Was ist Faschismus?

heartfield

Hitler: „Millionen stehen hinter mir!“

Was ist denn nun Faschismus? Gibt es heute noch Faschismus oder war der Faschismus nur ein Phänomen in Italien? Oder ist Faschismus vielleicht gar erklärbar mit Erscheinungsformen wie etwa Führerkult, Paramilitarismus, Politik des Spektakels und dergleichen Nebensächlichkeiten. Immer wieder gibt es (aus Unkenntnis) Verunsicherung darüber, ob der Faschismusbegriff der Kommunistischen Internationale von 1933 heute immer noch gültig ist. Zitiert werden dabei solche ebenso verschwommenen, wie irreführenden Erklärungs-versuche, die Definition des Faschismus eigne sich „allenfalls für die Bewegungsphasen“ in den verschiedenen Ländern usw.  – Na, prima, schon allein damit fühlen sich die Unterstützer der ukrainischen Junta ziemlich sicher, denn sie unterstützen ja nur eine „Bewegungsphase“, und nicht ein menschenfeindliches, faschistisches System. Auch wenn der nun folgende Text vielleicht etwas akademisch daherkommt – Prof.Kurt Pätzold hat deutlich klargestellt, was unter Faschismus zu verstehen ist, und warum die Dimitroff-Definition heute noch gilt:

Georgi Dimitroff sagte: „Der Faschismus an der Macht, Genossen, ist, wie ihn das 13. Plenum des EKKI richtig charakterisiert hat, die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“ [1]

Daher ist es falsch zu behaupten, der Faschismus sei eine Herrschaftsform gewesen, die vor allem in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in vielen europäischen Ländern verbreitet war. Nein, der Faschismus ist nach wie vor aktuell. Es kommt darauf an, wie man ihn definiert…


MEHR ALS EIN STREIT UM DIE RICHTIGE DEFINITION
Prof. Kurt Pätzold zur Aktualität der Dimitroff-Formel

Für unser Projekt Rallye „Verbrechen der Wirtschaft 1933-1945“ stellte uns Prof. Kurt Pätzold seine Arbeit „Mehr als ein Definitionsstreit“ zur Verfügung. Ende 1933 charakterisierte die Kommunistische Internationale den Faschismus an der Macht mit einer Formel, die als Dimitroff-Formel in die Geschichte einging, obwohl sie von Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongress der Kommunistischen Internationale 1933 nur zitiert wurde. Die Arbeit von Kurt Pätzold erschien zuerst in der Jungen Welt vom 11. 12. 2008. Die Zeitung stellte diese Redaktionelle Vorbemerkung voran:

Der Autor unseres Beitrags erhielt am 21.August 1992 von der Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin, Frau Professor Dr. Marlis Dürkop, ein Schreiben, in dem sein Arbeitsverhältnis gekündigt wurde, in dem sich zu dessen Begründung u. a. der Satz findet: „Noch in den 70er Jahren gehen Sie in Ihren Arbeiten zum Faschismus ganz dogmatisch von der Faschismusformel der Kommunistischen Internationale vom Dezember 1933 aus …“.

Der Wortlaut der Arbeit Pätzolds: (….) „Heute wird der Faschismusbegriff in der Geschichtswissenschaft kaum noch für geeignet gehalten, die jeweiligen Besonderheiten faschistischer Systeme und des Nationalsozialismus angemessen zu erfassen.“ Derlei Unsinn liefert das Internet 2008. Der Begriff Faschismus zielte, seit er über den „italienischen Fall“ hinaus Eingang in die Sprache von Politik und Gesellschaftswissenschaften fand, nie auf die Besonderheiten der neuartigen, nach dem Ersten Weltkrieg in mehreren europäischen Staaten entstandenen Bewegungen. Er abstrahierte gerade von deren Unterschieden und suchte das Gemeinsame, Charakteristische zu erfassen, das Wesen dieser Erscheinungen.

Die Leugnung des Faschismus an deutschen Schulen

Daß der Begriff Faschismus heute in der Bundesrepublik in geschichtlichen Unterweisungen an Schulen und Hochschulen mit Bezug auf deutsche Zustände kaum benutzt wird, kommt einer stillschweigenden Leugnung solcher charakteristischen Gemeinsamkeiten gleich und besitzt seine Ursachen. Bevor davon zu reden ist, sei festgestellt, daß die Begriffe Faschismus und Faschisten für die sich „Nationalsozialisten“ nennende Gefolgschaft Hitlers in Deutschland bereits vor 1933 geläufig waren, vor allem bei deren linken Gegnern, doch nicht allein dort. Davon überzeugt ein Blick in die Weltbühne Carl von Ossietzkys. Umstrittener als die Verwendung des Begriffs war die Kennzeichnung der Bewegung. Wer bildete sie? Wessen Interessen vertrat sie?

