Zionistische Schmutzkampagne gegen den Jenaer OB Schröter

schröterUnter den heutigen Verhältnissen eines imperialistischen Deutschland, das aktiv am Kriegsgeschehen in der Welt beteiligt ist, das nach wie vor Traditionen des faschistischen Deutschland aufrechterhält, das die Wiedergutmachung der Naziverbrechen an Griechenland verweigert, das den faschistischen Putsch in der Ukraine nicht nur moralisch, sondern auch finanziell unterstützt hat, das die aggressive, kriegstreiberische Politik der NATO vorbehaltlos unterstützt, das die mörderische Politik des israelischen Regimes gegenüber Palästina gutheißt, das es nicht fertigbringt, erstarkenden Neonaziaktivitäten das Handwerk zu legen, das es zuläßt, daß ein Jenaer Pfarrer trotz oder vielleicht sogar wegen seiner konsequenten, antifaschistischen Haltung vor Gericht gezerrt wird… muß eine solche Äußerung, wie die des Jenaer Oberbürgermeisters Dr. Albrecht Schröter schon als mutig erscheinen. Und das ist sie auch! Er sagte:

„Deutschland muß seine Rolle im Nahost-Konflikt ändern. Es muß aus seiner vornehmen Zurückhaltung gegenüber Israel als Besatzerstaat heraustreten. (…) Wir müssen helfen, daß die Menschen wieder Anreize haben, in ihren Ländern zu bleiben. Sonst werden wir dem Flüchtlingsstrom nicht Herr.“
(Welt, 17.9.15)

Daß diese konsequent antimilitaristische Haltung in zionistischen Kreisen nicht ohne Widerspruch bleibt, war zu erwarten. Hier nun die Stellungnahme einer jüdischen Publizistin. Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter des langjährigen Vorsitzenden der jüdischen Gemeinde in Berlin und ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland. Sie schreibt an den Chefredakteur der Ostthüringer Zeitung, der für diese Schmutzkampagne mitverantwortlich ist:

Sehr geehrter Herr Riebartsch,
als deutsche Bürgerin mit jüdischen Wurzeln, bin ich entsetzt darüber, daß sich die OTZ an einer Schmutzkampagne gegen den OB von Jena, Herrn Dr. Albrecht Schröter beteiligt. Ich beziehe mich auf den offenen Brief von dem ehemaligen SPD MdB, Gunter Weißgerber, in ihrer Zeitung. Dieser Brief ist eine Beleidigung für jeden nachdenkenden Bürger, der sich gegen Völkerrechtsverbrechen, gegen Besatzung und Menschenrechtsverbrechen einsetzt, die der „Jüdische Staat“ täglich gegenüber dem palästinensischen Volk begeht.

Dieser offene Brief strotzt vor Verdrehungen und Falschaussagen, die zeigen, daß Herr Weißgerber sich überhaupt nicht mit dem Palästinakonflikt befaßt hat, sondern er nur seine philosemitischen Phantasien zu Papier gebracht hat, völlig unkritisch als Sprachrohr der Israel-Lobby. Hat nicht gerade eine Thüringer Zeitung die Pflicht zu prüfen, bevor sie so einen Brief gegen den OB von Jena abdruckt, sich der Pflicht bewußt sein zu informieren, anstatt zu diffamieren?

Ja, es ist eine gezielte Diffamierungskampagne an der sich leider auch die OTZ beteiligt. Anstatt stolz darauf zu sein, einen aufrechten Politiker wie Albrecht Schröter als OB von Jena zu haben und ihn zu unterstützen, versucht man ihn gezielt als Antisemiten zu verunglimpfen.

Wäre es nicht wirklich überfällig auf die Vorschläge von Albrecht Schröter einzugehen, nämlich das Deutschland endlich seine Rolle im Nahost-Konflikt ändert, sowie seine vornehme Zurückhaltung gegenüber Israel als Besatzerstaat heraustritt. Natürlich wurzelt die Flüchtlingkrise in der Politik des Westens, ebenso wie die islamfeindliche US-Politik der vergangenen Jahre ihre Früchte trägt, da stimme ich Albrecht Schröter 100% zu!

Was ist mit der gezielten Islamophobie-Kampagne der letzten Zeit, an der sich auch maßgeblich jüdische Publizisten wie H.M. Broder, ein ehemaliger Pornoverfasser und sich selbst als „Hardcore-Zionisten“ bezeichnender Springer/Welt Kolumnist beteiligten?

