Bernd Köllinger: „Das Volk tanzt“ … seinen eignen Totentanz (Oder: Was man über die Gesellschaft wissen sollte.)

Totentanz

Totentanz – Kiew, Odessa, Donbass… 2014/15

Diesen Tanz hatte Bernd Köllinger ganz gewiß nicht im Sinn. Ja, es tanzt das Volk. Und es ist ein Totentanz. Erinnert sei hierbei nur an Kiew und Odessa, und an das Volk von Palästina. Aber das Volk tanzt nicht nach eignen Rhythmen, sondern es tanzt nach der Pfeife der Bourgeoisie, der Oligarchen, deren Lakaien und Strategen. Das Volk – es tanzt, und es leidet. Und es blutet. Auch bei uns in der BRD??? Nein, weniger. Manchmal wird zwar hier und da ein bißchen gemurrt, manchmal wird gejammert, manchmal wird sogar gestreikt, doch im Grunde haben sich die Menschen damit abgefunden. Schicksal! Was können wir denn schon ändern??? „Doch wissen Sie, was das Schlimmste ist? Viele Menschen können sich heute eher einen Kapitalismus ohne Welt vorstellen, als eine Welt ohne Kapitalismus!“ [1]

Als Bernd Köllinger (1944-2011) dieses Buch über den Tanz schrieb, gab es die DDR noch. Und es gab den Volkstanz. Einen ehrlichen Tanz, einen freudigen. Wohl kaum eine Volkskultur hat sich so beständig durch die Jahrhunderte erhalten, wie der Tanz. Und wohl kaum sprühten die Tänzer so voller Lebensfreude und Begeisterung wie unter sozialistischen Verhältnissen – da, wo erstmals in der Geschichte der Menschheit das Volk sich frei entfalten konnte. Frei von kapitalistischer Ausbeutung, frei von existentiellen Zwängen, von Arbeitslosigkeit und Kinderarmut. Frei von Faschismus und Krieg. Davon wissen diejenigen natürlich nichts, die diese Zeit des Sozialismus nicht miterlebt haben und die heute gelehrte Bücher schreiben über die angebliche „Vereinnahmung“ der Tanz-Kultur der DDR als „Machtfaktor“.

Walsdorf Bewegte Propaganda Seite 138

Es ist lächerlich, dumm und für sie beschämend, was diese junge Autorin, diese Zuspät-Geborene, über den Volkstanz in der DDR schreibt. [2] Bernd Köllinger wußte es besser.

Geboren im thüringischen Saalfeld zog es den tanzbegeisterten jungen Mann bald zum Theater hin, wo er über viele Jahre hin, bis zum Ende der DDR, mit seinem Wissen und Können Einfluß nahm auf das sozialistische Kunstschaffen, das sich – wie er selber schreibt – nur in der „Verwurzelung des Künstlers im Leben des Volkes und der Partei, durch sein bewußtes und aktives Einssein mit den fortgeschrittensten Kräften der Gesellschaft“ [3] verwirklichen kann. Nach seinem Studium an der Fachschule für Tanz und an der Theaterhochschule „Hans Otto“ in Leipzig wirkte der promovierte Theaterwissenschaftler beinahe zwei Jahrzehnte als Ballettdirektor, Librettist und Dramaturg an der Komischen Oper der Hauptstadt der DDR in Berlin. Und schuf gemeinsam mit dem Choreografen Tom Schilling, verschiedenen Komponisten, den Tänzern Hannelore Bey und Roland Gawlik und dem Ensemble der Komischen Oper viele bedeutende und tief beeindruckende Tanzdramen und Ballettkunstwerke.

