Offener Brief von Stalingrad-Veteranen an Bundeskanzlerin Angela Merkel

poem_83505Sechs russische Überlebende der Schlacht verfaßten zum 72. Jahrestages des Sieges der Roten Armee in Stalingrad einen Offenen Brief an die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Veteranen, alle über 90 Jahre alt, bekunden in dem Schreiben ihre Sorge angesichts der zunehmenden faschistischen und geschichtsrevisionistischen Tendenzen in der Ukraine. Sie bitten diesbezüglich um Stellungnahme der Bundeskanzlerin und fordern sie zu einem konsequenten Vorgehen gegen den Neonazismus auf.


Brief an Frau Angela Dorothea Merkel
von den Überlebenden der Schlacht von Stalingrad

Sehr geehrte Frau Merkel,
70 Jahre nach dem Sieg über die Nazis kommen wir, die Veteranen dieses schrecklichen Krieges und Teilnehmer dieser gräßlichsten Schlacht, zu der Einsicht, daß in Europa ein Gespenst umgeht, das Gespenst der braunen Pest. Dieses Mal ist es die Ukraine, die zur Brutstätte der Nazi-Ideologie geworden ist, die Quelle einer Ideologie von Ultranationalismus, Antisemitismus und Unmenschlichkeit, in der die Ablehnung anderer Kulturen, körperliche Gewalt, die Ausschaltung Andersdenkender und Mord aufgrund von ethnischem Haß praktiziert werden.

Wir haben bekannte Bilder vor uns: Fackelumzüge, Schläger in Uniform mit Nazisymbolen, die rechte Hand zum deutschen Gruß erhoben, faschistische Prozessionen durch die Kiewer-Innenstadt mit Polizeischutz und, die Bezeichnung von Personen als Untermenschen durch hohe ukrainische Regierungsvertreter.

Wir haben dies schon einmal erlebt, und wir wissen wo es hinführt.

In der Ukraine schlummert diese braune Plage schon ein Jahrzehnt und ist in einem Bürgerkrieg ausgebrochen. Nazi-artige Gruppierungen wie der Rechte Sektor (Prawy Sektor), wie die sogenannte Nationalgarde, zahlreiche inoffizielle aber gut bewaffnete Truppen wie „Azow“ vernichten mit Unterstützung der regulären ukrainischen Armee durch Luftschläge und schweres Artilleriefeuer die Bevölkerung der Ostukraine. Sie ermorden unschuldige Menschen nur aus dem Grund, daß diese ihre eigene Sprache sprechen wollen, eine andere Vorstellung über die Zukunft ihres Landes haben und nicht unter einer Regierung leben wollen, die von Anhängern Banderas geführt wird.

Diese Banderisten sind Anhänger der sogenannten Ukrainischen Befreiungsarmee, die, und wir möchten Sie daran erinnern, Frau Merkel, zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges an der Seite der Wehrmacht kämpften, mit der Galizischen SS-Division, und sich durch die Ermordung sowjetischer Juden auszeichnete. Sie erhöhen ihre ideologischen Vorfahren durch die Umbenennung ukrainischer Straßennamen nach Kriegsverbrechern!

Vor unser aller Augen wird die Geschichte des 20. Jahrhunderts umgeschrieben. Es verwundert nicht dass diese Banderisten unserer Zeit – mit einem fanatischen Glühen, das uns Frontveteranen von Stalingrad nur zu bekannt ist – dazu aufrufen, das Donbass vom Antlitz der Erde zu fegen und Bürger ihres eigenen Landes im Osten mit Napalm zu verbrennen! Es gibt dokumentierte Belege, daß Menschen nur aus dem Grund getötet wurden weil sie die Gardeschleife (das Symbol für den Sieg über den Faschismus) trugen.

Frau Merkel, die Wahrheit ist, daß in der Ukraine eine zügellose Orgie an Faschismus vonstatten geht. Es geht nicht um nur ein paar antisemitische Bemerkungen im Parlament oder um Zitate von Überlegenheit einer „Rasse“ über die andere. Es geht um wahrhaft blutige Verbrechen, deren Opfer Hunderte und Tausende zählen.

Aber der Westen nimmt eine sehr seltsame Haltung ein, und das verstehen wir nicht. Diese Position kann als Entgegenkommen an die ukrainischen Nazis gedeutet werden. In der Ukraine wird dies als die europäische Position verstanden und so wird sie auch langsam in Rußland verstanden. Und wir würden gerne wissen was die Menschen Deutschlands dazu sagen würden, mit ihrem vorteilhaften Blick auf ihre eigene historische Erfahrung.

