Es herrschen harte Zeiten…

MörderEs ist Krieg! Während noch das Entsetzen über das Massaker von Paris durch die westlichen Massenmedien geistert, sterben tagtäglich in Syrien, im Donbass, in Gaza Menschen durch die vom Imperialismus bezahlten Waffen. Wurde von den Sprechern der Großbourgeoisie heuchlerisch zunächst immer noch von friedlichen Lösungen, von Verhandlung und von Diplomatie geredet, so sind die Masken jetzt gefallen. Die verlogene Friedensrhetorik wurde gegen kriegerische Parolen ausgetauscht. Frage: Warum ist der Kraftstoff in der BRD so billig? Es ist das gestohlene Erdöl aus Syrien! Wake up. Against the war!

Denn eines ist klar: Der Imperialismus will den Krieg, er braucht den Krieg, denn er will die Macht und die Herrschaft behalten, um den Reichtum fremder Länder zu plündern! Das ist ein Grundprinzip des Imperialismus. Hier sind nun ein paar Zitate und eine Erklärung, die das beweisen. Sie sind allesamt aus dem Jahre 1975. Sie sind dennoch aktuell, denn das Szenario dieser Gesellschaft ist unverändert das gleiche. Es betrifft nicht nur die USA, sondern alle imperialistischen Länder, wozu auch die BRD, Israel und die Türkei gehören.

Harte Zeiten
Meldung in der USA-Zeitschrift «The Wall-Street Journal» vom 30. März 1972: «Es herrschen harte Zeiten, und Unternehmer greifen auf ein wirksames Mittel zur Senkung der Kosten zurück: Es heißt Kinderarbeit.»

Massenmord als «Rechenfehler»
Der USA-Senator Hubert Humphrey am 21. September 1968 in Columbus, Staat Ohio über imperialistische Kriegskalkulationen: «Wenn es um den Tod von mehr als 100 oder mehr Millionen Menschen geht, sind Abweichungen von 10 bis 20 Millionen Menschen nach oben oder unten ein durchaus vertretbarer Rechenfehler.»

Konflikt mit dem Morgen
Der amerikanische Wissenschaftler A.Toffler schrieb am 31. Dezember 1972 in der Zeitschrift «Observer Review» über die Perspektiven der imperialistischen Gesellschaftsordnung: «Der Geruch, der in der Luft liegt, ist somit nichts anderes als der Verwesungsgeruch, der das Ende eines Zeitalters begleitet … Es ist das Gefühl, daß die Dinge außer Kontrolle geraten sind … Wir sind in Konflikt mit dem anbrechenden Morgen: Der Zukunftsschock ist eingetreten.»

USA: Acht Gewaltszenen in einer Stunde.
Die skrupellose Darstellung widerwärtigster Gewalttätigkeiten beherrscht Filmleinwand und Bildschirm in den USA.

Gewalt

Dazu der amerikanische Psychiatrie-Professor Friedrich Hacker: «Wenn jemand wie das amerikanische Kind Zehntausende wüster Gewalttaten mit angesehen hat, so führt das zu einer Veralltäglichung und Trivialisierung und zu der Erwartung, daß alle wichtigen Probleme dieser Welt nur mittels Gewalt gelöst werden können.»

Quelle:
Der Sozialismus – Deine Welt, Verlag Neues Leben, Berlin (DDR), 1975, S.341ff.

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5 Antworten zu Es herrschen harte Zeiten…

  1. Lisa schreibt:

    Der amerikanische Psychiatrie-Professor Friedrich Hacker mag damit Recht haben.
    Nur, leider gab es in der DDR auch psychiatrische Anstalten, in denen mit Zwangsbehandlungen gefoltert wurde.
    Eine grausame Gemeinsamkeit mit dem jetzigen kapitalistischen System.

    • sascha313 schreibt:

      Das ist ja eine ungeheuerliche Behauptung! Können Sie uns dafür bitte ein Beispiel nennen! Wer wurde wo und wann und von wem gefoltert? Gab es dazu Strafurteile?