Die Definition des Faschismus (nach Dimitroff)

Kein Versuch, darauf zu antworten, erfuhr weitere Verbreitung und zugleich vielstimmigeren Widerspruch als die in eine Definition geronnene Charakteristik, die während der XIII. Tagung des Exekutivkomitees der Kommunistischen Internationale im November/Dezember 1933 gegeben wurde: Der Faschismus an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals. Sie wird meist Georgi Dimitroff zugeschrieben, auch als Dimitroffsche Definition bezeichnet. In Wahrheit befand sich der bulgarische Kommunist zum Zeitpunkt der Moskauer Tagung in der Hand der deutschen Machthaber. Ihm, weiteren Kommunisten und Marinus van der Lubbe wurde in Leipzig ein Prozeß gemacht, mit dem den Kommunisten die Urheberschaft des Reichstagsbrandes angehängt werden sollte.

Wie kam es zu dieser Definition?

Wer im Stab der Komintern, anknüpfend an frühere Bestimmungen – unter anderem eine von 1923 stammende Clara Zetkins – diese Kennzeichnung formuliert hat, ist unbekannt. Doch hat Dimitroff, daher mag die erwähnte falsche Zuordnung rühren, sie sich zu eigen gemacht und durch seinen im August 1935 gegebenen Bericht an den VII. Komintern-Weltkongreß, der die Definition enthielt, zu ihrer Popularisierung enorm beigetragen. … Den Ideologen und Theoretikern der Komintern war es darum zu tun, in einer weltweiten Bewegung klarzumachen, was von den beiden neuartigen, erkennbar eng verwandten Staatsgebilden, dem 1922 in Italien und dem jüngst in Deutschland entstandenen, zu halten und zu erwarten sei. Formuliert wurden eine Warnung und eine Orientierung für den Kampf.

Eine Erklärung, die die Massen mobilsiert

Kurzum: Die knappe Kennzeichnung der faschistischen Mächte – weitere dieses Typs zu schaffen, dafür wirkten Bewegungen in mehreren Ländern – erfolgte nicht in akademischer Absicht. Sie war bestimmt, Massen zu mobilisieren und falsche Frontstellungen zu meiden. Dazu mußte sie allgemeinverständlich sein. Ihre äußerste Verkürzung schloß wie in ähnlichen Fällen das Risiko von Mißverständnissen ein und erleichterte zudem absichtliche Mißdeutungen. Diese Zusammenhänge zu berücksichtigen, mag Menschen schwerfallen, die sich einzig in wissenschaftlichen Laboratorien bewegt und nie an politischen Kämpfen teilgenommen haben. Davon gibt es unter den Gesellschaftswissenschaftlern unserer Tage viele. (…)

Zum Wesen des Faschismus

Die Kennzeichnung des Faschismus als Diktatur des Finanzkapitals, der ökonomisch mächtigsten und daher einflußreichsten Kräfte des Industrie- und Bankkapitals, diente vor allem der Entlarvung der Faschistenführer, die in Deutschland und Italien mit dem Versprechen auftraten, eine ganz neue gesellschaftliche und staatliche Ordnung errichten zu wollen, in der es keine Klassenkämpfe geben und alle Glieder der Nation einträchtig zusammenleben würden, so daß alte Größe wiedergewonnen und zu neuer aufgestiegen werden könne. Dieser Kern der Charakteristik richtete sich gegen die These von der „nationalsozialistischen Revolution“ und zielte auf die Bloßlegung des Verhältnisses der Politiker um Hitler und Mussolini zum großen Kapital, da wie dort eines der am besten gehüteten Geheimnisse.

Die Bourgeoisie handelt nicht immer einheitlich

Damit war auch gesagt, daß die Machthaber nicht die Interessen aller Bourgeois gleichermaßen verfechten würden. Die Einschränkung – die reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente – drückte zudem aus, daß nicht alle Personen und Gruppen des Finanzkapitals die neue Staatsmacht unter dem Hakenkreuz favorisiert und beigetragen hatten, sie zu installieren. Führungsgruppen von Großkonzernen, wie beispielsweise die an der Spitze des Jenaer Zeiss-Unternehmens, die auch unter Krisenbedingungen wirtschaftsfriedlich mit Betriebsräten und Gewerkschaftsführern zusammenarbeiteten und dabei ihre Interessen durchzusetzen vermochten, hatten keinen Antrieb, sich auf die Seite der faschistischen Gegner der Republik zu schlagen.

