TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat und Roundup. Wie unsere Umwelt und die Menschen mit Herbiziden vergiftet werden.

UmweltgiftSchon seit Jahren gibt es nahezu ergebnislose Diskussionen um genmanipulierte Pflanzen, überdüngte und durch Unkrautbekämpfungsmittel vergiftete Böden. Sämtliche Petitionen haben sich als sinnlos erwiesen. Die Landwirtschaft wird subventioniert und dümpelt dahin. Aufgrund der Rußland-Sanktionen können ostdeutsche Bauern keine Milch mehr verkaufen; an höchster Stelle denkt man schon darüber nach, wie man die „Milchflut“ eindämmen könnte. Derweil verhandelt die deutsche Bayer AG mit der USA-Firma Monsanto über eine Übernahme, um nun doch noch die tödlichen Unkrautvernichtungsmittel (Glyphosat und Roundup) auf dem europäischen Markt vermarkten zu können. Milliardenprofite stehen auf dem Spiel! Doch das ist nicht alles. Die Pharma-Industrie steht schon bereit, um die notwendigen Medikamente zu liefern, um die  aus dieser Situation resultierenden flächendeckenden Erkrankungen zu bekämpfen. Was steckt dahinter? Ganz einfach: der über Leichen gehende Maximalprofit der imperialistischen Großkonzerne, die Gewinnerwartungen der Aktionäre, der Wohlstand der Monopolisten und des ganzen davon zehrenden Gesindels der bürgerlichen Unterhaltungsindustrie, die uns jeden Morgen mit den neuesten Filmrezensionen, Buchbesprechungen und USA-Schlagern erfreuen. Im folgenden eine Reportage über die Wirkungen der Umweltvergiftungen und am Schluß ein Hinweis auf deren Ursachen und was wir dagegen tun können.

Seit Monaten gibt es eine öffentliche Kontroverse über die Neuzulassung von Glyphosat, dem „Wirkstoff“ in den meistverkauften glyphosatbasierten Herbiziden (GBH) d.h. Unkrautvernichtern weltweit. Was hier passiert, sollte uns alle aufrütteln, denn die Konsequenzen sind verheerend für unsere Gesundheit (vor allem für unsere Kinder) und für unsere Lebensgrundlagen.

Die Lügen der Hersteller über angebliche „Unbedenklichkeit“

Alles, was die Hersteller über die „Unbedenklichkeit“ von Glyphosat verkündet haben ist FALSCH, und das kann man auch schlüssig beweisen. Pestizide sind biochemische Massenvernichtungswaffen, mit denen die Chemiefirmen Milliarden verdienen, während die Zulassungsbehörden mit Leuten besetzt sind, die entweder keine Ahnung oder kein Gewissen haben, die gekauft wurden oder die einfach nur zu feige sind, an die Öffentlichkeit zu gehen. Grundsätzlich sind alle Herbizide gesundheits- und umweltschädlich, doch Glyphosat nimmt hierbei eine Sonderstellung ein.

Warum ist Glyphosat so gefährlich?

Es wurde als so harmlos „wie Kochsalz“ vermarktet, ist aber extrem gefährlich, weil es mehrfach giftig wirkt. Das bedeutet es hat eine verheerende STÖR-WIRKUNG auf biologische Schlüsselfaktoren und Steuerungssysteme: Enzyme, Signalmoleküle, Aminosäuresynthese, Mikrobiom (vor allem Darmbakterien), Hormon- und Immunsystem, und es ist genotoxisch. Kurz gesagt: ein echter „Serienkiller“, dessen Opfer (verkrüppelte, getötete oder chronisch kranke Kinder und Erwachsene, vergiftete Tiere und Pflanzen, ungenießbares Trinkwasser) oft erst Jahre später festgestellt werden, wo die Täterschaft nur noch schwer nachweisbar ist. Die „Ungefährlichkeit“ wurde damit begründet, daß Glyphosat nur ein Enzym blockiere bzw. den Shikimisäureweg, und daß dieser bei Tieren und Menschen nicht vorkommen würde. Bequem, einfach, so funktioniert modernes „Agrar-Management“. Es lebe die Lüge!  Doch diesen Schwachsinn glaubt nur, wer von Biologie keine Ahnung hat. Und wer hat schon Ahnung von diesen speziellen Fragen!


1) MIKROBIOM:  DIE ZENTRALE ROLLE DER BAKTERIEN

Was empfinden Sie, wenn Sie das Wort „Bakterien“ hören? Die meisten Menschen  haben wahrscheinlich negative Gedanken: mangelnde Hygiene, „gefährliche Keime“, Krankheitsgefahr, etc.  Doch die Bakterien sind nicht unsere Feinde, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Körpers und quasi Säulen ökologischer Systeme. Ein Forschungsprojekt in den USA soll die Rolle des Mikrobioms genau analysieren. Ein erster Zwischenbericht liegt vor, darin heißt es u.a.:

„Die Mikroben liefern mehr  Gene (ca. 8 Millionen) für das menschliche Überleben als die Menschen selbst haben (ca. 22.000). Also etwa 360 mal mehr bakterielle Gene (die Eiweiß codieren) als menschliche vorhanden sind.“

Wir leben also in einer Symbiose mit Milliarden von (lernfähigen) Bakterien (10 x mehr als es Zellen in unserem Körper gibt). Ohne sie (vor allem ihre Enyzme) könnten viele biologische Prozesse (z.B. die Synthese von Vitaminen, Aminosäuren, Neurotransmittern, Immunreaktionen etc.) nicht bzw. nur fehlerhaft stattfinden. Das ist eine Tatsache.

2) GLYPHOSAT: ATTENTAT AUF ENZYME

Die Leistung der Enzyme in biologischen Systemen ist enorm und nichts, was der Mensch konstruiert hat, kann sich damit (in punkto Effizienz) messen. Enzyme haben eine nicht zu unterschätzende biologische Bedeutung, sie spielen die zentrale Rolle im Stoffwechsel aller lebenden Organismen. Nahezu jede biochemische Reaktion wird von Enzymen bewerkstelligt und kontrolliert. Und jetzt bewerten wir die Glyphosat-Aussage noch einmal: das Enzym, das blockiert wird, haben „nur“ Bakterien und Pflanzen. Wenn also die chemische Industrie ein Produkt verkauft, das dieses komplexe Steuer- und Regelsystem – bei Pflanzen, Tieren und Menschen – massiv stört und letztlich lahmlegt, kann von „Unbedenklichkeit“ absolut keine Rede sein. Die Tatsache, daß die negativen Folgen oft erst Jahre später sichtbar werden, kommt den Agro-Gift-Herstellern natürlich sehr gelegen.

Glyphosat wirkt de facto als „Enzymgift“ (und zwar für viele Enzyme nicht nur für eines) und bewirkt damit, daß ganze Wirkungs-Kaskaden im Stoffwechsel völlig aus dem Ruder laufen. Ein Beispiel gibt es hier: die Entgiftungsfunktion der CYP-Leberenzyme wird durch Glyphosat behindert; die Zusatzstoffe der GBH (Tenside) stören die Aktivität  der Aromatase, einem Enzym das entscheidend für die Steuerung von Sexualhormonen ist.

Man kann vier (überlappende) Ebenen identifizieren, auf denen Glyphosat eindeutig Schäden anrichtet:

  • BAKTERIEN-BALANCE: nützliche Bakterien werden stark dezimiert, gefährliche Stämme (die Gifte ausscheiden) können sich deshalb stark vermehren, das gesunde Gleichgewicht kippt: Krankheiten sind die Folge (bei Pflanzen, Tieren u. Menschen)
  • ENZYM-HEMMUNG: dadurch werden viele Stoffwechselwege blockiert oder irregeleitet, Giftstoffe (auch körpereigene, können nicht zu harmlosen Substanzen abgebaut werden; das Immunsystem reagiert so können auch sogenannte „Auto-Immun-Erkrankungen“ entstehen.
  • CHELAT-WIRKUNG: bindet Metall-Ionen,  d.h. viele metallische Spurenelemente wie Mangan, Kobalt, Eisen, Molybdän, die als Co-Enzyme gebraucht werden, stehen dann nicht mehr zur Verfügung und fehlen zur Bildung von Aminosäuren, Vitaminen, etc.
  • HORMONELLE EFFEKTE: schon unvorstellbar winzige Mengen von Glyphosat stören den Hormonhausalt mit gravierenden Folgen

Glyphosat wurde übrigens als „Antibiotikum“ (!) patentiert.  Glyphosat hätte nie zugelassen werden dürfen. Doch in den USA ist es so, daß erst die Schädlichkeit nachgewiesen sein muß, bevor man einem Produkt die Zulassung verweigert. Dieses Herbizid ist eine tickende Zeitbombe wie PCB und Contergan … ein echter Horror, der aber erst langsam ans Tageslicht kommt.


