Opportunistische Halunken mit der Bezeichnung „Kommunisten Rußlands“ haben dem Schwarzhunderter Girkin-Strelkow die Schuhe abgeleckt

Komruss Girkin2

Der überzeugte – und man muß schon sagen, ein sehr ideenreicher – Vertreter des Faschismus, Igor Girkin (Strelkow), und ein opportunistisches Parteichen mit kommunistischen Namen feierten gemeinsam ihren „Parteitag“. Die politischen Nutten des Kapitals, die die Frechheit besitzen, sich „Kommunisten Rußland“ zu nennen, haben wieder einmal ihre dreckigen Füße an unserem roten Banner abgewischt, das sie überall auf ihren Kundgebungen und Versammlungen schwingen. Sie haben es dem Herrn Girkin, dem Ultrareaktionär und Antikommunisten, dem Schwarzhunderter und Vertreter der finstersten Teile der Bourgeoisie, ermöglicht, auf ihrem „Parteitag“ aufzutreten und eine Rede zu halten.

Ein Faschist und die falschen „Komrussen“

Es ist eben jener Girkin, der seinen Haß auf die Große Sozialistische Oktoberrevolution und die Sowjetmacht nicht verbirgt, der öffentlich seine Schwärmerei für die weißgardistischen Generäle, für die Henker der Revolution, erklärt. Es ist derselbe Girkin, der den Völkermord im Donbass ausgelöst hat, der den Kapitalisten geholfen hat, der die ukrainischen und Donezker Proletarier gegeneinandergehetzt hat, der sie gezwungen hat, in einem sinnlosen brudermörderischen Kampf einander umzubringen, zur Freude der Bourgeoisie – anstatt vereint und brüderlich gegen den gemeinsamen Feind – die russischen und ukrainischen Kapitalisten zu kämpfen.

Girkin Komruss

Es ist eine ungeheure Niedertracht gegenüber allen ehrlichen Marxisten. Diese Lumpen, die sich „Kommunisten“ nennen, die in UNSEREM NAMEN auftreten – gewähren dem Faschismus ein Podium. Während sie sich hinter dem Schild des Kommunismus verstecken, lecken sie dem Vertreter des reaktionärsten Teiles der Bourgeoisie die Schuhe.

Und ihre eifrige Speichelleckerei vor diesem Schwarzhunderter war nicht vergeblich. Im Namen seiner Anhänger lobte er sie für ihren Eifer. Insbesondere lobte Girkin, daß die „Komrussen“ das Blutbad im Donbass unterstützt und an der Seite der Separatisten und des russischen Kapitals daran teilgenommen hatten. Er verlangte sogar, zwei solcher falscher „Kommunisten“ zu belohnen, und heftete ihnen einen Orden an die Brust. Zum Schluß versprach er, den Aufstieg der „Komrussen“ in der Duma zu unterstützen. Das alles beklatschten die „Komrussen“ mit fanatischem Applaus.

Klatscht nur, Ihr Herren opportunistische Halunken! Vergeßt nicht die Schwielen Eures speichelleckerischen Eifers! Der Schwarzhunderter hat Euch auf die Schulter geklopft – und Ihr kreischt vor Freude und schwitzt gar vor Begeisterung. Es wird eine Zeit kommen, da werdet Ihr Euch für alles verantworten!

P.S. Wir hatten schon mehrfach darüber berichtet, daß diese idiotischen Mätzchen und ihre theoretische Unwissenheit die „Komrussen“ in eine Reihe mit den Gegnern des Kommunismus stellt.

https://zabolshevizm.wordpress.com/2016/07/05/post3634/

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14 Antworten zu Opportunistische Halunken mit der Bezeichnung „Kommunisten Rußlands“ haben dem Schwarzhunderter Girkin-Strelkow die Schuhe abgeleckt

  1. Heums schreibt:

    Danke für deine Publikation. Die Sowjetidee ist längst von den Faschisten übernommen werden, mehr dazu ließt man unter meinem Blog auf http://quanterevolution.blogspot.de. Dass in „Links“radikalen Kreisen sogar schon Antisemitismus grassiert, beweist den extremen Rechtsruck der ehemaligen Linken. Genau aus diesem Grund braucht es einen Kommunismus jenseits leninistischer Interpretation, da diese von reaktionären Kräften missbraucht wird. Es wird an der Zeit, dass das Sowjetwesen durch das Quantwesen abgelöst wird, dass eine Quant- und keine Röterepublik angestrebt wird!!!

