Die antikommunistische „Totalitarismus“-Doktrin

TotalitarianismMit penetranter Regelmäßigkeit taucht in den Medien der BRD der Begriff des „Totalitarismus“ auf, und einige ewig Unbelehrbare warnen wieder vor rechtem wie vor „linkem Extremismus“. Unverkennbar ist der dem zugrunde liegende Antikommunismus, die offene Feindschaft gegenüber allem, was sich „sozialistisch“ oder gar „kommunistisch“ nennt. Das ist jedoch seit dem verblichenen Goebbels keineswegs eine neue Erscheinung. Hatte selbiger schon das Schreckgespenst der „jüdischen Bolschewisierung“ genutzt, um ein ganzes Volk zum Krieg aufzuhetzen gegen die Sowjetunion, den ersten sozialistischen Staat der Welt, so blasen jene zum Generalangriff auf die wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse – den Marxismus/Leninismus. Hier nun eine Darlegung zur Kritik der bürgerlichen Geschichtsverkleisterung aus dem Jahre 1977:

Für den Geschichtsprozeß des 20. Jahrhundert ist die Große Sozialistische Oktoberrevolution das entscheidende weltgeschichtliche Ereignis. Obgleich die überwiegende Mehrheit der bürgerlichen Ideologen und Gesellschaftstheoretiker diese unumstößliche Wahrheit nach wie vor nicht anerkennen will, sehen sie sich unter dem Zwang der vom Sozialismus geschaffenen Realitäten veranlaßt, sich immer intensiver mit den Ursachen der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution – dieses Wendepunktes in der Geschichte der Menschheit – und mit ihrem Einfluß auf die Entwicklung in der Welt zu beschäftigen.

Die dubiose Erfindung vom „Totalitarismus“

Das Hauptbestreben der bürgerlichen Historiographie ist dabei darauf gerichtet, sowohl diesen Wendepunkt als auch die nachfolgende historische Entwicklung in der UdSSR und später in den anderen sozialistischen Ländern im Sinne des Antikommunismus umzudeuten. Das geschieht in erster Linie mittels der Doktrin des „Totalitarismus“. (…)
Nach Meinung der bürgerlichen Historiker stellt der „Totalitarismus“ als Inkarnation des geschichtlich Negativen bis 1917 lediglich eine tendenzielle gesellschaftspolitische Möglichkeit dar, die im Kampf der Volksmassen enthalten war (als Modellfall gilt die jakobinische Phase der Französischen Revolution 1793/94). Der im Ergebnis der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution entstandene sozialistische Staat wird dagegen als historisch erstmalig existente „totalitäre Herrschaft“ hingestellt, der „Totalitarismus“ sei damit geschichtliche Wirklichkeit geworden. [1] Als weitere Existenzformen des „Totalitarismus“ werden die 1922 in Italien und 1933 in Deutschland entstandenen faschistischen Diktaturen angesehen.

Worin besteht nun das Lügengebilde?

Die wohl zu den größten historischen Verzerrungen zählende Behauptung bürgerlicher Gesellschaftslehren besteht darin, Faschismus und Sozialismus als wesensgleich hinzustellen. Diese These bildet den eigentlichen Kern der „Totalitarismus“-Doktrin. Unter Mißachtung der historischen Tatsachen und Erfahrungen behaupten die bürgerlichen Ideologen, daß Faschismus und Sozialismus gleichen gesellschaftlichen Ursachen entspringen, wesensgleiche Staats- und Gesellschaftsformen darstellen und in ähnlicher Weise die Menschen unterdrücken und ihrer Freiheit berauben. Als die letztlich entscheidenden Merkmale eines „totalitären Systems“ werden willkürlich die Existenz einer staatsbestimmenden Partei und einer ihr eigenen Ideologie hingestellt. In den konkreten Darstellungen werden von den bürgerlichen Ideologen durchaus einige Unterschiede zwischen Faschismus und Sozialismus eingeräumt. Eine einfache Gleichsetzung dieser einander völlig entgegengesetzten gesellschaftlichen Erscheinungen würde die Geschichtsklitterung zu offensichtlich machen. Andererseits sind die bürgerlichen Ideologen selbst an einer gewissen Differenzierung interessiert, um den Sozialismus als die Hauptgefahr für „Freiheit“ und „Demokratie“ in der Gegenwart verleumden zu können.

