Der Imperialismus und die Drogen

mind-control1Ist die Schlußfolgerung richtig, wenn in Kommentaren festgestellt wird, der schlimmste Feind des Menschen sei der Mensch? Oder um es mit dem Lateiner zu sagen: „homo homini lupus est.“ (Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf.) in einer Welt, wo Kriege angezettelt werden, Atombomben abgeworfen werden, wo Massaker geschehen, Selbstmordattentäter sich in die Luft sprengen und Unschuldige mit in den Tod reißen? Ist das noch menschlich? Nein. Es ist nicht menschlich. Es ist UNMENSCHLICH. Bertolt Brecht schrieb: „Der dem Menschen ein Wolf ist, ist kein Mensch, sondern ein Wolf.“ [1] Nun wird man vermutlich noch lange nach einer Erklärung suchen, doch die Sache ist denkbar einfach…

Wer die Polizeiberichte und andere Schilderungen (so sie denn wahr sind) über das Verhalten der Täter in Köln (und anderen Städten) analysiert, kommt unweigerlich zur Schlußfolgerung: diese Leute standen unter Drogen. Daß an Silvester viel Alkohol getrunken wird, ist ja nichts Neues, doch Alkohol löst andere Verhaltenseffekte aus, als „aufregende“ Drogen wie Amphetamine. Dazu eine kurze Erläuterung:

Vergleich zwischen Alkohol und Amphetaminen („speed“)

ALKOHOL: sedierende, dämpfende, Wirkung (depressant) auf die elektrische Signalübertragung im Gehirn; stimmungsaufhellend (Freisetzung von Endorphinen, Erhöhung des Serotoninspiegels); stressreduzierend; verminderte Reaktion auf negative Reize; wer ausreichend „betrunken“ ist, wird auf den neuronalen Kommunikations-Status eines Kleinkindes reduziert (öfter lachen, lauter reden, nur der Moment zählt, undeutliche Sprache, eingeschränkte mentale Funktionen)

AMPHETAMINE: anregende Wirkung (stimulant), wirken über Rezeptoren im Gehirn (daher schneller als Alkohol); bewirken eine Überflutung des Gehirns mit körpereigenen Neurotransmittern (Dopamin und Noradrenalin); „Alarm“! Der Körper stellt sich auf eine (fight or flight) „Flucht-oder-Kampf“-Reaktion ein: schnellerer Herzschlag, höherer Blutdruck, Schweißausbruch; gesteigerte Erregbarkeit, Handeln ohne Nachdenken; übersteigerte Sexualität/Libido, kleiner Reiz löst hohe Erregung aus; kann auch Halluzinationen auslösen (Stimmen hören, Dinge sehen, die gar nicht da sind)

Wozu werden Drogen benutzt?

Es ist bekannt, daß seit Jahren im Nahen Osten (in den arabischen Golf-Staaten, vor allem in Saudi Arabien) eine besondere Form von Amphetaminen importiert bzw. konsumiert wird. Diese werden auch tonnenweise für die Horden von „IS“ & Co. produziert und von den Kämpfern eingenommen. (Siehe weiter unten) Dabei handelt es sich um Tabletten, die ursprünglich von der westlichen Pharmaindustrie unter dem Namen Captagon® produziert wurden. (Die gefälschten Tabletten enthalten meistens kein Fenethyllin, sondern bereits die „fertigen“ Amphetamine.)

Siehe dazu folgenden Film:

Psychische Wirkung der Amphetamine

  • (Stark) erhöhte Aggressivität
  • erhöhtes Selbstbewußtsein bis hin zur Euphorie
  • erhöhte Risikobereitschaft
  • Narzißmus
  • Größenwahn

Wäre das nicht eine logische Erklärung (und passende Beschreibung) für das abnorme Verhalten der „Migranten“ auf dem Hauptbahnhof?

Der psychische Effekt dieser Droge ist phänomenal und wie ein „Jahrhundert-Jackpot im Lotto“ für die dunkle Abteilung des Militärs und der Geheimdienste, (vor allem der CIA:Vorhersage, Steuerung und Kontrolle des menschlichen Verhaltens) die sich schon lange steuerbare, menschliche Werkzeuge wünschen, die ohne moralische Hemmungen für jede, noch so widerliche Tat eingesetzt werden können (und sich dabei „super“ fühlen).