  • Reaktionärste – das hieß, es waren jene Kreise zu entscheidendem Einfluß gelangt, die mit der revolutionären wie der reformistischen Arbeiterbewegung ein für allemal abrechnen und ebenso gründlich die bürgerlich-demokratischen Zustände beseitigen wollten. Jeder Schritt gegen die Arbeiterparteien und die Gewerkschaften, ausgegeben als Weg zur Volksgemeinschaft, wurde von Führungskreisen des Kapitals gebilligt, mitunter auch mit Beifall bedacht, entsprach er doch lang gehegten Wünschen, die unbeseitigten Folgen der Novemberrevolution zu liquidieren.
  • Extrem chauvinistisch – das besagte, es würde die Außenpolitik der an die Macht gelangten Faschistenführer sich in keinen anderen Bahnen vollziehen als in jenen, die in Verlautbarungen zuvor bezeichnet waren. Weder die einen noch die anderen hatten je die Ergebnisse des Weltkriegs akzeptiert. Sie beabsichtigten, die 1914 verfehlten Ziele in einem zweiten Anlauf zu erreichen. Wer Selbstberuhigung suchte, verließ sich auf die wohlfeilen Beteuerungen des Friedenswillens, mit denen der „Führer“ vom Tage an, da er Reichskanzler war, nicht sparte. Die sich davon einlullen ließen, wurden fünf Jahre später wach, als die faschistischen Chauvinisten zuerst gegen die Tschechen, dann gegen die Polen hetzten, von denen behauptet wurde, sie wollten die in ihren Grenzen lebenden Deutschen ausrotten.
  • Aufs äußerste imperialistisch – diese Kennzeichnung heute noch zu diskutieren, heißt Eulen nach Athen tragen. Italiens Eroberung des souveränen Kaiserreiches Abessinien 1935, die Liquidierung Albaniens 1939 und der Angriff auf Griechenland 1940 illustrierten und bestätigten sie ebenso wie – deutscherseits – die Tilgung Österreichs und der Tschechoslowakei von Europas Staatenkarte 1938/1939, sodann die Eroberungen im Zweiten Weltkrieg und die sich mit dem einem „Endsieg“ verbindenden Vorhaben, formuliert u.a. im Generalplan Ost, und nicht anders die Absicht, die Hand auf die Ölquellen des Nahen und Mittleren Ostens zu legen.
  • Terroristische Diktatur – diese Hervorhebung entstand, wie erwähnt, unter dem unmittelbaren Eindruck der bestialischen Gewaltmethoden, die zum Zwecke raschester Etablierung der Nazimacht angewendet wurden. Kein Zeitgenosse, dem die Existenz der Konzentrationslager entgangen sein konnte, war davon 1933 doch in Zeitungsberichten zu erfahren. Kaum jemand, der die Drohung und Anwendung von Gewalt gegen Juden nicht bemerkt haben konnte. Niemand, der die Flucht von Verfolgten und Drangsalierten, darunter viele jüdische Angehörige der Intelligenz, ins Ausland nicht wahrgenommen hatte. Doch blieb ungehemmter und zur Schau gestellter Terror nicht der Alltag des Faschismus. Die Machthaber hatten sich nicht, wie angenommen wurde, permanent mit Widerständen auseinanderzusetzen und darauf mit gesteigerten Maßnahmen brutaler Unterdrückung zu antworten.

Wie kann man die Definition des Faschismus ergänzen?

Die Erfahrung, die 1945 vorlag, hätte eine Ergänzung der Definition des Faschismus an der Macht erfordert, die vor allem die Massengefolgschaft, den Platz und die Rolle der Ideologie, insbesondere von Rassismus und Antisemitismus, die Genozide an Juden, Sinti und Roma und die Massenmorde während des Krieges aufzunehmen hatten.

Quelle:
http://www.verbrechen-der-wirtschaft.de/texte/0030_pa_tzold.htm (stark gekürzt)

Zitate:
[1] Georgi Dimitroff: Die Offensive des Faschismus und die Aufgaben der Kommunistischen Internationale. In: Georgi Dimitroff, Ausgewählte Schriften, Bd.2, Berlin 1958, S.523ff.


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Da die Erscheinungsformen des Faschismus in jedem Land ein bißchen anders sind, wollen wir uns hier am Beispiel des Faschismus in der Ukraine auf das Wesentliche beschränken. Außerdem sei ausdrücklich hingewiesen auf den Nürnberger Prozeß von 1946. Auf der Website des Colonel Cassad findet sich folgende Einschätzung:

  1. Offener Terror: Wie wir sehen, wird gegen alle Opponenten der Kiewer Junta offener Terror angewandt, wie physische Vernichtung, Einschüchterung, Geiselnahme, Verhaftung, Diebstahl, Folter und anderer Elemente des Terrors. Der Terror geschieht in Kenntnis und mit Anstiftung durch die relativ kleine Verschwörergruppe, welche nach dem Putsch an die Macht kam. Diese äußerst reaktionäre Diktatur ist eine äußerst radikale Formen des ukrainischen Nationalismus und Faschismus, der, wenn man den Erklärungen Jaroschs folgt, nicht einmal versucht, die imperialistischen Bestrebungen, unter anderem auf Kosten des kapitalistischen Rußland zu verbergen.
  2. Finanzkapital: Es erkennbar, daß die Macht in der Ukraine in den Händen des großen Finanzkapitals liegt. Um den Präsidentenposten streiten sich Milliardäre und Millionäre. Die wahrscheinlichsten Kandidaten sind der Milliardär Poroschenko und die Millionärin Timoschenko. Großen Einfluß in der Ukraine hat auch der Milliardär Kolomojski. Um die Niederwerfung des widerständigen Donbass kämpfen ebenso die Milliardäre Taruta und Achmetow. Das heißt, die Vertreter des großen Finanzkapitals waren offen an der Machtausübung interessiert. Darin besteht das Wesen des Kapitalismus.
  3. Die Diktatur. Die Macht wird ausgeübt durch die Unterdrückung der nicht klassenbewußten proletarischen Massen, sowie auch durch den offenen terroristischen Kampf gegen jenen Teil der Arbeiterklasse, der Intelligenz und der Kleinbourgeoisie, die gegen die faschistische Diktatur und die Monopolmacht des Großkapitals aufgetreten sind. Das Großkapital tritt selbst als Macht in Erscheinung, die faschistischen Abteilungen bilden dessen Instrumente zum Aufbauen eines faschistischen Apparates, der auf der terroristischen Diktatur beruht.
  4. Chauvinismus und Russenhaß. Es ist unschwer zu erkennen, daß der ukrainische Faschismus sowohl im Inneren, wie auch in der Außenpolitik mit äußerstem Haß gegen die benachbarten Völker, die Russen und in etwas geringerem Maße gegen die Polen vorgeht. Eine ebenso große Bedeutung hat auch der Antisemitismus. Der Russenhaß ist jedoch der ideologische Kern der Kiewer Junta, die öffentlich dazu aufruft, Menschen mit anderen nationalen, kulturellen und sprachlichen Merkmalen zu vernichten.

Wie deutlich zu erkennen ist, entspricht die Situation in der Ukraine zu 100% der klassischen Formulierung Dimitroffs. Genau das ist klassischer Faschismus in seiner reinsten Form.

Quelle: http://cassad.net/category/politic/95-na-ukraine-net-fashizma.html


UNBEDINGT ANSEHEN:
http://de.sputniknews.com/videos/20150327/301671848.html

Siehe auch:
Der Nürnberger Prozeß: Die Fiktion von einer „sauberen Wehrmacht“
Wer finanzierte die Nazis? Und wie kamen deutsche Konzernne zu ihrem Reichtum?
Faschismus in der Ukraine – Bomben auf friedliche Einwohner
L.Pribytkowa: Der Faschismus in der Ukraine

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11 Antworten zu Was ist Faschismus?

  1. „Wie kann man die Definition des Faschismus „Der Faschismus an der Macht ist die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ ergänzen?

    Die Erfahrung, die 1945 vorlag, hätte eine Ergänzung der Definition des Faschismus an der Macht erfordert, die vor allem die Massengefolgschaft, den Platz und die Rolle der Ideologie, insbesondere von Rassismus und Antisemitismus, die Genozide an Juden, Sinti und Roma und die Massenmorde während des Krieges aufzunehmen hatten“.

    Hier fehlt als Ergänzung der Definition des Faschismus noch, dass er Anti-Wissenschaftlich und Anti-Sozialistisch ist, wenn er sich auch der Wissenschaft und des Sozialismus bedient und in seinem Sinne missbraucht, um sich den Anschein von Wissenschaftlichkeit und Sozialismus geben zu können. Er ist selbstverständlich damit immer Anti-Marxistisch, Anti-Kommunistisch, Anti-Leninistisch – und bis in unsere Zeit gegen Mao, aber vor allem gegen Stalin gerichtet.

    Allerdings ist damit nun nur das besondere am Faschismus gekennzeichnet, wenn er an der Macht ist, aber eben die Frage nach seinem „eigentlichen“ „Wesen“ bleibt dabei im Grunde weiter unbeantwortet.

    Bei der Beantwortung der Frage nach dem „eigentlichen“ „Wesen“ des Faschismus, will ich daher bei einer zutreffenden Erkenntnis von Karl Marx ansetzen.

