Von wem geht die Gefahr für den Frieden aus?

KriegstreiberWas lernen die GI’s, wenn sie zum Kampfeinsatz nach Europa kommen? Schießen, ja! Und was sonst noch? Man muß die Menschen nur für dumm halten, und frech genug sein, dann kommt man überall hin. … Haben wir schon immer so gemacht. Und wenn eine Tür nicht gleich geöffnet wird, dann treten wir sie eben ein, haben wir gelernt. Wir bringen denen schließlich die Freiheit und die Demokratie. Nachdem wir die nun schon von Stalins Killern befreit haben. Da werden uns diese Gazkies und Yazkies wohl mit Brot und Salz empfangen, nicht wahr? Wenn wir mit unseren Kampfmaschinen kommen. Bei uns kriegten die was besseres zu fressen – potatoe chips  oder Hamburger Royal. Haha, und wenn die Russen kommen, sind wir schon da. Und falls es heiß wird, haben wir ja immer noch unsere Schießeisen. Yes, sir!  … So oder ähnlich. Mit einer solchen Denkweise ziehen die Yankees in den Krieg, in den blizzkrieg…

Der Imperialismus hat im 20. Jahrhundert zwei verheerende Weltkriege verursacht. Die Bilanz des ersten Weltkrieges 1914 bis 1918:

  •  10 Millionen Tote
  • 20 Millionen Krüppel
  • vernichtete Sachwerte im Umfang von 338 Milliarden Dollar.

Die Bilanz des zweiten Weltkrieges 1939 bis 1945:

  • 54 Millionen Tote,
  • 90 Millionen Verwundete,
  • 28 Millionen Krüppel,
  • vernichtete Sachwerte im Umfang von 4 Billionen Dollar.

Seitdem waren imperialistische Staaten schon wieder maßgeblich an der Führung von über 100 Kriegen beteiligt, in denen über 20 Millionen Menschen starben. Die USA haben von 1946 bis 1975 215mal direkt oder indirekt Truppen eingesetzt und anderen Ländern mit militärischer Einmischung gedroht, wie die amerikanische »Brookings lnstitution« bekanntgab. In den 1980er Jahren bedrohten sie dann Kuba, Grenada und Nikaragua, schickten ihre Militärs als »Berater« nach EI Salvador zum Mordfeldzug gegen das Volk und heizten in den yerschiedensten Regionen Konflikte gegen fortschrittliche Länder und Befreiungsbewegungen an.

Die aggressive NATO-Militärorganisation

Gegenwärtig steuern mächtige Kreise des Monopolkapitals der USA und anderer NATO-Staaten erneut einen Kurs, der die Auslösung eines dritten Weltkrieges, eines atomaren Infernos, einkalkuliert. Die militärische Hochrüstung und die Strategie der NATO orientieren eindeutig auf die Entwicklung und den Einsatz ihres Atomwaffen-Potentials, um solche Länder, die nicht bereit sind, sich dem USA-Imperialismus unterzuordnen, wie die Koreanische Volksrepublik, Syrien und Rußland mit einem »Erstschlag« entwaffnen zu können und danach zu okkupieren.

Rapider Kurswechsel in der imperialistischen Militärstrategie

An der Schwelle der 1980er Jahre vollzog sich in der Politik der USA und anderer NATO-Staaten ein schroffer Kurswechsel, indem sie offen auf Gewalt in den internationalen Beziehungen setzen. Die aggressivsten Kräfte des Imperialismus beschwören damit unter Mißbrauch der neuesten Errungenschaften von Wissenschaft und Technik erneut eine Politik des kalten Krieges herauf, die darauf abzielt, mit militärischer Gewalt­androhung und Gewaltanwendung die Entwicklung unabhängiger Staaten und ein Wiedererstehen des Sozialismus »elnzudämrnen« und militärisch zu vernichten.

Nach 1945 begann der kalte Krieg…

In der zweiten Hälfte der vierziger Jahre setzten die führenden Strategen der USA auf ihr Atombombenmonopol als entscheidendes Mittel politischer Erpressung und militärischer Bedrohung der Sowjetunion und der Staaten, die nach dem zweiten Weltkrieg den Weg zum Sozialismus eingeschlagen hatten. Die auf dem Atombombenmonopol der USA beruhende Bedrohungsstrategie des Imperialismus gegen den Sozialismus wurde 1949 durchkreuzt, als die Sowjetunion dieses Monopol der USA brach und zugleich den USA vorschlug, ein Abkommen über die Vernichtung aller Atombomben abzuschließen. Die USA lehnten damals wie heute alle Vorschläge ab, die Atomwaffen als Instrument militärischer und politischer Strategie zu beseitigen.

