Der Schatten des Sieges

Schatten

Patriotische Demonstration in Moskau

Wieder einmal fand in Moskau am traditionsreichen Tag des Sieges eine etwas seltsame Parade statt. Diesmal waren nicht die „Partner“ von der NATO zu Besuch. Es marschierten auch keine faschistischen Truppen über den Roten Platz, aber…

Die Geschichte spottet immer derer, die sich nicht an sie erinnern. Der große Tag des Sieges der UdSSR, der am 9. Mai im Land des sieghaften Kapitalismus unter die Fanfaren der oligarchischen Machthaber begangen wurde, war beleitet von antisowjetischer Symbolik. Überall sah man Wlassowfahnen, Polizei, den Doppelkopf-Adler, den russisch-orthodoxen Klerus und zaristische Georgsschleifen. Am 9. Mai 2009 hatte der Patriarch Kirill die Verluste des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg „als Tribut für die Sünden bezeichnet, die das Volk der UdSSR während der Revolution und während des Bürgerkrieges beging“. Und dabei reden die obersten Herrscher am 9. Mai immer von der Heiligkeit des Sieges und der nationalen Einheit des Volkes.

 

Waren die Losungen vom Sozialismus nur leere Worte?

Wie kam nun diese politische „Wasserscheide“ von rot auf weiß zustande? Ist dieser Sieg, für den unsere Vorfahren bis zum letzten Blutstropfen kämpften und starben, völlig in Vergessenheit geraten? Oder waren alle diese Losungen „Für die sozialistische Heimat“, „Für die Partei“, „Für Stalin“ – waren alle diese unendlichen lobenden Worte auf die Kraft der sozialistischen Gesellschaft und deren Vorzüge nur leeres Geschwätz?

Jeder verantwortungsbewußte Büger ist verpflichtet, sich hinzusetzen und darüber nachzudenken, gegen wen, wofür und warum in diesem Großen Vaterländischem Krieg gekämpft wurde. Jeder, der diese Frage ehrlich und gewissenhaft durchdenkt, wird zu folgender, logischer Schlußfolgerung kommen.

Ein Blick zurück in die Geschichte

Die Problematik dieser Frage geht zurück zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution. In Oktober 1917 wurde in Rußland eine Diktatur des Proletariats errichtet und mit dem Aufbau des Sozialismus begonnen — mit einer Gesellschaft ohne Ausbeutung. Aus der Sicht des menschlichen Lebens besteht ein grundlegender Unterschied des Sozialismus gegenüber der Marktwirtschaft darin, daß es hier keinen Gewinn gibt. Das heißt, es werden alle durch Arbeit produzierten Reichtümer in der Gesellschaft verteilt, ohne daß sich irgendwelche Unternehmer daran bereichern können. Vom wissenschaftlichen Standpunkt ist der Sozialismus die erste Phase des Kommunismus, dessen Ziel eine Gesellschaft ist, in der der Mensch im Mittelpunkt steht, wo Überfluß erreicht ist und wo es keine körperliche Arbeit mehr gibt.

Warum hassen die Oligarchen den Sozialismus?

Die Enteignung des gesamten ausländischen Privateigentums in RSFSR, die Abschaffung der Schuldknechtschaft des zaristischen Rußland, sowie die Bedrohung durch die Verbreitung der kommunistischen Ideologie, dank derer der sozialistische Aufbau in der UdSSR erst möglich wurde, rief bei allen Oligarchen in der Welt einen viehischen Haß auf den Bolschewismus hervor. Ein solcher Haß entsteht bei jedem beliebigen Unternehmer nur dann, wenn jemand dazu aufruft, ihm das Eigentum, die Gewinne oder das Geld wegzunehmen, selbst wenn das alles bei ihm für mehrere Generationen im Voraus noch im Überfluß vorhanden ist. Gerade deshalb haben die Oligarchen der ganzen Welt die Revolutionen in Europa unterdrückt und zum Zwecke eines Krieges gegen den Bolschewismus in der Hälfte aller europäischen Länder den Faschisten die Macht übergeben.

Welchen Sinn hatte der 2. Weltkrieg?

