Die bösartigen Folgen der kapitalistischen technischen Revolution

Hecht

In seinem Buch „Gesundheit und Menschenführung“ beschreibt der bekannte Psychiater und Arzt, der DDR-Wissenschaftler Prof. Dr. Karl Hecht schon im Jahre 1969 die katastrophalen Folgen der kapitalistischen Ausbeutung und der bereits damals mit der beginnenden Globalisierung einhergehenden „Amerikanisierung“ auf das Leben der Menschen in den kapitalistischen Ländern. Bekanntlich hat aber auch die zunehmende Kriminalisierung des alltäglichen Lebens  eine nicht minder katastrophale Auswirkung.

Wenn man dagegen das Leben der Menschen in den sozialistischen Ländern mit dem der heute in den kapitalistischen Ländern lebenden Menschen vergleicht, so erscheint einem manches im Sozialismus geradezu als Schlaraffenland. Das ist freilich eine Idealisierung! Doch Zahlen und Fakten sprechen eine deutliche Sprache. Man kann davon ausgehen, daß sich heute nach der grenzenlosen Ausweitung imperialistischer Machtbereiche die Lage in den USA und in Europa weiter verschärft hat. Die Gesunderhaltung der Menschen ist zum Geschäft geworden und die Hilflosigkeit der Menschen gegenüber staatlichen Repressalien hat weiter zugenommen.  Mit rechtlichen Mitteln ist dagegen kaum anzukommen, so daß für diejenigen, die nicht über die notwendigen finanziellen Voraussetzungen dafür verfügen, ein Kampf nahezu aussichtslos ist. Die einzige Möglichkeit des Widerstandes gegen den Kapitalismus besteht im organisierten Kampf des Proletariats…

1. Erhöhte Selbstmordrate in kapitalistischen Ländern

Die Meldungen aus den kapitalistischen Ländern über bösartige Folgen der technischen Revolution häufen sich bedrohlich. „Die nervliche Überbelastung ist eine Krankheit des 20. Jahrhunderts“, sagen dort die medizinischen Experten. Diese nervalen Überbelastungen sollen angeblich die Ursache für die Selbstmordquoten sein. Im Herbst 1966 schrieb der „Express“ (Paris): „Von 10.000 Selbstmorden oder Selbstmordversuchen, die in Frankreich jährlich registriert werden, fallen mehr als 2.000 in den Monat Oktober. Ein Fünftel! Und das ist eine Tragödie, denn die meisten sind doch gerade erst aus dem Urlaub mit frischen Kräften zurückgekehrt. Oft befinden sich unter den Selbstmördern Menschen, die – wie man so sagt – alles hatten, um glücklich zu sein. So versuchte der bekannte Schriftsteller Frederik Darr, der den ganzen Sommer in Griechenland und Savoyen verbracht hatte, sich am 29. September in seinem Hause zu erhängen. Am nämlichen Tage tötete der einflußreiche Industrielle André Chautel seine Frau und schnitt sich selbst die Kehle durch. Kurz zuvor hatte er eine Genesungskur in einer berühmten Klinik absolviert.“

2. Depressionen, Existenzangst und ständige Überlastung

Die Ärzte der imperialistischen Welt nennen diese Erscheinungen die Tragödie der Überanstrengungen. Sie berichten von Menschen, die über das ganze Jahr hinweg über Müdigkeit, Depression und Zermürbtheit klagen, und meinen, daß die Müdigkeit zu einem schrecklichen Fluch des modernen Lebens geworden sei. Es werden aber unter diesen Ärzten auch Stimmen laut, daß es besonders die Existenzangst urid die hohe Arbeitsintensität seien, die diesen Zustand auslösen. Die Meldungen häufen sich aus dem kapitalistischen Lager, daß Nervenzerrüttungen eben eine Folge der antihumanen Lebensweise sind, in der der Konkurrenzkampf im kleinen und großen, die Angst um den Arbeitsplatz, einen entscheidenden Faktor darstellt.

