Was kann man aus der Geschichte lernen?

toter Nazisoldat.pngEinige haben noch immer nichts aus der Geschichte gelernt. Auch dieser Kerl (dies sind hier nur seine kläglichen Überreste!) war eines Tages ausgezogen, um den Bolschewismus zu besiegen. Er fand sein Grab in den russischen Weiten. Blitzkrieg – so hieß der Schlachtruf der nazistischen Kriegsverbrecher. Und sie schickten ihre Soldaten in den Tod. Doch auch sie selbst fanden in Nürnberg ihr Ende am Strang. Die historische Wahrheit läßt sich nicht aus den Hirnen der Menschheit löschen. Eines Tages werden die Menschen begreifen, daß die Kommunisten Recht hatten. Sie werden verstehen, daß die Ideen von Karl Marx und Friedrich Engels, von Lenin und Stalin unbesiegbar sind, weil sie wahr sind…

Und als der Krieg im vierten Lenz
Keinen Ausblick auf Frieden bot
Da zog der Soldat seine Konsequenz
Und starb den Heldentod.

Brecht

Das Ergebnis der langwierigen Wirtschaftskrise war eine bisher noch nicht dagewesene Verschärfung der politischen Lage der kapitalistischen Länder sowohl innerhalb der einzelnen Länder als auch in deren gegenseitigen Beziehungen. Die Verschärfung des Kampfes um die Auslandsmärkte, die Vernichtung der letzten Reste des Freihandels, die Schutzzölle, der Handelskrieg, der Valutakrieg, das Dumping und viele andere analoge Maßnahmen, die einen extremen Nationalismus in der Wirtschaftspolitik offenbaren, haben die Beziehungen zwischen den Ländern aufs äußerste zugespitzt, haben den Boden für kriegerische Zusammenstöße geschaffen und den Krieg als Mittel zur Neuaufteilung der Welt und der Einflußsphären zugunsten der stärkeren Staaten auf die Tagesordnung gestellt. (…) Kein Wunder, daß der bürgerliche Pazifismus jetzt ein klägliches Dasein fristet, das Geschwätz von der Abrüstung aber durch „sachliche“ Unterhaltungen über Rüstung und Aufrüstung abgelöst wird. Wieder rücken, wie 1914, Parteien des kriegslüsternen Imperialismus, Kriegs- und Revancheparteien, in den Vordergrund. Es geht offensichtlich einem neuen Krieg entgegen.

Quelle:
J.Stalin, Fragen des Leninismus, Dietz Verlag, Berlin (DDR), 1951, S.520-522.

Siehe auch:
Was lernt man aus der Geschichte?
Klaus Hesse: Zur Geschichte der UdSSR
Geschichte der UdSSR: Der Große Vaterländische Krieg
Der lange Schatten des Joseph Goebbels
Der Weg in die faschistische Diktatur
Was ist eigentlich Bolschewismus?

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12 Antworten zu Was kann man aus der Geschichte lernen?

  1. john.zambezy schreibt:

    Good day,
    I found great dokunet on your Blog.
    https://sascha313.wordpress.com/2014/08/18/stalingrad-die-verfluchten-deutschen-faschisten/
    But this video is not valid anymore. Can you send me please what was name of this document. It was battle of Stalingrad
    Thanks a lot

  2. sascha313 schreibt:

    Dear John, thanks for your interest. Often enough youtube has censored soviet videos and extinguished what doesn’t fit in the capitalistic world view. But the truth cannot be hidden. I have found another link. You see above.

  3. john.zambezy schreibt:

    Oh thanks a lot. After that i will download it from tube. Thanks for answer.

  4. benny schreibt:

    Der sascha der ist Arbeitslos was macht er ohne Arbeit blos..
    Ne spass, klar wenn die regierung den arbeiter und bauernstaat also die bevölkerung weiter dumm hält, nachrichten zensiert werden da würde ich auch gerne zur führungsriege gehören.
    und dicke autos von den Kapitalisten fahren🙂
    das system funktioniert nur Theoretisch, zb. DDR. hat nur überlebt weil das kapitalistische deutschland über 3Mrd DM als hilfe überwiesen hat.
    Aber klar, was bringen „vollbeschäftigung“ und Planwirtschaft wenn der staat alles auf pump finanziert bzw. die regierung sich ein schönes leben gönnt und die bürger kaum was zu fressen haben….aber ein dummes volk hat ja auch keine ansprüche wenn der boss mit dem dicken Benz fährt.
    gleiches spiel in Moskau

    • sascha313 schreibt:

      Na, witzig, benny. Hast du noch mehr solche Sprüche auf Lager? Für ’ne Comedy-Show reicht es aber leider nicht, dazu ist dein Niveau einfach zu niedrig. Auch dein Wissen entspricht leider nur dem eines 6-Klassen-Schülers, von der Rechtschreibung ganz zu schweigen – die ist unter aller Sau! Du wirst also verstehen, daß ich mich zum Inhalt deines „Kommentars“ nicht äußere – das reicht nicht mal für’n Idiotentest.

    • Doed schreibt:

      3 Mrd. DM für die gesamte Volkswirtschaft ist nun nicht sehr viel.
      Einfach mal die PDFs von der Uni Bremen lesen, wie das hier: http://www.memo.uni-bremen.de/docs/m2706b.pdf
      Gibt davon mehrere. Mehr braucht’s nicht um die Unwissenheit in ihrem indoktrinierten Schädel zu beweisen.