Hitler sagte: „Die Hauptaufgabe Deutschlands, das Ziel meines Lebens und der Sinn der Existenz des Nationalsozialismus war die Vernichtung des Bolschewismus.“ Und diese Hitlerfaschisten gab es schon damals und gibt es auch heute noch in großer Anzahl, weil das Recht auf einen Gewinn, d.h. der Wunsch, auf Kosten fremder Arbeit zu leben, ein breites Spektrum psychologischer und weltanschaulicher Modelle hervorbringt – von der Philanthropie eines Gates oder Buffet bis hin zu den Gaskammern von Auschwitz. Und das letztere hat eine gewisse Popularität bei den Kapitalisten. Der Krieg gegen die UdSSR war für die Oligarchen nicht nur eine Chance, den Kommunismus zu vernichten, sondern damit zugleich auch die Aussicht auf neue Supergewinne nach der zerstörerischen Krise der 1930er Jahre.

Warum konnte die UdSSR die faschistischen Aggressoren besiegen?

Die UdSSR konnte den Angriff dank ihrer geschickten wissenschaftlich-überprüften Politik maximal hinauszögern, den englischsprechenden Teil der weltweiten Oligarchen von der Größe ihrer Macht überzeugen und deren deutsch-italienisch-japanische Partner durch ihre Schlagkraft einschüchtern. Auf Grund des Sozialismus (d.h. Auf der Grundlage einer wissenschaftlich organisierten Planwirtschaft, ohne Unternehmer und Konkurrenz) gelang es der UdSSR, von Null beginnend, eine mächtige industrielle Basis zu schaffen und die Bürger mit den wichtigsten Lebensbedürfnisssen zu versorgen.

Warum geschah der Überfall auf die Sowjetunion erst 1941?

Stalin schrieb im Jahre 1952: „Man sagt, daß der Widerspruch zwischen dem Kapitalismus und dem Sozialismus stärker ist, als die Widersprüche zwischen den kapitalistischen Ländern. Theoretisch ist das natürlich richtig. Es ist nur jetzt nicht richtig, aber in der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war es richtig. Und das haben die Führer der kapitalistischen Länder mehr oder weniger verstanden. Und doch hat der Zweite Weltkrieg nicht mit einem Krieg gegen die UdSSR angefangen, sondern mit einem Krieg zwischen den kapitalistischen Ländern. Warum?

Weil erstens der Krieg gegen die UdSSR, gegen ein Land des Sozialismus, für den Kapitalismus gefährlicher ist, als ein Krieg zwischen kapitalistischen Ländern, weil, wenn der Krieg zwischen den kapitalistischen Ländern nur die Frage stellt über das Vorherrschen eines der kapitalistischen Länder über andere kapitalistische Länder, der Krieg gegen die UdSSR zwangsläufig aber die Frage aufwirft über die weitere Existenz des Kapitalismus.

Und weil zweitens die Kapitalisten, zum Zwecke der „Propaganda“ über die Aggressivität der Sowjetunion lärmen können, obwohl sie an deren Aggressivität selbst nicht glauben, da sie die friedliche Politik der Sowjetunion kennen und wissen, daß die Sowjetunion die kapitalistischen Länder nicht von sich aus angreifen wird.

Warum erstarkte Deutschland nach 1918 so schnell?

Nach dem ersten Weltkrieg hatten die Kapitalisten gedacht, daß Deutschland nun endgültig aus der Bahn geschlagen wurde, so wie auch heute einige Leute denken, daß Japan und Deutschland kampfunfähig gemacht wurden. Selbst die Presse redet und spektakelt darüber, daß die Vereinigten Staaten von Amerika Europa Schachmatt gesetzt haben, daß Deutschland nicht wieder auf die Beine kommt, und daß es nun keinen Krieg zwischen den kapitalistischen Ländern mehr gibt. Doch ungeachtet dessen, war Deutschland nach der Niederlage bereits nach 15-20 Jahren als Großmacht wieder auferstanden, hatte sich aus der Abhängigkeit befreit und einen selbständigen Entwicklungsweg eingeschlagen. Charakteristisch war dabei, daß niemand anderes als England und die Vereinigten Staaten von Amerika Deutschland geholfen haben, ökonomisch aufzusteigen und sein militärisch-ökonomisches Potential anzuheben.