NB: Ist es Dekadenz, wenn Menschen glücklich leben wollen???
Die Feststellung von Professor Dr. T. Koszarowski, daß das gesunde oder kranke Zentralnervensystem (auch im Hinblick auf den Nachwuchs) eine immer größere Rolle spielt, ist völlig richtig. Maßgebend für die Schädigungen des zentralen Nervensystems sind aber eben besonders die kapitalistischen Lebensbedingungen. Der antihumanistische Charakter des Ausbeutersystems bleibt nicht ohne negative Folgen für das Gesundheitswesen dieser Länder. Symptomatisch hierfür ist die Meinung des westdeutschen Arztes Dr. Luft, der es als Dekadenz bezeichnet, wenn der Mensch „leicht und angenehm“ leben will.

3. Ein erheblicher Anstieg der Geistes- und Nervenkrankheiten

Die Reizüberflutung der Menschen in den kapitalistischen Ländern infolge der Hetzpropaganda, des Aberglaubens, der Existenzangst sowie durch die „Bewußtseins- und Vergnügungsindustrie“ und die Reizverarmung andererseits infolge eines monotonen, inhaltslosen und perspektivlosen Lebens führt zum erheblichen Anstieg der Geistes- und Nervenkrankheiten. Der amerikanische Psychiater Malzberg stellte fest, daß die Zahl der geisteskranken Patienten, die in Anstalten aufgenommen werden mußten, im Staate New York von 1889 bis 1935 von 260 auf 499 auf 100.000 Einwohner stieg. Im Jahre 1946 waren es bereits 604 von 100.000 Menschen. Der führende amerikanische Psychiater Menninger berichtete über die Verbreitung der nervösen Erkrankungen in der Armee der USA folgendes; Im ersten Weltkrieg wurden von annähernd 3.500.000 Untersuchten 69.000, im zweiten Weltkrieg von annähernd 15.000.000 untersuchten Wehrpflichtigen 1.846.000 wegen neuropsychiatrischen Erkrankungen aus der Armee entlassen.

4. Über zehn Millionen geistig gestörte US-Amerikaner …

Interessant sind auch die Bemerkungen in der Zeitschrift „Medizinische Klinik“, die in München erscheint. In den Heften 10 und 14 des Jahrganges 1957 beschäftigt sich die Zeitschrift mit diesem Problem: „Während man 1954 noch mit einem Achselzucken über die Erklärung der amerikanischen Armee, daß mindestens jeder fünfte Wehrpflichtige ‚geistig nicht auf der Höhe sei‘, hinwegging, lehrt die Statistik heute, daß rund 10 Millionen Amerikaner an ‚Geisteskrankheiten oder an vorübergehenden, periodisch wieder-kehrenden Störungen ihrer Gehirntätigkeit leiden. Etwa 10% dieser Menschen sind dadurch pflegebedürftig…‘ Dieses Problem ist schließlich auch für die Wirtschaft nicht ohne Bedeutung, denn nach vorsichtigen Schätzungen leidet jeder vierte Mensch in den USA an Geistesstörungen, die auf eine emotionale Ursache zurückgehen. Der Wirtschaft soll dadurch ein jährlicher Schaden von 2,5 bis 3 Milliarden Dollar entstehen.“

Was sind die Ursachen dieser krankhaften Massenerscheinung?

Namhafte Wissenschaftler in den USA und auch in anderen Ländern führen die „Massenerscheinungen“ der nervösen Störungen hauptsächlich auf die Umwelteinflüsse einer zunehmenden „Amerikanisierung“ des Lebens zurück. Es ist leicht verständlich, daß ein so stark reizüberflutetes oder infolge der monotonen Arbeit und des monotonen Lebens reizunterflutetes Gehirn den Mehrbelastungen der technischen Revolution nicht standhalten kann.

