Parteitag die Linke – Rede von Sahra Wagenknecht

Parteitag die Linke – Rede von Sahra Wagenknecht Endlich benennt die Linke die wahren Gründe des aufkommenden Rechtsradikalismus und die eigentlichen Verursacher von SPD, Grünen, CDU/CSU und Spätrömischer Dekandenz. Allmählich scheint man bei der Linken zu begreifen, was tatsächlich dringend notwendig ist, nämlich ein breites Bündnis gegen den nach wie vor herrschenden Neoliberalismus von SPD, […]

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7 Antworten zu Parteitag die Linke – Rede von Sahra Wagenknecht

  1. Harry 56 schreibt:

    Diese „imposante Rede“, für mich ein einfaches triviales polterndes REVIVAL der 70er Jahre der Alt-BRD, ganz konkret SPD, JUSOS, GERHARD SCHRÖDER, Uwe Benetter & Consorten (damals alle wild und lauthals polternde „STAMOKAP“-Zertrümmerer)……, hohes moralisches Roß, dazu wilde, sich selbst feiernde Claqueure mit Ambitionen auf spätere einträgliche Staatspöstchen (damals wie heute „Marsch durch die Institutionen“……, diese wahre gestrige (Revival)Grufti- Show von gerade gestern soll Zukunft, gar „Erwachen“, „Aufbruch“ sein?
    „Neoliberalismus“, „Raubtierkapitalismus“, diese bürgerlichen Phrasen…, es liegt geradezu zeitnah beieinander, zur Erklärung, Verständlichmachung, Entlarvung alles dieses bürgerlichen Unfugs auf einen anderen interessanten Beitrag aktuellen in diesem Blog zu verweisen: Rafik Kuliew: „Über das Bildungssystem….“
    (Allerdings: Die Sahra gibt zumindest INDIREKT Recht dem wahren Bon Mot des Genossen Stalin aus dem Jahre 1934 zur Rolle der SPD als Wegbereiterin des Faschismus,damals wie heute,, , immerhin, ein winziger Pluspunkt in dieser Rede!)

    Weitere Ausführungen erspare ich mir selbst und allen anderen dazu sehr gerne, ok?

    Beste KLARE soz. Grüße

    • sascha313 schreibt:

      Allerdings hast Du recht, lieber Harry! Dennoch – sei es Stimmenfang oder nur Schaumschlägerei – auch wenn diese Partei wohl nicht viel bewegt und nichts tut, was vom Kapitalismus wegführt. Es ist wichtig, daß es solche Stimmen gibt!

      • Doed schreibt:

        Hallo Sascha,
        auch ich dachte, dass es doch eher eine verhaltene Kritik am Kapitalismus ist. Klar mag der Neoliberalismus eine schärfere Variante sein, allerdings glaube ich, dass sich im kapitalistischen System die Kräfte immer entwickeln werden, um noch mehr Druck auf arbeitende Menschen auszuüben und deren Interessenvertretungen auszuschalten. Bisher habe ich noch keine abschließende Meinung, wie weit ich nach links gehen würde. Ich würde mich nicht als Kommunisten bezeichnen. Allerdings möchte ich nicht ausschließen, ob ich nicht noch weiter nach links gehen werde.
        Die Linke hatte dabei übrigens eine wichtige Funktion. Ohne die Linke, wäre wohl der Sozialismus endgültig totgeglaubt im deutschen Lande. Sie wirkt wie eine Membran, die nicht nur linke Kräfte nach rechts ins bürgerliche Lager bringt – so weit links ist ja ohnehin nicht mehr viel – sondern auch die Menschen nach links durchreicht. Wäre die Linke nicht da, würde das Interesse wohl noch weiter sinken.

        Heute gab es einen guten Artikel von den nachdenkseiten. Die Tortenattacke auf Sahra Wagenknecht stammt von einem Antideutschen. Es wurde Kritik geübt an diesen Elementen in der Partei und sogar empfohlen, sich von diesen zu trennen.

      • sascha313 schreibt:

        Es ist auf alle Fälle gut, wenn sich in der Linkspartei im Verhältnis zu dem israelischen Besatzerstaat, zum Zionismus und zu diesen Antideutschen etwas klärt. Der Kommunismus geht schon nicht unter, da kannst Du sicher sein. Das haben nicht mal die Nazis mit ihrer Grausamkeit, mit ihrem Terror geschafft! Und Differenzen wird es immer geben (ist schon genial, was Stalin da 1913 schrieb!)