Die Klassengegensätze werden verschleiert

Die trotz pseudowissenschaftlichen Gebarens recht simple Anlage und Begründung der „Totalitarismus“-Doktrin darf nicht dazu verleiten, die Massenwirksamkeit dieser Konstruktion zu unterschätzen. In den kapitalistischen Ländern ist diese Doktrin die am weitesten verbreitete Form des Antikommunismus. Ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen korrespondieren sowohl mit den primitiven als auch den pseudowissenschaftlich drapierten Formen des Antikommunismus in Vergangenheit und Gegenwart. Die Wirkung der „Totalitarismus“-Doktrin erwächst vor allem aus historischen Scheinbeweisen und aus der vorgetäuschten Antihitlerposition, da sie einzelne faschistische Verbrechen „verurteilt“, gleichzeitig aber die Klassengrundlage des Faschismus negiert und verschleiert. Dabei werden diese Verbrechen verallgemeinert und als charakteristisch für alle „totalitären Herrschaftssysteme“ hingestellt. Ein Hauptanliegen dieser Doktrin besteht darin, die Ablehnung der unbestreitbaren Untaten des Faschismus durch die Volksmassen in Antikommunismus umzukehren.

Der Unterschied zwischen Kommunismus und Faschismus

In Wirklichkeit sind der Faschismus einerseits und der Sozialismus und Kommunismus andererseits zwei grundsätzlich verschiedenartige, absolut entgegengesetzte gesellschaftliche Erscheinungen. Faschistische Bewegungen entstehen innerhalb der kapitalistischen Gesellschaftsordnung, faschistische Diktaturen bedeuten die Herrschaft der reaktionärsten und aggressivsten, am meisten chauvinistischen Kräfte des Monopolkapitals. Der Sozialismus dagegen ist die Macht der Arbeiterklasse im Bunde mit allen demokratischen Kräften des Volkes. Der Faschismus ist der größte Feind der Demokratie. Brutaler Terror gegen alle Andersdenkenden, Verbot aller demokratischen Organisationen, vor allem der Arbeiterparteien und der Gewerkschaften, Unterdrückung, Einkerkerung und schließlich physische Vernichtung von Millionen Menschen – das war der deutsche Faschismus. Faschistische Politik ist stets abenteuerlich und aggressiv, sie ist gegen die friedliche Koexistenz von Staaten unterschiedlicher Gesellschaftsordnungen gerichtet. Die Kommunisten stehen seit jeher überall in der Welt an der Spitze des Kampfes der Volksmassen gegen Faschismus und Neofaschismus, für Frieden und Demokratie.

Begriffsverwirrung: Was ist „Links“ und was ist „Rechts“ ?

Die „Totalitarismus“-Doktrin kennzeichnen seit ihrer Entstehung bis heute im wesentlichen fünf Verlaufsphasen: die Entstehungsphase vor 1933, die Zeit von 1933 bis 1945, die Phase des „kalten Krieges“ nach 1945 bis Anfang der sechziger Jahre, eine „Übergangsphase“ in den sechziger Jahren und schließlich, daran anknüpfend, ihre jüngste Phase bis zur Gegenwart. Der begrifflichen Fixierung war zunächst die von liberaler und reformistischer Seite in den Auseinandersetzungen der zwanziger Jahre verfolgte politische Praxis in Deutschland und Italien vorausgegangen, ihre Gegner von „rechts“ (Faschisten) und von „links“ (Kommunisten) als wesensverwandt und gleich bekämpfenswert hinzustellen. [2]
Es waren dann profaschistische Theoretiker, die in ihrer Suche nach einer pseudowissenschaftlichen Begründung faschistischer Diktaturen die Lehre vom „totalen Staat“ („stato totalitario“) des 20. Jahrhunderts im Unterschied zum „liberalen Staat“ des 19. Jahrhunderts entwickelten. [3] Die damit verknüpfte Strapazierung des Begriffs „total“ durch die faschistischen Ideologen und Politiker („totaler Staat“, „totale Revolution“, „totaler Krieg“) führte schließlich dazu, daß die faschistischen Diktaturen namentlich in der Gegenreaktion bürgerlicher Kreise, die dem Faschismus ablehnend gegenüberstanden, als „totalitär“ bezeichnet wurden. Die tonangebenden Vertreter jener Kreise verknüpften von Anfang an mit dieser Bezeichnung die gleichzeitige Verleumdung des revolutionären Sozialismus. Nur wenige bürgerliche Demokraten vor und nach 1945 legten dem Begriff „totalitär“ eine eindeutig antifaschistische Aussage zugrunde.

