Julius Fučik: Unter dem Banner des Kommunismus

Julius Fucik

Der tschechische Komunist Julius Fučik (1903-1943)

Anläßlich der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg durch durch die Konterrevolution im Januar 1919 schrieb der tschechische Kommunist Julius Fučik den folgenden Artikel. Er hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren. Zu jener Zeit, als der Artikel erschien, war es „fast geschafft“ – 1945 besiegte die ruhmreiche Sowjetarmee den Faschismus. Erstmals in der Geschichte wurde in einer Reihe von Ländern Europas damit begonnen, den Sozialismus aufzubauen. Und dann schien es fast 40 Jahre lang so, als sei dieser Sieg unumkehrbar. Doch 1989 zog die Konterrevolution uns – die DDR-Bürger – wieder in den Kapitalismus zurück… Es war genau das eingetreten, wovor J.W. Stalin immer gewarnt hatte: „…man darf also die Partei nicht einlullen, sondern muß in ihr die Wachsamkeit entwickeln, darf sie nicht einschläfern, sondern muß sie im Zustand der Kampfbereitschaft halten, darf sie nicht entwaffnen, sondern muß sie bewaffnen… Daraus ergibt sich die erste Schlußfolgerung: Sich nicht von den erzielten Erfolgen hinreißen lassen und nicht überheblich werden.“ [1] Hier sind nun einige Auszüge, erschienen 1942 in der illegalen Zeitung „Rudé právo“

UNTER DEM BANNER DES KOMMUNISMUS

Von Julius Fučik

Januar – der Monat Lenins, Liebknechts und Luxemburgs. Dreier großer Toter gedenken wir in diesem Monat: Am 15. Januar 1919 wurden in Berlin die tapferen Kämpfer gegen den Krieg und den deutschen Imperialismus ermordet: Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Am 21. Januar 1924 hat in Gorki bei Moskau das erhabene und schöne Herz unseres Lehrers, des ersten Soldaten der siegreichen sozialistischen Revolution, das Herz Lenins, zu schlagen aufgehört. Dieser drei großen Toten gedenken wir heute – und wir gedenken ihrer auf dem Marsch. Die Erinnerung an ihre teuren Namen hat für uns niemals ein Stehenbleiben bedeutet, war niemals ein Sichzurückwenden. Ihr Banner weht uns voran. Selbst in das Weinen der Sirenen und die unendliche Trauer der Millionen über dem offenen Sarg Lenins erklang das Wort des Lebens, das vorwärts, in die Zukunft, gewendete Stalinwort: „Lenin ist tot – der Leninismus lebt!“ Er lebt!

Tot sind Lenin, Liebknecht, Luxemburg, aber ihr Werk lebt, es lebt der erste sozialistische Teil der Welt, die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, ihre Kommunistische Partei, die Weltarmee für die Befreiung der Menschheit lebt und ist unzerstörbar, es lebt jenes unendliche, unerschrockene, zielbewußte, reale Streben nach Verwirklichung der höchsten menschlichen Ideale, von denen jahrhundertelang die größten Geister der Geschichte träumten und für die Lenin, Liebknecht und Luxemburg alle ihre Kräfte hergaben.

Tot sind Lenin, Liebknecht, Luxemburg, tot sind schon Tausende und Hunderttausende anderer edler Kämpfer um eine neue Welt, vorzeitig erschöpft, zu Tode gemartert, erschlagen – aber es lebt die geschichtliche Kraft, der sie gedient, die sie geführt haben, es lebt das Beispiel, das sie ihren Erben im Kampf gegeben haben, es lebt, was sie vollbracht haben, weil sie es nicht für sich taten, sondern für die Gesamtheit, es erstehen Millionen neuer Kämpfer, die weitergehen, immer vorwärts, immer vorwärts bis zum Endsieg – unter dem Banner Lenins, Liebknechts und Luxemburgs.

Wer sind eigentlich die Kommunisten?

