Der 7. Oktober – Tag der Republik in der DDR

Palast BerlinAnläßlich des 7. Oktober, des Tages der Republik, hielt Genosse Karl-Eduard von Schnitzler eine bedeutende Rede. In gewohnter Schärfe und mit brillanter Argumentation entlarvt er die Heuchler und Demagogen westlich-bürgerlicher Provenienz und geißelt alle Arten pseudolinker Speichelleckerei. Gerade angesichts der zunehmenden Schärfe des Klassenkampfes in der BRD ist es nützlich, sich dessen zu erinnern, was eigentlich zur Annexion der DDR geführt hat, und was heute für viele der Nachgeborenen Geschichte ist. Eine Geschichte, die auf imperialistische Weise verfälscht und umgeschrieben wurde…

Die DDR in der deutschen Geschichte

von Marta Rafael und Karl-Eduard von Schnitzler

Wir waren kürzlich aufgefordert, zwei Jubiläen zu begehen: Die Gründung der BRD und die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik. Jubiläum kommt von „jubilieren“ – oder umgekehrt. Worüber sollen wir jubilieren?

Daß die DDR zugrunde ging? Darüber später. Die DDR ist so wenig „ehemalig“ wie das Kaiserreich oder die Weimarer Republik. Für sie gilt merkwürdigerweise kein „ehemalig“. Aber wir werden sehen.

Sollten wir darüber jubeln, daß in der Adenauer-Regierung des ersten deutschen Nachkriegsstaates mehr Nazis saßen als in der ersten Hitler-Regierung vom Januar 1933? Daß die Konzerne, Monopole und Banken, die Hitler die Regierungsgewalt – nicht etwa die Macht! – in den Schoß gelegt hatten, weiterbestehen (offen oder getarnt) und neue Macht besitzen und ausüben – gleichgültig, ob die Kanzler Kohl oder Schröder heißen? Die Deutsche und die Dresdner Bank, die Commerz- und Privatbank oder/und Krupp, Flick, Thyssen, AEG, Wintershall, Bosch, Portland, IG Farben, Norddeutscher Lloyd, Rheinmetall – sie alle und noch viele mehr und ihre Nachkommen haben Hitlers Krieg betrieben und an ihm verdient, haben die Hochrüstung in Gang gesetzt (schon vor Hitler!), den Krieg geführt, andere Völker ausgeplündert, Konzentrationslager installiert und an ihnen verdient wie am Holocaust – und nun haben sie ganze 5 Milliarden Mark im Angebot, die sie auch noch von der Steuer absetzen können, den Rest zur Summe von 10 Mrd. gibt der Staat, die Allgemeinheit, dazu – zu dem, was sie „Wiedergutmachung“ nennen. Sie sind wieder der Staat im Staate. Über all das jubilieren?? (…)

„Die Deutsche Demokratische Republik war das Beste, was in der Geschichte den Deutschen, den Völkern Europas und der Welt aus Deutschland widerfahren ist!“ Mit diesem Satz begann ich 1993 mein Buch „Provokation“. Und man ließ sich provozieren! Von A bis Z, von ARD über BILD, SPIEGEL und STERN bis ZDF heulten sie auf, weil ich in Erinnerung zu rufen gewagt hatte, daß der erste Staatspräsident dieses verruchten Staates, Wilhelm Pieck, den Satz geprägt hatte, den Walter Ulbricht aufgriff und Erich Honecker zur innen- und außenpolitischen Maxime erhoben hatte: VON DEUTSCHEM BODEN DARF NIE WIEDER KRIEG AUSGEHEN! (…)

Aber ist die DDR an ihren Fehlern und Schwächen zugrunde gegangen? Würde sie – die Frage muß erlaubt sein – in einem untadeligen, chemisch reinen sozialistischen Zustand heute noch existieren? Hat die Konterrevolution nicht erst in Polen, Ungarn, Budapest und dann erst in Rumänien, Bulgarien, der Tschechoslowakei und ganz zuletzt erst in der DDR gesiegt? Diese Frage erfordert ein erheblich ehrlicheres, gründlicheres wissenschaftliches Herangehen an das Problem, als es die heutigen „Historiker“, „Experten“, „Wissenschaftler“, Klugscheißer bis hinunter zu den Weisen aus dem Abendland der Journalistik sich erfrechen.

