Sozialistische Planwirtschaft in der Diskussion

...das sind die Ruinen kapitalistischer Mißwirtschaft.

…das sind die Ruinen kapitalistischer Mißwirtschaft.

Ein neues Wirtschaftssystem ist fällig. Das Chaos bei der Herstellung lebensnotwendiger oder auch völlig unnötiger Güter, die durch die kapitalistische Überproduktion hervorgerufenen Wirtschaftskrisen, die zunehmende Verelendung ganzer Erdteile und Bevölkerungsschichten, die Flucht in die Rüstungsproduktion, die aufwendigen und oft ganz und gar überflüssigen Werbefeldzüge, die wuchernde Bürokratisierung, das kaputte Finanzsystem, die wachsende Schuldenlast der kapitalistischen Staaten, die Ruinierung ganzer Landstriche und der Ozeane durch die Großindustrie, die ständigen bewaffneten Auseinandersetzungen in der Welt – auf der anderen Seite: der unermeßliche Reichtum einiger weniger Menschen, all das sind Symptome einer durch und durch kranken Gesellschaft. Wer das nicht sieht, dem ist nicht zu helfen!

Nun mag es scheinen, als gäbe es da tatsächlich keinen Ausweg. Die Verflechtungen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft sind über Jahrzehnte hinweg vielfältiger und komplizierter geworden. Die Macht der großen imperialistischen Staaten ist gewachsen. Der Einfluß der Menschen auf den Lauf der Dinge scheint begrenzt. Und die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung – so es denn solche überhaupt gibt! – scheinen sich spontan und ungeordnet durchzusetzen. Offenbar gibt es weder innerhalb dieser Staaten noch im Weltmaßstab ein geeignetes Gegengewicht, etwa so, wie es für viele hoffnungsvolle Volksdemokratien und junge Nationalstaaten im vergangenen Jahrhundert die Sowjetunion und das sozialistische Lager waren. Zum Kapitalismus gibt es also keine Alternative? Wirklich nicht?

Es dürfte klar sein, daß die Wirtschaft die Grundlage für die weitere gesellschaftliche Entwicklung eines Landes ist. Hier spielen sich die Auseinandersetzungen ab. Die Wirtschaft ist schließlich das Hauptfeld der Klassenkämpfe zwischen Lohnarbeitern und den Kapitalisten. Und so kann es nicht weitergehen. Auch wenn der einzelne Mensch die Geschichte kaum beeinflussen kann – die Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung gibt es. Sie wirken objektiv und sind unabhängig vom Bewußtsein. Doch nun genug der langen Vorrede.

Was ist eigentlich sozialistische Planwirtschaft?

Planwirtschaft (und zwar eine sozialistische Planwirtschaft!) ist erst dann möglich, wenn die Arbeiterklasse im Bündnis mit den Bauern und anderen Werktätigen die Macht erobert hat und sich die entscheidenden Produktionsmittel in den Händen des Volkes befinden. Wir sprechen hier von der Diktatur des Proletariats. Hier lenkt der sozialistische Staat die Wirtschaft mit Hilfe eines einheitlichen Planes. Dieser Plan wird auf der Grundlage des Marxismus-Leninismus und unter der Führung der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei entwickelt. Denn nur mit Hilfe einer wissenschaftlichen Weltanschauung ist es möglich, die objektiven Gesetzmäßigkeiten der gesellschaftlichen Entwicklung zu erkennen und bewußt zu nutzen.

Das wirtschaftliche Chaos beseitigen

Der Sinn dieser Sache ist der, daß das kapitalistische Chaos verschwindet. Doch dazu bedarf es der schöpferischen Arbeit aller Werktätigen. Anders ist Planwirtschaft nicht zu verwirklichen. Die sozialistische Planwirtschaft ist ein wesentlicher Vorzug der sozialistischen Gesellschaftsordnung. Das Ziel der sozialistischen Planwirtschaft ist die immer bessere Befriedigung der materiellen und kulturellen Bedürfnisse der Menschen. Die zentrale staatliche Planung und Leitung des gesellschaftlichen Reproduktionsprozesses beruht auf dem Prinzip des demokratischen Zentralismus. Dabei gilt es, die vorhandenen Ware-Geld-Beziehungen so auszunutzen, daß die Vorzüge des Sozialismus zur Geltung kommen.

Palast_der_Republik_DDR_1977

Ist die Planwirtschaft in der DDR denn nicht gescheitert?