„Wir Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. Es gibt nichts Höheres als die Ehre, dieser Armee anzugehören. Es gibt nichts Höheres als den Namen eines Mitglieds der Partei, deren Gründer und Führer Genosse Lenin ist.“ [2] So beginnt der Schwur, den Genosse Stalin in den Tagen der Trauer über Lenins Tod im Namen der Partei auf dem Sowjetkongreß der UdSSR geleistet hat. – Wir sind Menschen von besonderem Schlag. Ja! Weil wir Menschen sind.

  • Wir Kommunisten lieben das Leben. Und deshalb zögern wir nicht, das eigene Leben jederzeit einzusetzen, um den Weg zu bahnen für ein wahres, freies, volles und fröhliches Leben, das diese Bezeichnung verdient. Auf den Knien zu leben, in Fesseln, in Knechtschaft und Ausbeutung — das ist kein Leben, das ist menschenunwürdiges Dahinvegetieren. Darf sich ein wahrer Mensch, darf sich ein Kommunist damit zufriedengeben, darf er sich den Sklavenhaltern und Ausbeutern schwächlich unterwerfen? Niemals! Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um ein wirkliches, wahrhaft menschliches Leben.
  • Wir Kommunisten lieben den Menschen. Nichts Menschliches ist uns fremd, wir kennen den Wert selbst der allerkleinsten menschlichen Freuden und verstehen, sie zu genießen. Und gerade deshalb zögern wir nicht, unsere eigenen, eng persönlichen Interessen jederzeit zu opfern, um für den wahren, freien, gesunden, freudigen Menschen einen Platz an der Sonne zu erkämpfen; für den Menschen, der nicht den Schrecken der anarchischen Ausbeuter„ordnung“ preisgegeben ist, mögen es die Schrecken des Krieges oder der Arbeitslosigkeit sein. Eine Ordnung, in der das Hauptmotiv der menschlichen Handlungen Profit, Profit und wieder Profit ist, eine Ordnung, welche die Beziehungen zwischen den Menschen durch Geldbeziehungen ersetzt hat und in der das Geld einen größeren Wert hat als der Mensch, ist keine Ordnung. Darf ein Mensch, der den Menschen liebt, darf ein Kommunist tatenlos zusehen, wie Menschen der Menschenwürde beraubt werden, darf er der Not und dem Leiden der Millionen seiner Brüder den Rücken zukehren? Niemals! Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um den ganzen, freien, wahrhaft humanen Menschen.
  • Wir Kommunisten lieben die Freiheit. Und deshalb zögern wir keinen Augenblick, uns der strengsten Disziplin unserer Partei freiwillig zu unterwerfen, der militärischen Disziplin der Armee des Genossen Lenin, damit wir die wirkliche Freiheit erreichen, die breiteste, die einzige dieses Namens würdige: die Freiheit für die ganze Menschheit. Die Freiheit weniger einzelner, die „Freiheit“ des Raubs für die einen und des Hungertods für die anderen – ist keine Freiheit, das ist im Gegenteil die Knechtschaft aller. Darf sich ein Kommunist mit einem solchen Zustand zufriedengeben, darf er sich zufriedengeben mit einer, gleich wie gearteten, persönlichen kleinen Idylle solcher „Freiheit“? Niemals! Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um wirkliche Freiheit, um immer größere Freiheit, um Freiheit für alle.
