Krieg im Donbass (Einige Gedanken zu Ursachen und Hintergründen des imperialistischen Krieges in der Ukraine)

n19n-s06Eine Studentin fragt: Was bringt mir dieser Scheißkrieg? Man lernt, daß es grünes Antiseptikum gibt. Man lernt das kyrillische Alphabet. Man hat ein Thema für die BA-Arbeit – und ich wünschte, ich würde weiter nur das gute alte Jod kennen, über irgendein blödes Thema, über die Deutsche Klassik schreiben und mein Englisch weiter verbessern. Jeder „NORMALE MENSCH“ hat seine eigenen Antworten. Die Politik vertritt ihre Lügen. Wie soll ein junger Mensch das verkraften?… schreibt „Stimme Donbass„. Ja, was bringt uns dieser Scheißkrieg in der Ukraine? Wer einmal Krieg erlebt hat, wer gesehen hat, wie Bomben fallen, Menschen von Granaten zerfetzt werden und alles ringsumher verwüstet ist, wer erlebt hat, wenn überall scharf geschossen wird (jederzeit kann es auch dich erwischen!), wer die Toten auf den Straßen hat liegen sehen, die brennenden Ruinen der Wohnhäuser, Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser sah und die bleichen, verstörten und verängstigten Gesichter der Kinder, der weiß, wie furchtbar Krieg ist. Nicht ohne Grund hatten die Menschen sich nach 1945 geschworen: „Wer jemals wieder eine Waffe anfaßt, dem soll die Hand verdorren!“ – Doch das Gedächtnis der Menschheit für erduldete Leiden ist kurz…

Man muß die Ereignisse im Zusammenhang sehen …

„Alles hängt ab von den Bedingungen, von Ort und Zeit“, sagte Genosse Stalin und lehrte uns, daß die Existenz einer Wissenschaft von der Geschichte ohne ein historisches Herangehen an die gesellschaftlichen Erscheinungen unmöglich ist. „Ein solches Herangehen bewahrt die historische Wissenschaft davor, in ein Chaos von Zufälligkeiten und in einen Haufen unsinnigster Irrtümer verwandelt zu werden.“ [1] Zur Erinnerung: Schon unter Gorbatschow begannen in den 1980er Jahren die Vorbereitungen für jene kriminellen und gesetzeswidrigen Enteignungen des Volkseigentums, die in der Folgezeit, wenige Jahre später, Millionen einfacher Menschen, die sowjetischen Arbeiter und Bauern, ins Unglück stürzten. Verschachert wurden Betriebe und Banken, Rohstoffquellen und landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften, aufgeteilt wurde der Reichtum des Landes unter einigen wenigen gerissenen Ganoven, den heutigen Oligarchen. Und eilfertig bemühten sich bürgerliche Lakaien,  eine Rechtfertigung für diesen Diebstahl zu schaffen. Das Volk wurde nicht befragt. Man stellte die Menschen vor vollendete Tatsachen.


I. ÜBER DEN KRIEG

1. Warum gibt es überhaupt Kriege in der Welt?

LB S126 Ein Blick zurück in die Geschichte: Die rasche Entwicklung der kapitalistischen Wirtschaft im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts hatte alle wirtschaftlich fortschrittlichen Länder erfaßt. Neue Industriestaaten rücken in die Reihe der führenden kapitalistischen Länder auf: USA, Deutschland und Japan. In allen bedeutenden kapitalistischen Staaten hatten um die Jahrhundertwende die Industrie- und Bankmonopole beherrschenden Einfluß erlangt. Die Periode des Kapitalismus der freien Konkurrenz war zu Ende; eine neue Stufe der kapitalistischen Entwicklung, der Monopolkapitalismus (Imperialismus), hatte begonnen. Die Monopole untereinander führten heftige Kämpfe um die Beherrschung der Märkte und Rohstoffquellen. Dem Konkurrenzkampf waren nicht alle Monopole in gleicher Weise gewachsen.  … Diese ungleichmäßige Entwicklung hatte Widersprüche im Verhältnis der einzelnen imperialistischen Staaten untereinander zur Folge. Die wirtschaftlich erstarkten, aber bei der Aufteilung der Welt zu spät gekommenen Staaten forderten eine Neuaufteilung. Zu erreichen war dieses Ziel nur mit Gewalt, also mit Krieg. [3]