In der DDR war die sozialistische Planwirtschaft in der Verfassung verankert. Es wurden einheitliche Volkswirtschaftspläne ausgearbeitet, die den Interessen der gesamten Gesellschaft entsprachen. Entsprechend den sich verändernden Bedingungen war die SED bemüht, die sozialistische Planwirtschaft weiterzuentwickeln, was jedoch immer weniger gelang und zu dirigistischen Leitungsmethoden (im Stile eines Günter Mittag) entartete. Die Erfahrungen der Sowjetunion waren dabei kaum hilfreich, denn die KPdSU hatte nach 1956 einen revisionistischen Kurs eingeschlagen, und es war eine zunehmende Abweichung von den Grundprinzipien des Marxismus-Leninismus zu verzeichnen. Daher konnte auch keine harmonische Gestaltung aller Bereiche der entwickelten sozialistischen Gesellschaft erreicht werden, und die sozialistische Ökonomische Integration innerhalb der sozialistischen Länder blieb auf der Strecke.

Wie hätte es denn richtig laufen müssen?

Durch eine wissenschaftlich begründete Planung wird die effektivste Variante der volkswirtschaftlichen Entwicklung unter Berücksichtigung der realen Bedingungen ausgearbeitet. Sie ist danach konsequent umzusetzen. Die Funktionsfähigkeit der sozialistischen Planwirtschaft ist die entscheidende Voraussetzung für den Aufbau der entwickelten sozialistischen Gesellschaft. Die langfristigen Pläne, Fünfjährplane und Jahrespläne müssen gut vorbreitet und wissenschaftlich fundiert sein. Sie werden mit Hilfe der wirtschaftlichen Rechnungsführung kontrolliert und abgerechnet. Die Einbeziehung der Wissenschaft in den Reproduktionsprozeß, die Wechselbeziehungen zwischen Volkswirtschaft, Bildungswesen, Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen führen dazu, daß die Pläne nicht nur die Volkswirtschaft zum Gegenstand haben, sondern mit ihnen die Entwicklung der gesamten Gesellschaft gelenkt wird. Die sozialistische Planwirtschaft entspricht den Interessen der sozialistischen Gesellschaft. In der Praxis beweist sich hier die Überlegenheit des Sozialismus gegenüber dem kapitalistischen Wirtschaftssystem. Und nur so kann aus historischer Sicht die Grundfrage „Wer-wen?“ zugunsten des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus entschieden werden.

Siehe:
Kleines Politisches Wörterbuch, Dietz Verlag, Berlin, 1973, S.787f.

Stalin verglich den Kapitalismus mit dem Sozialismus:


 

vergleich-kapsoz

siehe Stalin: Was ist besser – Sozialismus oder Kapitalismus?

Anmerkung: Es darf hier nicht übersehen werden, daß die sozialistische Gesellschaft in der Übergangsperiode noch mit den „Muttermalen“ des Kapitalismus behaftet ist. Beispielsweise wurde die Planwirtschaft erstmals in der UdSSR in den Jahren von 1933-1938 mit Erfolg eingeführt. Dr. Klaus Hesse schreibt: „…innerhalb von gerade einmal fünf Jahren hatte sich die Leistung der Industrie mehr als verdoppelt! Dabei wurde auf überzeugende Weise deutlich, dass der im Rahmen der sozialistischen Planwirtschaft geförderte sozialistische Sektor den noch bestehenden privaten Unternehmen eindeutig überlegen war.“ Und er belegt das auch anhand folgender Übersicht:

Planwirtschaft

Quelle:
Klaus Hesse: Zur Geschichte der UdSSR und der KPdSU, Teil 1.1,  Eigenverlag Leipzig 2012, S.361. (Siehe: Klaus Hesse: Zur Geschichte der UdSSR…)


Weitere Beiträge dazu:
Der Sozialismus war und ist lebensfähig
Albert Einstein: Warum Sozialismus?
Die Schwierigkeiten der Sowjetunion
Der Sozialismus in der DDR
L.Pribytkowa – Die Demontage. (ein Bericht über die UdSSR)
Sehr interessante Beiträge auch in: Niederlagenanalyse.

Eine sehr aufschlußreiche Chronologie der Ereignisse finden Sie auch hier:
Dr. Kurt Gossweiler: Die Taubenfuß-Chronik oder Die Chruschtschowiade (2 Bde.)
Lies dazu: Wie konnte das geschehen? (pdf)

 

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40 Antworten zu Sozialistische Planwirtschaft in der Diskussion

  1. Pingback: Stalin: Was ist besser – Sozialismus oder Kapitalismus? | Sascha's Welt

  2. Bolschwik schreibt:

    Lenin – Politik und Ökonomie in der Epoche der Diktatur des Proletariats
    Lenin – Über das Genossenschaftswesen
    Lenin- Die große Initiative
    Stalin – Über die rechte Abweichung in der KPdSU(B)
    Stalin – Neue Verhältnisse, neue Aufgaben des wirtschaftlichen Aufbaus
    Stalin – Die Ergebnisse des ersten Fünfjahrplans
    Stalin – Rede auf der ersten Unionskonferenz der Stachanowleute
    Stalin – Ökonomische Probleme des Sozialismus in der UdSSR
    Molotow – Der Fünfjahrplan siegt
    Molotow – Die Aufgaben des zweiten Fünfjahrplans
    Molotow – Der dritte Fünfjahrplan der Entwicklung der Volkswirtschaft
    Kuibyschew – Der zweite Fünfjahrplan
    Ordshonikidse – Die Vollendung der Rekonstruktion der gesamten Volkswirtschaft
    Ulbricht – Der Fünfjahrplan und die Perspektiven der Volkswirtschaft

