Solzhenizyns Lügen im „Archipel GULag“

Solzhenitzyn ließ sich seine Lügen gut bezahlen. Man kann sich nur wundern über die textliche Übereinstimung des „Archipel GULag“ mit dem Nazi-Machwerk der „Größten Sklaverei“, womit im übrigen auch erklärt ist, daß Herrn Solschenizyn nicht viel mehr zur Verfügung stand, als diese Goebbelssche Propagandaschrift. Und so enthält auch der Begriff des „geistigen Eigentums“ nichts Beleidigendes, es handelt sich einfach eine Feststellung von Tatsachen…

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Dieses Buch war offenbar die Vorlage für Solzhenitzyns „Archipel GULag“

Von  Октоберкинд Квикс,

Das Kultbuch der neuen russischen „Demokraten“ „Archipel GULag“, die mehrbändige Beschreibung der „Schrecken der Stalinschen Arbeitslager“, war der Grund für die Ausbürgerung Solschenizyns aus der Sowjetunion und die nachfolgende Übergabe des Nobelpreises an ihn. Die zahlreichen Neuausgaben dieses antisowjetischen, seinem Wesen nach auch russenfeindlichen Machwerks haben den Grundstein gelegt für den materiellen Wohlstand des Autors. Das ermöglichte ihm auch, einen Preis zu verleihen, der nun von einigen russischen Schriftstellern dankbar entgegengenommen wird.

Ein literarisches Machwerk ohne Beweise

Beim aufmerksamen Durchlesen des „Archipels“ kommt die Frage auf, wie A.I.Solschenizyn dieses Buch, das ja dokumentarischen Charakter beansprucht, schreiben konnte, wo er doch überhaupt keinen Zugang hatte zu Materialien, die, gelinde gesagt, geheimgehalten wurden. Ein Mensch, der gegen Ende des Großen Vaterländischen Krieges wegen antisowjetischer Tätigkeit verurteilt wurde, konnte folglich auch keinen Zugang zu den Archiven des sowjetischen Geheimdienstes erhalten. Und ein solch grundlegendes, mit dokumentarischen Fakten belegtes Buch auf der Grundlage von irgendwelchen Sekretärsgeschichtchen zu schreiben, ist unmöglich.

Niemand verneint den künstlerischen Wert der Werke Dombrowskis oder Schalamows, doch „Archipel GULag“ verlangt geradezu eine historisch-dokumentarische Forschung. Das Buch verlangt die Wahrheit – sozusagen in letzter Instanz.

Weißgardistische und NATO-Quellen können nicht als objektiv bezeichnet werden, da Stories von irgendwelchen durch die Sowjetmacht „Beleidigten“ und Überläufern immer voreingenommen sind. Wie zum Beispiel die in der „demokratischen“ Presse veröffentlichte Story über angebliche Gruppenvergewaltigungen an verhafteten tschetschenischen Soldaten im Sonderlager, welche durch Mitarbeiter des Innenministeriums  begangen worden seien.

Woher hat Solschenizyn denn beispielsweise die „dokumentarischen Tatsachen“ über die Anzahl der Erschossenen, über die Methoden der Unterbringung, über das Kontingent an Häftlingen in den Lagern genommen, wenn er den großen Teil seiner Haftzeit entweder im privilegierten Moskauer „Scharaga“ [1] oder im onkologischen Lagerkrankenhaus verbracht hat?

Horrorgeschichten aus der Giftküche von Goebbels

1942 brachte der Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf. in einer ausreichend großen Auflage eine Broschüre heraus von Kajetan Klug „Die größte Sklaverei der Weltgeschichte. Tatsachenbericht aus den Strafgebieten der G.P.U.“. Dieser Berliner Verlag wurde direkt vom Goebbelsschen Propagandaministerium (RMVP) und von der Reichspropagandaleitung (RPL) finanziert und war spezialisiert auf die Herausgabe von Propagandaschriften, entsprechend den Anforderungen der Kriegszeit. Insbesondere wurden „Untersuchungen“ veröffentlicht über angebliche „Greueltaten der jüdischen Bolschewisten in Katyn“ („Der Massenmord im Walde von Katyn. Ein Tatsachenbericht auf Grund amtlicher Unterlagen“ [2]) und das Machwerk von Giselher Wirsing „Die Politik des Ölflecks. Der Sowjetimperialismus im zweiten Weltkrieg“ [3], das später während des ganzen kalten Krieges der USA-Propaganda als Vorlage diente, und das Programmbuch von Heinrich Goitsch „Niemals!“ [4] über die „künftige Vernichtung“ des Elektorats von Deutschland, Norwegen und Luxemburg durch dieselben „jüdischen Bolschewisten“.