Wie Karl Kautsky die Oktoberrevolution diffamierte…

Im Laufe der dreißiger Jahre, vor allem am Vorabend des zweiten Weltkrieges, trugen rechtssozialdemokratische Kräfte (Rudolf Hilferding, Gurt Geyer, Friedrich Stampfer und andere) maßgeblich zur weiteren Ausformung der „Totalitarismus“-Doktrin bei. Sie stützten sich dabei hauptsächlich auf das von Karl Kautsky nach 1917 zur Diffamierung der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution benutzte Schema „Demokratie oder Diktatur“ [4], wobei sie nunmehr sowohl die faschistischen Diktaturen in Italien und Deutschland als auch den realen Sozialismus in der Sowjetunion gleichermaßen als „totalitäre Diktaturen“ bezeichneten.

Churchill eröffnet 1946 den „Kalten Krieg“

Nach 1945 erblickten führende Politiker in den USA und Großbritannien in der „Totalitarismus“-Version eines der geeignetsten politischen und ideologischen Mittel des „kalten Krieges“ gegen die Sowjetunion und die anderen sozialistischen Staaten. Die Verketzerung des realen Sozialismus als „totalitär“ sollte die Traditionen der Antihitlerkoalition in den USA, Großbritannien und anderen kapitalistischen Ländern rigoros zurückdrängen und ein neues antikommunistisches Feindbild schaffen helfen. Nachdem Winston Churchill in seiner Fulton-Rede 1946 die Abkehr von den Prinzipien der Antihitlerkoalition mit dem Argument der „totalitären Gefahr“ des Kommunismus begründet hatte [5], war es vor allem USA-Präsident Harry S. Truman, der die antikommunistisch orientierte „Totalitarismus“-Doktrin zur Grundlage der gesamten USA-Politik machte. [6] Diesen politischen Bedürfnissen entsprechend, waren in den folgenden Jahren namhafte amerikanische Ideologen (Carl J. Friedrich, Hannah Arendt, Zbigniew K. Brzezinski und andere) eifrig bemüht, der „Totalitarismus“-Konzeption den Anschein der Wissenschaftlichkeit zu geben. [7] Erscheinungen des Personenkults in einigen sozialistischen Ländern begünstigten diese Manipulationen. (s.Anm.– N.G.)

Die reaktionäre Politik der deutschen Sozialdemokratie

Einen ihrer eifrigsten Verfechter im Nachkriegsdeutschland fand diese Doktrin in Kurt Schumacher, dem Vorsitzenden der Sozialdemokratie in den Westzonen. Hatte er schon in seiner 1926 abgeschlossenen Dissertation versucht, „Kommunismus und Faschismus“ zu ähnlich gearteten Feinden der Demokratie zu erklären, so bildete nunmehr die „Totalitarismus“-Doktrin und die von ihr ausgehende Verleumdung der Kommunisten in seinen Händen das ideologische Hauptinstrument, um in den Westzonen und in Westberlin die Einheit der Arbeiterbewegung zu verhindern. Schumacher und seinesgleichen unterstellten der KPD und später der SED, daß sie eine „totalitäre Diktatur“ anstrebten.

Die wahren Ziele der „Totalitarismus“-Doktrin

In den fünfziger Jahren fand die „Totalitarismus“-Doktrin rasche Verbreitung sowohl in der bürgerlichen gesellschaftstheoretischen Literatur als auch in der Massenpropaganda der westeuropäischen Länder, wobei der antikommunistische Grundgehalt des „Totalitarismus“-Konzepts immer prononcierter in den Vordergrund rückte. Besondere Aktivitäten entwickelten sich in der BRD, wo der Antikommunismus zur Staatsdoktrin geworden war. [8] Für die dementsprechenden historischen Arbeiten über den deutschen Faschismus hatte die „Totalitarismus“-Doktrin zugleich den Vorteil, den deutschen Imperialismus und Militarismus von ihrer großen historischen Schuld zu entlasten, indem das Entstehen der faschistischen Diktatur als „Revolutionärer Bruch“ und Ausdruck geschichtlicher Diskontinuität bezeichnet wurde.

Quelle:
Gerhard Lozek, Die antikommunistische „Totalitarismus“-Doktrin. In: Unbewältigte Vergangenheit, Akademie Verlag, Berlin (DDR), 1977, S.38-42. (Zwischenüberschriften von mir – N.G.)