Nicht weil wir Schwächen gehabt und Fehler gemacht haben, wurden wir in den weltweiten Klassenkampf einbezogen (und haben ihn zunächst einmal mitverloren), sondern weil wir das Schlimmste verkörperten, was sich der deutsche Imperialismus vorstellen kann: Auf deutschem Boden ein sozialistischer Staat, die Deutsche Demokratische Republik! Daß wir da waren, daß wir existierten – das war zuviel! Sie mußte weg! Mit allen Mitteln der Politik, der Außenpolitik, des Wirtschaftskrieges, des verdeckten Krieges, des Medienterrors und – anders als in der CSSR, in Polen, in der Sowjetunion und den anderen – mit derselben Sprache und breitgefächerten Verwandtschaften, mit Beziehungen hinüber und herüber. (…)

Und das sollte gefeiert werden, das sollte ein „Tag der Einheit“ sein? Das soll man „freundlich und kritisch betrachten“?

Wohlgemerkt: Ich wünsche mir nicht die Deutsche Demokratische Republik zurück. Die Geschichte ist weitergegangen. Und sie wird weitergehen.

Wir haben dafür zu sorgen, daß sie nicht so weitergeht, wie sie zur Zeit in Bewegung ist. Brutaler, räuberischer, unmenschlicher Kapitalismus kann nicht die letzte Antwort der Geschichte sein! Die Antwort kann nur SOZIALISMUS lauten. Der fällt nicht vom Himmel. Er will erkämpft sein, und das ist ein langer Prozeß. Aber wann wollen wir damit anfangen – wenn nicht jetzt!

Verzagen?

„Man muß sich möglichst nüchtern, klar und anschaulich Rechenschaft darüber ablegen, was wir eigentlich ‚zuende geführt’ haben und was wir nicht zuende geführt haben. Der Kopf wird dann frisch bleiben, es wird weder Übelkeit noch Illusionen noch Verzagtheit geben.“ Der das im Februar 1922 geschrieben hat, hieß Wladimir Iljitsch Lenin. Und er fuhr in seinem Brief fort: „Als rettungslos verloren müßte man diejenigen Kommunisten bezeichnen, die sich einbilden wollen, daß man ohne Fehler, ohne Rückzüge, ohne vielmaliges Neubeginnen des nicht zuende Geführten und des falsch Gemachten solch ein weltgeschichtliches ‚Unternehmen’ wie die Vollendung des Fundaments der sozialistischen Wirtschaft zu Ende führen könnte. Diejenigen Kommunisten aber, die weder in Illusionen noch in Verzagtheit verfallen, die sich die Kraft und die Geschmeidigkeit des Organismus bewahren, um beim Herangehen an die überaus schwierige Aufgabe ‚von Anfang zu beginnen’, sind nicht verloren!“ [*]

Auf DDR-Deutsch: Auf deutschem Boden wird der siegreiche Sozialismus unauslöschbare, unbesiegliche Züge der Deutschen Demokratischen Republik tragen – trotz alledem!


Zitat:
[*] Wladimir Iljitsch Lenin: Notizen eines Publizisten. Zuerst veröffentlicht am 16. April 1924 in der Prawda. In: W. I. Lenin: Werke Band 33, Berlin 1966, Seite 188-191

pdfimages  Die DDR in der deutschen Geschichte

Wer mehr über die DDR erfahren will, dem sei das hier abgebildete Buch empfohlen:
Die DDR im Spiegel ihrer Bezirke, Dietz Verlag Berlin, 1989:
DDR Spiegel

Die Manuskripte zum “Schwarzen Kanal” findet man unter:
http://sk.dra.de/grape/seite6.htm


Siehe auch:
Ein Tag im Leben der DDR
Die Konterrevolution in der DDR und ihre Handlanger

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18 Antworten zu Der 7. Oktober – Tag der Republik in der DDR

  1. Pingback: Die Konterrevolution in der DDR und ihre Handlanger | Sascha's Welt

  2. rheinlaender schreibt:

    Dieser Artikel sagt mehr aus, als tausend Seiten über jede kleinste Zänkerei, die zwischen ML Sekten herrscht.

