Wider den geistigen Schmutz des bürgerlichen Journalismus

Budzislawski

Hermann Budzislawski

Prof. Dr. Dr.h.c. Hermann Budzislawski gehörte zu den namhaften journalistischen Persönlichkeiten in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR). Der angesehene Publizist wurde Anfang der 1930er Jahre enger Mitarbeiter Carl von Ossietzkys in der „Weltbühne“, einer kommunistischen Zeitschrift, die er nach Ossietzkys Verhaftung 1934 durch die Nazis von Prag aus selbst herausgab. Als ihr Chefredakteur kämpfte er gemeinsam mit den führenden Intellektuellen in der Emigration, wie Heinrich Mann, Bertolt Brecht, Anna Seghers, Lion Feuchtwanger, Arnold Zweig und F.C. Weiskopf, für die Volksfrontidee, gegen den Faschismus. Gerade das ist auch heute wieder wichtig, da sich der geistige Schmutz des Faschismus nicht nur in der Ukraine, sondern auch in den deutschen Medien immer weiter auszubreiten versucht. Es ist also ein Buch über sozialistische Journalistik. Hermann Budzislawski schrieb dieses Buch 1966 für junge Journalismus-Studenten in der DDR. Der Kapitalismus war damals überwunden, der Sozialismus hatte gesiegt und dennoch stieß man auch bei uns immer wieder auf alte, reaktionäre bürgerliche Denkweisen und Vorurteile, gegen die es anzukämpfen ging. Es ist daher gut, daß Budzislawski auch etwas über den Kapitalismus schrieb, in dem wir ja heute wieder leben…

Jeder Beruf hat seinen Charakter und seine sittlichen Verpflichtungen; so auch der Journalismus. … Über diese Aufgaben gibt es allerdings – klassenbedingt – unterschiedliche Auffassungen; daher gibt es auch kein allgemeines Berufsethos des Journalismus. Es gibt nicht einmal eine klare Vorstellung, was ein Journalist seinem Wesen nach eigentlich ist: ein Zwischenträger von Neuigkeiten oder ein leitender Funktionär der Gesellschaft. Und tatsächlich ist das, was man den Typ des Journalisten nennen könnte, unter verschiedenen gesellschaftlichen Verhältnissen grundverschieden.

Ist der bürgerliche Journalist ein skrupelloser Intrigant?

Beeinflußt von überholten Vorstellungen einer vergangenen Epoche, haben bei uns manche junge Menschen noch falsche Vorstellungen vom Journalistenberuf. Unter einem Journalisten stellen sie sich etwas naiv einen fixen Schreiber vor, der in der Welt herumreist, überall freien Zutritt hat und ohne große Mühe über alles mitreden kann. Aber das ist noch harmlos. Gefährlicher ist die Vorstellung, der Journalist sei ein Allerweltskerl, dem sein Blatt soviel Macht verleihe wie dem bürgerlichen Politiker seine Partei oder dem Bankier sein Vermögen. Dabei könnte auch der bürgerliche Journalist bessere, kämpferische Vorbilder wählen: Kleist, den jungen Goerres, Forster.

Ist der bürgerliche Journalist ein Werkzeug der Imperialisten?

Im kapitalistischen Pressewesen wird jedoch ein abwertendes, lächerliches Bild des Journalisten mindestens geduldet, wenn nicht sogar gefördert, weil die kapitalistische Gesellschaft auch diese Typen des Journalisten braucht: den Schönschreiber, der die Massen vom Klassenkampf ablenkt; den Tiefsinnigen, der ein „gepflegtes“, kaum verständliches Deutsch schreibt, und den schamlosen Lügner, der um des Profits willen zum Kriege hetzt. All dies ist nötig zur Propagierung der bürgerlichen Ideologie, zum offenen Kampf gegen die Arbeiterklasse, zum sensationellen Verkauf der Boulevardpresse. Dieses Bild vom journalistischen Parasiten, der nur die Annehmlichkeiten des gesellschaftlichen Lebens für sich in Anspruch nimmt, ist (nicht nur bei uns, im sozialistischen Staat) falsch. Auch der bourgeoise Journalist muß schwer arbeiten; er wird nicht übermäßig bezahlt, und er ist – weit davon entfernt, mächtig zu sein – ein Werkzeug in der Hand des Verlegers.

