Die Atombombenstrategie imperialistischer Räuber

ApokalypseWie lassen sich Probleme im Kapitalismus lösen? Gibt es denn überhaupt eine Lösung? Eine politische Lösung, oder eine militärische vielleicht? Auch wenn es die Menschen in Europa schon nicht mehr hören wollen, auch wenn sie den Gedanken an eine Wiederkehr des Nazismus weit von sich weisen – allein das Beispiel der Ukraine zeigt: der Faschismus ist uns nahe wie nie zuvor! Gedanken zur „Blitzkriegstrategie“ aus dem Weißbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik seit 1951.

Der Imperialismus hat sich in seinem Wesen seit Lenin kaum geändert. Was Lenin jedoch nicht kannte, die Völker der Sowjetunion unter Stalin aber leidvoll erfahren mußten, ist, daß der Imperialismus sich in seinem letzten und brutalsten Stadium zum Faschismus wandelt, und so vor keiner Untat, keinem Gewaltverbrechen, keinem Massenmord zurückschreckt. Intelligenz und Klugheit sucht man bei diesen imperialistischen Räubern vergebens, von Verantwortung für die Konsequenzen ganz zu schweigen. Humanismus oder auch nur Mitgefühl sind ihnen völlig fremd. Ihnen geht es einzig und allein um die Macht. Der Hinweis auf den Faschismus, auf einen überraschenden Mordfeldzug oder den letzten Wahnsinn unter Einsatz von Atombomben ist also keineswegs  von der Hand zu weisen. Die faschistische „Blitzkriegstrategie“ ist eine dieser Methoden…

Imperialistische Gangstermoral

Eines der Hauptelemente der „Blitzkriegstrategie“ ist der von langer Hand vorbereitete und mit größtmöglicher technischer Ausstattung geführte „überraschende Überfall“. Nur der Aggressor bedient sich der „Blitzkriegstrategie“. Sie ist eine charakteristische Frucht und Methode der imperialistischen Aggressionspolitik, sie entspringt imperialistischer Gangstermoral; auf den Überfall bereitet sich stets nur der Räuber vor. Die „Blitzkriegstrategie“ birgt den Zweifel in den Sieg in sich, weil sich ihre Initiatoren bewußt sind, daß ihre Sache ungerecht ist, gegen die Interessen der Völker verstößt und deren Unterstützung nie auf die Dauer haben wird. Deshalb hat die „Blitzkriegstrategie“ auch nie zu mehr als temporären Erfolgen geführt; ihr endliches Resultat war immer die sichere Niederlage der Aggressoren.

„Superwaffen“ und „Geheimwaffen“ – nur eine kranke Phantasie?

Zu dieser auf geschichtlicher Erfahrung und nüchterner Abwägung des internationalen Kräfteverhältnisses gegründeten Erkenntnis langt es bei den Strategen des amerikanischen Krieges nicht. Obwohl sie sich gern als nüchterne Rechner aufspielen, sind sie im Grunde nichts mehr als verbrecherische Phantasten, die dort, wo ihre Rechnung nicht aufgeht, weil sie die gesellschaftlichen Kräfte nur mit dem Hirn des gierigen Krämers und brutalen Gangsters zu messen vermögen, in der Technik eine „Aushilfe“ zu finden hoffen: in „Superwaffen“, „Geheimwaffen“ und in auf großindustrieller Basis angelegter Ausrottung von Völkern mittels der chemischen Waffen, Made in Standard Oil und IG Farben.

Noch immer gibt es die Atomkriegspläne der USA

Die Gangsterstrategen des amerikanischen und britischen Imperialismus bereiten seit Jahren die Anwendung der Atomwaffe im weitesten Ausmaß vor. Rings um den asiatisch-europäischen Kontinent haben sie einen Ring von Kriegsflotten- und Luftwaffenstützpunkten angelegt – die Arktis ist dabei einbegriffen – die Angriffsbasen, nach denen Waffen, Munition und Kanonenfutter für den amerikanischen Krieg transportiert werden und von denen aus Atombomben und andere „Superwaffen“ zur Zerstörung der Lebenszentren der Völker Asiens und Europas gebracht werden sollen. In amerikanischen Magazinen und Zeitungen werden prahlerisch Karten aus dem Fernen Osten, aus dem Mittelmeergebiet, aus dem hohen Norden usw, veröffentlicht, die über die Verteilung der amerikanischen Stützpunkte, lies Angriffsbasen, Auskunft geben.