    Antikommunismus ist die grösste Dummheit unserer Zeit. Alle westlichen Feindbilder kommen und gehen, werden beliebig ausgetauscht (KURDEN, Saudis, Mandela, Berufs-Ausländer-feinde-freunde, Ziegeuner), ja werden sogar Freunde (Islamisten, Sozialdemokraten, Punkbands, Homos, 9/11 Zweifler, Grüne, Feministinnen, Kirchenschänder). Aber der Antikommunismus wird permanent am teuersten gepflegt. WARUM???, das sollte doch Truthern und pseudolinken Spinnern zu denken geben. Vor irgendwelchen Bilderbergenthüllern, ZinsesZins Finanzsekten ala BÜSO, die den Dollar mit Gold unterlegen wollen oder die Wände der Zentralbank anders tapezieren möchten, oder Ackermann gegen Schlackermann ersetzen, haben die Mächtigen bestimmt keine Angst, aber die erfolgreiche DDR, das Industriealisierungswunder unter Stalin, Enteignungen und gerechten Inhaftierungen ihresgleichen haben sie nie überwunden.

    Die DDR war selbst unter westlichen Maßstäben (Weltbank, IWF, OECD, EFTA, CIA, UNO, Deutsche Bundesbank usw.) wirtschaftlich fitter als die meisten NATO Staaten.Besonders, wenn man mal die katastrophalen Startbedingungen nach dem WK2 sieht. Die Nettoauslandsverschuldung war ein Witz. Die Olympia medalliendichte höher als Weltspitze, qualitative Nahrungsmittel im Überfluss. Es gab Patriotismus, Meinungsfreiheit am Arbeitsplatz, überall FKK, familiäre Schwulenlokale, Gewaltverbot in sogenannten Stasiknästen, Parties, Duldung von selbstangebauten Gras/Hasch zu persönlichen Bedarf, unverklemmten SEX, erlaubte Abtreibungen, Integration von Straftätern, staatlich materielle Unterstützung für Hausbesetzer.

    Natürlich wird es im Sozialismus keine Südfrüchte, Kaffee, Tee, Kakau an denen Kinderblut klebt zum Billigstpreis geben. Ebenso keine Kriegs-, Reichen-Propagandamöglichkeit für Multimillionäre. Wir sehen ja, wohin diese Medienfreiheit zur Zeit in Venezuela führt. Man soll die DDR nicht verdammen, sondern fragen, wie sie es hätte besser machen können. Wir Wahrheitssucher haben KEINE andere Möglichkeit, als uns mit ner antiimperialistischen/ antikapitalistischen PERSPEKTIVE zu beschäftigen!

    Nach meinem (UR Kölner) zuverlässigen Kenntnisstand aus verschiedensten öffentlichen und privaten Quellen (hatte nicht nur 20 Jahre vier OSSI Damen als Lebensabschnittsgefährtinnen und OST-Verwandtschaft) konnten die Bürger der DDR fast die halbe Welt ohne jegliche Probleme erreichen, ob privat oder als Touristen oder aus beruflichen, gesellschaftlichen, politischen, künstlerischen Gründen.

    Was die andere Hälfte der Welt, jene damals wie heute von den USA-Imperialisten und ihren engsten Verbündeten beherrschte angeht, so haben diese Welt zwischen 1961 und 1989 zu privaten, beruflichen, sportlichen, künstlerischen Zwecken mehr Menschen besucht, wie die ganze DDR überhaupt Einwohner hatte, nämlich MEHR als „nur“ jene knapp 17 Millionen.

    Obwohl die DDR, um nur mal ein Beispiel zu nennen, nicht einmal ein Drittel der Einwohner der alten BRD zählte, reiste in den Jahren der „Mauer“ ein Mehrfaches an Menschen von OST nach WEST als von WEST nach OST. Wozu also das ständige Gerede „fehlender Reisemöglichkeiten“?