AGRO-GIFTE: DAS GROSSE GESCHÄFT MIT DEM TOD

Hier einige Informationen über glyphosat-basierte Herbizide (GBH):

  • in der BRD sind derzeit 84 glyphosathaltige Produkte zugelassen (darunter 13 Sorten von Monsantos „Roundup“)
  • Etwa 15.000 Tonnen Glyphosat werden pro Jahr auf deutsche Äcker aufgebracht.
  • Weltweit sind es etwa 800.000 Tonnen (Tendenz stark steigend: Schätzung 1,3 Mio. Tonnen 2017)
  • Etwa die Hälte der weltweit verkauften GBH werden von Monsanto produziert (Marke: Roundup®)
  • Glyphosat ist ein Total-Herbizid, d.h. es tötet alle Pflanzen, weil lebenswichtige Enzyme blockiert werden;
  • Deshalb hat Monsanto u.a. transgene (GM-)Getreidesorten (genetisch modifizierte Getreidesorten) auf den Markt gebracht, die nicht durch Roundup absterben: „Roundup-Ready“, abgekürzt z.B.: RR-Soja und RR-Mais. Dort wird Roundup in Riesenmengen versprüht.
  • 85% aller weltweit angebauten genmanipulierten Pflanzen sind derzeit „RR“;
  • Inzwischen sind bereits Dutzende Unkräuter (vor allem in den USA) gegen Glyphosat resistent geworden (und es werden mehr). Es entstehen also sogenannte „Super-Weeds“ (gegen chemische Pflanzenschutzmittel resistente Wildpflanzen), von denen manche über 2 m hoch werden
  • Die Folge: es wird mehr und öfter (noch giftiger) gespritzt, die Umsätze steigen enorm, ebenso die Umweltbelastung und Gesundheitsschäden für Tiere und Menschen; einige Unkräuter sind bereits gegen alle Herbizide resistent geworden (klarer Fall von „blowback“ bzw. „Bio-feedback“)
  • Besonders schädlich ist die sogenannte „Sikkation“: wenige Tage vor der Ernte werden die als Futter- oder Lebensmittel verwendeten Pflanzen mit GBH besprüht, wodurch sie absterben. Das wird als clevere „Erntesicherung“ vermarktet.
  • Immer öfter werden GBH auch bei Getreide, Kartoffeln, Raps und Hülsenfrüchten eingesetzt.
  • Glyphosatbasierte Herbizide (GBH) sind als Unkrautvernichter in der EU auch für den Wein- und Obstbau sowie für Olivenbäume zugelassen.
  • GBH sind in jedem Baumarkt und Gartencenter frei erhältlich, weil sie als „harmlos“ gelten.
  • Glyphosat (bzw. seine Abbauprodukte) wurden bei Untersuchungen im Urin von Stadtbewohnern festgestellt (bei 44%)
  • Doch es gibt KEINE OFFIZIELLEN KONTROLLEN ÜBER DIESE RÜCKSTÄNDE in Lebensmitteln, Tieren und Menschen bzw. ihre längerfristige Auswirkung auf die Gesundheit.
  • Die Chemieindustrie ist der drittgrößte Industriezweig Deutschlands (Bayer, BASF, Nachfolger des berüchtigten „IG-Farben“-Konzerns)

TV-DOKUMENTATIONEN

Es gibt doch noch Restbestände von investigativen Journalisten im deutschen Fernsehen und das ist erfreulich, doch von den meisten anderen Redaktionen wird unglaublicher Unsinn verbreitet (ein Orthopäde oder Tropenmediziner plappert nach, was die PR-Abteilung der Giftindustrie vorgibt:  „ohne Glyphosat geht es nicht, es gibt keine  Alternative …!“)

♦ Die erste Doku wurde 2014 produziert von ARTE / Andreas Rummel:

Chronisch vergiftet – Monsanto und Glyphosat

Der Film zeigt, daß in Deutschland schon seit Jahren ein „mysteriöses Rindersterben“  (Kühe schwanken beim Gehen wie bei BSE) stattfindet, sich Miss- und Fehlgeburten häufen (auch bei Schweinen) und fragt, warum das so sei. Der Landwirt Heinz Heeckt hat in drei Jahren 50 Kühe verloren und auch er selbst und seine erwachsenen  Kinder (die im Betrieb mithelfen) fühlen sich krank.

Nach dem Melken wird mir schlecht“  (Tochter, 23 Jahre alt)

„Bauern sagen, es ist, als ob sie schweben würden“ (mysteriöse Neuropathien). Der Tierarzt Achim Gerlach weiß von vielen Betrieben, die schon hunderte Tiere verloren haben. Doch diese Information soll nicht öffentlich diskutiert werden, das ist nicht erwünscht. In einem Gasthof treffen sich 2011 betroffene Landwirte. Viele Milchbauern haben alles verloren. Einer sagt:

Sie haben uns geraten, die Kühe mit Masken zu melken, Schutzanzüge zu tragen, danach zu duschen“ (Heiko Strohlsal)

Kontakt mit Milchkühen macht  Schutzausrüstung und  „Dekontaminierung“ notwendig, wie im Atomkraftwerk? Ist das die „moderne Landwirtschaft“??

WAHRSCHEINLICHE ERKLÄRUNG:

Glyphosat wird teilweise über Urin und Fäkalien ausgeschieden, aber auch von den Tieren ausgeatmet, die mit dem totgespritzen Gen-Soja und Gen-Mais gefüttert werden; dieses (unsinnige) „Kraftfutter“ aus den USA und Argentinien macht sie und ihre Halter  krank.

Ein anderer Landwirt, Mario Kuder hat nach fünf Jahren Tierleid alle Kühe und damit seine Existenz verloren. Die Tierärztin, Dr. Annette Weiß sagt: die Tiere seien sehr krank, aber das alles sei unerforscht, der Verlauf nicht bekannt.

Kommentar: Das stimmt so nicht, in den USA gibt es mittlerweile hunderte Betriebe und Dutzende Tierärzte, die schon seit Jahren solche Probleme kennen. Wieso werden hier keine epidemiologischen Untersuchungen gemacht? KLar, weil das Monsanto, Bayer  & Co. teuer zu stehen kommen würde…

BAUERNOPFER FÜR DEN PROFIT

Bauernbund und die Berufsgenossenschaften  legen sich nicht mit den Chemiefirmen an. Es seien immer „Fehler bei der Bewirtschaftung“ als Ursache für die Katastrophe anzusehen.

Frau Professor Krüger  von der verterinärmedizinischen Fakultät der Uni Leipzig kommt aber zu anderen Erkenntnissen:

Es wurden Kolonien von Clostridium botulinum im Darmtrakt nachgewiesen und auch der Bauer hat die entsprechenden Antikörper im Blut. Es waren also (wieder einmal) die „bösen“ Bakterien, und nicht die Chemieindustrie. Doch so einfach ist die Sache nicht. Denn diese Keime sind weit verbreitet, machen aber keine großen Probleme, wieso verursachen sie genau hier ein Rindersterben? Im Urin der Rinder wurden hohe Werte von Glyphosat gefunden. Prof. Krüger erklärt, daß Glyphosat die gesunde Darmflora zerstört: die nützlichen Bakterien gehen ein, die gefährlichen können sich daher ungehindert vermehren. Durch ihre Ausscheidungen werden die Rinder vergiftet und gleichzeitig ist das Immunsystem durch die synergetische Störwirkung der Enzyme (s.o.) und den Mineralstoffmangel nicht mehr  in der Lage, mit der Infektion fertig zu werden. Bei Stichproben in 18 europäischen Städten wurde 2012  bei 44% der Testpersonen Glyphosat im Urin nachgewiesen (und die hatten keinen Kontakt mit Spritzmitteln). Selbst die Mitarbeiter von Prof. Krüger (der Uni Leipzig) waren alle positiv …

Die Studien, die zur Bagatellisierung der Gefahr herangezogen werden, sind fast alle von den Herstellern bezahlt oder wurden in Auftrag gegeben und sind als „Betriebsgeheimnis“ NICHT ÖFFENTLICH ZUGÄNGLICH. Sie können also von unabhängigen Forschern nicht überprüft werden.

