Ein zynisches Spiel…

Schulmassaker

ein Mädchen aus Beslan

Massaker wie in Roseburg (USA) 2015, Newtown (USA) 2012, Utøya (Schweden) 2011, Emsdetten (BRD) 2006, Beslan (Rußland) 2004, Erfurt (BRD) 2002 – sind bei weitem keine Seltenheit. „Sie sind nicht etwa die Tat verwirrter Einzelgänger, sondern Symptom der kapitalistischen Gesellschaft. Don’t ask Why…“ schreibt eine amerikanische Zeitung. Frage nicht warum! – Ja, warum eigentlich nicht? Muß man nicht eine Gesellschaft hinterfragen, in der etwas derartiges geschieht? Sämtliche Psychologen und Sozialarbeiter können darauf keine befriedigende Antwort geben. 

Was sind die wahren Gründe?

In der DDR gab es 40 Jahre lang nicht ein einziges solches Massaker. Es ist schon seltsam, wenn man heute lesen muß, daß zum Beispiel Psychiater und Soziologen „143 Ereignisse aus den Jahren 1993 bis 2001 ausgewertet“ haben, ohne jemals auf die wahren Hintergründe dieser Mordtaten zu stoßen. Vielmehr werden Intoxikationen, Wahnerkrankungen, Persönlichkeitsstörungen und Psychosen als „Ursachen ausgemacht. Es ist schon „ein zynisches Spiel mit dem Tod von zwanzig Erstklässlern! Den Waffenlobbyisten in den imperialistischen Ländern kommt die Diskussion über gewaltverherrlichende Computerspiele und über den internationalen Terrorismus gerade recht. So können sie die Schuld am Tod der Schüler in Newtown, Erfurt und anderswo, die Morde in Syrien, Gaza und im Donbass bequem auf andere schieben, das bringt die Rüstungsproduktion in Schwung und steigert die Profite ins Unermeßliche. Immer neue Waffensysteme und Mordinstrumente werden erfunden.

Sie kassieren Milliarden!

Waffen BRDDer weltweite Waffenhandel ist ein Milliardengeschäft. Daß der Mord in Erfurt zum Beispiel keine „„Heimsuchung““ war, wie vom damaligen Thüringer Ministerpräsidenten Vogel in volksverdummender Absicht behauptet wurde, dürfte längst klar sein, aber auch „psychische Störungen“ der Täter können zu deren Entlastung nicht herhalten. Gesetzliche Regelungen zum Waffenverkauf, Gewaltprävention in den Schulen oder der Kampf gegen den Terrorismus sind nichts anderes als der Versuch, die wahren Gründe zu verschleiern, – denn die Umstände sind nach wie vor unverändert. Der Hauptwiderspruch des Kapitalismus aber bleibt: Es ist der Widerspruch zwischen arm und reich, der Widerspruch zwischen der arbeitenden Klasse und den Besitzern der Produktionsmitteln, der Widerspruch zwischen Kapital und Arbeit. Die wahre Ursache der Gewalt ist die Brutalität des internationalen Ausbeutersystems. Das hatte Karl Marx schon vor über 100 Jahren erkannt. Und er rief die Arbeiter dazu auf, sich für die Beseitigung der Wurzel aller gegenwärtigen Übel einzusetzen. „Steh auf, du Arbeitsvolk…!“

Noch Fragen?

Siehe hier:
Woher kommt die kriminelle Gewalt?
Der Krieg ist ein Computerspiel
A.Norden: So werden Kriege gemacht.
Was sind die Gründe für den Krieg gegen Syrien?

Foto:Beslan 2004

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