Bashar al-Assad

Assad3Es gibt nur wenige solcher beeindruckenden und charismatischen Politiker in der internationalen Politik, man erinnert sich vielleicht an Hugo Chavez, der eine ebensolche große Hochachtung im Volke genoß. Und dabei ist keine seiner Gesten und Gespräche irgendwie aufgesetzt und auf den Effekt bedacht. Wenn man sieht, wie Assad mit Kindern, alten Menschen und einfachen Arbeitern umgeht, wie er von den Menschen herzlich empfangen wird, und wie er deren Zuneigung erwidert, wenn man hört, was er zu sagen hat, so kann man nicht umhin, ihn als eine große und bedeutende Persönlichkeit zu achten und zu schätzen. Dr. Bashar al-Assad ist von Beruf Augenarzt. Die westlichen Legenden, die heute über ihn verbreitet werden sind größtenteils gelogen…

Hier eine Beschreibung, wie sich das Bild des syrischen Präsidenten in den von den USA gesteuerten Massenmedien in den letzten Jahren gewandelt hat. Das russische Informationsportal Maxpark schreibt (Übersetzung K.Schüssler):

Von der Liebe zum Haß – wie die bezaubernde Familie Assad im Westen zu «blutigen Diktatoren Syriens» verwandelt wurde. Auch die Ehefrau von Bashar Assad wurde einfach umgewandelt. Man hatte sie zuvor vergöttert und «Rose der Wüste» genannt, die westlichen Boulevardzeitungen machten Asma Assad zu einer Ikone des Stils. Sie räumten ihr sogar den Vorrang ein und stellten gleich auf den zweiten Platz nach der Frau des französischen Präsidenten, Karla Bruni-Sarkozy und vor der Frau des USA-Präsidenten, Michel Obama.

Asma Assad wurde in London geboren, ihre Eltern waren einflußreiche Menschen, der Vater, Fawas Achras, war ein bekannter Kardiologe und die Mutter, Sachar Otri al-Achras, war erster Sekretär der syrischen Botschaft in London. Bashar Assad arbeitete zu dieser Zeit als Augenarzt in London. Asma lernte Bashar Assad in Syrien kennen, als sie dort ihre Ferien verbrachte. Bald darauf heirateten sie. Und Asma wurde zu einer sicheren Unterstützung für ihren Mann. Der Westen und die USA vergötterten sie und trieben ihr Spiel mit ihnen. Doch als der Westen vorschlug, Syrien teilweise zu entwaffnen, lehnte Bashar Assad ab. Ganz im Unterschied zu Muhammar Ghaddafi, der dem zugestimmt hatte. Sein trauriges Schicksal ist bekannt.

Als dann im Jahre 2008, Syrien den Wunsch äußerte, dem gemeinsamen Wirtschaftsraum mit Rußland, Kasachstan und Belorußland beizutreten, begann Aufstand der «Opposition». Bashar Assad wurde zum blutigen Diktator erklärt, und man prophezeihte Asma sogar ein ähnliches Ende wie der Prinzessin Diana! Asma hat jedoch einen festen Charakter: Als der Krieg begann, hatte der ältere Sohn beschlossen, nicht mehr zur Schule zu gehen, doch Asma sagte zu ihm: Du bist kein Feigling und wirst zur Schule gehen! Nach dem ukrainischen Majdan erklärte Bashar Assad: «Ich werde niemals ein Janukowytsch sein! Ich bleibe hier bis zum Schluß!»

Quelle: http://maxpark.com/community/politic/content/4597488

Bilder aus dem Familienleben von Bashar und Asma al-Assad mit ihren Kindern:

Assadfamilie Assad6 assad_vogue Assad2

Siege auch:
Baschar al-Assad: „Es geht um den Frieden! Es geht um unser syrisches Vaterland!“
Der syrische Präsident Dr.Bashar al Assad besucht Maaloula
Die Lüge von den „Faßbomben“

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14 Antworten zu Bashar al-Assad

  1. Einar Schlereth schreibt:

    Du hast vollkommen Recht – Bashar al-Assad ist an seiner Aufgabe gewachsen und zu einer bedeutenden Persönlichkeit geworden, vergleichbar mit Saddam Hussein und Oberst Gaddafi. Wo haben wir solche Staatsmänner, die wirklich an der Seite ihres Volkes stehen? Da könnt ihr lange suchen.

