Die „Mauer“: Die Sprache verrät den Feind…

0_4bc0a_5551e968_XLWie oft ist in den Medien oder bei ganz normalen Gesprächen vom „Mauerfall“ die Rede, von der „Wende“ oder von der „Stasi“? Wie achtlos werden diese Begriffe im täglichen Sprachgebrauch wiederholt, ohne daß diejenigen, die sie benutzen, sich darüber im Klaren sind, daß sie hier die Sprache der herrschenden Klasse (der Bourgeoisie) benutzen. Der Sprachwissenschaftler Eduard Kurka  hat sich mit der Verwendung solcher Begriffe auseinandergesetzt. Er schreibt:

Der Klassenfeind setzt in seiner Sprachpolitik kontinuierlich die Linie fort, die seit jeher mit allen Mitteln sprachlicher Diversion gegen Sozialismus, Frieden und Fortschritt verfolgt wurde. Viele dieser Sprachbezeichnungen dienen der Tarnung der wahren Interessen und Ziele des Klassengegners, der Irreführung und Täuschung. Sie verfälschen die Wahrheit. Eine Reihe von ihnen ist zwar geschickt „verpackt“, bei genauerem Hinsehen jedoch verräterisch. Andere zeigen sich in ihrer haßerfüllten und brutalen Offenheit.

Die Nazipropaganda liefert das Vorbild

Der Klassengegner in Westdeutschland knüpft an die Praktiken der Nazipropaganda und an die „massenpsychologischen“ Rezepte eines Le Bon [1] an: Regierungskunst ist unter anderem die schwierige Kunst der Täuschung mit sprachlichen Mitteln. Nicht das Denken, sondern Vorurteile und unklare, negative Gefühle werden angesprochen, bestimmte Wörter und Wendungen fungieren als „Klingelknopf“, der beabsichtigte Vorstellungen und Gefühlsassoziationen wachruft – am besten so, daß die Menschen es nicht merken. Ihr ständiger Gebrauch in verschiedenen Zusammenhängen soll die Menschen im antikommunistischen Sinne und mit apologetischer Zielsetzung für die kapitalistische Gesellschaft manipulieren. Sie haben den Zweck, falsche Vorstellungen zu suggerieren, an Vorurteile anzuknüpfen, abzulenken sowie Gefühls- und Willenshaltungen zu erzeugen, die auf der Verfälschung der Wahrheit, auf Lüge und Verleumdung beruhen. Besonders die westdeutsche Haß- und Triebpropaganda zeigt diese Linie, in die bereits seit langem in Übereinstimmung mit dem Klassengegner die rechte Führung der westdeutschen Sozialdemokratie eingeschwenkt ist.

Auf die richtigen Begriffe kommt es an

Wir erinnern uns noch an die sprachlichen Prägungen der faschistischen Propaganda, die von „Novemberverbrechern“, „Erfüllungspolitikern“, der „Schmach von Versailles“ sprach, die Dolchstoßlegende benutzte, die Bezeichnung „System“ und „Systemzeit“ nur in verächtlichem Sinne gebrauchte, von „Schicksalsgemeinschaft“ faselte und mit Bezeichnungen wie „bolschewistische Untermenschen“ und anderen Brutalität und Zynismus verbreitete. [2] Wörter, deren Bezeichnungsfunktion eine ganz bestimmte Auffassung des Klassengegners übertragen sollen, sind heute unter vielen anderen: „Mitteldeutschland“; es soll den „Osten“ Deutschlands assoziieren, der verloren wurde und wiedergewonnen werden muß. Dieser Ausdruck dient also der revanchistischen Politik. „Oder-Neiße-Linie“; die Bezeichnung „Linie“ soll den provisorischen Charakter der Oder-Neiße-Grenze und damit den Anspruch auf die zu „befreienden Ostgebiete“ suggerieren, obwohl die Wirklichkeit eine andere Sprache spricht. Moderne „Klingelknöpfe“ im Sinne Le Bons sind SP-Schillers „konzertierte Aktion“, „soziale Symmetrie“, „Planifizierung“ sowie Erhards „Wohlstandsgesellschaft“, „pluralistische Gesellschaft“ und andere.

Die geheimnisvolle Macht der Worte

Wie der Mechanismus dieser festen Prägungen wirken soll, wird uns deutlich, wenn wir die Funktion einiger Bezeichnungen genauer untersuchen. „Die freie Welt“ soll die Assoziation „unfreie Welt“ hinter dem „eisernen Vorhang“ auslösen. „Soziale Symmetrie“ soll dem Bürger die Vorstellung einer ausgewogenen, gerechten Verteilung der Soziallasten und Sozialleistungen aufdrängen. (…) Es wurde bereits erwähnt, daß Le Bon die Empfehlung gab: Bilder, Worte und Wendungen besitzen eine geheimnisvolle Macht, wenn sie „kunstgerecht“ angewandt werden, und Wörter, deren Sinn schwer zu erklären ist, seien oft die wirkungsvollsten. Ein charakteristisches Beispiel dafür ist das Wort „Abendland“, ein Begriff, der bewußt unklar gehalten ist. Er soll die Tradition und Kultur des „Abendlandes“ – was dazu zu rechnen ist, läßt sich schwer sagen – im Gegensatz zum „Morgenland“ stellen, das nicht diese „ehrwürdige“ Kultur aufweisen kann oder gar mit „barbarisch“ assoziiert wird. Meist ist eine solche Unterscheidung gar nicht beabsichtigt, sondern nur eine noch unklarere und dumpfe Vorstellung vom Unterschied zwischen dem „freien“ „Abendland“ und der „anderen“ „unfreien“ Welt, womit das sozialistische Lager gemeint ist. In primitiver Verzerrung werden einfach die Vorstellungen „frei“ und „unfrei“ daran geknüpft. In einem derart bewußt unklaren Sinne werden auch „Demokratie“, „Sozialismus“, „Freiheit“, „Gleichheit“ und andere Begriffe gebraucht. Wir müssen vom klassenmäßigen Standpunkt die Frage stellen: Freiheit für wen? Ist Gleichheit Gleichmacherei?

