In Lipezk wurde ein Stalindenkmal eingeweiht…

Lipezk2Kurz vor dem 70. Jahrestag des Sieges der Sowjetunion über den deutschen Faschismus wurde in Lipezk, in der Kusnetschnaja-Straße, ein Denkmal für Joseph Stalin errichtet. Den Entwurf hatten einheimische Künstler  hergestellt. Die Büste wurde in Nordossetien gegossen und der Stadt Lipezk als Geschenk übergeben. «Ich bin überzeugt», sagte der Duma-Abgeordnete Nikolaj Rasworotnew, «daß das Denkmal für den Generalissimus am Tag des Sieges mit Blumen überhäuft wird.» Und so war es dann auch.

Zwar hatte es zuvor einige Diskussionen gegeben. Eine religiöse Organisation hatte versucht, die Aufstellung des Stalin-Denkmals zu verhindern, doch die Staatsanwaltschaft schloß sich dem nicht an. Und so fand am 9. Mai 2015 die feierliche Einweihung statt, bei der W.D. Pankratow, I.M. Tschernyschow und andere Teilnehmer des Großen Vaterländischen Krieges geehrt wurden. Pankratow, der auch Ehrenbürger der Stadt Lipezk ist, berichtete, daß er mit seinem siebenjährigen Sohn auf den Schultern zur Parade auf den Roten Platz gekommen war und auch Stalin gesehen habe. Er nannte den Generalissimus seinen zweiten Vater: «Ich bin mit seinen Ideen aufgewachsen», sagte er,  «und sein Name hat mich den ganzen Krieg über begleitet!»

Unter den Ausgezeichneten war auch der Bildhauer A.A. Alexanow. Er äußerte seinen Unmut darüber, daß das Denkmal kurz vor der Einweihung noch beschädigt worden sei, doch mit Hilfe zahlreicher Bürger sei das Denkmal rechtzeitig wieder hergestellt worden. Das bedeutet: «Kraft den Schöpfern, und nicht irgendwelchen einzelnen Zerstörern.»

Siehe: http://kprf-lip.ru/index.php/component/content/article/1-latest-news/804-2015-05-06-13-16-21

Lipezk1  Lipezk

Wer war Josef Wissarjonowitsch Stalin?

Stalin Josef Wissarionowitsch, eigtl. Dshugaschwili, * 21. 12. 1879 Gori (Georgien) ermordet 5. 3. 1953 Moskau, genialer Fortsetzer des Marxismus-Leninismus in der Periode des Aufbaus des Sozialismus u. Kommunismus in der UdSSR. Seit 1941 Vors. des Min.-Rates der UdSSR, Führer des Welt-Friedenslagers gegen den imperialist. Krieg. Seit dem 15. Lebensjahr revolut. tätig, leitete marxist. Arbeiterzirkel, führte den revolut. Flügel der ersten georg. soz.-dem. Org. «Messame Dassi». Seit 1901 Berufsrevolutionär, Gründer der Leninschen «Iskrat»-Org. in Transkaukasien, Führer der transkaukas. revolut. Bewegung, Organisator der großen Streiks 1902/04. 1903 erste Verbindung mit Lenin, auf der Parteikonferenz in Tammerfors, 1905 erstes persönl. Zus.treffen.

In der Revolut. 1905/07 leitete S. den Kampf der Arbeiter u. Bauern Transkaukasiens, setzte den Marxismus-Leninismus in den transkaukas. Org. der SDAPR durch, zerschlug die Positionen der Menschewiki u. a. Opportunisten. 1907/10 Leiter der Bakuer Org. der Bolschewiki, 1912 zum Mitgl. des ZK u. Leiter des russ. Büros des ZK gewählt. 1902/13 siebenmal verhaftet, sechsmal verbannt. Die Febr.-Revolut. 1917 befreite S. aus der Verbannung; mit Molotow leitete er das ZK u. das Petrograder Komitee der (März-Juli) legalen SDAPR (B); nach Niederschlagung der Arbeiter (s. Doppelherrschaft) leitete er das illegale ZK u. im Aug. 1917 den VI. Parteitag, der die Partei auf bewaffneten Aufstand orientierte. An Lenins Seite Führer der Großen Sozialist. Okt.Revolut.

Als Volkskommissar der Nationalitäten 1917/23 verhalf S. den bisher unterdrückten Völkern des zarist. Rußl.s zu voller Gleichberechtigung, schuf im Bürgerkrieg u. während d. Intervention m. Lenin d. Rote Armee, organisierte außerordentlich bedeutende Siege über Weißgardisten u. Interventen, bes. Juni 1918 bei Zarizyn (Stalingrad) u. Sept. 1919 im Donezbecken gegen Denikin.

Als Generalsekretär des ZK der KPdSU (B) 1922 u. nach Lenins Tod 1924 als dessen Nachfolger leitete er die Politik des sozialist. Aufbaus; im Kampf gegen Verräter wie Trotzki wies er nach, daß der Sozialismus in einem Lande errichtet werden kann, verfocht die Generallinie der Partei von der Sozialist. Industrialisierung, von den 5-Jahr-Plänen. Führenden Anteil hatte S. an der Kollektivierung der Landw.; nach Beseitigung der Ausbeuterklassen entstand I935/36 die Stalinsche Verfassung.