    • sascha313 schreibt:

      Mit Verlaub – ich halte diese Idee schon für sehr abwegig. Wir haben in der Schule ja auch mal darüber diskutiert, daß die Erde eine Scheibe ist. Am Rand der Scheibe vollzieht sich dann der quantitative Sprung und – schwupp, ist man auf der anderen Seite. Doch das war – im Unterschied zu diesen russischen Halunken – nichts als eine pubertäre Spinnerei. Der Marxismus-Leninismus ist eine Wissenschaft – und kein Käsekuchen, von dem sich jeder das abschneiden kann, was ihm gerade schmeckt.

  2. Hanna Fleiss schreibt:

    Heums, klär mich mal auf: Was ist eine Quant- und Röterepublik?

    • Moskwitsch schreibt:

      Er meinte Räterepublik. Eine Räterepublik ist eine Staatsform, in der das Proletariat die Macht im Staate inne hat. Wie der Name schon vermuten lässt, werden auf Versammlungen in Betrieben, Produktionsgenossenschaften, u.s.w. demokratisch gewählte Räte bestimmt. Diese gewählten Räte sind an die Weisungen des Proletariats gebunden und können auch jederzeit von ihm wieder abgewählt werden. Natürlich ist es noch wesentlich komplizierter, aber ich werde hier nicht weiter ausschweifen. Zudem ist es eine direktere Form von Demokratie als die parlamentarische Demokratie in der BRD.

  3. Hanna Fleiss schreibt:

    Moskwitsch, danke für die Aufklärung, was mit Röterepublik gemeint war. Aber die Quant-Republik, was wäre denn das? Das würde mich nun wirklich noch mehr interessieren.

    Aber wenn ich mich richtig erinnere, handelt es sich in der BRD nicht um eine parlamentarische, sondern um eine repräsentative Demokratie, eine bürgerliche Demokratie. Sicher, es ist eine, und zwar für die herrschende Klasse, die mit ihr um so besser die Beherrschten unterdrücken kann. Und das ist für dich eine Demokratie?

    • Doed schreibt:

      Das Parlament repräsentiert das Volk. Das Volk hat keinen direkten Einfluss auf pol. Entscheidungen.

      • sascha313 schreibt:

        „…repräsentiert das Volk“? Ach so? Das ist mir aber neu. Welches Volk denn??? In der BRD hat das Volk keinerlei Einfluß auf politische Entscheidungen. Oder haben wir schon mal erlebt, daß „unsere Volksvertreter“ jemanden anderes repräsentieren als die Monopolbourgeoisie und das Finanzkapital? Das ist der Sinn der bürgerlichen Demokratie. Da hat Hanna völlig recht!

      • Hanna Fleiss schreibt:

        Ach. Das Parlament repräsentiert also das Volk, wenn es keinen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen hat? Ist mir echt neu, muss die Theorie sein. Ich sehe mir seit 25 Jahren die Bundestagssitzungen an und kann mit Fug und Recht behaupten, dass dieses Parlament mitnichten das Volk, sondern die Meinungen und daraus abgeleitete Anordnungen und Gesetze der über das Volk herrschenden Klasse vertritt. Ich warte noch immer auf den Tag, an dem ein Kauder aufsteht wie der Rächer der Enterbten und der Kanzlerin mal so richtig die Meinung geigt, wenigstens aus Spaß, damit die Damen und Herren Volksvertreter aus dem verordneten Tiefschlaf aufwachen. Das wird zwar am St. Nimmerleinstag sein, Fraktionszwang über alles, aber Spaß würde es machen. Was diese in die Sessel gesunkenen Claqueure einer volksfeindlichen Politik uns Bürgern antun, ist an jedem von ihnen verabschiedeten Gesetz Wort für Wort abzulesen.
        Wen repräsentiert denn da in Wahrheit der Bundestag? Ein Blick in die Praxis würde dir vielleicht die Augen öffnen?