        Ach, weißt Du Doed – es ist nicht wichtig, ob sich jemand als Kommunist bezeichnet oder nicht. Die Hauptsache, man ist mit dem Herzen dabei. Es ist immer eine Entwicklung. Was glaubst Du, wie stark die Sowjetmenschen sein konnten, als es darum ging, den Kommunismus zu verteidigen. Sie wußten, was sie taten. Und sie waren bereit jedes Opfer zu bringen. Dabei war durchaus nicht immer klar, wie es für sie einmal ausgehen würde. Aber es ging – trotz unsäglicher, schmerzhafter Verluste – 1945 gut für den Sozialismus aus. Und da waren welche in die Reihen der Partei aufgenommen worden, als sie noch im Dreck lagen. Und sie hatten keine Minute gezögert. Das ist tief im Volk verwurzelt. Der Wunsch nach Freiheit und nach Überwindung dieses kapitalistischen Ausbeutersystems wird so lange bestehen bleiben, bis der Sozialismus gesiegt hat. Und der Sozialismus wird siegen…

  2. Vorfinder schreibt:

    Es muss solche Stimmen wie die LINKE geben, da viele Menschen da hinhören, die sonst gar nicht erreicht werden würden. – Und es trifft ebenfalls zu, dass es wichtig ist, dass die Linke zur Kapitalismuskritik spricht und dass von Kommunistischen Parteien so wenig kommt.

    Allerdings ist die Rede von Sahra Wagenknecht doch darauf gerichtet, es sich mit den herrschenden Verhältnissen nicht zu verderben. Erst zum Schluss der Rede fallen überhaupt Begriffe wie Kapitalismus. Die ganze Rede spricht gegen die Erscheinung des Kapitalismus, nicht gegen das Prinzip. Die Linke träumt mehr denn je davon, den Kapitalismus gestalten zu können, statt dazu zu formieren ihn zu überwinden.

    Wer aber meint Kapitalismus freundlich anstreichen zu können, strampelt im Mief der Fehler linker Illusionen, die Harry 56 in seinem Kommentar beschreibt.

  3. Die Linken und ihr „Dilemma“

    „Die Reichen“ bzw. „das Kapital“ ist längst internationalisiert, die deutschen „Reichen“ spielen nur noch mit im Spiel der Finanzmagnaten, Fonds, Hedgefonds, Banken, kurz: den „Finanzmärkten.“ Und von einer nationalen Regierung-Partei wie die Linke, dürfen wir doch ruhig etwas Widerstand gegen das internationalisierte Kapital erwarten.

    Die jetzigen Linken setzen laut ihrem Statut auf einen „demokratischen Sozialismus“ – verständlicher ausgedrückt sind sie somit eine „linke SPD“
    Den Weg welchen die Linken gehen, ist somit vorgezeichnet. Auf „Kuschelkurs“ zu den sogenannten „Volksparteien“* (dem Kapital) zu gehen ist für die Linken, wenn sie denn Linke sein wollen – tödlich! Die heutigen Linken sollten sich die Schriften von Marx, Engels, Lenin, Stalin zu Gemüte führen. Ernst Thälmann wurde am 16. April 1886 geboren – Thälmann stand schon als junger Arbeiter und Gewerkschafter auf dem Boden des unversöhnlichen Klassenkampfes und trat gegen den Opportunismus in der deutschen Arbeiterbewegung auf.

    Welche Lehren ergeben sich aus der Geschichte gegen Imperialismus und Faschismus? Als sich in der Weltwirtschaftskrise die Klassengegensätze verschärften und die Arbeiterklasse unter Führung der KPD die kapitalistische Herrschaft bedrohte, errichtete die Bourgeoisie die faschistische Diktatur und stürzte die Völker in den 2. Weltkrieg. Die Zusammenarbeit der rechten SPD-Führer mit der Bourgeoisie und ihre Ablehnung des außerparlamentarischen Kampfes und ihre Feindschaft gegenüber dem Marxismus-Leninismus spaltete die Arbeiterklasse und ermöglichte der Bourgeoisie die Errichtung der faschistischen Diktatur. Parallelen zur heutigen Situation sind unverkennbar! Inwieweit die Linke diese Lehren erkennt, kann ich nicht beurteilen.