    „Das Fundament der irreligiösen Kritik ist: Der Mensch macht die Religion, die Religion macht nicht den Menschen. Und zwar ist die Religion das Selbstbewusstsein und das Selbstgefühl des Menschen, der sich selbst entweder noch nicht erworben, oder schon wieder verloren hat. Aber der Mensch, das ist kein abstraktes, außer der Welt hockendes Wesen. Der Mensch, das ist die Welt des Menschen, Staat, Societät. Dieser Staat, diese Societät produzieren die Religion, ein verkehrtes Weltbewusstsein, weil sie eine verkehrte Welt sind. Die Religion ist die allgemeine Theorie dieser Welt, ihr enzyklopädisches Compendium, ihre Logik in populärer Form, ihr spiritualistischer Point-d’honneur (Ehrgefühl), ihr Enthusiasmus, ihre moralische Sanktion, ihre feierliche Ergänzung, ihr allgemeiner Trost- und Rechtfertigungsgrund. Sie ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt. Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist.

    Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüth einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volks.

    Die Aufhebung der Religion als des illusorischen Glücks des Volkes ist die Forderung seines wirklichen Glücks. Die Forderung, die Illusionen über seinen Zustand aufzugeben, ist die Forderung, einen Zustand aufzugeben, der der Illusionen bedarf. Die Kritik der Religion ist also im Keim die Kritik des Jammertales, dessen Heiligenschein die Religion ist.“ [1]

    Die Religion ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens, weil das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt, ist hierbei die entscheidende Erkenntnis, die Karl Marx zur allgemeinen Kenntnis bringt. Bei dem Begriff Religion muss er jede Religion, die es so gibt, meinen, denn diese wird ja von Menschen gemacht. Und so trifft diese Erkenntnis grundsätzlich auch auf jede Religion zu.

    Bei der Frage nach dem „eigentlichen“ „Wesen“ des Faschismus, kann jedoch nur das „Christentum“ als Ursache und Grund gelten, denn die theoretische Grundlage des Faschismus ist dieser chauvinistische, „Gott“ und die Menschen hassende, irre und absolut nihilistische Wahn. Das „Christentum“ ist der geistige Nährboden des Faschismus! Ihm hat er die spezifischen Züge seines Wesens und seiner Wirksamkeit entlehnt! Als Metapher: der Faschismus ist „die böse Frucht eines faulen und verdorbenen Baums“. An die Macht gekommen ist er die verwirklichte Verderbnis des „Christentums“.

    Biologische, materielle, wirtschaftliche, religiöse, moralische, ethische und ideologische Feindschaft sind mehr äußerlicher Natur; sie gelten der Natur und der Anschauung und dem Wirken, nicht aber dem Menschen. Das „Christentum“ – der Nihilismus – und damit der Faschismus jedoch zielt [unmittelbar] auf den Menschen selbst!

    Er hat aus einer Gegnerschaft, bei der verschiedene Seiten mit unterschiedlichen Annahmen, Vermutungen, Überlegungen, Überzeugungen und Theorien sich durch Argumente zu überzeugen suchen, eine Feindschaft gegen den Menschen als Menschen gemacht, der Verachtung des minderwertigen, bösen und schuldigen Menschen und die völlige Trennung von ihm auf allen Gebiete der Kultur, Religion und des gesellschaftlichen Lebens eindringlich predigt.

    Das Wesen des Faschismus ist also die so phantastische, wie absurd abscheuliche Verwirklichung des Christentums – des Nihilismus – dessen innerer Kern die Lebensverneinung selbst ist und aus der die Verachtung, die Ablehnung und der Hass auf das Leben des Menschen zwangsläufig erwächst.

    Kurz. Das „eigentlichen“ „Wesen“ des Faschismus ist Menschenhass.

    Faschismus = Hass oder: Hass ist das Wesen des Faschismus.

    Anmerkung
    [1] – Karl Marx: Einleitung zu Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie; in: Deutsch-Französische Jahrbücher 1844, S. 71f, zitiert nach MEW, Bd. 1, S. 378-379; Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Opium_des_Volkes

  2. farsight3 schreibt:

    Das FS3 würde die o.e.Definition gerne entsprechend vereinfachen und auf unsere heutige Situation adaptieren:

    Faschismus ist der Schulterschluss zwischen Industrie und den Erfüllungsgehilfen im Staat, auch Politiker genannt.

    So lange die Industrie, so wie unsere „moderne“ Gesellschaft vom Giralgeld abhängig ist, haben die Banken, bzw. die Gelderzeuger das Sagen. Wissenschaft, Sport, Erziehung, Gesundheit und Militär dienen in letzter Konsequenz immer dem Bankenclan.

    Es ist nicht verwunderlich, dass Marx sein Auftragswerk ohne Einbeziehung des Geldsystems der Giralgeldschöpfung verfasste. Es existiert auch kein Geld-„Kreislauf“, sondern Geld wird immer neu ERZEUGT und in der Folge dann VERNICHTET.