2. Was ist die wahre Bedeutung des gegenwärtigen Krieges?

Interessanterweise trifft genau das heute wieder zu, was Lenin schon 1914 feststellte: „Der europäische Krieg, den die Regierungen und bürgerlichen Parteien aller Länder jahrzehntelang vorbrereitet haben, ist ausgebrochen. Das Anwachsen der Rüstungen, die äußerste Zuspitzung des Kampfes um die Märkte in der Epoche des jüngsten, des imperialistischen Entwicklungsstadiums des Kapitalismus in den fortgeschrittenen Ländern … mußten unvermeidlich zu diesem Krieg führen und sie haben zu ihm geführt. Territoriale Eroberungen und Unterjochung fremder Nationen, Ruinierung der konkurrierenden Nation, Plünderung ihrer Reichtümer, Ablenkung der Aufmerksamkeit der werktätigen Massen von den inneren politischen Krisen in Rußland, Deutschland, England und anderen Ländern, Entzweiung und nationalistische Verdummung der Arbeiter und Vernichtung ihrer Vorhut, um die revolutionäre Bewegung des Proletariats zu schwächen  das ist der einzige wirkliche Inhalt und Sinn, die wahre Bedeutung des gegenwärtigen Krieges.“ [4]

3. Imperialistische Kriegführungskonzeptionen

Pläne der aggressivsten und reaktionärsten Kräfte des USA-Imperialismus und der mit ihnen verbundenen militaristischen Kräfte der NATO zur Führung von Kriegen mit konventionellen und Massenvernichtungswaffen. Sie basieren auf der gefährlichen Illusion, durch forcierte Hochrüstung auf der Erde und ihre Ausdehnung auf den Weltraum militärische Überlegenheit erlangen und so Kriege für die USA und die NATO führ- und gewinnbar machen zu können.* Seit der Entwicklung der Atombombe sind die Kriegführungskonzeptionen der USA und der NATO, das Denken und Handeln der aggressivsten und reaktionärsten Kräfte des USA-Imperialismus von einem möglichen Einsatz dieser Massenvernichtungswaffe geprägt. Über 30mal wurde von 1946 bis Mitte der 80er Jahre der Einsatz von Kernwaffen in Washington in Erwägung gezogen. Die Orientierung auf den nuklearen Erstschlag durchdrang alle Nachkriegsstrategien der USA  die Strategie der »massiven Vergeltung«, der »flexiblen Reaktion« und der »Abschreckung«.  [5]  *Vorbild war (und ist auch heute noch) die Blitzkriegsstrategie der Nazis. Alle diese Kriegsstrategien müssen wahrlich kranken Hirnen entsprungen sein…

4. Sind Kriege überhaupt vermeidbar?

Ja, Kriege sind vermeidbar. Allerdings ist, solange es den Kapitalismus gibt, die Wahrscheinlichkeit, daß es weiterhin Kriege gibt, sehr hoch. Als die sozialistische Staatengemeinschaft noch existierte (also bis etwa 199o), gab es in Europa keinen einzigen Krieg. Der Sozialismus verhinderte, daß es erneut zu einem Krieg kam. Als Fortsetzung der Politik mit gewaltsamen Mitteln trägt der Krieg stets den Klassencharakter derjenigen Poltik, die die an ihm beteiligten Klassen oder Staaten lange Zeit vor ihm verfolgt haben. Erst nach der Überwindung der Ausbeuterordnung und dem Sieg des Sozialimus in allen Ländern der Erde werden endgültig die sozialökonomischen Grundlagen von Krieg beseitigt sein.