  • Wir Kommunisten lieben schöpferische Arbeit, Aufbau und Wachstum, die die Zukunft der Menschheit schaffen. Deshalb zögern wir keinen Augenblick, das niederzureißen – und nur das –, was sich den großartigen schöpferischen Kräften des Menschen in den Weg stellt. Tausende, Hunderttausende Talente, durch welche die menschliche Kultur bereichert, die menschliche Organisation vervollkommnet, die menschliche Technik zu ungeahnter Blüte geführt werden könnte, Tausende, Hunderttausende solcher Talente liegen jetzt brach. Millionen und Dutzende Millionen fleißiger und geschickter Hände, die der Menschheit Überfluß an allem, was sie braucht, schaffen könnten, Millionen und Dutzende Millionen solcher Hände werden gezwungen, in immer häufiger wiederkehrenden Krisen müßig zu sein. Darf ein Kommunist gegenüber dem schrecklichen Schaden blind sein, den das der menschlichen Gesellschaft verursacht? Nein, er darf es nicht! Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um die Verwirklichung einer Ordnung, in der sämtliche schöpferischen Kräfte der Menschheit und jedes einzelnen Menschen zur Geltung kommen und sich voll entfalten.
  • Wir Kommunisten lieben den Frieden. Und dafür kämpfen wir. Wir kämpfen gegen alle Kriegsursachen, wir kämpfen um eine Weltordnung, in der es keinen Verbrecher mehr geben kann, der Millionen Menschen zugunsten weniger in den Tod schickt, in das Grauen der Kriegsraserei, die die lebensnotwendigen Werte vernichtet. Dort, wo der Mensch mit dem Menschen um jedes Stück Brot ringen muß, gibt es und kann es keinen Frieden geben. Deshalb schonen die Kommunisten ihre Kräfte nicht und scheuen keine Opfer im Kampf um einen wirklichen Frieden, um den endgültigen Frieden, der durch eine neue Organisation der Gesellschaft gesichert ist.
  • Wir Kommunisten lieben unser Volk. Es kann keine freie Menschheit, kein freies Aufblühen aller schöpferischen menschlichen Kräfte, keinen endgültigen, gesicherten Frieden geben, wenn auch nur ein Volk unterdrückt wird, es kann keine wirkliche Freiheit geben, wenn auch nur ein Volk ein anderes unterdrückt. Und keines unserer großen Ideale können oder wollen wir anders verwirklichen als in den Lebensformen unserer eigenen Nation, weil sie sonst gar nicht zur Wirklichkeit werden, gar nicht leben könnten. Wir lieben unser Volk mit aufrichtiger Sohnesliebe. Deshalb sind wir stolz auf alles, womit es zum Blühen und zum Ruhm der Menschheit und damit zu unserem eigenen Blühen und Ruhm beigetragen hat und beiträgt, deshalb auch bekämpfen wir alles, was unser Volk verunstaltet, das sich an ihm mästen will, auf ihm schmarotzt, es schwächt. Wir lieben unser Volk. Deshalb schonen wir unsere Kräfte nicht und scheuen kein Opfer im Kampf um die völlige Befreiung unserer Nation, damit sie als Gleiche unter Gleichen frei unter den freien Völkern der Welt lebe.