Es ist wichtig für uns, Ihre Sichtweise zu verstehen, die Sichtweise der Führungskraft eines großen Volkes, das unter der braunen Pest litt und schreckliche Opfer bringen mußte, aber sich davon erholte. Wir sind uns bewußt, welchen Kampf ihr Land* gegen die Manifestation des Nazismus führt und, glauben Sie uns, wir wissen das zu schätzen. Und gerade deshalb wundern wir uns umso mehr, daß Sie bei allen Anstrengungen gegen das Aufkeimen von Nazismus in Ihrem eigenen Land, sich der Gefahr eines zügellosen Ausbruchs in einem anderen europäischen Land nicht bewußt sind.

Warum marschieren Europas Führer zur Unterstützung französischer Karikaturisten, die durch islamistische Terroristen ermordet wurden, aber warum marschieren sie nicht gegen den Faschismus in der Ukraine? Warum nimmt ein Staatsoberhaupt, das die Vernichtung eines Teils der eigenen Bevölkerung anordnet an diesem Marsch teil? Warum bekommen 12 französische Opfer Aufmerksamkeit und warum Tausende ukrainische und russische nicht?

Wissen Sie, wie viele Kinder in der Ostukraine durch Verbrecher mit Nazisymbolen an ihren Uniformen ermordet wurden? Wollen Sie es wissen? Wir werden Ihnen die Antwort geben – wenn Sie sie nicht schon haben. Warum schauen die Völker Europas regungslos der massiven Gewalt in der Ukraine zu? Kommt es einfach daher, daß Ihre Medien nicht darüber berichten? Unabhängig von den Tatsachen? Unabhängig von der Wahrheit? Was ist das wahre Ziel Ihrer Wirtschaftssanktionen? Rußland als Macht zu schwächen? Den Faschismus in der Ukraine zu unterstützen? Oder um unsere Renten, die wir als Kriegsveteranen erhalten, zu zerstören?

Sehr geehrte Frau Merkel,

die düstere Geschichte des 20. Jahrhunderts hat uns ein paar Lektionen erteilt:

Erstens: Das Umschreiben der Geschichte ist der erste Schritt zum Nazismus
Jedes europäische faschistische Regime der 20er und 30er Jahre begann so. Und auf diesem Weg befindet sich die Ukraine: Vom Umschreiben der Schulgeschichtsbücher bis zu der verbreiteten Zerstörung sowjetischer Mahnmale. Der Gipfel der Falschheit war die Äußerung des ukrainischen Premierministers Jazenjuk im deutschen Fernsehen: „Die Sowjetunion ist nach Deutschland und in die Ukraine einmarschiert!“ Wir würden gerne wissen was Sie davon halten, dem Führer eines Landes in dem die Leugnung des Holocaust eine Gefängnisstrafe nach sich zieht.

Zweitens: Die Suche nach Sündenböcken ist eine Äußerungsform von Nazismus
Faschistische Regime geben für jedes Versagen anderen Gruppen die Schuld, ethnische, soziale, religiöse. Früher waren das die Juden und die Kommunisten. In der heutigen Ukraine sind die Sündenböcke die Russen, Rußland und der Ostteil des Landes.

Drittens: Breitet sich der Nazismus in einem Land aus, so kann er sich über die ganze Welt verbreiten. Man kann nicht in einem Land Nazismus gutheißen und glauben, daß er innerhalb desjenigen Landes bleibt. Die Naziwelle verbreitet sich überall, über Landesgrenzen. Darum wird es auch „die braune Pest“ genannt. Der Nazismus muß bereits von fern bekämpft werden, nicht erst wenn er vor der Haustür steht.

Viertens: Nazismus darf nicht ignoriert werden; ihm muß Widerstand geleistet werden. Sollte jemand der Meinung sein man könne den ukrainischen Faschismus ignorieren oder einfach nicht beachten, so irrt er sich gewaltig. Es liegt in der Natur des Nazismus, daß er Nichtbeachtung als Ermutigung versteht, ja sogar als Anerkennung seiner Stärke. Nazismus ist nie nur an einem Ort; die Wurzeln wandern und er wächst. Daher ist die einzige Methode gegen ihn ein aktiver, bitterer Kampf.

Fünftens: Die wichtigste Waffe im Kampf gegen Nazismus in seiner Frühphase ist die Wahrheit.