    Und noch etwas: in der DDR, innerhalb der DDR gab es keinen miesen verbrecherischen Menschenhandel (Leiharbeit oft mit körperlicher Bedrohung und tatsächlicher Schläge), Massenimport von Lohndrückern, massenhaften Import ausländischer, teils als Zwang! – „Liebesdienerinnen“. In der PRAXIS durfte auch jeder in den Westen für immer umziehen. Die angeblich lange behördliche Prozedur war jedenfalls viel kürzer, als die Zeit, die ein arbeitsloser, pfandflaschensammelnder müllfressender, ALDI/LIDL/PENNYMARKT-Wessi auf einen akzeptablen Job wartet, ein kurdischer, von Folter bedrohter Flüchtling auf Asylanerkennung wartet oder die Zeit (oft viele Jahre, wenn überhaupt!) in der viele entrechteten Väter ihre Kinder nicht mal sehen dürfen.

    • sascha313 schreibt:

      Danke rheinlaender – das mal aus Deiner westlichen Sicht zu lesen!😉

    • Harry 56 schreibt:

      Obigen sehr ausführlichen Klarstellungen möchte ich noch gern hinzufügen, dass es in der alten BRD als auch in der heutigen BRD plus annektierter DDR pro 100 000 Einwohnern 10 mal(!) mehr Staatsanwälte, 10 mal(!) mehr Richter gibt als in der DDR!
      In der heutigen BRD inzischen weit über 50 000 Anwälte ihr Unwesen, plus X ???? Kanzleiangestellten.
      Die DDR kam dagegen mit ca. 500(!) zugelassenen Anwälten ganz gut über die Runden.
      Seltsam? Nein!

      Jeder Bürger, jede Bürgerin der DDR konnte sich bei vielen kleineren Streitigkeiten an sogenannte gesellschaftliche Gerichte wenden, wo kleineren Sachen, kleinere Rechtsprobleme sehr häufig schnell und unbürokratisch, dazu auch noch kostenlos, einvernehmlich gelöst werden konnten.
      Diese waren etwa in Stadtverwaltungen, aber manchmal auch in größeren Betrieben tätig. (Soweit mein bisheriger Kenntnisstand)

      In schwierigeren Fällen hatten alle Bürger und Bürgerinnen der DDR das Recht, sich ebenfalls völlig kostenlos (bis auf die Briefmarken! ) sich zunächst an den Rat seines jeweigen Krieses zu wenden, wenn’s nicht half, an den Rat seines jeweiligen Bezirkes, in ganz schwierigen oder heiklen Fällen sogar an den STAATSRAT DER DDR. ganz konkret mit der Anschrift: „BÜRO HONECKER“ (Galt übrigens auch für Ausreiseanträge,
      ob Besuche oder länger bis ganz nach kapitalistischen Ländern)

      Besonders interessant und wichtig: Alle diese Anträge mussten innerhalb von nur 6 Wochen bearbeitet werden, worauf alle Menschen in der DDR ein anerkanntes RECHT hatten.

      Fürwahr, was für ein „Unrechtsregime“, was für ein „Unrechtsstaat war doch diese böse DDR!

      Wie der Reinländer schon sagte, ständig präsentiert man uns neue Unholde aller Art, immer wieder neue Personen oder ganze Gruppen von Menschen, die wir ablehnen, oder besser noch verachten oder gar hassen sollen.
      Geht es aber um die DDR, gar noch um „Väterchen Stalin“, da ist schon seit Ewigkeiten nur noch DAUERGRUSELN angesagt, da wird verleumdet, gelogen, werden Tatsachen unterschlagen —- ( Wie etwa auch mir schon lange bekannt die Tatsache, dass zwischen dem 13.August 1961 und dem 09.November 1989 mehr Menschen aus der DDR das „Freiluftgefängnis DDR“ aus verschiedensten Gründen in Richtung BRD und andere kapitalistische Länder verlasen konnten als die ganze DDR überhaupt Einwohner hatte)—- bis zum Abwinken, einem in meinem Augen nur noch ein müdes Lächeln hervorrufendes
      Lügentheater ohne jegliche zeitliche Begrenzung……

      Dennoch denke ich, dass, um so mehr sie hetzen und lügen, um so mehr entlarven alle diese wohlbestallten, manchmal auch nur sytematisch/systemisch schlicht verblödeten Systemverteidiger des Kapitalismus sich selbst.
      Ihre wohl noch heute so große Angst vor der Wahrheit über die im Grunde doch so kleine, aber in vielen Fällen auch so erfolgreiche DDR spricht meines Erachtens für sich selbst.