DER UNABHÄNGIGE FORSCHER WIRD ZUM PRÜGELKNABE

1 Seralini study femrat tumor Die Forschungsergebnisse von Professor Gilles Seralini in Frankreich zeigten jedoch ein völlig anderes Bild (das aber übereinstimmt mit den biologischen Effekten, die weiter oben angeführt wurden und durch andere Studien erhärtet werden):

  • schwere Leber- und Nierenschäden,
  • riesige Brusttumore bei weiblichen Ratten,
  • Hormonsystem entgleist bei sehr niedriger Dosierung.

Sein Fazit über den industriekonformen Methoden der Zulassungsbehörden:

„Diese  Form der Risikobewertung ist NICHT geeignet, die Gesundheit der Menschen zu schützen.“

Seralini testet aber nicht nur den „Wirkstoff“ Glyphosat, sondern das ganze Produkt, so wie es auch in der Realität eingesetzt wird (als Roundup, das selbst in größerer Verdünnung wesentlich giftiger ist). Das wird aber von den Zulassungsbehörden nicht akzeptiert. (Mehr über diese Studie lesen Sie hier.)

HORROR AUS DER TIEFKÜHLTRUHE

ARTE Ferkel CMF 2 Prof KrügerDann sehen wir den dänischen Schweinezüchter Borup Petersen, der nach Leipzig gereist ist um Frau Prof. Monika Krüger aufzusuchen. Er hat spezielle, gruselige „Mitbringsel“ dabei – tiefgefrorene Ferkel, die schwere Mißbildungen haben und teilweise tot geboren wurden. Seit längerer Zeit hat er massive Probleme mit seinen (industriell gehaltenen – „armen“) Sauen, die immer öfter lebensunfähige Ferkel zur Welt bringen. Wenn das so weitergeht, kann er bald einpacken. Die Schweine-Babys sehen furchtbar aus:  deformierte Gesichtsregion- und Schädelanomalien: „Loch im Kopf“, keine geschlossene Schädeldecke (Gehirn darunter  an einer Stelle sichbar), spina bifida, Ferkel ohne Nase (die deshalb verhungern, weil sie nicht gleichzeitig trinken und atmen können), Ferkel die als Zwitter geboren wurden (Hoden und Vagina), deformierte Beine, etc. Das Grauen nimmt kein Ende…

malformed piglets DAN glyphosate victims in uteroPetersen sieht einen klaren Zusammenhang zwischen Glyphosat-Rückständen im Futter und diesen Monster-Schweinen. Er ließ die Werte messen und machte Tests: je mehr Glyphosat im „Kraftfutter“, desto mehr mißgebildete Ferkel kamen zur Welt. (Wir sprechen hier von 1 mg und weniger pro kg)

Die Beobachtungen und Messungen von Herrn Petersen werden von den Zulassungbehörden als lächerlich abgetan (statistisch ohne Bedeutung, Methoden unwissenschaftlich). Doch das, was er und andere Tierzüchter täglich sehen, deckt sich mit Studienergebnissen, die sehr wohl wissenschaftlich anerkannt sind.

So schrieb Prof. Krüger schon 2012 in ihrer ersten Studie (als Folge der toten Kühe):

Es wurde außerdem gezeigt, dass Glyphosate bei Wirbeltieren genotoxisch und teratogen wirkt. (Ref. 44 und 40)“

Wenn man danach sucht, findet man Dutzende Studien, die zum selben Schluß kommen und der biologische Mechanismus wird auch erklärt: die Signalwirkung der Retinsäuren wird gestört, daher kommt es zu Mißbildungen.


Warum nehmen die Zulassungsbehörden wie das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Kauf?

Wie sehr deutsche Behörden, die über „Sicherheit“ von Agrargiften entscheiden, den Chemiekonzernen „in den Arsch“ kriechen, fällt auch anderen, international renommierten Wissenschaftlern auf. Dazu kann man u.a. folgendes lesen:

„Eine Studie aus dem Jahr 2010, bei der ein GBH und Glyphosat alleine embryonale Mißbildungen hervorriefen (bei Fröschen und Hühnern) hat eine Kontroverse ausgelöst. […] Diese und weitere Studien, die ebenfalls teratogene und Fortpflanzungseffekte durch GBH fanden, wurde vom deutschen BVL und in Studien der Hersteller zurückgewiesen, die im Rahmen von Zulassungsverfahren eingereicht wurden. Darin wurde gezeigt, so die Behauptung, daß Glyphosat weder teratogen noch reproduktionstoxisch sei. Doch eine Begutachtung durch die deutschen Behörden über diese Studien (auf dem die Zulassung in der EU basiert), brachte weitere Beweise für die Teratogenität zu Tage. Viele der Mißbildungen entsprachen jenen,  die in der  einschlägigen Wissenschaftsliteratur mit RAT in Verbindung gebracht werden. Trotzdem haben die deutschen und EU-Behörden diese Ergebnisse in ihrer Bewertung missachtet und einen potentiell gefährlichen ADI-Grenzwert für Glyphosat festgelegt. Dieses Papier überprüft die Forschungsergebnisse über Teratogenität und Reproduktionstoxizität erneut und kommt zum Schluss, dass eine neue, transparente Risikobewertung erfolgen muss. Diese muss sämtliche Daten über die Giftigkeit von Glyphosat berücksichtigen, auch die des fertigen Produkts und (vor allem) Daten von unabhängigen Wissenschaftlern, die in peer-reviewed Journalen veröffentlicht wurden (nicht nur die von den Herstellern gesponserten Studien).“

Quelle: Teratogenic Effects of Glyphosate-Based Herbicides: Divergence of Regulatory Decisions from Scientific Evidence

Das gleiche perfide Spiel wurde ja auch 2015 (bis heute) wieder vom BfR gespielt, auch gegen die WHO/IARC. In der Bundesrepublik Deutschland hat die chemische Industrie also soviel Macht, daß tote Tiere, Fehl- und Mißgeburten und sogar eine erhöhtes Risiko, daß KINDER IM MUTTERLEIB durch Glyphosat geschädigt werden, in Kauf genommen wird, um die Profite nicht zu gefährden.


Zurück zur Doku und den Monster-Ferkeln. Inzwischen hat Frau Prof. Krüger die Untersuchungen der toten Ferkel abgeschlossen:

Ferkel Fratze dank Glyphosat

Ergebnis: In allen Organen wurde Glyphosat nachgewiesen und die Ferkel haben Glyphosat schon über die Plazenta im Mutterleib aufgenommen. Die schweren Mißbildungen sind ein deutliches Zeichen dafür, daß Glyphosat ungeborene Föten genetisch schädigt.  Das legen auch andere Studien kritischer Wissenschaftler nahe. Wohlgemerkt: selbst bei einer 5.000fachen Verdünnung des Herbizids (gegenüber der in der Landwirtschaft verwendeten Konzentration) wurden diese Mißbildungen ausgelöst. Übrigens auch die Mikro(en)zephalie (also das, was jetzt massenhaft in Brasilien auftritt und dem Zikavirus in die Schuhe geschoben wird) gehört dazu.


Doch die  Verbrecher vom BfR geben weiterhin Persilscheine für die Chemiekonzerne aus. Können wir da noch tatenlos zuschauen?

Fazit von Schweinebauer Petersen:

„Ich sehe das immer häufiger (torkelnde und mißgebildete Ferkel, auch Parkinson-Symptome) das wird man bald auch beim Menschen sehen“


WINGS OF DEATH

Dann reist das ARTE-Team nach Argentinien, wo es riesige Soja-Felder gibt, die alle „RR“ (Roundup-resistent) sind, also durch Genmanipulation resistent gegen Roundup und somit Glyphosat. Das ist enorm praktisch, denn jetzt wird das giftige Herbizid vom Flugzeug aus auf die Felder gesprüht. Angrenzende Dörfer sind kein Hindernis. Kinder, die draußen spielen, atmen den Giftnebel ein und übergeben sich danach. (Und das ist erst der Anfang.) Krankheiten nehmen zu, die Leute haben Angst, doch man schweigt , wenn jemand aus der Familie für die Agro-Firmen arbeitet.

