Juri Shukow: Man muß nicht alle Hunde auf Stalin hetzen!

Dr. Juri Shukow

Der Historiker Dr. Juri Nikolajewitsch Shukow

Noch sind die Geschichtsfälschungen und Verleumdungen über die Rolle Stalins in der Geschichte der Sowjetunion nicht weniger geworden, schon ist ein erneuter Streit ausgebrochen. Der italienische Philosoph D.Losurdo schrieb ein Buch über Stalin, und die Reaktion eines trotzkistischen Professors erfolgte prompt. Letzterer erklärte die Auseinandersetzungen mit der Konterrevolution in den Jahren vor dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf die Sowjetunion kurzerhand für „antistalinsche Kämpfe“, für die „Fiktion“ eines Bürgerkrieges, den Stalin zum Anlaß genommen habe, um massenweise „die alten Bolschewiki“ zu ermorden. Das ist natürlich Humbug und eine üble Verleumdung. Der bekannte russische Gelehrte Juri Shukow widerspricht im folgenden den am meisten verbreiteten Mythen über Stalin als „den Führer der Völker“.

 

Persönliches über Jurij Nikolajewitsch Shukow:

Er wurde 1938 in der Moskauer Vorstadt Krasnogorsk geboren. Seine Ausbildung erhielt er an der Staatlichen Universität Moskau und am Historischen Archivinstitut. Er arbeitete im Staatlichen historischen Museum, in der Presseagentur „Nowosti“ und am Institut für Geschichte der UdSSR. Er ist Autor vieler Monographien und Bücher über die Geschichte des Landes und ihre politischen Führer, einschließlich „Der andere Stalin“, „Stalin: die Geheimnisse der Macht“, „Stalin: Operation Ermitage“. Heute ist er ein führender wissenschaftlicher Mitarbeiter des Institutes für Russische Geschichte an der Russischen Akademie der Wissenschaften. Er ist Doktor der historischen Wissenschaften.


Juri Shukow

MAN MUSS NICHT ALLE HUNDE AUF STALIN HETZEN

Wer zeichnet nur schwarz?

Frage: Jurij Nikolajewitsch, Sie beschäftigten sich seit zehn Jahren mit dem Studium des Lebens Stalins. In ihren Büchern widersprechen Sie oft den Schlußfolgerungen von Historikern und Schriftstellern, die Stalin ausnahmslos in schwarzen Farben darstellen. Wie erklären Sie sich das?

Shukow: Wer ein ehrlicher Forscher ist, der wird niemals in den Chor der ideologischen Gerechten des Regimes einstimmen. Ich gehe davon aus, daß in Jahren von 1991-93 die Beamtenschaft und die Bürokratie einen konterrevolutionären Umschwung vollzogen haben. Sie strebten nach absoluter Macht und leben jetzt genauso, wie auch die reichsten Menschen der Welt. Und das ganze Land versinkt im Elend. Was können sie dem Volk noch sagen? Daß das Leben ungerecht ist, und daß man es verändern muß? Nein! Sie sagen: Wenn es Euch nicht gefällt, dann könnt Ihr ja zu sowjetischen Verhältnissen zurückkehren. Dort gab es die ganze Zeit GULags. Und Stalin wird zur Personifikation der GULags gemacht. Aber kaum waren sie im Besitz der Wahrheit, so zeigte sich, daß nicht nur Stalin und nicht seine Gruppe, zu der auch Molotow, Wyschinski, Litwinow, Chrustschow, Postyschew, Ejche gehörten, die Initiatoren der Massenrepressalien waren, sondern auch jene Leute, die angeblich zu Opfern des Stalinschen Regimes erklärt wurden, und die für anderthalb Millionen Opfer der Repressalien tatsächlich verantwortlich sind.

Das ist „lahme“ Arithmetik

Frage: Sie behaupten, daß es nur anderthalb Millionen Opfer gab? Doch viele Fachleute, die sich mit diesem Problem beschäftigt haben, sagen uns, daß es Dutzende Millionen Opfer von Repressionen gab!