    • Du „würdest also gerne“. Wirklich? Das nehme ich dir nicht ab. Was du aber „gerne möchtest“, passt mir gar nicht, denn wir brauchen keine Definition des Faschismus in der Art des Faschisten Benito Mussolini. Was wir allerdings noch viel weniger brauchen, ist antikommunistische – wenn von dir auch scheinbar geschickt getarnte – rassistische und antisemitische Propaganda.

      „Auftragswerk“ – aha, von wem beauftragt?
      „… – ach, ja! der Marx war doch Jude.“
      Ups, damit bis du gleich aufgeflogen. Macht nichts. Weiter üben.😉

      … und dann noch versuchen, Marx als „Dummkopf“ darstellen zu wollen: ohne Einbeziehung des Geldsystems der Giralgeldschöpfung“ habe er sein „Auftragswerk“ (= „Machwerk“) verfasst.

      EBEN GERADE NICHT!

      Steht doch der Versuch einer solchen „Geldschöpfung“ des preußischen Königs in der Kritik eines Zeitungsartikels von Engels, der dieses Unterfangen des preußischen Königs, der mal wieder Klamm bei Kasse war, süffisant verspottet und verhöhnt.

      Übrigens hat schon Goethe von einer solchen „Geldschöpfung“ im „Faust“ die Leviten gelesen … und du darfst sicher davon ausgehen, daß Karl Marx dieses Werk von Goethe kannte! … Kopernikus wusste auch schon im 16. Jahrhundert davon und den Chinesen ist das sogar schon im 12. Jahrhundert bekannt gewesen, die diese Art von „Geld“ trefflich „Fliegendes Geld“ nannten, welches die Hamburger Kaufleute bereits im 15. Jahrhundert als „windig“ bezeichneten“.

      … und dann auch noch deine ganze Ahnungslosigkeit zum Thema „Geld“ hier zum Schlechten geben.

      Im Kapitalismus gibt es weder „Geld“, noch ein „Geld“-System und schon gar keine „Giralgeld“-Schöpfung, es wird weder „Geld“ erzeugt, noch vernichtet. Das ist alles Quatsch mit Soße aus dem Hause Mises & Hayek, den du da nachgeplappert hast.

  3. sascha313 schreibt:

    Es ist richtig, daß diese Faschismusdefinition nicht alle Seiten dieses Gesellschaftszustandes umfaßt. Es wäre auch gar nicht möglich und nicht sinnvoll, hier jede Besonderheit, jede regional typische Erscheinungsform* des Faschismus zu erfassen. Was aber falsch ist, Georg, das Wesen des Faschismus im „Menschenhaß“ zu sehen. Der ist zwar ausgesprochen typisch, auch ist der Zusammenhang zwischen Faschismus und Kirche nicht zu leugnen – das Wesen, der Kern des Faschismus besteht jedoch in den sich ins Extreme zuspitzenden materiellen gesellschaftlichen Widersprüchen, die in letzter Konsequenz zur „offenen terroristischen Diktatur“ führen.

    Es also nicht der individuelle Konflikt, nicht das Bewußtsein (nicht der Haß) der zum Faschismus führt, sondern umgekehrt – der Faschismus ist das ERGEBNIS „eines aus den gesellschaftlichen Lebensbedingungen der Individuen hervorwachsenden Antagonismus“ (Marx, Vorwort zur Kritik der bgl.Ökonomie, MEW, Bd.13, S.9). Und natürlich ist es die Industrie, also die materielle Produktion, die solche Widersprüche hervorbringt. Der Staat und seine Erfüllungsgehilfen sind aber eben nur ihr Werkzeug, ihr Machtinstrument, welches aggressiv und diktatorisch angewendet wird. Ein Werkzeug, welches eben diesen Haß, diese Menschenverachtung hervorbringt…

    * Pätzold hatte hier das anschauliche Beispiel der Klassifizierung von Raubkatzen angewandt: „Niemand wird auf die Idee kommen, eine Definition der Unterfamilie der Pantherinea (deutsch: Großkatzen) deshalb zu bemängeln, weil sie die Verschiedenartigkeit der Lebensgebiete, der Jagdgewohnheiten oder der Fellfärbung von, sagen wir Leoparden und Tigern, nicht berücksichtigt.“ Dieses Beispiel habe ich der Einfachheit halber weggelassen.

    • Lieber Sascha,
      es ging mir nicht um die verschiedenen Erscheinungsformen des Faschismus – der ist so unterschiedlich wie die Menschen in ihrem äußerlichen Erscheinungsbild selbst, sondern um die Frage seines Wesens. Die Frage lautet ja „Was ist Faschismus“ und nicht „Wie ist Faschismus“. Mit anderen Worten es wird dabei nach der „Essenz“ oder „Substanz“ gefragt.

