Der Atom-Skandal von Brunsbüttel

Dies als Ergänzung zum den vorangegangenen Beitrag über den aller Wahrscheinlichkeit nach beabsichtigten Reaktor-„Unfall“ im Atomkraftwerk Tschernobyl. Während es dort um politische Ziele ging, geht es hier schlichtweg um den Profit!

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Der Atom-Skandal von Brunsbüttel

Rostige Fässer, lose Deckel. Die Atommüll-Katastrophe vor den Toren Hamburgs nimmt immer größere Ausmaße an. Fast jedes dritte Fass in den Kavernen des Kernkraftwerks Brunsbüttel ist kaputt! Es könnten sogar viel mehr werden, denn die Inspektion ist noch längst nicht zu Ende!

Vor zwei Jahren wurde bei einer Stichprobe das erste marode Fass in den Kavernen von Brunsbüttel entdeckt. Daraufhin wurde Betreiber Vattenfall vom zuständigen Umweltministerium in Kiel zu einer umfassenden Kontrolle der strahlenden Behälter aufgefordert.

Das Ergebnis ist erschütternd! Nach und nach tauchen immer mehr kaputte Behälter auf. Waren es Ende August noch zehn, sind es inzwischen schon 102 Schrott-Fässer!

Sie haben laut sogenannter „Atomaufsicht“ starke Schäden. Das bedeutet, dass sie so sehr verrostet sind, dass sie sich aufzulösen beginnen.

Sie haben Löcher, durch die der strahlende Inhalt austritt. Einige haben lose Deckel. Am Boden der Kavernen macht sich eine Cäsium-137-haltige Masse breit und es wird noch schlimmer kommen.

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11 Antworten zu Der Atom-Skandal von Brunsbüttel

  1. juma schreibt:

    Wieso „aller Wahrscheinlichkeit nach beabsichtigten Reaktor-“Unfall” im Atomkraftwerk Tschernobyl“!?? Sie sollten vielleicht mal etwas weniger Blödsinn eines Werner Altnickel konsumieren, und sich statt dessen besser mit Fakten befassen. Hier gibt ´s einen überaus ausführlichen Artikel: http://newstopaktuell.wordpress.com/category/tschernobyl-die-unabwendbare-katastrophe/

  2. sascha313 schreibt:

    Der von Ihnen angegebene Artikel war mir bekannt. Aber wer bitte ist „Werner Altnickel“?? Sie scheinen sich ja auszukennen. 😉 Aber möglicherweise ist Ihnen entgangen, daß die Katastrophe von Tschernobyl, wie auch die von Brunsbüttel, mehr ist als nur ein technischer Vorfall. Immer stehen bestimmte Interessen dahinter, d.h. auch: bestimmte Absichten, und nicht nur einfach Schlamperei oder Unfähigkeit! Denn man soll die Leute nicht unterschätzen! – Und wenn man die herausgefunden hat, muß man gewärtig sein, daß die ertappten Verursacher uns das Blaue vom Himmel herunterlügen…

    • juma schreibt:

      Wissen Sie…

      Dass es bestimmte Interessen gibt, würde ich niemals abstreiten. Es gibt aber auch Vorkommnisse, die einfach Unfälle sind. Man sollte also nicht davon ausgehen, dass hinter allem, was passiert, eine Inszenierung steckt.

      Sicher mag es sowas geben, doch bei Tschernobyl war das nicht der Fall. Bei 9/11 übrigens auch nicht.

      Werner Altnickel ist übrigens ein Verschwörungsspinner, der gern Verschwörungen sieht, wo garantiert keine Sinn.