Spartakus

A.Chatschaturjan: Spartacus – Armenische SSR 1961  (Sowjetieches Ballett)

Doch was muß man wissen, wenn man geschichtlich Bleibendes hinterlassen will? Man muß die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung kennen. Und Bernd Köllinger erklärt dies dann auch in aller Ausführlichkeit:

1. Die Anfänge der Gesellschaft

Marx nennt die Naturalwirtschaft die „auf Selbstbedarf gerichtete Produktionsweise“ [4]. Die im Ergebnis der gesellschaftlichen Arbeitstätigkeit entstandenen Produkte werden nicht für den Austausch gegen andere Produkte oder deren allgemeines Äquivalent, das Geld, geschaffen; sie dienen also nicht der Befriedigung von Bedürfnissen außerhalb der produzierenden Einheit, sondern werden von dieser selbst verbraucht. Die urgesellschaftliehe Horde jagt nicht, um das erlegte Tier zu verkaufen und für diesen Erlös das Produkt der gesellschaftlichen Arbeit einer anderen Horde zu kaufen. Sie befriedigt lediglich ihre eigenen Bedürfnisse und sichert die einfache Reproduktion ihrer Arbeitskraft.

2. Die Naturalwirtschaft

„Ein näherliegendes Beispiel bildet die ländlich patriarchalische Industrie einer Bauernfamilie, die für den eigenen Bedarf Korn, Vieh, Garn, Leinwand, Kleidungsstücke usw. produziert. Diese oerscbiednen Dinge treten der Familie als verschiedne Produkte ihrer Familienarbeit gegenüber, aber nicht sich selbst wechselseitig als Waren.“ [5]
Auch das feudale Rittergut beruht auf der Naturalwirtschaft. Natürlich stellen die urgesellschaftliche. und die mittelalterliche Produktionsweise, obwohl sie beide auf der Naturalwirtschaft beruhen beziehungsweise diese ein wesentliches Element des Wirtschaftslebens ausmacht, zwei qualitativ unterschiedliche Stadien der ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung dar.

3. Die Anfänge einer Spaltung der Gesellschaft

In der Urgesellschaft herrschte das Gemeineigentum an Grund und Boden sowie den meisten wichtigen Produktionsmitteln. Die notwendigen Arbeiten wurden im wesentlichen kollektiv ausgeführt. Die Verteilung der Produkte erfolgte relativ gleichmäßig. Die Feudalgesellschaft hingegen war in soziale Klassen gespalten. Der Feudalherr als Besitzer von Grund und Boden beutete die von ihm abhängigen Bauern durch unmittelbare Pression aus. Marx schreibt zur Kennzeichnung des europäischen Mittelalters:

„Statt des unabhängigen Mannes finden wir hier jedermann abhängig – Leibeigene und Grundberrn, Vasallen und Lehnsgeber, Laien und Pfaffen. Persönliche Abhängigkeit charakterisiert ebensosehr die gesellschaftlichen Verhältnisse der materiellen Produktion als die auf ihr aufgebauten Lebensspbdren. Aber eben weil persönliche Abhängigkeitsverhältnisse die gegebne gesellschaftliche Grundlage bilden, brauchen Arbeiten und Produkte nicht eine von ihrer Realität oerscbiedne phantastische Gestalt anzunehmen. Sie gehen als Naturaldienste und Naturalleistungen in das gesellschaftliche Getriebe ein. Die Naturalform der Arbeit, ihre Besonderheit, und nicht, wie auf der Grundlage der Warenproduktion, ihre Allgemeinheit, ist hier ihre unmittelbare gesellschaftliche Form … Der dem Pfaffen zu leistende Zehnten ist klarer als der Segen des Pfaffen.“ [6]

4. Der Feudalismus

Die zu leistenden Abgaben erwirtschaftete der hörige Bauer mit seinen eigenen Produktionsmitteln. In der Gesellschaftsformation des Feudalismus kombinierten sich unterschiedliche Produktionsverhältnisse jeweils spezifisch miteinander: Neben den verschiedenen Formen der Naturalwirtschaft in der freien Dorfgemeinde. im Hörigkeits- und im Leibeigenschaftsverhältnis gab es im Feudalismus auch bereits kleine Warenproduktion lind Geldwirtschaft (Handwerk, erste Manufakturen, Handel usw.). Diese Vielfalt von Produktions- und Austauschbeziehungen gab es auf den untersten Stufen der urgesellschaftlichen Entwicklung noch nicht. Warenproduktion und Geldwirtschaft bildeten sich erst im Prozeß des Verfalls der Gentilgesellschaft heraus:

„Mit der Spaltung der Produktion in die zwei großen Hauptsteeige, Ackerbau und Handwerk, entsteht die Produktion direkt für den Austausch, die Warenproduktion; mit ihr der Handel, nicht nur im Innern und an den Stammesgrenzen, sondern auch schon über See. Alles dies aber noch sehr unentwickelt; die edlen Metalle fangen an, vorwiegende oder allgemeine Geldware zu werden, aber noch ungeprägt, nur nach dem noch unverkleideten Gewicht sich austauschend. Der Unterschied von Reichen und Ärmeren tritt neben den von Freien und Sklaven – mi der neuen Arbeitsteilung eine neue Spaltung der Gesellschaft in Klassen.“ [7]

5. Die kleine Warenproduktion

Dennoch gilt sowohl für die urgesellschaftliche wie für die feudale Produktionsweise:

„Jene alten gesellschaftlichen Produktionsorganismen sind außerordentlich viel einfacher und durchsichtiger als der bürgerliche, aber sie beruhen entweder auf der Unreife des individuellen Menschen, der sich von der Nabelschnur des natürlichen Gattungszusammenhangs mit andren noch nicht losgerissen hat, oder auf unmittelbaren Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnissen. Sie sind bedingt durch eine niedrige Entwicklungsstufe der Produktivkräfte der Arbeit und entsprechend befangene Verhältnisse der Menschen innerhalb ihres materiellen Lebens-erzeugungsprozesses, daher zueinander und zur Natur.“ [8]

6. Vorkapitalistische Produktionsweisen

Die kleine Warenproduktion ist – als Entwicklungsstufe der Warenproduktion überhaupt – „den geschichtlich verschiedensten ökonomischen Gesellschaftsformationen gemein“ [9]. Sie kann stattfinden, „obgleich die weit überwiegende Produktenmasse, unmittelbar auf den Selbstbedarf gerichtet, sich nicht in Ware verwandelt, der gesellschaftliche Produktionsprozeß also noch lange nicht in seiner ganzen Breite und Tiefe vom Tauschwert beherrscht ist“ [10].

Naturalwirtschaft und kleine Warenproduktion existieren in der Geschichte über Jahrhunderte nebeneinander. Die Naturalwirtschaft greift dabei bis auf die unterste Stufe der Menschheitsentwiddung zurück; die kleine Warenproduktion gibt es bis weit in den Kapitalismus (und zum Teil auch bis in den Sozialismus) hinein. Beide Formen des gesellschaftlichen Produzierens unterscheiden sich grundsätzlich von der kapitalistischen Produktionsweise, in der das kapitalistische Produktionsverhältnis zum herrschenden geworden ist.

7. Was ist der Unterschied zum Kapitalismus?

Der Unterschied, ja man könnte fast schon sagen, Gegensatz zwischen den vorkapitalistischen Produktionsweisen und der kapitalistischen Produktionsweise offenbart sich anschaulich im unterschiedlichen Charakter der Arbeit. In der gesamten vorkapitalistischen Periode der Gesellschaftsentwicklung war der Grad der Naturbeherrschung durch den Menschen vergleichsweise gering. Gerade deshalb, so weist Marx nach, war es eine Gesetzmäßigkeit, daß die ersten Formen der Klassengesellschaft auf der massenhaften Ausbeutung der Arbeitenden mittels direkter Gewaltanwendung beruhen mußten.

8. Die Entfremdung der Arbeit

Die Herrschafts- und Knechtschaftsverhältnisse der Sklaverei und des Feudalismus entwürdigten den Menschen und hielten ihn auf einem unsagbar niedrigen Lebensniveau. Sie machten ihm seine Arbeit gleichgültig oder gar verhaßt – aber sie produzierten nicht, was erst im Kapitalismus möglich wurde: die Entfremdung der Arbeit.