Zum Beispiel – „Nationalsozialismus“

Wie die Bezeichnungsfunktion der Sprache auch mit der Parteilichkeit und gleichermaßen Klarheit des verwendeten Ausdrucks zusammenhängt, zeigt das Wort „Nationalsozialismus“, das von den Faschisten zur Täuschung der Massen erfunden wurde. Die Frage, warum wir dieses Wort nicht in unserem Sprachschatz gebrauchen, wurde einleuchtend in einer Diskussion geklärt. Die Auffassung, daß das Wort im Duden stehe und außerdem ein Begriff sei, der 12 Jahre lang für eine historische Erscheinung gebraucht worden sei, daher auch von uns verwendet werden könne, ist falsch, ist Objektivismus. Bei diesem Wort handelt es sich um Demagogie. Wir müssen von der Frage ausgehen, ob ein Wort eine richtige oder eine gefälschte Münze ist. Die Bezeichnung „Nationalsozialismus“ muß man ablehnen, sofern nicht hinzugefügt wird, wie lügenhaft diese Prägung ist. Der deutsche Faschismus war gerade das Gegenteil von „national“ und „sozial“. Wir gebrauchen das Wort „Faschismus“ und meinen damit die chauvinistische und offen terroristische Form des Imperialismus, und in diesem Sinne hat sich bei uns die Form „Naziherrschaft“ mit eindeutiger Wertung eingebürgert. Dagegen ist der objektivistische Gebrauch „Nationalsozialismus“ bereits im Dienste des Neonazismus in Westdeutschland mit der Gefahr der Identifikation behaftet. Diese Überlegungen zeigen auch deutlich, wie wichtig die Spracherziehung als Ausdruck einer Ideologie ist.

Oder: „Die Mauer“

Machen wir uns die pragmatische Wirkung der Wörter an dem Unterschied der Bezeichnungen „Mauer“ und „Schutzwall“ oder „Grenzsicherungsanlagen“ klar. Manche Menschen gebrauchen auch – ohne sich dabei etwas zu denken – die sprachliche Bezeichnung „Mauer“. Denn es ist ja (im Erscheinungsbild) tatsächlich eine „Mauer“. Man überlegt aber zuweilen nicht, daß diese Bezeichnung dem Gegenstand ein ganz bestimmtes „Etikett“ aufklebt. Dem Klassengegner kommt die Bezeichnung „Mauer“ sehr zustatten, und er nutzt das für seine Zwecke aus. Denn sie assoziiert „Trennung“ (eine Mauer ist zwischen uns), Unübersteigbarkeit, ein Hindernis, das die „bösen Kommunisten“ aufgerichtet haben, um die Menschen zu schikanieren und zu terrorisieren [3]. Der Gegner will also mit diesem Wort Ablehnung, Widerwillen, Unverständnis und Haß erzeugen. Das Wort spielt deshalb in der antikommunistischen Hetze eine große Rolle.
Berlin

Berlin - Staatsgrenze der DDR

Berlin – Staatsgrenze der DDR

Tatsächlich hat der Feind auch bis zu einem gewissen Grade seine Absichten erreicht, weil die Menschen die raffinierte Psychologie dieser gezielten Sprachregelung nicht durchschauen. Jemand könnte sagen: Was wollt ihr denn, es ist doch eine Mauer, das Wort spiegelt eben die Eigenschaften einer Mauer wider! Soweit, so gut. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Das Wort spiegelt nur das auch für uns schmerzliche Erscheinungsbild dieser besonderen Mauer wider, aber nicht ihr Wesen, das heißt, daß sie ein Schutzwall ist! Unsere Sprachbezeichnung „Grenzsicherung“ (auch „Schutzwall“ ist geprägt) spiegelt – das sei mit Nachdruck wiederholt – das Wesentliche unserer Politik wider, ist also eine adäquatere Widerspiegelung der Wirklichkeit als die Bezeichnung „Mauer“. Gleichzeitig ist sie ein positives Bewertungswort, das dem negativ gefärbten Wort „Mauer“ entgegengesetzt wird. Denn wir wollen ja damit ausdrücken, daß diese Sicherung vorgenommen werden mußte, um die Existenz der Deutschen Demokratischen Republik und damit auch den Frieden in Europa zu sichern. Damit drücken wir also die objektive Wahrheit aus und bewerten sie in ihrem Sinne. Hier kann man auch Friedrich Schiller zitieren: „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.“

Die Regierung der DDR wurde verunglimpft als das „Regime in Pankow“

Gegen unsere Gesellschaftsordnung und gegen unseren Arbeiter-und-Bauern-Staat gerichtete negative Bezeichnungs- und Bewertungsformulierungen sind unter anderem: „Zone, „kommunistisch“ (stets mit abwertender Bedeutung gebraucht, gewissermaßen als Abstempelung des Schlimmsten, was es geben kann), „kommunistischer Zwangsstaat“, „kommunistische Drohung“, „Regime in Pankow“ oder einfach „Pankow“.