Ich halte es auch für unerträglich wenn muslimische Migration immer wieder als „Antisemitismus fördernd“ hingestellt wird. Es ist absolut kein Antisemitismus wenn sich muslimische Bürger gegen die jüdische Beatzungspolitk, die sich ihre palästinensischen Glaubensgenossen ausgesetzt sehen, zu kritisieren.

Allerdings möchte ich hinzufügen, daß gerade Deutschland eine mehr als unrühmliche Rolle im Palästinakonflikt spielt, indem der „Jüdische Staat“ unter Kanzlerin Merkel bedingungslos unterstützt wird, die Sicherheit des „Jüdischen Staates“ zur deutschen Staatsräson erhoben wurde. Waffenlieferungen und U-Boote mit Steuergeldern subventioniert an den „Jüdischen Staat“ geliefert wurden und wir uns damit an der illegalen Besatzung Palästinas durch durch die Regierung des „Jüdischen Staates“ aktiv mitschuldig machen.

Wer kann eigentlich noch die Tatsache, daß der „Jüdische Staat“ ein Besatzerstaat ist bestreiten, außer Gunter Weißgerber in seinem offenen Brief?

Warum berichtet OTZ nicht die beinahe täglichen tödlichen Einsätze und Razzien der „Jüdischen Verteidigungsarmee“?

Warum hat die Tatsache, daß die jüdischen Siedler-Extremisten, die den mörderischen Anschlag gegen eine Familie im illegal besetzten Westjordanland begangen haben und der Regierung bekannt sind, laut Verteidigungsminister Jaalon nicht belangt werden, um eingeschleuste V-Leute nicht zu gefährden? Ich wäre sogar bereit mit Herrn Weißgerber zu diskutieren, um seine falschen Fakten zu widerlegen.

Es ist unerträglich für mich, wie heute jüdische Funktionäre von Zentralratspräsident Schuster, oder Ex- Präsidentin Knobloch „deutsche Werte“ in der Flüchtlingsfrage preisen, aber kein Wort über den jüdischen Werteverfall im „Jüdischen Besatzerstaat“ verlieren.

Deutschland heute ist von triefendem Philosemitismus, gerade bei Politikern und gewissen Medien überhäuft. Aber ich möchte Sie daran erinnern, daß Philosemitismus genauso gefährlich ist wie Antisemitismus. Vor diesem schrecklichen Phänomen warnte mich schon mein Vater, Heinz Galinski. Auch das ist ein Grund dafür, daß ich mir sein Lebensmotto: „Ich habe Auschwitz nicht überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen“ zu eigen gemacht habe. Ich schweige nicht, wenn der „Jüdische Staat“ Unrecht, begeht. Deshalb möchte ich mich mit diesem offenen Brief mit Politikern wie Albrecht Schröter solidarisieren. Wie viele mutige und aufrechte Politiker gibt es heute noch in der deutschen Politik?

Evelyn Hecht-Galinski, Publizistin


Quelle: Sicht vom Hochblauen

NB.: Hier zeigt sich wieder einmal, daß bürgerliche Journalisten, wie die der OTZ, nichts aus der Geschichte gelernt haben, und auch nichts lernen wollen. Sie sind nur das Sprachrohr der herrschenden Klasse, sind Lakaien der Bourgeoisie. Und alles, was nicht deren Meinung entspricht, wird in den herrschenden Medien verschwiegen, zensiert, entstellt oder verdreht wiedergegeben und kommentiert, um dem Leser oder Fernsehzuschauer dieses giftige Gemisch aus Halbwahrheit und Lüge als „Tatsachenbericht“ zu verkaufen. Der Verkauf der Meinungen und die Gleichschaltung des Denkens in Richtung Kapitalismus sind ja sowieso das Wichtigste an der Sache … daß nur ja niemand auf den Gedanken kommt, es könnte auch anders gehen!

Siehe auch:
Was ist Antisemitismus?
TLZ: Bester Bürgermeister der Welt
Jena: OB Schröter protestiert gegen israelische Landnahme
Israelischer Besatzersoldat ermordet kaltblütig alte Frau
Das verfluchte israelische ‚Greenwashing‘ zur Vernichtung Palästinensischer Olivenbäume
Noam Chomsky: Stop das Massaker Israels an der Palästinensischen Bevölkerung!

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