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  12. Joerg R. schreibt:

    Hallo Sascha,

    Interessanter Beitrag. Ich würde gerne darüber diskutieren. Im letzten Abschnitt schreibst du: „Durch eine wissenschaftlich begründete Planung wird die effektivste Variante der volkswirtschaftlichen Entwicklung unter Berücksichtigung der realen Bedingungen ausgearbeitet.“

    Wie kann die Wissenschaft menschliches Handeln bestimmen, wenn sie noch nicht einmal weiβ wie das Gehirn funktioniert. Menschen haben verschiedene Präferenzen, welche Grenzwerte sind. Ich wüsste nicht wie man diese in einer Planung zusammenfassen kann was genau das Verhalten aller einzelner Menschen in einer Gesellschaft abbildet.

    Die Geschichte hat bisher gezeigt, dass dies nicht funktioniert. Menschliches Handeln und Tun lässt sich nicht planen. Eine Umsetzung findet eine Planung kann nur unter Zwang stattfinden, weil sich die Menschen anders entschieden hätten. Auch werden sie ihrer Freiheitsrechte beraubt, unter anderem das Recht auf Eigentum.

    „Den Sozialismus in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf“ Erich Honecker 24. August 1989

    Der Ausdruck stimmt, denn diese handeln nicht untereinander, haben keine Präferenzen. Menschen auf der anderen Seite, tun genau das, am besten auf einem freien Markt.

    Sicherlich müssen Rahmenbedingungen dafür gesetzt werden, was eine völlig anderer Dikusion ist.

    Als Abschluss führe ich an: Wenn jeder alles besitzt, besitzt niemand etwas.

    (Links gelöscht, Admin)

    • Ich finde, dass du zwei grundverschiedene Dinge durcheinander wirfst: ‚wissenschaftlich begründete Planung zur Ausarbeitung einer effektiven Variante der volkswirtschaftlichen Entwicklung‘, setzt du gleich mit einer wissenschaftlichen Planung des menschlichen Verhaltens, ja dem “übergeordneten“ Gesamtverhalten einer ganzen Gesellschaft und bist verwundert, bzw. verneinst, dass Wissenschaft das menschliche Handeln bestimmen kann, “weil die ja nicht mal weiß, wie das menschliche Gehirn funktioniert“.
      Nun, das ist ein Irrtum: Zwar weiß sie noch nicht alles, aber die Grundfunktionen des menschlichen Gehirns sind bereits gut erforscht und auf Grundlage dieses Wissens manipuliert sie im Dienste des Kapitals die hochkomplexen Massengesellschaften des Kapitalismus/Imperialismus.

      “Menschliches Handeln und Tun lässt sich nicht planen. Eine Umsetzung findet eine Planung kann nur unter Zwang stattfinden, weil sich die Menschen anders entschieden hätten.“

      Du gehst von einem träumerischen Ideal über den Menschen aus und übersiehst dabei, dass der Mensch ein Lebewesen aus dem Tierreich ist, weshalb es auch möglich ist und seit jahrtausenden praktiziert wird, menschliches Handeln und Tun zu planen. Dazu muss nicht unbedingt Zwang angewendet werden: Verführung und Manipulation sowie die Unterwerfung unter die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, sind dabei die Mittel, den Menschen abzurichten und zu dressieren. Natürlich hast du recht: Der Kapitalismus/Imperialismus kam noch nie ohne Zwang aus.

      Weder gab noch gibt es einen Freien Markt!!! Das ist eine Fata Morgana, also ein Trugbild. Freier Markt würde totales Chaos bedeuten; aber in einem solchen Chaos kann der Kapitalismus selbst nicht mehr die Diktatur über das Proletariat ausüben.

      • Joerg R. schreibt:

        Ein Markt ist keine Koordination von Menschen um zu tauschen. Sicherlich braucht jedes System einen Rahmen in dem es operieren kann.

        Für eine Diskussion müsste der Begriff Kapitalismus definiert werden. Auch übt dieser an sich keine Diktatur aus. Auch dieser Begriff müsste definiert werden, was eine Diktatur ist. Das Problem geht viel tiefer und umfasst welche Freiheiten die Regierungen heute den Menschen nehmen und was für ein Geldsystem sie diesen aufzwingen. Der Sozialismus nimmt ebenfalls Menschen Freiheiten. Nur noch mehr.

        Die Geschichte hat bisher gezeigt, dass der Sozialismus als System nicht funktioniert. Warum sich das mit Anpassungen ändern sollte kann ich nicht sehen. Ich für meinen Teil möchte keine weiteren Sozialistischen Experimente in meiner Lebenszeit erleben.