Die Broschüre „Die größte Sklaverei“ sorgte dann auch in Deutschland, und nicht nur dort, für eine Sensation: Die Beschreibung der Schrecken des Stalinschen „Realsozialismus“ brachte den deutschen Spießbürger dazu, sich für die „Panzerfaust“ zu entscheiden, und die Verbündeten, über eine Änderung der Krieges nachzudenken, d.h. von einem Krieg gegen die Nazis zu einem Krieg gegen den „Totalitarismus“ im allgemeinen. Die Glaubhaftigkeit, die einem das Blut gefrieren läßt, wird erreicht durch „Beweise“ von Augenzeugen, aber auch die bei gefangengenommenen Dienstgraden des NKWD ausgeforschten Tatsachen, sowie durch Materialien, welche aus Archiven entnommen wurden, die den Nazis in die Hände gefallen waren.

Seltsame Übereinstimmungen

Man kann sich nur wundern über die textliche Übereinstimung des „Archipel GULag“ mit dem Nazi-Machwerk der „Größten Sklaverei“, womit im übrigen auch erklärt ist, daß Herrn Solschenizyn nicht viel mehr zur Verfügung stand, als diese Goebbelssche Propagandaschrift. Und so enthält auch der Begriff des „geistigen Eigentums“ nichts Beleidigendes, es handelt sich einfach eine Feststellung von Tatsachen. Witzig ist nur, daß der Umfang der vergessenen Broschüre „Die größte Sklaverei…“ viel geringer ist als Solzhenizyns Buch „Archipel GULag“. Aber die vor den Autoren stehenden Aufgaben waren ja auch völlig verschieden. Während es sich im ersten Fall um eine kompakte Horrorvision handelt, die Haß auf den Gegner schürt und in einen Tornister paßt, sollte im anderen Fall daraus ein mehrbändiger, langatmiger Schinken werden für die familiäre Lektüre, der dann später einmal einen Ehrenplatz im Bücherregal findet.

Und diejenigen, für die  „Die größte Sklaverei“ von diesem Kajetan Klug bisher noch kein Begriff war, sei empfohlen, ein paar Münzen lockerzumachen, um darin zu lesen. Falls ihr Gewissen das zuläßt…

Oktoberkind Quix

„Лимонка“, №147
http://burkina-faso.narod.ru/truth/gulag.htm

Zum gleichen Thema:
Harry Thürk: „Der Gaukler“ (2 Bände)
Verlag Das Neue Berlin, Berlin 1978

Und Mario Sousa: „From Hitler to Hearst, from Conquest to Solzhenitsyn“
http://www.mariosousa.se/LiesconcerningthehistoryoftheSovietUnion.html

Siehe auch:
Andrea Schön: Geschichtslügen – Fundamente des Anti-„Stalinismus“
Juri Shukow: Man muß nicht alle Hunde auf Stalin hetzen!
Der „HOLODOMOR“ 1932/33 auf amerikanische Weise – und Die Lüge vom Hungermord in der Ukraine
Der lange Schatten des Joseph Goebbels


Ложь в книге «Архипелаг Гулаг»

Культовая книга демократов „Архипелаг  ГУЛАГ“,  многотомное описание ужасов сталинских трудовых лагерей, стала причиной выдворения А.И. Солженицына за пределы СССР с последующим вручением Нобелевской премии. Многочисленные переиздания антисоветского, а в сущности  и антирусского, опуса заложили основу материального  благополучия  автора, что дало ему возможность учредить  премию,  с  благодарностью принимаемую теперь российскими писателями.

При внимательном прочтении „Архипелага“ возникает вопрос, как мог написать А.И. Солженицын книгу, претендующую  на документальность, не имея доступа к материалам, мягко сказать, засекреченным. Человек осуждённый за антисоветскую деятельность в конце Великой Отечественной войны соответственно не мог  получить доступ к архивам ГПУ-НКВД-МГБ. На зековских байках фундаментальный, отвечающий документальным  фактам,  труд написать невозможно.

Никто  не  отрицает художественной ценности произведений Домбровского или Шаламова, но „Архипелаг ГУЛАГ“ претендует именно на историческое документальное исследование.  Истину,  так сказать, в конечной инстанции.

