Das Wüten der Konterrevolution in Berlin am 15. Januar 1990

Immer wieder versuchen die bürgerlichen Massenmedien den Menschen einzureden, man habe die „Stasizentrale“ gestürmt und damit der Allmacht des „SED-Staates“ ein Ende bereitet. Nein, dies ist eine Lüge! In Wirklichkeit war es eine Konterrevolution – vorbereitet und durchgeführt von den reaktionärsten, volksfeindlichen Kräften der Bourgeoisie, und unterstützt von einigen billigen, kleinen und widerwärtigen Elementen, Feinden der Arbeiterklasse und des Sozialismus in der DDR! Diese kleinen Ganoven als „Bürgerrechtler“ zu bezeichnen, das ist schon der absolute Hohn auf die große Mehrheit Bürger der DDR, die diese „Demonstrationen“ 1989 nicht gutgeheißen, den später an die Macht gekommenen, sozialismusfeindlichen Mob nicht gewählt, und die Zerschlagung der DDR nicht gewollt haben!

Was war die DDR ?

Alljährlich, am 15. Januar, wird immer wieder der Mythos vom Sturm auf die „Stasi-Zentrale“ erzählt.(15. Januar 1990)

Wie war es wirklich?

In den ersten Januartagen des Jahres 1990 verbreitete das Neue Forum einen Aufruf zu einer Aktionskundgebung am 15. Januar 1990 vor den Toren des MfS in der Berliner Ruschestraße/Normannenstraße.

Das Flugblatt enthielt folgende Forderungen:

  • „Sofortige Schließung aller Stasi-Einrichtungen
  • Hausverbot für alle Stasi-Mitarbeiter
  • Einleitung von Ermittlungsverfahren gegen das MfS
  • Offenlegung der Befehlsstrukturen zwischen SED und Stasi
  • Stasi in die Volkswirtschaft
  • Verzicht auf die Bildung neuer Geheimdienste“

Dazu wurde aufgerufen:

  • „ Schreibt Eure Forderungen an die Mauern der Normannenstraße!
  • Bringt Farbe und Spraydosen mit!
  • Wir schließen die Tore der Stasi! Bringt Kalk und Mauersteine mit!“

Die Steine sollten angeblich zum „Zumauern“ dienen. Doch Steine kann man auch zum Werfen benutzen. Auch die anderen Sachen, die mitgebracht werden sollten, sind Werkzeuge zur Sachbeschädigung. Dieser Aufruf ist als Aufforderung zu einer Straftat, also…

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3 Antworten zu Das Wüten der Konterrevolution in Berlin am 15. Januar 1990

  1. prkreuznach schreibt:

    Danke, Sascha für´s rebloggen. Man muss alle Möglichkeiten nutzen die Wahrheit zu verbreiten. Ich frage mich nur, wieso damalige MfS-Angehörige die Konterrevolution und Konterrevolutionäre verharmlosend und irreführend „Bürgerbewegung“ und „Bürgerrechtler“ nennen. Wenn die Januar-Ausgabe 2015 der „Mitteilungen“ der Kommunistischen Plattform der LINKEN im Internet verfügbar ist, werde ich einen entsprechenden Link als Kommentar einfügen. So dass man den Original-Beitrag von Klaus Eichner lesen kann.

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