      • sascha313 schreibt:

        Hallo Joerg,
        welches „sozialistische Experiment“ hast Du denn erlebt? Wo war denn das?

        1. Daß der Sozialismus nicht funktioniert, ist eine falsche Vermutung. Er hat funktioniert, darüber haben wir hier schon oft gesprochen und das ist auch bewiesen. Der Sozialismus war und ist lebensfähig! Was zu seiner einstweiligen Niederlage geführt hat, das steht hier: Gedanken eines Kommunisten zur Niederlage des Sozialismus nach 1989

        2. Was Kapitalismus ist, will ich gerne nochmal erklären. Es steht hier: Kann mir mal jemand den Kapitalismus erklären? Auf diese Weise wurde die Entwicklung der jungen Sowjetrepublik gestört und gehemmt, dem russischen Volke der Existenzkampf erschwert. Vielleicht denkst Du mal darüber nach: Warum ist die Gesellschaft so gespalten?

        3. Was eine Dikatur ist, dürfte eigentlich auch klar sein. Nehmen wir hier erstmal das eine: Was ist Diktatur des Proletariats? Und daß der Kapitalismus (also der Staat als Machtinstrument der herrschenden Klasse, der Kapitalisten) diktatorisch regiert, ist auch klar – hast Du ja sicher schon selbst erlebt. Die überwiegende Mehrheit der Menschen leidet sehr darunter! Wer beherrscht also die monopolkapitalistische Wirtschaft? Oder anders gefragt – in unsrem Land: Was sind die Wurzeln des deutschen Imperialismus?

        4. Was Freiheit ist, wurde hier auch erklärt. Und daß der Sozialismus dem Menschen Freiheiten nimmt ist auch nur teilweise richtig. Denn selbstverständlich beschränkt er die bisherigen Freiheiten der enteigneten Ausbeuterklasse (der Kapitalisten). Ich habe im Sozialismus gelebt und ich kann nur bestätigen: Der sozialistische Staat ist ein Garant der Freiheit!

        4. Und was den Markt betrifft, sind wir ja nun schon seit Jahrtausenden über den Tauschhandel hinweg. Wie demokratisch der Markt ist, sehen wir hier: Der Kapitalismus und die bürgerliche Demokratie

        Sonstiges:
        Was ist eigentlich Demokratie?
        Das Geschenk Gorbatschows.
        Was jeder über die Annexion der DDR wissen sollte…

        Tut mir leid, wenn das nun gleich ein bißchen viel auf einmal war, aber zu dieser Erkenntnis, daß der Sozialismus kein „Experiment“ war, kann man nur kommen, wenn man sich bemüht, die Zusammenhänge zu verstehen, wenn man also weiß, wie es zu dieser Niederlage kam.

        (Übrigens, der Rahmen, in dem der Sozialismus „operiert“, ist sehr gut im „Kommunistischen Manifest“ erklärt.)

      • Joerg R. schreibt:

        Hallo Sascha,
        wie sich sehe hast du deinen Kommentar geändert. Ich bin froh das du das lächerlich gestrichen hast. Denn wenn du auf diesem Niveau diskutieren willst, dann ohne mich. Wie du in deinen Beiträgen schreibst, bist du ein freidenkender Mensch. Deshalb verstehe ich nicht, warum du Informationen und Daten von anderen Quellen und Autoren mit in deinem Denken einbeziehst? „Without data, you’re just another person with an opinion.“ W. Edwards Deming

        Deshalb sollten für eine offene Diskussion immer alle Informationen und Daten berücksichtigt werden. Dies kann ich aber bei deinen Verweisen nicht feststellen. Deine Quellen sind sehr einseitig und repräsentieren nur eine Denkweise.

        Quellen zitiert von dir:
        Lehrbuch für den Geschichtsunterricht – 7. Schuljahr. Verlag Volk und Wissen Volkseigener Verlag – Berluin, 1955, S.224-231. Eberhard Prager, Die sozialistische Volkswirtschaft – ein Feld der Bewährung, In: Der Sozialismus – Deine Welt, Berlin, 1975, S. 225f. Veröffentlicht als Vorwort zu Rolf Vellay, Ausgewählte Aufsätze, Briefe und Vorträge, Schriftenreihe der KPD, Heft 83, Berlin, Mai 2002 sowie als Vorwort für „Rolf Vellay Sonderheft, angeregt und möglich gemacht von Kurt Gossweiler“ von „Offensiv“ Heft 3/02, Politische Ökonomie. Lehrbuch. Dietz Verlag, Berlin, 1955, S.186-188. J.Stalin, Fragen des Leninismus, Dietz Verlag Berlin, 1951, S.142/145f. Lehrbuch für den Geschichtsunterricht, 7. Schuljahr, Ausgabe 1952, Volk und Wissen Volkseigener Verlag Berlin, 1955, S. 285-294

        Warum nicht:
        (Link zu wikipedia gelöscht, Admin)

        “In der Zeit des Großen Terrors zwischen September 1936 und Dezember 1938 ließen Stalin und seine Helfer von 1,5 Millionen Verhafteten geschätzte 750.000 Menschen erschießen, darunter treue Anhänger der Sowjetunion. Umstritten ist in der Forschung, inwieweit diese Verfolgungen einen rationalen Kern hatten oder aus reinen Wahnvorstellungen Stalins folgten. Im Ergebnis dieser „Säuberungen“ besaß Stalin nach 1938 die absolute Macht in der Sowjetunion.”