      Ich selbst habe mir schon oft die Frage gestellt, wie noch viel besser, noch viel erfolgreicher und attraktiver der Sozialismus auf deutschen Boden hätte gestaltet werden können, wenn nach 1945 GANZ Deutschland den Weg des Sozialismus hätte einschlagen können?

      (Lieber Sascha, falls du noch einiges weiteres zu dem Thema gesellschaftliche Gerichte, Eingabewesen zu berichten hättest, oder zu meinem Kenntnisstand dazu Korrekturen nötig sind, so gehe doch mal demnächst darauf gesondert ein!)

      Beste soz. Grüße an á tous!

  3. marie schreibt:

    Beim Lesen grad höre ich noch immer diese feine Ironie in der Stimme und fühle mich der Lebenszeit in meinem fernen Heimatland sehr nah. Ja, es gab sie wirklich, stolze 40 Jahre, unsere Deutsche Demokratische Republik. Während ich nach weiteren Worten suche, höre ich nicht auf zu lächeln – vielleicht, weil ich damals in Frieden lebte: Einfach, eingezäunt, aber in Frieden, weil der nämlich systemimmanent ist. Das kann nicht jedes Wirtschaftssystem von sich behaupten, was wiederum nicht oft genug gesagt werden kann!

  4. sascha313 schreibt:

    Dem kann ich nur zustimmen. Was wäre aus der DDR geworden, wenn es 1961 keine Sicherung der Staatsgrenzen gegeben hätte. Sie wäre vernichtet worden, bevor sie richtig auf die Beine gekommen wäre! Es hätte schon 1961 ein „1989“ gegeben, wenn nicht sogar Schlimmeres: Krieg! Die Reisefreiheit für DDR-Bürger war (mit Ausnahmen!) jederzeit vorhanden. Diese Ausnahmen betrafen volkswirtschaftlich wichtige Bereiche, Ärzte, Wissenschaftler, Ingenieure und Techniker, die gebraucht wurden, und „unbegründete“ West-Reisen. Und das war richtig. Denn bis 1961 waren einige wichtige (käufliche!) Spezialisten westwärts „verschwunden“! Man wollte die DDR ausplündern, ausbluten, durch Sabotageakte zerstören und ideologisch zersetzen (RIAS, RFE, Deutsche Welle, Deutschlandfunk usw.) bis dem die DDR einen Riegel vorschob und weitere Verbrechen verhinderte. Solange die Westgrenze gesichert war, hatten wir Frieden!!!

    Die Manuskripte zum „Schwarzen Kanal“ findet man unter:
    http://sk.dra.de/grape/seite6.htm

  5. marie schreibt:

    DANKE Sascha, für Deine unermüdliche Recherche und Publikation von – grundsätzlich – längst bekannten Inhalten und Quellen. Wann immer ich mich hier durch Deine Seiten klicke, fühle ich mich wohl, wie damals im FDJ-Studienjahr, im Jugendclub, unter Freunden heute noch immer möglich … und lächle nun auch dem Harry freundlich zu, vielleicht lernt man sich ja mal persönlich kennen🙂.

  6. Rolf schreibt:

    Ich möchte den heutigen Ehrentag für eine „gute Tat“ nutzen.
    Ich stehe auf und verbeuge mich – vor Sascha!
    Vor seinen standhaften Kampf für unseren Sozialismus und für seine Wahrheitsliebe. Vielleicht können wir noch einige „Junge“ von unserem Weg überzeugen. Viele Grüße auch an alle „stillen Leser“.
    Wir sind auf eure Meinung gespannt.
    Rolf, der Waldschrat

  7. Tankist schreibt:

    Sascha, auch von mir große Anerkennung und Danke für Deine Arbeit. Wie heißt es bei Kortschagin in „Wie der Stahl gehärtet wurde“? „Das Leben, es wird Dir nur ein einziges Mal gegeben“. Meine Kindheit und Jugend konnte ich in der DDR leben und erleben. Es war eine glückliche Zeit!