II. DER KRIEG IN DER UKRAINE

1. Warum wird dieser Krieg geführt?

Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe:
1. Grund: Die Ukraine ist ein rohstoffreiches, hochindustrialisiertes Land. Die imperialistischen Staaten überall in der Welt sind daran interessiert, sich fremde Rohstoffe anzueignen, fremde Arbeitskräfte auszubeuten und zugleich Absatzmärkte für ihre eigenen Produkte zu finden. Das verspricht hohe Extraprofite und verheißt einen kurzfristigen wirtschaftlichen Aufschwung Die industriellen Ballungszentren liegen im Osten der Ukraine, und das braucht man sicher nicht weiter zu erklären:
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2. Grund: Die Ukraine hat eine strategisch günstige Lage für weitere Eroberungen, d.h. die von den Imperialisten langersehnte Besetzung Rußlands. Was die Nazis nicht schafften, soll nun mit letzter Gewalt versucht werden. Und dazu wird Putin schon mal mit Hitler gleichgesetzt, eine angebliche Bedrohung durch Rußlands als Schreckgespenst an die Wand gemalt, um so eine Rechtfertigung für den Krieg zu haben.
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2. Wer führt den Krieg in der Ukraine?

Wer sind diejenigen, die hier in den Krieg geschickt werden, die Überfälle und Angriffe auf die Zivilbevölkerung verüben – es sind junge ukrainische Soldaten:

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1. Dieses Bild ist kein Einzelfall. Es handelt sich hier um junge Wehrpflichtige, vielleicht Freiwillige (vorn rechts: T-shirt „Asow“ mit SS-Wolfsangelsymbol, Mitte: Hitlerbild). Das Bild ist nicht gestellt, und es ist auch keine Fälschung. Es gibt Hunderte derartige Bilder im Internet, die beweisen, daß das Vorbild dieser jungen Soldaten Adolf Hitler ist und die vom Internationalen Gerichtshof in Nürnberg 1946 als „verbrecherische Organisation“ verurteilte SS. Es herrscht Faschismus in der Ukraine.
2. Es ist auch bewiesen, daß an den Helmen der „Asow“-Banditen Hakenkreuze und SS-Runen zu sehen sind. Siehe den Beitrag: „Ein polnischer Oberstleutnant…
3. Und es ist kein Irrtum, wenn der sogenannte „Präsident“ der Ukraine, Poroschenko, dazu aufruft, diesen Krieg gegen die selbsternannten Volksrepubliken, einen Krieg gegen das eigene Volk, zu gewinnen. Siehe hier: „Faschismus in der Ukraine
4. Es sind auch keine „Separatisten“, gegen die im Donbass Krieg geführt wird, sondern bewaffnete Einwohner und Freiwillige, die sich gegen die Angriffe der ukrainischen Faschisten zur Wehr setzen. Die Opfer: das unbewaffnete Volk und die Zivilbevölkerung.
5. Es gab zahlreiche Provokationen und Drohungen, wofür versucht wurde, den Verteidigern des Donbass die Schuld zuzuweisen (Odessa, MH017, Attentate auf Wohnviertel, Verkehrsmittel, Schulen und Krankenhäuser), es gab direkten GRAD- und Raketen-Beschuß durch die ukrainische Armee der Junta. Und es ist absurd zu behaupten, die Verteidiger des Donbass würden sich selbst bzw. die eigenen Wohngebiete, Schulen usw. beschießen.
7. Ist es ein Zufall, wenn Frau Merkel sich mit Poroschenko trifft? Ist es ein Zufall, wenn der Faschist Jazenjuk im deutschen Fernsehen von einer russischen „Invasion“ auf Deutschland spricht und damit die Befreiung von 1945 meint? (Der Sieg über den deutschen Faschismus war bekanntlich der Sowjetunion zu verdanken, die 1941 heimtückisch und wortbrüchig von der deutschen Wehrmacht überfallen worden war, die die größten Opfer in diesem Krieg zu beklagen hatte und 1945 den Faschismus zerschlug!)
8. In dem Zusammenhang muß man auch die von den USA und der EU geschürte Rußland- und Putinfeindliche Propaganda sehen, die letztlich dazu führte, die Nachkommen der Befreier von der Gedenkveranstaltung zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz auszuschließen. Noch absurder ist die Behauptung ukrainischer Faschisten, es habe sich um „ukrainische Soldaten“ gehandelt, die Auschwitz befreit hätten. Und zu aller Dreistigkeit spricht Jazenjuk auch noch davon, daß man einen „Geschichtsrevisionismus“ in Europa nicht zulassen werde („Haltet den Dieb!“).
9. Auch wurde bekannt, daß auch US-amerikanische Söldner („Blackwater“ – jetzt „akademi“) in der Ukraine im Einsatz sind.