        Warum lässt du keine andere Quellen zu? Passen diese nicht in dein Weltbild? Natürlich ist es praktisch, nur Quellen zu verwenden, welche die eigene Meinung unterstützen. Ist das nicht auch ein Merkmal des Sozialismus keine Andersdenkende zuzulassen?

        Als Abschluss Frage erkläre mir bitte, warum Länder mit sozialistischen Systeme diese heute nicht mehr haben? Als Antwort „der Kapitalismus ist Schuld“ lasse ich nicht gelten.

        Gespannt auf deine Antwort.

        Gruβ Jörg

      • sascha313 schreibt:

        Hallo Joerg,
        Um unnötige Schärfe rauszunehmen, habe ich das geändert. Meine Quellen sind fast ausschließlich Bücher oder Artikel progressiver bzw. kommunistischer Autoren. Die Ansichten von Conquest, Wolkogonow, Goebbels, Mises und anderen antikommunistischen und sozialismusfeindlichen Autoren haben hier nichts zu suchen. Und Provokationen brauchen wir nicht. Sind das etwa auch „Andersdenkende“? Nein, hier geht es um die Verbreitung einer wissenschaftlichen Weltanschauung.

        Nenne mir doch einen einzigen Menschen, der darauf verzichten kann, das Wissen vergangener Generationen zu nutzen. Richtig, es wird zitiert. Dir ist anscheinend nicht bekannt, daß in den „neuen Bundesländern“ nach 1990 sämtliche Bibliotheken von DDR-Literatur „befreit“ wurden. Fast alle DDR-Bücher – außer vielleicht Märchenbücher – verschwanden radikal aus den Regalen. Und das geschieht bis heute! Tausende Tonnen Bücher wurden „entsorgt“. Warum? Stattdessen stehen dort heute vorwiegende unpolitische Bücher, Unterhaltungsliteratur, „Bestseller“ und billige Massenware, die nach 2 Monaten schon wieder vergessen sind.

        Was wikipedia betrifft, so ist das keine seröse Quelle. Natürlich kann man jedem Wissenschaftler vorhalten, daß er „einseitig“ sei, wenn er einen wissenschaftlichen Standpunkt vertritt., Doch die Wahrheit ist unteilbar. Und damit kann ich gut leben…

        Und auf Deine abschließende Frage gab es bisher schon viele zutreffende Antworten, u.a. hier. Eigentlich müßte man dazu die Leute befragen, die mithalfen, den Sozialismus zu zerstören. Doch von einem Gorbatschow z.B. kann man keine ehrliche Antwort erwarten, Karrieristen kamen an die Macht (so auch die „Zwiebel Gorbatschow“). Meine Antwort kannst Du hier lesen: Benjamin fragt: Was denkst Du eigentlich über die DDR und was sagst Du zu Stalin?

        Ich schlage Dir also vor, hier ein bißchen zu lesen und dann sehen wir weiter. Du mußt natürlich nicht mit allem einverstanden sein, aber lernen kann man allemal…

      • Hast du dich jemals gefragt, warum Wikipedia die Propaganda-Lügen der NS-Diktatur zitiert?
        “In der Zeit des Großen Terrors zwischen September 1936 und Dezember 1938 ließen Stalin und seine Helfer von 1,5 Millionen Verhafteten geschätzte 750.000 Menschen erschießen, darunter treue Anhänger der Sowjetunion.“

        Kulaken und Händler, die hungernden Menschen, die Lebensmittel durch Hortung und Schmuggel ins Ausland vorenthalten haben; Verbrecher, Konterrevolutionäre, die als Agenten für die imperialistischen Staaten arbeiteten und Sabotage-Akte und Morde an den Sowjets verübten und denen die Sowjetunion habhaft werden konnte, sie verhafteten und durch ordentliche Gerichte zum Tode verurteilte, nennst du “Großen Terror“???

      • Ein Markt ist keine Koordination von Menschen um zu tauschen.

        Hat hier niemand auch nur angedeutet, denn ein Markt ist ein Ort, an dem Menschen sich zum Kauf und Verkauf von Waren und Arbeitskraft begegnen.