Shukow: Ich behaupte das nicht, sondern ich beziehe mich auf Angaben des Historikers Dr. Semskow, eines Mitarbeiters unseres Institutes. Er überprüfte und kontrollierte Hunderte Male die Dokumente, die anschließend von Kollegen aus anderen Ländern analysiert wurden. Und es gibt niemanden, der Ansprüche gegen die Angaben Semskows erhoben hätte. Was haben sich da einige dieser Spezialisten ausgedacht? Jeder, der bei Stalin eingesessen hat, wird zum Opfer politischer Repressalien gemacht. Dabei ist unwichtig, ob er eine deutschen Uniform trug, ob er Polizist war, ob er Dörfer angezündet hat (nicht einmal Chatyn* bildet da eine Ausnahme), oder ob er sowjetische Menschen erschoß. Er ist ein Opfer des Stalinregimes. Kriminelle, Banditen, Gewalttäter, Diebe, Diebe am Staatseigentum, ob sie nun ins Gefängnis kamen oder tatsächlich für Straftaten erschossen wurden, sind Opfer des Stalinregimes. Alle Hunde werden auf Stalin gehetzt. Wie es seinerzeit auch Chrustschow tat.

Frage: Warum?

Shukow: Chrustschow diskreditierte Stalin aus persönlichen Interessen, um seine unheimliche Teilnahme an den Massenrepressalien zu verbergen. Er hat sich als der Zweitblutdurstigste im Land erwiesen.

Frage: Und wer war der erste? Stalin?

Shukow: Nein – Robert Ejche, der Erste Sekretär des Nowosibirsker Gebietskomitees der Partei. Er war ein sehr grausamer Mensch. Kaum wurde etwas nicht erfüllt, befahl er zu erschießen!

Frage: Und warum war Chrustschow der zweite?

Shukow: Nachdem er Erster Sekretär des Moskauer Gebietskomitees der Partei geworden war, bat er darum, das Recht zu erhalten, 8½ Tausend zu erschießen, und 32.800 ins Lager zu deportieren.

Frage: Ist das dokumentarisch belegt?

Shukow: Und ob! Ich habe die Angaben aus den Dokumenten des Parteiarchivs entnommen, die datiert sind aus dem Jahre 1937. Ejche bat darum, 10.800 Menschen zu erschießen, und niemanden ins Lager zu schicken.

Frage: Und wen baten sie, Stalin?

Shukow: Nein, das Politbüro. Übrigens, als Chrustschow 1938 in die Ukraine geschickt wurde, bat er in Moskau, dort noch 20 Tausend Menschen zu erschießen! Und die Rede von angeblich 20 Millionen aus politischen Motiven Erschossenen ist eine zynische Lüge, die seinerzeit Alexander Jakowlew, Mitglied des Politbüros des ZK der KPdSU, eingeworfen hat. Diese heuchlerische Vermutung wird bis jetzt verwendet, um Schwindeleien über Stalin zu verbreiten und die Wahrheit zu verschweigen.

Ein Revisionist des Leninismus?

Frage: Und welche Wahrheit wird verschwiegen?

Shukow: Zum Beispiel die, daß Stalin noch Mitte der 30er Jahre – früher als andere – begriffen hatte, daß es eine Weltrevolution in überschaubarer Zukunft nicht geben wird. Er wich von diesem „heiligen“ Leninschen Postulat ab und entschied sich, das Volk vor allem darauf zu orientieren, das rückschrittliche Agrarland auf ein zivilisiertes Niveau zu heben. Von hier aus ging auch sein erfolgreicher Versuch, 1936 eine neue Verfassung zu schaffen. Vor einigen Tagen war das 70.Jubiläum dieser ersten demokratischen Verfassung. Stalin hat auch die utopische Präambel über die Weltrevolution aus seiner Verfassung entfernt! Aber das Auffallendste daran war jedoch, daß man in der Verfassung des Jahres 1936 eine Erwähnung der Kommunistischen Partei der Bolschewiki der Sowjetunion erst unter Artikel 126 finden kann! Und da wird sie als der Kern aller gesellschaftlichen Organisationen – und nicht mehr – erwähnt.

Frage: Legte Stalin damit Hand an das Heiligste aller Heiligen?