Was war später der Grund für die Antihitler-Koalition?

Natürlich beabsichtigten die USA und England, als sie Deutschland halfen ökonomisch aufzusteigen, daß sich das hochentwickelte Deutschland gegen die Sowjetunion richten würde, daß man es gegen das Land des Sozialismus verwenden kann. Doch Deutschland richtete seine Kräfte in erster Linie gegen den anglo-franko-amerikanischen Block. Und als Hitlerdeutschland der Sowjetunion den Krieg erklärte, hat sich der anglo-franko-amerikanische Block nicht nur nicht an Hitlerdeutschland angeschlossen, sondern war im Gegenteil dazu gezwungen, eine Koalition mit der UdSSR gegen Hitlerdeutschland einzugehen. Folglich haben sich der Kampf der kapitalistischen Länder um die Märkte und der Wunsch, die Konkurrenten zu versenken, tatsächlich als stärker erwiesen, als der Widerspruchs zwischen dem Lager des Kapitalismus und dem Lager des Sozialismus.

Worin bestand die Überlegenheit der Sowjetunion?

Nach dem Überfall des faschistischen Europas auf von der UdSSR im Jahre 1941 wurde der ganze Reichtum der eroberten Gebiete, einschließlich der Menschen geplündert und vernichtet. Aber schließlich hat der Sozialismus der UdSSR aufgrund der wirtschaftlichen und psychologischen Überlegenheit der sozialen Ordnung gesiegt. Auf dem Gebiet der Wirtschaft bestand die Überlegenheit im qualitativer und quantitativer militärtechnischer Hinsicht schon während des Krieges. Auf psychologischem Gebiet waren es der militärische und produktive Massenheroismus, die wissenschaftliche Bildung der Politiker, der Heerführer zu Lande und zu Wasser und der Wirtschaftsfunktionäre. Nichtsdestoweniger hatte das auch Shukow verstanden, der selbst ein äußerst schwacher Politiker war:

„Es war eine allgemeine Schlacht gegen einen bösen Klassenfeind, der sich an dem Teuersten vergriff, was es für die sowjetischen Menschen gab – an den Errungenschaften der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution … Niemals hätten wir den Feind besiegen können, wenn es bei uns keine sowjetische, sozialistische Gesellschaftsordnung gegeben hätte, dessen mächtige materielle und geistige Kräfte es innerhalb einer kurzen Frist ermöglichten, die ganze Lebenstätigkeit des Landes umzuordnen und die Bedingungen für die Zerschlagung des deutschen Imperialismus zu schaffen … Niemals ist ein Volk besiegbar, in dem die Arbeiter und die Bauern … die Sowjetmacht verteidigen, die Macht der Werktätigen.“

Der weltweite Kapitalismus hat sein Ziel erreicht – vorerst wenigstens…

Nun gibt es schon 24 Jahre keine UdSSR und keinen Sozialismus mehr. Die Oligarchen in der ganzen Welt, und vor allem die russischen, haben das angestrebte Ziel und den Sinn der Existenz des Faschismus verwirklicht — den Bolschewismus zu zerstören, und haben es dem Kommunismus nicht gestattet, zu siegen. Somit sind die Feierlichkeiten zum 9. Mai in der Russischen Föderation eine pure Heuchelei und ein Betrug. Das historische Gedächtnis des Volkes wird in eine oligarchische Müllgrube aus bürgerlichen Eklektismus und Patriotismus verwandelt. Aber über unserem Land steht jederzeit der Schattens des Großen Sieges.