Белогвардейские и НАТОвские источники нельзя назвать объективными, так как рассказки „обиженных“ Советской властью и перебежчиков всегда будут предвзятыми. Как, например, истории, опубликованные в демократической  прессе  о групповых изнасилованиях, совершённых сотрудниками МВД  по отношению к задержанным чеченцам мужского пола в фильтрационных лагерях.

Где же брал А.И.  Солженицын  документальные факты о количестве расстрелянных,  о  методах содержания, о контингенте заключённых в  лагерях, если он провёл большую часть срока  или  в  привилегированной  московской „шараге“, или в лагерной онкологической больнице?

В 1942 году немецкое издательство Франца Зегера выпустило достаточно большим тиражом книгу Кайетана  Клюга  „Самое величайшее рабство в мире“. (Klug: „Die größte Sklaverei der Weltgeschichte.  Tatsachenbericht aus den Strafgebieten den G.P.U.“).  Берлинское  издательство Ф. Зегера напрямую финансировалось геббельсовским министерством пропаганды  (RMVP)  и Имперским Управлением Пропаганды (RPL) и специализировалось на выпуске агиток, подчинённых требованиям  военного времени. В частности, были опубликованы „исследование“ о „зверствах иудо-большевиков в Катыни“ („Der Massenmord im Walde von Katyn: Ein Tatsachenbericht auf Grund amtlicher Unterlagen“), опус  Гизльхера  Виргинга  „Советский империализм во Второй мировой войне“  („Die Politik des Ölflecks. Der Sowjetimperialismus im zweiten Weltkrieg“, Berlin 1944),  клише из которого использовались впоследствии  на  протяжении всей холодной войны американской пропагандой,  и программная книга  Генриха  Гойче  „Никогда!“ (Heinrich Goitsch „Niemals!“, Berlin 1944) о грядущем истреблении теми же  иудо-большевиками электората Германии, Норвегии и Люксембурга.

„Величайшее рабство“ произвело тогда в Германии, и не только, сенсацию: немецкого обывателя описание ужасов сталинского „реального социализма“ заставило взяться за  „фаустпатроны“,  а союзников задуматься о трансформации войны против нацистов  в  войну с тоталитаризмом вообще. Достоверность, леденящая  кровь, достигалась не только свидетельствами очевидцев, но и материалами, выпытанными у пленённых чинов НКВД, а  также добытыми из захваченных архивов. Удивляют текстуальные совпадения „Архипелага ГУЛАГа“ и „Величайшего рабства“, что, впрочем, извиняет г-на Солженицына, так  как  под руками ничего более менее  внятного,  кроме  геббельсовской агитки, не было. Так что термин „литературный власовец“ не содержит ничего обидного, это просто констатация факта. Забавно, что объём „Величайшего рабства“ значительно меньше „Архипелага ГУЛАГа“. Ещё бы, ведь стоявшие перед авторами  задачи разные. В  одном случае – компактный ужастик, возбуждающий ненависть  к противнику, помещался  в полевой сумке, в другом многотомная нудная жвачка для семейного чтения, занимающая почётную полку книжной этажерки.

Так что, деятели  культуры,  прочтите для начала забытое „Величайшее рабство“ К.Клюга,  а потом пользуйтесь склизскими долларами из премиального фонда.

Если совесть позволит.

Октоберкинд Квикс
http://thewalls.ru/truth/gulag.htm

[1] Шарага (Scharaga) – nicht übersetzbare Bezeichnung für geheime Forschungslabore, wo hochqualifizierte Fachleute unter Kontrolle der OGPU arbeiteten.
[2] Eine anonyme Broschüre von 20 Blatt mit 26 Seiten SW-Abbildungen, geheftet. Die Deutsche Nationalbibliothek nennt als Verleger: (NSDAP, Reichspropagandaleitung / Berlin).
[3] Erschienen in Berlin, 1944. Der Autor dieser ebenfalls anonymen Broschüre wird mit „Vindex“ angegeben.
[4] Erschienen im Zentralverlag der NSDAP Franz Eher Nachf., Berlin, 1944.