Kurz gesagt: Wahrheit schlägt Nazismus. Indem man das unmenschliche Wesen des Nazismus zur Schau stellt, das unmenschliche Wesen seiner Ideologie, das Verhalten seiner Anhänger, der Taten dieser Personen, damit bekämpfen wir die Ausformung des Nazismus. Historische Wahrheit ist der beste Schutz gegen Nazismus. Würde die eigene Regierung die Geschichte des Landes und seiner Menschen nicht vor der Jugend verbergen dann gäbe es in der Ukraine weniger Nazi-Anhänger. Die gegenwärtigen Massenmedien spielen dabei eine große Rolle: sie können zum Nazismus beitragen oder ihn bekämpfen!

Sehr geehrte Frau Merkel!

Wir haben in Rußland als Nachfolgestaat der Sowjetunion einen besonderen und historischen Auftrag. Vor 70 Jahren beendeten wir auf Kosten von Millionen von Kriegsopfern den Nazismus in Europa. Wir persönlich, alle Stalingrader, haben mit übermenschlichen Kräften nicht nur unsere Geschichte verändert, sondern die europäische, ja die Weltgeschichte. Und wir können das Wiederaufleben des Nazismus nicht zulassen. Ganz bestimmt nicht in unserer Nachbarschaft! Wir haben dagegen gekämpft; wir werden dagegen kämpfen; wir laden Sie ein mit uns zu kämpfen!

In einem sehr bekannten und beliebten Film hier bei uns sagt der Hauptdarsteller, das Urbild eines faschistischen Chefs: „Sobald sie uns irgendwo nicht mehr mit ‘Hallo’ sondern mit ‘Heil!’ begrüßen wissen wir: Dort werden sie auf uns warten, und dort werden wir unsere große Erneuerung beginnen.“

Frau Merkel,

überall in der Ukraine hört man das „Heil!“, offen, mit offizieller Unterstützung. Es wird für ganz Europa Zeit diesen Fluch zu bannen. Wir hoffen sehr, daß das deutsche Volk und ganz Europa zusammen mit Rußland diese Giftwurzel ausreißt, mit Stumpf und Stiel.

* hier ist offenbar die DDR gemeint!

Siehe: Original in russischer Sprache

Thierry Meyssan: Wer sind die Nazis in der ukrainischen Regierung?


ПИСЬМО ЖИВЫХ
Письмо фрау Ангеле Доротее Меркель от ветеранов Сталинградской битвы

Уважаемая фрау Меркель!

В год 70-летия победы над нацизмом мы, ветераны той страшной войны и участники ее самой страшной битвы, наблюдаем, как по Европе вновь бродит призрак – призрак коричневой чумы. На этот раз рассадником нацизма стала Украина, где от идеологии в ультранационалистическом, антисемитском и человеконенавистническом ключе, перешли к практике – к физическому насилию, уничтожению инакомыслящих, убийству людей на почве этнической ненависти, неприятия иной культуры.

Перед нами встают знакомые картины: факельные шествия, молодчики в униформе с нацистскими значками, вскидывающие руки в нацистском приветствии, охраняемые государственной полицией фашистские парады в центре Киева, заявления о второсортности некоторых народов. Все это мы уже видели и знаем, к чему это приводит.

На Украине тлевшая и подогревавшаяся последние десятилетие коричневая чума прорвалась и привела к кровавой гражданской войне. Нацистские формирования, такие как „Правый сектор“, так называемая „Национальная гвардия“, многочисленные неформальные, но хорошо вооруженные батальоны типа „Азов“, при поддержке украинской армии, армейской авиации и тяжелой артиллерии систематически уничтожают население Востока Украины. Мирных людей убивают просто за то, что они хотят говорить на своем родном языке, за то, что они иного мнения о будущем своей страны, за то, что не хотят жить в государстве, где верховодят бандеровцы.

Эти последователи так называемой „Украинской освободительной Армии“, которая, напомним Вам, фрау Меркель, воевала во время Второй мировой войны в составе Вермахта, а также дивизии СС „Галиция“, особенно отличившейся в расправах над советскими евреями, добились возвеличивания своих идейных отцов и дедов. Именами нацистских преступников называют улицы городов Украины! Историю ХХ века на Украине переписывают на наших глазах! Стоит ли удивляться, что нынешние бандеровцы с фанатичным блеском в глазах, знакомым лично нам, ветеранам, по фронтам Второй мировой, по Сталинградской битве, ослепленные ненавистью, призывают стереть с лица земли Донбасс, выжечь напалмом жителей востока своей страны?! Есть документальные свидетельства того, как людей убивали просто за то, что они носили гвардейскую ленточку – этот символ победы над фашизмом.