Shukow: Ganz richtig. Vom Standpunkt rechtgläubiger Kommunisten aus war er der Verräter der Sache Lenins und des Oktobers, also ein beliebiger Revisionist.

Die leise Wendung

Frage: Nach Ihren Worten zu urteilen, verfügte Stalin in jener Situation nicht über die ganze Machtfülle, sondern hielt sich sowohl an Veranlassungen von Prof. Preobrashenski (bekannter Ökonom und nächster Mitstreiter Trotzkis – Red.) als auch an die Kollegen der Partei. Das alles sieht irgendwie zweifelhaft aus…

Shukow: Das ist hier ein wichtiges Moment. Stalin wurde erst im Dezember des Jahres 1930 Staatsmann. Er wurde zu jenem Stalin, wie wir ihn heute kennen. Es geht darum, daß Stalin bis zum Dezember 1930 nur Generalsekretär der Partei war. Er beschäftigte sich nur mit reinen Parteifragen – organisatorisch und strukturell. Und diese Dinge reichten aus.

Frage: Und was geschah im Dezember 1930?

Shukow: Man kann sagen, es kam zu einer leisen staatlichen Wendung. Alle „Rechten“ und „Linken“ wurden aus der Macht entfernt. Ich denke nicht, daß es ohne Teilnahme Stalins geschah. Er bekam das erste staatliche Amt und wurde Mitglied der Verteidigungskommission des Staatsrates und hatte die Bestellungen für den Verteidigungshaushalt und die Ausführung dieser Bestellungen zu koordinieren.

Frage: Viele Historiker, und das ist nicht unbegründet, beschuldigen sowohl Stalin, als auch die Verteidigungskommission, daß sie nicht imstande waren, das Land ausreichend auf einen künftigen Krieg vorzubereiten.

Shukow: Ja, es gab Fehler. Und auch Stalin war daran schuld. Ich verneine das nicht. Aber man muß auch etwas anderes sehen: Stalin hat viel dafür getan, daß der Krieg für die UdSSR nicht unerwartet kam. Und dem großen Druck Stalins und seiner Anhänger ist es zu verdanken, daß man zum Ende des zweiten Fünfjahrplans begann, die Grundlagen für eine Verteidigungs-industrie zu schaffen, um vor dem Krieg alles das zu erzeugen, was uns im Endeffekt den Sieg erst ermöglichte.

Die Verschwörung

Frage: Aber Stalin hatte doch nicht nur Anhänger, sondern auch Gegner bei seiner Linie bei der Vorbereitung des Landes auf den Krieg. In einigen Dokumenten scheuten sie sich nicht, ihn einen „Rückzügler“ zu nennen.

Shukow: Ja. Gerade die Dokumente bieten uns die Möglichkeit, zu verstehen, was in Wirklichkeit geschah, und nicht nur Vermutungen zu anzustellen. Im Jahre 1934 wurde von der Zeitschrift «Bolschewik» (theoretisches Hauptorgan der Partei) ein Artikel Sinowjews (einer der Führer der kommunistischen Partei – Red.) veröffentlicht, der dem 20. Jahrestag des Anfangs des I. Weltkriegs gewidmet ist. Darin behauptete er: „Wir brauchen unsere Industrie nicht auf irgendeinen Krieg vorzubereiten. In Österreich wird es eine Revolution geben. Sie schlägt auf Deutschland und Frankreich über. Und das ganze Problem des Nazismus und des Krieges wird verschwinden.“ Stalin lehnte eine solche Fragestellung kategorisch ab. Er kritisierte ihre Anhänger. Und bald darauf begannen die Gegner Stalins, eine Verschwörung gegen ihn vorzubereiten.

Frage: Sind die Stalinschen Repressalien, die sich zu jener Zeit entfalteten, eine Reaktion gegen die Verschwörer oder nur das Streben des „Führers der Völker“ seine politischen Gegner zu entmachten? Es behaupten doch viele Historiker, daß Stalin kurz vor dem Krieg die Generalität total abgemäht hat.