Zitate:
[1] Vgl. Aron, Raymond, Demokratie und Totalitarismus, Hamburg 1970; Schlangen, Walter, Der Totalitarismus-Begriff. Grundzüge seiner Entstehung, Wandlung und Kritik. In: BPZ, 30.10.1970; derselbe, Theorie und Ideologie des Totalitarismus, München 1972.
[2] Vgl. Nitti, Francesco, Bolschewismus, Faschismus und Demokratie, München 1926; Beckerath, Erwin v., Wesen und Werden des faschistischen Staates, Berlin 1927; Heller, Hermann, Europa und der Faschismus, Berlin-Leipzig J929.
[3] Vgl. Schmitt, Carl, Die Wendung zum totalen Staat. In: Europäische Revue, 4/1931; Forsthof}, Ernst, Der totale Staat, Hamburg 4933:
[4] Vgl. Kautsky, Karl, Demokratie oder Diktatur, Berlin 1919. Die wissenschaftliche Unhaltbarkeit diesei konterrevolutionären Anschauungen Kautskys brandmarkte bereits Lenin in seiner Arbeit „Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky.“ In: W.I. Lenin, Werke, Bd.28, Berlin 1959, S.227ff.
[5] Vgl. The Wisdom of Winston Churchill, London 1956, S.340f.
[6] Vgl. Special Message to the Congress on Greece and Turkey: The Truman Doctrine (Sonder-, botschaft an den Kongreß über Griechenland und die Türkei: Truman-Doktrin), March 12, 1947, in: Public Papers of the President of the United States Harry S. Truman, Washington 1963, S.1766ff.
[7] Vgl. Arendt, Hannah, The Origins of Totalitarianism, New York 1951 (deutsch: Elemente und Ursprünge totalitärer Herrschaft, Frankfurt/M. 1955); Friedrich, Carl, Totalitarian Dictatorship and Autocracy, Cambridge 1956 (deutsch: Totalitäre Diktatur, Stuttgart 1957); Brzezinski, Zbigniew, K., Totalitarianism and Rationality (Totalitarismus und Rationalität), in: The American Political Science Review, L/3/1956, S. 751ff.
[8] Eine besondere Rolle spielten die Arbeiten von Hans Rothfels, Hans Freyer, Werner Markert, Klaus Mehnert, Theodor Schieder, Karl C. Thalheim, Richard Löwenthal und anderen.

Anmerkung:
Prof.Dr.habil. Gerhard Lozek (1923-2008) war in der DDR Dozent für Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung an der Akademie für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED. Wenn er 1977 noch einige „Erscheinungen des Personenkults“ als begünstigend für die zunehmende antikommunistische Tendenz der USA-Politik mit Beginn des Kalten Krieges ausmachte, so schwenkte Lozek 1995 vollends um und behauptete: „In Wirklichkeit resultierte der Kalte Krieg, ebenso wie der Zerfall der Anti-Hitler-Koalition, aus den gesellschaftlichen Systemgegensätzen zwischen den westlichen parlamentarisch-demokratisch verfaßten Staatengruppen unter der Führung der USA auf der einen und dem von Stalinismus durchsetzten diktatorischen Herrschaftsvarianten in der Sowjetunion und später in den Warschauer-Pakt-Staaten unter der Führung der UdSSR auf der anderen Seite. Es ging beiderseitig um imperiale Ziele, vor allem um die Absicherung der im Kriege errungenen Einflußsphären sowie um die Korrektur des status quo zugunsten der jeweiligen Seite.“ (Bearbeitetes Manuskript eines am 28. März 1995 im Berliner Verein „Helle Panke“ gehaltenen Vortrages) Damit begab sich Lozek nachträglich klar auf die Seite der Gorbatschowisten und Gegner der Sowjetunion und stellte so zugleich seine eigenen durchaus richtigen Thesen in Frage, wofür er auch prompt das Lob der bürgerlichen Presse erntete. Lozek ist also ein moderner Revisionist, ein Verräter der Arbeiterklasse. Dennoch waren seine damaligen Ausführungen zum Thema des Totalitarismus  richtig.

pdfimage Gerhard Lozek – Totalitarismusdoktrin

Siehe auch:
Die Totalitarismus-Lüge – oder: War Hitler ein Linker?

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8 Antworten zu Die antikommunistische „Totalitarismus“-Doktrin

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  2. KasSandra schreibt:

    Die alles entscheidende Frage, einmal nicht durch die Mundschutzmaske gefiltert: cui bono – Wem nützt die Corona-Kampagne?