Im Sozialismus gibt es keine „Amerikanisierung“

Im Sozialismus ist die Voraussetzung gegeben, daß schädliche Einflüsse der „Amerikanisierung“ ausgeschlossen werden. Darüber hinaus wird unermüdlich Vorsorge getroffen, daß schädliche subjektive und objektive Faktoren reduziert werden. Der Ausschluß der schädlichen Einflüsse aller Art vollzieht sich nicht im Selbstlauf, sondern muß durch eine wissenschaftliche Leitungstätigkeit unter Beachtung gesundheits- schädigender und auch umgekehrt gesundheitsfördernder Faktoren erfolgen.

Quelle:
Karl Hecht: Gesundheit und Menschenführung. (Dem 20. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Repubik gewidmet.) Urania Verlag Leipzig/Jena/Berlin, 1969, S.55-57.

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13 Antworten zu Die bösartigen Folgen der kapitalistischen technischen Revolution

  1. Als Ergänzung dazu ist die dauerhafte Anwendung und Verbreitung der Nervengifte Fluor (Zahnpasta), Iod (Salz und Fertig-Lebensmittel), Chlor (Trinkwasser) und Aluminium (Trinkwasser-„Aufbereitung“), Quecksilber (Impfungen) und die ganzen tollen Erfindungen aus der Nanotechnologie, die zu den Nano-Partikeln, die eh schon bei den ganzen Verbrennungsvorgängen aus PKW und LKW und Flugzeugen in die Luft gepustet werden, zu nennen. „Schöne neue Welt“ …

  2. rheinlaender schreibt:

    Wenn ich als Geringverdiener Looser, Rentner, Hartz4 Empfänger, Kleinkrimmineller am Monatsende den leeren Kühlschrank sehe. Nur noch aus dem Fenster glotzend am sozialen Leben teilhaben kann (Kinobesuche mit anschliessendem Essengehen waren vor 35 Jahren finanzierbar) , muss ich ja krank werden. Aber der Westen braucht ja diese VERLIERER, damit sich die SELBSTERNANNTE „Mittelschicht“ (eine der kapitalistisch, unwissenschaftlichsten Wortschöpfungen überhaupt) halbwegs wohl fühlen kann.

    • „Wenn ich als Geringverdiener Looser, Rentner, Hartz4 Empfänger, Kleinkrimmineller am Monatsende den leeren Kühlschrank sehe.“
      HABE ICH KEIN MITLEID MEHR, MIT DEREN DUMMHEIT – meinen Mund habe ich mir mit solchen Deppen fusselig geredet – nicht zu helfen, jede Warnung in den Wind schlagend …

      Den leeren Kühlschrank müssen alle diejenigen sehen, die in dieser kapitalistischen Welt nicht gelernt haben, mit dem Reichtum, der auch ihnen zu Teil wurde, umzugehen – eine Art Abstumpfung im Denken und der Emotion, eine typische Erkrankung, die der Imperialismus/ Kapitalismus hervorbringen MUSS – auch das entspricht den von Marx entdeckten soziologisch gesellschaftlichen Gesetzmäßigkeiten.

      Hunderte von Millionen von Afrikanern – und ich kenne nur ein paar Tausend davon in Uganda – kommen mit weniger als 20 Euro im Monat „über die Runde“ und die haben durchschnittlich die drei- bis fünffache Kinderschar – das geht natürlich nicht, wenn ich so’n überflüssiges Handy, Radio, Fernseher und was weiß ich, noch für albernes fetischistisches Zeugs (Marx) brauche, von dem sich der Mensch abhängig machen lassen hat. Der Fraß halt, wie Cola, Burger, Chips, gezuckerte Schokolade, die ganze krankmachende Chemie im Haushalt und für die Körperpflege … es gab eine Zeit in meinem Leben, da habe ich derart viel Geld verdient, dass ich mir locker hätte zehn Autos leisten können und dachte nur, was die Leute nur bescheuert sind, die im Monat 1200 Mark verdienten, aber 600 bis 800 Mark für son Mittelklassewagen im Monat hingeblättert haben. (Ich kannte schon damals die Einkommensverhältnisse- und Kosten für derartigen Klimbim: neue Küche, neues Sofa, neues Fernsehgerät – also näää! … und für keinen Ratschlag zugänglich … und mir „meinen“ „Erfolg“, wie ich damals empfand, neiden …)