      Das „Eigentliche“ des Faschismus, das „in ihm wohnende“ Prinzip, aber ist der Hass. Und zwar ein grundsätzlicher Hass „gegen das Leben selbst“ – gegen das Sein als solches – und dieser Hass richtet sich in seinem Ausdruck allgemeinen gegen Lebewesen und im besonderen gegen das Lebenwesen der Art Mensch der Gattung homo, und zwar ohne dass es dafür weitere äußerliche Gründe gibt. Es „genügt“ dem Faschismus also vollkommen, dass man einfach nur ein Mensch ist. Er bedarf überhaupt nicht der „Unterscheidung“ nach „Rasse“, Geschlecht, Kultur, Religion, Klasse oder dem, was ein Mensch tut oder wie er handelt. Die schlichte Tatsache, dass ich ein Mensch bin, ist so wohl Anlass als auch Grund des Hasses.

      „Der Mensch macht die Religion“ und „die Religion ist die phantastische Verwirklichung des menschlichen Wesens“
      (Marx)

      Und welche „Religion hat der Mensch gemacht“? Welche „Religion hat die Gesellschaft produziert“? In unserem Kulturkreis ist es das Christentum in seinen unendlich verschiedenen scheinenden äußerlichen Formen, die Marx sich nicht scheut – in ihrer Gesamterscheinung allgemein gültig – als „verkehrte Welt“ und „verkehrtes Weltbewusstsein“ bestimmt und festlegt.

      Und welches „verkehrte Weltbewusstsein“ wohnt nun diesem vom Menschen gemachten Christentum inne? Was ist das eigentlich verkehrte daran? Nichts anderes als Nihilismus ist es:
      Es gibt kein Sein, es gibt keinen „Gott“, alles ist bloße „Illusion“.
      Aus der unbestreitbaren Tatsache, dass „das menschliche Wesen keine wahre Wirklichkeit besitzt“ (Hiob, Krishna, Mose, Jesaja, Plato, Sokrates, Jesus, Augustinus, Marx uva.) hat sich also das Christentum einen Menschen „gebastelt“, hat den Menschen „phantastisch verwirklicht“, und zwar nach einer absurden und vollkommen irren Wahnvorstellung, nämlich dass der Mensch als solcher „Böses-Sein“ wäre. Das wirklich wahr vorhandene Sein – in diesem Fall der Mensch selbst – wurde zum „Böses-Sein“ GEMACHT.

      Ein derartiger Wahn benötigt freilich eine unendlich große Zahl von „Erklärungen“ und „Gründen“ und „Ursachen“, denn kein Lebewesen – vor allen anderen nicht das Lebewesen Mensch der Gattung homo – käme von ganz alleine aufgrund seiner Wahrnehmungen von der Wirklichkeit auf die absurde Idee, dass er er „Böses-Sein“ wäre. Solch einen Unsinn kann der Mensch nur durch ein Abrichten, eine Dressur und Lernen erwerben.

      Im Falle des Christentums ist das mit abscheulicher Gewalt geschehen. Und es ist dieser absurde und vollkommen irre Wahn auf dem „unsere“ gesamte Kultur fußt, die von den Anthropologen richtig als Schuldkultur definiert wurde, Daraus kann sich aber zwangläufig determiniert gar nichts anderes entwickeln als das, was heute allgemein als Kapitalismus/Imperialismus und Faschismus bezeichnet wird, indem die Ideologien von Nationalismus und Rassismus im allgemeinen, und der Antisemitismus und Zionismus als besondere Erscheinungsform des Rassismus, die wichtigsten Protagonisten des „verkehrten Weltbewusstsein“ spielen, um so die Menschen von der eigentlichen Illusion „dahinter“ abzulenken und ihn so in der Welt seiner Illusion gefangen zu halten.

      Kommunismus, Marxismus, Sozialismus konnten jedenfalls daraus nicht entstehen, denn diese sind materieller Natur und stehen der immateriellen Natur des Christentums (und jeder anderen Religion) als polare Gegensätze – Widersprüche – also Antagonismen gegenüber. Religiös ausgedrückt: Kommunismus, Marxismus, Sozialismus sind das GUTE, während Religion im allgemeinen und das Christentum im besonderen das BÖSE sind.

      Nach dem Grundprinzip der klassischen Logik ¬(A∧¬A): Es ist nicht der Fall, dass die Aussage A = „Christentum ist Böse“ zutrifft und dass die Aussage A = „Christentum ist Böse“ nicht zutrifft, liegt also im Sinne von Marx der Gegensatz, die Feindschaft, der Antagonismus zum Sozialismus/Kommunismus vor, denn der Sozialismus/Kommunismus ist das GUTE, woraus sich der Gegensatz, die Feindschaft, der Antagonismus der beiden (unversöhnlichen) Klassen und auch der Antagonismus von Kapital und Arbeit ableiten.