    Ein ganzes Land zum Stillstand im öffentlichen Raum verurteilt! Klein- und Mittelbetriebe in den Ruin getrieben!- infolge einer Kampagne um ein Virus, das in der Symptomatik einer ‚besseren Grippe’ entspricht; mit Todesraten, die gemessen an der Statistik der Todesrisiken durch Vergiftungen, Drogen und Alkohol, Unfälle im Straßenverkehr und im Haushalt, durch Selbstmorde und altersbedingte Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, sowie Atemstillstand bei asthmatischer Krisen, und vorallem anbetrachts einer allg. Norm-Sterberate; nicht zu reden von kriegerischen Einsätzen und Terror weltweit, eigentlich den ganzen Hype kaum gerechtfertigt hätte! Jeder Notfallpatient wird automatisch als potentieller Coronafall behandelt; die Orthopädiestation wird zur Intensiv-Isolationszelle umgerüstet, mit jedem trockenen Huster fällt der Mensch aus dem Raster seiner Verwertbarkeit im Alltag, und wird zum notorischen Patienten. Am ärgsten wirkt sich die Kombination von ‚ältere Person plus Atembeschwerden’ aus.

    Wem also nützt die ganze Kampagne?

    * Dem Weltbanksystem, das mit vermehrten Krediten Länder und Leute in erpresserische Tilgungsverträge zwingen will, nachdem die lokale Kleinwirtschaft ruiniert worden ist;
    * den Pharmakonzernen, die zum Problem auch gleich die Lösung in Form von Impfpräparaten auf den breiten+bereiten Markt bringen werden;
    * den Digital-Konzerne,, wegen der Verlagerung sämtlicher Lebensäußerungen in den virtuellen Raum (e-commerce, e-government, e-office, e-learning, e-post, e-rotic, I-Pad, I-Pod);
    * der Effizienz von Überwachungsstrukturen bei der zunehmenden Vernetzung im „Internet der Dinge“, zur Auswertung von Kontakt-, Bewegungs- und Verbraucherprofilen
    * der Eurofinanzpolitik zur Abbschaffung des Bargeldzahlungsverkehr, um vollständige Kontrolle über Handel und Wandel bis ins Private hinein zu erlangen und
    * den politischen Eliten, die nun glauben, endlich unhinterfragbar ‚durchregieren’ können.

    Die Aberkennung bürgerlicher Selbstbestimmungsrechte erfolgt selbstverständlich „nur zu unserem Besten“!

    Die Parlamente tagen nicht mehr regulär, die demokratisch legitimierte Regierung ist abgesetzt. Die Volksvertreter haben die Richtlinien- und Entscheidungskompetenz den ‚Experten’ von Lobbyistenfirmen übertragen. Der gesundheitspolitische Sprecher ist de facto ‚Kanzler’, der seine Weisungen aus dem privatwirtschaftlichen Robert-Koch-Institut empfängt. Mit dem massenhypnotischen Mantra, oneworldtogether#bleibzuhause, werden wir vor die Bildschirme verbannt, und die MenschInnen draußen im Lande und an den Bildschirmen kommen sich garnicht bescheuert vor, beim sog. face-to-face-dinner am Tablet-Computer mit ihren Freunden allein vor dem Teller zu sitzen; keiner hegt irgendeinen Verdacht beim Download (freiwillig-unterZwang) einer Smartphone-App, die sämtliche Personen trackt, die in unserer Nähe stehen, oder bloß an uns vorbeigehen – denn jeder ist verdächtig, seinen Husten nur zu unterdrücken, um zu verheimlichen, daß er lediglich an einer Pollenallergie leidet. Wissen wir aber, wer uns noch alles auf Schritt und Tritt ‚trackt’; z.B. um herauszufiltern wessen Meinung inopportun ist?

    Der Mundschutz wird uns zum Maulkorb. Gewiß läßt sich der folgenschwere Egoismus von Individuen, die sich schlicht nicht den Mund verbinden lassen wollen, nicht mit dem globalen Narzißmus von Jeff Bezos (amazon), Mark Zuckerberg (facebook) und Bill Gates (Impf-Lobby), Elon Musk (Tesla), Larry Page & Sergey Brin (Google) vergleichen, da es sich bei diesen unzweifelhaft um wohlgesinnten Philanthro-Kapitalismus handelt. Deren Gewinnmargen machen unsere Verluste um Potenzen wieder wett.

    Die kleinen Läden um die Ecke wird keiner vermissen, wenn sie pleite sind, da wir unsere Dinge ohnehin nur online bestellen und von amazon per Überwachungsdrohne liefern lassen, die uns schon durch Gesichtserkennung an der Haustür ausgemacht hat. Können wir aber denn wissen, ob wir unseren jetzigen Kurzarbeitsplatz überhaupt behalten werden können, und wir nicht irgendwann alle selbst in einem der gigantischen Auslieferungslager von amazon unter den gängigen unmenschlichen Bedingungen schaffen müssen? Aber auch im Smart-Office herrschen sklavische Arbeitsbedingungen, 24/7-Erreichbarkeit, mörderische Erfolgsmargen, floatende Verträge für prekär befristete Tätigkeiten. Die ganze work-life-balance auf ein virtuelles Nichts gestellt.

