Auf dem Weg zum Sozialismus…

Disposition Nr5Daß es mit dem Kapitalismus so nicht weitergehen kann, haben ja nun einige mittlerweile begriffen; auch wenn andere (insbesondere die Vertreter der Monopolbourgeoisie) sich vehement gegen diese Erkenntis sträuben. Doch was ist die Alternative?

Marktwirtschaft??? Nein. Sozialismus! …und wenn schon Sozialismus, welches ist dann der richtige Weg zum Sozialismus? Unmittelbar nach dem Sieg der Sowjetarmee über den deutschen Faschismus 1946 begann die KPD mit dem geistigen Unrat aufzuräumen, den die Nazis in den Köpfen der Menschen hinterlassen hatten. Nicht nur, daß von 1933-39 im sogenannten Dritten Reich mehr als 90 Milliarden Reichsmark für die Aufrüstung ausgegeben wurden, der Propagandafeldzug der NSDAP hatte diesen Krieg erst ermöglicht. Die Naziideologie hatte tiefe Spuren hinterlassen. Der Hitlerregierung war es gelungen, nahezu das ganze deutsche Volk vor den Karren der imperialistischen Raubpolitik zu spannen. Um dieses Ziel zu erreichen, war das Volk in beispielloser Weise manipuliert und betrogen worden. Grundzug dieser Propaganda war die Lüge. Mit den Mitteln der wildesten Volksverhetzung hatte man den Volksmassen die Ideologie des Krieges, des Raubes und Mordes eingetrichtert. Doch nun, nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, galt es, den Weg zum Sozialismus vorzubereiten.

Daher erscheint es uns wichtig, noch einmal auf das hinzuweisen, was uns die Genossen im Jahre 1945 als Erfahrungen mitgegeben haben. In dieser Vortragsdisposition der KPD lesen wir dazu folgendes:

Teil 1 Teil 2 Teil 2 Teil 3

(handschriftliche Anmerkung eines Genossen: „gemeint ist nicht die Wahlfreiheit usw., sondern die Errichtung der prolet. Diktatur“)

Teil 4 Teil 5 Teil 6 Teil 7

(handschriftliche Anmerkung eines Genossen: „die Unklarheit über den Weg?“)

disp1 Teil 8

Quelle:
Vortragsdisposition der KPD Nr.5, Verlag Neuer Weg, Berlin, 1946.

HINWEIS: Weitere Vortragsdispositionen der KPD finden Sie hier.

Anmerkung: Wie leicht diejenigen, die keinen festen Klassenstandpunkt haben, in den Sumpf des Nazismus abgleiten können, zeigte kürzlich erst das Beispiel eines Bloggers, dem man das Buch eines „Holcaust-Leugners“ geschenkt hatte, und der plötzlich begann, an den Nazimorden in Auschwitz zu zweifeln. Diejenigen, die sich zwar für Kommunisten halten, aber (noch) keine sind, sollten sich also noch intensiver mit den Lehren des Marxismus-Leninismus befassen und eine Verbindung zur Arbeiterklasse und zu Gleichgesinnten suchen, damit aus ihrer gefühlsmäßigen Zustimmung für den Kommunismus eine Überzeugung erwächst. Die heutigen Nazis haben ihre Erfahrungen. Sie geben sich gesittet, familiär und bürgernah. Sie weisen den Vorwurf des Nazismus weit von sich und – sie haben ihre Beispiele, ihre Behauptungen. Doch geschichtliche Tatsachen lassen sich eben nicht auf Dauer fälschen, denn Lügen haben kurze Beine! Unwissenheit und kleinkariertes Denken haben es auch damals den Nazis schon leicht gemacht, Menschen zu verführen. Darum schau genau hin, wes Geistes Kind einer ist!

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Eine Antwort zu Auf dem Weg zum Sozialismus…

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