Tomasi Argentina Glyphosate victimWir sehen Fabian Tomasi, der aussieht wie der Tod bei Jedermann (nur ohne Maske). Er ist Mitte 40, hat die Flugzeuge mit den Spritzmitteln beladen (ohne Schutzausrüstung, das hat man vergessen, ihm zu sagen…). Seine Krankheit: toxische Polyneuropathie (sein Nervensystem ist also vergiftet worden…). Ein Pilot sagt, das sei doch alles kein Problem, kann doch nicht der Grund für Krankheiten sein, schließlich „ist es ja erlaubt“ (deshalb muß es ja ungefährlich sein) .. ein großer Trugschluß. Es muß immer mehr produziert werden, das verlangen die „Investoren“ und die Natur zahlt die Zeche: am Rand der Felder tote Bäume, ohne Laub mitten im Hochsommer.

FRÖSCHE, HÜHNER, SCHWEINE …. DANN MENSCHEN

Die Menschen in den Dörfern werden immer öfter krank und bekommen häufiger BEHINDERTE KINDER (Herr Petersen hat also Recht mit seiner Prophezeihung). Eine systematische Reihenuntersuchung stellte fest, daß Krebs, Leukämie, Non-Hodgkin-Lymphome (NHL) sowie Fehl- und Mißgeburten in diesen Dörfern viel höher vertreten sind, als  im statistischen Durchschnitt des ganzen Landes. Wir sehen ein Ehepaar, das ein Kind (schon vor der Geburt) verloren hat. Es waren Zwillinge. Das Mädchen starb im Mutterleib, der Junge wurde normal geboren (der tote Fötus die ganze Zeit neben ihm).

2010 ermittelte eine staatliche Kommission epidemiologische Daten in einer anderen ländlichen Region im Soja-Gürtel, die  den Verdacht der Pestizid-Schäden erhärten:

  • Dreimal häufiger Leukämie und andere Krebsarten als im Durchschnitt,
  • viermal häufiger mißgebildete Kinder und Fehlgeburten,

die Häufigkeit nahm mit der Entfernung von den Soja-Feldern ab, berichtet eine Ärztin. Auch diese Ergebnisse untermauern die Bewertung, daß Pestizide Kinder im Mutterleib in ihrer Entwicklung schädigen  und krebserregend sind. Doch diese Studie wurde nie veröffentlicht. Man will sich mit den Chemieriesen nicht anlegen, schließlich ist der Anbau von Gift-Soja für die Exporteinnahmen Argentiniens unerläßlich …

Inzwischen nehmen die Resistenzen gegen Glyphosat zu. Die Kosten für Agro-Chemikalien sind in den letzten Jahren um 300% gestiegen. Seit 1996 wurde achtmal so viel Chemie eingesetzt, die Fläche nahm aber nur um 50% zu.

Schweinebauer Petersen bekam Bilder von einer Entbindungsstation in Argentinien,  die Babys mit schweren Mißbildungen zeigen (die meisten davon starben). Sein Kommentar:

Das habe ich alles bei meinen Ferkeln auch gesehen …“ (stimmt: spina bifida …)

birth defects pesticides Argentina ARTE doku

Das BfR interessiert sich für diese Bilder und dieses Leiden nicht … das ist doch alles nur Andekdote … und hält sich an das, was die Chemieriesen ihr  als „Wissenschaft“ vorlegen: „keine relevanten Schadwirkungen“

Was hier „abgeht“, ist ein Skandal! Wenn ein deutsches „Bundesinstitut für Risikobewertung“ alles tut, um die enormen Schäden, die Glyphosat in der Landwirtschaft, bei  Tier und Mensch anrichtet, zu vertuschen – und zwar in betrügerischer Absicht –  aber dafür nicht zur Rechenschaft gezogen wird, dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Das ist ungeheuerlich!


Dr. Don Huber soll in diesem Beitrag das Schlußwort haben:

Glyphosat hat einen weitreichende Wirkung auf alles, was wir zum Überleben brauchen:

  • Es zerstört die natürlichen, biologischen Kontroll-mechanismen (im Darm von Tier und Mensch bzw. im Boden)

  • Es behindert die Fähigkeit der Pflanzen, Nährstoffe aus dem Boden aufzunehmen (wodurch Futter und Nahrung für Menschen minderwertig und gefährlich wird)

  • Es stimuliert das Wachstum von krankmachenden Mikroorganismen (bei Tieren, Menschen und im Boden)


♦ Die zweite Doku wurde  2014 vom ZDF  produziert / Leitung: Renate Werner

Das tägliche Gift – Risiko Pestizide

Tägliches Gift ZDF zoom 2014


♦ Und die dritte Dokumentation von 2015 vom WDR (Redaktion: „die story“) ist besonders hervozuheben:

 Gift im Acker, Glyphosat- die unterschätzte Gefahr   

(darin kommt ein Vertreter der Chemieindustrie zu Wort:

Glyphosat der meist getestete  Wirkstoff, relativ vorzüglich punkto Umweltschutz, Verbraucherschutz .., Toxikologie .. (grinst) … kann man sagen … Wirkstoff ist so toll … ja … das …einfach ..macht Spaß“ 

Kann man dem Mann mal ein tiefgekühltes Monsterferkel zukommen lassen??


Anmerkung: Dieser Text stammt ursprünglich von „Das Schweigen der Lämmer“, wurde aber gekürzt und bearbeitet. Danke an die Autoren! Siehe hier: TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat & BfR (Die Schande für Deutschland) — Das Treiben der Lämmer

Und nun die Erklärung:

dunning

FAZIT: Der Kapitalismus in seinem höchsten und letzten Stadium ist überaus verbrecherisch und in höchstem Maße menschenverachtend. Es gibt daraus nur eine einzige Schlußfolgerung: Kapitalismus abschaffen, Aktionäre und Profiteure davonjagen und eine ausbeutungsfreie Gesellschaft errichten, bei der die Produktionsmittel Volkseigentum sind (Sozialismus). Einen anderen Weg gibt es nicht!


Siehe auch:

Glyphosat – Massenvernichtungswaffe aus dem Supermarkt

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40 Antworten zu TÖDLICHE LÜGEN: Glyphosat und Roundup. Wie unsere Umwelt und die Menschen mit Herbiziden vergiftet werden.

  1. Günter Hering schreibt:

    Hat dies auf rumpelstilzchenblog rebloggt.

  2. thedogmartin schreibt:

    Hat dies auf thedogmartin rebloggt und kommentierte:
    ╰დ╮ૐ╭დ╯

    Wenn man mal was lernt, passiert es meistens plötzlich!

    Darum einfach noch einmal lesen, was so dasteht, in diesem ausgezeichneten Beitrag – vielleicht klickt’s ja doch bei dem
    Einen oder der Anderen …

  3. der einsiedler schreibt:

    zu deinem artikel folgend ein kommentar meiner leserin roberta mit ein paar fakten zur gefährlichkeit von glyphosat und mit wichtigen quellen zum ehema industrielobbyismus der chemiekonzerne im fall des totalherbizids ergänzen:

    „Wie die WHO, FAO, JMPR und Co jedes Jahr mit Millionenspenden von den Chemiekonzernen versorgt werden haben zahlreiche Medien bereits aufgedeckt, z.B. das ARD FAKT Magazin:

    http://www.ardmediathek.de/tv/FAKT/Glyphosat-Gremium-unter-Industrieeinflus/Das-Erste/Video?bcastId=310854&documentId=35696344

    ZDF:

    Frontal21:

    Die Süddeutsche: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kampf-um-glyphosat-wenn-leserbriefe-von-monsanto-als-studien-gelten-1.2570374

    Der Spiegel: http://www.spiegel.de/wirtschaft/lobbying-wie-genmais-gigant-monsanto-politik-macht-a-482238.html

    The Guardian: http://www.theguardian.com/environment/2016/may/17/unwho-panel-in-conflict-of-interest-row-over-glyphosates-cancer-risk

    Und warum das BfR Glyphosat als harmlos einstuft, liegt unter anderem daran, dass 3 der 13 Experten in der BfR Kommission bei den Glyphosatherstellern BAYER und BASF arbeiten.

    http://www.bfr.bund.de/de/mitglieder_der_bfr_kommission_fuer_pflanzenschutzmittel_und_ihre_rueckstaende-189320.html

    Und auch die anderen 10 Mitglieder der Kommission werden von den Glyphosatherstellern über Aufträge, Kooperationen und Spenden indirekt finanziert.