Politische Gegner werden beschimpft als „nützliche Idioten“

Negative, gegen mißliebige Bürger gewendete Bewertungswörter sind zum Beispiel: „politisch naiv“, „naiver Intellektueller“, „der unphilosophisch gewordene alte Gelehrte“ (für Jaspers), „trojanisches Pferd des Zonenregimes“ oder die Beschimpfung „nützliche Idioten“ für Menschen, die sich für eine vernünftige und realistische Politik gegenüber der DDR einsetzen. Das reicht bis zu dem von Erhard geprägten Ausdruck „Pinscher“. Der Diffamierung diente auch die Sprach-Pragmatik eines Höfer in seiner politischen Stammtischrunde, als er die Demonstration der Studenten in Westberlin gegen den Vietnamkrieg als „Mißbrauch der Straße“ bezeichnete. Bewußt sollen hier kleinbürgerliche Vorurteile und Denkweisen angesprochen werden, sich politisch nicht zu engagieren, soll der politische Kampf mit außerparlamentarischen Mitteln „verteufelt“ werden, wie der westdeutsche Ausdruck heißt. Das sind sprachliche Bewertungen, die diffamieren und diskreditieren sollen, sich allerdings nicht selten gegen ihre Urheber kehren.

Verschleierung

[1] Le Bon: Begründer der Massenpsychologie u. Theoretiker des Massenbetruges
[2] vgl. auch: Victor Klemperer, LTI (Die Sprache des Dritten Reiches) Notizbuch eines Philologen, Verlag Phillip Reclam jun., Leipzig.
[3] Es war auch keine „innerdeutsche“ Grenze, denn ein „Deutschland“ gab es seit 1945, der Zerschlagung des deutschen Faschismus, nicht mehr. Das sogenannte Großdeutsche Reich war aufgeteilt worden in Sektoren, die den jeweiligen Besatzungsmächten zugeordnet wurden.

Quelle:
Eduard Kurka, Wirksam reden, besser überzeugen, Dietz Verlag, Berlin (DDR), 1970, S.254-261.(Zwischenüberschriften eingefügt – N.G.)

pdfimage  Die Mauer – die Sprache verrät den Feind

Siehe auch:
Nur die Wahrheit führt uns zur Erkenntnis…
Victor Klemperer: LTI
Die Begriffe der Kommunisten und ihre Fälschungen

 

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28 Antworten zu Die „Mauer“: Die Sprache verrät den Feind…

  1. Vorfinder schreibt:

    Danke, Sascha, Dein Artikel bringt es wieder auf den Punkt! Nach dem gerade der Bundestag, diese Feindesversammlung, sich in Ekel ergeht, sich den Herrn Biermann eingeladen hat, – welche Hilflosigkeit!, war der Artikel die passende Reinigung der brennenden Augen.

    Jetzt da die Bourgeoisie die Jährung der Konterrevolution abfeiert, da sollten wir darauf blicken, dass wir nicht aufgegeben haben. So will ich unbedingt Dank sagen für all die parteiische, unerschrockene Gegenwehr, Wissensvermittlung, verblüffende Produktivität die Du hier mit Deinem Blog so stetig vollbringst. Dein Blog beweist, dass die Bourgeoisie schon Recht hat mit ihrer Angst vor der revolutionären Klasse. Danke für Deine Unermüdlichkeit und kommunistische Zuversicht! Hier mit diesem Blog hat so mancher Leser Heimat.

    Venceremos!
    Vorfinder

  2. Pawel schreibt:

    Oh ja, die Medien sind ständig voll von diesen Kampfbegriffen. Z. B. wenn sich die aktuellen Machthaber wieder mal selbst loben wollen, was sie recht häufig tun, dann hören wir von der westlichen Wertegemeinschaft, von der freien Welt, von Pluralismus und Vielfalt, von Demokratie und immer damit in Verbindung der Begriff Freiheit. Die völlig verschiedenen Interessen der Bourgeoisie und der Arbeiterklasse werden dreist umgedeutete in die wohlklingende Wortschöpfung Sozialpartnerschaft. Und natürlich haben wir jetzt keinen Kapitalismus, sondern soziale Marktwirtschaft. Darin kann man sich doch wirklich nur wohlfühlen, oder?
    Und gerade zu jetziger Jahreszeit werden uns wieder Begriffe wie Demokratiebewegung, Montagsdemo, friedliche Revolution, und der Drang nach Freiheit allerorts wie Honig um den Mund gepinselt. Die herrschenden Ausbeuter loben das Volk, weil es damals endlich wieder in deren Schoß zurückgekommen ist. Genau so wie der Wolf das Schaf loben würde, wenn es freiwillig in dessen Bau kommt. Da ist das viele dicke Lob für das „kluge“ Schaf doch angebracht, oder etwa nicht?

