Stalin über den Faschismus

Stalin FotoNehmen Sie z.B. den Faschismus. Der Faschismus ist eine reaktionäre Kraft, die unter Anwendung von Gewalt die alte Welt zu erhalten sucht. Was wollen Sie mit den Faschisten machen? Mit ihnen diskutieren? Sie zu überzeugen versuchen? Aber damit erreichen Sie bei ihnen nicht das Geringste. Die Kommunisten verherrlichen keineswegs die Anwendung von Gewalt. Aber sie, die Kommunisten, sind nicht willens, sich überrumpeln zu lassen, sie können sich nicht darauf verlassen, daß die alte Welt freiwillig von der Bühne abtritt, sie sehen, daß das alte System sich gewaltsam verteidigt, und deshalb sagen die Kommunisten der Arbeiterklasse: Beantwortet Gewalt mit Gewalt, tut alles, was in Euren Kräften steht, um zu verhindern, daß die alte, sterbende Ordnung Euch zermalmt, laßt nicht zu, daß sie Fesseln um Eure Hände legt, um die Hände, mit denen Ihr das alte System niederreißen werdet! Sie sehen also, die Kommunisten betrachten die Ablösung eines Gesellschaftssystems durch ein anderes nicht einfach als einen spontanen und friedlichen Prozeß, sondern als einen komplizierten, langwierigen und gewaltsamen Prozess. Die Kommunisten können die Augen nicht vor den Tatsachen verschließen.

J.W. Stalin: Unterredung mit dem englischen Schriftsteller H.G. Wells, 23. Juli 1934.
In: Werke, Dortmund 1976, Bd.14, S.16.


Взять, например, фашизм. Фашизм есть реакционная сила, пытающаяся сохранить старый мир путем насилия. Что Вы будете делать с фашистами? Уговаривать их? Убеждать их? Но ведь это на них никак не подействует. Коммунисты вовсе не идеализируют метод насилия. Но они, коммунисты, не хотят оказаться застигнутыми врасплох, они не могут рассчитывать на то, что старый мир сам уйдет со сцены, они видят, что старый порядок защищается силой, и поэтому коммунисты Говорят рабочему классу: готовьтесь ответить силой на силу, сделайте все, чтобы вас не раздавил гибнущий старый строй, не позволяйте ему наложить кандалы на ваши руки, которыми вы свергнете этот строй. Как видите, процесс смены одного общественного строя другим является для коммунистов процессом не просто стихийным и мирным, а процессом сложным, длительным и насильственным. Коммунисты не могут не считаться с фактами.

(И.В Сталин, Беседа с английским писателем Г.Д. Уэллсом 23 июля 1934 года.
ПСС, Т. 14, стр. 32-34) http://grachev62.narod.ru/stalin/t14/t14_04.htm

in Englisch: http://www.newstatesman.com/politics/2014/04/h-g-wells-it-seems-me-i-am-more-left-you-mr-stalin

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6 Antworten zu Stalin über den Faschismus

  1. Vorfinder schreibt:

    Ukraine
    In der jW vom 21./22.Februar ist der Artikel „Wir sind Teil einer antifaschistischen Front“ in gekürzter Fassung abgedruckt. Gerade aber was im Print weggelassen wurde, halte ich für lesenswert. Deshalb hier der Link zum vollständigen Text. https://www.jungewelt.de/2015/02-21/025.php

  2. sascha313 schreibt:

    Interessant. Markow sagt dort: „Uns ist klar, daß die Ursache des Problems – der Kapitalismus – bestehen bleibt. Aber ich bin praktizierender Humanist. Ich weiß, daß die Welt zu unseren oder unserer Kinder Lebzeiten nicht völlig verändert werden kann. Ich tue einfach, was ich kann, die nächsten Generationen werden den Kampf fortsetzen, so werden wir die Welt Schritt für Schritt verändern. Nach meiner entschiedenen Überzeugung ist der einzige Sinn des menschlichen Lebens, die Welt zum Besseren zu verändern. Wenn du stirbst, ohne etwas zu diesen Veränderungen beigetragen zu haben, ist dein Leben sinnlos gewesen. Ich kann nicht viel tun, aber ich tue, was ich kann.“ (man könnte hier auch Pawel Kortschagin zitieren) –

    Der Streit unter den Leuten der Ukraininischen KP ist schon lächerlich. Simonenko, der Vorsitzende, hat sich nach Rußland abgesetzt. Er ist vom gleichen Kaliber wie Sjuganow. Mit Kommunismus hat das nicht viel zu tun. Diese Leute werden die Welt nicht verändern! Und was die Bevölkerung betrifft – die wollen ihren Frieden. Wahrscheinlich ist der Antifaschismus gegen das Kiewer Nazi-Regime so ziemlich das einzige, wo sich alle einig sind. Die Menschen leiden, sie freuen sich, wenn sie am Leben sind, einige helfen … und der Rest hofft nur, daß der Krieg bald vorbei ist.

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  5. Harry 56 schreibt:

    Was der Genosse Stalin bereits 1934 über den Faschismus und seine Bekämpfung sagte, wurde bis zum heutigen Tage durch den Verlauf der Geschichte vielfach bestätigt. Faschisten wollten immer schon eine lange vorhandene Alte Welt vor dem Untergang bewahren.

    So war es schon 1922 in Italien, später in Spanien, Portugal, Deutschland, Ungarn, Slowakei, Rumänien…., 1973 in Chile etc……, ganz aktuell auch in der Ukraine, hier nebenbei gleich noch als Sturmtruppen, Fremdenlegionäre des USA/EU-Imperialismus, also der NATO, gegen ein zunehmend „widerspenstiges“ erstarkendes kapitalistisches Russland.

    Genosse Stalin befindet sich mit obigen Text direkt auf der Linie von Marx und Engels, welche mehrfach betonten, dass bei Anwendung von Gewalt seitens der Bourgeoisie gegen das Proletariat dieses dann ganz einfach gezwungen wäre ebenfalls (Gegen) Gewalt gegen die Bourgeoisie anzuwenden.
    Und was ist der Faschismus im Gegensatz zur bürgerlichen „Demokratie“?

    Er ist ganz einfach der Übergang vom zynischen Betrug und verhüllter Unterdrückung an den Besitzlosen und Lohnabhängigen hin zur Anwendung nackter Gewalt und offener Unterdrückung seitens der besitzenden Klassen, mittels ihrer gerade zu diesem Zweck herangezüchteten ausgehaltenen Faschisten und sonstiger repressiver diverser Staatsorgane.(Polizei, Justiz, Militär)

  6. Pingback: Geschichte und Gegenwart: Die Kriegsschuld Deutschlands und die Mitschuld des deutschen Volkes | Sascha's Welt

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