Fazit: Es herrscht Faschismus in der Ukraine!

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Zweifelsfrei zu erkennen: Hitlergruß – links Jazenjuk, rechts ein unbekanntes Mädchen.


III: ÜBER DIE ZUKUNFT DER MENSCHHEIT

1. Was haben die Völker wirklich gewollt?

In der Sowjetunion fand am 17. März 1991 ein in der Geschichte dieses Landes wohl einmaliges Referendum statt, bei dem den Bürgern der Sowjetunion die Frage gestellt wurde:

„Halten Sie die Bewahrung der UdSSR als erneuerte Föderation gleichberechtigter souveräner Republiken, in denen die Rechte und Freiheiten der Menschen jeglicher Nationalität in vollem Umfang gewährleistet sind, für notwendig?“

Die baltischen Republiken (Litauen, Lettland und Estland), Moldawien sowie Grusinien und Armenien nahmen an dem Referendum nicht teil. Die Abstimmung ergab: mehr als drei Viertel der Einwohner der UdSSR stimmten für den Erhalt der Sowjetunion. Dennoch wurde bei dem kriminellen Beloweshsker Komplott die Aufteilung der Sowjetunion beschlossenes. Dagegen gab es vom 18. bis 21. August 1991 in Moskau erhebliche Proteste und einen blutig niedergeschlagenen Putschversuch gegen die damalige volksfeindliche Regierung unter Gorbatschow. Hier eine Übersicht über das Referendum über den Erhalt der UdSSR: (Frage: Soll die UddSSR erhalten werden? blau: ja, grün: nein)
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2. Warum hat der Kapitalismus keine Zukunft?

Der Kapitalismus ist stets von Krisenerscheinungen begleitet. Karl Marx war es, der das Wesen der zyklischen Überproduktionskrisen ihren Charakter, ihre Ursachen und ihre Notwendigkeit erklärte. Alle möglichen Ökonomen bemühten sich nun, die Krisen im Kapitalismus vorherzusagen. Und wie die Pilze schossen Anfang des 20. Jahrhunderts „Konjunkturinstitute“ aus dem Boden. Doch sehr erfolgreich waren sie alle nicht. Zu viele unberechenbare Faktoren, bedingt durch die Anarchie der monopolkapitalistischen Produktionsweise, verhinderten eine Prognose. Und so schrieb der britische „Economist“ am 9. Juli 1933:  „Es ist traurig, daran zu denken, daß die Krise 1929-33 eingetreten und (vielleicht)  schon ihrem Ende zugeht, dabei aber unser Verständnis des industriellen Zyklus kaum größer ist als früher.“ [6] Der Versuch jedoch, die kapitalistische Wirtschaft für das Non-plus-ultra jeglicher politischer Ökonomie zu erklären, starb indes nicht aus. Es wurde auch weiterhin über wirtschaftliche Perspektiven orakelt. Und die „Risiken und Nebenwirkungen“ nehmen weiter zu  der verhängnisvolle Zusammenhang zwischen Konjunktur, Krise und Krieg bleibt bestehen. Die Abschaffung der kapitalistischen Ausbeuterordnung erfordert eine grundlegende qualitative Umgestaltung der Gesellschaft.

Quellen:
[1] J.W. Stalin: Über dialektischen und historischen Materialimsus. In: Fragen des Leninismus, Dietz Verlag Berlin 1951, S.653.
[2] Paul Lafargue, Werke, Bd.2, S.229ff. (im roten Kasten)
[3] vgl. Geschichte, Lehrbuch für Klasse 8, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin (DDR), 1978, S.125.
[4] W.I. Lenin: Der Krieg und die russische Sozialdemokratie. In: Werke, Dietz Verlag Berlin, 1960, Bd.21, S.13.
[5] Taschenlexikon für Zeitungsleser, Dietz Verlag Berlin, 1988, S.128f.
[6] Zitiert nach J.Kuczynski: 60 Jahre Konjunkturforscher. Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte. Sonderband 1984, Akademie-Verlag Berlin, 1984, S.75.