      Ich empfinde es als krank, sein Geld zu Konzerten, Theatern, Kirchen und Kinos zu tragen – eine wirklich absurde „Welt“ – statt sich um seine eigene Freiheit zu kümmern und zur Befreiung des Nächsten beizutragen. Das sage ich nicht irgendwie als Vorwurf, denn ich bin ja in dieser Art und Weise „aufgezogen“ worden und war ja selber in dieser Welt „versumpft“, wenn auch mehr mental – also illusorisch, so dass ich die Realität in der ich mich befinde, nicht wirklich richtig wahrgenommen hatte. Vielleicht hatte ich einfach „Glück“ und habe mich schon als Kind nicht von diesem Stumpfsinn angezogen gefühlt: ich wollte wissen, forschen, entdecken und habe früh das Lesen gelernt und in einem Jahrzehnt um die 5000 Bücher und noch mehr Aufsätze gelesen. Auch wurde ich in einem gewissen Sinne doch auch von meinen Eltern gelehrt, dass das, was „die Leute“ so reden, keine Verantwortung für mich übernehmen würde. So nach dem Motto des Gedichtes „Anna“ „Lass die Leute sagen, sie wüßten nicht, wo der Kirchturm steht.“

      • sascha313 schreibt:

        …zwei Dinge sind mir aufgefallen: 1. die ständig und überall präsente Ablenkung von den Problemen (durch Unterhaltung und Konsumtion) – beides ziemlich überflüssig, da es die Regenerierung der Arbeitskraft eher verhindert als fördert, und da es zudem die wachsenden Probleme verschleiert. 2. die Einsicht, daß derlei unnöte Güter (oft auch als Statussymbole) die Beschäftigung mit dem Wichtigsten, was die Menschheit betrifft, nämlich die grundsätzliche Gestaltung ihres eigenen Lebensraumes, verhindern. Was dann übrigbleibt ist purer Egoismus. Um aus diesem Teufelskreis herauszukommen, gibt es nur eines: die Solidarität der Ausgebeuteten und ihr Kampf gegen die Ausbeuter! Danke, Georg!

  3. walterfriedmann schreibt:

    Hat dies auf Walter Friedmann rebloggt und kommentierte:
    Gesundheit und Menschenführung

  4. KEINE BANGE vor der ISLAMISIERUNG
    Nietzsche, 1888 in „Der Antichrist“

    UKRAINE:
    US-Investment-Banksterin ist neue Finanzministerin/

  5. sascha313 schreibt:

    Es gibt heute Dutzende pseudokommunistische (trotzkistische, maoistische usw.) Internetseiten, die ihre Leser mit „Sozialismus“ und „Kommunismus“ an der Nase herumführen. Sie sind speziell darauf ausgelegt und werden möglicherweise auch dafür bezahlt, den Namen und die Bedeutung des Begriffs „Kommunismus“ unglaubwürdig zu machen. Ich sage hier nicht, welche Namen und Gruppierungen das sind, denn ich habe keine Lust mich mit solchen Schmierfinken auf einen Prozeß einzulassen (Georg, den Link zu der von Dir genannte Website … habe ich gelöscht, weil das eine pseudolinke Fälschung ist, das private Elaborat einer einzelnen Person.)

    Die Website der KPD ist http://www.k-p-d.org/ – und diese Partei gibt es wirklich!

    • … ja, was hier in Tri-Zonesien sich alles als „LINKS“ bezeichnet oder sich als „links“ bezeichnen lässt … doch, doch der Arm der Geheimdienste des Systems reicht weit in all die Gruppierungen, womit – wenn diese Gruppen „verfolgt“ werden dem System immer aufs neue der Anschein von „Rechtsstaatlichkeit“ und „Demokratie“ verpasst werden kann. Ich sage damit nicht, dass alle diese Mitglieder überhaupt wissen, wo sie sich engagieren – aber die „Leitung“ solcher Gruppen und „Parteien“ arbeiten eindeutig für den Kapitalismus und werden auch von ihm bezahlt und geschult, um den Kommunismus nicht nur unglaubwürdig zu machen, sondern ihn auch als etwas Menschen verachtendes, geradezu BÖSES zu diskreditieren.