Der Sieg der UdSSR im Großen Vaterländischen Krieg ist ein konkretes, lebendiges Beispiel der mächtigen Überlegenheit des Sozialismus über dem Kapitalismus. Der Sieg der UdSSR im Großen Vaterländischen Krieg gehört der gesamten Menschheit, und er war zumindest im 20. Jahrundert die Rettung von der totalen terroristischen Diktatur des Kapitals und vor dem finalen atomaren Inferno…

I. Grano

Quelle: http://compaper.info/?p=6354


Siehe:
Zur Erinnerung an den Tag des Sieges (Gardeschleife und ihre Fälschung)
Напоминание ко Дню Победы (О «георгиевской» ленте) 

 

Dieser Beitrag wurde unter Kapitalistische Wirklichkeit, Massenmanipulation veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

15 Antworten zu Der Schatten des Sieges

  1. gunst01 schreibt:

    Leider ereignet sich Geschichte nicht in einer Welt des Idealimus sondern in einer der harten Fakten. Durch den raschen Aufbau der Sowjetunion waren Stalins Kassen praktisch leergefegt und neues Geld war dringend notwendig. Nur durch einen raschen Beutezug in den Westen war des möglich. Deshalb waren auch die Truppen der Roten Armee, die im Juni 1941 an der Westgrenze aufmarschiert waren, mit Karten Westeuropas ausgestattet. Ein Umstand der im Sommer 1941 zum raschen Sieg der Wehrmacht beitrug.

    • sascha313 schreibt:

      Das haben Sie wohl aus der Bildzeitung abgeschrieben, oder aus Ihrem (West-)Schulbuch – was es auch nicht besser macht… Denn es stimmt nicht! Den Beutezug haben Ihre Amis gemacht, als sie gegen die Vereinbarungen von Jalta bis nach Sachsen vorrückten und dort die Fabriken plünderten. Während sich die Rote Armee an einer 2000 km langen Frontlinie noch mit den faschistischen Horden herumschlagen mußte. Und die Reparationen wurden später fast ausschließlich von der DDR gezahlt. Ohne eine starke sozialistische Wirtschaft wäre der Sieg der Sowjetarmee über den Faschismus ohnehin nicht möglich gewesen, denn die entscheidenden Kämpfe gegen diesen anfangs übermächtigen Gegner fanden im Osten statt und nicht im Westen. Und aus nichts kann man nichts aufbauen – das rasche Wachstum der sowjetischen Wirtschaft und Kultur („vom Hakenpflug zur Weltraumrakete“) war praktisch nur möglich aufgrund der sozialistischen Planwirtschaft.

      • gunst01 schreibt:

        Ich bewundere Ihre Überzeugung. Sie erscheint wie ein einsamer Fels der der Kraft des Wassers zu widerstehen versucht.

    • Harry 56 schreibt:

      gunst01 schreibt: 11. Mai 2016 um 3:43
      „Deshalb waren auch die Truppen der Roten Armee, die im Juni 1941 an der Westgrenze aufmarschiert waren, mit Karten Westeuropas ausgestattet. Ein Umstand der im Sommer 1941 zum raschen Sieg der Wehrmacht beitrug.“

      Solche tiefgründigen militärhistorischen Theorien sollten ab sofort an jeder Militärakademie dieser Welt gelehrt werden. Die Karten von Westeuropa in den Taschen der Rotarmisten haben also im Sommer 1941 „zum raschen Sieg“ der Wehrmacht beigetragen. Da möchte man mit dem Staunen und Schlucken ja gar nicht mehr aufhören. Doch wie konnten nach diesem „Sieg“ der Wehrmacht 1941 die Rotarmisten 1945 nur nach Berlin gelangen? Vielleicht handelt es sich bei allen diesen Aufnahmen und Bildern nur um Szenen eines genialen Propagandafilms? Und wer hätte diesen dann wozu gedreht?

      Und noch etwas. Im Sommer 1941 sollen ausgerechnet „Stalins Kassen leergefegt“ gewesen sein, und das bei dem Umstand, dass er doch in seinen jungen Jahren sich mehrfach als Bankräuber in Georgien betätigt haben soll zwecks Finanzierung des Untergrundkampfes! Hätte er da nicht im Sommer 1941 mal wieder sich ganz kurz seiner alten Fähigkeiten bedienen können? Für BILD, SPIEGEL, ZEIT, FOCUS, ARD und ZDF sicherlich sehr brauchbar, alle diese Entlarvungen zu Adolf´s „Präventivkrieg“…
      Nur weiter so! 🙂

      MfG

      • gunst01 schreibt:

        Nur mal zur Info: Ohne Kartensätze des eigenen Territoriums ist eine Armee so gut wie blind. Also sind eigene Operationen so gut wie unmöglich. Im Übrigen hatten alle Kriegsmächte im Sommer 1939 eine prekäre Finanzlage und deshalb war auch der durch den polnischen Joker ausgelöste Krieg für Alle höchst willkommen.