Ist der bürgerliche Journalist ein gewissenloser Schreiberling?

Bezeichnend für das im kapitalistischen Westen absichtlich verbreitete Berufsbild des Journalisten ist ein 1958 erschienenes Büchlein: „Der Zeitungsreporter“, das sich als „eine Fibel für Anfänger und Fortgeschrittene“, also in gewissem Sinne als Lehrbuch, empfiehlt. In diesem Buch wird es als eine Vorbedingung für einen findigen Zeitungsreporter bezeichnet, daß er sich für „Ameisenplagen, Hundertjährige, Schornsteinbrände, Schutzimpfungen, Börsenzettel, Sonnenblumen, Packertarife, Brunnenbauertagungen, Kunstpelzpreispolitik“ – kurz: für alles – interessieren muß.

… da wären allerdings noch ein paar Gewissensfragen

Und der Autor, der alte Journalist Egon Jameson, der früher Egon Jacobsohn hieß und als „fixer“ Reporter der Ullstein-BZ durchaus einen Namen in seinen Kreisen halte, aber auch jetzt noch, anlaßlich eines Jubiläums, in der westdeutschen Presse gefeiert wurde, stellt an den Bewerber der Journalistik folgende Charakter- und Gewissensfragen: „Können Sie nein sagen, ohne nein zu sagen?“ Mit anderen Worten: Können Sie sich diplomatisch aus Affären ziehen? „Fühlen Sie sich in der recht nahen Nähe von Wirrköpfen, Gallenkranken, Neurasthenikern, Surrealisten, Mondsüchtigen, Prozeßhanseln, Poeten, Asozialen, Schlägern, Trunkenbolden und Aussätzigen wohl und wie unter Ihresgleichen zu Hause?“ [1] Bewegen Sie sich also gern am Rande der Gesellschaft, unter den Narren und Querköpfen, die scheinbar interessant und in Wahrheit ungeheuer langweilig sind, da sie mit dem eigentlichen Lebensprozeß des Volkes nichts zu tun haben?

Ist der bürgerliche Journalist also nur ein Erfolgsjäger?

Ersparen wir uns weitere indiskrete Fragen dieses Autors. Jameson kultiviert als Berufsbild des Journalisten einen Harlekin, allenfalls einen Erforscher von Absonderlichkeiten, der in der Halbwelt verkehrt und sie frech beschreibt. Und er gibt dem hoffnungslosen „Bild“zeitungsnachwuchs folgende fundamentale Ratschläge: Der Reporter „benötigt einen Frack(nicht älter als drei Jahre), einen Smoking (Höchstalter zwei Jahre), je einen schwarzen und einen blauen Anzug, zwei graue Anzüge und zwei his drei hellere leichtere Sportjacken und dazu passende Hosen.“ [2] Der Reporter „soll durch die Gassen streifen, seine diversen Quellen besuchen, in den Kneipen herumlungern“.[3] Am Schluß der Broschüre werden dann den Erfolgsjägern unter den westdeutschen Journalisten noch einige Tips gegeben: „Drei Themen gibt es für den Reporter, auf deren Durchschlagskraft er sich stets verlassen kann: „Kinder, Diebe und Millionen. Am besten alle drei zusammen. Da kann ihm nichts passieren“. [4]

Dies sind nicht nur „gutgemeinte“ Ratschläge, sondern auch Wunschvorstellungen, „Idealisierungen“ eines Berufs, dessen strikten Abhängigkeiten und harten Anweisungen man zu entrinnen sucht. Es sind „Erfolgshinweise“ eines Kollegen, der „Erfolg“ hatte. So sehen nicht alle bürgerlichen Journalisten auch im Zeitalter des Imperialismus aus. Aber es gibt diese Typen, und sie gehören zum Gesamtbild. Die führenden Presseleute der Bourgeoisie, Walter Lippmann oder Sebastian Haffner, Henri Nannen, Paul Sethe haben andere Sorgen. Aber ein gewisser Zug zum Spekulantentum, ja zur Hochstapelei, ist bei allen da, selbst bei ihnen, den Seriösen.


