Wie ein Kirchenhistoriker die Geschichte fälscht…

Es gibt ja immer wieder Leute, die, weil sie ihre Rente ein wenig aufbessern wollen, nun glauben, sie müßten die Menschheit mit ihren neuen Büchern und ihren überlebten Weisheiten beglücken. Gerade wenn es gut bezahlt wird, insbesondere dann, wenn man von von bestimmten CDU-nahen, bürgerlichen Kreisen immer wieder zu Buchlesungen engagiert wird, scheint Bücherschreiben ja durchaus ein einträgliches Gewerbe zu sein. Voraussetzung ist – man hat ein wenig in den Archiven nachgeforscht,  ein paar Ungereimtheiten, Anrüchiges oder Belastendes gegen die DDR und den Sozialismus herausgefunden, oder man kann der Sowjetunion (vor allem aber Stalin!) ein paar blutige Verbrechen anhängen – dann ist die Sache schon gelaufen. Der Rest ist Propaganda. Tiefere Geschichtskenntnisse sind dazu im allgemeinen nicht erforderlich, ein paar Daten und Jahreszahlen wären schon ausreichend. Zeitzeugen finden sich allemal, die gegen ein kleines Handgeld ihren verkrusteten Frust über „die ehemalige DDR“ und die angebliche „SED-Diktatur“ ablassen können. So oder ähnlich funktioniert das Ganze!  Wer’s glaubt, wird selig!  Lesen wir also hier, wie hier ein Kirchenhistoriker die Geschichte fälscht…

Der folgende Zeitungsausschnit wurde uns zugeschickt:

Leserbrief Wilde

Man soll uns doch nicht für dumm verkaufen! Diese bösartigen und verleumderischen Behauptungen eines angeblichen Geschichtsexperten über die Sowjetunion sind eher dazu geeignet, unberatene und treu-fromme Klosterschüler in Angst und Schrecken zu versetzen oder ideologisch verblödete Söldner zu einem Rachefeldzug gegen Rußland aufzuhetzen, als einem halbwegs gebildeten Leser historische Tatsachen nahezubringen. Oder anders gesagt: sie sind eine Fälschung Goebbelsscher Art!

  • „vielfältig bezeugt und dokumentiert“ sind zuallererst einmal die Verbrechen des deutschen Faschismus, und nicht etwa die Behauptung, die sowjetischen Militärgerichte hätten angeblich „kein Recht“ gesprochen.
  • von den Amerikanern wurden in den besetzten Gebieten nicht etwa „Nazigrößen“ verhaftet und in Internierungslager „deportiert“ (sic!), sondern die Nazigrößen flüchteten zumeist in die westlichen Besatzungszonen, da sie dort Unterschlupf gewährt bekamen, oder sie flüchteten über die sog. „Rattenlinie“ nach Südamerika.
  • nicht etwa nur die „kleinen Fische“ blieben übrig, sondern auch zahlreiche untergetauchte und in Zivilklamotten verkleidete SS-Leute, Gestapo-Beamte und KZ-Aufseher. Sie wurden von den aus den KZ befreiten Antifaschisten und Kommunisten nicht „denunziert“ (sic!), sondern angezeigt. Und zwar aus ganz berechtigtem Grund! Viele der flüchtigen Nazi- und Kriegsverbrecher kamen im Westen damals in einflußreiche Positionen des Adenauer-Staates und einige von denen lebem zum Teil noch heute ungeschoren in der BRD.
  • Im letzten Aufgebot der Nazis gab zahlreiche Jugendliche (sog. Werwolf), die noch nach der Kapitulation des Naziregimes unter Führung der SS und mit Waffengewalt die Bevölkerung terrorisierten. Sie mußten entwaffnet und verhaftet werden.
  • Die sowjetische Justiz hatte allen Grund, die individuelle Schuld zu klären, und das tat sie auch. Denn SS und Wehrmacht hatten in der Sowjetunion schlimmste Kriegsverbrechen begangen. Das eben war auch Gegenstand der Nürnberger Prozesse. Hier konnte u.a. der sowjetische Ankläger Rudenko exakt nachweisen, welche individuelle Schuld die Angeklagten an den von ihnen begangenen Verbrechen hatten
  • Die pauschale Behauptung, sowjetische Offiziere hätten ihre Geständnisse „mittels Folter, Zermürbungstaktiken und Erpressung“ herbeigeführt, ist wohl eher einem Roman von Solzhenizyn entnommen oder stammt aus der Lügenküche eines Goebbels. Derartiges konnte man schon im „Völkischen Beobachter“ nachlesen.
  • Die Verteidiger der angeklagten Nazi- und Kriegsverbrecher Jahreiß, Knieriem u.a. haben mit ähnlichen Tricks versucht, die Rechtmäßigkeit der Nürnberger Prozesse in Frage zu stellen.
  • Es gab kein „Revolutionsstrafrecht“. Es gab in der Sowjetunion eine Verfassung und eine Rechtsordnung, so wie das auch in jedem anderen souveränen Staat üblich ist.
  • Der Begriff „Stalinsche Terrorjustiz“ ist ein ideologischer Kampfbegriff, wie derartiges auch vom Goebbelsschen Propagandaministerium massenweise erfunden wurde. Später kamen dann Begriffe  wie „Totalitarismus“ und „totalitär“ hinzu, die zwar etwas subtiler waren, daher in der antikommunistischen Propaganda für wirksamer gehalten werden, die aber auch nur auf Lüge und Demagogie beruhen.
  • Der sowjetische Staatsapparat habe sich „mit den Verurteilungszahlen gebrüstet“. Das ist geradezu eine dümmliche Behauptung; so dumm waren nicht mal die Nazis, die den Massenmord an den Juden industrialisierten.
  • Was die Rehabilitierung der unter Stalin verurteilten Verbrecher durch den Alkoholiker Jelzin und seine Oligarchen-Clique betrifft, so war diese völlige Umkehrung des sowjetischen Rechtssystems in sein Gegenteil auch nicht anders zu erwarten. Das haben Konterrevolutionen so an sich, daß aus Verbrechen Heldentaten gemacht werden.