      Da es mir ja mittelbar um die wirkliche Zerstörung des Christentums geht: „Der Kampf gegen die Religion [das „verkehrte Weltbewusstsein“] ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist“ und die kapitalistischen – und damit christlich-faschistischen – Gesellschaften nur durch Umsturz überwunden werden können, diese Gesellschaften aber nun einmal von sogenannten Christen – also alles Menschen – ausgemacht werden, an deren Zerstörung und Vernichtung doch nun überhaupt kein Interesse bestehen kann – will ich die oben genannte Logik ergänzen:

      Das Christentum ist das Böse. Der Kommunismus ist das Gute.

      Bileam (Balaam) = Christentum, ist das Böse schlechthin => Ungerechtigkeit, Finsternis, Lüge, Unheil und Tod, „das illusorische Glück des Volkes“

      Kommunismus, Marxismus, Sozialismus ist das GUTE => Gerechtigkeit, Licht, Wahrheit, Heil, Leben, „die Forderung seines wirklichen Glücks“

      Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

      So bestehet nun in der Freiheit, zu der uns Christus befreit hat, und lasset euch nicht wiederum in das knechtische Joch fangen.
      2. Korinther 6.14; Galater 5.1

  4. giskoe schreibt:

    Gedenken wir des 145. Geburtstages W. I. Lenins

  5. rheinlaender schreibt:

    Wir hatten das Thema hier https://sascha313.wordpress.com/2014/03/15/gossweiler-faschismus-in-der-brd schon etwas besprochen. Die Frage nach der faschistischen Massenbasis ist AKTUELL und PRAKTISCH sicher sehr wichtig und zu klären. BESONDERS der Unterscheid zwischen Faschismus einerseits und Militär-/Polizeidiktatur anderseits.

    Auch muss man entgegen kommunistischer Definition akzeptieren, dass Spanien, Portugal, Griechenland, Südamerika gar keine Grosskonzerne / Industrielle oder kriegsführende Imperialisten hatte, sondern eher feudale Grossgrundbesitzer. Auch in Deutschland sind die Grosskonzerne (DAX und andere Aktiengesellschaften) zur Zeit überwiegend in ausländischer Hand. Trotzdem beobachtet man in der BRD und erst recht in den USA bei den alternativen Medien folgendes: Für alles wird ein böses jüdisches, angelsächsisches, bolschiwistisches Kapital genannt. Plus das unwissenschaftliche Märchen von der Gier angeblich einzelner Individuen. Keine Rede davon, dass der Kapitalismus solche KREATUREN heranzieht. Da wird – besonders in den USA-Kommentaren – ein ekelhafter Hass gegen Marx, Schwarze und Juden geschürt. Aber nicht mal ein Millimeter die Frage nach ein bischen sozialer Gerechtigkeit, wie es bei europäischen „Rechten“ üblich ist. Ja, die europäischen „Rechten“ geben sich NOCH, wie die deutsche NSDAP damals, bewusst sozial.

    In der kommunistische FaschoDefinition wird leider auch vollkommen der Charakter der Faschoanhänger ausgeblendet. Wieso haben grad die benachteiligtesten Lumpen ein Elitedenken? Warum schreien gerade vereinsamte Asosoziale mit pädophilen Neigungen nach Todesstrafe für Homosexuelle und angebliche Kinderschänder? Klar, steht die Anweisung in der Blödzeitung. Aber man kann diese armen Irren auch leicht überzeugen.

    • sascha313 schreibt:

      Ja, sicher, rheinlaender. Da wird es noch manche Eigenwilligkeiten geben. In der Ukraine (aber auch in Gaza) beobachtet man jetzt eine weitgreifende Zerstörung des Existenzgrundlagen, einen Exodus Andersdenkender – es ist eine Tragödie!

  6. Dr. Günter Hering schreibt:

    Hat dies auf Frieden für die Ukraine – beendet den Kalten Krieg! rebloggt und kommentierte:
    Manche streiten noch immer, ob es in der Ukraine Faschismus gibt bzw. ob er erheblichen Einfluss habe…
    In dem hier rebloggten Artikel geht Sasche313 zunächst ausführlich auf eine noch immer gültige Faschismus-Definition ein, um anschließend die Situation in der Ukraine zu analysieren.
    Wer nach dem Lesen des zugegeben sehr umfangreichen Textes noch immer Zweifel hat, dem ist wohl kaum zu helfen.

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  8. Pingback: Im Gleichschritt: Marsch! | giskoes gedanken

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