Kurt Gossweiler: Zur Liebknecht-Luxemburg-Ehrung 2013

01-14

So sieht das bei den türkischen Genossen aus…

…gerade weil Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg als konsequente Internationalisten und Marxisten in aller Öffentlichkeit gegen den imperialistischen Krieg auftraten, und gerade weil Ernst Thälmann sich mit Stalin sehr eng verbunden fühlte, und in weiser Voraussicht sagte: „Stalin bricht Hitler das Genick!“, und gerade weil J.W. Stalin eben dieses tat und die Sowjetunion unter seiner Führung den mächtigsten Feind, den deutschen Imperialismus, besiegte, und gerade weil auch Mao Tsetung dem Imperialismus in China eine vernichtende Niederlage bereitete, gerade deswegen gehören sie alle zur Geschichte der internationalen kommunistischen Bewegung.

Das ist eine historische Tatsache! Wer das leugnet, der ist entweder ein Dummkopf oder ein trotzkistischer Scharlatan. Soviel sei gesagt an die Adresse derjenigen, die sich anmaßen, darüber zu befinden, daß die Bilder von J.W. Stalin und Mao Tsetung auf der jährlichen Ehrung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg „nichts zu suchen“ hätten, die sich anmaßen, über den Sozialismus in der DDR zu urteilen, ohne ihn zu kennen. Mögen sie in gemütlicher Runde über den Kapitalismus schwatzen – so bleibt wenigstens alles beim Alten. Daß jedoch alle die Genannten (wie Stalin und Mao Tsetung) sehr wohl eine ehrende Erinnerung verdienen, zeigen uns hier sehr deutlich die Bilder aus aller Welt!

Stalinplakat Stalinbus Stalin Wladiwostok Stalin London Stalin Mao Ankara Stalin Chikago

Bilder (v.l.n.r.): Stalinplakat DDR 1953, Rußland St.Petersburg 2011, Wladiwostok, London, Ankara, Chikago


Der Historiker Dr. Kurt Gossweiler schreibt (Januar 2013) :

Die Forderung der Organisatoren der Spalter-Demo bekräftigt Dr. Hans Bomke mit den Worten: „Beider Porträts“ – gemeint sind Stalin und Mao – „haben in Friedrichsfelde nichts, aber wirklich nichts zu suchen.“ Wieso denn nicht? Offenbar haben er und alle Gleiches Fordernden ganz vergessen, dass Karl und Rosa ermordet wurden, weil sie als Internationalisten gegen den Krieg des deutschen Imperialismus und für seinen Sturz und die Verbrüderung mit den Proletariern aller Länder und deren Kommunistischen Parteien zum gemeinsamen Kampf für den Sieg der proletarischen Revolution in allen Ländern eintraten. Es entspricht daher ganz ihrem Sinne, wenn in der Demonstration zu ihrem Gedenken nicht nur ihre Bilder, sondern auch die der Führer der kommunistischen Bewegungen anderer Länder, und natürlich auch jener, die dem Imperalismus die größten Niederlagen beibrachten, wie Stalin und Mao Tse tung, mitgeführt werden.

Kurt Gossweiler, Berlin.


Siehe auch hier:
Der Feind ist zynisch und schlau
Die Konterrevolution in der DDR und ihre Handlanger
Hermann Matern: Die ideologische Offensive der KPD
Lehren aus der Weimarer Republik
Julius Fučik: Unter dem Banner des Kommunismus

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Eine Antwort zu Kurt Gossweiler: Zur Liebknecht-Luxemburg-Ehrung 2013

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