Welche Aufgaben stehen uns bevor?

All das stellt uns ungeheure Aufgaben. Sie auszuführen und zu erfüllen verpflichtet uns die Ehre, zur Weltarmee des großen proletarischen Strategen, zur Armee des Genossen Lenin zu gehören. Sie voll und ganz zu erfüllen bedeutet, die Einheit und Reinheit dieser Armee, die Einheit und Reinheit der Kommunistischen Partei wie unseren Augapfel zu hüten; es bedeutet, mehr und mehr die besten Kräfte der Nation und der ganzen Menschheit zu mobilisieren, immer größere Scharen von Verbündeten zu gewinnen, immer dort zu sein, wo die Massen sind, ihnen stets unermüdlich und geduldig den Weg zu weisen, ihnen ohne Unterlaß ins Bewußtsein zu prägen, wohin die geschichtliche Entwicklung strebt und was sie von ihnen in ihrem ureigenen Interesse fordert; es bedeutet, ihnen stets und überall ein Beispiel klarer, realer Überzeugung zu sein, der Tapferkeit, Ergebenheit, Opferbereitschaft und des Zielbewußtseins.


Für wen gilt das und wen sprechen wir damit an?

  • Das gilt dir, Genosse Kommunist, dir, der du Mitglied der Armee Lenins bist. Auf welchem Abschnitt du auch arbeitest, in welchem Schützengraben der Revolution du um die Freiheit der Menschheit kämpfst, wo du auch stehst, und sei es allein auf vorderstem Posten, sei es gefesselt im Kerker der Tyrannen – lege über deine Taten und Gedanken täglich Rechenschaft ab: Bin ich der Ehre, Soldat der Armee des großen Lenin zu sein, wert, bin ich fähig, den Schwur, den Genosse Stalin auch für mich geleistet hat, treu zu erfüllen, wachse ich genug, um auch weiterhin die Aufgaben zu erfüllen, die uns die Geschichte auferlegt?
  • Das gilt auch dir, mein Freund, der du mit uns sympathisierst! Ganz gleich, wo du in den Reihen des kämpfenden Volkes stehst, ganz gleich, in welcher seiner Schichten, denke stets daran, auf daß deine Sympathien immer aktiver werden, auf daß du enger und enger mit der Partei zusammenarbeitest, auf daß der Rhythmus deiner Schritte immer mehr mit dem Rhythmus ihres Marsches verschmelze, auf daß du eines Tages selbst in ihre Reihen treten kannst an Stelle derer, die dir ein Beispiel waren und die in diesem erbitterten Kampfe fielen.
  • Und das gilt auch euch, die ihr uns noch vor kurzem nicht kanntet, die ihr auf unsere Partei mit schiefem Blick saht, mit denen wir jetzt einen festen Händedruck wechselten, durch den Befreiungskrieg gegen die Mörderbanden Hitlers in einer Front verbunden! Wir wissen, daß ihr aufmerksam auf uns schaut, daß ihr unsere Taten aufmerksam verfolgt. Ja, schaut gut auf uns, beobachtet jeden unserer Schritte, analysiert und kritisiert jede unserer Handlungen – es gibt nichts, was wir vor euch zu verheimlichen, was wir vor dem Volk zu verbergen hätten. Vor euren Augen, vor dem Angesicht des ganzen Volkes gehen wir im Kampf um seine Freiheit durch das Feuer der schwersten Prüfung, und selbst der verbissenste Feind wagt nicht zu behaupten, daß wir irgend zurückgewichen wären, irgend versagt hätten. Beobachtet gut! Ihr werdet erkennen, was heute schon der Großteil der Welt zu begreifen beginnt: daß es zur Freiheit, zum Frieden und zum menschlichen Glück keinen anderen außer den Weg gibt, den wir Kommunisten gehen. Ihr werdet erkennen: Wer nicht mit uns geht – geht gegen sich!

Von allen Parteien (…) durchschritt nur eine einzige dieses Feuer als Ganzes, nur eine einzige hat sich erhalten, nur eine einzige arbeitet und kämpft als Partei in den für die Nation schwersten Stunden: die Kommunistische Partei. (…)


Warum kann die kommunistische Partei nicht vernichtet werden?

Woher kommt das? Warum kann die Kommunistische Partei selbst durch den grausamsten Terror nicht vernichtet werden, warum wächst und erstarkt sie im Gegenteil ununterbrochen?

  • Das kommt daher, daß wir uns gerade um die baldige Erfüllung dieser Aufgaben bemühen, denn jede Verspätung kostet die Menschheit unendliche Verluste. Jeder wird sich heute bewußt, mit welch furchtbaren Opfern die ganze Welt den faschistischen Versuch, die geschichtliche Entwicklung aufzuhalten, bezahlen muß. Aber wer das Rad der Geschichte zurückdrehen will, wird von ihm schließlich stets zermalmt. Wer der Entwicklung den Weg bahnt, kann niemals vernichtet werden.
  • Das kommt daher, daß wir alles tun, was notwendig ist, damit die Menschheit ihrem schönsten Zeitalter entgegengehe. Wir denken uns unsere Aufgaben nicht aus, wir erkennen sie nur klar und werden uns ihrer voll bewußt, der Aufgaben, die dem Menschen von der geschichtlichen Entwicklung gestellt werden und die früher oder später erfüllt werden müssen.
  • Das kommt daher, daß wir uns auf die größte Macht der Gegenwart stützen, auf die Arbeiterklasse, auf ihr Bewußtsein, ihre Funktion, ihre riesige, in Kämpfen geschmiedete internationale Organisation, ihren siegreichen, in einer Staatsmacht organisierten Teil, auf die Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken.
  • Das kommt daher, daß wir recht haben und daß diese Tatsache stets von neuen Millionen Menschen aus eigener – leider größtenteils bitterer – Erfahrung erkannt wird. (…)

Was muß getan werden?