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  5. Dr.Hubert Standke schreibt:

    Ich wurde schon ein mal aus diesem Blogg herausgeworfen.Begründung,ich sei ein Forentroll!?Ich versuche es noch einmal mit der Frage,ob überhaupt andere Meinungen akzeptiert werden bzw.,ob man sie auf dieser Seite außern darf.

  6. sascha313 schreibt:

    Natürlich werden wir andere Meinungen anhören und darüber diskutieren. Auf Provokationen einzugehen halten wir allerdings für unnütz. Beleidigungen, nazistische und fremdenfeindliche Äußerungen werden gelöscht. Übrigens, zum Thema „Meinung“ hatten wir uns schon mehrfach geäußert: https://wordpress.com/post/55521110/6881/

    • Dr.Hubert Standke schreibt:

      Was sind für Sie Provokationen?Nazistische oder fremdenfeindliche Äußerungen würde ich nie von mir geben und habe das auch bisher nicht getan.Ich habe auch niemanden beleidigt,was man von einigen Ihrer Blogg-Benutzer nicht sagen kann.Ich könnte Ihnen Dutzende von Beiträgen auflisten,wo Ihrer Seite genehme „Beiträgelieferer“führende Vertreter der Bundesrepublik(man kann zu ihnen stehen,wie man will)beleidigen.Was sind übrigens „unnütze“Beleidigungen?Gibt es nach Ihrer Meinung auch nützliche??Ich bin gegen jede!!!Form von Faschismus und auch für eine gerechtere Welt.Der von Ihnen immer wieder vorgeschlagene Weg dorthin ist gescheitert.Ich bin in der DDR aufgewachsen,bin also kompetent,über die Gründe ihres Scheitern mitzureden.Ich könnte zu den meisten Ihrer Beiträge begründete Gegenargumente liefern,die Sie aber vermutlich als Provokation einstufen.Woher nehmen Sie also Ihr monomanes Sendungsbewußtsein?Wenn Sie mir also nicht zugestehen,eine eigene Meinung zu haben,erübrigt sich jeder Disput.Man kann und muß im Leben manche Meinung ändern.Dazu sollte jeder bereit sein oder sollte das dialektische Prinzip für Sie nicht gelten?Ist das schon wieder eine Provokation?Übrigens:in diesem Land gilt das Grundgesetz(auch für Sie).Sollten Sie das Grundgesetz ablehnen,sollten Sie es sagen.Dann höre ich ohnehin auf,mit Ihnen zu reden. Mit nicht unfreundlichen Grüßen verbleibe ich als Ihr H.Standke

      • rheinlaender schreibt:

        Hallo Herr Standke. Natürlich gibt es nützliche Beleidigungen, wenn es gegen imperialistische Kriege und das Abschlachten der Bevölkerung in Korea, Vietnam, Irak …Jugoslawien, Libyen, Ukraine, Syrien geht. Beleidigungen sind auch nützlich, wenn man sich dazu äußert, daß in der BRD Hartz4-Empfänger zu Tode sanktioniert werden. Ja, die dürfen dann frierend unter der Brücke verhungern. Frage: Mögen Sie es etwa, wenn immer mehr superreich werden und ein Geringverdiener, Rentner, H4-ler noch nicht mal Geld für einen Schwimmbadbesuch haben?

        Und seit wann ist der DDR-Staat mit so wenig Schulden und so hoher Produktivität Ihrer Meinung nach gescheitert? Haben Sie da etwa ein Wunschdenken? Ich kann Sie da beruhigen: Selbst westliche Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, grosse Unternehmensberatungen schütteln über den den BRD-Kampfbegriff „DDR-Pleite“ den Kopf. Mensch Junge, von den Wirtschaftszahlen der DDR träumen heute fast alle westlichen Katastrophenstaaten. Ja, auch die hochentwickelten, die ihrem früheren Wohlstand nur durch Rohstoff- und Energieklau, durch Raub von Südfrüchten, Edelmetallen, Textilien, Kaffee, Kakao, Fleisch, billigen Arbeitssklaven verschönern konnten. Übrigens: Den unteren 40 Prozent ging es auch zur sogenannte Wohlstandszeit genauso dreckig wie heute.

      • Doed schreibt:

        Historische Ereignisse (wie der Aufbau des Sozialismus) geschehen immer unter gewissen Umständen. Bisher kenne ich keine westliche Publikationen, die die Umstände mit erfasst hat, wenn es um das „Scheitern“ geht.

        Und, übrigens gibt es genügend Menschen die behaupten, in der DDR aufgewachsen zu sein. Gerade im Internet fällt es leicht, da man hier unerkannt sich einen Lebenslauf zusammenlügen kann. Ich warte nur zu gern auf Ihre Argumente bzw. Diskussionsstoff. Das bringt uns voran. Aber bitte verschonen sie mich mit Phrasen á la „einmal gescheitert, in Zukunft immer gescheitert“.

      • „Übrigens:in diesem Land gilt das Grundgesetz (auch für Sie). Sollten Sie das Grundgesetz ablehnen, sollten Sie es sagen.“

        Tja, Herr Doktor,

        haben Sie denn schon einmal die Überschrift des Grundgesetzes gelesen?

        Grundgesetz für die „BRD“.

