Pierre Richard gegen den Faschismus in der Ukraine

Pierre RichardIn der Sowjetunion und auch in der DDR war der französische Komiker Pierre Richard sehr bekannt und beliebt. Die Zuschauer haben oft Tränen gelacht über seine Gags. Doch Pierre Richard war nicht nur ein guter Schauspieler, sondern er hat auch Charakter. Wie so viele: Auch die ukrainische Weltklasse-Pianistin Walentina Lisiza und der bulgarische Sänger und Komponist Bisser Kirow haben sich klar vom Faschismus in der Ukraine distanziert. Deshalb ist es um so erfreulicher, auch heute wieder von Pierre Richard zu hören – auch wenn der Anlaß ein sehr unschöner ist. Das faschistische Regime in Kiew versucht mit allen Mitteln, die Weltöffentlichkeit zu täuschen und Druck auszuüben, nicht nur auf die eigene Bevölkerung, sondern vielfach auch auf in- und ausländische Künstler. Danke an die Internationale Presseschau für die Übersetzung dieses Beitrags!

De.sputniknews.com: Auf Druck aus Kiew – Pierre Richard sagt Gastspiele auf Krim ab
Der weltberühmte Schauspieler Pierre Richard hat seine Gastreise auf die Krim abgesagt. Russische Organisatoren sprechen von „aggressivem Druck“ und sogar von „Drohungen“ aus Kiew.

Der französische Komiker sollte am 10. und 11. Februar auf der Schwarzmeer-Halbinsel mit seinem Theaterstück „Pierre Richard III.“ auftreten. Laut den russischen Organisatoren ist die Reise unter den jetzigen Umständen unmöglich. „Das ist vor allem mit einem harten und aggressiven Druck von Seiten der Ukraine verbunden“, sagte einer der Organisatoren der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach seinen Worten hat es sogar „Drohungen gegen Leib und Leben“ gegeben. Am 4. Februar wird Pierre Richard zu einer viertägigen Tour in Moskau erwartet.

Die Krim-Bevölkerung hatte im März 2014 – nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine – bei einem Referendum mehrheitlich für eine Wiedervereinigung mit Rußland gestimmt. Anlaß für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Umsturz [1] in Kiew.

Die neue ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an und bestraft Politiker, Schauspieler und Sportler, die die Schwarzmeerhalbinsel ohne Zustimmung Kiews besuchen, mit Sanktionen. Sie alle landen auf der Liste „Mirotworez“ [2], auf der seit Januar 2015 „Feinde“ des ukrainischen Staates geführt werden.

Quelle: https://wordpress.com/read/post/feed/20655453/910667742


[1] Sagen wir es deutlich: Es war ein faschistischer Putsch mit Hilfe der USA und der NATO. Und die „Regierung“ ist ein Marionetten-Regime der USA.
[2] schon die Bezeichnung „Mirotworez“ ist betrügerisch, denn sie bedeutet so etwas wie „Friedensstifter“

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2 Antworten zu Pierre Richard gegen den Faschismus in der Ukraine

  1. Cåylér schreibt:

    Hab aus Langeweile mal einen Beitrag vom „Focus“ überraschenderweise gefunden. Thema Faschismus in der Ukraine: http://www.focus.de/politik/ausland/das-bataillon-asow-schmutziger-kampf-in-der-ukraine-neonazis-im-dienst-der-regierung_id_4058717.html

    Allerdings wird in diesem Bericht nicht erwähnt, dass die Ostukrainer zu Staatsbürger zweiter Klasse geworden sind und sich deshalb abspalten.

    Beste Grüße Cåylér

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