    Flüchtige Zwecke zu einer sinnlosen Lebensführung, wofür wir uns mit nichtigen Event-Höhepunkten ausreichend entschädigt glauben. Unser ganzes Beziehungsnetzwerk online gestellt, unser gesamtes Wissen in der virtuellen cloud, unsere ethischen Bedürfnisse durch die digitale Petitionen und Spendenaktionen entlastet, merken wir nicht was wir eigentlich an Wirklichkeiten verlieren, weil wir sie noch nie vemißt haben werden.

    Die zwischenmenschliche Begegnung wandelt sich gegenwärtig sehr rasch, sie verliert bereits ihre vormalige Unbekümmertheit und wird mit einem generellen Mißtrauen aufgeladen. Wird der Händedruck jetzt aussterben, weil er einst so verpönt sein wird, wie das Rauchen von Zigarren? Tatsächlich konnte man schon Äußerungen vernehmen, daß der Bargeldverkehr eine Zumutung sei, weil da ja reales Münzgeld von Hand zu Hand gehe. Wer aber könnte wohl das allergrößte Interesse daran haben, daß wir künftig völlig bargeldlos handeln und wandeln.

    Wer dann nicht das digitale Malzeichen des Tieres aus der Johannes-Offenbarung trägt, kann weder kaufen noch verkaufen (ein beunruhigend aktueller Zusammenhang ergibt sich, wenn man bedenkt, daß der Buchstabe ‚w’ im Hebräischen der Bibel an sechster Stelle im Alphabet steht – www=666). Zu hoch spekuliert? Mitnichten, wenn man sich noch an die Aufdeckungen der pädophilen Pizza-Connection (Pizzagate-Affäre) in allerhöchsten Kreisen von Politik und Unterhaltungsindustrie erinnern mag, dann ahnt man schon, wer da eigentlich im Regimente sitzt.

    Die okkulten Satanisten der Musikindustrie und des Showbiz haben sich aktuell zu einer einträglichen globalen Netzgemeinde formiert für ein crowdfunding zugunsten der geopolitischen Machtinteressen von UN und WHO; damit auch das letzte Schäfchen zur Herde der Abhängigen von der digitalen Datenkrake getrieben wird. Wer nicht raus darf, fängt sich leichter in deren Netz. Schon kleine Kinder sagen inzwischen, daß draußen Spielen pfui ist, und der Fußball im Hof ein Makrovirus sei. Für die Kinder ist es hygienischer ihre Lebenszeit an der desinfizierten Spielkonsole zu vertun. Kinder beim zweckfreien Offline-Spiel sind eben kein lukrativer Absatzmarkt für den Online-Handel.

    Die Menschen die uns begegnen, weichen uns weiträumig aus, da jedermann verdächtig ist; hin und wieder kommt es vor, daß Einer wildfremden Menschen Desinfektionspray ins Gesicht sprüht; der unbedeckte Mund-Nasebereich wird zu einer ebenso tabuisierten Ekelzone werden, wie ‚Untenrum’. Berührungslose Bezahlsysteme ersparen uns den Umgang mit widerwärtigem Münzgeld; am Kundenschalter und in der Fahrerkabine wird der menschliche Erreger künftig vom androiden Leitsystem vergoogelt werden. Wer verdient dran mehr als die Digitalisierungslobbyisten; wer zieht daraus seinen Kollateralnutzen: der totalitäre Überwachungsstaat.

    Welche psychosozialen Auswirkungen wird dies alles auf den Menschen haben, der doch eigentlich ein naturaliter real analoges Wesen ist?

    Könnte sich die Corona-Kampagne tatsächlich nur als Test für künftig noch zu erwartende drastischere Eingriffe in die bürgerliche Rechts- und Gesellschaftsordnung erweisen? Wenn sich jetzt in Anbetracht willkürlich verkündeter Ausgangssperren, ungeachtet jedweder Sinnhaftigkeit, kein Widerspruch erhebt, werden wir nach Aberkennung unserer Bürgerrechte, Verlust der persönlichen Datenschutzrechte, diese auch nach Ende der ‚Pandemie-Übung‘ zur NWO nie wieder in vollem Maße zurückerhalten!

    • S. Erfurt schreibt:

      Sämtliche wegen Corona verordnete Maßnahmen nützen allesamt dem kapitalistischen Staat! Die durch den sog. Lockdown herbeigeführten Massenpleiten treiben die Monopolisierung voran. Städte werden von Obdachlosen „bereinigt“ und entmietet, Leistungen für Soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser werden gegen NULL gefahren.