        Warum steht da nicht Deutschland? so heißt doch unser Land, oder?

        Wieso spricht der Vertrag über die abschließende Regelung in bezug auf Deutschland von Bundesrepublik Deutschland, Deutsche Demokratische Republik, Französische Republik, Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland, Vereinigten Staaten von Amerika und Deutschland?

        Das Grundgesetz gilt nur für die „BRD“, die das am 9/11 1944 von den USA annektierte Deutschland im Auftrag und unter der obersten Regierungsgewalt der US-Amerikanischen Präsidenten als derivatives Völkerrechtssubjekt seit dem 23. Mai 1949 verwaltet – zunächst nur die militärischen Besatzungszonen der USA, GB und FR bis zum 2. Oktober 1990; ab dem 3. Oktober 1990 auch das Staatsgebiet der Deutschen Demokratische Republik.

        Das Grundgesetz gilt nicht für mich oder sonst einen Staatsangehörigen Deutschlands und daher muß es gar nicht abgelehnt werden, weil wir sowieso davon ausgeschlossen sind.

  7. sascha313 schreibt:

    …ich frage mich die ganze Zeit: Was wollen Sie hier eigentlich?

  8. prkreuznach schreibt:

    Mit der politischen Bedeutung mancher Begriffe bin ich erst in der heutigen Zeit vertraut geworden. Die Begriffe „Stasi“ und „Mauer“ waren in der Alltagssprache auch bei DDR-Bürger/innen üblich, die positiv zu ihrem Land eingestellt waren, bzw. es weiterhin geblieben sind. Erst durch das Internet, wo man sich folglich der Schriftsprache bedient, habe ich gelernt, dass „Stasi“ und „Mauer“ Hetzbegriffe sind.
    Außerdem habe ich gelernt, dass der Begriff „Mauer“ suggeriert, dass es sich um eine Grundstücksmauer handeln würde. Bei der Grenze in Berlin war dies keineswegs so. Es war eine Staatsgrenze mit entsprechenden Grenzanlagen und keine Grundstücks- oder Gartenmauer.

    • sascha313 schreibt:

      .ähnlich wie der Begriff „Flüchtlingsströme“ heute an ein Naturereignis erinnert (was vergessen machen will, daß die Menschen vor dem Krieg aus Syrien und aus Afrika geflohen sind!). Welche Mutter in Europa würde sich heute mit einem Kind auf dem Arm solchen Gefahren aussetzen??? Außerdem wird ständig nach dem „Wohin“ gefragt, und damit bleiben die Ursachen der Kriege und Zerstörungen im Dunkeln. Es waren auch deutsche und US-amerikanische Waffen; und es waren Dollars, die dort gezahlt wurden.

      Übrigens: Ich kann mich nicht erinnern, jemals „Mauer“ gesagt zu haben. In meinem Umfeld hat das niemand gesagt. Es ist ein RIAS-Begriff!

      • prkreuznach schreibt:

        „Mauer“ oder „Berliner Mauer“, ein RIAS-Begriff, der sich leider im Alltag vieler Menschen eingebürgert hat.

      • Harry 56 schreibt:

        „Mauer“, schon an der verwendeten Sprache kann man fast immer jeden Pareigänger von Kapitalismus, Imperialismus und NATO erkennen.

        Weshalb sprechen alle diese vermeintlich hochgelehrten bürgerlichen Schwätzer, Systemlinge, Sysembejahrer, Gekauften bzw. Korrumpierten nie von jenen „Mauern“, welche Millionen ihrer eigenen Mitbürger, oft selbst sogar Nachbarn aus unmittelsbarster Nachbarschaft, allein aus rein finanziellen Gründen daran hindern, an einem normalen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen?

        Dass sind dann „sozial Schwache“, „Gescheiterte“….., denken aber in Wahrheit im Stillen „Asoziale“!

        Also immer gut auf die Sprache achten. Immer ein guter Indikator.

      • S. Erfurt schreibt:

        Allein das Wort Flüchtling ist eine Lüge. In „Der Irrweg einer Nation“ schrieb Abusch daß unter Preußen die: Hugenotten in die höchsten Kreise des preußischen Junkertums aufgestiegen sind.

        Und genauso müssen wir das heute unterscheiden, denn es gibt nicht die Flüchtlinge an sich, sondern Menschen die, aus verschiedenen Klassen kommend, nach Deutschland migriert werden, eben auch mit den der Klassenzugehörigkeit unterschiedlichen Zielen! Sämtliche Offiziere der Preußischen Armee waren Junker und gehörten dem Preußischen Feudaladel an! Somit wurden auch adlige Hugenotten französischer Herkunft zu Stellvertretern Hitlers oder Ministerpräsident der Provinz Hessen.

        Heute kaufen Bürger aus der ganzen Welt Immobilien und Ländereien in Deutschland und werden dafür mit der Deutschen Staatsbürgerschaft belohnt. Das sind auch Menschen aus Syrien, Iran, Iraq, Katalonien, Venezuela usw. und das sind nie im Leben Flüchtlinge gewesen sondern Menschen des Bürgertums, Glücksritter, Raubritter, Spekulanten, Betrüger usw.

        Und natürlich bringt der Kapitalismus auch Menschen der Arbeiterklasse aus fremden Ländern hierher wo sie für private Unternehmer ausgebeutet werden. Mit dem Schlauchboot übers Mittelmeer, das ist ein Märchen!