    • sascha313 schreibt:

      Wer den Massenmord der Nazis leugnet (Zitat auf Ihrer Seite: „Auschwitz war nur ein Arbeitslager“), der hat kein Recht hier mitzudiskutieren.

      • rheinlaender schreibt:

        Hallo Sascha, ich finde Einar und seinen Blog sehr gut. Dieser Truther Blog mit über ca 1,5 Mio Aufrufe / Jahr ist fast der einzige, der dem DDR Sozialismus wirklich positiv gesonnen ist.
        Den Auschwitz Beitrag habe ich bei Einar gelesen. Aber man muss dazu wissen, wie die Wessis ticken. Wir wurden so erzogen, dass die Juden die EINZIGEN Opfer des Faschismus der Superreichen waren. Übersetzt: Das BRD-verordnete Mitleid mit den Juden DIENT(e) nur dazu, die zu Tode gefolterten Kommunisten, Ziegeuner, Gewerkschafter, Schwule, Russen zu VERGESSEN und zu verhöhnen.

        Ich schreibe Superreiche deshalb, weil es im Faschismus von Chile, Spanien, Portugal, Türkei, Griechenland, Paraguay, weder Industrie- noch Finanzkapital gab. Zudem habe ich gelernt, dass Faschismus – im Gegensatz zur Militärdiktatur – bedeutet, einen grossen Rückhalt in der einfachen Bevölkerung zu haben. Das nennt man MASSENBASIS. Durch Kontakte zu Spaniern, Portugiesen, Chilenen kann ich dies nur nochmal bestätigen; da wollen ganz normale Leute den Franco oder andere Führer zurück. Die Hausfrauen-Theorie von einer Industrie/Finanz-Elite trifft noch nicht mal auf den deutschen Faschismus richtig zu, wenn man als Wessi die ganzen zustimmenden Kleinbürger noch heute betrachtet.

        Jetzt nochmal zu Vernichtungslagern: In der BRD hatte ich es als Industriearbeiter erlebt, dass die Menschen dort noch bis in die 90er – durch Arbeitshetze – zu KRÜPPEL geschuftet worden sind. Einem Drittel der Belegschaft fehlten Finger, oder ein Auge, oder die Zehen waren abgequetscht. Von den kaputten Knochen oder Vergiftungen will ich gar nicht reden. Auch nicht davon, dass diese Brutalität der Ausbeutung die Menschen schon vor der Rente dahin gerafft hat. Tod durch Arbeit ohne Rente zu zahlen war/ist das Motto der Kapitalisten.

        Aber es ist total unwissenschaftlich, diese Katastrophen als ausländerfeindlich/judenfeindlich darzustellen, wenn es auch an der Tagesordnung ist und mehrheitlich – auch – Deutsche betrifft.

      • sascha313 schreibt:

        Das ist mir schon klar, daß in diesem Blog viel Richtiges steht (das müssen wir hier auch nicht ausdiskutieren). Aber wenn man sich als Kommunist bezeichnet, dann muß man auch so handeln. Und wer den Massenmord durch die Nazis leugnet oder relativiert und als „Verleumdungskampagne“ bezeichnet, der hat kein Recht, sich als Kommunist zu bezeichnen. Zumal noch immer Millionen Menschen gerade, und – wie ich meine – ausschließlich im Kommunismus die Zukunft sehen. Wer so handelt, der beschmutzt den Ehrennamen eines Kommunisten! Dafür gibt es keine Entschuldigung. Die industrielle Vernichtung „überflüssiger“ Menschen durch den deutschen Faschismus war ein singuläres Ereignis, die Vernichtung durch Arbeit ist ein Merkmal des Kapitalismus. Und das Kleinbürgertum ist dieser lügenhaften nazistischen Ideologie am ehesten erlegen. Daß gerade solche Blogs nazistisch infiziert werden sollen, verwundert folglich nicht.