    Dr. Martin Hommes und Dirk Rautmann zum Beispiel arbeiten für das deutsche Julius Kühn-Institut (JKI), das wiederum mit Bayer CropScience, Syngenta, Monsanto, BASF und Co in Projekten kooperiert, die die Industrie finanziert:

    http://www.jki.bund.de/index.php?id=1075&q=Monsanto
    http://www.jki.bund.de/index.php?id=1075&q=Bayer%20cropscience
    Dr. Michael Klein arbeitet für das deutsche Fraunhofer-Institut, und im wissenschaftlichen Beirat des Frauenhofer Institutes sitzen Dr. Gerhard Görlitz von Bayer CropScience, Dr. Harald Seulberger von BASF und Dr. Terry Clark von Syngenta.

    So geht das weiter, mit allen Glyphosat Experten im BfR.
    Daher ist es auch kein Wunder, dass die Kommission einfach die Ergebnisse von 850 geheimen Studienergebnisse der Glyphosathersteller übernommen haben, ohne sie zu prüfen.

    http://de.euronews.com/2016/06/30/mdb-ebner-zu-glyphosat-risiko-der-krebsgefahr/

    Zudem hat das BfR Leserbriefe von Glyphosatanwendern als Studien ausgewertet: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/kampf-um-glyphosat-wenn-leserbriefe-von-monsanto-als-studien-gelten-1.2570374

    Das ist so, als ob VW Leserbriefe von Autofahrern als Beweise dafür vorlegt, dass ihre Abgaswerte total in Ordnung sind.

    Das sind auch einige Gründe, warum 6 Umweltorganisationen aktuell das BfR, die Efsa und Monsanto vor dem EU Gericht verklagen, wegen Fälschung von Studien:

    http://www.ackergifte-nein-danke.de/news/247-anzeige-gegen-monsanto-bfr-efsa.html

    Denn wer wirklich wissen will, wie gefährlich Glyphosat ist, kann diese Zusammenfassung der internationalen unabhängigen Studien vom Umweltinstitut München lesen:

    http://www.umweltinstitut.org/images/gen/aktionen/Roundup/Studien-Glyphosat.pdf

    Und die Experten, können hier die 750 Orginalstudien und Veröffentlichungen auf Englisch nachlesen: http://www.gmofreeusa.org/research/glyphosate/glyphosate-studies/

    Denn das Fatale ist, dass die Studien von Monsanto geheim gehalten werden, obwohl ein EU Gerichtshof auf Klage von Greenpeace bereits 2013 entschieden hat, dass im Fall von Glyphosat die Hersteller ihre Studien offenlegen müssen:

    
http://curia.europa.eu/juris/liste.jsf?num=T-545/11,

    Trotzdem verteidigt das BfR, das eigentlich zum Schutz der EU 600 Mio Bürger zuständig ist, das Recht von Monsanto seine Daten geheim zu halten.

    In den USA ist es aber den beiden Wissenschaftlern, Stephanie Seneff und Dr Anthony Samsel, gelungen, mit einem Klage beim US Senat, einige geheime Glyphosat Originalstudien von Monsanto zu erhalten, die auch belegen, wie Monsanto die Rohdaten manipuliert hat, um die Krebsgefahr von Glyphosat zu vertuschen:

    http://sustainablepulse.com/2015/11/06/first-review-of-secret-monsanto-studies-shows-glyphosate-cancer-cover-up/#.V6pOuGXnKyg

    http://www.gmwatch.org/news/latest-news/16515-monsanto-s-secret-studies-reveal-glyphosate-link-to-cancer

    Daher wird Monsanto auch aktuell auch wieder von einer Anwaltskanzlei verklagt.

    Das ist aber auch kein Einzelfall, denn Monsanto wurde schon oft wegen Vertuschung von Studienergebnissen erfolgreich überführt und verklagt:
    Bei den krebserregenden PCBs, bei dem krebserregenden Agent Orange, bei dem Rinder Wachstumshormon Posilac:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Epstein_(Mediziner)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Monsanto,_mit_Gift_und_Genen

    Und was viele in Deutschland nicht wissen ist, dass auch die US Behörde EPA, das US Pendant zum BfR, in den 80er Jahre Glyphosat als krebserregend einges tuft hat:
    http://hubpages.com/politics/The-Revolving-Door-Between-Monsanto-the-FDA-and-the-EPA-Your-Safety-in-Peril

    Natürlich nur, bis die mächtige Chemielobby, genauer gesagt, Mitarbeiter von Monsanto, die ebenfalls in den US Lebensmittelbehörden FDA und EPA sitzen, und diese Einstufung in den 90er wieder auf nicht-krebserregend gestellt wurde.

    http://www.globalresearch.ca/monsanto-controls-both-the-white-house-and-the-us-congress/5336422

    https://www.metabunk.org/partially-debunked-list-of-monsanto-employees-in-government.t3664/

    Das heißt, es sind alle Informationen über die Machenschaften von Monsanto, BAYER und Co da, wir müssen sie nur lesen und verbreiten, denn mit dem Internet und den Sozialen Medien hat jeder die Macht und Pflicht, hinter die Kulissen von Politik, Behörden und Chemiekonzernen zu schauen, und sich nicht mehr von den falschen Versprechungen der Industrie, der Lobbyisten oder Politiker für dumm verkaufen zu lassen, um hinterher zu sagen: Das habe ich ja nicht gewusst.
    Denn ich möchte nicht in so einer Welt Leben:

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-3600831/A-goat-two-heads-eight-legged-pigs-puppy-born-TRUNK-Shock-photos-mutant-beasts-bizarre-deformities-caused-GM-pesticides.html

    wenn auch 8 Mrd. Menschen mit Bio und Öko-Landwirtschaft versorgt werden können:

    Danke“

    • sascha313 schreibt:

      Danke, Einsiedler, für Deine ausführlichen Recherchen. Der Sachverhalt und die Hintergründe dieser Kriminalität sind ausreichend bekannt. Wo bleibt der Aufschrei der gesamten Bevölkerung??? Die Proteste verebben, die Klagen werden zurückgezogen oder niedergeschlagen, führende Protestler werden „kaltgestellt“ …und? Der Staat ist immer noch das Machtinstrument der Monopole, und die sorgen weiterhin für „Ordnung“! Wer kann etwas ändern??? Nur die lohnabhängige, produzierende Klasse, und zwar nicht nur bei den Fluglotsen, bei den Angestellten einiger kleinerer Betriebe oder durch ein paar Aktivisten mit Plakaten vor dem Bundestag. Und nicht nur, weil es um zu geringe Löhne geht…sondern, weil das Privateigentum an Produktionsmitteln die Ursache ist für die Gier nach Profit!

      Achso, und noch was: Ist Dir auch nur in einem Beitrag aufgefallen, daß man die Ursachen dieses verbrecherischen Komplotts von Staat und Wirtschaft benannt hat? Nein. Natürlich nicht. Im Gegenteil: man verkauft diese „Kommentare“ auch noch unter dem Hinweis auf die sogenannte „Meinungsfreiheit“. Schließlich kann ja jeder sagen, was er will. Mehr aber auch nicht.