        Schöne Grüße!

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  13. Ja, die Sprache!

    Es gab in Deutschland eine von einer Corona-Spezies SARS-CoV-2 ausgelöste harmlose Seuche, die bei 99,7 % der davon infizierten Menschen nicht einmal einen Corona-Schnupfen verursachte, weil 99,987966 Prozent entweder immun waren oder 90,6284 % der laborbestätigten 216.196 mit SARS-CoV-2 infizierten Mensch die Immunität nach einigen Tagen erworben hatten.

    Also, zur Sprache:
    Die laborbestätigten 216.196 mit SARS-CoV-2 infizierten Mensch, werden als Coronavirus-Fälle bezeichnet, womit suggeriert wird = darauf abgezielt wird, einen bestimmten [den Tatsachen nicht entsprechenden] Eindruck entstehen zu lassen, nämlich, daß es sich bei den mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen um Kranke handeln würde: „(Krankheits-Fälle)“.

    In der täglichen Propaganda des RKI, werden diese „Coronavirus-Fälle auch als COVID-19 bezeichnet und damit die Corona-Virus-Spezies SARS-CoV-2 mit der Krankheit COVID-19 gleichgesetzt. Also: Virus = Krankheit, bzw. Infektion = Krankheit, obwohl ein Virus noch nie eine Krankheit war und eine Infektion keine Krankheit ist.

    Durch diese Gleichsetzung unterschiedlicher Begriffe, ist es möglich, daß unwissenschaftlich ganz exorbitante Todesraten berechnet werden können, indem die an COVID-19 elendig verreckten Menschen in ein Verhältnis zu den laborbestätigten mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen gesetzt werden und nicht mit den tatsächlich 82.800.000 Menschen, die sich infiziert haben, was ganz selbstredend niemand feststellen kann, weil diese Menschen eben immun sind und sich daher die Corona-Spezies im Nachhinein – nach einer Infektion mit SARS-CoV-2 – überhaupt nicht mehr durch einen Abstrichnachweisen lässt.

    Bei einem solchen Vorgehen, können nun zwei üble Trcks angewendet werden, um die Menschen in die Irre zu führen.
    1.) Es werden weiter laborbestätigte mit SARS-CoV-2 infizierte Menschen „gefunden“, womit die Zwangsmaßnahmen bis zum Stankt Nimmerleinstag aufrechterhalten werden oder
    2.) Es werden keine oder nur noch sehr laborbestätigte mit SARS-CoV-2 infizierte Menschen „gefunden“ und das BRD-Regime kann einen ganz grandiosen Erfolg verkünden und dem Volk mitteilen, daß es ihm zu verdanken ist, daß die Seuche nun vorbei ist, weil es sich so verantwortlich in der „Corona-Krise“ — das Wort „Krise“ darf auf keinen Fall fehlen — gezeigt hat. Jeder kann sich dann auf die eigene Schulter klopfen in dem Bewusstsein „mal wieder alles richtig gemacht zu haben“, obwohl man einfach nur verarscht wurde.

    Es wird danach alles wieder vergessen werden.
    Vor allem bleibt die Frage ungeklärt — und außer mir wird sie auch keiner weiter stellen — warum die COVID-19 Kranken nicht behandelt wurden und deshalb sterben mussten!

    • sascha313 schreibt:

      …zum letzten Satz: Ja sie wurden „behandelt“! Man nahm die PCR-Tests zum Anlaß (es war bekannt, daß diese Tests nicht spezifisch sind und zu einem hohen Prozentsatz falsch positive Ergebnisse lieferten!), gab ihnen Cortison (obwohl hinlänglich bekannt ist, daß Cortison die Immunkräfte des Körpers schwächt und fast zwangsläufig zum Tode führt!) und man intubierte sie (obwohl nachweislich unmittelbar kurz nach der künstlichen Beatmung die Patienten starben!) – und das alles sind „ärztliche Kunstfehler“?

      Es ist vor allem die verantwortungslose und menschenverachtende Panikmache und Hysterie, die immer wieder und über Monate hinweg falsche Nachrichten von einem angeblichen „Killervirus“ verbreitete und Bilder von hunderttausenden Toten, von Leichenbergen und hilflos in Krankenhausfluren sterbenden Menschen zeigte. Es ist das menschenverachtende Kalkül der Krankenhauskonzerne, die Dutzende Stationen leerräumten, um Betten für „zu erwartende Corona-Patienten“ freizuhalten, Tausende Patienten nach Hause schickten, notwendige Operationen und Hilfeleistungen verschoben, Personal auf Kurzarbeit schickten, um so ganz nebenbei und mühelos für jedes freie Krankenhaus monatlich 50.000 Euro zu kassieren.

      Es ist die menschenverachtende Praxis der machthabenden, kapitalistischen Klasse, Kinder aus den Schulen zu verbannen, alte Menschen in Altenheimen vereinsamt, wie im Gefängnis zu halten, kranke und pflegebedürftige Menschen unversorgt leiden und sterben zu lassen und Millionen Menschen auf der ganzen Welt in Isolation, Angst, Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung zu schicken – bei Zuwiderhandlungen belegt mir extrem hohen Geldstrafen. Unendliches Leid! Das ist die Sprache der Macht!