      Über Tschernobyl erzählt er zum Beispiel, dass dort ja mit sogenannten „Scalarwellen“ ein Erdbeben ausgelöst worden sei, was zu der Katastrophe geführt hätte. Das ist natürlich durch und durch Quatsch, den erstens gibt ´s physikalisch erwiesen keine „Scalarwellen“ und selbst WENN es die geben WÜRDE, dann kann man damit kein Erdbeben auslösen. Dazu bräuchte man nämlich UUUUUUNMENGEN Energie, die heutzutage noch nicht einmal gespeichert werden kann, um sie dann mal bei Bedarf auf einen Schlag freizusetzen.

      Die Katastrophe von Tschernobyl war ein Unfall aus technischen Gründen, wie es im bereits genannten Artikel ausgezeichnet und auch absolut folgerichtig erklärt wird.

      Auch 9/11 war nie eine Inszenierung, was wiederum dieser Artikel eindeutig beweist:
      http://newstopaktuell.wordpress.com/2014/01/14/das-produkt-al-qaida/

      Nun kann man sich Fragen: warum werden Verschwörungsspinnereien über Tschernobyl aufgestellt – warum über „Chemtrails“, die es gar nicht gibt – warum geistert seit mehr als einem Jahrzehnt Verschwörungsblödsinn in Sachen 9/11 unaufhörlich durch ´s Internet???

      Nun…
      die Antwort ist ganz einfach. Wer TV schaut und Zeitung liest, der wird über diese Schwindelmedien verblödet, falschinformiert und vor allen Dingen von TATSÄCHLICHEN und REALEN Schandtaten und Bedrohungen abgelenkt.

      Für ´s Internet musste das natürlich auch her, also Ablenkung von TATSÄCHLICHEN, REALEN Schandtaten und Bedrohungen.

      Was bietet sich da besser an, als Verschwörungsspinnereien zu verbreiten!??
      Man kann sogar von den Folgen des Atomkraftwahnsinns ablenken, indem man über die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl irgendwelchen Unsinn verbreitet. Dann beschäftigen sich die Leute nämlich mit dem Unsinn, statt mit dem eigentlich Brisanten, nämlich mit den Folgen von Reaktorkatastrophen.

      Genau DAS ist gewollt: Leute mit Unsinn, Verschwörungsspinnereien, Bedrohungen, die es gar nicht gibt, von TATSÄCHLICHEN, REAL EXISTIERENDEN Bedrohungen abzulenken, wie zum Beispiel:

      – Nutzung der Atomkraft, was bereits unermessliche Schäden hinterlassen hat
      – Einführung krebserregender, genmanipulierter Pflanzen (Schaden gar nicht absehbar)
      – Giftstoffe (Pestizide und Herbizide) in unseren Nahrungsmitteln
      – Giftstoffe in Zahnpasten, Duschgels, Shampoos, Cremes etc.
      – TISA, TTIP, CETA, ESM
      – Politverbrecher
      – Wirtschaftsverbrecher
      – Medienverbrecher
      – Wissenschaftskriminelle
      – Religionsverbrecher
      – Justizverbrecher
      – Finanzwirtschaftsverbrecher
      – das hochkriminelle verzinste und zinsesverzinste Geldsystem.

      Von all diesen realen Verbrechern, Schandtaten und Bedrohungen kann man übrigens nicht nur mit 9/11-Quatsch, Chemtrailblödsinn und angeblich vorsätzlich eingeleiteten Reaktorkatastrophen ablenken.

      Mit einer angeblichen Ebola-Seuche kann man die Menschen auch ganz hervorragend von genannten TATSÄCHLICHEN, REALEN Bedrohungen ablenken. Außerdem kann sich mit dem Ebola-Quatsch die Ärzte- und Pharmamafia mal wieder bis über die Ohren bereichern, wozu natürlich wie immer alle Mittel recht sind.

      Kurzum: TV, Radio und Zeitungen bestimmen (bzw. betsimmTEN), worüber sich die Menschen morgen aufzuregen und womit sie sich zu beschäftigen haben. So einfach ist das. Da das so einfach IST, kann (bzw. KONNTE) man die Menschen mit TV , Radio und Zeitung in jede beliebige Richtung lenken.