Im Großen Vaterländ. Krieg errangen die Sowjetvölker unter Führung des Generalissimus S. den hist. Sieg über das faschist. Dtschl.; damit wurde die ganze Menschheit vor der faschist. Sklaverei gerettet, die Bev. der Länder O-Europas, O- Dtschl.s u. N-Koreas vom Joch des Imperialismus befreit.

Sämtl. Werke, dt. 16 Bde., Dietz Verlag, 1951 ff.; bes.: «Marxismus u. nat. Frage»; «Über dialekt. u. hist. Materialismus»; «Gesch. der KPdSU (B)»; «Der Marxismus u. die Fragen der Sprach-Wiss.»; «Ökonom. Probleme des Sozialismus in der UdSSR».

Quelle:
Lexikon A-Z in einem Band, VEB Bibliographisches Institut Leipzig, 1953, S.952f.

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10 Antworten zu In Lipezk wurde ein Stalindenkmal eingeweiht…

  1. Pingback: In Pensa wurde das erste «Stalinzentrum» Rußlands eröffnet! | Sascha's Welt

  2. Cåylér schreibt:

    Wurde Stalin nicht am 6. Dezemberjul./ 18. Dezember 1878 in Gori geboren? Weil so steht es jedenfalls mal in Wikipedia.😀

    • sascha313 schreibt:

      wikipedia lügt.

      • Cåylér schreibt:

        Das war klar, man muss nämlich nur auf die Seite „Kommunismus“ gehen und dann kann man sich schon denken für wen und was dieses Onlinelexikon gemacht wurde. Ich frage mich aber, ob es denn kein sozialistisches Gegenpol zu „Wikipedia“ gibt?

      • sascha313 schreibt:

        Nein, Cåylér, leider gibt es das nicht. Aber es gibt massenweise Literatur über den Sozialimus, Es gibt die Werke der Klassiker des Marxismus-Leninismus. Und – es gibt schließlich auch ein paar denkende Menschen, die sich Gedanken machen müssen, was war und wie es weitergehen soll…

      • Doed schreibt:

        Das hat aber vor allem etwas mit dem deutschen Wikipedia zu tun. Das wird auch irgendwie anders verwaltet. Im englischen Wiki findet man dann doch andere Informationen und nicht so sehr antikommunistische und pro-amerikanische Artikel. Wichtig ist, dass man oben auf den Reiter Diskussion geht und sich dort mal umschaut, was kritisiert wird am Artikel. Dort findet man auch ab und zu Hinweise. Ich kann mich noch an den Artikel zu Imre Nagy erinnern, wo bei Wikipedia etwas von mit Stacheldraht gefesselten Leuten berichtet wurde. Dazu gab es einen Quellenverweis. Die Quelle gab diesen Satz fast gleich an. Nur war dort von Stacheldraht nie die Rede, sondern einfach „Draht“. Man hat hier einfach etwas dazugedichtet, damit Kommunisten als grausam dargestellt wurden.

        Oder hier am Beispiel der alten tschechoslowakischen Marke TESLA:
        deutsch:
        „Im deutschsprachigen Raum wurden TESLA-Erzeugnisse fast ausschließlich in der DDR bekannt, da sie oft nicht konkurrenzfähig auf dem Weltmarkt waren. Im Bereich des RGW besaß TESLA jedoch bei einigen Produkten eine Monopolstellung.“

        englisch:
        „Other products, e.g. some kinds of SCRs or Power-Transistors were competitive with the world market and so TESLA was the supplier for all eastern Europe Countries. Some high quality products were even exported to western countries, for example the turntables NC 470 or NC 500 under the tradename Lenco.“

      • sascha313 schreibt:

        Hier geht es um das Stalindenkmal! wikipedia ist ein anderes Kapitel. (Allerdings hast Du recht: wikipedia schreibt überall anders – je nach Meinung der herrschenden Klasse. In der BRD, GB, USA werden die Lügen der Bourgeoisie verbreitet.)

      • Doed schreibt:

        Hallo Sascha,
        ich weiß, dass es um das Denkmal geht. Allerdings wurde auch Wikipedia angesprochen. Die oft erste Anlaufstelle sich zu informieren. Daher kann es nur gut und wichtig sein darauf hinzuweisen,wie und wo manipuliert wurde.
        Die Diskussionsseite habe ich auch viele Jahre nicht berücksichtigt und birgt manchmal Wichtiges.

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Doed, mich erstaunt ein wenig, dass es dir noch nicht klargeworden ist, dass man sich, will man sich halbwegs objektiv informieren über einen politischen Vorgang, bestimmt nicht in Wikipedia danach suchen sollte. Wikipedia ist teilweise ganz gut, was Technisches angeht, Literatur (aber auch da herrscht der Antikommunismus!), aber was Politisches angeht – Finger weg! Man vermüllt sich bloß den Kopf. Es gibt im Internet, wie Sascha schon schreibt, so viele Gelegenheiten, sich wahrheitsgemäß, also vom marxistischen Standpunkt, über politische Vorgänge zu informieren.

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