      Wann endlich begreifen die gepeinigten Menschen, daß es nicht der „Corona-Virus“ ist, der für all dieses Elend verantwortlich ist, sondern der Kapitalismus, die herrschende Klasse, die allein mit Worten, Nachrichten, Zwangsmaßnahmen, Unterdrückung, Einschüchterung die Menschen gefügig zu machen versucht, um weltweit weitere Profite herauszupressen? Wobei einzelne sogar aus dieser Situation noch Kapital schlagen…

      • Ich habe ein „Problem“ mit *…zum letzten Satz: Ja sie wurden „behandelt“!*

        Ich habe über viele Jahre tausende von Menschen gepflegt und kenne daher den Unterschied zwischen Behandlung und Pflege.

        Die an COVID-19 verreckten Menschen wurden nicht behandelt. Sie wurden allenfalls gepflegt. Wenn ein Mensch — auch mit einer schweren Lungenentzündung, die COVID-19 genannt wird, behandelt wird, wird er gesund. Klar, eine solche Behandlung darf selbstverständlich nicht zu spät kommen – kurz vor dem Erstickungstod behandelt, könnte auch ein Jesus niemanden mehr gesund machen.

        Auch damit habe ich ein Problem: und man intubierte sie (obwohl nachweislich unmittelbar kurz nach der künstlichen Beatmung die Patienten starben!).

        Das erweckt den Eindruck, daß die Patienten wegen der Intubation gestorben wären. Das ist aber nicht richtig. Sie waren nahe des qualvollen Erstickungstod und wären auch ohne Intubation gestorben – allerdings etwas früher qualvoll erstickt.
        So gesehen wurde ihnen durch die künstliche Beatmung wenigstens ein schmerzfreies Sterben dann doch noch ermöglicht, da die Erstickenden, die intubiert werden, zusätzlich sediert werden und vom Sterben nichts mehr mitbekommen.

        Wenn die tatsächlich Cortison bekommen haben, war das Mord – euphemistisch: Euthanasie („frohes, glückliches zu Tode bringen eines Menschen“), da dadurch das Leben künstlich verkürzt wurde.

        Ich weiß gerade nicht, ob ich nicht einfach zu viele Schrecklichkeiten und Traumata in meinem Leben erfahren habe, daß mich das nicht mal mehr sprach- und fassungslos macht, aber ich bin empört und unendlich traurig, daß 75 Jahre nach dem Nazi-Regime, Menschen ähnlich ermordet werden.

    • S. Erfurt schreibt:

      Vor allem bleibt die Frage ungeklärt — und außer mir wird sie auch keiner weiter stellen — warum die COVID-19 Kranken nicht behandelt wurden und deshalb sterben mussten!

      Die Antwort liefert die Klassenfrage! Oder anders ausgedrückt: Kassenpatienten werden anders behandelt als Privatpatienten! Was wiederum zur Klassenfrage führt. MFG

  14. sascha313 schreibt:

    Herr Dr.Hubert Standke! Nach langer Zeit lese ich noch einmal Ihren Kommentar. Und ich muß Ihnen recht geben, daß persönliche Beleidigungen einzelner Personen nicht der richtige Weg sind, um seinem Unmut Luft zu machen. Sie sind immer darauf abgerichtet, andere öffentlich herabzusetzen – ob nun zurecht oder nicht! Und egal, um wen es da geht. Sie unterstellen, daß hier nur „genehme“ Beiträge freigeschaltet werden. Das ist richtig, denn nazistische und ausschließlich auf Provokation angelegte Kommentare sind (nicht nur uns!) nicht „genehm“, sondern direkt feindlich, und daher gibt es auch keinerlei Veranlassung, sie hier zu veröffentlichen.

    Ich weiß nicht, was sie studiert haben und wer Ihnen Ihr Studium finanziert hat, aber daß Sie – wie Sie behaupten-. „kompetent“ sind, wage ich zu bezweifeln. Mag sein, daß Sie auf Ihrem Fachgebiet über einiges Wissen verfügen, aber Sie werden wohl zugeben (müssen), daß dies nur ein relativ kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit ist, und Ihr subjektives Weltbild (bei allen „Argumenten“, die Sie vielleicht zu liefern vermögen!) nicht die Lebenserfahrungen, Überzeugungen, Weltanschauungen und vor allem die wissenschaftlichen Erkenntnisse, von denen wir hier einiges ausgewählt haben, um es den Lesern zugänglich zu machen, zu entkräften vermögen. Da unterliegen sie womöglich einer grandiosen Selbstüberschätzung!

    Es hat absolut nichts mit einem „monomanen Sendungsbewußtsein“ (wie nett Sie doch formulieren können! Wo haben Sie das gelernt?) zu tun, wenn wir hier marxistisch-leninistische Positionen vertreten und die Weltanschauung von Karl Marx, Friedrich Engels, Lenin, Stalin und anderen bedeutenden Persönlichkeiten der Zeitgeschichte propagieren. Es bleibt Ihnen natürlich unbenommen, sich darüber hinwegzusetzen. Eine solche Mißachtung Ihrerseits schmälert den Wert all des Gesagten und Geschriebenen nicht im geringsten, wirft jedoch ein klägliches Licht auf Ihre eigene Person. Schon Ihre Äußerungen zum Grundgesetz der BRD, Herr Standke, zeigt, wie sehr Sie doch (wohl schon immer?) ein Antikommunist und Feind der DDR waren und noch sind.