Shukow: Das ist eine Unwahrheit. Es gibt Dokumente, in denen alle Militärs, gegen die Repressionen angewendet wurden, namentlich aufgezählt sind. Mehr als die Hälfte davon sind entweder Intendanten, Juristen oder Kommissare, das heißt solche, die zur höchsten Führung der Armee keine Beziehungen haben. Sie wurden aus der Masse des Volkes auch deshalb entfernt, weil die erste Welle der Verhaftungen mit der Verschwörung gegen Stalin verbunden war. Sie wurden vor allem deshalb beseitigt, weil sie an der Kremlverschwörung teilnahmen. Aber das Gerüst des Kommandos der Streitkräfte blieb erhalten.

Frage: Und nichtsdestoweniger schließt das die Hauptsache nicht aus: es gab Repressalien.

Shukow: Das verneine ich nicht. Der größte Fehler Stalins, der als Verbrechen bezeichnet wird, besteht darin, daß er im Jahre 1937, auf dem Juli-Plenum, dem Druck der Ersten Sekretäre nachgegeben hat und ihnen erlaubt hat, die Massenrepressalien zu beginnen.

Wer flüsterte ihm das ins Ohr?

Frage: Ich höre Sie da, und bei mir entsteht der Eindruck, daß Stalin so etwas wie der Handschuh auf der Hand der Initiatoren der Repressalien und der Erschießungen war. Und doch fällte er viele Entscheidungen selbst.

Shukow: Die Sache besteht darin, daß Stalin niemals selbst die wichtigsten Beschlüsse übernahm, die man gerne als ein Verbrechen darstellt. Er konsultierte sich mit Gleichgesinnten. Also, wer wird verneinen, daß Stalin nach dem Krieg dem Druck der Leute aus dem Parteiapparat nachgegeben hat, und den Hexentanz mit der Konfrontation, „den kalten Krieg“, veranstaltet hat. Die Städte, die Dörfer, die Betriebe und die Fabriken mußten wiederhergestellt werden. Und man hat ihn zum Rüstungswettlauf gedrängt.

Frage: Sie versuchen wieder zu beweisen, daß Stalin in seinen Beschlüssen nicht frei war und keinen Schritt ohne Ratgeber machte?

Shukow: Es war alles viel komplizierter. Stalin war ein gewöhnlicher Mensch, obwohl er über riesige Macht verfügte. Auf ihm lastete ständig der Druck einer riesenhaften Verantwortung für den Beschluß von Tausenden Fragen. Und doch wurde ihm nicht nur die Wahrheit berichtet, sondern nicht selten auch Lüge. Wie konnte man hier ohne Ratgeber auskommen? Es ist leicht, jetzt darüber hinweggehend von seinen Fehlern zu sprechen…

Frage: Viele Buchautoren und der Forscher behaupten, daß Stalin das Datum des Kriegsbeginns wußte, aber auf die Information der Nachrichtendienste nicht reagierte.

Shukow: Vor mir liegt das Buch Engländers Warren Campbell „Der Kriegsbeginn“. Der Autor schreibt auf Seite 296, wie Churchill alles Mögliche unternahm, damit die Deutschen das Bombardement Großbritanniens einstellen, um die Deutschen nach Osten zu lenken. Er wies seinen Nachrichtendienst an, einen falschen Brief mit seinem Namen der Nazi-Führung zu übergeben. Darüber, daß er zu separaten Verhandlungen bereit sei, jedoch unter einer Bedingung: die Deutschen sollen den Krieg gegen die UdSSR beginnen. Und die Deutschen haben diesem Gang Churchills nachgegeben und haben eben diesen Krieg gegen uns begonnen. Da haben hier unsere Spione Nichtprofessionalismus und aufrichtige Feigheit gezeigt. Statt die Information zu prüfen, brachten sie den Bericht der Agenten in „reiner Art“ auf den Tisch Stalins. Schweig und entscheide selbst. Und Stalin rätselte: wird es Krieg geben oder nicht? In diesem Jahr oder im folgenden?

Frage: Aber Sorge hat doch aus Japan fast den genauen Termin des Kriegsbeginns mitgeteilt?