      Aus dem ohnehin schon abgespecktem „Sozialstaat“ fliegen jetzt alle diejenigen raus die mit Hartz IV + Agenda 2010 bisher noch nicht erfolgreich bekämpft worden sind. Diese Menschen verlieren jetzt alles! Sie verlieren ihr Studium, ihren Job, ihren Kindergartenplatz und ihre Wohnung, ihre Gesundheit und ihr Leben.

      Und auch die Verschwörungstheorien nützen dem Staat. Leider hat das Merkelregime bisher versäumt, unter den ungezählten Verschwörungstheorien die es offensichtlich selbst in die Welt geheckt hat, zu verkünden welche dieser Verschwörungstheorien die Richtige ist.

      Im Übrigen is nicht etwa eine NWO das Ziel. Vielmehr besteht das Ziel darin, die Alte Weltordnung, den Kapitalismus beizubehalten. Nur die Welt wird neu aufgeteilt.

      • tommmm schreibt:

        „Sämtliche wegen Corona verordnete Maßnahmen nützen allesamt dem kapitalistischen Staat!“

        Die Maßnahmen können nicht dem Staat nützen, da der Staat nur ein Instrument ist. Der Staat führt die Maßnahmen im Sinne der herrschenden Klasse, den Kapitalisten, durch. Das ist auch seine Aufgabe.

  3. KasSandra schreibt:

    Bitte gestatten Sie mir noch einen Nachtrag zur Korona-Matrix, ja gell, lang schon nichts mehr über Korona gesagt worden, wollte bloß noch mal dran erinnern, daß…

    …während wir damit bespielt werden, den Nachbarn zu belauern, ob er auch die Schandmaske richtigrum aufgezäumt hat, gerät vollkommen aus der öffentlichen Wahrnehmung, daß z.B. das Verfassungsgericht eine Neubesetzung erfahren hat (mit Auswirkungen auf den weiteren national-rechtlichen Souveränitätsverlust gegenüber dem Europäischen Gerichtshof), sowie daß tatsächlich atomare Waffen auf Deutschen Boden gelagert werden, ohne uns überhaupt gefragt zu haben; und

    …daß Deutsche Kampfdrohnen jetzt auch in echt schießen können sollen düren; ja und, daß die Israelis Kampfflüge über Syrien fliegen, weil die mißliebige Regierung dort (die bei uns immer Regime genannt wird) immer noch nicht weg ist; ja und,

    …daß die Russen angeblich die ganze weite Strecke mit teuerem Flugbenzin zurücklegen, um in Syrien Kindergärten zu bombardieren; ja und, daß Kim Jong Un vielleicht doch nicht tot ist (wir aber offenbar auf irgendeine neue Aktion vorbereitet werden sollen); ja und im Persischen Golf eine ‚False Flag‘ nach der anderen abläuft (zur Provokation des Iran ); ja und,

    …daß der Trump wegen Korona wirtschaftlich auf ziemlich schmalen Reifen fahren muß (wieder mal: cui bono); ja und,

    …daß die Migrationsagenda quasi unter dem Radar der Öffentlichkeit forciert wird; ja und, wo ist eigentlich Greta abgeblieben, und werden die wegen Korona ausgefallenen Demos gegen die Sicherheitskonferenzen, Weltwirtschaftsforen, Bilderberger, etc. jetzt eigentlich noch nachgeholt werden; ja und, dürfen sich die Bundesliga-Spieler jetzt eigentlich beim Torjubel im leeren Stadion überhaupt berühren und umarmen (Sicherheitsabstand!) …

    Heißt der R-Wert vom Robert-Koch-Institut jetzt eigentlich Reproduktions- oder Regierungs-Koeffizient; und muß der jetzt als Wochenwert in die Medien getrötet werden, damit die statistischen ‚Tages-Ausreißer‘ nach unten, nicht die Legitimation zur Machtergreifung einer Gesundheitsvorwanddiktatur versauen? Bitte die Liste vervollständigen, wenn ich was vergessen habe.