        Für eine Diskussion müsste der Begriff Kapitalismus definiert werden. Auch übt dieser an sich keine Diktatur aus. Auch dieser Begriff müsste definiert werden, was eine Diktatur ist.

        Bedeutung (gem. DUDEN): “Wirtschaftsform, die durch Privateigentum an Produktionsmitteln und Steuerung des Wirtschaftsgeschehens über den Markt gekennzeichnet ist.“

        Bedeutung (gem. bpb): “eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, in der das private Eigentum an den Produktionsmitteln (Fabrikhallen, Maschinen, Anlagen), das Prinzip der Gewinnmaximierung und die Steuerung der Wirtschaft über den Markt typisch ist. Das wirtschaftliche und soziale Zusammenleben [wird] weitgehend von den Interessen der Kapitaleigentümer bestimmt. Im Kapitalismus ist Kapitalbesitz die Voraussetzung für die Verfügungsgewalt über die Produktionsmittel, was das Weisungsrecht über die Arbeitskraft der abhängig Beschäftigten einschließt. Die Masse der Arbeiter ist überwiegend besitzlos und von den verhältnismäßig wenigen Kapitalbesitzern wirtschaftlich abhängig.

        Für Karl Marx (* 1818, † 1883) steht die Art und Weise der Produktion im Kapitalismus geschichtlich zwischen Feudalismus (Wirtschafts- und Gesellschaftsform, die von einer adligen Oberschicht beherrscht wird) und dem Sozialismus (siehe dort). Nach Karl Marx führt die totale Abhängigkeit der Arbeiter, die außer ihrer Arbeitskraft nichts besitzen, was sie verkaufen könnten, zu deren Ausbeutung, da die Kapitaleigentümer (Kapitalisten) den Arbeitern den von ihnen im Produktionsprozess erwirtschafteten Mehrwert in Form des Profits aus den verkauften Erzeugnissen vorenthalten. Die Ausbeutung der Arbeiter, verbunden mit einer Spaltung der Gesellschaft in Kapitalisten und Besitzlose, sowie die ungehemmt wirkenden Gesetze des Kapitalismus (z. B. ruinöse Konkurrenz, Verelendung breiter Massen) wird nach Karl Marx am Ende zur revolutionären Erhebung der Arbeiterklasse und zur Beseitigung der kapitalistischen Produktionsweise führen. Der Sozialismus ist damit das höhere Gesellschaftssystem, das zwangsläufige Ergebnis kapitalistischer Wirtschafts- und Gesellschaftsbedingungen.“

        Diktatur (gem. DUDEN): “unumschränkte, andere gesellschaftliche Kräfte mit Gewalt unterdrückende Ausübung der Herrschaft durch eine bestimmte Person, gesellschaftliche Gruppierung, Partei o. Ä. in einem Staat.“

        Selbstverständlich übt der Kapitalismus eine Diktatur aus; und zwar an sich! Und nicht nur “in einem Staat“, sondern durch den Staat, der den Kapitalisten unterworfen ist und von deren Kapital vollkommen abhängig ist!:

        „Das […] System verfolgt mit seinen Ansprüchen den Menschen fast auf Schritt und Tritt.
        Es verfolgt ihn freilich in ideologischen Handschuhen.

        Deshalb IST das Leben in diesem System von einem Gewerbe der Heuchelei und Lüge durchsetzt:

        Die Gewalt der Bürokratie wird Macht des Volkes genannt; im Namen der Arbeiterklasse wird die Arbeiterklasse versklavt die allumfassende Demütigung des Menschen wird für seine definitive Befreiung ausgegeben; Isolierung von der Information wird für den Zugang zur Information ausgegeben; die Manipulierung durch die Gewalt nennt sich öffentliche Kontrolle der Macht, und die Willkür nennt sich Einhaltung der Rechtsordnung; die Unterdrückung der Kultur wird als ihre Entwicklung gepriesen; die Ausbreitung des imperialen Einflusses wird für Unterstützung der Unterdrückten ausgegeben Unfreiheit des Wortes für die höchste Form der Freiheit; die Wahlposse für die höchste Form der Demokratie; Verbot des unabhängigen Denkens für die wissenschaftliche Weltanschauung Okkupation für brüderliche Hilfe.

        Die Gewalt muss fälschen, weil sie in [ihren] eigenen Lügen gefangen ist. Sie fälscht die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Sie fälscht statistische Daten. (siehe Orwells 1984)

        Sie täuscht vor, daß sie keinen allmächtigen und zu allem fähigen Polizeiapparat hat,
        sie täuscht vor, daß sie die Menschenrechte respektiert,
        sie täuscht vor, daß sie niemanden verfolgt,
        sie täuscht vor, daß sie keine Angst hat,
        sie täuscht vor, daß sie nicht vortäuscht.“

        Václav Havel, 1978 in: Versuch, in der Wahrheit zu leben. (Originaltitel: Die Macht der Ohnmächtigen) Rowohlt, Reinbek 1978, ISBN 978-3-499126222.