(Mit freundlicher Genehmigung übernommen von Kommunisten-Online)

Siehe auch:
Historisches: Offener Brief von Dean Reed an A.Solzhenizyn

Nachbemerkung: Solche Lügen verbreitet auch der ehemalige „Ministerpräsident“ der DDR, ein gewisser Herr Modrow, in seinem jW-Artikel „Umkämpfte Erinnerungsorte“. Er schreibt, angeblich sei die Ermordung der polnischen Offiziere in Katyn auf einen Befehl „aus dem von Stalin geführten Politbüro“ zurückzuführen gewesen. Wo sind die Beweise, Herr  Modrow? Etwa auch in einer der Broschüren aus dem Franz-Eher-Verlag? Anstatt sich kämpferisch gegen die kommunistenfeindliche „Gedenktafel“ für die „in der Sowjetunion umgebrachten Kommunisten und Antifaschisten“ am Karl-Liebknecht-Haus in Berlin zu stellen und das Wort zu ergreifen,  bleibt er feige der Enthüllung dieser Schandtafel fern. Auch die Neonazis in Berlin werden davon sehr begeistert sein.

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18 Antworten zu Solzhenizyns Lügen im „Archipel GULag“

  1. Matthias Gammisch schreibt:

    Schlimmer als dieses Pamphlet ist eigentlich nur noch das Schwarzbuch des Kommunismus. Danke für die Richtigstellung! Damit wäre dann der nächste imperialistische Säulenheilige demaskiert.
    Mit sozialistischem Gruß Matthias

  2. Tobi schreibt:

    Was mir auch immer wieder auffällt, dass die angeblichen „Zeugen“ immer nur gemalte Bilder als Beweis für ihre antikommunistischen Propagandalügen vorzeigen, anstatt richtige Fotos – wie über die KZ-Häftlinge in Hitlerdeutschland, die vergast worden sind.
    soz. Gruß
    Tobi

    • Harry 56 schreibt:

      Wenn man sich verschiedene politische Aussagen von Alexander Solshenizyn der letzten Jahre zur allgemeinen Politik der USA, des so genannten „Westens“ etwas genauer ansieht, so erahnt man schnell, dass er inzwischen selbst begriffen hat, damals in den 1970er Jahren nur ein medialer Hanswurst und Clown, künstlich hochgejubelter Medienbüttel für den „Westen“ gewesen zu sein. Er weiss heute sehr wohl, was seine damalige Rolle mit seinen „Gulag“ – Story wirklich war. Lohnt es sich heute noch wirklich, über dieses Subjekt irgend welche Diskussionen zu führen? Wer seine Seele einmal an den Teufel verkauft hat………

  3. rheinlaender schreibt:

    Hab den LINK leider nicht mehr. Hast Du den ? Dort haben antikommunistische Historiker den Auftrag erhalten, Forschungen über Stalins angebliche Gruseltaten wissenschaftlich durchzuführen. Diese Historiker waren zwar reaktionär, hatten aber einen hohen Wahrheitsanspruch.

    Die Ergebnisse waren dann etwa folgende: Die Millionen Toten kann es aufgrund von Bevölkerungswachstum in den vorher benannten Regionen gar nicht gegeben haben. Es ließen sich auch keine glaubwürdigen Zeugen, Opferverwandte auftreiben. Stalin hatte zu den benannten Zeitpunkten von seiner Macht auch gar nicht die Möglichkeit direkt oder indirekt diese nie stattgefundenen Gruselmärchen zu initiieren. Die angeblichen Schauprozesse waren weltweit wohl die transparentesten Gerichtsverhandlungen überhaupt.

    Die meisten sogenannten härteren Strafen wurden oft gar nicht vollstreckt bzw. waren im damals internationalen Vergleich eher zu milde. Ein Grossteil der Arbeitslager war in Wirklichkeit offen und die Insassen bekamen einen normalen Arbeitslohn. Davon können bettelarme Rentner, BRD Gefangene bei Zwangsarbeit für Pfennige oder H4ler also nur träumen. Ich fand diese Zusammenfassung, deshalb so gut, weil sie auf zwei DIN A4 Seiten fast alles erklärt hatte.

    Ob die Historiker in den USA nach ihrer Arbeit Stalinfanclubs mit T-Shirt und Kaffeetassenverkauf errichtet haben oder nach Nordkorea ausgewandert sind, weiss ich nicht. Man kann dies nicht oft genug in Deinem Blog posten. Ebenso sollte, dass wohl in der Weltgeschichte einmalige Wirtschaftswunder zur „Stalinzeit“ hier regelmäßig wiederholt werden. Wenn es KURZ, logisch, zahlen- und faktenreich ist, lässt sich dies auch auf anderen Blogs verbreiten.