Правда в том, фрау Меркель, что в Украине происходит полномасштабный разгул нацизма! Это не отдельные антисемитские реплики в парламенте и не статейки недоучей о превосходстве одной расы над другой. Это полномасштабные и кровавые преступления, жертвы которых уже исчисляются сотнями и тысячами.

Но Запад занимает очень странную позицию, и нам она не понятна. Ее можно истолковать как потворство украинскому нацизму. Именно так толкуют позицию Европы в Украине, и именно так ее начинает воспринимать российский народ. И нам хотелось бы знать, что скажет немецкий народ с высоты своего национального исторического опыта об этом.

Нам важно знать Ваше мнение, мнение лидера великого народа, который когда-то заболел коричневой болезнью, но, ценою страшных жертв излечился от нее. Мы знаем, как в Вашей стране борются с любыми проявлениями нацизма. И, поверьте, мы ценим это. Тем более нам сложно понять, почему, тщательно вычищая любые возможные ростки нацизма в своей стране, Вы допускаете масштабные его проявления в другой части Европы?

Почему европейские лидеры проводят марш в поддержку убитых исламскими террористами французских карикатуристов, но не проводят марши против фашизма на Украине? Почему в этих маршах принимает участие глава государства, отдавший приказ об уничтожении собственного населения? Почему 12 французских жертв заслуживают внимания, а тысячи убитых русских и украинцев – нет? Знаете ли Вы, сколько детей убито на востоке Украины головорезами с нацистской свастикой на форме? Хотите ли Вы об этом узнать? Мы предоставим Вам эту информацию, если Вы ею не владеете. Почему европейские народы спокойно смотрят на массовое насилие на Украине? Или об этом просто не говорят в ваших СМИ? Тогда в чем заключается их пресловутая независимость? В независимости от фактов? От правды? В чем истинная цель ваших экономических санкций? Ослабить Россию как державу? Поддержать нацизм на Украине? Или просто обесценить наши пенсии, которые мы получаем как участники Второй мировой войны?

Уважаемая фрау Меркель, мрачная история ХХ века преподала нам несколько уроков:

1. Переписывание истории – прямой путь к нацизму.

С этого начинали все европейские фашистские режимы 20-х и 30-х годов. По тому же пути пошли на Украине: от переписывания школьных учебников по истории к массовому сносу советских памятников. Вершиной лжи стало заявление украинского премьера Яценюка немецким СМИ о «вторжении СССР в Германию и на Украину»! Хотелось бы знать Ваше мнение об этом, мнение лидера, где за отрицание Холокоста присуждают реальные сроки тюрьмы.

2. Поиск виноватых – проявление нацизма.

Фашистские режимы списывают все неудачи своей страны на отдельные группы – этнические, социальные, религиозные. В далекие годы в этом качестве выступали евреи и коммунисты. В нынешней Украине виновниками назначены русские, Россия в целом и население востока страны.

3. Если нацизм появится в одной стране, то чума пойдет по всему миру.

Нельзя поощрять нацизм в одной стране и полагать, что он останется в ее границах. Волна нацизма докатится до всех, перешагивая любые государственные границы. Именно поэтому нацизм прозвали „коричневой чумой“. Нацизм надо останавливать на дальних подступах, иначе он придет и в ваш дом.

4. Нацизм нельзя игнорировать, с ним можно только бороться.

Если кто-то думает, что от украинского нацизма можно просто отвернуться, не замечать его, то он сильно заблуждается. Природа нацизма такова, что даже собственное игнорирование он воспринимает как поощрение, как проявление своей силы. Нацизм не остается локальным, он может только нарастать и развиваться! Поэтому единственный путь противостояния нацизму- это жесткая и активная борьба с ним.

5. Важнейшее оружие в борьбе с нацизмом на его ранних стадиях – правда.

Именно правда побеждает нацизм. Показывая человеконенавистническую суть нацизма, проявляющуюся в его идеологии, заявлениях его сторонников, в конкретных расправах над людьми, мы боремся с нацизмом как таковым. Историческая правда – лучшее профилактическое средство против нацизма. Если бы от молодых украинцев их собственное правительство не скрывало реальной истории их страны и народа, то сторонников нацизма на Украине было бы в разы меньше. Современные СМИ играют огромную роль: они могут либо формировать нацизм, либо противостоять ему.