      Ich habe ja die letzten Wochen und Monate viel hier bei dir mitgelesen, es mit meiner Kenntnis über die Geschichte und mit Lenins „Was tun“ verglichen und bin auch auf die von dir genannte Website gestoßen. In einem deiner Kommentare hattest du die KPD mal als kleine Partei erwähnt und ich habe sie dann auch auf Fratzenbuch gefunden. Also für mich „klingt“ die sehr echt. So echt, dass ich mich entschlossen habe, meine Mitgliedschaft zu beantragen. Schau ich mal, wie echt die dann wirklich ist, falls das ZK der KPD überhaupt zustimmt, mich denn in der Partei aufzunehmen.

      Ich kann übrigens sehr gut nachvollziehen, wenn sich jemand nicht mit diesen Schmierfinken auf Prozesse einlassen will. Aber für mich handelt es sich bei den West-Gruppierungen MLPD, DKP, „Antifa“, „AL’s“ und „GRÜNE“ usw. usf. um PSEUDO-Sozialistische, bzw. Kommunistische Gruppierungen und „Parteien“ – wer gegen Lenin, Stalin oder Mao „einfach“ nur blöde redet – kann ja überhaupt gar kein Sozialist sein, kann weder den Kapitalismus erahnen noch den Sozialismus überhaupt begriffen haben, ist bestenfalls ein ahnungslos programmierter Troll, Vollposten, eine Knalltüte oder ein Haumiblau … und nur weil jemand von diesen sogenannten Linken ein oder zwei Zitate von Marx bringen kann, um damit irgendwie ausdrücken zu wollen, er gehöre irgenwie dazu, muss schon arg mit dem Klammersack gepudert worden sein oder ist als Säugling wirklich vom Wickeltisch gefallen.

      • Tobi schreibt:

        So ist es tatsächlich. Diese Leute von den Pseudolinken, z.B. bei der Linkspartei haben so gut wie keine Ahnung von Marx. Da wird oft das Zitat „Der Arbeiter hat kein Vaterland […]“ beliebig aus dem Zusammenhang gerissen. Der Patriotismus vom Genossen Ernst Thälmann sei ein „Fehler“ und lauter so ein Schwachsinn geben diese Pseudolinken von „Die Linke“ von sich.

    • Harry 56 schreibt:

      Lieber Sascha,
      ich persönlich halte schon lange alle diese obskuren „linken“ wie „rechten“ Sekten, „Parteien“ (ich mag sie hier einfach nicht alle aufführen) für zum größten Teil von verschiedensten deutschen und ausländischen staatlichen (nicht zuletzt geheimdienstliche!) Organen aufgezogene Krawall- und Ablenkungsvereine.
      Das Ziel aller dieser Aktivitäten ist vor allem. politische Verwirrung zu stiften und so zu verhindern, dass sich möglichst viele Menschen wirklich informieren, bilden und organisieren um zu wirklichen substanziellen gesellschaftlichen Veränderungen zu kommen.
      Man schaue sich nur einmal näher alle diese rechthaberischen anmaßenden aufgeblasenen, zumeist auch noch selbsternannten Führer und Führungscliquen (Sascha, du sagst zurecht auch Schmierfinken!) aller dieser politisierenden Vereinchen und deren rein ideologischen (oft pompösen) wirren politischen Müll an, der von diesen ständig abgesondert wird, und man versteht auf Anhieb!
      Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass alle diese Gruppierungen eine gewisse Menge ehrlicher gutgläubiger und wohlmeinender Mitläufer. Mitmacher haben.
      In gewisser Hinsicht kann ich daher dem „Querfrontler“ Elsässer u.a. nur zustimmen, mal endlich von dieser rein ideologischen Rechts-Links- Schaumschlägerei, dieser ganzen wohlorganisierten Verarsche wegzukommen.
      Wissen und Tatsachen, daraus resultierende Haltungen und Klassen)Standpunkte sind weder „Links“ noch „Rechts“, weder „Gut“ noch „Böse“…., sondern eben einfach Wissen und Tatsachen, sozusagen sichere Kompasse, „fester Boden“ (so etwa Renè Descartes in seinem „Discours sur la methode….“ )und daher für jedem geistig normalen Menschen ohne jeglichen moralisierenden Schaum vor dem Mund und ohne jegliches ideologisierendes Gebrummel auch verständlich zu machen.
      Lärmende Pseudokommunisten kann man oft schon an ihrer Sprache leicht erkennen und so eigentlich schnell entlarven.