        Das Problem geht viel tiefer und umfasst welche Freiheiten die Regierungen heute den Menschen nehmen und was für ein Geldsystem sie diesen aufzwingen. Der Sozialismus nimmt ebenfalls Menschen Freiheiten. Nur noch mehr.

        Freilich nimmt der Sozialismus, wenn die Diktatur des Proletariats errichtet ist, bestimmten Menschen “Freiheiten“; u. a. die „Freiheit“ der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, die im Kapitalismus sogar rechtlich und gesetzlich verankert ist!

        Die Geschichte hat bisher gezeigt, dass der Sozialismus als System nicht funktioniert.

        Das ganze Gegenteil ist die Wahrheit: Die Geschichte der letzten 100 Jahre hat nicht nur gezeigt, sondern bewiesen, dass der Sozialismus als System für den Menschen weitaus besser funktioniert als alle vor ihm dagewesenen Gesellschaftssysteme: Die Gleichberechtigung der Frauen wurde verwirklicht, Milliarden von Menschen wurden aus ihrer elenden Armut und dem Analphabetentum befreit, Bildung, Kunst und Kultur gab es “plötzlich“ für alle …

      • sascha313 schreibt:

        Danke, jauchanam, besser kann man’s nicht ausdrücken!

      • Joerg R. schreibt:

        Und warum haben wir dann nicht viele Staaten mit einem Sozialistischen System?

      • Was hat deine Frage mit dem Thema: Was ist sozialistische Planwirtschaft zu tun?

      • Joerg R. schreibt:

        Euch ist schon bewusst das Marx nur einer von vielen war welcher eine Theorie für das sogenannte System Ökonomie entwarf. Es gibt etliche mehrer Autoren welche sich an diesem Thema versucht haben. Da es sich um ein Sozialwissenschaft handelt, ist es eine Philosophie.

        Nicht gerade eine Relativitätstheorie, die Marx da aufgestellt hat.

        Ich lasse euch in eure Sozialistische Welt und wünsche euch das Beste.

      • sascha313 schreibt:

        Wenn sich Überheblichkeit mit Besserwisserei paart, wie das in Deinem Falle zu sein scheint – bist Du hier verkehrt! Deine Belehrungen, Joerg, brauchen wir hier nicht!

      • Joerg R. schreibt:

        Dann habe ich eine Bitte an dich. Lösche alle meine Kommentare auf deinem Blog.

        Danke.

  13. sascha313 schreibt:

    @ Joerg: „Wie kann die Wissenschaft menschliches Handeln bestimmen, wenn sie noch nicht einmal weiβ wie das Gehirn funktioniert.“

    Hallo Joerg, gute Frage 🙂
    Es werden ja heute immer mehr Zweifel an der Wissenschaft überhaupt gesät. Da braucht man nur mal in die Richtung des Kreationismus zu blicken, um die Urheber dieser Einflußnahme zu entdecken. Frage mal einen Naturwissen-schaftler, wie er dazu steht.

    Nun kann man allerdings die moderne Medizin, die Hirnforschung, die Neurologie usw. nicht mit Politik, mit Fragen der Freiheit, mit dem individuellen Erkenntnisstand usw. durcheinanderbringen. Sehen wir’s mal von einer anderen Seite:

    Das menschliche Handeln basiert immer auf Erkenntnissen – zunächst auf Erfahrungen, dann trial and error, aber dann doch immer mehr Einsicht in die Gesetzmäßigkeiten. Und darum geht es auch in der Wissenschaft: Naturgesetze zu erkennen, um sie dem Menschen besser nutzbar zu machen, Irrtümer und Fehlverhalten zu vermeiden und kleinere und größere Katastrophen abwenden zu können. Doch nicht nur das – letztlich geht es auch darum, das Leben erträglicher, angenehmer und erfolgreicher machen zu können.

    Das ist es auch, was in der menschlichen Gesellschaft stattfindet. Denn nicht nur in der Natur gelten bestimmte Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge, sondern es gibt sie auch in der Gesellschaft. Statt Präferenzen (gemeint: Vorrang, Vorzug) würde ich aber lieber den Begriff „Interessen“ verwenden. Es sind immer bestimmte menschliche Interessen, die Auslöser für bestimmte Verhaltensweisen sind. Und da ist der sogenannte „freie Markt“ das denkbar schlechteste Beispiel. Warum? Weil die Menschen eben nicht unter den gleichen Voraussetzungen „auf den Markt gehen“. Ein wohlhabender Mensch wird sich ganz andere Dinge leisten können, als ein armer. Sagen wir mal so: Planwirtschaft vs. Marktwirtschaft heißt eben auch Wissenschaftlichkeit vs. Spontaneität, Anarchie usw.