    • Roberta schreibt:

      Danke für das Teilen der Informationen, denn es ist sehr wichtig, dass noch viel mehr Menschen aufgeklärt werden. Wünschen wir uns allen viel Erfolg, denn es geht um die Zukunft unseres Planeten. Danke

  4. Hanna Fleiss schreibt:

    Sascha, das ist das Elend der heutigen Linken: dass sie sich um marginale Kleinigkeiten kümmern, in der Hoffnung, ihr Linkssein würde deshalb von der Bevölkerung anerkannt werden, aber über die wirklich großen Dinge der Linken, zum Beispiel die Ursachen so vieler Ungeheuerlichkeiten in diesem Land, einfach nur schweigen. Ich will damit nicht sagen, dass Glyphosat eine unwichtige Sache ist, im Gegenteil. Man muss dagegen protestieren, aber nicht nur dagegen, sondern gegen die Ursachen, die das Glyphosat-Problem überhaupt erst erzeugen. Und da sind wir wieder bei dem Thema Privateigentum von Produktionsmitteln, und das ist es, worüber unsere gutmeinenden Linken lieber nicht sprechen wollen. Ein Elend.

    • sascha313 schreibt:

      Hanna, ist das nicht schon mehrmals das „Elend der Linken“ gewesen, daß sie es nicht geschafft haben, die proletarische Revolution zu Ende zu bringen bzw. überhaupt erst in die Wege zu leiten??? Zum Beispiel zur Novemberrevolution 1918, beim Machtantritt der Nazis 1933, bei der Gründung der BRD 1949 und danach in der BRD, 1989 im zwangsvereinigten Deutschland? Kann das nur daran liegen, daß die Arbeiter in Rußland einen Lenin hatten? Waren die Kommunisten in Deutschland etwa schlecht organisiert? Ich glaube nicht. Sie hatten wohl immer noch nicht den Revisionismus überwunden. Das gelang der SDAPR 1912 in Prag (Vertreibung der charakterlosen Scheißkerle…). Ich habe überdies den Eindruck, einige Teile des Proletariats sind wesentlich weiter als diese „Linken“… Und die Kommunisten? Worauf warten wir? Und „gutmeinend“ sind diese „Linken“ eher nicht, sondern bürgerlich bis antikommunistisch!

  5. Hanna Fleiss schreibt:

    Ohne Frage, Sascha, diese „gutmeinenden Linken“ sind hartgesottene Antikommunisten. Ich habe mich mal mit so einem „Linken“ in die Wolle gekriegt wegen dieses Themas, der mich beschimpfte als „Dogmatikerin, der nicht mehr zu helfen ist“. Sowieso, wer vom Sozialismus noch als Utopie spricht und die DDR für ein Sozialismus-Experiment hält und obendrauf noch von Stasispitzeln wabert, der kann kein Kommunist sein. Wofür sich dieser Ex-Genosse aber selbstredend hielt.

    Aber worauf warten wir? Eine kommunistische Partei kann sich nur im täglichen Kampf bilden, per Dekret klappt das nicht. Es sind ja Versuche gemacht worden, alle schiefgegangen. Mein Eindruck ist: Ja, wir wollen eine KP, aber eine gemütliche, die nichts mit Kampf zu tun hat – so wie in der DDR die SED. Wobei gar nicht begriffen wurde, dass wir die DDR auch deshalb verloren haben, weil zu viele gar nicht mehr kämpfen konnten oder wollten.

  6. Rolf schreibt:

    Stimmt!
    Mit der Zeit wurde nicht mehr gekämpft.
    Aber der Anfang war sehr kämpferisch – fast aller Bürger.
    Dann wurden von allen Seiten Fehler gemacht und die Egoisten und Karrieriesten gewannen die Oberhand ….
    Am Ende wurde dann gar nichts mehr getan, es siegte die „Ratlosigkeit und Tatlosigkeit“ unter den Genossen.

    Rolf

  7. Roberta schreibt:

    Ein super und sehr sehr wichtiger Artikel, der viele Fakten richtig gut zusammenfasst.
    Vielen vielen Dank dafür, denn es ist extrem wichtig, dass die Informationen verbreitet werden und viel viel viel mehr Verbraucher aufgeklärt werden, denn wir haben die Macht, da wir jeden Tag an der Supermarktkasse mit unserem Einkauf entscheiden, ob wir Glyphosat oder Gentechnik subventionieren oder ob wir die fairen und lokalen Bio-Bauern unterstützen indem wir ihre saisonale Produkte kaufen.

    Die Verlängerung der Glyphosatzulassung ist zudem nur ein Stellvertreter Krieg, denn es geht um massiven Industrielobbyismus, und um die Milliardengewinne der Chemiekonzerne auf Kosten unserer Gesundheit.

    Denn die Glyphosatproduzenten, Monsanto (über Pfizer), BAYER, BASF, DuPont, Dow Chemical, Syngenta und Co machen auch mit Medikamenten gegen Krebs, Autoimmunkrankheiten, Leber- und Nierenerkrankungen… jedes Jahr Milliarden Gewinne. Zufälligerweise sind das auch die in Studien belegten Folgen der Glyphosatrückstände in Mensch und Tier.

    Es geht bei Glyphosat auch um die Macht in den Zulassungsbehörden der EU, denn die Chemiekonzerne investieren jedes Jahr Milliarden für Spenden an Behörden, Politiker, wissenschaftliche Lobbygruppen, Wissenschaftler, Institute, Universitäten, denn Monsanto, Bayer und Co wissen seit über 80 Jahren wie man politische Entscheidungen beeinflussen kann.
Und all diese Gruppierungen haben ein großes Interesse daran, dass das Geld von den Chemiekonzernen weiter fließt.

    Bei der Glyphosat Entscheidung geht es auch um die Zukunft der Gentechnik, denn Monsanto macht vor allem Gewinne mit ihren für RoundUp optimierten Gensaaten und auch BAYER, BASF und Co und haben Gensaat im Sortiment, das sie endlich auch in der EU verkaufen wollen. 
Aktuell hat die Welthungerhilfe zusammen mit der deutschen Entwicklungshilfe 5000 Hirten und Kleinbauern in Tansania enteignet, damit auf deren ehemalig bewirtschafteten 146.000 Hektar Land Konzerne wie BAYER, BASF, Monsanto, Nestle und Co Gentechnik und Glyphosat testen können, um den Welthunger zu bekämpfen. Als eine der wenigen Medien hat die Süddeutsche Zeitung über das Projekt Sagcot geschrieben:

    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landraub-als-wuerden-wir-nicht-existieren-1.3041070

    Vor allem mit CETA und TTIP wird die Gefahr nochmal steigen, dass mehr Pestizide Zulassungen erhalten und auch gentechnisch veränderte Lebensmittel sowie Patente auf Leben in der EU zugelassen werden.

    http://www.deutschlandfunk.de/deal-unter-forschern-wie-ttip-mit-fakten-hantiert.740.de.html?dram%3Aarticle_id=351413
http://www.keine-gentechnik.de/nachricht/30919/

    Doch mit dem Internet und den sozialen Medien hat jeder Einzelne nun die Macht – und meiner Meinung nach auch die Pflicht – diesen industriellen Verstrickungen zu überprüfen, aufzudecken und zu verbreiten.
    Ein Anti Glyphosat Aktivist, Nico DaVinci, von der Facebook Gruppe „Stoppt RoundUp und Glyphosat – Es tötet,” hat in diesem 15 Minuten Video auch zahlreiche Fakten gesammelt, die sich lohnen.

    
https://www.youtube.com/watch?v=y_fn7IJvhjM

    Denn jeder Einzelne zählt und kann die Welt aktiv zum Besseren oder Schlechteren verändern.

    Danke

  8. der einsiedler schreibt:

    Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt täuscht wissentlich die Bevölkerung über die gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat.
    Als verantwortlicher Dienstherr des Bundesinstituts für Risikobewertung und des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit deckt er einen der grössten Betrugsskandale der jüngeren Geschichte der Bundesrepublik.
    Er ist damit nicht nur verantwortlich für die Gefährdung von 80 Mio Bundesbürgern, sondern durch die Tatsache, dass die deutsche Risikobewertung Grundlage für die EU-Entscheidung über eine Wiederzulassung ist – auch für die Gefährdung von 508 Mio EU-Bürgern:

    • sascha313 schreibt:

      …was absolut nicht verwunderlich ist, denn 🙂 so sagte schon MARX: Der Staat ist das Machtinstrument der herrschenden Klasse.

      Und welche Klasse vertritt nun der Herr Schmidt? Richtig. Die Ausbeuterklasse, die Bourgeoisie! (Was sollte er da auch anderes tun, als das Proletariat, die Arbeiterklasse, die werktätige Bevölkerung zu täuschen? DAS ist sein Job!)