    • Günter Hering schreibt:

      Was für eine Unlogik, gunst01! Hätten „die Truppen der Roten Armee, die im Juni 1941 an der Westgrenze aufmarschiert waren“, wirklich dort und kampfbereit gestanden, wäre eben kein „rascher Sieg der Wehrmacht“ möglich geworden…

      Da fällt mir doch wieder ein schönes Bonmot ein: „Was haben das Universalgenie Johann Wolfgang von Goethe, der französische Kaiser Napoléon Bonaparte, der Philosoph William James und der Science-Fiction-Autor Robert Heinlein gemeinsam? Sie alle gelten in der einen oder anderen Form als Quelle jenen Bonmots zu menschlichem Fehlverhalten, das man als neuhochdeutsch als Hanlons Razor bezeichnet:

      „Schreibe nichts der Böswilligkeit zu, was durch Dummheit hinreichend erklärbar ist.“

      • sascha313 schreibt:

        Dein letzter Satz, Günter, erklärt eigentlich alles!
        Erich Weinert sagte: „Dummheit entschuldigt nichts!“
        (Erich Weinert „An die Hitlerjugend“)
        Aber man kann ja auch lernen, wenn man dazu bereit ist…

      • Harry 56 schreibt:

        Dieser arme „gunst01“, hoffentlich bekommt er bald seine tägliche Kolumne bei BILD, Spiegel, ZEIT & Co, noch besser bei ZDF-HIstory, jeden Sonntag, GEZ zwangsfinanziert, of course…
        Jede Wette, wir gingen in diesem Fall alle jeden Sonntag spät gegen Mitternacht mit einem echten „Stalin- Grusel“ zu Bette, garantiert, mit wunderbaren „Night mares“, 🙂

        Gruselige erwartungsvolle Grüße schon mal vorab an Alle hier!

    • (zu @gunst01) Ganz selten habe ich einen derartigen Unsinn gelesen. Gott sei Dank ereignet sich Geschichte nicht in DEINER Welt der Phantasie. Aber laß dir mal weiter von den Nazis dein „Wissen“ vermitteln.

      Es gab keinen — und schon gar nicht raschen — Sieg der Wehrmacht. Ein paar Schlachten hat sie gewonnen, danach hat sie einfach nur noch Millionen Soldaten in den sicheren Tod geschickt und das, obwohl mit der Niederlage von Stalingrad schon aus ganz einfach praktischen Gründen, der Krieg für die Wehrmacht VERLOREN war!

      Der Krieg gegen die Sowjetunion endete BEKANNTLICH mit der TOTALEN Niederlage und einer BEDINGUNGSLOSEN Kapitulation der Wehrmacht.

      Die Wehrmacht hatte bereits die „Westgrenzen“ – also die Niederlande, Belgien, Luxenburg und Frankreich – besetzt, soweit ist die Sowjetunion gar nie vorgedrungen.

      Die Wehrmacht hat die Sowjetunion überfallen, um „an die leergefegten Kassen Stalins zu kommen“ — SPRICH: Getreide, Vieh und Rohstoffe zu plündern, weil die durch die Seeblockade des Britischen Empires nicht mehr in ausreichendem Maße dem „Deutschen Reich“ zur Verfügung standen, um die Bevölkerung mit Nahrung und die Wirtschaft mit Rohstoffen zu versorgen!

      • gunst01 schreibt:

        Wirklich selten las ich einen Kommentar der zeigt, welch eine gefährliche Haltung durch Ignoranz und Verbohrtheit entsteht.

      • sascha313 schreibt:

        Werter Herr gunst01, Lernen ist ein schwieriger Prozeß, vor allem dann, wenn man – wie Sie – nicht dazu bereit ist.“jauhuchanam“ hat recht! Ignoranz und Verbohrtheit ist ganz auf Ihrer Seite! Haben Sie das immer noch nicht kapiert?