    Der Spruch Honeckers ist also nur ein Aphorismus, den man nicht allzu wörtlich nehmen muß…. Ja, und wer setzt denn in unserer Gesellschaft die Rahmenbedingungen, wenn nicht diejenigen, die den größten Einfluß haben? Führt nicht das Eigentümerbewußtsein schließlich auch dazu, das Eigentum anderer geringer zu achten als das eigene? Ich weiß – das ist eine diffizile Frage. Doch was hat heute ein Lohnempfänger anderes anzubieten als seine eigene Arbeitskraft? Und deren Wert schätzt er selber oftmals als viel zu gering ein…

    P.S. Danke auch für Deine beiden Links, sie beinhalten auf unterschiedliche Weise das gleiche Dilemma 🙂

  14. Joerg R. schreibt:

    Sascha, deine als wissenschaftlichen angegebenen Texte sind für mich im Sinne einer Wissenschaft keine wissenschaftlichen Texte. Würde auch in der Historie nicht als solche durchgehen. Es sind einfach zusammengeschriebene Texte mit einer einseitigen Sichtweise. Sozialismus ist eine Ideologie, welche du voll vertrittst, was dein gutes Recht. Die von dir genommene Freiheit sind Leuten in der bei dir zitierten DDR nicht gewährt worden.

    Deine Argumentation dreht sich auf einer Stelle.

    Meine Frage hast du ebenfalls nicht beantwortet, der von dir gegebene Link hätte auch in der DDR mit den Spruch geendet: Ungenügend, setzen.

    • sascha313 schreibt:

      Dein anmaßender Ton beweist nur, daß Du einer ehrlichen Diskussion, wie Du ja vorgabst zu wünschen, nicht gewachsen bist. Beenden wir das!

    • “Sozialismus ist eine Ideologie“ – Was ist denn für Dich Ideologie?
      Deine Ideologie geht von einer „Wirklichkeit“ aus, die es nicht gibt; nämlich, dass die “Idee“ über dem Materiellen stünde, bzw. vor ihm existiere, dabei ist sonnenklar, dass — bevor es überhaupt zu Ideen kommen kann — das Materielle bereits vorhanden gewesen sein muss.

    • Die von dir genommene Freiheit sind Leuten in der bei dir zitierten DDR nicht gewährt worden. Das ist eine ganz anmaßende Pauschalisierung: Leuten in der DDR. Was du als Leute bezeichnest, waren Verbrecher, mit den imperialistischen Staaten kooperierende Feinde des Sozialismus und gegen die Diktatur des Proletariats konspirieren Konterrevolutionäre: Selbstverständlich wird solchen Menschen nirgendwo auf der Welt, Freiheit für ihr Banditentum gewährt!

      Da spricht ganz der Propagandist der Wiener Schule, die darum bemüht ist, dem Kapitalismus irgendwie ein menschliches Antlitz verpassen zu helfen.

  15. Thinker ... schreibt:

    @Sascha und alle anderen die ohne nachzudenken/lesen Lenin Bilder iwo hinklatschen …
    Planwirtschaft a la Lenin & co. -> Mehrere Millionen Todesopfer
    (Link zu wikipedia gelöscht, Admin)

  16. sascha313 schreibt:

    Schlußbemerkung: Die Diskussion zu diesem Thema zeigt sehr deutlich, wie die Meinungen hier auseinandergehen. Es ist gewissermaßen ein Lehrbeispiel einer Polemik, wie sie sein kann, aber nicht sein muß. Wir haben versucht, auf alle Fragen des Lesers Joerg R. eine sachliche und kompetente Antwort zu geben, die aber offensichtlich auf taube Ohren gestoßen ist.

    Nun ist es nicht jedermanns Sache, in wissenschaftlichen Fragen mit der gebotenen Gründlichkeit, sachlich und beim Thema bleibend nach Antworten zu suchen, Irrtümer einzugestehen, um schließlich, der Wahrheit die Ehre gebend, zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit der Realität übereinstimmt.

    Wir wissen auch, daß die Voraussetzungen für eine faire Diskussion bei jüngeren Lesern heutzutage denkbar schlecht sind, da dort eklatante Wissenslücken vorhanden sind und schon unterschiedlich gebrauchte Begriffe zu Mißverständnissen führen, ganz zu schweigen von willkürlichen Mißdeutungen, denen bestimmte Absichten zugrunde liegen. Das Bildungsniveau bei den jüngeren Generationen ist also nicht besser geworden. Das äußert sich in einer gewissen Oberflächlichkeit und Vorurteilhaftigkeit sowie in grundsätzlichen Zweifeln an Wissenschaft überhaupt. Man müßte das auch nicht weiter ernst nehmen, wenn es nicht so weit verbreitet wäre. Es ist eben eine der Erscheinungsformen kapitalistischer Desinformation…

    Das Thema ist also hiermit geschlossen. (Um niemanden zu kompromittieren, haben wir Namen anonymisiert.)

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