        Schließlich: eine „Hausfrauen-Theorie“ ist es nicht, wenn man den Faschismus (wie Dimitroff) als „offene terroristische Diktatur der reaktionärsten, am meisten chauvinistischen, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals“ bezeichnet. Das hat der Verfassungsschutz von MV korrekt zitiert. Und das Bemerkenswerte daran ist – es stimmt!

      • tag heute schreibt:

        Soll das ein Witz sein? „…Superreiche deshalb, weil es im Faschismus von Chile, Spanien, Portugal, Türkei, Griechenland, Paraguay, weder Industrie- noch Finanzkapital gab.“

        Washington hat auf Anforderung der US-Konzernzentralen doch am Dienstag den 11. September 1973 sogar in Chile gewaltsam putschen lassen, um mit dem Werkzeug der faschistischen Militärdiktatur – nachdem mit der Zerschlagung der Gewerkschaften auch die letzten echten Stimmen des Volkes zum Verstummen gebracht worden waren – erstmals in einem Land den neoliberalen „reinen Kapitalismus“ ausbreiten zu können.

        Die Lehre, dass Anhäufen gesellschaftlichen Vermögens in wenigen privaten Händen am besten dem gesellschaftlichen Wohl diene, das ist Kapitalismus. Eine notwendige Entwicklungsphase zwischen Feudalismus und Volksregierung sowie Demokratisierung der Wirtschaft. Während des „Krise“ genannten Falls der Profitrate durch die zunehmende kapitalistisch bedingte Nachfrageschwäche wird aber der wachsenden Risiken wegen immer weniger des privat angehäuften Kapitals in die Produktion und immer mehr in die Spekulation auf den Zugriff auf anderer Völker Ressourcen investiert, also letztlich auf Krieg. Privat angehäuftes Kapital muss um den Preis des Untergangs ständig auf der Suche nach neuen Anlagemöglichkeiten sein, den Weg erkennbar militärisch bereitet mit wie auch immer getarntem Faschismus und Aggressionsgrieg – das ist Imperialismus.

        „Der Kapitalismus in der Krise wird aufrechterhalten mit terroristischen Mitteln des Faschismus. Deshalb soll vom Faschismus schweigen, wer nicht auch vom Kapitalismus reden will.“

        Prof. Max Horkheimer, selbst Verfolgter des Hitler-Faschismus

        Was sehen wir jetzt? Lettland, Ukraine, Türkei, medienpolitisch geförderter Aufstieg von PegidAfd-Menschenhass auf Sündenböcke, Ukraine-Faschos komplett mit Symbolen und Pose als „Helden“ in Brüssel im im EU-Parlament gefeiert … Die Refaschisierung Europas, weil das Großkapital aus Erfahrung weiß, dass auch Deutsche nur in der Massenpsychose zombisiert gegen Russland marschieren.

        „Der Faschismus ist als Geschichte bewahrt, als flackernde Filme im Stechschritt marschierender Schwarzhemden, ihre Verbrechen schrecklich und klar. Doch in denselben liberalen Gesellschaften, deren Krieg fabrizierende Oberschichten uns dazu drängen nie zu vergessen, wird das Bewusstsein für die immer schneller wachsende Gefahr einer zeitgemäßen Art des Faschismus unterdrückt – weil es ihr Faschismus ist.“

        John Pilger, journalistischer Aufklärer über Washingtons Kriegsverbrechen u. a. in Vietnam, Warum der Aufstieg des Faschismus wieder Thema ist, 2015
        http://johnpilger.com/articles/why-the-rise-of-fascism-is-again-the-issue

        Von „Nachrichten von Unzufriedenen für Unzufriedene“:

        „Was ist ein Sarrazin?

        Eine neue Maßeinheit – die Zeit, die es braucht, um das Gehirn eines Kleinbürgers so zu verwüsten, dass er zum wild gewordenen Rassisten mutiert. Aber Sarrazin ist nicht das wirkliche Problem. Typen wie er sind mehr Symptom als Ursache. Lassen wir unserer Phantasie freien Lauf und stellen uns das kapitalistische System als Arsch vor, dann wären Typen wie Sarrazin die Pickel am Arsch.

        Auch wenn es sich für denkende Menschen so anhört, man sollte das, was Sarrazin sagt, nicht als die öffentlich zelebrierte Profilneurose eines hirntoten Reaktionärs abtun.