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Ich weiß nicht, ob ich da was verpasst habe, aber mir ist nur 1 Milliarde DM, vermittelt durch Strauß, in Erinnerung, nicht 3 Milliarden. Aber egal, ob 1 oder 3 Milliarden, natürlich war das ein Zeichen dafür, dass die Produktivität der DDR stagnierte unter Honecker. Die DDR-Wirtschaftspolitik hatte einen größeren Anteil daran, aber es gab eben auch Störfaktoren, die außerhalb der Verantwortung der DDR-Politik lagen, zum Beispiel, dass die Sowjetunion der DDR den Ölpreis nur zu Weltmarktpreisen lieferte und außerdem die Lieferungen verkleinerte, und das ist nur EIN Störfaktor von außen. Kurt Gossweiler beschäftigte sich auch mit der Wirtschaftspolitik der DDR in dem schon erwähnten Buch „Wider den Revisionismus“, wo er näher darauf eingeht. Ich habe mich, ehrlich gesagt, nie so richtig für Ökonomie erwärmen können, aber nachdem ich Gossweilers Beiträge dazu gelesen habe, wurde mir klar, dass diese Störfaktoren, zusammen mit der praktizierten DDR-Wirtschaftsplanung, ebenfalls ihre Ursachen im Revisionismus hatten.

    • Doed schreibt:

      Der Strauß-Kredit war 1 Mrd. Die 3 Mrd. sind mir auch nicht schlüssig, auf jeden Fall sind mehr als das geflossen. Schon daher, weil kurz nach dem Kriege erwartete Lieferungen aus Polen und Tschechien nicht eintrafen und man im Westen kaufen musste, obwohl man sich nicht abhängig machen wollte. Wenn man bedenkt welche Massen an Arbeitskräfte abwanderten, es Sabotage gab und wieviel Planungen durch Rohstoffmangel nicht erfüllt werden konnte, ist die Wirtschaft doch erstaunlich stabil geblieben. Mir ist auch nicht bekannt, dass die Sowjetunion andere Länder mit Krediten abhängig gemacht hatte oder man woanders Rohstoffe versucht hatte zu plündern.

  6. Tankist schreibt:

    Sascha, so ist es. Die Sowjetunion wurde innerhalb kürzester Zeit zur Wirtschaftsmacht, besiegte die damals waffenstarrendste Horde der Imperialisten und brach deren Atommonopol. Warum? Ganz einfach, der Sozialismus wurde planmäßig aufgebaut, die Menschen gebildet und von der Bolschewistischen Partei geführt. Erst Verrat, Revisionismus und Speichelleckerei beim Klassenfeind führten zum Sieg der Konterrevolution.

    Diktatur des Proletariats ist nun mal die Unterdrückung und Liquidierung der Konterrevolution. Man stelle sich vor, Chruschtschow, Breschnew, Andropow oder Gorbatschow hätten am 22.06. 1941 im Kreml gesessen, sie hätten den imperialistischen Nazihorden Tür und Tor geöffnet. Kampf kommt von kämpfen, siegreich kämpfen bedarf eines Standpunktes, der Sieg gegen die Imperialisten eines Klassenstandpunktes. „Sag mir wo Du stehst und welchen Weg Du gehst“

  7. Hanna Fleiss schreibt:

    Doed, hast du mal eine Quellenangabe für die Aussage: „… auf jeden Fall sind mehr als das geflossen“?

  8. Hanna Fleiss schreibt:

    Danke, Doed. Aber was sieht man daraus? Daraus kann man sehen, dass die Dramatisierung der Verschuldung der DDR reines Propagandagewäsch ist. Die Verbindlichkeiten der DDR ergaben sich aus den Handelsgeschäften, was aber nicht heißt, dass es direkte Schulden waren. Sie wurden nur in der Liste als ausstehende Bezahlungen ausgewiesen, es waren Überhänge, die aber durch folgende Handelsgeschäfte dann wieder ausgeglichen wurden. Das ist eine ganz übliche Vorgehensweise im Außenhandel. Wobei ich mir allerdings denken kann, und darauf wird in dem Text nicht eingegangen, dass die Lieferungen aus der DDR von der BRD unter Wert behandelt wurden, so dass die DDR im Handel mit der BRD mehr Wert erzeugte, als sie dann als Bezahlung erhielt. Die DDR hielt aber am für sie ungünstigen Handel mit der BRD fest, weil er die Möglichkeit bot, Valuta-Mark einzuführen, die anderweitig gebraucht wurde.

    Außerdem werden auch unkorrekt „Schulden“ der volkseigenen Betriebe gegenüber der Staatsbank als „Schulden“ im westlichen Verständnis aufgeführt, die ja keine wirklichen Schulden waren, sondern sich aus der Verteilung der Geldes des Staates ÜBER die Staatsbank ergaben. Der Staat gab also die Gelder nicht direkt an die Betriebe, sondern die Staatsbank übernahm die Verteilfunktion der Gelder an die Betriebe. Aus dieser Tatsache heraus haben sich die Geldhaie der BRD mehr als eine goldene Nase verdient, als sie die Banken übernahmen, indem sie von Schulden im westlichen Verständnis ausgingen. Dass Schürer die ganze Sache gegenüber dem Westen auch noch aufplusterte, ist natürlich schändlich. Welche Motivation ihn leitete, ist sicher keine offene Frage. Nein, es bleibt dabei, eine wirkliche Staatsschuld gegenüber der BRD entstand erst mit der 1-Milliarden-Kreditaufnahme der DDR. So sehe ich die Sache.

    Ich kann mich irren, ich bin keine Ökonomin, aber was ich da gelesen habe, lässt mich nur zu dieser Schlussfolgerung kommen.

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