    • sascha313 schreibt:

      Danke, rheinlaender, für den Hinweis. Bei Mario Sousa gibt es eine Tabelle über die Bevölkerungszahlen (USSR Custodial Population 1934-1953), außerdem schreibt Andrea Schön darüber sehr genau: http://www.red-channel.de/geschichtsluegen.htm

      Richtig, man kann das nicht oft genug wiederholen, bis auch der letzte kapiert hat, was schon die Spatzen von den Dächern pfeifen: Solzhenitzyn, Conquest und die ganze Drecksbande bis hin zu Knabe, Jesse, Jahn und Co. hat gelogen und lügt (systemerhaltend und damit den eigenen Job sichernd!) auch weiter. Es sei erneut an Bertolt Brecht erinnert: “Wer die Wahrheit nicht weiß, der ist bloß ein Dummkopf. Aber wer sie weiß und sie eine Lüge nennt, der ist ein Verbrecher!“ (aus: Galilei)

  4. Pingback: Andrea Schön: Geschichtslügen – Fundamente des Anti-„Stalinismus“ | Sascha's Welt

  5. rheinlaender schreibt:

    Vielen Dank für für das Auffinden der Infos. Die Infos, die ich damals las waren noch knapper und argumentativ verständlicher Mit der Truther oder Querfront Bewegung sollte HIER nicht all zu schwer sein.
    1) Da gab es direkt vom Staat geschaffene usraelfreundliche, die sofort gescheitert sind. „Erfolgreiche“ hochmanipulierte BLOGS, was die Aufrufzahl angeht sind als zB. als Ausnahme die PI News
    2) Da gab / gibt es Mischbewegungen zwischen bürgerlich Rechten und Linken, wo nur noch Rechte aktiv sind – z.B. Der Blog von Elsässer. Als Alibi darf bei ihm aber auch mal Herr Klaus Blessing über Gaucks Vergangenheit reden.
    3) Da gibt es den ASR Blog, wo der Betreiber vor 8 Jahren rechts anfing, aber heute positiv von Nordkorea oder Kuba schreibt und DDRfreundliche Kommentare zulässt.
    4) Da gibt es vielleicht unbegabte Leute wie den sympatischen KenFM, der sich über viele Aufrufe freut, weil er damit etwas Geld verdient und sein Selbstvertrauen stärkt
    5) Diese Bewegung ist – wie Trotzki – extrem labil, unwissenschaftlich und wanklelmütig. Heute bringen die TOP INFOS und morgen antikommunistische Hetze, oder lassen sich ganz einkaufen. Deren Antikommunismus beruht aber nicht so sehr auf Verrat, wie bei bürgerlich Linken, sondern auf braune Blogger, die dort dominieren.
    6) Diese Bewegungen sind also erstmal überhaupt nicht gefestigt, sondern dynamisch in ihrer weiteren Entwicklung
    7) Noch kann (darf) man auf deren Blogs, offensiv die antikommunistischen Lügen des Mainstreams entlarven. Wenn man dies nicht zu langweilig macht, freuen die sich sogar.
    8) Es gibt sogar Blogs, die auf rechtsextrem machen aber in ihrer Argumentationskette zur Marxistischen Denkweise führen
    9) Frage: Was will man mit Konservativen wie (Willy Wimmer, CDU, Katholik, Rheinländer) machen, wenn der sich mehr für Frieden einsetzt, als alle Linksparteimitglieder zusammen?

  6. Pingback: Historisches: Offener Brief von Dean Reed an A.Solzhenizyn | Sascha's Welt

  7. Pingback: Albert Norden: Fälscher der Geschichte | Sascha's Welt

  8. Pingback: Elena Prudnikowa: Die Story der Fälscher | Sascha's Welt

  9. Pingback: Die Mauer in den Köpfen. Oder: Warum haben rechte Rattenfänger oft ein leichtes Spiel? | Sascha's Welt

  10. Weber schreibt:

    Ich stellte einem Stalinexperten (so bezeichnet er sich) folgende Fragen:
    Ich nehme einmal eine Zahl von 20 Millionen Toten an. Stalins Herrschaft betrug 271.560 Stunden. Wenn ich diese 20 Millionen Toten durch diese Stundenzahl teile, wurden von der ersten Stunde der Herrschaft Stalins bis zu seinem Tode, stündlich 74 Menschen ermordet. Stündlich ohne Unterbrechung, 31 Jahre lang. Hier frage ich mich, geht so etwas?
     