        Wer meint, dass faschistische Ideologien immer brachial und gewalttätig, den Mantel mythologischen Firlefanzes umgehängt, daherkommen müssen wie der sogenannte „Nationalsozialismus“, liegt falsch. Sie könnten auch leise und pragmatisch, den Mantel ökonomischer und politischer Notwendigkeit umgehängt daherkommen wie in der kapitalistischen Ideologie üblich. Und am Ende könnte auch menschliches Leben einem Kosten/Nutzen-Verhältnis unterworfen werden.

        Nun, Sarrazin bekommt von seiner eigenen Klasse nicht deswegen Haue, weil sie anderer Meinung ist als er, sondern weil er öffentlich ausgesprochen hat, was für die von ihm verunglimpften Bevölkerungsgruppen – Migranten, Arbeitslose, Kranke und so weiter – schon lange bittere Realität ist.

        Liebe Zuschauer, lassen wir einen der großen Denker des letzten Jahrhunderts zu Wort kommen zum Thema: Moralische Verwüstung des Denkens und die Opferung der humanistischen Denkweise auf dem Altar des sich globalisierenden Kapitalismus. Ernst Bloch, aus dem „Prinzip Hoffnung“: „Die meisten Menschen sind zu feig´ zum Bösen, zu schwach zum Guten. Das Böse, dass sie nicht oder noch nicht tun können, genießen sie im Rachetraum voraus. Besonders das Kleinbürgertum liebt seit Alters her die Faust im Sack. Es paßt zu ihr, daß sie den Falschen schlägt, da sie vorzüglich in der Richtung des geringsten Widerstands herausfährt.“

        Das sind die Menschen, die Sarrazin applaudieren. Wer von uns kennt sie nicht? Sie hassen im Reichen nicht die Ungerechtigkeit des Reichtums, sondern allein die Tatsache, nicht an seiner Stelle zu sein. Sie schimpfen, wenn sie ihre Arbeit verlieren, auf „die da oben“ und wenn sie wieder in Lohn und Brot stehen, auf „die Sozialschmarotzer“, die sie angeblich alimentieren. Sie sind keine gesellschaftlichen Wesen mehr, sondern isolierte Einzelorganismen, die sich im Kampf aller gegen alle sehen und im Elend des anderen ihr besseres Leben.

        Und die Medien, – wie sehr würde ich mir wünschen, wenn zumindest einige Journalisten in der Tradition eines kritischen Journalismus stehen würden. Stattdessen ein Haufen Speichellecker, die uns jeden reaktionären Auswurf als angeblichen Tabubruch verkaufen wollen und die, statt das Gedächtnis der Gesellschaft zu sein, selbst Teil der gesellschaftlichen Amnesie sind.

        Guten Abend, liebe Zuschauer“

        Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=x8CS-nO4GPc

        Schönen Gruß vom Wessi mit großväterlicherseits bis zur kreditbetriebenen Schreckensherrschaft der mindertalentierten Postkartenmaler und großmäuligen Barpianisten zurückreichender leidvoller Familienerfahrung mit diesem zuerst in jeder Beziehung massenverelendeten und dann billig gekauften Fascho-Dreckspack, als Retter bejubelt vom opportunistischen Kleinbürgertum für dessen Statuserhalt.

        (Danke für die Mühe – gehört aber nicht hierher! Wir müssen wahrscheinlich dafür einen Extra-Blog aufmachen 🙂 Admin.)

      • Orbitalo661 schreibt:

        (Link gelöscht – weil westdeutsche Nazipropaganda! Admin.)

        Bevor sie über den Blog von Herrn schlereth so urteilen sollten sie mal diesen Film ansehen.
        Darin ist nicht die Rede von Millionen opfern. Das passt aber gar nicht ins verordnete geschichtsbild !!!

        (Wir urteilen so, weil Nazi-Propaganda und deren Adepten hier nichts zu suchen haben, und weil jede Diskussion über „Opferzahlen“ einem Versuch zur Relativierung der faschistischen deutschen Verbrechen gleichkommt! Das wurde nicht „verordnet“, sondern entspricht dem Urteil des Nürnberger Prozesses! Außerdem gehört das nicht zum Thema… Admin.)