      Danke, Einsiedler!

  9. Rolf schreibt:

    Ich bin auch nicht auf F-Book! Und ich werde es auch nie nutzen.
    Es dient wie viele andere „neumodische Sachen“ nur dem Betreiber und den Mächtigen …
    Rolf, der Waldschrat

    • sascha313 schreibt:

      Ich bin völlig Deiner Meinung, Rolf.
      Interessant zu lesen ist heute (was die „neumodischen Sachen“ betrifft) Friedrich Engels „Die Lage der arbeitenden Klasse in England“
      (Marx-Engels Werke, Dietz Verlag Berlin 1976, Bd. 2, S.225-506)
      …das gleiche haben wir heute auf höherem Niveau!

  10. Pingback: Roberta Orlek bedankt sich für unsere Unterstützung der CAMPACT-Kampagne gegen GLYPHOSAT und hat einen qualifierten Kommentar zum Thema verfasst! | Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen

  11. Pingback: Roberta Orlek kommentiert unseren Beitrag „CAMPACT ruft auf: EUROPA GEGEN GLYPHOSAT!“ | Arbeitskreis Gewerkschafter/innen Aachen

  12. Pingback: Glyphosat: Alarmstufe ROT. | Sascha's Welt

  13. Pingback: Nicht nur in Südtirol setzen Bauern aus Profitgier tödliche Umweltgifte ein! | Sascha's Welt

  14. Rolf schreibt:

    Zitat:
    „Ein Apfelbaum wird in einer Saison durchschnittlich 32-mal mit einem Pflanzenschutzmittel behandelt. Weinreben 17-mal. Kartoffeln etwa elfmal.“
    Das sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen …

    Hier nachzulesen: http://www.geo.de/magazine/geo-magazin/15815-rtkl-tatort-wiese-pestizide-und-das-ende-unserer-insekten

    Rolf

    • sascha313 schreibt:

      Danke, lieber Rolf! Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (welch ein trügerischer Name!) gibt eine kleine nette Broschüre im Oktoavformat heraus, auf der ersten seite der grinsende Herr Schmidt mit den Worten: „besuchen Sie mit Ihren Kindern einen Bauernhof“. Daß aber die andauernden Schweinereien mit den Umweltgiften wie Glyphosat (dessen Gefährlichkeit ja mehrfach bewiesen wurde!), mit keinem Wort erwähnt wird, und nicht einmal ein Inhaltsverzeichnis ist vorhanden, aber auf die DDR wird geschimpft – das zeugt doch von einer Ignoranz und Überheblichkeit, die nicht zu überbieten ist!

      Ja, ja, die „nur sieben Zentimeter kleine Rübe …wurde zu Zeiten der Industrialisierung und der landwirtschaftlichen Produktionsgenossen-schaften in der DDR vergessen“ (S.61). Aber ein paar Jubelzahlen vergißt man in diesem Ministerium nicht: „Wie viele Menschen arbeiten in der deutschen Landwirtschaft? …durchschnittlich 2,5 feste Arbeitskräfte pro Betrieb.“ Grandios – und trotzdem ist die Kuh ersoffen und das Getreide vergiftet! Die Tausende von polnischen und bulgarischen Leiharbeitern erwähnt man nicht, die bei der Spargelernte für ein paar Groschen die mühevolle Arbeit des Spargelstechens erledigen.

  15. Rolf schreibt:

    Diese „lächelnden Damen und Herren“ kenne ich – sie landen alle ungelesen in der grünen Tonne.

    In der DDR bekam man für das Sammeln und Abgeben der Zeitung eine Belohnung – es war ein viel gebrauchter Rohstoff. Damals standen in den Zeitungen noch wichtige Dinge – die Wahrheit – eigentlich viel zu schade für diesen Weg. Man hätte sich diese „Wahrheiten“ alle aufheben sollen.

    Hier die Fortsetzung von Glyphosat:
    http://newsletter.umweltinstitut.org/m/6933992/747208-6250a07c63b5fdc3875e2892116a34e3

    Rolf

  16. Elli Haller schreibt:

    Ich bin mit Pestiziden vergiftet und wurde gezwungen 20 Jahre psyopha
    zu nehmen und wurde 6 Jahre in Heime gesperrt und musste dafür eine halbe Million Euro zahlen ich möchte klagen wer kann mir helfen? Danke ellihallerdesign@outlook.de

    • Hanna Fleiss schreibt:

      Liebe Elli, ich habe dasselbe Problem. In meinem Haus gibt es Ungeziefer, und die Mieterin über mir sprüht Insektenspray Tag und Nacht, das Pestizide, und zwar PCB, enthält, völlig gegen die Gebrauchsanweisung, das dann durch den Beton (der aus porösem Material produziert wird und gasdurchlässig ist). Sie leugnet, das zu tun. Ich habe eine Schilddrüsenoperation und bin besonders gefährdet. Daraufhin habe ich mich an die Vermieter gewandt, die versuchten mich unglaubwürdig zu machen, weil ich als allein wohnende Frau keine Zeugen aufbringen kann. Als ob es nicht geschieht, nur weil ich keine Zeugen bringen kann! Es ist aber nicht möglich, überhaupt Zeugen zu beschaffen, wenn nicht gerade ein Besuch in der Wohnung ist, weil das Lösungsmittel, das den Geruch trägt, nur 2 bis 3 Minuten zu riechen ist, ehe es die Pestizide in meiner Wohnung auslöst. Bis ich einen Nachbarn als Zeugen geholt habe, ist der Geruch weg, und die Pestizide sind geruchlos. Ich wollte auch klagen, aber die Anwälte sagten mir, ohne Zeugen würde ich den Prozess verlieren, also habe ich es gelassen. Jetzt ist die Mieterin über mir so frech, mich wegen Verleumdung zu verklagen!

      Ich weiß auch nicht, wie ich gegen mich diese langsame, aber stetige Vergiftung durch Pestizide noch wehren kann. Die Justiz stützt sich auf das archaische römische Recht, ohne die wissenschaftlichen Erkenntnisse von zweitausend Jahren überhaupt in Betracht zu ziehen. Wenn du also nicht mindestens ein oder zwei Zeugen aufbringen kannst, hast du vor einem bundesdeutschen Gericht keine Chance, zu deinem Recht zu kommen. Und so ein Prozess, wenn du nicht im Mieterverein bist, der deine Klage übernimmt, kostet dich sehr viel Geld. Das sagte mir eine Anwältin des Mietervereins. Ich bin genauso hilflos wie du und weiß nicht, was ich noch machen kann. Ich drück dir den Daumen, dass wenigstens du zu deinem Recht kommst, Elli.

  17. Elli Haller schreibt:

    Danke

  18. Politnick schreibt:

    Die Glyphosatlüge offenbar sich z.B.:
    http://rolfrost.de/feedforum.html?fid=3;show=2425

    Genauso wie jede andere Lüge. Auch mit Glyphosat gehätscheltes Gemüse wird eingeackert damit die Preise nicht fallen. Jede Entscheidung in Brüxxel hat nur ein Ziel, nämlich die Profite der Unternehmer zu sichern.

    Freundschaft 😉

    • sascha313 schreibt:

      Es war nicht anders zu erwarten – Politiker ienes imperialistischen Landes vertreten immer die Interessen der privatkapitalistischen Wirtschaft – nichts anderes!

      • Politnick schreibt:

        Ja logisch. Aber es gibt immer noch zu viele Menschen die denken dass die EU eine moderne zukunftsträchtige Gesellschaftsordnung ist und Glyphosat die Welternährung sichert. Deswegen posten wir 3x täglich mindestens was die EU wirklich ist und was mit jeder Schlagzeile in tagesschau.de tatsächlich gemeint ist.

        Freundschaft 😉

        PS: Migrationszentren sind auch nur KZs. Der Schaden für die Menschheit ist unermeßlich!

      • “Migrationszentren sind auch nur KZs.“

        Wie kann ein Mensch nur einen derartigen Unsinn schreiben?