      Zum Beispiel WEIT WEG von genannten TATSÄCHLICHEN, REALEN Bedrohungen.
      So einfach sind die längst x-fach bewiesenen Hintergründe, warum die Menschen rund um die Uhr mit Unwichtigen und mit Quatsch und Blödsinn gefüttert werden.

      Können Sie sich noch erinnern? FRÜHER war gegen 23 Uhr Sendeschluss. HEUTE läuft das Gedudel im Fernsehen Tag und Nacht. Soll ja schließlich keiner nach 23 Uhr in Langeweile geraten und sich womöglich via Internet unter Nutzung seriöser Medien über Tatsachen, Fakten und reale Bedrohungen informieren.

      TV, Radio und Zeitungen schwimmen aber gerade die Felle davon. Zuschauer, Zuhörer und Leser laufen in Scharen davon, da immer Menschen begreifen und durchschauen, wozu TV, Radio und Zeitung EIGENTLICH da sind: nämlich um die Menschen zu belügen, zu desinformieren und sie von tatsächlichen Bedrohungen und Schandtaten der Herrschenden so weit wie möglich abzulenken.

  3. sascha313 schreibt:

    Ablenkungen sind natürlich das Ziel solcher Theorien, danke für die Erklärung! Von diesen Verschwörungstheoretikern halte ich auch nichts. Sie gehen nach dem Schema vor: Man kann alles beweisen, auch wenn’s (oder gerade weil’s) der Laie nicht versteht. Und da sind wir wieder beim Thema „Irreführung“. Was aber Tschernóbyl betrifft und die Ergebnisse dieses Buches: Н.В. Кравчук, Загадка Чернобыльской катастрофы – da reden wir über etwas, was Sie nicht kennen. Man muß hier die damalige Situation in Betracht ziehen, und da ging es um die Zerstörung der Sowjetunion. Das war doch das Endziel! (Das ist natürlich nicht der Inhalt des Buches.)

    Uns interessieren hier die gesellschaftlichen Verhältnisse, unter denen solche Katastrophen geschehen, nicht so sehr die technischen Details. Denn was ein Mensch tut, hängt im wesentlichen von seinen Interessen ab, und davon, wem es nützt. Cui bono? Das war bei Tschernóbyl so und ist bei Brunsbüttel nicht anders. Woher wissen Sie so genau, daß es in Tschernóbyl „nur ein Unfall“ war? Diese Verschwörungstheoretiker tun genau das, was Sie zurecht bemängeln: sie lenken vom Wesentlichen ab, nämlich von den wirklichen Problemen des kapitalistischen Alltags. Was meinen Sie?

    • juma schreibt:

      Dazu meine ich nichts. Die Zerstörung der Sowjetunion wurde übrigens auf andere Art und Weise geregelt, nämlich so: http://youtu.be/BCqnb3eaSPw

      Das Block 4 in Tschernobyl hochgegangen ist war die alleinige Schuld von Anatoly Stepanovich Dyatlov, der aus Karrieregründen unbedingt einen Test durchführen wollte, der nicht mehr durchgeführt werden hätte dürfen, da der Reaktor zu diesem Zeitpunkt bereits gefährlich instabil war.

      • sascha313 schreibt:

        Das erstgenannte ist ja nur die halbe Wahrheit! Siehe hier: http://sascha313.blog.de/2010/10/16/demontage-9633604/ – Das zweite ist als Erklärung nicht ausreichend! Für wie dumm halten Sie eigentlich die Ingenieure und Wissenschaftler von Tschernóbyl, wenn sie einzig „aus Karrieregründen“ eine solche Katastrophe herbeiführen? Der Schuldige wurde festgestellt, die Akte wird geschlossen! Sie machen sich das sehr einfach, juma. Das hätten die Verursacher auch gern, daß man die Akte schließt und sagt: Pech gehabt, es war ein Unfall, ein Karrierist, ein Wahnsinniger… So einfach ist das aber nicht!

