Gauck – eine Zumutung für die Ermordeten von Auschwitz …

Eine Frage: Was geschah, nachdem ein Adolf Hitler 1933 Reichskanzler geworden war?
Der Faschismus konnte sich weiter ausbreiten und Deutschland wurde zu einem faschistischen Land. Die Nazis waren Regierungspartei geworden. Es begann die Verfolgung und Inhaftierung aller Andersdenkenden, insbesondere der Kommunisten, die Gleichschaltung der Presse und die ideologische Kriegsvorbereitung. Nazi-Deutschland besetzte die Tschechoslowakei und überfiel Österreich. Überall wurden die Juden verfolgt. Deutschland war übersät von Tausenden Konzentrationslagern, die ebenso der Ausbeutung dienten wie der Vernichtung. In Auschwitz, Buchenwald, Majdanek, Dachau … begann die massenhafte industrielle Ermordung von Menschen.

Am 22. Juni 1941 begann der heimtückische Überfall auf die Sowjetunion, der 20 Millionen Sowjetbürgern das Leben kostete. Eine unermeßliche Blutspur und verbranntes Land hinterließen die Deutschen vor allem in der Sowjetunion. Vor allem dem Heldenmut der sowjetischen Soldaten, Offiziere und Generäle ist es zu verdanken, die unter der Führung Stalins und der Kommunistischen Partei für die Befreiung Ihrer Heimat kämpften, daß der deutsche Faschismus überwunden werden konnte. Eine eher marginale Rolle spielten dabei die USA und die anderen westlichen „Verbündeten”. Sie mußten fast „zur Jagd getragen” werden – über 3 Jahre verzögerte sich die Eröffnung der zweiten Front! Doch dann endlich am 9. Mai 1045 war der Faschismus in Deutschland besiegt – und ganz Europa lag in Trümmern. Wenn wir heute der Ermordung der Millionen Toten von Auschwitz gedenken, dann sollten wir uns erinnern, wie der Faschismus in Deutschland begann!

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Plakat von verschiedenen Demonstrationen

Gedenken an die Ermordeten von Auschwitz

Gauck, eine Zumutung für die Opfer und Hinterbliebenen!

von Evelyn Hecht-Galinski

veröffentlicht am 16. Januar 2015

Bundespräsident Gaucks Rede im Bundestag zum Auschwitz Gedenken als emotionale Zumutung für mich!

Was denkt sich der Bundespräsident? Auch wenn er laut Protokoll das Recht hat, einmal in seiner Amtszeit zum Auschwitz Gedenktag eine Rede zu halten, muß das unbedingt zum 70. Gedenktag der Befreiung durch die sowjetischen Truppen sein? Muß das überhaupt sein? Was verbindet denn Herrn Gauck mit Auschwitz? Nicht daß Sie mich falsch verstehen: Niemand kann etwas für seine Vorfahren oder für die (Nazi) Vergangenheit seiner Eltern, aber er kann etwas für die „Aufarbeitung” von Vergangenheit und Gegenwart dieser Familiengeschichte tun, statt scheinheilig nun dem Schrecken der Nazi-Diktatur zu gedenken und die eigentlichen Befreier gar nicht erst dazu einzuladen. Leidet Herr Gauck an einer Russophobie wie seine Eltern? Wenn dem so ist, dann gäbe es auch da noch so einiges aufzuarbeiten. Doch die Fakten sprechen für sich. Gaucks Eltern: treue Gefolsleute Adolf Hitlers. Gaucks Mutter ist NSDAP-Mitglied seit 1932, der Vater ist seit 1934 in der Nazi-Partei

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Gaucks Eltern: treue Gefolsleute Adolf Hitlers. Gaucks Mutter ist NSDAP-Mitglied seit 1932, der Vater ist seit 1934 in der Nazi-Partei

Was er im Juni 2013 vor den „15. Potsdamer Begegnungen”, einem deutsch-russischen Forum, das einst von Bundespräsident Roman Herzog ins Leben gerufen wurde, zum Thema „Vergangenheitsaufarbeitung” von sich gab, war so unverfroren, daß es einem die Schamröte ins Gesicht trieb. Dieser „deutsche Sohn” von Eltern, die man nur als „treue Gefolgsleute der Faschisten” bezeichnen kann – beide Parteimitglieder, Mutter 1932, Vater 1934 in die NSDAP eingetreten – stellt diese aber nur als „Mitläufer” dar. Mit „Mitläufern” in der DDR kennt sich Gauck ja aus, diese Gene haben sich wohl vererbt. Damit nicht genug forderte er nun auf diesem Forum Rußland allen Ernstes zur Aufarbeitung seiner „Schuld” am Zweiten Weltkrieg auf – ein Land, das im Kampf gegen Faschisten, Nazis und „Mitläufer” ungefähr 27 Millionen Menschen verloren hatte. Er brachte also tatsächlich die deutsche und die russische „Aufarbeitung” in einen Zusammenhang und bezeichnete sich sogar als „Fachmann auf diesem Gebiet”. Dazu sein Satz: „Nur, wer seine Schuld eingesteht, kann die Vergangenheit aufarbeiten.”