      • tag heute schreibt:

        Die einzigen, die während der vom Industrie- und Finanzkapital in der Krise zur Aufrechterhaltung von dessen Herrschaft jeweils zeitgemäß getarnt veranstalteten Terrorherrschaft des Faschismus sagen, es gebe kein Industrie- und Finanzkapital, sind die eben auch zu diesem Zweck aufgebrachten jeweils zeitgemäß getarnten Vertreter der Terrorherrschaft des Faschismus.
        Erstens sollte also geklärt werden, welche Geisteshaltung sich ausdrückt, wenn ausgerechnet bezüglich der Bedingungen zunehmend faschistischer Herrschaft des Industrie- und Finanzkapitals behauptet wird, es gebe kein Industrie- und Finanzkapital und zweitens sollte darauf aufmerksam gemacht werden, in welchem Stadium der Existenzkrise des Kapitalismus mit dem Auftreten welcher Mittel und Methoden zu rechnen ist, die im rechtsbürgerlichen Vorfeld der Terrorherrschaft des Faschismus notwendig vorhandene menschenhasserische Stimmung zu erzeugen. Es mag daher anderes geben, das besser hierher passt, jedoch wirkt nach meiner Erfahrung das oben Genannte in hinreichendem Maße verdeutlichend.

  2. karolwojci schreibt:

    Was mich am meisten schockiert über die Berichterstattung über Assad ist folgendes. Als damals in Syrien Giftgas eingesetzt wurde, waren sich die Medien einig, dass es Assad war. Alles was seit dem rauskam, was gegen diese These sprach, wurde ignoriert. Als Beispiel: Wissenschaftler vom MIT haben berechnet, dass der Einsatz aus einer Position erfolgte, die von den Rebellen gehalten wurde. Die Ausarbeitungen von Seymour Hersh zu dem Thema wurden runtergeschrieben (siehe hier: http://www.fr-online.de/syrien/syrien-tuerkei-wer-setzte-in-syrien-das-giftgas-sarin-ein-,24136514,26802938.html) Als dann zwei Parlamentarier in der Türkei in einer parlamentarischen Aufarbeitung Dokumente entdeckten, die zeigen, dass das Sarin über die Türki geliefert wurde, kamen sie – soweit ich mich Recht entsinne – in Haft. Über diese Vorgänge habe ich in den „Standard“-Medien kaum etwas gelesen. Und das ist schon ziemlich krass, wenn man bedenkt, wie damals mit falschen Bildern Stimmung gegen Assad erzeugt wurde…

    • sascha313 schreibt:

      Ja, Karol, WIR sind schockiert. Wie meine ich das?
      WIR – das sind diejenigen, die sich noch für das Schicksal anderer Menschen (und nicht nur der allernächsten Angehörigen!) interessieren.
      WIR – das sind diejenigen, denen die Politik nicht gleichgültig ist.
      WIR – das sind die Kommunisten, die Antikapitalisten, das sind alle die klardenkenden Menschen, die am gesellschaftlichen Fortschritt und am Wohl aller Menschheit interessiert sind und dafür kämpfen. Jeder nach seinen Möglichkeiten.

      Und man muß dafür KÄMPFEN. Denn nichts geschieht von allein. Wir stehen heute scheinbar einer Übermacht des Kapitals entgegen, das alles beherrscht, einschließlich der Massenmedien. Und so kommt es, daß Menschen, die ständig diesem Einfluß ausgesetzt ist und die kaum über Bildung verfügen, diesen Einfluß unterliegen. Nach Goebbels muß eine Lüge nur oft genug wiederholt werden, damit sie geglaubt wird.

      Kämpfen wir also dafür, daß dies anders wird! Kämpfen wir um Bildung! Kämpfen wir für eine neue, gerechte Welt!

      Das ist es auch, wofür Bashar Assad angetreten ist.