        Ich glaube, Sie haben mich falsch verstanden. Sie führen hier alle möglichen Bedrohungen auf und unterstellen zugleich, wir würden hier „irgendwelchen Unsinn verbreiten“, damit sich die Leute nicht mehr „mit dem eigentlich Brisanten, nämlich mit den Folgen von Reaktorkatastrophen“ befassen. Im Gegenteil! Haben Sie sich schon einmal die Frage gestellt, worin denn generell die Ursachen aller der von Ihnen genannten Katastrophen und Bedrohungen zu suchen sind?

        Diese Ursachen sind nicht in Irrtümern, in menschlichem Versagen oder in Handlungsfehlern zu suchen, sondern grundsätzlich immer in den gesellschaftlichen Verhältnissen, den Besitzverhältnissen, den Machtverhältnissen. Und es wird immer wieder solche und neue Bedrohungen geben, solange die Ursachen nicht aus der Welt geschaffen werden. Wobei natürlich auch Fehler nicht auszuschließen sind.

        Es gibt ein treffendes Zitat von T.J. Dunning, den Karl Marx zitierte: „Das Kapital hat einen horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ [Karl Marx „Das Kapital“ Bd.I. In: Karl Marx/Friedrich Engels, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1962, Bd.23, S.788, Fußnote 250.]

  4. Dr. Kevin de Silva schreibt:

    Allem Gediesel und Gedusel zum Trotze, das einzig Wahre unserer heutigen und früherer Welt ist, das dies hier : „– das hochkriminelle verzinste und zinsesverzinste Geldsystem“, die menschliche Schande schlechthin verkörpert. Und solange man diese Tatsache nicht zur Kenntnis nimmt, wird man eines schönen Tages einer wahrhaftigen „Explosion“ oder „Implosion“ unseres Erdballs nicht entgehen. Wie sagte doch (sinngemäß) LENIN in „Staat & Revolution“ so drastisch schön: „Erst müssen wir einen neuen Typus Mensch entwickeln, bevor wir einen erfolgreichen Weg zum Kommunismus beschreiten können.“ Nur leider ist bis heute daraus nicht wirklich etwas geworden. Da helfen auch keine Begriffe von Staatsformen wie Kapitalismus oder „realer“ Sozialismus/Kommunismus etwas. Manche „ungezogene“ Kinder bleiben es trotz eifrigster Bemühungen ihrer Umwelt bis zum Ende ihrer Tage.

    • sascha313 schreibt:

      …nur leider irren Sie sich: „das einzig Wahre“ ist nicht „das hochkriminelle verzinste und zinsesverzinste Geldsystem“. Diese Kriminalität ist ja nicht zu bestreiten. Doch da müssen Sie schon etwas mehr in die Tiefe gehen! Das Entscheidende (wir wiederholen uns) sind die materiellen Produktionsverhältnisse. Und da wir im Kapitalismus leben, ging und geht es in Brunsbüttel um den Profit. Und nur darum! Nun also zur Erinnerung: Es gab bereits den Sozialismus, den Kapitalismus haben wir heute. Beide System habe ich erlebt. Und diese marxistischen Begriffe sind bei weitem nicht überflüssig!

      Und was Ihre Bemerkung betrifft, Lenin habe in „Staat und Revolution“ (sinngemäß) gesagt: „Erst müssen wir einen neuen Typus Mensch entwickeln, bevor wir einen erfolgreichen Weg zum Kommunismus beschreiten können.“ …Nein. Lenin sagte hier etwas anderes:

      „Wir sind keine Utopisten. Wir ,träumen‘ nicht davon, wie man unvermittelt ohne jede Verwaltung, ohne jede Unterordnung auskommen könnte, diese anarchistischen Träumereien, die auf einem Verkennen der Aufgaben der Diktatur des Proletariats beruhen, sind dem Marxismus wesensfremd, sie dienen in Wirklichkeit nur dazu, die sozialistische Revolution auf die Zeit zu verschieben, da die Menschen anders geworden sein werden. Nein, wir wollen die sozialistische Revolution mit den Menschen, wie sie gegenwärtig sind, den Menschen, die ohne Unterordnung, ohne Kontrolle, ohne ,Aufseher und Buchhalter‘ nicht auskommen werden.“ („Staat und Revolution“ in: LW, Bd.25, S.438) – Hervorheb. von mir.

