in ihr das Gefühl entwickeln, Herr im Lande zu sein, und es erleichtern, die Arbeiterklasse in der Verwaltung des Landes zu schulen. (…)

Die Schachty-Affäre, ein Beispiel konterrevolutionärer Wühltätigkeit

Haben Sie beachtet, daß nicht nur die Schachty-Affäre, sondern auch die Beschaffungskrise im Januar 1928 für viele von uns eine „Überraschung“ war? Die Schachty-Affäre ist in dieser Hinsicht besonders charakteristisch. Fünf Jahre lang konnte eine konterrevolutionäre Gruppe bürgerlicher Spezialisten, die ihre Direktiven von antisowjetischen Organisationen des internationalen Kapitals empfingen, ihr Unwesen treiben. Fünf Jahre lang wurden von unseren Organisationen alle möglichen Resolutionen und Beschlüsse verfaßt und verschickt.

… wie ein Blitz aus heiterem Himmel?

Mit unserer Kohlenindustrie ging es natürlich trotzdem bergauf, da das sowjetische Wirtschaftssystem von einer solchen Lebenskraft und Stärke ist, daß es trotzdem die Oberhand gewann, trotz unserer Schlamperei und unserer Fehler, trotz der Diversionstätigkeit der Spezialisten. Fünf Jahre lang betrieb diese konterrevolutionäre Spezialistengruppe Schädlingsarbeit in unserer Industrie, sprengte Kessel, zerstörte Turbinen usw. Wir aber saßen da, als ob alles in bester Ordnung wäre. Und „plötzlich“, wie der Blitz aus heiterem Himmel, die Schachty-Affäre.

Um führen zu können, muß man voraussehen können!

Ist das normal, Genossen? Ich denke, das ist mehr als anomal. Am Steuer sitzen und um sich schauen, um doch nichts zu sehen, bis uns die Umstände mit der Nase auf irgendeinen Übelstand stoßen – das heißt noch nicht führen. Der Bolschewismus hat eine andere Auffassung von der Führung. Um zu führen, muß man voraussehen können. Aber voraussehen, Genossen, ist nicht immer leicht. (…)

Die Wachsamkeit der Arbeiterklasse nutzen!

Wir müssen es dahin bringen, daß die Wachsamkeit der Arbeiterklasse sich entwickelt, nicht aber eingeschläfert wird, daß Hunderttausende und Millionen Arbeiter sich aktiv in das allgemeine Werk des sozialistischen Aufbaus einschalten, daß Hunderttausende und Millionen Arbeiter und Bauern, und nicht nur ein Dutzend führender Männer, wachsam den Verlauf unseres Aufbaus verfolgen, auf unsere Fehler hinweisen und sie ans Tageslicht bringen. Nur unter dieser Voraussetzung wird es bei uns keine „Überraschungen“ geben. Um dies aber zu erreichen, müssen wir die Kritik an unseren Mängeln von unten her entwickeln, müssen wir die Kritik zu einer Massenkritik machen, müssen wir uns die Losung der Selbstkritik aneignen und sie in die Tat umsetzen. (…)

Quelle:
J. Stalin: Über Selbstkritik. In: J. Stalin: Werke, Dietz Verlag Berlin 1954, Bd.11, S.26-35.

* * *

Und warum wurde der moderne Revisionismus nicht sofort erkannt?

Die „modernen“ Revisionisten vom Schlage Chrustschow spielten sich im Gegensatz zu den „alten“ als treue Gefolgsleute, Bewahrer und Wiederhersteller der reinen, unverfälschten Lehre auf, weil sie anders nicht die geringste Chance gehabt hätten, die Parteiführung in ihre Hände zu bekommen. Sie drapierten ihren Revisionismus als „Rückkehr zum Leninismus“, indem sie Stalin, den Verwirklichter des Leninschen Programms des Aufbaus des Sozialismus, als einen hinstellten, der den Leninismus verfälscht habe und von ihm abgewichen sei, und indem sie ihren revisionistischen Kurswechsel als „Rückkehr zum Leninismus“ und  „Wiederherstellung der Leninschen Normen“ ausgaben.

Die alten Revisionisten der Sozialdemokratie konnten es sich leisten, mehr oder weniger offen zu ihrem Revisionismus zu stehen, während die „modernen“ Revisionisten, um sich der Partei bemächtigen zu können, sich der trickreichen Falschmünzerei bedienen mußten. Daß sie dieses Geschäft so perfekt zu betreiben verstanden, ist einer der Gründe dafür, daß über die Ursachen unserer Niederlage auch zehn Jahre danach noch so große Verwirrung und Unklarheit herrscht.

Quelle:
Dr. Kurt Gossweiler: Zur Niederlagenanalyse – Replik auf Fred Müller.

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4 Antworten zu Über den kommunistischen Hochmut

  1. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Solidarische Welt rebloggt und kommentierte:
    Hochmut und Rechthaberei

  2. Was mir alles verschwiegen wurde!

    Gut, ich lebte ja auch in einer „anderen“ Welt.

    Jedenfalls großartig, was dieser Mensch da gesagt und geschrieben hat.
    In jedem Fall einer der ganz großen praktischen Philosophen von dem ich erst so spät erfahren habe.

    Dies sage ich nicht aus Selbstmitleid, sondern aus einer inneren Dankbarkeit heraus.
    (Ich schreibe aus ganz bestimmten Gründen in diesem Kommentar sehr bewusst „Mensch“ und nicht Josef Stalin oder nur Stalin)

  3. Hat dies auf Muss MANN wissen rebloggt und kommentierte:
    Von wahrer Menschlichkeit, die einem der großen Philosophen der Menschheit abgesprochen wurde!

  4. Pingback: Was ist sozialistische Kaderpolitik? | Sascha's Welt

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