Die Reichen und die Armen…

arm_reichDas ist unsere Welt! Auf ihr leben derzeit rund 6,7 Milliarden Menschen. Es gibt heute mehr als eine Milliarde Menschen auf der Welt, die unter dem Existenzminimum leben müssen. Etwa 30.000 Menschen sterben täglich an den Folgen von Hunger, Not und Armut. Doch ein paar Tausend Leute stört das alles überhaupt nicht! Sie wären nicht reich, würden nicht Milliarden andere dafür in bitterster Armut leben und verhungern.

Billige und überhebliche Rezepte zur Beseitigung dieses Mangels gibt es jede Menge. Beispiel: Man überreiche dem Hungernden in Bangladesh einen kleinen Business-Plan und einen Kredit. Das nennt sich „Hilfe zu Selbsthilfe“ und kann im Heimatland abgerechnet werden. Die Zeitung bringt einen schönen Artikel, im Rundfunk wird davon berichtet. Das hebt die Spendenbereitschaft…

Die Vorstellung einiger Leute vom Kapitalismus beruht auf einem Denkfehler. Dieser besteht darin, daß man glaubt, daß ein verantwortlicher Umgang mit den natürlichen Ressourcen nur dann möglich sei, wenn diese sich in Privatbesitz befinden. Oder anders gesagt: diese Menschen glauben, erst (und nur!) das Privateigentum an Produktionsmitteln ermögliche es, die Reichtümer der Erde effektiv zu nutzen, indem man sie vermarktet. Das ist falsch! Aus dieser falschen, weil durch nichts bewiesenen Prämisse wird nun die durchaus richtige Folgerung abgeleitet, daß nur derjenige es im Leben zu etwas bringen könne, der auch fleißg, zielstrebig und in seinem Streben unbeirrbar sei.

Ein weiterer Denkfehler (oder auch Irrtum) besteht darin, daß wiederum eine Mehrheit der Menschen der Ansicht ist, daß dies unabänderlich sei und auch bleibt, da es keine bessere Möglichkeit und auch keine bessere Herrschaftsform gäbe. Die bestehende habe sich Jahrhunderte lang bewährt. Gewisse Ungerechtigkeiten müsse man in Kauf nehmen. Es könne bei den Menschen keine Gleichheit geben, da ja schließlich alle unterschiedlich seien. Und nicht jeder wolle ein Unternehmer werden. Das ist richtig und falsch zugleich, denn eine historische Alternative zum Kapitalismus gab es bereits. Sie hat sich als lebensfähig erwiesen: der SOZIALISMUS. Und es gibt (auch wenn man es zu verleugnen sucht) eine wissenschaftliche Grundlage für diese zukunftsweisende Gesellschaftsform.

Die Vermutung, es gäbe keine Alternative zur gegenwärtigen Gesellschaft, ist falsch, da es keinerlei (weder moralisches, noch vererbbares) Recht gibt, welches einer Minderheit erlaubt, die Mehrheit zu Sklaven ihrer Herrschaftsinteressen zu machen. Und es ist freilich richtig, daß nicht jeder ein Unternehmer werden kann und will. Jeder soll ganz nach seinen Fähigkeiten arbeiten, denn das Leistungsprinzip gilt auch im Sozialismus. Vielleicht ist es heute schon ein wenig in Vergessenheit geraten, was die KPD 1945 verkündete:
„Was des Volkes Hände schaffen, soll des Volkes eigen sein.“

Genaueres dazu findet sich im dialektischen und historischen Materialismus, so wie er von Marx, Engels, Lenin und Stalin erforscht, entwickelt und angewendet wurde. Etwas Gegenteiliges dazu wäre nur mit einer idealistischen Weltanschauung (etwa: das Bewußtsein bestimme das Sein) zu „begründen“. Und das eben ist unwissenschaftlich und falsch. Die gesellschaftliche Praxis hat längst den Beweis erbracht, daß der Mensch imstande ist, Natur und Gesellschaft zu verändern.

Die folgenden Bilder sind also kein Spendenaufruf, sondern ein KONTRAST-Programm! Das muß man einfach sehen…

jobless Hunger Ausbeutung Hoffnungslosigkeit Dank Anachronismus das teuerste Schiff Kinder Wohnen

…ein paar Bilder sagen oft mehr als tausend Worte!

(P.S. die Bilder stammen übrigens alle aus verschiednen russischen, indischen, südamerikanischen und fernöstlichen Blogs. N.G.)

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