      • Doed schreibt:

        Ich habe nur die Theorie widergegeben, bzw. wie man es sich gedacht hatte. Als ich auf Abschicken geklickt habe, dachte ich mir schon, dass ich nochmal darauf hinweisen hätte sollen, wie „gut“ das in Wirklichkeit funktioniert. Nicht umsonst gibt es große Diskussionen und Forderungen bezüglich „direkter Demokratie“.

        Theorie zum Rätesystem sollte sowieso öfter behandelt werden. Gibt es hier etwas auf dem Blog? Das wird nämlich großzügig in der Schule ausgelassen und interessant ist es ohnehin.

      • sascha313 schreibt:

        Die Sowjetunion war der erste sozialistische Staat. Sowjét (russ. совет) heißt Rat, Ratschlag bzw. bezeichnet ein Staatsorgan, z.B. „Rat der Volkskommissare“. Die Sowjéts waren Körperschaften des werktätigen Volkes, die Träger der Staatsgewalt in der UdSSR. Die ersten Sowjéts entstanden als Massenorganisation der kämpfenden Arbeiter in der russ. Revolution von 1905. Nach der Februar-Revolution von 1917 bildeten sich in Rußland neben der Regierung Sowjéts, die von den Bolschewiki unterstützt wurden („Alle Macht den Sowjets!“). Nach der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution ging die gesamte Macht an die Arbeiter- und Soldaten-Sowjets über.

        In Deutschland entstand nach Beseitigung der Konterrevolution durch die Arbeiter Münchens am 13.4.1919 unter Führung der KPD die Räterepublik Bayern. Sie wurde aber infolge von Fehlern der Führung nach heldenhaftem Kampf der Arbeiter von den Nosketruppen am 2.5.1919 niedergeschlagen.

        Sowjetunion: https://sascha313.wordpress.com/2014/04/01/georges-soria-sowjetunion/

      • Doed schreibt:

        Danke sascha, nur leider ist ein Eintrag im Lexikon zu allgemein um die Funktionsweise des Rätesystems zu erklären. Gerade für den Aufbau eines alternativen Systems ist es sinnvoll, dass man den Menschen die Vorteile gegenüber dem alten nahebringt.

  4. eipram schreibt:

    In der DDR war es opportun, zumindest im sozialen Milieu dem ich entsprang, dass man nicht wählen ging! Es war völlig normal, dass man auf „Kontra“ gebürstet war! Alles andere hat nicht gezählt! Der Westen, insbesondere die BRD, war der heilige Gral, das haben sich viele kurzsichtige, von DM, Bananen und VW-Golf träumende und einfältige DDR-Bürger so vorgestellt bzw. gedacht! Man hat eben, salopp gesagt, nur so weit gedacht, wie ein Schwein scheißt!

    Leider hat man viele DDR-Bürger, die damals schon prophezeit haben, dass dies kein gutes Ende nehmen würde, nur müde belächelt!

    Der Traum ist aber jetzt zu Ende, eigentlich schon lange, die Realität hat die Menschen eingeholt!

    • sascha313 schreibt:

      Allerdings – der Traum vom „Goldenen Westen“ ist schon lange zu Ende. Fragt sich aber, wie steht man heute dazu? Und wie sieht man die Gegenwart? Heute ist es für viele „opportun“, sich auf jede nur mögliche Art zu bereichern. Ist das Denken heute ebenso kurzsichtig wie damals???

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