In Pensa wurde das erste «Stalinzentrum» Rußlands eröffnet!

Stalin-Stalinskij-tsentr-v-PenzeEs sind nicht die Ewiggestrigen, von denen hier die Rede ist, sondern es sind diejenigen, die an die Zukunft der Menschheit glauben, die die Geschichte verstanden haben und die aus ihr gelernt haben: es sind russische Kommunisten! Vor wenigen Tagen wurde in Pensa das erste «Stalinzentrum» Rußlands eröffnet! Worum geht es? Man muß den Marxismus-Leninismus studieren. Und man muß die Geschichte studieren, um die Gesetzmäßigkeiten der menschlichen Gesellschaft zu begreifen. Die Kommunisten waren bisher die einzigen, die dem Imperialismus die größten Niederlagen bereitet haben. Und sie sind, um ein Wort des berühmten brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer zu gebrauchen, immer noch die einzigen, die eine bessere Welt schaffen wollen!

Während sich die Menschen in Jekaterinburg immer noch über das widerliche «Denkmal» für den Trinker und Volksverräter Jelzin empören, weswegen das regionale Budget um eine erhebliche Summe erleichtert wurde, weihten die Kommunisten von Pensa vor vier Jahren ein Stalindenkmal ein. Und nun soll dort auch das erste «Stalinzentrum» Rußlands eröffnet werden. Außerdem soll das Jahr 2016 in der Region zum Stalinjahr erklärt werden.

«2016 begehen wir den 80. Jahrestag der Stalinschen Verfassung», sagte der erste Sekretär des Pensaer Gebietskomitees der KPRF, der Abgeordnete Georgi Kamnew am 5. Dezember 2015 während der Niederlegung von Blumen an der Büste J.W.Stalins. «Deshalb haben wir beschlossen, das kommende Jahr zum Stalinjahr zu erklären»

Am 5. Dezember 1936 war die neue Verfassung der UdSSR in Kraft getreten, nach der die Sowjetunion bis zum Jahre 1977 vom Volke regiert wurde. Sie erhielt den Titel «Verfassung des siegreichen Sozialismus». Während einer feierlichen Kundgebung erläuterte Kamnew, welche bedeutenden Rechte und Freiheiten die neue Stalinsche Verfassung dem sowjetischen Volk verlieh.

Stalin – und das «Stalinzentrum» in Pensa

«Im Jahre 1936 wurde in der Sowjetunion die bisher demokratischste Verfassung angenommen, die es jemals gab. Im kommenden Jahr begehen wir den 80. Jahrestag dieser Verfassung. Deshalb haben wir beschlossen, das nächste Jahr zum Stalinjahr zu erklären. Das ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil es heute viele verschiedene Verfälschungen und Angriffe auf die Stalinzeit und auf Stalin gibt. Die beste Verteidigung ist jedoch der Angriff. Wir werden die historischen Tatsachen und die Wahrheit über jene Zeit und über die Persönlichkeit von Josef Wissarionowitsch Stalin aktiv in die Massen hineintragen», sagte der Vorsitzende der Pensaer Kommunisten.

Im Rahmen der Veranstaltungen, die das Gebietskomitee der Komunistischen Partei im Zusammenhang mit der Eröffnung des Pensaer «Stalinzentrums» plant, sind u.a. auch wissenschaftliche Konferenzen,  öffentliche Diskussionen, Filmvorführungen, und die Vergabe eines «Stalinstipendiums» für Studenten der Geschichtswiessenschaft vorgesehen.

Anläßlich des Geburtstages von J.W.Stalin am 21. Dezember organisierten die Kommunisten eine Fotoausstellung, die dem Leben und der Tätigkeit Stalins gewidmet ist und verteilten Materialien. Am 5. März 2016 soll in Pensa unter Teilnahme von bekannten Gelehrten und Publizisten eine große wissenschaftliche Konferenz stattfinden.

Quelle:
Artjuschenko-Blog

Übersetzung: Marina Genzler

Siehe auch:
L.Pribytkowa: …mal wieder über Stalin!
Oscar Niemeyer: Die Komunisten…
Das neue Stalindenkmal in Lipezk

Dieser Beitrag wurde unter Geschichte der UdSSR, Internationale Solidarität, Wider den Antikommunismus! veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu In Pensa wurde das erste «Stalinzentrum» Rußlands eröffnet!

  1. gunst01 schreibt:

    Erstaunlich wie kurz die Halbwertszeit des Vergessens von Terror und Schrecken in dieser Stadt ist. Die total mit Arsen und Dioxin verseuchten Böden haben wohl dazu beigetragen.

    • sascha313 schreibt:

      Sie sollten sich mal besser um die Halbwertszeit des deutschen Vergessens Gedanken machen. Wie heißt es doch so schön in der Bibel? „Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3) Dafür gibt es gerade heute genügend Anlaß!

      Dennoch, auch was den sogenannten „Großen Terror“ der Jahre 1937-38 betrifft, sollte man bitteschön bei der Wahrheit bleiben. In den Jahren von 1930-1953 wurden in der Sowjetunion wegen konterrevolutionärer Verbrechen (nach korrigierten Angaben) 776.064 Menschen zur Höchststrafe (also zum Tode) verurteilt. Darunter befanden sich Bandera-Faschisten und Wlassow-Banditen usw., und selbst die Organisatoren des Terrors waren hingerichtet worden. Sie wurden von niemandem rehabilitiert. Und man muß sich auch fragen: Was ist mit den Denunzianten geschehen. Es gibt sie auch heute! Insgesamt sind später etwa 20% der Verurteilten rehabilitiert worden. Diese Zahlen wurden übrigens vom Innenministerium der UdSSR nach dem Tode Stalins (!) veröffentlicht. Deshalb muß man nicht, wie es heute aus Gründen der politischen Konjunktur geschieht, über „Millionen Erschossene“ spekulieren! Siehe auch: https://sascha313.wordpress.com/2014/12/18/andrea-schon-geschichtslugen-fundamente-des-anti-stalinismus/

      Das Problem der dioxin- und arsenverseuchten Böden im Sursker Gebiet ist bekannt. Doch in Anbetracht dessen, in welchem gigantischen Ausmaß die kapitalistische Industrie heute nicht nur Grundwasser und Böden, sondern den gesamten Lebensraum der Meere und der Luft irreparabel zerstört, in erster Linie kaltrechnend aber auch die millionenfache Vernichtung von Menschenleben einkalkuliert, muß ihre Bemerkung über Pensa schon als mehr als zynisch angesehen werden. Wer mit dem Finger auf andere zeigt, auf den zeigen vier Finger zurück…

      (P.S. Bemerkenswerterweise waren es Mitarbeiter des Stalin-zentrums, die das Denkmal für die Opfer des „Großen Terrors“ wieder in Ordnung brachten!)

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