  3. Harry 56 schreibt:

    tag heute schreibt:
    6. März 2016 um 20:46

    „… Soll das ein Witz sein? “…Superreiche……..“ —– “

    Alle heutigen reichen Oberschichten eines jeden x-beliebigen Landes müssen keinesfalls ein gewaltiges Industrie- oder Finanzkapital repräsentieren oder besitzen. Sie alle sind in der heutigen finanzkapitalistisch eng verwobenen Welt, dem heutigen weltumspannden Kapitalsmus, mit dem internationalen Finanzkapital ökonomisch und politisch engstens verwoben.

    Bei fehlenden „Ungehorsam“, fehlender Bereitschaft der armen Volksmassen, von Abstiegsängsten bedrohter Kleinbürger und Spießer werden von allen diesen Obschichten weltweit immer wieder gern faschistische, faschistoide terroristische Herrschaftsmethoden favorisiert, um sich so gegen eine eventuelle Entmachtung abzusichern. Dies geschieht unter den verschiedensten Farben und Parolen, je nach den zeitlichen und lokalen Umständen. Die Rolle der USA und ihrer engsten europäischen Vasallen sind für alle diese Oberschichten daher vor allem die einer „Rückversicherung“, einer internationalen Unterstützung im „Falle der Fälle“.

    Augusto Pinochet sagte einmal, die Demokratie müssse von Zeit zur Zeit in Blut gebadet werden! Diese Aussage stimmt im Grunde exakt mit dem überein, was etwa die deutschen Kommunisten schon ab Ender der 20er Jahre über die deutschen Faschisten, die SA, die Hitlerpartei sagten, nämlich, dass sie die Schlägertrupps des Finanzkapitals sind.

    Und weitere Parallelen: Sowohl die deutschen, italienischen, spanischen, als auch die späteren chilenischen oder sonstigen Faschisten wurde immer tüchtig auch vom internationalen Finanzkapital, internationalen Großunternehmen kräftig unterstützt. Ganz aktuell sehen wir es in der Ukraine mit Swoboda, „Rechter Sektor“, Bataillonen aller Art. Hierzu möchte ich, weil irgendwie dazu passend, folgenden Link einstellen:

    Wenn wir von Faschismus, Faschisten reden, müssen wir immer deren eigentliche Rolle ganz klar hervorheben, für wen, gegen wen, für was sie – abgesehen vom eigenen söldnerhaften Broterwerb – tatsächlich kämpfen.

    Beste soz. Grüße

  4. Vorfinder schreibt:

    Danke, Sascha (und Kommentaren), für die klare Verwahrung gegen die (mehr oder weniger) getarnten Feinde. – Herr Schlereth ist etwa so „Links“ wie die, die ihn finanzieren.

    Und: „Keinerlei allgemeine Charakteristik des Faschismus, mag sie an sich noch so richtig sein, enthebt uns der Pflicht, die Eigenart der Entwicklung des Faschismus und der verschiedenen Formen der faschistischen Diktatur in einzelnen Ländern und in verschiedenen Etappen konkret zu studieren und zu berücksichtigen.“ (Georgi Dimitroff auf dem VII. Weltkongreß der Kommunistischen Internationale)

    „Im Faschismus fließen also offensive und defensive Absichten und Bestrebungen der imperialistischen Bourgeoisie zusammen. Deshalb muß es zu Fehlschlüssen führen, im Faschismus nur ein Zeichen der Schwäche des Kapitalismus zu erblicken; erst recht aber wäre es falsch und ungerechtfertigt, in der Hinwendung der Monopol-bourgeoisie zum Faschismus lediglich ein Zeichen ihrer Stärke und ihres Kraftbewußtseins zu erblicken. Der Faschismus ist immer beides, aber in jeweils verschiedener Mischung …“ (Kurt Gossweiler, Aufsätze zum Faschismus, Bd II, S. 588) Im Grunde hat Kurt Gossweiler da quasi vorweg auch die Verhältnisse der heutigen BRD benannt.

    Der Blogartikel ist von 2015, aber eben völlig in die Aktualität reichend. Wer schauen möchte, wie es mit dem Faschismus in der BRD aussieht.
    Hier: (wie das in die ARD gekommen ist?) http://www.ardmediathek.de/tv/Reportage-Dokumentation/Die-Story-im-Ersten-Terror-von-rechts-/Das-Erste/Video?bcastId=799280&documentId=33968150

  5. Pingback: Asma al-Assad | Sascha's Welt

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