„Sie ist der Natur der Sache nach ausgeschlossen, erstens, wo die Produktion für den Gebrauchswert, für den unmittelbaren Selbstbedarf vorwiegt; zweitens, wo, wie in der antiken Zeit und im Mittelalter, Sklaverei oder Leibeigenschaft die breite Basis der gesellschaftlichen Produktion bildet: die Herrschaft der Produktiollsbedingungen über die Produzenten ist hier versteckt durch die Herrschafts- und Knechtschafts-verhältnisse, die als unmittelbare Triebfedern des Produktionsprozesses erscheinen und sichtbar sind. In den ursprünglichen Gemeinwesen, wo naturtwüchsiger Kommunismus herrscht, … ist es dies Gemeinwesen selbst mit seinen Bedingungen, das als Basis der Produktion sich darstellt …“ [11]

9. Kapitalismus: Trennung von Lohnarbeit und Kapital

Alfred Kurella weist im Anschluß an Marx nach, daß erst mit dem Entstehen von Lohnarbeit und Kapital, erst mit dem schrittweisen Übergang zur industriellen kapitalistischen Produktion die Entfremdung der Arbeit als historisches Phänomen zutage tritt. Die Entfremdung der Arbeit als ein Produkt der Dialektik von Lohnarbeit und Kapital ist ihrem Wesen nach die Entfremdung des Menschen von seinem Gattungswesen. Sie drückt sich nicht zuletzt in der Entfremdung des Menschen vom Menschen, im Verhältnis der Menschen untereinander aus.

10. Über das Verhältnis der Arbeitenden zu ihrer Arbeit

Je mehr und je umfassender sich die kapitalistische Produktionsweise aller Bereiche der gesellschaftlichen Produktion bemächtigte, um so mehr entwickelte sich auch das subjektive Empfinden des Arbeitenden, in der Arbeit und durch die Arbeit seines Menschseins beraubt worden zu sein. Das fiel zusammen mit einem gewissermaßen technologischen Prozeß, der jedoch nur die Kehrseite des sozialökonomischen Vorgangs war.

„Die Fertigung eines Gegenstandes durch einen Menschen hatte in der vorindustriellen Periode noch ein Nacheinander verschiedener Arbeitsgänge zum Inhalt, die vom gleichen Individuum innerhalb der gesamten für die Fertigstellung nötigen Zeit meist im gleichen Raum mit verschiedenen nach- und durcheinander verwendeten Arbeitsmitteln (Instrumenten, Werkzeugen, Werkbänken) ausgeführt wurden. Das fertige Produkt war zwar etwas Fremdes und von vornherein für die Verwendung durch Fremde bestimmt, aber es wurde doch noch als eigen empfunden: Der Handwerker konnte meist noch den Weg, den sein Werkstück nahm, verfolgen und wußte, wo es verwendet wurde.“ [12]

Dieses Charakteristikum der Arbeitsorganisation gilt für die handwerkliche Produktion vor und im Kapitalismus, doch sie trifft ebenso, eigentlich in noch weit größerem Maße, auf die naturalwirtschaftlichen, „auf Selbstbedarf gerichteten“ Produktionsformen zu. Nimmt man hinzu, daß für die gesamte vorindustrielle Fertigung nicht nur die Überschaubarkeit des Produktionsprozesses, sondern auch die Unaufwendigkeit an vergegenständlichter Arbeit (Werkzeuge, Geräte, Instrumente, Werkbänke) charakteristisch war, so ergibt sich, daß das Verhältnis des Arbeitenden zur Arbeit notwendig ein anderes gewesen sein mußte als später unter den Bedingungen der kapitalistischen Produktionsweise.

11. Der Charakter der Arbeit verändert sich

Aus dem unlösbaren Zusammenhang sozialökonomischer (Besitz- und Austausch-verhältnisse) und technologischer (Arbeitsorganisation, Niveau der Produktivkräfte) Faktoren ergab sich ein grundlegender, ein qualitativer Wandel im Charakter der Arbeit. Die Bedingungen der kapitalistischen Produktionsweise verkehrten den Sinn der Arbeit in sein Gegenteil. Der Arbeiter bejahte die. Arbeit nicht, sondern er verneinte sie. Er fühlte sich als Mensch nur außerhalb seiner Produktionstätigkeit bestätigt – nicht in ihr. Jenen Vorgang, der ihn über die Natur erhob und zu einem universell produzierenden Gattungswesen machte, empfand er als fremd.