Herr Gauck trägt eine gehörige Verantwortung, wenn es ganz aktuell um Kriegstrommeln gegen Rußland geht.[1] Für all die Opfer von Auschwitz, die Überlebenden und die Hinterbliebenen bedeutet sein Auftritt am 27. Januar im Bundestag eine erneute emotionale Belastung, eine Retraumatisierung, denn Gauck ist kein Mann der Versöhnung, wie seine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz mehr als deutlich zeigte. Schon im Februar 2014 legte er nach und plädierte im Deutsche Welle-Interview für ein Deutschland, das seiner Verantwortung in der Welt gerecht wird, im äußersten Notfall auch mit Waffen! In einer Zeit, in der wieder die Gefahr eines Krieges mit Rußland heraufbeschworen wird, sollte ein anderer diesen Gedenktag begehen. Dieses Gedenken verkommt zu einer präsidialen Banalität. Leider läßt sich der Auftritt wohl nicht verhindern, was für mich einem kollektivem Versagen gleichkommt. Ich schließe mit einem Tucholsky Zitat: Lügen ist ihr Geschäft

Quelle: Sicht vom Hochblauen

Siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=ZjLosV26c6o
In der NRhZ[2] fragte man schon zum Jahrestag des Nagelbombenattentats in der Kölner Keupstraße: Darf der Repräsentant des Imperialismus und rassistischer Verhältnisse in einem Staat, dessen Unterstützung zur deutschen Staatsräson gehört, eine anti-rassistische Veranstaltung in Deutschland eröffnen?

Evelyn Hecht-Galinski ergänzt die Anfrage wie folgt: Hinzu kommt: Bundespräsident Gauck ist Repräsentant rassistischer Verhältnisse. Er sieht die Unterstützung Israels als Teil deutscher Staatsräson und stützt damit die kriminelle, rassistisch-zionistische Politik dieses Staates. Die darf nicht über einen Auftritt bei einer anti-rassistischen Veranstaltung rein gewaschen werden. Und hinzu kommt: Bundespräsident Gauck hat mit seinem Boykott der Olympischen Winterspiele in Sotschi das aggressive Vorgehen gegenüber Russland angeheizt, statt – wie es seine grundgesetzliche Pflicht wäre – für Frieden und der Gerechtigkeit in der Welt einzutreten. Das darf ebenso nicht rein gewaschen werden. Auch deshalb gehört dieser Mann ausgeladen. Die heutige Jugend hat einen viel größeren Abstand zu den Ereignissen von damals als die älterene Generationen. Aufklärung statt Verschleierung ist deshalb wichtiger denn je. Schauen Sie hier:

http://www.dvz24.net/html/presse/53-pressrelations/103882-programm-der-internationalen-jugendbegegnung-des-bundestages.html

Weitere wichtige Links:
http://www.bild.de/politik/inland/gauck-joachim/zu-muede-fuer-sein-amt-32607730.bild.html
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20462
http://www.dvz24.net/html/presse/53-pressrelations/103882-programm-der-internationalen-jugendbegegnung-des-bundestages.html

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2 Antworten zu Gauck – eine Zumutung für die Ermordeten von Auschwitz …

  1. Auf den Verbrecher Gauck trifft leider die Verallgemeinerung zu – so sehr ich mir immer wünsche, dies nicht zu tun:

    Der verdorbene Apfel fällt nicht weit vom Braunen Baum!

    Ein Tschandala – tragisch, ein Paradebeispiel eines Musterknaben des Todeskultes in protestantisch-luderischem Gewand. „Luder“ hieß der Mann, dieser kranke Mönch – nomen es omen – weil er ein Lude war und soll als Student einen anderen Studenten ermordet haben! … von wegen ins Kloster wegen „Blitz“ und Gelübde! Solche Menschen konnte der Papst immer schon gut leiden – Erpressbar … und entsprechend einsetzen …

  2. Lieber Sascha,

    ich hatte ja Stellung zu dieser ganz ungeheuerliche Rede voller Lügen, Irreführungen und Fälschungen bezogen. Ich denke, es kann nicht schaden, wenn es als Zeitdokument auch von anderen Menschen abgespeichert werden würde.
    https://seidenmacher.wordpress.com/2015/01/27/schweigen-statt-schwafeln-hatte-ihnen-besser-angestanden-herr-gauck/

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