        Zitat:
        Der Begriff Konzentrationslager steht seit der Zeit des Nationalsozialismus für die Arbeits- und Vernichtungslager des NS-Regimes. Die Konzentrationslager wurden im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten von Organisationen der NSDAP errichtet. Es waren schließlich rund 1000 Konzentrations- und Nebenlager sowie sieben Vernichtungslager.
        Sie dienten der Ermordung von Millionen Menschen, der Beseitigung politischer Gegner, der Ausbeutung durch Zwangsarbeit, medizinischen Menschenversuchen und der Internierung von Kriegsgefangenen.
        Das Lagersystem stellte ein wesentliches Element der nationalsozialistischen […]Herrschaft dar. Weite Zweige der deutschen Industrie profitierten direkt oder indirekt von ihm.

        Man nimmt heute an, dass etwa zwei Drittel der sechs Millionen Juden, die der deutschen Judenvernichtung, später Shoah bzw. Holocaust genannt, zum Opfer fielen, in Vernichtungs- und Konzentrationslagern direkt ermordet wurden oder dort an Folgen von systematischer Unterernährung, den Misshandlungen und an unbehandelten Krankheiten gestorben sind. Das verbleibende Drittel starb in – von der SS so genannten – Ghettos, bei Massenerschießungen vor allem durch die Einsatzgruppen der Sicherheitspolizei und des SD und auf den so genannten Todesmärschen.
        Es wurden in den Konzentrationslagern auch viele [Millionen] andere Menschen ermordet, wie Kommunisten, Sozialisten, Pfarrer, Systemkritiker, Sinti und Roma, Homosexuelle, Zeugen Jehovas, geistig Behinderte und angebliche „Asoziale“.
        Die genaue Anzahl der Toten ist bis heute unklar, da die Mörder längst nicht über alle Opfer Akten führten, am Ende des Krieges keine Ermordungen mehr dokumentarisch festgehalten wurden und viele Unterlagen durch Kriegsereignisse unwiederbringlich verloren gingen. Ebenso wurden viele Zeugen bei Kriegsende gezielt ermordet. Zahlreiche Häftlinge, die von den alliierten Truppen befreit werden konnten, starben erst nach diesem Zeitpunkt an den Folgen der Haft.

        Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Konzentrationslager

        Sprachlich betreibst du mit einem solchen Satz eine Verharmlosung!

        Ein KZ war eben kein Migrationszentrum!
        Sondern diente ausschließlich der ERMORDUNG von Menschen, die vor ihrer Vernichtung ihre spärliche Kleidung, ihren Schlafplatz und den Fraß, der ihnen vorgesetzt wurde und schließlich ihre Ermordung durch die Ausbeutung der SS finanzierten!

      • sascha313 schreibt:

        Bitte kein Lügipedia!

  19. Rolf schreibt:

    Es geht weiter:
    Die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ist ein Schlag ins Gesicht von Umwelt & Verbrauchern! Dabei war die geschäftsführende Bundesregierung mit ihrer Zustimmung in Brüssel das unrühmliche Zünglein an der Waage. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat dabei gegen alle Regeln der Regierungszusammenarbeit verstoßen, denn die ebenso zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) war weiterhin dagegen. Die Verlängerung von Glyphosat ist Gift für das Vertrauen in Europa und Futter für alle antieuropäischen Populisten. Denn europaweit hatten über 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger das Ende von Glyphosat auf unseren Äckern gefordert. Jede neue Bundesregierung muss den Kurs korrigieren und entschieden gegen Glyphosat vorgehen.

    https://click.mail.change.org/?qs=b01c857d8fce289e20ca58db6b795e776d90de53054315f32c466dd6b12ea48639cd54f646dc2762a45514900375390566a5a18715610993cee0ffbc917c0e0a

    Rolf

    • Politnick schreibt:

      Jede Bundesregierung muss entscheiden…. Machen die aber nicht, kannste vergessen. Da gehts um Milliardenprofite, es hätte mich sehr gewundert wenn eine andere Entscheidung gefallen wäre. Die gehen über Leichen, stellen Arbeitslosen Wasser und Strom ab und zwangsversteigern deren Häuser und beschweren sich dann wenn sie ein Messer in den Hals kriegen.
      Freundschaft 😉

  20. Hanna Fleiss schreibt:

    Rolf, wie du schreibst, dass nämlich Schmidt das aus eigener Selbstherrlichkeit gemacht hat, aber Hendricks es nicht wollte – so sieht es aus, und so soll es ja auch aussehen. Ich denke aber, dass beide es tatsächlich wollten, denn 1. wenn die Bundesregierung gegen Glyphosat ist, stimmt sie mit einem klaren Nein und nicht mit Enthaltung; 2. die SPD benutzt dieses „Übergehen“ der zuständigen SPD-Ministerin, um bei den Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU mit ihrem Pfund zu wuchern: Wir sind beleidigt worden! Wir verlangen Satisfaktion! Was heißt, sie wollen marginale Erleichterungen für ihre Wählerschaft durchsetzen; 3. Merkel hat gestern bei der PK einen Nebensatz fallengelassen: „… obwohl ich inhaltlich zustimme“, und damit meinte sie das Ja von Schmidt zur Zulassungsverlängerung von Glyphosat. Warum kann sie sich nicht durchringen und Schmidt feuern? Statt bloß ihr Kanzler-Dudu abzugeben? Er hat sein Ja in ihrem Auftrag abgegeben, das ist die Wahrheit! Nur sollte das dumme Volk es nicht merken! Denn alle wissen, dass es sich um Gift handelt! Wie stünde die Bundesregierung denn da, wenn sie ihre Zustimmung zur Vergiftung der deutschen und sogar der europäischen Bevölkerung gäbe? Darum musste diese Farce aufgeführt werden! Und ringsum sind alle zufrieden: Merkel hat ihr Ja zum Glyphosat, die SPD darf sich noch ein bisschen zieren und Schmidt hat sich als treuer Gefolgsmann erwiesen. Bloß die Dummen – das sind wir. Wenn es um Geld geht, Rolf, wird mit eisernen Bandagen gearbeitet, mit Betrug, mit Lügen, und wenn es sein muss, mit Toten. Alles klar?

  21. Rolf schreibt:

    @Hanna: Genau so ist es!
    Der Autor sdchreibt das natürlich nicht so direkt.
    Weil:
    Sven Giegold, Europaabgeordneter aus NRW, ist Sprecher der deutschen Grünen im Europaparlament und Sprecher seiner Fraktion für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Seit über 20 Jahren ist der Wirtschaftswissenschaftler in sozialen Bewegungen aktiv. Er ist Mitglied des Präsidiums des Deutschen Evangelischen Kirchentags.

    Rolf

  22. Rolf schreibt:

    Bundesregierung will vor dem EuGH die Veröffentlichung von Glyphosat- Studien verhindern!

    Von: Bündnis90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold

    Die Bundesregierung mischt sich in einem Gerichtsverfahren zwischen Abgeordneten der Grünen/EFA-Fraktionen aus dem EU-Parlament und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) über den Zugang zu Studien zur Risikobewertung von Glyphosat ein. Im Sommer hatte die Abgeordneten den Europäischen Gerichtshof angerufen, um Zugang zu den Studien zu erhalten, auf deren Basis die EFSA das Herbizid Glyphosat als nicht krebserregend eingestuft hatte. Wie jetzt bekannt wurde hat sich die Bundesregierung am 30. November der Klage der Agrochemie- Unternehmen Monsanto und Cheminova gegen den Zugang zu diesen Studien angeschlossen, da die Riskobewertung für Glyphosat im europäischen Zulassungsverfahren beim Bundesinstitut für Risikobewertung lag. Dazu sagt der Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:

    „Die Glyphosat-Geisterfahrt der Bundesregierung geht weiter. Das Untergraben der Transparenz ist die nächste Episode im unverantwortlichen Handeln der Bundesregierung bei Glyphosat. Die Bundesregierung stellt den Schutz von Lobbyinteressen über den Schutz von Gesundheit und Umwelt. Das öffentliche Interesse an der Risikobewertung von Glyphosat muss höher gewichtet werden als die Geschäftsinteressen von Monsanto. Die europäischen Bürger haben ein Recht zu erfahren, wie eine so wichtige Beurteilung zustande kommt.
    Beim Thema Glyphosat hat die Bundesregierung jegliches Vertrauen verspielt. Sie muss ihren Kurs korrigieren und sollte den Zugang zu den Studien ermöglichen.“

    Rolf

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