Welch‘ ein Präsident!!!

PutinSeine Eltern haben gegen den deutschen Faschismus gekämpft. Er diente in der Sowjetarmee, spricht hervorragend Deutsch. Auch wenn er das Staatsoberhaupt eines kapitalistischen Staates ist – seine kluge Politik hat Europa vor einem erneuten Weltkrieg bewahrt. Er ist ein Feind des ukrainischen Faschismus. Nicht nur aus strategischen Interessen des eigenen Landes, sondern auch um Schlimmeres zu verhindern, half er dem syrischen Volk gegen den US-amerikanischen Imperialismus und die von den imperialistischen Großmächten finanzierten und bewaffeneten Banditen. Mit Dutzenden Hilfs-Konvois unterstützte er die selbsternannten Donezker und Lugansker Volksrepubliken mit Lebensmitteln und Medikamenten, ohne sich in einen Krieg mit der faschistischen Ukraine verwickeln zu lassen. Mit Klugheit, sportlichem Ehrgeiz und diplomatischem Geschick verhandelte er mit den imperialistischen „Partnern“ der pro-faschistischen NATO.  Seine Beliebtheit im russischen Volk und unter der Jugend nimmt auffallend zu. Mit Witz und Charme vermag er es, Journalisten – und jegliches Publikum „im Handumdrehen“ auf seine Seite zu bringen. PUTIN.

Das soll kein Loblied sein, denn seine politische Rolle ist ein gewagter Spagat zwischen den sowjetischen Traditionen, die Putin respektiert und achtet, und dem im eigenen Land herrschenden ausbeuterischen Kapitalismus. Nach wie vor haben die Oligarchen in Rußland die Macht. Auch das darf man nicht übersehen…

 

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2 Antworten zu Welch‘ ein Präsident!!!

  1. Mariano Karbe schreibt:

    …Das soll kein Loblied sein……SEHR RICHTIG, denn der Lobhudelei haben WIR auch als gelernte DDR-BÜRGER das Jahr 1989 und somit den Untergang UNSERER REPUBLIK zu verdanken.
    Auch wenn es bei vielen nicht ins Weltbild passt, aber dank dieses Präsidenten werden die Kriegs- und Lügenfratzen immer mehr entlarvt und für den derzeitigen Zustand der Welt ist das doch schon mal ein enormer Fortschritt.

    • sascha313 schreibt:

      Danke für den Kommentar – das zweite ist richtig.
      Tja, und wenn die Frage nach dem Untergang der DDR so einfach zu beantworten gewesen wäre, dann hätten wir der Lobhudelei sehr schnell abhelfen können durch ein wenig mehr Kritik an der richtigen Stelle durch die richtigen Leute. Doch ganz augenscheinlich liegen die Ursachen viel tiefer. Darauf hatte Stalin schon 1953 hingewiesen. Nach 1956 geschah dann nämlich (mit Zeitverzögerung auch bei uns) genau das, was Stalin zuvor kritisiert hatte: Man hatte bis zum Schluß nicht gelernt, sich mit den Oppositionellen in der SED auseinanderzusetzen und war auf den Verrat der Chruschtschow-Clique hereingefallen.

      Was das Schicksal Putins betrifft, so bleibt abzuwarten, wie sich das russische Volk den Kapitalisten gegenüber verhält. Ein Machtwechsel und Übergang zu neuen, demokratischen Verhältnissen bedeutet immer auch die Entmachtung der Bourgeoisie und die Zerschlagung des alten, bürgerlichen Staatsapparates. Da fehlt es bspw. auch in Rußland an einer führenden Kraft. Das weiß auch Putin sehr gut.

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