Уважаемая фрау Меркель! У России как наследницы СССР есть особая историческая миссия. 70 лет назад мы покончили с нацизмом в Европе, понеся самые страшные жертвы в той войне. Мы лично, сталинградцы, нечеловеческими усилиями переломили ход истории. Не только нашей истории, но европейской, мировой. И мы не можем допустить повторения нацизма. Тем более у нас под боком! Мы боролись, и будем бороться с этим злом. И предлагаем Вам бороться с ним вместе!

Один персонаж легендарного и всеми любимого у нас художественного фильма, который является прототипом реально существовавшего нацистского босса, по сюжету киноленты заявил: „Как только где-нибудь вместо слова „здравствуйте“ скажут „хайль“… знайте: там нас ждут, оттуда мы начнем свое великое возрождение“.

Фрау Меркель, на Украине „хайль“ звучит повсюду, неприкрыто и чуть ли не при поддержке властей. Пора остановить эту нечисть всем европейским миром! Мы очень надеемся, что немецкий народ, как и все остальные народы Европы вместе с российским народом задавит гадину в зародыше!

Фашизм не пройдет! Да здравствует мир!» – отмечают авторы послания.

19070_originalКроме того, по информации ИА „Высота 102“ ветераны Сталинградской битвы вместе с „Письмом живых“ отправили фрау Меркель и новое издание энциклопедии „Сталинградская битва“. Председателем редакционной коллегии этого издания, напомним, является известный ученый и общественник, ветеран Великой Отечественной войны, Почетный гражданин города-героя Волгограда Максим Матвеевич Загорулько – один из подписавшихся под „Письмом живых“.

http://flb.su/info/58923.html

http://maxpark.com/community/5069/content/3240504


Letter to Mrs. Angela Dorothea Merkel
from the survivors of the battle of Stalingrad

 

 

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10 Antworten zu Offener Brief von Stalingrad-Veteranen an Bundeskanzlerin Angela Merkel

  1. Tobi schreibt:

    Hallo Norbert, naja ob die Frau Merkel darauf eingehen wird? Sicherlich nicht. Gestern sollte ja angeblich ein Waffenstillstand ausgehandelt worden sein, obwohl das morden da weiter geht und gehen wird. Und laut den staatstreuen Nachrichtensender will Frau Merkel der Ukraine keine Waffen liefern. Stattdessen glaubt sie, dass in einem Kriegsfall die Russen militärisch unterlegen seien, das hat sie selbst gesagt gestern auf ZDF. Deshalb ist es fraglich ob sie jetzt plötzlich aufhört den Faschismus in der Ukraine zu unterstützen und die Russen helfen wird. Außerdem sind wir Deutsche eh kein souveränes Land, was selbst entscheiden kann.

    • sascha313 schreibt:

      Natürlich wird sie nicht darauf eingehen, da diese Person ohnehin keine Entscheidungsbefugnis besitzt (die BRD ist seit langem ein Anhängsel der USA). Aber sie sollte sich darüber im Klaren sein, daß der nächste Krieg um Europa keinen Bogen machen wird! Auch die USA, die ohnehin wirtschaftlich auf dem letzten Loch pfeifen, werden damit rechnen müssen, daß auch sie künftig von einem Krieg nicht verschont bleiben, falls sie sich zu einer offenen Aggression entscheiden sollten. Und das wird sie vermutlich daran hindern, Atomwaffen in der Ukraine einzusetzen. Denn Rußland ist militärisch durchaus stark und verteidigungsbereit, ist aber keineswegs ein aggressiver Staat (wie sämtliche Westmächte), der Eroberungen nötig hätte. Wer hat denn die Osterweiterung der NATO bis an die russischen Grenzen vorgenommen? Da waren auch in Rußland einige Politiker so naiv zu glauben, man könne sich aufs „Zusagen“ und „Versprechungen“ der westlichen Imperialisten verlassen. Was für eine Dummheit!