DIE  PERFEKTE  TERROR-DROGE

jean-pol-tassinDer emeritierte Direktor des Nationalen Medizinischen Forschungsinstituts in Frankreich INSERM, Jean-Pol Tassin, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Effekten illegaler Rauschmittel (wie Amphetamine, Opiate, Kokain, etc.) und legaler Drogen wie Alkohol. In der Zusammenfassung der Aussagen von Professor Tassin wird der (unheimliche) Nagel auf den Kopf getroffen:

„Captagon […] unterbindet jede Form von Empathie (Mitgefühl). Mit anderen Worten: es ist die ideale Droge für die Umsetzung unmenschlicher Aktionen“ [2]

 

Das bedeutet, daß auch der Tod (dein eigener oder das Sterben anderer Menschen) keine Rolle mehr spielt. Die grundlegendsten (moralischen) Hemmungen und der Selbsterhaltungstrieb SIND AUSSER KRAFT GESETZT. Ein Gefühl der Unbesiegbarkeit, des grenzenlosen Selbstvertrauens setzt ein. Es gibt keine Schmerzen, keine Angst vor dem Tod mehr. DIE AKTIONEN WERDEN AUSGEFÜHRT, ALS OB DIE PERSON DARAUF VORPROGAMMIERT WÄRE.

Quelle: Paris, Köln, Istanbul: CAPTIVE MINDS (gekürzt)


 

Nachbemerkung: An dieser Stelle kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Ein Hororszenario? Ja. Oder ist das etwa eine Verschwörungstheorie? Nein, ganz gewiß nicht. Die Geschichte der USA weist Dutzende solcher Fälle auf… [3] Erinnert sei hier auch an die Worte des Rechtsanwalts Heinrich Hannover: „Seitdem weiß ich, daß es hierzulande immer noch gefährlich ist, von Kriminaltaten der Staatsgewaltigen zu viel zu wissen und darüber zu reden.“ [4] Es ist gleich in welchem Land immer der Imperialismus, der solche Grausamkeiten, solche Verbrechen hervorbringt [5].

Dunning

[1] Bertolt Brecht: Ist der Komunismus exklusiv? In. Bertolt Brecht: Über Kunst und Politik, Leipzig 1977 (RUB),, S.43.
[2] Arnaud Pagés: The “Terrorist’s Drug” (engl.)
[3] siehe: http://www.frankolsonproject.org/
[4] Heinrich Hannover: Ein vergessenes Geheimdienstverbrechen (3). In: ossietzky 25/2015.
[5] J.P.Dunnings-Zitat. In: Karl Marx, Das Kapital. Erster Band, Dietz Verlag, Berlin 1983, S.788.


Lies auch:
Chemie des Todes. Die geheimen Waffen der CIA
Der Kriegsverbrecher Kissinger. Die Blutspur eines Massenmörders
Massenmord als System. Der US-amerikanische Zynismus
John Kiriakou: Über die westliche “Wertegemeinschaft” und das System der Folter, Morde und Regierungsumstürze

Two drug dealers arrested in Hama (29 sept 2016)

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8 Antworten zu Der Imperialismus und die Drogen

  1. Achim Kessel schreibt:

    Guten Morgen Sascha,

    … es passt nicht direkt zum Thema, ich finde zum – Pluralismus – nur eine allgemeine Definition.
    Es gibt bestimmt aus der materialistischen Philosophie eine exaktere als im Bertelsmann Duden. Du kannst mir sicherlich helfen.

    Gruß, Achim

  2. Inson schreibt:

    „Das Trickwort Pluralismus hat einen genauen deutschen Sinn. Pluralismus, das bedeutet die Alleinherrschaft der schlechten Seite.“
    aus Peter Hacks „Zur Romantik“, S. 99

  3. Achim Kessel schreibt:

    Danke Inson und Sascha,

    ich habe dieses Buch bestellt. Das aus zweierlei Gründen. Einmal aus dem oben genannten und ich erhoffe mehr Hintergründe eben zur Romantik zu erfahren weil nach der Kehre die Schule, die ich bis 1963 besucht habe, Werner Seelenbinder Polytechnische Oberschule, in Novalis – Schule umbenannt wurde. Ich kann mir, nachdem ich ein Paar Rezensionen und die Biographie Peter Hacks gelesen habe, durchaus die Reaktion der “ Neusozialdemokraten “ vorstellen.

  4. Pingback: Wie entstehen Meinungen? Und brauchen wir einen Pluralismus? | Sascha's Welt

  5. Inson schreibt:

    Die deutsche Romantik „romantisierte“ die rückwärtsgewandte Suche nach den alten, „deutschen“ Werten. Schwermütig, religiös verbrämt, xenophob und antisemitisch, ein Gemisch an dem die Nazis prima anknüpfen konnten. So gibt es eine Linie von der Bücherverbrennung 1817 beim Wartburgfest zur Bücherverbrennung 1933.
    Während die deutschen Romantiker ihr Heil in der rückwärtsgewandten Flucht zum „Germanentum“ sahen, nahmen die französischen Romantiker die Revolution in ihren Werken vorweg.
    So paßt die Umbenennung der Schule gut ins Bild.

  6. Pingback: DEVIL’S GAME: Der verdeckte Krieg in Syrien | Sascha's Welt

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