    An einem Tag wie heute gehen meine Gedanken auch zu denen, die das ermöglichten: Deutsche Kommunisten und Widerstandskämpfer, die Werktätigen in der DDR, die Kommunisten in der SED und die Werktätigen und Soldaten der Sowjetunion. Wir waren die (mir fällt gerade kein anderes Wort ein) Alternative zu Aggressionskrieg, Ausbeutung und Fremdenhass! Erhobenen Hauptes dürfen wir stolz darauf sein.
    Danke und Spasibo!

  8. icke schreibt:

    Porträt per Telefon mit K-E v Schnitzler:

  9. sascha313 schreibt:

    Wunderbar! Danke „icke“ für das großartige Video, und danke Tankist, für die Anerkennung!

  10. Inson schreibt:

    Ein kleines Gedicht von mir…

    Vaterland

    Hatte mal ein Vaterland
    Wurde stolz DDR genannt
    Einigen erschien es zu ärmlich
    Anderen der Weg zu mühsam
    Ließen sich kaufen ganz erbärmlich
    Und legten fortan
    Ihr Schicksal in „treue Hand“
    Die mir stahl mein Vaterland

    Komm Vaterland
    Ich geb dir Raum in meinen Gedanken
    Bis unsere Idee wieder die Menschen bewegt
    Und die Macht der Bourgeois und ihrer Banken
    Im roten Oktobersturm verweht

  11. dlfhoerer schreibt:

    Mein Dank an unseren Roten Webmaster, der immer wieder interessante Artikel vorstellt. Beim Lesen des Textes hörte ich die Stimme Karl-Eduard von Schnitzlers, die mir seit meiner Kindheit aus „Der Schwarze Kanal“ vertraut ist. Oft nicht gemocht, häufig unverstanden hat er recht behalten mit seinen Aussagen über den Kapitalismus. Das geben selbst Leute zu, die ihn zu DDR-Zeiten nicht mochten.

    • Du hattest eine gute Kindheit:

      Meine Mutter war — obwohl herzensgut — ein grausames Scheusal und hat mich in unserem kleinen Dorf in Hessen, in dem ich von 1973-1979 lebte, in einer Herbstnacht 1973/74 zu den britischen Soldaten, die gerade unsere Felder mit ihren Panzern zerpflügt hatten (so dass darauf nichts mehr zu ernten war) mit belegtem Brot und Kaffee gesandt°

      Nichts ahnend oder wissend, bin ich im Dorf, wo die Panzer standen, mit Brot und Kaffee als elfjähriger Knirps vor Mitternacht erschienen (ich kann mich daran bis heute erinnern: zwischen 10 und 11 in der Nacht war es!!!), habe an die Panzer geklopft und gebracht, was meine Mutter mir mitgeben hatte. Die Menschen in den Panzern *freuten* sich und aßen und tranken, was ich °im Auftrag meinet Mutter° brachte: Mit leeren Tellern und Kaffeekannen bin ich dann zurück … und am nächsten Tag bin ich wie gewöhnlich zur Schule gegangen.

      Mich hat das geprägt:
      „Diese Menschen können nicht meine Feinde sein“!!! Denn schließlich haben die doch das Brot und den Kaffee meiner Mutter angenommen!! ***welches ich doch nur überbrachte*** ohne, dass ich mir darüber auch nur etwas hätte denken können!!!

      JEDER MENSCH ist GUTES-Sein!!!

      • sascha313 schreibt:

        Ich glaube, Georg, wir – die wir aus der DDR kommen – können uns gar nicht vorstellen, was für entsetzliche Geschichten so mancher erleben mußte, der diese schöne DDR-Zeit nicht kannte. Ach, was waren wir arglos bis zum Schluß! Die verbrecherische Grundstruktur des Kapitalismus war uns so fremd wie einem religiösen Menschen die Hölle. Wenn man bspw. diese oft so banalen Ärgernisse erfährt, die einem Ausreisewilligen widerfahren sind… Denn ich glaube, die meisten wären doch gerne wieder zurückgekommen aus der „Ellbogengesellschaft“ in die vermeintliche „Bevormundungs-gesellschaft“ – nee: Die DDR hat jedem ehrlichen Menschen das beste geboten und ermöglicht, was wir hatten: Zukunft und soziale Sicherheit, Fürsorge und – nicht zuletzt – Achtung vor der Arbeit anderer!

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