Wie funktioniert eigentlich das bürgerliche Medienmonopol?

Riesen-Institutionen wie die bürgerliche Presse, wie Funk und Fernsehen können natürlich nicht ohne Material- und Situationskenntnis, ohne Vertrautsein mit der aktuellen Problematik, mit den Persönlichkeiten des politischen und kulturellen Lebens bestehen. Es gibt beides. einerseits den „ernsthaften Informator“, der freilich die Wirklichkeit dennoch auftragsgemäß verzerrt, und andererseits den von Karl Kraus so treffend angeprangerten Schwätzer, den feuilletonistischen Verführer der Massen. Wer gefährlicher ist, bleibt schwer zu entscheiden. In der bürgerlichen Zeitungswissenschaft ist der seriöse imperialistische journalistische Politiker die dominierende, die der „Berufsethik“, der „Staatsraison“ und der Erhaltung der Gesellschaft verpflichtete Figur.

Boulevardpresse – für die primitivsten Bedürfnisse!

In der journalistischen Praxis und sogar als Ziel der Ausbildung spielen allerdings auch die von Jameson propagierten Typen eine erhebliche Rolle. Sie schreiben die Massenpresse. Die beiden Typen stehen übrigens in einem gewissen historischen Zusammenhang. Jamesons Idealtyp ist nicht einfach lächerlich, sondern Entwicklungsprodukt der einst seriösen, jetzt aber in der Form der Bildzeitung bis zur Gosse niedergegangenen bürgerlichen Presse. Der bürgerliche Boulevard-Journalist übernimmt zunehmend die Rolle eines Scharlatans und Halbgauners, der die Leser an der Nase herumführt, indem er sie – primitivsten Bedürfnissen folgend – unterhält.

Die Massenverdummung ist ihr Geschäft

Daß der Beruf des bürgerlichen Journalisten so tief gesunken ist, liegt daran, daß der Imperialismus der Massenverdummung bedarf, besonders in der allgemeinen Krise des Kapitalismus. Wo alle Kultur sich auflöst, wo Kunst aus sinnlosen Formspielereien besteht, kann nicht der Journalist allein seine traditionelle Form bewahren. Es zeigt sich, daß sich nicht nur der journalistische Beruf, sondern auch die Persönlichkeit des Journalisten verändert hat.

* * *


Aber gut. Nun haben wir das alles festgestellt, doch wie sollte ein ehrlicher, parteilicher und im Sinne der Arbeiterklasse klassenbewußter Journalismus aussehen? Der Kommunist Hermann Budzislawski führt hierzu weiter aus:

Während sich der Verfall in der bürgerlichen Journalistik vollzog, ist im Schoße der sozialistischen Arbeiterbewegung ein neuer Typ des Journalisten, eine neue Qualität der journalistischen Persönlichkeit herangewachsen, deren Eigenschaften im Klassenkampf der Arbeiter geformt wurden. Die Arbeiterpresse stand von Anfang an „auf den Zinnen der Partei“, in ihr konnte kein Platz sein für jene „Literaten“, unter denen man in den Auseinandersetzungen kurz nach der Jahrhundertwende nicht die großen Schriftsteller verstand, Riesen wie Gorki, sondern Unzufriedene im liberalen Bürgertum, rebellierende Ästheten, auch Karrieristen, die zur Sozialdemokratie gestoßen waren, die Aufgaben des Proletariats jedoch nicht begriffen und ihre eigenen Probleme und Inhalte zu den Problemen und Inhalten der Arbeiterklasse machen wollten.

Proletarischer Journalismus ist Klassenkampf gegen die Bourgeoisie

Journalismus in den oft verbotenen, unter ungeheuren Entbehrungen herausgebrachten Organen der Arbeiter war jedoch Klassenkampf in der vordersten Linie. Jeder Versuch, bürgerlich-liberales Ideengut in die Arbeiterpresse einzuschmuggeln oder mehrdeutige Stellungnahmen abzugeben, war unvereinbar mit den Zielen der Arbeiter. Darum kritisierten auch Marx und Engels unnachsichtig Erscheinungen kleinbürgerlich-überheblichen „Literatentums“ in der Presse.