    Da haben Sie also heute ein breites Betätigungsfeld, wenn sie die Lebensleistungen von Millionen ehrlicher DDR-Bürger, für die der Sozialismus eine Heimat war, in den Schmutz ziehen können. Das hätten Sie freilich schon eher haben können, wenn Sie unser Land rechtzeitig verlassen hätten. Es ist allerdings bedauerlich, daß Sie erst jetzt Ihre Maske fallen lassen und dies nicht schon eher taten. In diesem Sinne – leben Sie wohl!

  15. S. Erfurt schreibt:

    Heute im HR ging es um das Thema, wie der Verlauf der Kindheit das spätere Leben bestimmt. Natürlich war da wiedermal ein Experte zugange und von dem seinem ganzen Gelaber ist mir nur ein Sache im Kopf geblieben: Gierige Menschen, das seien diejenigen, die als Kinder nicht alles bekommen haben. Ohje.
    Ich habe mir dann jedoch die Frage gestellt, warum überhaupt diese Sendung, der Tag der Kindheit usw. Und tatsächlich, nicht einmal in der ganzen Sendung viel der Begriff „Gesellschaftsordnung“ und damit ist die Sache doch klar, was derartige Beiträge bewirken sollen: Ablenkung von der Kapitalistischen Gesellschaftsordnung und den Zusammenhängen, Elternhaus+Kind+Gesellschaft, also von Zusammenhängen die gesetzmäßig sind und natürlich bestimmte Wechselwirkungen gerade im Kindesalter hervorrufen. „Elternhaus und Schule“ war übrigens der Titel einer in der DDR aufgelegten Zeitschrift.

    Ach die armen Kapitalisten haben also im Kindesalter nicht alles bekommen und sind deswegen so gierig, was für ein Drama! Schaffen Millionen Tonnen Getreide in die Biogasanlagen zur Stromerzeugung, sprekulieren an der Börse mit dem Preis und beschweren sich daß die Körner dieses Jahr zu klein sind. Man redet dann von einer klimabedingten wirtschaftlichen Schieflage in Folge und die Unternehmen die aufgrund der Coronakrise Pleite gehen sind am Boden zerstört und benötigen dringend Hilfe vom Staat bzw. von der EU.

    Achja, heute gab es eine Geberkonferenz. Angeblich sei mal wieder Düngemittel explodiert, es gab viele Tote, Aufruf zu Spende usw. Und ein Deutscher Außenminister hebt schon wieder den Zeigefinger und sagt dem Libanon wie und wofür die Spende zu verwenden sei. Lügen über Lügen und die Lüge beginnt schon mit der Behauptung, daß Düngemittel (Ammoniumnitrat) explodieren kann.

    Und hier noch ein paar schöne Worte:
    Ganzheitlich
    Ambition
    ambitioniert
    Flugscham
    Empathie
    Festlandchinese
    Händeringend
    Mentalismus
    Funktionalimus
    Konsens
    Europafreundlich
    Chefsache
    Konjunkturzyklus
    Wertschätzung
    fiskal
    Empathie
    Entschleunigung
    Stückweit
    Migration
    Kita
    Händeringend
    Überforderung
    AnOstern
    AnWeihnachten
    AnPfingsten
    Mental
    Genderismus
    Genderwahn
    Genderings
    Demokratismus
    Identitarismus
    Totalitarismus
    Socialengineering
    Mainstreaming
    Transgender
    Feminismus
    Gender
    Mainstreaming
    Nachhaltigkeitstagung
    narzistisch
    Narzismus
    realexistierend
    fehlergeleitet
    Schieflage
    Infolge
    Abschiebung
    Inklusion
    subtil
    Umweltmanagement
    Risikomanagement
    Humankompetenz
    Handlungskompetenz
    Selbstkompetenz
    Veränderungsprozess
    neoliberal
    populistisch
    Transformationsprozesse
    Diversitätsmanagement
    Nachhaltigkeitsbeauftragter
    Nachhaltigkeitsbüros
    Kompetenzzentrum
    Diversitätsmanagement
    Integration
    Entwicklungshilfe
    Transparenz
    Kompetenzentwicklung
    Altruismus
    Sozialisation
    Entscheidungsträger
    Leitbild
    Leitkultur
    fiskalisch
    Mittelstand
    Nachhaltigkeitsleitbild
    Nachhaltigkeitskodex
    Wirtschaftswachstumsgesetz
    substantiell
    Governance
    Nachhaltigkeitsstrategie
    Mehrheit
    mehrheitlich
    Wertschöpfung
    ganzheitlich
    Fachkräftemangel
    zukunftsorientiert
    kundenorientiert
    Biodiversität
    Diskurs
    methodengeleitet
    Wertefragen
    Nachhaltigkeitsprozess
    Ethik
    Augenhöhe
    Nachhaltigkeit
    spontan
    intuitiv
    zeitnah
    Ökologisch
    nachhaltig
    Machthaber
    Brexit
    Charisma
    Schuting
    Zerschlagung
    Wahrnehmung
    Wertschöpfung

    Forsetzung folgt 😉

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