    Thälmann sah in der Einigung der Arbeiterklasse die entscheidende Voraussetzung für den Zusammenschluß aller antifaschistisch-demokratischen Kräfte und damit den einzigen Weg zur Verhinderung der faschistischen Diktatur. Seine Vision erfüllte sich leider erst nach dem Krieg mit der organisatorischen Vereinigung von KPD und SPD zur SED. Die Idee der Vereinigung marxistisch-leninistischer Kräfte in einer Partei bleibt sein Vermächtnis, das wir zu erfüllen haben.

    Die Interessen der Bevölkerung und die Interessen des „Kapitals“ – damals wie heute – sind nicht die gleichen, sondern sie stehen in der Regel im Gegensatz zueinander. Und deshalb sollte die Linke nicht den Fehler machen (den sie aktuell immer wieder macht), den Widerstand bestimmter Regierungen gegen den Einfluss der „Finanzmärkte“ als Nationalismus zu verdammen. Der Michel blickt da vielleicht nicht ganz durch, aber er spürt da etwas, ahnt etwas, er merkt oder ahnt, dass die Linke mit ihren „guten Absichten“ sich nicht gravierend vom Bestreben der Finanzmärkte und der sogenannten „Volksparteien“* unterscheidet. Auch das ist ein Grund für ihn, rechts (!) zu wählen. Beispiel:
    a) Die Flüchtlingskrise,
    b) die Verdammung von Regierungen, die sich bemühen, ihre nationalen Interessen zu vertreten.

    Agitation und Verlogenheit bestimmen die deutschen Medien. Hetze gegen Russen, Muslime, Linke, Flüchtlinge, anstatt Kritik an Kriegstreibern, Wirtschaftskriminellen, mörderischen Konzernen. Wo sind die Linken in den Medien?
    ———————————————————————
    *) Zu den sogenannten „Volksparteien?“
    Selbst dieser Begriff ist schon eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Ob CDU, CSU, SPD und auch die Grünen, sie alle stehen für Unternehmerinteressen, für eine sich selbst als „Elite“ bezeichnende Gruppe, für Lobbyismus und Krieg.

    Die Reichen sind schon viel zu mächtig geworden! Reich werden in den allermeisten Fällen die, die keine Skrupel haben, über Leichen zu gehen. Diesem „Streben“ sollte die Linke konsequent entgegentreten und somit ihren Wählern (dem Proletariat!) zeigen wofür sie steht und wogegen sie kämpft. Eine Linke, welche sich eher zu Intellektuellen als zum Proletariat hingezogen fühlt, macht sich für viele Wähler unglaubwürdig. Die „Rattenfänger“ – Alternative? AfD?
    Rassisten und Nationalisten, die zumindest die neoliberale Ideologie gepaart mit „Deutschland über alles“ fortsetzen warten nur auf diese „Stimmen“.
    Hier fehlt eine klare Haltung der Linken!

  4. Harry 56 schreibt:

    Vorfinder schreibt:
    31. Mai 2016 um 4:29

    „Allerdings ist die Rede von Sahra Wagenknecht doch darauf gerichtet, es sich mit den herrschenden Verhältnissen nicht zu verderben. “

    Na und ob, wäre ja ein wahrer FINANZIELLER Albtraum für unsere parlamentarischen „Linken“!

    Hier die ultimative Klarstellung jenseits allen rein ideologischen Geschwurbels, Dialogisierens, Bündnissen aller Art wie „Rot-Rot-Grün“ etc…. :
    http://qpress.de/2016/06/09/selbstbedienungsladen-bundestag-der-diaeten-weihnachtsmann-beglueckt-bereits-zur-jahresmitte/

    Wer will da noch, auch nicht die „Rote Sahra“, etwa „die Bourgeoisie stürzen“ ? (Lenin) Jetzt muss nur noch nach den Wünschen von Gysi, Wagenknecht, Kipping, Bartsch, Ramelow & Co. ein gemeinsamer Bundespräsidentenkandidat von SPD/Grünen und Linkspartei her
    Satte „linke“ Grüße !

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