      Bei aller unterschiedlicher Gesellschaftsordnung (auch Rußland ist ein kapitalistischer Staat) – solche Blitzkriegs-Phantasien hatte schon Hitler. Damals mußte er damit scheitern. Aber die Russen haben ihre Lektion gelernt. Sie werden keinen erneuten Überfall auf russisches Territorium zulassen. Und was die Ukraine betrifft, so werden die Faschisten das Land vor dem Untergang nicht retten, im Gegenteil. Die Pläne der NATO sind schon heute nicht aufgegangen, und auch sie werden vermutlich scheitern…

      • Tobi schreibt:

        Was ich noch gerne von dir wissen möchte: Wie ist deine Meinung über den Genossen Jegor Ligatschow? Dieser hatte Gorbatschow hinterschaut und wollte ihn 1991 stürzen, was ihm leider misslang. In Wikilügia steht wahrscheinlich ausnahmsweise einmal was wahres über eine Person drin.
        http://de.m.wikipedia.org/wiki/Jegor_Ligatschow

      • sascha313 schreibt:

        Du hast recht Tobi. Bisher wußte ich nicht viel von Jegor Ligatschow. Aber dieser nunmehr 94jährige Kommunist hat sich tatsächlich gegen den Verrat und für den Erhalt der Sowjetunion eingesetzt und hat bisher zahlreiche Artikel und Aufrufe an die Kommunisten des Landes verfaßt. Er ist bestimmt ein aufrechter Komunist, aber seine Vorstellung von einer Vereinigung alles Kommunisten ist schlichtweg falsch. Er setzt auf die Erneuerung der KPRF, die heute in Rußland nur noch eine Stütze des kapitalistischen Systems ist (siehe: https://sascha313.wordpress.com/2014/12/07/ljubow-pribytkowa-vereinigung-der-kommunisten/)

    • rheinlaender schreibt:

      Hallo Tobi,
      vielleicht hast Du ja Interesse Dich mit der russischen Wehrhaftigkeit zu beschäftigen? Und dies dann weiterzugeben. Ich hab fast keine Ahnung. Aber seit den 90er Jahren und besonders aktuell HEUTE wird so getan, als ob ein Krieg gegen Russland ein Spaziergang wäre. Warum wohl? Anfang der 80ger sind Millionen Menschen auf die Strasse gegangen, weil sie eben Angst hatten, selber bei einem Atomkrieg GRAUENVOLL sterben zu müssen. Selbst schlagkräftige Rocker, Zuhälter und verfeindete Gangs marschierten gemeinsam. Dies kann wieder und noch viel stärker erreicht werden, wenn man folgendes bedenkt: Selbst westliche Experten geben zu, dass das Raketenschild nichts nutzt ! Erst wird also – besonders Deutschland – Europa vernichtet. Und dann erreichen die A-Bomben die USA Ostküste. Die Westküste ist eh nicht geschützt. Und die Rest USA wir von A-Waffen aus Fliegern, Schiffen und U-Booten versorgt. Aber mein Wissen ist da nur sehr oberflächlich. Nur dass einer der wichtigsten Kriegspropaganda es ist, das anvisierte Opfer als wehrlos darzustellen. Einen atomfreien Restsonntag wünscht Dir Manfred.

  2. sascha313 schreibt:

    Nun ist Rußland heute immerhin ein kapitalistischer Staat. Allerdings mit einer langen und einprägsamen sozialistischen Vorgeschichte. Nicht ohne Grund und mit absoluter Berechtigung hat die Hochachtung vor Stalin nach 1989 enorm zugenommen. Ebenfalls ist bei fast allen Russen der Große Vaterländische Krieg und der Sieg über den deutschen Faschismus noch sehr präsent. Der angebliche „Raketenschutzschild“ ist kein Schutz, sondern eine unmittelbare Bedrohung Rußlands, ebenso die bis an die Grenzen vorgerückte NATO. Doch schon Hitler hat mit seinen Blitzkriegsphantasien seine Kräfte überschätzt. Allerdings ist die Sorge deshalb nicht geringer geworden, selbst wenn man davon ausgehen kann, daß Rußland sich zu verteidigen versteht. Der Imperialismus ist unberechenbar und zu jedem Verbrechen bereit!

    Nur ein Beispiel am Rande: In Odessa hat kürzlich eine mutige Lehrerin den Nazis („Swoboda“) den Zugang zu ihrer Schule verwehrt. Es war bekannt geworden, daß man in der Schule ausführlich über den Großen Vaterländischen Krieg informiert hatte und daß dort auch Porträts von Stalin hängen! Die Nazis mußten unverrichteter Dinge wieder abziehhen. Eine heldenmutige Lehrerin!

  3. Kevin schreibt:

    Sascha was hälst du von Syriza?

  4. Pingback: Wie werden die Deutschen gegen andere Völker aufgehetzt… (Soldatenbriefe von Stalingrad 1943) | Sascha's Welt

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