Wir haben uns niemals nur damit begnügt, vorauszusehen, was kommen kann, sondern haben immer auch gesagt, was getan werden muß. Wir wußten, daß die Menschheit Kräfte genug besaß, um den Krieg zu verhindern, den Faschismus zu zermalmen, ehe er die ganze Welt in die Schrecken der Vernichtung und des Mordens hineinzerrte. Deshalb haben wir uns ohne Unterlaß um die Vereinigung all dieser Kräfte bemüht, haben wir ständig auf die Schaffung der breitesten Front der Werktätigen, der breitesten Front der Nation hingearbeitet, deshalb haben wir ohne Zögern jedem die Hand angeboten, der gegen Faschismus und Krieg ehrlich kämpfen wollte. Es kann unter euch niemand geben, der sich daran nicht erinnerte, der nicht wüßte, wie unermüdlich wir diese Einheitsfront durchzusetzen suchten – und wie wir zurückgewiesen wurden. Wir setzten uns jedoch über die größten Hindernisse hinweg, die sich uns in den Weg stellten, über die Ablehnung und die groben Beleidigungen, mit denen uns viele sogenannte sozialistische Führer in unglaublicher Verblendung traktierten; wir haben angesichts unserer Anstrengungen niemals verbittert abgewinkt, denn das Interesse des Volkes und der Nation forderte bedingungslos die Herstellung der Einheit im Kampf. (…)


Und niemand wird uns aufhalten…

… es genügt nicht, eine neue Welt nur zu wollen, es ist notwendig, auf sie hinzuarbeiten, um sie zu kämpfen. Das gilt dir, Genosse Kommunist, das gilt dir, mein Freund, der du mit uns sympathisierst, das gilt auch euch, Mitkämpfer für die Befreiung der Nation, mit denen wir durch den Kampf gegen die Mordbanden Hitlers in einer Front fest verbunden sind. Niemand mehr darf diese feste Einheit des Volkes zerschlagen! Niemand mehr darf das Volk aufhalten auf seinem ruhmreichen Marsch zur Freiheit, zum Frieden und zur Gerechtigkeit! Und niemand mehr wird es aufhalten! Nicht umsonst sind wir durch die grausamen Erfahrungen der letzten Jahre gegangen, nicht umsonst ist das Blut der Märtyrer aller Schichten unseres Volkes geflossen.

Nicht umsonst hat der geniale proletarische Stratege, der Führer der mächtigsten Armee der Welt, Genosse Lenin, auch für uns gelebt und gearbeitet. Unter dem Banner dieser Armee haben wir immer unseren Kampf um die Freiheit der Menschheit gekämpft. Unter ihrem Banner gehen wir auch in die letzte, die entscheidende Schlacht.

Extraausgabe des illegalen „Rudé právo“,
Januar 1942

Zitate:
[1] J.W.Stalin, Werke, Bd.13, S.334
[2] J.W.Stalin, Werke, Bd.6, S.41.

Quelle:
Julius Fučik, Wir lieben unser Volk, Letzte Artikel und Betrachtungen, Dietz Verlag 1956, S.236-248. (Zwischenüberschriften und Hervorhebungen von mir – N.G.)

DOWNLOAD: Julius Fucik – Unter dem Banner des Kommunismus (pdf-Datei)

Siehe auch:
Ein weiterer Artikel über Julius Fučik
Oscar Niemeyer: „Die Kommunisten sind die einzigen, die immer noch eine bessere Welt schaffen wollen.“
Was ist ein Kommunist?

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5 Antworten zu Julius Fučik: Unter dem Banner des Kommunismus

  1. Günter Hering schreibt:

    Die letzten Worte von Julius Fucik vor seiner Hinrichtung: „Menschen, ich hatte euch lieb. Seid wachsam!“

  2. Pingback: Ein Gespenst geht um… | Sascha's Welt

  3. gelbersternost schreibt:

    Hat dies auf Gelber Stern – Ost rebloggt und kommentierte:
    Empfolen – leseswert

  4. Pingback: Was ist ein Kommunist? | Sascha's Welt

  5. Pingback: Oscar Niemeyer: Die Kommunisten… | Sascha's Welt

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