Kleinbürgerliche Publizisten sind nur Feststeller, doch keine Veränderer!

Es ist oft noch ein großer Schritt von der linken Seite des Bürgertums bis zum Standpunkt der Arbeiterklasse – trotz ehrlicher gemeinsamer Arbeit für die Erhaltung des Friedens oder gegen den Faschismus. In der täglichen journalistischen Arbeit stellte sich die klassenmäßige Verschiedenheit der Standpunkte heraus. Dazu kam die häufige Inkompetenz dieser meist kleinbürgerlichen Publizisten. Sie schrieben oberflächlich und formulierten zweideutig, sozusagen mit Rückversicherung.

Der Proletarische Journalismus ist fest verbunden mit der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei

Die gesamte Geschichte der proletarischen Presse lehrt,

  • daß eine revolutionäre sozialistische Presse nur in untrennbarer Einheit mit der marxistisch-leninistischen Partei entsteht,
  • daß die Partei die Entwicklung der Presse lenken muß, und
  • daß sozialistische Journalisten erst dann auf der Höhe ihrer Aufgaben stehen, wenn sie sich als Parteifunktionäre fühlen und entsprechend handeln.

Die journalistische Persönlichkeit ist daher fest verbunden mit der Arbeiterklasse und identisch mit ihrem Kampf. So hat die revolutionäre Arbeiterpartei die Frage nach der journalistischen Persönlichkeit gestellt und beantwortet.

Was wird von einem proletarischen Journalisten verlangt?

Mit aller Deutlichkeit formulierte Lenin 1905, was die Partei vom Journalisten verlangt, in seiner Schrift „Parteiorganisation und Parteiliteratur“.

Dort heißt es: „Im Gegensatz zu den bürgerlichen Sitten, im Gegensatz zur bürgerlichen Unternehmer- und Krämerpresse, im Gegenpatz zum bürgerlichen Karrierismus und Individualismus in der Literatur, zum ‚Edelanarchismus‘ und zur Jagd nach Gewinn muß das sozialistische Proletariat das Prinzip der Parteiliteratur aufstellen, dieses Prinzip entwickeln und es möglichst vollständig und einheitlich verwirklichen.“ Die literarische und journalistische Arbeit könne daher nicht Privatsache sein, „die von der allgemeinen proletarischen Sache unabhängig ist.“ Und Lenin fordert von den Journalisten der Arbeiterpresse: „Die literarische Tätigkeit muß zu einem Teil der allgemeinen proletarischen Sache, … Bestandteil der organisierten, planmäßigen, vereinten sozialdemokratischen Parteiarbeit werden.“ [5]

Proletarische Journalisten haben falsche Eitelkeiten nicht nötig!

Der sozialistische Journalist empfindet es nicht, wie der bürgerliche Literat, als Degradierung, als unerträglichen Verzicht auf Originalität, wenn er der Parteilinie folgt und bewußt als „Rädchen und Schräubchen“ des einheitlichen Parteimechanismus (Lenin) seine spezifische, besonders komplizierte Funktion erfüllt. Nur auf diese Weise kann sich der sozialistische Journalist zum ersten Mal in der Geschichte der Presse völlig von kleinlichen Subjektivismen und Eitelkeiten befreien und, als echte historische Persönlichkeit, sich zur Größe eines Menschen erheben, der sein Leben nicht sich, sondern der größten Aufgabe seine Epoche widmet. Dann erst entfalten sich alle Züge einer journalistischen Begabung. Weil die Ziele der Partei, der sich der journalistische Kämpfer mit Leib und Seele verschrieben hat, übereinstimmen mit den gesetzmäßigen historischen Notwendigkeiten, gibt es im Prinzip keinen Widerspruch zwischen der Übernahme persönlicher Verantwortung für die journalistische Führung der Massen und der vollständigen Einordnung in den Apparat der Partei.