    2. In dieser Diskussionsrunde sagten dieser Stalinexperte, dass in der Stalinzeit
    5 Millionen Menschen verhungerten.
    Hier frage ich mich, es gibt Verhungern durch Belagerung, Entzug von Nahrung und bei Naturkatastrophen. Da diese 5 Millionen Menschen durch Menschenhand verhungerten, kann dies nur durch Aushungern geschehen sein.
    Auf der Internetseite nimmt die Russische Botschaft in Berlin dazu Stellung.
    Hier kurz einige Auszüge:
    „Erst Anfang der 80er Jahre begann man in unserem Land über dieses Thema offen zu sprechen, als es im Westen zu antisowjetischen Zwecken „aufgedreht“ wurde. Dabei haben unsere Gegner das Thema Hungersnot nur in Bezug auf die Ukraine breitgetreten und es so dargelegt, als hätte „die Moskauer Regierung die Ukrainer in den 30er durch die Hungersnot zielgerichtet vernichtet“.
    Wie bekannt herrschte die Hungersnot nicht nur in der Ukraine, sondern auch in anderen Regionen der Sowjetunion, u.a. im Wolgagebiet, im Zentralen Schwarzerdegebiet, in den Kosakengebieten am Don und in Kuban, im Nordkaukasus, in Nordkasachstan, im Südural und in Westsibirien. Damals hungerten auch Menschen in der Westukraine, die zu Polen gehörte1. Zu dieser Zeit gab es keine Statistik über die Verhungerten. Aber der Vergleich der Ergebnisse der Volkszählungen von 1926 und 1937 zeigt, dass die Bevölkerung der Ukraine in dieser Zeit um 1,9% geschrumpft ist, wobei sich die Bevoelkerung im Woronescher Gebiet um 2,1%, im Nordkaukasus um 4,1%, im Kuibyschewer Gebiet um 7,8%, im Kursker Gebiet um 14,3% und im Saratower Gebiet um 23% verringerte.“
    https://russische-botschaft.ru/de/2008/07/18/zur-frage-der-hungersnot-in-der-ukraine-in-den-jahren-1932-1933/

    Trotz nachfragen erhielt ich keine Antwort.

    • sascha313 schreibt:

      Man darf sich durch neuerliche Lügen über alte Geschichten nicht beirren lassen. Ich weiß nicht, was das immer wieder soll, Millionen und Behauptungen hin und her. Immer wieder neue Zahlen ohne Quellenangabe… Wie primitiv da oft gefälscht wird, hat Mario Sousa gezeigt. Schließlich gibt es klare Aussagen dazu. Außerdem: Man muß die Sache dialektisch (also in ihrem ursächlichen Zusammenhang) sehen.

      1. Daß die Nazis und ihre späteren und heutigen Nachfolger gelogen haben und lügen, müssen wir hier nicht wiederholen. Dazu zählen auch solche „Stalinexperten“ wie Wolkogonow, Medinski, Kara-Mursa, N.Michalkow, Himmelstein und andere weitaus unbedeutendere Fälscher, die erfunden haben oder nur abgeschrieben, was anderswo schon gefälscht wurde…
      2. Woher kommen diese Zahlen? Solche „Experten“ werfen locker mit Millionen um sich… das beeindruckt schließlich!
      3. Bevor man hier überhaupt eine Schuldzuweisung aussprechen kann, sollte man auch die Umstände nennen, unter denen etwas geschah. Und nicht zu vergessen: der schon damals von den USA und den Nazis geschürte Haß auf den Kommunismus! (…der übrigens nur nur ein „Gegengift“ war gegen die zunehmende Bewunderung Sowjetrußlands durch die Völker der Welt!!!)
      4. Auch Rußland ist ein kapitalistisches Land, und die russische Regierung folgt im wesentlichen den Wegen, die unter Chruschtschow, Gorbatschow und Jelzin eingeschlagen wurden. Da muß man sich über Antisowjetismus und Stalinfeindschaft nicht wundern, wenngleich es auch einige vernünftige und realistische Stimmen gibt.

      Ihr Link verweist darauf, daß man sich offiziellerseits nun doch zur Wahrheit durchgerungen hat. In Rußland hat man z.B. längst erkannt, daß in der Ukraine heute Faschismus herrscht. Und das russische Volk (bzw. das sowjetische) hat bekanntlich eine andere Einstellung zur eigenen Geschichte als diese Jakowlews, Medinskis usw., aber es wurde dazu nicht gefragt.

      (Die Links zu bisherigen Beiträgen dieser Seite wiederhole ich nicht, sie sind oben nachzulesen.)

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