    Hab Euch lieb, Eure KasSandra

    • sascha313 schreibt:

      …ja, und in der Zeitung stand letztens der Corona-Virus ist ein „Killervirus“ (hat irgendsoein Politiker gequatscht). Und warum? die Stillhalte-Vorschriften sind ja ganz bequem, und wer dagegen verstößt, wird abkassiert. Wer sich dann nicht impfen läßt (is ja alles „freiwillig“), der bekommt Berufsverbot…

  4. Qualtinger schreibt:

    geht das eigentlich, daß mir das Angestelltenverhältnis als Personalie in der Firma BRD-Ag gekündigt werden kann? Wirklich erfahrene und hochmotivierte Pflegekräfte werden wohl den „Kohlhaas“ machen müssen (ihr kennt ja die tragische Geschichte, die Kleist dramatisiert hat – ist ja wirklich passiert), und in die Illegalität abtauchen müssen, wenn sie die Zwangsimpfung an sich selbst verweigern.

    Mit Mitte fünfzig dann noch eine würdevolle offizielle Tätigkeit vermittelt zu bekommen, ist illusorisch, wenn man kein anderes Handwerk gelernt hat, und für Computer zu schwer von Begriff ist. In früheren Zeiten haben sich die Landlosen, Expropriierten, um Gut und Geld Betrogenen, aus den Zünften Gedrängten, Deserteure, geprügelte Lehrbuben und genotzüchtigte Mägde in den Wäldern zu rauhen Haufen zusammengefunden, und den ’sozialen Frieden‘ gestört. Kommen solche Zeiten jetzt wieder?

    Im Digital-Sozialismus ist die analoge Existenz der Dissidenz verdächtig, und wer sich auf ein Gegengutachten zu dem vom Hof-Virologen Drosten bezieht, oder gar behaupten will, daß das ‚Bällsche mit den Stilnoppen drauf‘ überhaupt kein Virus ist, sondern die graphische Interpretation eines Redaktionsmalers (Es gibt kein einziges authentisches Bild von einem Virus; die bunt eingefärbten Flecken auf den Objektträgern können alles sein, von Mitochondrien bis zu organischen Reststoffen, die die Makrophagen bloß noch nicht vertilgt haben. Im Labor muß das ‚Virus‘ erst auf eine vertausendfachte Menge hochgezüchtet werden, damit da was gemessen werden kann – wo doch eigentlich das Virus selbst die Aufgabe hat, sich exorbitant zu vermehren).

    Die Corona-Tests haben die selbe Aussagekraft wie der SPD-Wert bei der Prostata (je nachdem, ob man mit dem Radl zum Arzt kommt, oder mit dem Taxi – rein Tagesform-abhängig). Wie beim Brustkrebs-Screening auch, werden wir zu ewigen Patienten und Kunden der Medizintechnik und Pharmaindustrie.

    Wer sich gesund fühlt, wurde nur noch nicht eingehend untersucht. Und wenn der Arzt sagt, „Sie haben da Irgendwas!“, kriegen die Leute einen sterbepflichtigen Todesangstkonflikt (Bumsdi, hat ihn schon – „Next patient please! Send me another victim of industrial desease, ha ha“).

    Mittlerweile muß man zugeben, daß ‚Corona‘ bloß ein Begleitumstand zur Hauptdiagnose bei schwer- und tot-Kranken ist. Nicht am Corona, sondern mit ein bißl Corona sterben eine Anzahl, noch unterhalb der Statistik der tödlichen Haushaltsunfälle. Diejenigen, die nach Jahren auf der Oppositionsbank verkünden, jetzt aber entschieden in die Opposition gehen zu wollen (ein unfreiwilliges Outing der Fake-Demokratie), können das jetzt beweisen, indem sie sich außerparlamentarisch auf’m Platz mit dem Volk auf den Coronademos zeigen.
    L.G.

  5. sascha313 schreibt:

    Danke KasSandra für die ausführliche Zusammenfassung einiger Erkenntnisse aus der betrügerischen Corona-Inszenierung – erst jetzt komme ich dazu, mir die letzten Kommentare noch einmal genauer anzusehen. Bei allem Hin und Her der gegensätzlichen Informationen (zwischen den „offiziellen“ Staatsmedien und den viel interessanteren, aufschlußreichen alternativen Medien) ist es für einen „Normalbürger“, der sich kaum die Mühe macht, zu recherchieren, oft nicht leicht, die Wahrheit herauszufinden.

    Ein Stimmungsumschwunge in Richtung der öffentlichen Medienpropaganda könnte zur Folge haben, daß diese sämtlichen Unterwerfungsmechanismen erst recht akzeptiert werden. Natürlich ist es erfreulich, daß vieles an Wahrheiten und Fakten durchsickert, wenngleich da natürlich auch das rechte politische Spektrum versucht, „einen Fuß in die Türe“ zu kriegen, was unbedingt verhindert werden muß!

    Und vielen Dank auch Qualtinger – ich stimme dem voll und ganz zu!

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