Konterrevolution nach Stalins Tod

In den fünfziger Jahren beruhten ihre Pläne zur atomaren Bedrohung des Sozialismus auf der Voraussetzung der militärischen Unverwundbarkeit des Territoriums der USA. So war unter anderem 1957 ein Atomkrieg gegen die Sowjetunion geplant. Es war der Plan »dropshot«. der vorsah, in. vier Etappen die Sowjetunion militärisch zu vernichten. Innerhalb von wenigen Wochen sollte die Sowjetunion mit dem Abwurf von 330 Atombomben und über 33.000 Tonnen konventioneller Bomben durch interkontinentale strategische Bomber der USA zur Kapitulation gezwungen werden. Der Start des ersten Sputniks mußte die USA-Strategen allerdings erkennen lassen, daß die militärische Unverwundbarkeit des Territoriums der USA als eine Grundvoraussetzung für die Realisierung dieses Plans der Vergangenheit angehörte.

Das militärstrategische Gleichgewicht

Auch danach fehlte es nicht an Plänen und Versuchen, den Sozialismus militärisch zu bedrohen. Doch auf alle Schritte der Vorrüstung der NATO fanden die Sowjetunion und ihre seit 1955 in einer sozialistischen Militärkoalition, dem Warschauer Vertrag, vereinten sozialistischen Bruderstaaten die Antworten, die den Frieden über Jahrzehnte sicherten. Am Anfang der siebziger Jahre entstand ein annäherndes militärstrategisches Gleichgewicht, auf dessen Grundlage eine Wende vom kalten Krieg zur internationalen Entspannung eingeleitet werden konnte.

Die strategischen Absichten des Imperialismus

Doch schon während der internationale Entspannungsprozeß erste wichtige Fortschritte machte, gingen die aggressivsten Kreise der NATO und besonders der USA daran, eine Veränderung des militärstrategischen Kräfteverhältnisses zu ihren Gunsten herbeizuführen, um militärische Gewaltandrohung auf einer qualitativ neuen Stufe der Militärtechnik wieder zu einem wirksamen Mittel ihrer antisozialistischen Politik zu machen. 1974/1975 wurden die Planungen für das NATO-Langzeitrüstungsprogramm begonnen, das die NATO 1978 für die Zeit bis 1994 beschloß. Zur Begründung erfand man das Märchen von der »Vorrüstung« der Sowjetunion.

Die Bedrohung des Sozialismus

Mitte der siebziger Jahre ging man daran, die Veränderung des annähernden militärstrategischen Gleichgewichts in Europa durch Aufstellung amerikanischer Mittelstreckenraketen ab 1983 in Westeuropa zu planen. Um diesen Beschluß 1979 in der NATO durchzupeitschen, erfand man die Lüge von der »Lücke« im Mittelstreckenraketenpotential. von der angeblichen »Bedrohung« durch sowjetische Mittelstreckenraketen, obwohl das NATO-Oberkommando sehr wohl weiß, daß die NATO schon jetzt bei einem Start (Abschuß) fast um 50 Prozent mehr Sprengköpfe mit ihren Mittelstreckenwaffen befördern kann als die entsprechenden Kampfmittel der UdSSR dies können.

Hochrüstung in Westeuropa mit USA-Atomwaffen

Das maßlose Anwachsen des Atomwaffen-Potentials der USA in den Folgejahren war das gefährlichste und wichtigste Moment in der imperialistischen Hochrüstung. Eine Vielzahl neuer strategischer Kernsprengköpfe mit hoher Treffsicherheit soll mit dem Ziel angehäuft werden, die Sowjetunion mit einem »Erstschlaq« so vernichtend zu treffen, daß sie außerstande sein soll, einen wirksamen Gegenschlag zu führen. Immer mehr werden durch die USA teuflische Massenvernichtungswaffen entwickelt, wie zum Beispiel die Neutronenwaffen, chemische Waffen, Psychokampfstoffe, biologische Waffen usw., um Mensch und Natur vernichten zu können. Auch der Weltraum wird in die Hochrüstung einbezogen, indem die bemannten Raumflugkörper »Space Shuttle« als kosmisches Angriffssystem mit Laser-und Atomwaffen ausgerüstet werden.