Woher stammen die lügenhaften Zahlen?

Beispielsweise wurden von der deutschen Wehrmacht solche Passierscheine (mit Angaben von Zahlen angeblicher „Opfer des Bolschewismus“) über den Truppen der Sowjetarmee abgeworfen. Doch solche Zettel verfehlten ihren Zweck. Deserteure gab es nicht bei der Sowjetarmee, sondern es gab sie massenhaft auf deutscher Seite! Denn die sowjetischen Soldaten und Offiziere und die Menschen im Hinterland kämpften nicht nur für ihre sozialistische Heimat, sondern für ihre gerechtere Gesellschaftsordnung. Sie hatten die Massenmorde und Verbrchen der SS und der Wehrmacht selbst erlebt, und sie glaubten den Lügen der Faschisten nicht. Spätestens nach dem heldenhaften Sieg der Sowjetarmee in Stalingrad war auch für die Mehrzahl der Menschen in aller Welt klar geworden, daß die Sowjetunion den deutschen Faschismus besiegt. (Nun ist klar, woher die Zahlen stammen: nämlich aus dem Goebbelsschen Propagandaministerium!)

Passierschein.png

eine ungefähre Übersetzung:

  • ermordet während der Revolution und im Bürgerkrieg (1917-1923)
  • gestorben in den Hungerjahren und durch Epidemien (1918-21 und 1932-33)
  • umgekommen in den Arbeitslagern
  • in den besetzten Gebieten liquidiert
  • während des Krieges (1941-44) ermordet und verstümmelt

Doch kommen wir nun zu den Tatsachen:

In seinem Buch „Die amerikanische Politik in Deutschland“ beschreibt der amerikanische Publizist George S. Wheeler die Hintergründe und Motive der imperialistischen Machtpolitik der USA in der Zeit von 1944 bis 1951. Dieses Buch, das Wheeler nach seiner Tätigkeit in der Manpower Division der USA-Militärregierung (1944-47) verfaßte, wurde im Westen entweder völlig ignoriert oder pauschal attackiert. Es stellt die bittere Anklage eines US-Amerikaners gegen seine eigene Regierung dar und entlarvt auf drastische Weise die Verlogenheit der USA-Politik. Mit akribischer Genauigkeit dokumentiert und erläutert Wheeler die Hintergründe und die verlogenen Machenschaften der USA-Administration, mit denen sie versuchte die Sowjetunion und die Menschheit zu betrügen und den kalten Krieg anzuheizen. Wheeler schreibt:

Entnazifizierung auf amerikanische Art

Als grundlegende Ziele der amerikanischen Besetzung Deutschlands waren oft die „Entnazifizierung, Entmilitarisierung und Demokratisierung“ herausgestellt worden. Die Nazis hatten einen grausamen Krieg entfacht und geführt. Das erste Ziel der Politik der siegreichen Alliierten mußte also die restlose Zerschlagung der Nazimacht sein. Das Potsdamer Abkommen hatte verlangt:

„Die Nationalsozialistische Partei mit ihren angeschlossenen Gliederungen und Unterorganisationen ist zu vernichten; alle nationalsozialistischen Ämter sind aufzulösen; es sind Sicherheiten dafür zu schaffen, daß sie in keiner Form wiederauferstehen können …“
(„Das Potsdamer Abkommen und andere Dokumente“, Kleine Dokumentensammlung, Kongreß-Verlag, Berlin 1957, S. 73.) 

Zur Durchführung dieses Abkommens hatte der Kontrollrat am 10. Oktober 1945 das Kontrollratsgesetz Nr.2 erlassen. Dieses Gesetz führte einundsechzig Naziorganisationen an, die aufgelöst, für ungesetzlich erklärt und deren Neubildung unter irgendeinem Namen verboten wurden.

Die Haltung und die Methoden der Zonenbefehlshaber bei der Entnazifizierung waren äußerst unterschiedlich. In der sowjetischen Zone stellte man die endgültige Vernichtung der Naziinstitutionen dadurch sicher, daß man die Entwicklung der demokratischen Kräfte förderte, wie zum Beispiel die Gewerkschaften, und dem Faschismus die ökonomische Basis entzog. Durch die Überführung der Schwerindustrie in das Volkseigentum und durch die Bodenreform wurden die Nazis und diejenigen, die sie unterstützt hatten, ihrer ökonomischen Macht und infolgedessen ihres politischen Einflusses beraubt. Stärker belastete nazistische Kriegsverbrecher wurden, zum Teil auf Grund deutscher Gesetze, vor Gericht gestellt. Saboteuren und Schwarzmarktschiebern wurde schnell der Prozeß gemacht, und sie bekamen harte Strafen, auch Zuchthausstrafen, zudiktiert. Den Antifaschisten und den Gewerkschaften wurde eine entscheidende Rolle bei der Entnazifizierung und der Umerziehung zugewiesen.

Die sowjetische Militärverwaltung (SMA) ließ keinen Zweifel aufkommen, daß sie antinazistisch war und in jeder Weise diejenigen Deutschen unterstützte, die genauso eingestellt waren. Kurz, die sowjetische Politik war eine Politik der Vernichtung der Wurzeln des Faschismus und der Schaffung eines Klimas, in dem er nicht wieder gedeihen konnte.

In der französischen Zone gab sich Ceneral Koenig, ein glühender Gaullist, kaum die Mühe, auch nur den Schein einer Entnazifizierung zu wahren. Die Deutschen, die nicht bei der französischen Produktionskampagne mitmachen wollten oder nationalistisch antifranzösisch eingestellt waren, mußten mit einer rohen Behandlung rechnen. Aber einige der größten Nazis halfen gerne mit, während andere wiederum, die fortschrittlichsten Deutschen, antigaullistisch gesinnt waren und dementsprechend behandelt wurden.

Die Entnazifizierung in der britischen Zone war so, wie man es von einer Verwaltung erwarten kann, in der Sir Brian Robertson, ein mit der Imperial Chemie alliierter südafrikanischer Geschäftsmann, den höchsten Posten innehatte. Sir Percy Mills, ein berüchtigter Kartellvertreter, bekleidete als Direktor der britischen Hauptabteilung für Wirtschaftsfragen das gleiche Amt wie General Draper auf amerikanischer Seite. Sir Cecil Weir, ein Vertreter der Schiffbauindustrie und Tory, war wirtschaftlicher Berater. Diese Leute gaben sich gewöhnlich gar nicht erst den Anschein, eine Entnazifizierung der wichtigen Positionen durchzuführen. In der britischen Zone war die Entnazifizierung sogar noch nachlässiger und weniger kompliziert als in der USA-Zone.