  6. Pingback: Warum, wir uns um gute Sprache bemühen sollten… | Sascha's Welt

  7. Doed schreibt:

    Ich habe selbst schon in einem Internetforum gelesen, dass jemand den Arzt ADHS vorgegaukelt hat, damit er an Ritalin kommt, um besser für’s Studium zu lernen. Und an der Uni habe ich mind. 2 Leute gesehen mit etwas größeren Pupillen und seltsam glasigen Augen. Keine Ahnung ob es damit etwas zu tun hat, es war jedoch ziemlich auffällig. In den Medien geht dieses Phänomen glaube ich mit dem Schlagwort „Hirndoping“ einher. Kritik am Leistungsdruck liest man, aber Kritik am Kapitalismus in diesen Artikeln liest man jedoch nie.

  8. Harry 56 schreibt:

    Tobi schreibt:
    5. Dezember 2014 um 13:54

    „So ist es tatsächlich. Diese Leute von den Pseudolinken, z.B. bei der Linkspartei haben so gut wie keine Ahnung von Marx. “

    Und wieso sollten sie?
    Diese „linken“ meist kleinbürgerlichen Parlamentswanzen brauchen keine große Ahnung von Marx zu haben um Leute mit pseudolinken Sprüchen zu animieren, sie in die heißgeliebten bürgerlichen Parlamente zu wählen, an die gut gefüllten Futtertröge des bürgerlichen Staates.
    Ob die Masse der einstigen Sozialdemokraten von Wilhelm II, die heutigen Sozialdemokraten oder Grünen, und ebenso auch die heutigen „Linken“, alle diese Typen, sich einmal ohne wirkliche Arbeit in den bürgerlichen Parlamenten laut satt rülpsend und sich räkelnd eingenistet, wollten und wollen alle gar nicht mehr so sehr die Gesellschaft „verändern“, sondern in allererster Linie den eigenen Lebenskomfort, den eigenen Geldbeutel, dabei gleich immer mitbedenkend die zukünftige fette staatliche Altersversorgung.
    Alle diese Typen wären ja seltenblöd, den so fett gepolsterten bequemen Ast, auf welchen sie so bequem sitzen, mit ernsthafter revolutionärer Tätigkeit anzusägen.
    Ein paar „soziale“ und „friedensbewegte“ Sprüche reichen schließlich noch immer aus, um eine ganze Menge Stimmvieh in die Wahlkabinen zu treiben.
    Diesen ganzen Mechanismus hat schon der alte Engels in seinen Letzten Lebensjahren LEIDER nicht durchschaut, leider.
    Der alte Fuchs und Reichskanzler Otto von Bismarck wusste schon sehr gut, anscheinend besser als Marx und Engels, wozu es gut sein kann, „revolutionären“ SPDlern trotz Partei -„Verbot“ den Weg in den kaiserlichen Reichstag als auch in die anderen königlichen und fürstlichen Landtage offen zu halten.
    Hätte er noch den August 1914 erleben können, das ERGEBNIS seiner politischen Weitsichtigkeit, wie wäre er wohl stolz gewesen?

    So long!

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