Die Lüge von der sowjetischen Bedrohung

Um diesen Wahnsinnskurs zu begründen, erfanden die Ideologen imperialistischer Aggression die Lüge von der »anwachsen den Überlegenheit« des strategischen Atomwaffenpotentials der UdSSR. Dieser Kurs imperialistischer Hochrüstung, dessen Verwirklichung die Menschheit zu vernichten droht und zumindest das Ende der europäischen Zivilisation durch ein beispielloses »Euroshima« heraufbeschwört, drückte sich nicht zuletzt in einem rapiden Anwachsen der Rüstungsausgaben der NATO-Staaten aus, für das es in der bisherigen Geschichte der Menschheit keine Vergleiche gibt. Schon die bisherige Entwicklung der Rüstungsausgaben der NATO war bedrohlich genug.

NATO Rüstung

Der Wahnsinn der Hochrüstung

Nach dem Willen der NATO-Strategen sollen diese Ausgaben in Zukunft noch beträchtlich vergrößert werden. Die 1978 von der NATO beschlossene Erhöhung der Rüstungsausgaben um jährlich real 3 Prozent ist den aggressivsten Kräften der NATO und besonders der USA schon nicht mehr genug. Die USA haben zum Beispiel 1980 und 1981 ihre Rüstungsausgaben um 4 bis 5 Prozent erhöht und planen für 1982 einen Zuwachs von 7 Prozent. Die Reagan-Administration gab von 1982 bis 1987 fast 1,9 Billionen Dollar für die Hochrüstung aus. Angeblich würde man damit nur der Erhöhung sowjetischer Rüstungsausgaben folgen, obwohl offiziell bekannt war, daß die Sowjetunion seit vielen Jahren ihren Verteidigungsetat nicht erhöht hatte.

Alle Tatsachen beweisen: Durch das maßlose Streben des USA-Imperialismus nach Weltherrschaft, durch den beispiellosen Hochrüstungskurs und die Aggressivität der NATO wird der Frieden aufs Äußerste gefährdet.

Wer ist schuld an der Zuspitzung der internationalen Spannungen?

Aus der Sicht der USA und der NATO-Strategen ist das klar! Schuld  sind immer andere. Hier nun einige der Lügen und Vorwände, die von den USA und deren Marionetten-Kriegstreibern erfunden und weltweit verbreitet wurden, um ein für die USA machtstrategisch bedeutendes Land zu überfallen:

  • der weltweite Terrorismus,
  • der angebliche Einmarsch Rußland in die Ukraine,
  • die (erfundene) „Besetzung“ der Krim,
  • die wirtschaftliche Expansionskurs Chinas,
  • das „Atomprogramm“ des Iran,
  • die „Verletzung der Menschenrechte“ in Mikronesien,
  • die Atomwaffen von Nordkorea (KVDR),
  • die (angeblichen) „Faßbomben“ in Syrien,
  • usw usf.

Eine von diesen und anderen Ländern angeblich ausgehende „Bedrohung des Friedens“ und der „Freihelt des Westens“ existiert nur in der Phantasie der Erfinder dieser Lugen, die durch ihre ständige Wiederholung nicht glaubhafter werden.

Um von den Kräften abzulenken. die tatsächlich die Gefahr eines weltweiten, verheerenden Krieges heraufbeschwören, möchten bürgerliche Ideologen außerdem auch glauben machen, daß die „Technik“ und ihre „Erfinder“ oder „allgemeine menschliche Unzulänglichkeit“ die Schuldigen eines solchen menschheitsbedrohenden Wahnsinnskurses seien. Doch sind solche Behauptungen irrsinnig und desorientierend.

Quelle:
Studienhinweise. Seminare zur aktuellen Bedeutung der Leninschen Theorie über den Imperialismus, Dietz Verlag, Berlin 1982, S.110-113. (bearbeitet, aktuell wie eh und je…)

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images Warum ist der USA-Imperialismus so menschenverachtend?

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2 Antworten zu Von wem geht die Gefahr für den Frieden aus?

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