„Dem Arbeiter des Industriebetriebes erscheint seine Arbeit als von außen ‚aufgedrängte Lebensbedingung‘ (Marx). Er empfindet sie als einen ausgesprochenen Gegensatz Zu dem, was er unter Leben uerstebt, als Tätigkeit, von der er ‚frei‘ werden möchte. So wird auch die Verkürzung der Arbeitszeit als ‚Befreiung von Arbeit‘ aufgefaßt, und mit der ‚Freiheit‘ entstebt eine Art Ideal der Nicht-Arbeit als bloßes Genießen, als Nichtstun nacb dem Vorbild und Vorleben jener, die im Kapitalismus dieses Leben der Nicht-Arbeit, des Nichtstuns und des bloßen Genießens wirklich führen.“ [13]

Im Gegensatz dazu erschien sowohl dem urgesellschaftlichen Menschen als auch dem Bauern und Handwerker im Feudalismus die Arbeit noch als Lebensinhalt.

*   *   *

Soziale Bedeutsarnkeit äußert sich jedoch bei weitem nicht nur in der Gestaltung revolutionärer Ereignisse und Helden, politischer Verhältnisse und politischen Handelns. Sozial bedeutsam ist jede den Menschen in seinem gesellschaftlichen Wesen und geschiclitsgestaltenden Handeln erfassende künstlerische Aussage. In diesem Sinne steht die Bejahung der Emotionalität und Lebenshaltung des Volkes, seiner Gemeinschaftsbeziehungen und seiner Arbeit, gefaßt in tänzerische Abläufe und Gebilde, durchaus an der Seite der in ihrer politischen Aussage direkteren Bauernkriegslieder. Beides bedingt einander und hat den gleichen sozialen Ursprung. Für beides gilt: „Das Menschsein, die Entwicklung der Menschheit ist … ein ständiger Prozeß des Werdens, in dem jede Etappe sowohl relativ als auch absolut bedeutsame menschliche Werte hervorbringt …“ [14]

„Nur da, wo es dem Künstler gelingt, die zu seiner Zeit höchstmögliche Erkenntnisweise der Wirklichkeit, die ganze Fülle der Gefühle und Gedanken seiner fortgeschrittensten Zeitgenossen über die Natur und die Gesellschaft in vollendeter Weise seiner künstlerischen Erfassung und Gestaltung des Lebens zugrunde Zu legen – nur da entstehen Kunstwerke, die in den ewigen Bestand der Menschheitskultur eingehen. In diesem Sinne wird die zunächst relativ höhere Leistung zu einer absoluten Höchstleistung. Bei allen historischen Beschränkungen, denen sie unterliegen, sind sie doch Ausdruck der ganzen Fülle des Menschseins in der damaligen Zeit und werden deshalb zu allen Zeiten als ‚unser Eigenes‘ empfunden“ [15]. 

Quelle:
Bernd Köllinger: Der Tanz. 10 Versuche. Henschelverlag Berlin, 1975, S.89-93 u. S.103.

Zitate:
[1] Uwe Steimle: Wer macht hier eigentlich Kabarett?
[2] Hanna Walsdorf: Bewegte Propaganda. Politische Instrumentalisierung von Volkstanz in den deutschen Diktaturen, Königshausen u. Neumann (Juni 2010).
[3] Bernd Köllinger: Der Tanz. 10 Versuche. Henschelverlag Berlin, 1975, S.7.
[4] Karl Marx: Das Kapital Bd.1. In: Marx/Engels, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1971, Bd.23, S.144.
[5] ebd. S.93.
[6] ebd. S.91.
[7] Friedrich Engels: Der Ursprung der Familie, des Privateigentums und des Staates. In: Marx/Engels, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1971, Br.21, S.159.
[8] Karl Marx: Das Kapital Bd.1, a.a.O., S.92.
[9] ebd. S.184.
[10] ebd.
[11] Karl Marx: Das Kapital Bd.3. Marx/Engels, Werke, Dietz Verlag Berlin, 1971, Bd.25, S.839.
[12] Kurella, Alfred: Das Eigene und das Fremde. Neue Beiträge zum sozialistischen Humanismus, Aufbau Verlag Berlin und Weimar, 1968, S.160.
[13] ebd. S.67.
[14] Alfred Kurella: Der Sozialismus und die bürgerliche Kultur. In: Einheit, Heft 1/1961, 4/1961.
[15] ebd.

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