USA-„Gerechtigkeit“

In der USA-Zone bedeutete die allgemeine Hintertreibung einer grundlegenden wirtschaftlichen Änderung, das Beharren auf der Aufrechterhaltung des ökonomischen Status quo hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse und der Leitung der Schwerindustrie, der Banken und so weiter, auch die Erhaltung des sozialen Status quo. Die Kriegsschuld wurde individuell beurteilt. Diejenigen, die Nazis waren oder die Nazis unterstützt hatten, fielen zunächst offiziell in Ungnade. Die Amerikaner veröffentlichten sogar „Schwarze Listen“ führender Industrieller. Für den Augenblick war die ökonomische Basis der Nazis desorganisiert und weitgehend unter den Trümmern begraben. Eine merkliche Demokratisierung und Entnazifizierung wurde jedoch, wie wir sehen werden, vorsätzlich verhindert. Die deutschen Monopolisten wußten, daß trotz , der verkündeten Grundsätze keine großen Änderungen beabsichtigt waren und die kapitalistischen Kollegen in amerikanischer Uniform findig für die Wiederherstellung ihres Eigentums und ihrer Macht kämpften.

Das USA-Außenministerium und die Industriellen leugneten, daß das gesellschaftliche und ökonomische System als solches für den Faschismus verantwortlich war. Diejenigen von uns, die diese Ansicht vertraten, betrachtete man mit Argwohn – sogar die Anwendung des Ausdrucks „Faschismus“ war verdächtig. Das USA-Außenministerium und die Wallstreet deuteten den Nazismus lieber als eine besondere Verirrung des deutschen Nationalismus. Nach ihrer Auslegung war das deutsche Volk von einem geschickten Demagogen irregeleitet worden. Die Ausrottung des Nazismus mußte daher, von diesem Standpunkt betrachtet, darin bestehen, die Naziorganisationen loszuwerden, von denen die meisten bereits verschwunden waren, und einzelne Personen zu bestrafen. Es war ein Verbrechen begangen worden, und daher sollten die Schuldigen vor Gericht gestellt und nach einem regulären Prozeß bestraft werden. Damit würde, wie das USA-Außenministerium verkündete, die Gerechtigkeit wieder auf den Sockel gestellt werden, von dem die Nazis sie gestürzt hatten. Das klingt einleuchtend und fand in weiten Kreisen Anklang – der einzige Haken war nur, daß das Verfahren nicht funktionierte und nicht funktionieren konnte.

Obgleich man offiziell nicht eingestehen wollte, daß der verfaulende Kapitalismus den Faschismus hervorgebracht hatte, kam doch die Verurteilung der deutschen Industriellen während des Krieges einem derartigen Eingeständnis nahe. Indessen ist die Nuancierung nicht ohne Bedeutung: erklärte man das ökonomische System für schuldig, so mußte die Heilmethode in der Änderung des Systems bestehen, erklärte man dagegen die Industriellen für schuldig oder auch Gruppen von ihnen, so konnte man sich bei der „Entnazifizierung“ mit der Bestrafung von Einzelpersonen begnügen. Das war der Kompromiß, zu dem sich die Vereinigten Staaten entschließen mußten, da das Beweismaterial gegen die Industriellen erdrückend war und nicht widerlegt werden konnte.

Quelle:
George S. Wheeler: Die amerikanische Politik in Deutschland  Kongreß Verlag 1958, S.138-141..

Mr. Lovett unterschlägt Naziakten

Die amerikanisehe Sabotage an den Entnazifizierungsprozessen beschränkte sich nicht auf die Zurückhaltung wichtiger materieller Hilfsmittel, die Vorenthaltung fähigen Personals und die Ernennung ungeeigneter Richter. Drew Pearson behauptete geradezu, daß Robert Lovett, ein Wallstreet-Bankier (Brown Brothers, Harriman; Carnegie-Institut und Rockefeller-Stiftung), damals amtierender USA-Außenminister und später „Verteidigungs“-Minister, wertvolle von der amerikanischen Armee erbeutete Naziakten unterschlagen und geheimgehalten habe. Diese Akten hätten wichtiges Beweismaterial für die Schuld der Militaristen und Faschisten bieten können. Als Beispiel dafür führte Pearson Stellen aus einem Dokument an, das die Protokolle der Sitzung über den Generalplan zur Ausrottung der Juden Europas enthielt. Diese Sitzung hatte am 20. Januar 1942 stattgefunden. Außer Heydrieh hatten folgende Personen an der Sitzung teilgenommen:

„Gauleiter Dr. Meyer und Reichsamtsleiter Dr. Leibrandt vom Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete. Staatssekretär Dr. Stuckart vom Reichsminister.ium des Innem; Staatssekretär Neumann vom Amt des Reichsbeauftragten für den Vierjahrplan; Staatssekretär Dr. Freisler vom Reichsjustizministerium; Staatssekretär Dr. Bühler vom Amt des Generalgouverneurs; Unterstaatssekretär Luther vom Reichsaußenministel’ium; SS-Oberführer Klopfer von der Parteikanzlei; Minister·ialdirektor Kritzinger von der Reichskanzlei; SS-Gruppenführer Hotmann vom Rasse-und Siedlungshauptamt.“
(„Washington Post“, 20. Oktober 1947.)

Als Pearson dies enthüllte, stand nicht einer der Mörder unter Anklage. Diese Ausrottungspläne wurden ausgeführt und hatten die fast völlige Liquidierung der jüdischen Bevölkerung in dem von den Nazis beherrschten Europa zur Folge.

„In der Tschechoslowakei, in Jugoslawien und in Bulgarien blieben von 572 000 jüdischen Einwohnern vor dem Kriege nur noch 40.000 am Leben. In Polen waren es von 3.113.000, die vor 1939 dort lebten, schätzungsweise nur 70.000 bis 80.000, in Rumänien von 900.000 noch etwa 360.000, in Ungarn von 800.000 nur noch 150.000.“ (UP, Prag, 15. April 1949.)

Kann „Verteidigungs“-Minister und Bankier Lovett erklären, warum er diese Dokumente und noch viel mehr Material verschwinden ließ – warum er solche Mörder schützte?

Quelle:
George S. Wheeler: Die amerikanische Politik in Deutschland Kongreß Verlag 1958, S.133-134..

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5 Antworten zu Wie ein Kirchenhistoriker die Geschichte fälscht…

  1. Karsten schreibt:

    Nicht nur in der OTZ wird derzeit Hetze betrieben.
    Hier ein weiteres aktuelles Beispiel aus der Mitteldeutschen Zeitung:
    „Opfer des Stalinismus“ (Ausgabe Zeitz v.04.06.2016)

    • sascha313 schreibt:

      Die Gesellschaft „Memorial“ arbeitet im Auftrag der CIA und deutscher Geheimdienste mit Unterstützung antisowjetischer Kräfte in Rußland. (Es ist die vorrangige Aufgabe dieser Zeitungen, solche Hetze zu verbreiten!)

  2. Doed schreibt:

    Erinnert mich als ich vor ca. 4 Jahren im Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig war. Dort wurde Walter Linse als armes Opfer dargestellt, ohne seine Rolle bei den Nazis auch nur zu erwähnen. Und als man aus der Ausstellung rauskam, sollte man wohl denken, dass die Russen ein Volk von Vergewaltigern war. Manche Fernseh-Dokus hinterlassen ja auch diesen Eindruck, Russen sind ein Volk von Wilden und Vergewaltigern. Nicht erwähnt wird, dass es bei den anderen Fraktionen ebenfalls vorkam. Es ist nunmal in Kriegen leider traurige Normalität. Und ebenfalls unerwähnt: Die Wehrmacht die Frauen aus anderen Ländern zwangsprostituiert hat. Einige Ungebildete glauben ja immer noch am Mythos, die Wehrmacht hätte nur „ihr Land verteidigt“ und nichts mit Verbrechen am Hut gehabt.

    • Rolf Gräfe schreibt:

      Genau so sind die Mehrzahl der Deutschen.
      Sie sehen sich als Opfer des 2.WK und nicht als das was sie eigentlich waren.
      Zu Zeiten des Krieges sahen sich viele Wehrmachtsoldaten als Helden und Kämpfer für das deutsche Volk. Nach der Niederlage sahen sie sich als arme Verlierer.
      Was sie getan haben …. es wird verschwiegen …

      Der Waldschrat

  3. Pingback: Wie werden die Deutschen gegen andere Völker aufgehetzt… (Soldatenbriefe von Stalingrad 1943) | Sascha's Welt

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