  2. Achim Kessel schreibt:

    Hallo Sascha,
    dass die historischen Leistungen der Menschen der Sowjetunion und der mit ihr verbundenen Menschen aus aller Welt, insbesondere der Kommunisten ins Gegenteil verkehrt wurde, ist die logische Fortführung dessen, was 1990 den Revisionisten innerhalb der Kommunistischen Parteien als Handlanger des Weltkapitals gelang. Genau deshalb ist der Jahrestag des Sieges über den Hitlerfaschismus, der hauptsächlich durch die von Kommunisten geführten Roten Armee errungen wurde, ein Hauptangriffspunkt von Geschichtsfälschern aller Art.

    Wenn auf dieser Feier Symbole des Zaristischen Russland gezeigt werden, wenn vor fünf Jahren, anlässlich dieses Tages der Patriarch der russischen orthodoxen Kirche die Verluste an Menschenleben dem Wirken der Kommunisten angelastet werden, ist das nichts anderes als die Verhöhnung der Opfer in einer nicht bezifferbarer Potenz. Ein Wlassow-Symbol dort mitzutragen, ist genau der entgegengesetzte Sinn dieses Feiertages. Es ist eine absolute Verleumdung der Opfer.

    „Waren die Losungen vom Sozialismus nur leere Worte?“ – Einfach nur Kurt Gossweilers Taubenfußchronik nochmal nachlesen. Ein Zusammenhang lässt sich nach meiner Meinung nicht so leicht beantworten. Wie ist es nach Jelzin gelungen, den Patriotismus und den Nationalstolz der Masse der Menschen in Russland für alte, überkommene Traditionen wieder zu mobilisieren? Natürlich spielt dabei die Aussage der Klassiker, von Marx bis Stalin eine entscheidende Rolle, weil sie immer wieder von bürgerlichen Historikern entstellt werden.

    Deshalb Sascha, geben wir dem einzelnen Herren die Möglichkeit nicht nach Gusto zu argumentieren, sondern nach Fakten.
    http://kommunisten-online.de/die-triebkraft-von-nationenwerdung-ist-das-bemuhen-einer-werdenden-bourgeoisie-sich-einen-kapitalistischen-arbeits-guter-und-kapitalmarkt-zu-organisieren/

    P.S. Ihr seid schneller als ich. Inzwischen hat sich dieser Mensch als Provokateur entpuppt und nicht nach einem Menschen, der nach Gusto schreibt. Hinweis an Günter zum ersten Teil Deines Kommentars. Dazu gibt es eine relativ neue Publikation: „Deutschland im Visier Stalins: Der Weg der Roten Armee in den europäischen Krieg und der Aufmarsch der Wehrmacht 1941 – Eine vergleichende Studie anhand russischer Dokumente.“ – allein anhand der Überschrift bekam ich den ersten Schluckauf, als ich den Autor las, ist mir der Kaffe bald aus dem Gesicht gefallen.

  3. Vorfinder schreibt:

    71. Jahrestag des Sieges der Roten Armee über den Faschismus und da kommen immer noch welche und karren die Jauche der Besiegten umher. Die Bourgeoisie hat da ihre Interessen, klar. Aber können die anderen nicht mal anfangen sich dem gesicherten Lesestoff zuzuwenden?!

    So lange aber auch „Linke“ so vertrottelt sind, z.B. mit zaristischen Georgsschleifen rum zu schlürfen, (wieso eigentlich überhaupt tragen DEUTSCHE solche Schleifen?), solange ist bei all jenen nicht verstanden, dass der Große Vaterländische Krieg der Sieg der Sozialistischen Ordnung über die faschistische Barbarei war.

    Schlimm ist ja, dass man darüber selbst mit jenen wenig einig ist, mit denen man gegen die herrschende Barbarei kämpfen muß.

    Danke für den Artikel hier. Wir müssen weiter und weiter für Klarheit sorgen.

  4. warum habt Ihr mich wieder gelöscht?
    Habe ich Mist geschrieben?

    • sascha313 schreibt:

      nee – ich habe Mist reingesetzt, darauf bezog sich auch ein Teil Deines berechtigten Kommentars. Ist schon gut – war alles recht, aber wir sollten keine unnötigen „Anstöße“ liefern🙂

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