Psychologische Kriegsvorbereitung

Eisenhower rühmte sich in seiner oben erwähnten Rede vom 1. Februar 1951 der „großen Klugheit“ der USA, die darin bestehe, daß sie sich die Vorherrschaft auf der See und in der Luft gesichert haben. Diese Prahlerei ist ein Teil der psychologischen Vorbereitung des eigenen Volkes auf- die amerikanische Aggression im Weltmaßstab; man will dem amerikanischen Volk das Gefühl der Überlegenheit und des sicheren Erfolges suggerieren. Eine Karte der angloamerikanischen Stützpunkte veröffentlichte im Frühjahr 1951 auch die reaktionäre englische Zeitung „Daily Express“. Die französische Zeitung „Çe Soir“ vom 20. April 1951 veröffentlichte eine Karte, wonach die USA allein in Frankreich 29 Stützpunkte haben.

…ein „Todesgürtel“ quer durch Europa

Kehren wir also zum amerikanischen Kriegsschauplatz Europa zurück. Zur Unterstützung des Blitzkriegplanes gegen den Osten haben sich die dem Vernichtungswahn verfallenen Atombombenstrategen den Plan ausgeheckt, etwa entlang der „traditionellen russischen Verteidigungslinie“, vom Schwarzen Meer bis zur Ostsee reichend, durch Abwurf von Atombomben einen „Todesgürtel“ um den westlichen Teil der Sowjetunion zu legen. Pläne ähnlicher Art liegen für die Rheinlinie vor.

Atombomben inbegriffen

In diesem Zusammenhang kommt einer Meldung, die in der Zeitung der britischen Besatzungsmacht „Die Welt“ vom 29. März 1951 veröffentlicht wurde, besondere Bedeutung zu. Die Meldung lautet:

„Eisenhower für den Einsatz der Atombombe
Vor kurzem ist ein Teil des Protokolls der Geheimsitzung der Senatsausschüsse veröffentlicht worden, in deren Verlauf General Eisenhower über das Für und Wider der Verteidigung Europas und der westlichen Welt überhaupt vernommen wurde. Es ist ein aufschlußreiches Dokument. Typisch war die Erklärung des Generals, daß die Verwendung der Atombombe in einem künftigen Verteidigungskriege ausschließlich von der Abwägung der damit erzielten Verwüstung gegen den zu erwartenden strategischen Nutzen abhänge. ‚Finde ich aber, der Nettogewinn wäre auf meiner Seite, so setze ich die Atombombe unverzüglich ein‘, erklärte Eisenhower.“

Die Lüge von der „Verteidigung westlicher Werte“

Die Standardlüge der Aggressoren, daß sie nur einen Verteidigungskrieg führen wollen, wird in ihrer Propaganda hartnäckig getrommelt. Das läßt aber auch erkennen, daß die Aggressoren kein besonderes Vertrauen in den Erfolg ihrer „Blitzkriegstrategie“ setzen, und ihre Pläne verraten auch, daß sie harte Rückschläge erwarten.

Quelle:
Weißbuch über die amerikanisch-englische Interventionspolitik in Westdeutschland und das Wiedererstehen des deutschen Imperialismus. Überreicht vom Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland. Abgeschlossen am 4. August 1951. (Zwischenüberschriften eingefügt, N.G.)

Siehe auch:
Julia Timoschenko – Tötet die Russen mit Atombomben
US-amerikanische „Blitzkriegspläne“ 2.0 …?

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2 Antworten zu Die Atombombenstrategie imperialistischer Räuber

  1. Pingback: Die unmittelbare Gefahr eines Atomkrieges « Frieden für die Ukraine - beendet den Kalten Krieg!

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