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3 Antworten zu Krieg im Donbass (Einige Gedanken zu Ursachen und Hintergründen des imperialistischen Krieges in der Ukraine)

  1. „Alle diese Kriegsstrategien müssen wahrlich kranken Hirnen entsprungen sein…“

    Mit derlei „moralischen“ Atributen erreicht man nichts: der Kriegsstratege lacht, wenn er für ein krankes Hirn gehalten wird. Damit läuft man in die gestellte Falle: der Gegner wird unterschätzt. Es ist besser davon auszugehen, dass es sehr klugen und hochintelligenten Hirnen entsprungen ist, und sich dies zum Vorteil zu nutzen, wie Stalin es mit Hitler, Churchill und Roosevelt durchführte.

    Der Kapitalist ist nun einmal kein Dummkopf, was doch Lenin schon in dem Zitat oben feststellte: „„Der europäische Krieg, den die Regierungen und bürgerlichen Parteien aller Länder jahrzehntelang vorbereitet haben, ist ausgebrochen. Das Anwachsen der Rüstungen, die äußerste Zuspitzung des Kampfes um die Märkte in der Epoche des jüngsten, des imperialistischen Entwicklungsstadiums des Kapitalismus in den fortgeschrittenen Ländern … mußten unvermeidlich zu diesem Krieg führen und sie haben zu ihm geführt.“
    Es ist ein Fehler, dass Krieg „zufällig“, wie ein Schicksal ausbricht. Sie sind immer GEPLANT. Der zweite Fehler, der begangen wird, ist, dass die Geschichte nicht als eine logische Kontinuität verstanden wird, die eben nicht damit aufhört, dass irgendein „Führer“ stirbt, ein Land untergeht, ja ganze Völker ausgerottet werden. Die Welt hat ja nun nicht mit meinem zeitlich kurzen Leben begonnen und endet damit auch nicht, denn sonst hätte es niemals eine gesellschaftliche Entwicklung zum Kapitalismus/Imperialismus geben können. So etwas zieht sich Jahrhunderte und bei den wenigen Ausnahmen, die „Kulturen“ genannt werden, Jahrtausende hin … und Kulturen sterben langsam. Der Marxismus ist jung und bis er die „europäische“ Kultur verdrängt hat, vergeht noch ein Weilchen. Den Untergang der Sowjetunion mag man bedauern und das hat ja nun einmal auch die Menschheit sicherlich in ihrer Entwicklung um ein paar Jahrhunderte zurückgeworfen, aber das ist nicht das Ende des Marxismus. Man kann ja aus den Fehlern, die zum Untergang geführt haben lernen; lernen, wie man ihn nicht umsetzen kann und soll!

    Dennoch steht fest, der Marxismus ist der Anfang des Untergangs der hier herrschenden Kultur mit ihrem Kapitalismus/Imperialismus, dem Faschismus und Rassismus als ihren Begleiterscheinungen, denn 1+1=2 … das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche ….

    • sascha313 schreibt:

      😉 naja „krank“ heißt ja nicht „dumm“ – ein Brzezinski z.B. oder ein Friedman sind wahrlich keine „dummen“ Gestalten. Sie sind nur krankhaft zerfressen vom Haß, fanatische Antikommunisten, Überzeugungstäter, die „Demokratie“ für Geschwätz halten – und damit haben sie leider recht… dumm sind vielleicht diejenigen, die (wie dieser Jean Ziegler) davon überzeugt sind, man könne diese von ihm zurecht scharf kritisierte „strukturelle Gewalt“ der Finanzoligarchie mit „demokratischen“ Methoden von ihrem Treiben abhalten!

      • „dumm sind vielleicht diejenigen, die … davon überzeugt sind, man könne diese von ihm zurecht scharf kritisierte “strukturelle Gewalt” der Finanzoligarchie mit “demokratischen” Methoden von ihrem Treiben abhalten!

        Das ist nicht nur dumm, sondern schon eine Art Geistes-Krankheit und zudem hoch gefährlich.

        Und was soll auch ein derartiger Unsinn – in meinen Augen – „strukturelle Gewalt“.
        Nö, das ist ganz echte und wirkliche Gewalt und eine sehr gefährliche und schädliche dazu.

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