  2. Lisa schreibt:

    Täter sind oft nach oben gefallen. Da in der jetzigen Psychiatrie Folter (s. UN BRK) bagatellisiert und geleugnet wird, ist nicht zu erwarten, dass Steine aus dem Glashaus geworfen werden und Opfer Gerechtigkeit erfahren. Dieses Thema ist wie mit einem Tabu belegt. Schade! Hier im Kapitalismus hat die Psychiatrie die Aufgabe von sozialer Kontrolle. Sie ist ein Instrument der Unterdrückung und hat die Aufgabe gefügig zu machen. Welche Aufgabe hatte sie in der DDR?

    Ich bin wirklich dafür, Kapitalismus abzuschaffen und eine befreite Gesellschaft zu gestalten. Wie soll das gehen, wenn gemachte Fehler nicht eingestanden werden. Dann verstehe ich die Menschen, die Angst vor Kommunisten haben.

    Meine Eltern waren Faschisten. Mein Vater ganz besonders. In der DDR wusste man, dass er Berufssoldat war und überzeugter Hitleranhänger. Trotzdem wurde er gefragt, ob er nicht als Ausbilder für die Polizei arbeiten möchte. Mir selbst wurde von einem Parteimitglied gedroht, mein Kind wegzunehmen, weil ich nicht zum 1. Mai marschieren wollte. In der DDR existierte eine relative Angstfreiheit, aber die Macht, die z.B. Parteimitglieder hatten war völlig unangemessen. Ein Land, in dem die Arbeiterklasse die Macht hat sieht anders aus. In der DDR wurde die Arbeiterklasse kontrolliert und Überwacht von einer Elite. Sie werden den Beitrag löschen, ist in Ordnung.

    • sascha313 schreibt:

      Nein, ich werde diesen Beitrag nicht gleich löschen. Aber ich sage Ihnen auf den Kopf zu: Sie lügen! Niemand konnte in der DDR Berufssoldat werden und zugleich „überzeugter Hitleranhänger“ sein. Auch ist es eine Lüge, zu behaupten, ein „Parteimitglied“ habe Ihnen gedroht, Ihr Kind „wegzunehmen“, weil Sie nicht „zum 1. Mai marschieren“ wollten. Verbreiten Sie Ihren Dreck woanders! Nicht hier!

      Sie haben kein Beispiel gebracht, und Sie werden auch kein Beispiel bringen können für Ihre Behauptung, es habe in der DDR psychiatrische Anstalten gegeben, in denen „mit Zwangsbehandlungen gefoltert“ worden sei. Dies ist eine freche Verleumdung. Im übrigen scheint ja auch mit Ihnen „der Apfel nicht weit vom Stamm gefallen“ zu sein…

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Mir hat jemand allen Ernstes versichert, dass er deshalb nach Torgau in die Jugendstrafanstalt kam, weil er nicht in die FDJ eintreten wollte. Auf dieser Ebene spielt sich auch der Beitrag dieser Lisa ab. Nicht tragisch nehmen, Sascha, so was begegnet mir fast alle Tage.

    Was Lisa zur Zwangsbehandlung mit Psychopharmaka schreibt, zeigt doch eigentlich, dass sie annimmt, es gebe keine wirklich psychisch Kranken, denen mit Medikamenten wieder zu einem bewussten Leben verholfen werden kann. Diese „Initiative gegen Zwangsbehandlung in psychiatrischen Kliniken“ macht großen Protest gegen medikamentöse Behandlung, daher nimmt Lisa ihr Wissen und setzt die medizinische Arbeit mit psychisch Kranken in der BRD und der DDR gleich. Aber dagegen, dass heutzutage mit den Kranken nicht ausreichend gearbeitet wird oder viel zuwenig, dass sie den Tag verdösen müssen, weil die privatisierten Kliniken „sparen“ müssen, dass enorm viele Therapeuten der Kliniken entlassen wurden, dagegen wird nicht protestiert.

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