Shukow: Alle scheinen zu vergessen, daß Sorge ein Doppelagent war und daß er auch für den deutschen Nachrichtendienst arbeitete. Deshalb vertraute Stalin ihm nicht.

Ein „Verräter“ der UdSSR?

Frage: Eine der bekanntesten Zeitschriften veröffentlichte einen Artikel, daß Stalin am Anfang des Krieges Stalin vermutlich darüber nachdachte, wie er Hitler die Hälfte des Landes zurückgeben und einen separaten Frieden unterschreiben könne.

Shukow: Ich würde allen diesen Fälschern unserer Geschichte empfehlen, ein Dokument darüber vorzulegen. Es gibt keine Dokumente.

Frage: Einige russische und ausländische Historiker und Schriftsteller behaupten, daß Stalin die Idee eines Präventivschlages gegen Hitler gehabt hätte…

Shukow: Zum Ende des Jahres 1941 haben wir 600 T-34 Panzer hergestellt. Nur 600! Also, wie hätte Stalin bei solch einer Lage an einen Angriff auf Deutschland denken können?

Victor BARANJEZ

Quelle: Komsomolskaja Prawda, 22.12.2006

(Übersetzung: Karin Schwalbe)

DOWNLOAD: Juri Shukow Nicht alle Hunde auf Stalin hetzen

* Chatyn (nicht Katyn!), ein kleines belorussisches Dorf, das von den Faschisten völlig niedergebrannt wurde, und die Einwohner wurden ermordet.

Nachbemerkung:
Der Beitrag dieses Historikers setzt natürlich Geschichtskenntnisse voraus. Man muß allerdings auch feststellen, daß einige der Behauptungen Juri Shukows hier nicht ganz den Tatsachen entsprechen. Wenn z.B. von „Massenrepressalien“ die Rede ist, wird Stalin kurzerhand mit Ejche, Chrustschow und Postyschew in eine Reihe gestellt, obwohl letztere zu Stalins Lebzeiten weder dem Politbüro angehörten, noch zu seinem engeren Kreis zu zählen sind. Stalin wurde auch nicht erst im Dezember des Jahres 1930 „Staatsmann“, sondern er hatte lange zuvor schon wichtige, führende Funktionen in der Partei Lenins inne. Beispielsweise wurde am 16. Oktober 1917 in der erweiterten Sitzung des ZK der Partei ein Parteizentrum mit J.W. Stalin an der Spitze zur Leitung des Aufstandes gewählt. Auch handelte Stalin mit der Verfassung von 1936 nicht wie ein „beliebiger Revisionist“, wie Shukow behauptet, sondern die Partei trug damit den neuen, veränderten Bedingungen des gewaltigen Sieges des Sozialismus in der UdSSR, als erstem Land in der Welt, Rechnung. Er unterstrich die führende Rolle der marxistisch-leninistischen Partei beim Aufbau des Sozialismus und hob die wachsende Bedeutung des sozialistischen Staates hervor. Und was die „riesige Macht“ betrifft, über die Stalin verfügt haben soll (übrigens eine Formulierung aus dem angeblichen „Testament“ Lenins), so muß man sagen, daß keine einzige prinzipielle Entscheidung in der Partei ohne das Politbüro getroffen werden konnte. Kurzum: zu dem hier Gesagten wären nicht wenige Erklärungen und Richtigstellungen nötig. Wir haben uns aber trotzdem entschlossen, diesen Beitrag zu bringen, weil J.Shukow hier den Versuch unternimmt, der historischen Wahrheit Genüge zu tun.

Siehe auch:
A. Jakubow: „Danke, Vater!“
L.Pribytkowa: …und wieder mal über Stalin
Grover Furr: »Chruschtschows Lügen über Stalin«
Stalin ist der Prüfstein eines Marxisten
E.Hobsbawm: 2 x 10 Tage, die die Welt erschütterten
Die Lüge von den Stalinschen Massenmorden
Ein Gespräch im Hause Chruschtschow nach der erfolgreichen Beseitigung des Genossen Stalin

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2 Antworten zu Juri Shukow: Man muß nicht alle Hunde auf Stalin hetzen!

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