    • Manche „ungezogene“ Kinder bleiben es trotz eifrigster Bemühungen ihrer Umwelt bis zum Ende ihrer Tage.

      Das ist eine unbewiesene Behauptung, die es nicht einmal zu einer Hypothese bringt. Diese ideelle Sichtweise, die Sie da vortragen, entstammt übrigens dem Dogma der Kirche.

    • Eleonore Kraus schreibt:

      A.S. Makarenko, Der Weg ins Leben
      „In der Nacht erhängte sich Tschobot.
      Auf dem Heimweg dachte ich über das Schicksal unserer Kolonie nach. Vor meinen Augen entstand eine unheildrohende Krise, die Gefahr , daß für mich unzweifelhafte , lebendige und lebensfähige Werte in einen Abgrund stürzen könnten. Werte, die wie durch ein Wunder geschaffen wurden in fünfjähriger Arbeit des Kollektivs, dessen außerordentliche Vorzüge ich sogar bei aller Bescheidenheit nicht vor mir verbergen wollte.
      In solch einem Kollektiv kann die Unklarheit über den individuellen Weg des einzelnen nicht zur Krise führen. Die Wege des einzelnen sind stets unklar. Und was ist eigentlich ein „klarer, individueller Weg“? Das ist die Lossagung vom Kollektiv, daß ist konzentriertes Spießertum, das ist die so früh beginnende , so langweilige Sorge um das künftige Stückchen Brot, um den vielgepriesenen Beruf. Und um was für einen Beruf ? Tischler, Schuster, Müller ? Nein, ich glaube fest, daß es in unserem sowjetischen Leben für einen Jungen von sechzehn Jahren der erhabenste Beruf ist, Kämpfer und Mensch zu sein.
      Ich vergegenwärtigte mit die Kraft unseres Zöglingskollektivs (man bedenke, dass es sich um die 1920ziger Jahre handelt, da kann so ein Wort für heutige Ohren befremdlich klingen), und plötzlich war mir klar, worum es sich handelte. Natürlich, wie konnte ich solange überlegen ? Alles liegt am Stillstand ; im Leben des Kollektivs darf es keinen Stillstand geben.
      Ich freute mich wie ein Kind. Wie herrlich ! Welch wunderbare, ergreifende Dialektik. Ein freies Arbeitskollektiv kann eben nicht auf einem Fleck stehen bleiben. Das universelle Gesetz der Entwicklung zeigt erst jetzt seine wahre Kraft. Die Daseinsform eines Kolllektivs freier Menschen ist Fortschritt, die Form des Todes dagegen – Stillstand.
      Ja, beinahe zwei Jahre standen wir nun auf einem Fleck : dieselben Felder, dieselben Blumenbeete, diese ewig gleiche Tischlerarbeit und derselbe Kreislauf des Jahres.
      Ich eilte in die Kolonie, um den Zöglingen in die Augen zu sehen und um meine große Entdeckung zu überprüfen.
      Seite 435 – 436

      • sascha313 schreibt:

        Warum hier ein Text des sowjetischen Pädagogen Makárenko? Ich finde, es erklärt sehr gut, warum es bei Brunsbüttel (wie auch bei Tschernobyl) nicht um die technischen Details geht, sondern um das Verhalten der Menschen. Hätte es in Tschernóbyl ein solches Kollektiv gegeben, wäre diese Katastrophe nicht geschehen…

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