Der proletarische Journalist steht offen auf der Seite der Arbeiterklasse

Das Wesen des sozialistischen Journalismus ist also seine offene Parteinahme. seine unbedingte Treue und Ergebenheit zur Arbeiterklasse, seine Prinzipienfestigkeit. Franz Mehring wurde zur bedeutenden sozialistischen Persönlichkeit, weil er sich in seine neu gefundene Klasse – das Proletariat – einordnete und seine Aufgabe nicht in der Fortsetzung seines traditionellen einzelgängerischen Rebellentums nun auch gegen seine neue geistige Heimat sah, sondern sich zum treuen Verfechter des Marxismus entwickelte. Die journalistische Persönlichkeit ist in einer niedergehenden Klasse – ein Rebell, wie Ossietzky und Tucholsky bürgerliche Rebellen gewesen sind. In einer aufsteigenden Klasse dagegen ist sie der Exekutor ihres Gedankenguts, ihr Sprecher und Organisator.

Von Lenin lernen…

Der marxistische Journalist kann seinen Beruf nur voll ausschöpfen, wenn er Parteijournalist ist, gewillt, die Grundinteressen seiner Klasse und damit der fortschrittlichen Menschheit zum Ausdruck zu bringen; nur als fähiger, unbeirrbarer Politiker und Funktionär der Arbeiterklasse wird er zur journalistischen Persönlichkeit. Von diesem Standpunkt aus leitet die gesamte kommunistische Bewegung ihre journalistischen Funktionäre. Es ist hochbedeutsam, daß Lenin im Jahre 1920, als er die „Aufnahmebedingungen der kommunistischen Internationale“ formulierte, folgende Forderungen als Punkt 1 an die Spitze stellte:

„Die tägliche Propaganda und Agitation muß einen wirklich kommunistischen Charakter tragen. Alle Presseorgane, die sich in Händen der Partei befinden, müssen von zuverlässigen Kommunisten redigiert werden, die ihre Hingabe an die Sache der proletarischen Revolution bewiesen haben.“ [6]

Quelle:
Hermann Budzislawski: Sozialistische Journalistik. Eine wissenschaftliche Einführung. VEB Bibliographisches Institut Leipzig, !966, S.11-23. (Zwischenüberschriften eingefügt)

Zitate:
[1] Egon Jameson, Der Zeitungsreporter, Garmisch-Partenkirchen, 1958, S.19.
[2] ebd. S.38.
[3] ebd. S.38.
[4] ebd. S.38.
[5] W.I. Lenin: Aufnahmebedingungen der kommunistischen Internationale. In: Lenin, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1958, Bd.10, S.30f.
[6] Lehrmaterial XI., Geschichte der deutschen Presse, Leipzig, 1955/56, S.5.

Das Zeitungsschreiben mag keine schwierige Kunst sein und ist gewiß keine erhabene Kunst, aber eine Kunst ist es immerhin. Es kommt dabei wirklich nicht bloß auf die paar technischen Handgriffe an, die sich in einigen Tagen oder Wochen anlernen ließen, sondern auf ein gehöriges Maß literarischer und politischer Bildung. (Franz Mehring)

Anmerkung:
Ein sehr gutes Beispiel des bürgerlichen Journalismus finden wir u.a. im folgenden Blog: Propagandaschau.wordpress.com Natürlich ist es aus bürgerlich-kritischer Sicht nicht immer leicht, die politisch-ökonomischen Verhältnisse zu erkennen und so darzustellen, daß für den Leser klar wird, um welche Gesellschaftsordnung es sich handelt, wie die Machtverhältnisse sind und die Klassenpositionen, eben das, worauf Franz Mehring schon hinwies: ohne ein gehöriges Maß an marxistischer Bildung bleibt der Hintergrund politischer Ereignisse oft unverständlich.

Dieser Beitrag wurde unter Bildung und Erziehung, Marxismus-Leninismus veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Wider den geistigen Schmutz des bürgerlichen Journalismus

  1. Pingback: Wozu brauchen wir kommunistische Agitation und Propaganda? | Sascha's Welt

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s